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Freitag, 23. Juni 2017

Monatspfoto Juni: Da liegt etwas in der Luft


Wir machen eine kurze Unterbrechung in unserem Texel-Urlaubsbericht um das aktuelle Monatspfoto einzuschieben. Leider hat Anja von Dunkelbunterhund diese tolle Aktion abgegeben. Das tut mir sehr leid, denn wir hatten immer viel Freude bei der Umsetzung ihrer Themenvorgaben. Das Monatspfoto ist nun umgezogen und wird auf miDoggy weitergeführt. Letzten Monat haben wir ausgesetzt, aber diesen Monat wollten wir gerne wieder etwas kreativ werden und nehmen beim Juni Monatspfoto teil. Ohne viele weitere Worte hier unsere Umsetzung des Themas: "Da liegt etwas in der Luft":

Mittwoch, 21. Juni 2017

Nordseewind


Auch heute gibt es bei uns auf dem Blog wieder jede Menge Strandfotos. Aber keine Sorge, unser Texelurlaub wird im weiteren Verlauf doch noch etwas abwechslungsreicher, auch wenn das garnicht wirklich so geplant war. Eigentlich hatte ich fest vor jeden Tag an den Strand zu gehen und auch einen Großteil unserer Zeit dort zu verbringen. Schließlich fährt man ja ans Meer um auch etwas davon zu haben. Bei unserem Normandieurlaub im letzten Jahr hat uns der ständige Regen schließlich auch nicht davon abhalten können jeden Tag den Strand aufzusuchen. Da das Wetter auch an diesem Morgen auch augenscheinlich schön und sonnig war, sind wir also gleich früh wieder zum Strand aufgebrochen. Mit dabei war wieder ein neues Spielzeug und meine selbstgenähten Matrosengeschirre, auf die ich schon ein bisschen stolz bin.


Leider mussten wir uns kaum am Strand angekommen einem Problem stellen, das ich bei meinen Jeden-Tag-am-Strand-Plänen so nicht einkalkuliert hatte: Den Nordseewind. An diesem Tag hatten wir etwa Windstärke 5 oder 6 und das reichte um den kompletten feinen Sand durch die Gegend zu wehen. Übrigens wird sich dieses "frische Windchen" im weiteren verlauf unseres Texelurlaubs noch als eher niedlich herausstellen. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung, was uns in den nächsten Tagen erwarten würde. Selbst für uns Menschen war es an diesem Tag am Strand schon etwas unangenehm, aber Genki und Momo blieben alle paar Schritte stehen und versuchten sich mit den Pfoten Sand aus den Augen zu wischen.

Wind in den Ohren und Sand in den Augen.
Aus war der Traum davon uns wieder in die Dünen zurückzuziehen und im Sonnenschein zu entspannen. Wir wollten dem Strand trotzdem eine Chance geben und sind zum nassen Sand direkt am Meer gegangen, weil wir gehofft hatten, dass der nasse Sand weniger durch die Gegend geweht werden würde und Genki und Momo dort zumindest etwas spielen könnten.



Die beiden hatten zunächst zwar ihren Spaß, aber der trockene Sand erreichte uns leider auch dort und wann immer wir eine halbwegs Flugsand-freie Position gefunden hatten, mussten wir auch schon wieder weichen, denn die Hundespaziergängerfrequenz war an diesem Morgen extrem hoch und viele davon schienen es auf die selben nassen Sandbänke im Meer abgesehen zu haben wie wir, so dass Genki auch die meiste Zeit über an der Schleppleine bleiben musste.

Huch, wo kommt der denn her?
Irgendwann war es für Genki dann leider auch vorbei mit dem Spaß. Der Wind und der Sand setzen ihm immer weiter zu. Wir haben unseren Texelurlaub leider ohnehin schon wieder mit einem Problem seines linken Auges gestartet, aber durch den Sand bekam er irgendwann beide Augen kaum noch auf.

Welche anderen Hunde? Ich seh' nix!
Momo hätte wohl trotz Flugsand gerne noch eine Weile weiter gespielt, aber wir haben das Projekt "Strand" für diesen Tag dann doch lieber als gescheitert erklärt und sind etwas deprimiert wieder gegangen. Da hat man einen schön sonnigen Urlaubstag am Meer und kann nicht an den Strand. Wie frustrierend ist das denn?

Montag, 19. Juni 2017

Strandhaus Nr. 256

Texel Strandhaus Nr. 256

Heute möchte ich euch gerne etwas zeigen, was wir auf Paal 15 bei unserem Spaziergang am Strand entdeckt haben. Eigentlich wollten wir uns nach dem Laufen wieder ein wenig in die Dünen zurückziehen und dort entspannen, aber am späten Nachmittag fing der Wind an immer stärker zu wehen und das Sitzen zwischen herumwehendem Sand war nicht so angenehm. Auch die kleinen Dünen haben hier leider keinen guten Windschutz abgegeben, so dass wir nach einer Weile wieder umgedreht sind.


In Texel, und auch an vielen anderen Orten in den Niederlanden, gibt es an den Stränden entlang viele kleine Strandhäuschen, die man mieten kann. Und weil Texel so ein hundefreundlicher Ort ist, gibt es am Strand von Paal 15 auch ein Hundestrandhäuschen.

Texel Strandhaus Nr. 256 für Hunde
Texel Strandhaus Nr. 256 für Hunde

Was genau es mit dem Strandhäuschen Nr.256 auf sich hat, weiss ich leider nicht, obwohl mich die Geschichte dahinter sehr interessieren würde und ich auch versucht habe im Internet nach Informationen zu suchen. Vermutlich wird dieses Strandhäuschen, das immer offen steht, nicht vermietet. Vielleicht dachte tatsächlich einfach nur jemand, dass es doch niedlich wäre ein kleines Strandhaus für Hunde aufzustellen. Da auf Texel ja so viele Hundebesitzer Urlaub machen, werden sicher außer mir auch viele andere Urlauber über den Anblick verzückt sein.

Texel Strandhaus Nr. 256 für Hunde

Was auch immer es damit auf sich hat, ich fand das Strandhaus Nr.256 unglaublich niedlich und musste Genki und Momo natürlich davor ablichten. Leider haben die beiden meine Begeisterung nicht so ganz nachvollziehen können.
Texel Strandhaus Nr. 256 für Hunde

Freitag, 16. Juni 2017

Urlaub macht müde


Von unserem ausgiebigen Spiel mit dem neuen Leuchtturm haben wir euch letztes Mal erzählt. Heute geht es nahtlos über, vom Spielen in die Ruhepause danach. Nachdem Genki und Momo ausgiebig mit ihrem neuen Leuchtturm gespielt haben, haben wir das schöne Wetter genutzt und uns in die Sanddünen zurückgezogen, denn vorne am Strand gab es doch immer wieder Laufkundschaft mit Hund. Auf den Dünen waren wir ziemlich alleine und ungestört, so dass wir uns ganz urlaubsmäßig in der Sonne in den Sand legen konnten.


Bei klein Genki hat sich wohl nicht nur das ausgiebige Spielen, sondern vermutlich die ganzen neuen Eindrücke und die lange Fahrt vom Vortag langsam bemerkbar gemacht. Er ist eben doch nicht mehr der jüngste und hat erst einmal eine sehr ausgiebige Siesta gebraucht.


So hat er sich mit uns in den Sand gelegt und einfach Mal für eine ziemlich lange Weile vor sich hin geschlummert. Dabei musste ich feststellen, was für ein dankbares Fotomotiv so ein schlafender Hund abgibt. Sonst habe ich schlafende Hunde ja eigentlich nur in der Wohnung und dort ist es viel zu düster für schöne Bilder. Ein Hund, der in einer wunderschönen Kulisse freiwillig stillhält, während man ganz ungestört 100 Fotos von ihm machen kann, ist doch Gold wert.


Nur Momo war für das Ausruhen nicht so recht zu begeistern und hätte am liebsten auch den ganzen Nachmittag mit ihrem Leuchtturm gespielt. Deshalb gibt es auch keine Siestabilder von ihr. Sie wollte nämlich nicht stillhalten. Nach einer ausgiebigen Ruhepause ging es am Abend frisch erholt  weiter im Programm.