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Montag, 22. Januar 2018

Bis zum Hardberg


Vielleicht erinnert ihr euch noch daran, dass es im Dezember einige Male geschneit hat, wir aber keine Winterreifen hatten und somit nicht in den Odenwald, wo der Schnee am ehesten liegen bleibt, konnten. Das hat mich damals wirklich sehr traurig gemacht, aber ich war noch voller Hoffnung, dass es auch im Januar noch schneien würde. Schließlich war das bei uns im letzten Jahr der eigentliche schneereiche Monat. Aber es soll irgendwie nicht sein. Es regnet die ganze Zeit, ist aber viel zu warm für Schnee. Bei uns ist es inzwischen schon so weit, dass die ersten Bäume und Büsche im Ort angefangen haben zu blühen. Vielleicht gibt es also demnächst Kirschblütenbilder im Januar. Sie wären zumindest schon Mal da.
Zwischenzeitlich versprach uns der Wetterbericht einen "Schneeschauer" für das Wochenende. Ich habe mich schon gefreut, aber die Temperaturen wurden immer weiter nach oben korrigiert und letztendlich hatten wir am besagten Tag 6°C+ und somit keine Chance für den Schnee. Der Ausflug in Richtung Hardberg im Odenwald war aber schon geplant und weil wir in letzter Zeit ohnehin viel zu selten etwas Schönes unternehmen, haben wir unsere Pläne beibehalten. Dann halt Odenwald im Notfall ohne Schnee. Die Fahrt dauerte eine Weile, aber trotz Anstieg und sinkenden Temperaturen war von Schnee nicht viel zu sehen, dafür gab es jede Menge Regen. Etwa auf der Höhe, die wir im letzten Jahr für unsere Schneeausflüge aufgesucht hatten und die auch an diesem Tag unser eigentliches Ziel war, gab es immerhin etwas "Puderzuckerschnee", aber so wirklich beeindruckend war es nicht. Wir hätten es dabei belassen und uns damit zufrieden gegeben, wäre uns auf der Fahrt nicht ein vollkommen schneebedecktes Auto entgegen gekommen. Irgendwo da oben musste es also richtigen Schnee geben und wir fuhren weiter, dieses Mal direkt bis zum Hardberg - und es hat sich gelohnt!


Wir haben eine traumhafte Schneelandschaft vorgefunden und dieses Mal schien sich Genki sogar richtig zu freuen! Normalerweise teilt ja hier irgendwie nie jemand meine Begeisterung für Schnee. Genki und Momo ist er egal und sie fangen schnell an zu frieren, das Herrchen des Hauses mag den Schnee garnicht. Dieses mal hüpfte und rannte Genki ganz vergnügt durch den Schnee. Vielleicht war es aber auch nur die neue Umgebung, die ihn so gefreut hat. Er apportierte sogar mit Freunde sein Spielzeug und erkundete neugierig den kleinen Waldspielplatz, den wir gefunden haben. Auch die Holzeisenbahn wurde unter die Lupe genommen. Ins Fahrerhäuschen hat sich Genki ganz von selbst gestellt und ich finde das dabei entstandene Bild so niedlich, auch wenn man Genki vor lauter Schnee kaum sieht.


Der starke Schneefall war für das fotografieren leider wieder ein Problem. Mir hat es zwar sehr gefallen, aber zum einen war meine Kamera sehr bald vollkommen durchnässt, zum anderen sind an diesem Tag kaum Bilder entstanden, auf denen Genki und Momos Gesichter nicht vom fallenden Schnee verdeckt werden.


Wir sind vom Waldparkplatz über den Spielplatz ein wenig durch den Odenwald gelaufen und haben eine große Lichtung mit einer Waldhütte gefunden. Genki ist im Gegensatz zu Momo normalerweise kein Hund, der sich in irgendwelchen Dingen wälzt, aber hier hat er sich mit Begeisterung mit dem Rücken  unter den Bänken in der Hütte geschrubbt, bis er ganz moosfarben war. Wenigstens stinkt Moos nicht.


Auf der Lichtung haben Genki und Momo eine Weile ihrem Spielzeug nachgejagt. Ein paar mal mussten wir ihnen aushelfen, weil sie die geworfenen Sachen im Schnee nicht mehr gefunden haben. Ich wäre sehr gerne noch länger geblieben und hätte auch die Gegend noch weiter erkundet. Schließlich waren wir doch so lange dafür gefahren, aber leider fing Momo irgendwann sichtlich an vor Kälte zu zittern. Ich vermute, dass kommt daher, dass sie immer wieder kopfüber in den Neuschnee ihrem Ball hinterherspringt. Genki ist da deutlich gemäßigter.


So ging es leider viel zu früh wieder zurück in Richtung Genkimobil.  Auf dem Rückweg wurden noch ein paar letzte Fotografierversuche unternommen und ich bin endlich auf die Idee gekommen ein Weitwinkel- statt Telezoomobjektiv zu benützen, wodurch ich nicht immer so viel Schnee vor zwischen mir und Genki und Momo hatte. Aber so etwas fällt einem natürlich immer erst zu spät ein.


Am Genkimobil angekommen wurden Genki und Momo umgezogen und bekamen ihre kuschlig warmen und trockenen Bademäntel angezogen. Momo setzte sich direkt zielstrebig auf den Fahrersitz und ich würde ja gerne sagen, sie schaute, als wollte sie sagen "So, los geht's! Ich fahre uns jetzt nach Hause.", aber tatsächlich sagte ihr Blick eher "Hilfe, ich weiss nicht, was ich hier tue". Nach Hause gefahren hat uns dann natürlich auch das Herrchen des Hauses. 
Ich freue mich so, dass es mit dem Schnee zumindest noch ein Mal geklappt hat, denn so wie die Temperaturen aktuell sind, wird es das wohl für diesen Winter gewesen sein. Ich plane dann schon Mal die ersten Frühlingsfotos...

Donnerstag, 18. Januar 2018

Hundespielzeug im Härtetest


Hundespielzeug hat kein leichtes Leben bei uns. Bei manchen Spielsachen weiss ich oft nicht, was sich der Hersteller dabei gedacht hat, denn manche Sachen sind aus einem Material, das selbst ich mit meinen Zähnen durchbeißen oder ohne große Anstrengung auseinanderreißen könnte. So hatten wir schon Hundespielsachen, die einfach nur dadurch kaputt gegangen sind, dass sie nur im Mund getragen wurden. Aber auch augenscheinlich sehr robustes Spielzeug hat es hier nicht leicht und wird bei uns dem ultimativen Härtetest ausgesetzt. Genki und Momo könnten sich sicherlich irgendwo als Hundespielsachentester bewerben, wenn es denn so eine Stelle gäbe. Genki ist generell ein leidenschaftliche Zerstörer, der es oft geradezu darauf anzulegen scheint Körperteile aus Plüschtieren zu reißen, nicht selten ohne Erfolg. Die meisten unserer Spielsachen müssen aber bei Zerrspielen ihr Leben lassen. Und damit ihr Mal sehr, was die Armen Plüschratten, - hasen und Co. hier so alles durchmachen müssen, haben wir heute zwei kurzes Video für euch.


Es wundert mich manchmal, dass es hier noch immer ein paar Plüschtiere gibt, die diesem Spiel bisher beharrlich stand gehalten haben. Ganz groß im Rennen sind übrigens FuzzYard, IKEA und Kellytoy. Einfacher haben es hier Spielsachen auch Vinyl oder Gummi, wobei auch solche schon hier ihr Leben lassen mussten. Ich habe mich mit dem konstanten Spielsachensterben ganz gut abgefunden und freue mich still und heimlich, dass es mir Grund gibt immer Mal wieder etwas neues zu kaufen. Nur wenn Genki und Momo es wirklich innerhalb von Minuten schaffen neue Spielsachen zu zerstören, bin ich traurig. Schließlich sollen sie ja auch mehr als nur 5 Minuten Freude mit den neu gekauften Sachen haben.

Montag, 15. Januar 2018

Rezept: Sesammus Kekse für Hunde

Rezept: Sesammus Hundekekse

Vor einiger Zeit haben wir euch auf unserem Blog ein Rezept für Hundekekse mit Erdnussmus, beziehungsweise zuckerfreier Erdnussbutter vorgestellt. Gerade im amerikanischen Raum findet man Keksrezepte mit Erdnussbutter sehr häufig und sie sind bei Hunden sehr beliebt. An sich ist auch die Erdnuss eine gesunde Zutat mit vielen guten Nährstoffen, wenn da nicht das Problem mit den vielen potentiellen Allergenen wäre. Heutzutage gibt es aber zum Glück zahlreiche Alternativen, denn nahezu jede Nuss und jeder Kern wird inzwischen zu Mus verarbeitet und während man so etwas früher nur in Bio-Märkten bekommen hat, wird es  heutzutage auch ganz gängig im Super- oder Drogeriemarkt verkauft. Wir zeigen euch heute ein einfaches Grundrezept für Hundekekse mit Sesammus, das auch Tahin genannt wird. Sesammus enthält unter anderem Phosphor, Lecithin, Magnesium, Eisen, Aminosäure und viele B-Vitamine, sowie pflanzliche Proteine und Kalzium. Da Sesammus einen etwas bitteren Nebengeschmack hat, solltet ihr vor dem Backen einen Geschmackstest machen. Genki war zum Beispiel im ersten Moment etwas zögerlich und das Mus musste erst lange beschnuppert und vorsichtig angetestet werden. Dann hat er es jedoch gerne gegessen und auch die gebackenen Kekse haben ihm gut geschmeckt. Momo hat das Mus sofort gierig verschlungen, aber sie kann man hier nicht zur Beurteilung heranziehen, denn wir wissen ja inzwischen, dass sie sogar Grünfutterpellets für Rehe isst.

Rezept Hundekekse Hundeleckerli mit Sesammus selbst backen

Das Grundrezept kann natürlich beliebig mit anderen Zutaten ergänzt werden. Bedenkt jedoch, dass Sesammus zu gut 50% aus Fett besteht. Ihr solltet hier also eher mit fettarmen Zutaten erweitern. Zunächst wird das Sesammus mit einem Ei verrührt, dann das Mehl hinzugegeben und alles zu einem Teig verknetet. Wir haben wie so oft Buchweizenmehl verwendet und somit sind unsere Hundekekse gluten- und getreidefrei. Buchweizenmehl lässt sich aber in der Regel in der Menge nahezu 1:1 mit Getreidemehl ersetzen. 

Rezept Hundekekse Hundeleckerli mit Sesammus selbst backen

Dann wird der Teig ausgerollt, eure Kekse ausgestochen und bei 180°C für etwa 20 Minuten gebacken. Wegen dem hohen Fettanteil fangen die Kekse im Ofen an leicht zu brutzeln. Wenn ihr sie nach dem Backen aus dem Ofen nehmt, könnt ihr sie zum Auskühlen auf ein Stück Küchenpapier legen, so dass überschüssiges Fett aufgesaugt wird. Fertig!
Rezept Hundekekse Hundeleckerli mit Sesammus selbst backen
Rezept Hundekekse Hundeleckerli mit Sesammus selbst backen

Donnerstag, 11. Januar 2018

Wir versinken im Schlamm


Dieser Winter ist so weit wirklich ein ganz grausiger. Es will einfach nicht aufhören zu regnen und die Sonne haben wir schon so lange nicht mehr gesehen. Schon vor einigen Wochen haben wir die Felder, auf denen wir sonst unsere übliche Nachmittagsrunde machen, für unbegehbar erklärt. Viele Wege dort sind nicht befestigt, man ertrinkt im Schlamm und nach jedem Spaziergang mussten Genki und Momo gebadet werden. Wir hatten irgendwann keine Nerven mehr dafür und sind nach Neckarhausen geflüchtet. Eigentlich ist das wegen der Bademöglichkeit eher eine unserer Sommerstrecken und ganz schlammfrei war es auch dort nicht, aber dennoch deutlich besser auf unseren Feldern. Dort haben wir einige Wochen unsere täglichen Spaziergänge verbracht, bis uns der Regen auch dort einen Strich durch die Rechnung machte. Der Neckar führezu viel Wasser, der Staudamm dort wurde geöffnet und unsere Spazierstrecke komplett geflutet. Wo früher unsere tollen weiten Wiesen waren, war plötzlich ein reißender Fluss. So mussten wir uns wieder etwas anderes einfallen lassen und flohen in den Odenwald.


Der Odenwald und ich sind nicht die größten Freunde. Ich mag Wald an sich sehr, nur nicht unbedingt den örtlichen Odenwald. Es ist steil, es ist düster, es ist unübersichtlich und wie man im Wald gute Fotos macht, habe ich bisher noch immer nicht herausgefunden. Aber nach wochenlangem Regen-und Matschwetter, bei dem die Kamera zuhause blieb, wollte ich so gerne Mal wieder Bilder von einem unserer Spaziergänge machen. Ich dokumentiere eigentlich regelmäßig unsere Spaziergänge, auch wenn es viele Bilder nie auf den Blog schaffen, aber von Mitte November bis Anfang Januar habe ich eine große Lücke ohne Fotos und so wollte ich das Fotografieren im Wald Mal wieder in Angriff nehmen. Irgendwann lerne ich es noch.


Auch bei uns haben in letzter Zeit viele Stürme gewütet, so dass es im Odenwald stellenweise ganz schön wüst aussieht, dennoch war die erste Hälfte unseres Spazierganges noch recht angenehm und matschfrei. Vor allem Genki ist eigentlich ganz gerne im Wald. Es gibt für ihn so viele spannende Gerüche und natürlich jede Menge heißgeliebter Stöckchen - jetzt nach dem Sturm sowieso.


Bei der zweiten Hälfte unseres Spazierganges ging es dann aber leider bergab - Sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Ich dachte ja zuvor, auf unseren Feldwegen läge viel Schlamm, aber wurde eines besseren belehrt. "Viel Schlamm" hat an diesem Tag ganz neue Dimensionen bekommen. Wir hatten auch überlegt, ob wir umdrehen und lieber den selben Weg zurück laufen sollen, aber Genki und Momo hatten sich schon wagemutig in den Matsch gestürzt, der Schaden war schon entstanden, die Badewanne bereits unumgänglich.


So haben wir uns durch den Schlamm gekämpft. Es mag ja Hunde geben, die das ganz toll finden und sich sogar liebend gerne im Schlamm wälzen, aber Genki und Momo gehören nicht dazu. Während Genki sich noch ganz tapfer geschlagen hat, ist Momo richtig tief in den Schlamm eingesunken und musste sich stellenweise mühselig vorankämpfen. Irgendwann hatten wir die Strecke aber auch geschafft, wissen aber, dass wir dort in nächster Zeit sicher nicht mehr lang laufen werden. Nun hat es - ich kann es kaum glauben - seit gut 3 Tagen nicht mehr geregnet und vielleicht kann man sich ja demnächst wieder auf die Felder trauen.