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Mittwoch, 22. Februar 2017

Außer Rand und Band


Vor einiger Zeit habe ich ja schon berichtet, dass unser geliebtes Genkimobil den Geist aufgegeben hat. So etwas ist natürlich für jeden immer unschön, in unserem Fall war es aber noch zusätzlich anstrengend, weil uns dadurch die Möglichkeit genommen wurde mit Genki und Momo in abgelegenere Gegenden zu fahren, in denen wir beide von der Leine lassen können und nicht im Minutentakt Radfahrern und vor allem anderen Hunden ausweichen müssen. Zudem hat Genki es bekanntlich mit der Leinenführigkeit nicht so und zieht wie ein Ochse, so dass ich nach 2,5 Wochen Spaziergängen an der Leine die Rückenschmerzen meines Lebens hatte. Aber auch für Genki und Momo war die Zeit nicht schön, denn man konnte ihnen deutlich anmerken, wie sehr ihnen die körperliche Auslastung durch das Rennen fehlte.


Die beiden waren in der Zeit nie wirklich müde, den ganzen Tag für Blödsinn zu begeistern und haben Zuhause deutlich öfters miteinander gespielt als sonst. Gerne auch um 12 Uhr nachts in meinem Bett, während ich versucht habe zu schlafen. Aber auch draußen haben die beiden versucht jede Möglichkeit zum Rennen und Toben zu nutzen, die sie bekommen konnten. So mussten wir nur das Haus verlassen und Genki und Momo legten direkt auf der Wiese vor unserem Haus mit dem Spielen los. So wirklich wohl fühle ich mich damit aber nicht, denn die Wiese ist von 4 verschiedenen Richtungen zugänglich und ich kann diese unmöglich alle gleichzeitig im Auge behalten


So sind diese Spielattacken immer sehr kurz ausgefallen. Meistens haben wir auch Genki an der Leine gelassen und nur mit Momo etwas Ball gespielt, denn sie hat ja im Gegensatz zu Genki nicht die unschöne Angewohnheit fremden Hunden gleich an die Kehle springen zu wollen. Sie hat unter dieser Situation also deutlich weniger gelitten, auch wenn sie alleine auf unseren Spaziergängen nicht rennt und das Ball spielen unterwegs auch nicht so einfach ist, denn mehr als ein Mal ist uns ein Ball unter einen Gartenzaun gerollt und war für immer verloren.


Auch die Kamera hatte ich in dieser Zeit nur ein mal im Einsatz, denn nicht nur kann man Hunde an der Leine wesentlich schwerer fotografieren, sondern ich bin, wenn ich durch die Kamera schaue, natürlich auch abgelenkt und habe mein Umfeld nicht so gut im Auge.


Unsere Spaziergänge an der Leine waren zum Glück oft ereignislos und auch die meisten Begegnungen mit Hunden fanden recht unproblematisch statt. Hier hat sich Genkis Verhalten im letzten Jahr deutlich gebessert. Er kann zwar immernoch nicht entspannt an einem Hund vorbeilaufen, aber meistens bleibt zumindest größeres Theater aus. Dennoch hatten wir einige Hundebegegnungen, auf die ich gerne verzichtet hätte. Der Klassiker ist natürlich der freudig in Spiellaune auf uns zugerannt kommende unangeleinte Hund. Diese Situationen nehme ich inzwischen, wenn ich nicht alleine unterwegs bin, recht gelassen und nehme Genki einfach auf den Arm.


Aber auch die eine oder andere merkwürdige Hundebegegnung war dabei. So kam uns eines Tages eine Frau mit einem kleinen Korgi entgegengelaufen. Genki und Momo waren an der Leine, ihr Hund unangeleint und auch als sie uns gesehen hat, machte sie keine Anstalten das zu ändern. Als ihr Hund aber schwanzwedelnd begann loszulaufen fing sie erst an panisch "Felix! Felix!" zu rufen und dann zu uns "Nicht lassen! Nicht lassen!". Ich dachte, das ist schon eine verkehrte Welt, in der ich angewiesen werde, fremde freilaufende Hunde von meinen angeleinten Hunden fern zu halten. Ich habe Genki hochgenommen - was ich so oder so gemacht hätte -  mein Mann hat die Anweisung gekonnt ignoriert, so dass Felix und Momo sich kurz beschnüffelt haben und wir sind Kopfschüttelnd weitergelaufen.


Ein anderes Mal lag eine unglückliche Hundebegegnung an unserem Verschulden. Uns kam eine Frau mit einem Chihuaha entgegen. Da er so winzig klein war, habe ich ihn auch erst recht spät gesehen als wir schon sehr nah dran waren. Genki war wie immer an der Leine, aber Momo, der fremde Hunde ja eher suspekt sind, lief frei. Ich sage gerade noch zu meinem Mann "Nimm sie besser an die Leine, du weisst, bei so kleinen Hunden wird sie größenwahnsinnig", da war es schon zu spät und Momo flitzte zielstrebig los. Sie hetzte den kleinen Hund kreischend durch die Gegend, mehr als ein Mal lag sie halb auf ihm drauf, bis mein Mann es endlich schaffte sie einzufangen. Ich selbst konnte mit Genki an der Leine nicht an den Hund ran und somit nicht eingreifen, sondern nur die Luft anhaltend zusehen. In meinem Kopf dachte ich nur "Bitte bring ihn nicht um, bitte bring ihn nicht um!". Nachdem die Chihuahabesitzerin ihren am ganzen Körper zitternden Hund unter die Lupe genommen hatte, feststellte, dass er körperlich unversehrt war, obwohl Momo mehr als einmal Gelegenheit gehabt hätte zuzubeißen, kam sie zu dem Schluss, dass Momo "nur spielen wollte" und setzte ihren Hund Momo wieder vor die Nase. Mutig! Der Hund hatte aber verständlicherweise keine Lust mehr auf unsere Giftkröte und hielt lieber Sicherheitsabstand. Ich bin froh, dass der Kleine "nur" mit einem Schrecken davon gekommen ist und Momo offenbar keine Tötungsabsichten hatte, sondern sich nur Mal wieder ganz besonders stark fühlen wollte. Trotzdem müssen wir hier in Zukunft etwas besser aufpassen. Zum Glück ist Momo schon recht klein, so dass es nicht all zu oft passiert, dass wir Hunde treffen, die noch kleiner sind als sie.


Ihr seht, unsere Spaziergänge hier bei uns waren nicht nur anstrengend, sondern auch selten langweilig. Nach 2,5 Wochen waren wir endlich erlöst und das Genkimobil 2.0 durfte letzte Woche eingeweiht werden. Wie habe ich mich über unseren ersten Spaziergang auf den Feldern gefreut und auch davon werde ich euch bald berichten.

Montag, 20. Februar 2017

Monatspfoto Februar: Lieblingshelden


Letzten Monat haben wir bei der Monatspfoto Aktion von Dunkelbunterhund ausgesetzt und auch diesen Monat sah es zwischenzeitlich so aus, als würde es nichts werden. Das Thema des Monats Februar ist "Lieblingshelden aus Buch und Film" und eigentlich fallen mir da spontan sogar ganz viele verschiedene Idee ein. Leider aber keine, die nicht mit viel Bastelei (dieser Teil macht mir ja Spaß) und Kosten für Material (das macht mir weniger Spaß) verbunden gewesen wären.

Wie auch Sabine und Socke haben wir in der Vergangenheit bereits an einem Fotowettbewerb mit einem etwas ähnlichem Thema teilgenommen. Damals galt es eine Person oder eine Szene aus einem Film darzustellen. Für dieses Bild hatten wir unsere beste Idee sozusagen schon "verbraten", denn Momo macht sich perfekt in der Rolle des E.T. und das Bild lies sich einfach und mit Materialien, die wir schon Zuhause hatten, umsetzen. Ich glaube, ich habe es damals garnicht hier auf unserem Blog gezeigt:


Nun widerstrebt es mir aber für die Monatspfotoaktion ein Bild zu nehmen, das wir bereits in der Vergangenheit für eine andere Aktion genutzt haben und außerdem ist auch "E.T." nicht unbedingt ein Held im klassischen Sinne, also musste eine andere Idee her. Wie ich bereits geschrieben habe, wollte ich aber nicht wieder einmal extra Materialien für das Bild kaufen, die sonst keine Verwendung bei uns hätten und deshalb muss die Umsetzung unserer Idee diesen Monat ganz minimalistisch nur mit Hilfe eines Blatt Papiers, eines Gummibands und eines Druckers auskommen. Auf Wunsch von Anja sollen wir nicht verraten, welchen (Anti-)Held Momo hier versucht darzustellen, sondern euch raten lassen. Ich hoffe, man kann es trotz der sehr einfachen Umsetzung noch erkennen.

Freitag, 17. Februar 2017

Abschied vom Schnee


So, das war es jetzt aber wirklich. Vorerst wird es keine Schneebilder mehr auf unserem Blog geben, denn inzwischen sind die Temperaturen ja schon eine Weile milder geworden und selbst die höchsten Berge des Odenwaldes werden keinen Schnee mehr vorweisen können. Wenn also nicht noch eine weitere Kältewelle kommt (was wir stark hoffen, denn der Januar hat uns wirklich gereicht), wird es das diesen Winter gewesen sein. Das ist aber auch in Ordnung, denn inzwischen haben wir langsam genug vom Schnee und sind schon bereit für den Frühling.


Diese Bilder von unserem letzten Schneeausflug möchte ich euch aber noch zeigen, denn es war einer unserer schönsten. Zu diesem Zeitpunkt war die schlimmste Kälte nämlich vorbei und wir hatten bereits Temperaturen über dem Gefrierpunkt und die Kombination aus Schnee, Sonnenschein und Plustemperaturen machte unseren kleinen Ausflug in den Odenwald wirklich schön.


Nicht nur wir hatten an diesem Tag unseren Spaß, sondern ich hatte auch den Eindruck, dass Genki und Momo zum ersten Mal in diesem Winter auch tatsächlich Freude am Schnee hatten. Es wurde vergnügt gemeinsam gespielt, keiner hat vor Kälte gezittert und Genki war sogar für ein paar Buddelspiele im Schnee zu begeistern.


Leider war dieser Ausflug auch wieder viel zu kurz, denn wieder haben wir unterschätzt, wie früh es oben im Odenwald anfängt zu dämmern. Wir wurden dafür mit einer wunderschönen Aussicht über den Odenwald entlohnt, die aber gleichzeitig mit schlechtem Licht für Bilder und vor allem rapide absinkenden Temperaturen einherging, so dass wir uns wieder auf den Rückweg gemacht haben, bevor Genki und Momo womöglich doch wieder anfingen zu frieren.


Auch auf dem Rückweg haben die beiden eifrig weiter gespielt und auch die gemeinsame Schneebuddelaktion hätte ich euch gerne in Bildern gezeigt, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Kamera wegen dem schlechten Licht schon wieder im Rucksack verstaut. Die Strecke dort scheint eine beliebte Wanderstrecke zu sein, denn es gibt dort nicht nur einen wirklich großen Parkplatz mitten im Nirgendwo, sondern auch mehrere Wanderkarten. Da es uns dort auch gut gefallen hat, werden wir diese Strecke vielleicht bei Gelegenheit auch ohne Schnee noch einmal aufsuchen.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Rezept: Himbeer-Quark Kuchen für Hunde

Rezept: Himbeer-Quark Kuchen für Hunde

Es gibt so ein paar Zutaten, wenn ich mit denen backe, dann sieht das Ergebnis immer nicht so optimal aus, so wie zum Beispiel mit Himbeeren. Ich habe in der Vergangenheit schon ein Mal Hundekekse mit Himbeeren gebacken und das Ergebnis sieht irgendwie immer ein wenig aus wie gemahlener Oktopus. Zum Glück teilen Genki und Momo meine Ansprüche an die Optik meiner Backwerke nicht und weil das Ergebnis meiner Himbeer-Quark Kuchen für Hunde, wenn auch nicht vom Aussehen, so doch offenbar vom Geschmack überzeugt hat und weil es zu den eher einfachen meiner Rezepte gehört, möchte ich es gerne mit euch teilen.


Für diese Hundekuchen müsst ihr erst eure Himbeeren mit einer Gabel zerstampfen (oder in einem Mixer pürieren, aber Himbeeren sind so weich, dass es mit der Gabel alleine eigentlich schon reicht) und das ganze mit einem Ei und dem Quark vermischen.

Rezept: Himbeer-Quark Kuchen für Hunde
Rezept: Himbeer-Quark Kuchen für Hunde

Dann kommt nur noch das Mehl hinzu und das ganze wird in Förmchen gefüllt und bei 180°C für etwa 20 Minuten gebacken. Wie immer hängt die Backzeit von der Größe eurer Förmchen ab. Auch kann man natürlich anderes Mehl wie zum Beispiel Buchweizenmehl verwenden. Nur mit Kokosmehl klappt es, zumindest mit meiner Zutatenverteilung, nicht so gut (Ich habe es versucht, gibt leider nur Krümelkuchen). Zum Schluss habe ich die Küchlein, einfach weil sie durch die Mulde meiner Backformen so passend dafür waren, noch mit ein wenig mit zuckerfreier Hundeschokolade und ein paar Kokosraspel verziert. Guten Appetit.