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Montag, 21. August 2017

Rezept: Rote Beete-Haselnuss Kugeln für Hunde

Hundekeks Rezept: Rote Beete-Haselnuss Kugeln für Hunde
  
Vor bereits längerer Zeit habe ich versucht rosane Hundekekse zu backen. Damals hatte ich eine rein pflanzliche Lebensmittelfarbe verwendet, bei der die rote Farbe aus Rote Beete Pulver bestand. Während der rohe Keksteig damals eine kräftige rosane Farbe hatte, war das Ergebnis nach dem Backen eher enttäuschend und die rosane Farbe nur noch zu erahnen. Nach meinem letzten Backversuch bin ich schlauer: Was damals das getrocknete Pulver nicht geschafft hat, bekommt frische Rote Beete ohne Probleme hin. Heute zeige ich euch mein Rezept für Rote Beete-Haselnuss Kugeln für Hunde.


Ihr braucht eine frische kleine halbe Rote Beete - Bei mir hat die Hälfte etwa 70g gewogen. Die Rote Beete wird geschält und gekocht und dann mit einer Gabel so fein wie möglich zerdrückt, oder fein püriert. Da wir keinen Teig zum Ausstechen herstellen, ist es aber nicht schlimm, wenn etwas gröbere Stücke entstehen. Die zermatschte Beete wird dann einem Ei verrührt.

Jetzt kommt nur noch das Reismehl und die gemahlenen Haselnüsse hinzu. Hier könnt ihr auch anderes Mehl verwenden und selbst mit einem getreidefreien Mehl wie Kokosmehl wird dieses Rezept vermutlich funktionieren, eventuell muss man aber die Menge anpassen.  Die Masse wird dann zwischen den handflächen zu kleinen, möglichst gleichgroßen, Kugeln gerollt und auf ein Backblech ausgelegt. Die Kugeln werden dann bei 150°C für etwa 30 Minuten im Ofen gebacken.

Hundekeks Rezept: Rote Beete-Haselnuss Kugeln für Hunde backen

Nach dem Backen und kurzem Abkühlen können die Kugeln direkt verfüttert werden. Wie ihr seht, haben sie nicht nur immernoch eine schöne rosane Farbe, sondern kommen bei meinen gemüseliebenden Raubtieren auch gut an.
Hundekeks Rezept: Rote Beete-Haselnuss Kugeln für Hunde

Freitag, 18. August 2017

Zwei überfleißige Erntehelfer


Heute möchte ich euch gerne von meinen zwei überfleißige überflüssigen Erntehelfern erzählen. Darf ich vorstellen: Genki und Momo, Obst- und Gemüsefanatiker und Hobbygärtner. Dass die beiden sich über jedes Obst und Gemüse, dass sie so unterwegs finden, freuen, habe ich bei verschiedenen Gelegenheiten erzählt. So waren Genki und Momo einen späten Herbstes die glücklichsten Hunde der Welt, weil sie fast jeden Tag auf ihrem Spaziergang an einem Feld, das unter anderem mit überreifen Rettichen bewachsen war, vorbeikamen. Ihre Liebe zu den Rettichen haben wir damals in der Ode an den Rettich zum Ausdruck gebracht. Während andere Hundebesitzer auf ihren Feldspaziergängen vielleicht aufpassen müssen, dass ihre Hunde keine Kaninchen jagen, müssen wir darauf achten, dass Genki und Momo den Bauern nicht die Felder leer ernten.


Sehr zu meinem Bedauern besitzen wir keinen eigenen Garten (und wenn wir einen hätten, dürfte ich aus oben genannten Gründen wohl eher keine Obst oder Gemüse anbauen), aber ich freue mich immer sehr, wenn wir im Sommer meine Schwester besuchen und ihren Garten mitgenießen können. Auch Genki und Momo mögen es dort sehr und haben viel Spaß. Momo bringt jedem, den sie finden kann, unaufhörlich ihren Ball und Genki erfreut sich an seinem Planschbecken oder am Gartenschlauch.


Dieses Jahr waren wir zwei Mal im Garten und die meisten der Fotos hier sind beim ersten Besuch entstanden, als Genki und Momo sich außerordentlich gut benommen haben, so dass wir erneut eingeladen wurden. Nach unserem letzten Besuch sind wir jedoch vielleicht weniger gerne gesehene Gäste....


Eigentlich halten sich die beiden während unseres gesamten Besuches zum größten Teil in unserer Nähe bei der Sitzecke in der Mitte des Gartens auf. Genau beim gegenüberliegenden Garten gibt es jedoch ebenfalls eine kleine Bulldogge und dazu ein kleines Kind, das immer wieder zum Tor kommt und versucht Genki und Momo mit quietschenden Geräuschen zu sich zu locken. Außerdem laufen natürlich auch immer Mal wieder Leute am Garten vorbei, manchmal auch mit Hund. So rennen Genki und Momo trotzdem immer wieder durch den Garten vor zum Tor. Das haben sie ein paar Mal gemacht, bis sie sich vom vorderen Teil des Gartens ein Souvenir mitgebracht haben, nämlich eine Melone. 🍉


Das war mir schon ein bisschen peinlich, aber wir haben ihnen die Melone abgenommen und darauf gehofft, dass sie bereits reif ist und wollten die zum Nachtisch essen. Leider war sie nicht reif und es ist auch nicht bei der einen Melone geblieben. Im Laufe des Nachmittags hatten Genki und Momo irgendwann alle Melonen aus dem Garten frühzeitig abgeerntet. Die beiden haben sich sicher über die lustigen in der Erde wachsenden Bälle gefreut und Genki hat sogar eine komplette Melone zerlegt und gegessen. Dass sie meine Schwester um den Genuss ihre liebevoll hochgezogenen Melonen irgendwann selbst essen zu dürfen gebracht haben, tut mir aber tatsächlich sehr leid.


Ihr seht, Genki und Momo sind leider alles andere als Gartentauglich. Wenn wir uns jemals wieder im Garten meiner Schwester blicken lassen können, müssen wir uns etwas einfallen lassen, um die beiden von ihrer Erntetätigkeit abzuhalten.

Mittwoch, 16. August 2017

Monatspfoto August: Auf die Plätze, fertig, los!


Es geht in eine weitere Runde des Monatspfotos von miDoggy und das Thema für den August lautet "Auf die Plätze, fertig los!" und eigentlich ist das genau unser Thema. Tatsächlich hatten wir sogar vor über 2 Jahren einen Blogeintrag mit genau diesem Titel auf unserem Blog, denn wer uns schon eine Weile folgt, weiss vielleicht noch dass wir früher mit Genki regelmäßig an Hunderennen teilgenommen haben und darin auch garnicht so schlecht waren. Vor über einem Jahr haben wir dann Genkis Rennkarriere ruhen lassen, nachdem er auf einem Rennen einen wirklich schlechten Tag hatte und sich nur über alle anderen Hunde aufgeregt hat. Schließlich soll so eine Veranstaltung ja vor allem den Hunden Freude bereiten, sonst macht es für mich wenig Sinn. Seit dem wird hier nur noch hobbymäßig und im Alleingang gerannt. Und obwohl wir so einige Bilder von Genki auf der Rennbahn haben, die zum Monatspfotothema passen würden wie die Faust auf's Auge, mag ich es nicht alte und hier schon gezeigte Bilder für diese Aktion hervorzuholen. Deshalb gibt es etwas ganz anderes, dass dennoch gut passt. 

Dass ich auf unseren Spaziergängen gerne und viele Fotos mache, ist regelmäßigen Lesern sicherlich nicht entgangen. Dabei lasse ich Genki und Momo meistens einfach machen, wonach ihnen eben ist und versuche sie dabei zu fotografieren. Aber manchmal komme ich von einem Spaziergang zurück und stelle fest, dass ich vor allem lauter verwackelte Hundepopos erwischt habe. Da meine Fotoausrüstung nicht wenig wiegt und damit ich sie nicht umsonst mitgeschleppt habe, habe ich mir angewöhnt Genki und Momo bei solchen Gelegenheiten einmal gemeinsam Sitz machen zu lassen und sie so zu fotografieren.

Aber wer jetzt denkt, dass Genki und Momo gerne oder bereitwillig für ein Foto still sitzen, der täuscht sich leider. Die beiden haben immer Hummeln im Popo und das Stillsitzen auf einem Spaziergang fällt ihnen unheimlich schwer. Und so sitzen die beiden da und machen nichts anderes als ganz sehnlich darauf zu warten, dass ich das Kommanto "Sitz" wieder auflöse. Das funktioniert bei uns mit dem Kommando "Los!" (Wobei Genki und Momo hier nicht wählerisch sind und meistens ein "OK", "fertig" oder "super" den selben Zweck erfüllt). Und sobald das Kommando fällt, preschen die beiden los, als gäbe es wieder in Hunderennen zu gewinnen. Ich versuche gerne genau diesen Moment beim Fotografieren noch einzufangen, aber oft gelingt es mir nicht, weil die beiden wirklich schnell sind. Aber ab und zu, da klappt es doch und deshalb ist so ein Moment unser Monatspfoto zum Thema "Auf die Plätze, fertig, los!" geworden:

Montag, 14. August 2017

Die Sommerstrecke im Mühlbachtal


Heute zeigen wir euch ein bisschen, was wir den Großteil dieses Sommers so gemacht haben. Ich weiss, dass es vor allen in der nördlicheren Hälfte Deutschlands wohl nicht immer so sommerlich war und viel geregnet hat, aber hier in Baden-Württemberg konnten wir uns über mangelnden Sommer eigentlich nicht beklagen. Es gab natürlich auch einige graue Regentage, aber den Großteil des Sommers hatten wir Temperetauren um 30°C und dazu Sonnenschein. Zum Nachteil wird uns hier, dass sich zwischen Neckar und Odenwald die Hitze staut und es bei uns in der Gegend leider oft sehr unangenehm schwül wird. So sehr ich den Sommer liebe, für Genki und Momo ist das leider nicht das ideale Wetter, da ihnen die Hitze schnell zusetzt und wir nicht viel laufen können. Im letzten Jahr hat es uns fast täglich an den Neckar verschlagen, aber dazu mussten wir oft weiter fahren und diese Ausflüge waren auch nicht mit dem Laufen größerer Strecken verbunden, sondern eher mit einem längeren Aufenthalt am Wasser. Dieses Jahr haben wir eine alte, ehemals eher unliebsame, Strecke für uns wieder entdeckt, die wir hier fast täglich zurücklegen. Über einen Waldspaziergang am odenwäldischen Mühlbach haben wir euch auf unserem Blog vor über zwei Jahren schon einmal hier mitgenommen.


Das war einer von insgesamt zwei Spaziergängen, die wir bis zu diesem Jahr dort zurück gelegt hatten und keiner ist mir als ausnahmslos positiv in Erinnerung geblieben. Die Strecke ist eigentlich eine hervorragende Sommerstrecke, denn zum einen ist es im Odenwald immer etwas kühler, nicht nur weil es dort schattig ist, sondern weil der Odenwald ja auch etwas höher liegt. Zum anderen verläuft entlang des Weges der Mühlbach. Dieser ist recht klein und auch nur an einigen wenigen Stellen zugänglich, aber das reicht für uns schon, denn wenn Genki und Momo sich auch nur kurz abkühlen können, haben sie wieder Energie getankt um eine weitere Strecke ohne Schwierigkeiten laufen zu können und wenn die Energie sich zu Ende neigt, erreichen wir auch bald die nächste Wasserstelle zum Aufladen. So sind auch im Hochsommer bei 30°C zur Nachmittagszeit Spaziergänge von einer Stunde oder länger möglich.


Warum wir diese Strecke bisher gemieden haben, liegt daran, dass sie für den Odenwald unglaublich frequentiert ist - Es fährt für Besucher sogar ein Buss bis an den großen Waldparkplatz. Am Beginn der Strecke befindet sich ein großer Wasserspielplatz für Kinder, aber viele Familien verbinden den Besuch dort auch gerne mit einem Waldspaziergang. Eigentlich stören uns ja Kinder in keiner Weise. Genki und Momo haben mit Kindern, auch wenn sie laut sind, toben und rennen, keine Probleme und nicht viel Interesse an ihnen. Andersherum haben auch Kinder und ihre Eltern selten Probleme mit unseren Hunden. Bei unserem Bully-Gruppenspaziergang dort haben wir es aber leider auch Mal anders erlebt. Als unsere Hunde an eine der wenigen zugänglichen Stellen am Bach wollten, wurden wir von einer Mutter, deren Kinder am Bach spielten, beschimpft. Wir wurden auch nicht etwa freundlich darum gebeten ihr das Alleinrecht am Bach zu überlassen, sondern wirklich beschimpft, als wäre es ein Unding, dass wir es wagen unsere Hunde im Hochsommer bei 30° zur Abkühlung an einen Bach im Wald zu lassen. Dafür hatte ich nicht so viel Verständnis, denn immerhin hätte sie ja, wenn Hunde in der Nähe sie stören, mit ihren Kindern nur einige hundert Meter weiter einen riesigen kostenlosen Wasserspielplatz gehabt, auf dem Hundeverbot herrscht (ganz abgesehen von den zahlreichen Schwimmbädern und Badeseen). Wir haben es hier in der Gegend dagegen sehr schwer mit unseren Hunden am Sommer Wasserstellen zu finden, an die sie dürfen. Allerdings habe ich auch wenig Geduld für solche unfreundlichen Menschen und keine Lust auf Diskussionen mit jemanden, der statt mit einer Bitte gleich mit einer Beschimpfung loslegt, so dass wir damals auch frustriert weitergezogen sind. Bei unserem zweiten Besuch waren wir ebenfalls mit Hundefreunden unterwegs, damals mit Sophie und Pastora. Uns begegneten auf diesen Spaziergang jedoch so viele freilaufende Hunde, die uns Probleme bereiteten und bei denen die Besitzer auch nicht eingriffen, als sie sahen, in welche Panik Sophie geriet, dass wir den Spaziergang damals sogar nach vielleicht 10 Minuten mit 4 völlig aufgelösten Hunden (Sophie hatte in ihrer Panik um sich geschnappt und Pastora in den Allerwertesten gebissen, was eine Massenhysterie unter allen auslöste) abgebrochen hatten. Von da an war das Thema Mühlbach eigentlich für uns erledigt.


Dieses Jahr haben wir die Strecke nun für uns wieder entdeckt, denn ich will behaupten, dass sich bei uns einiges geändert hat. Gegen eigensinnige Mütter haben wir immernoch kein Patent, aber zum Glück seit dem auch keine mehr getroffen, die den Bach für sich alleine beanspruchen wollten. Mit Hundebegegnungen und vor allem mit freilaufenden Hunden, kommen wir inzwischen viel besser zurecht. Zum einen sind Ausraster bei Blickkontakt bei Genki inzwischen zur seltenen Ausnahme geworden, zum anderen sind auch Begegngungen mit freilaufenden Hunden viel entspannter, seit ich Genki in brenzligen Situationen einfach hochnehme. Egal wie sehr diese Methode noch immer bei einigen verpönt ist, für uns erweist sie sich immer wieder als Segen. Natürlich gibt es manchmal seltsame Blicke oder auch Mal einen dummen Spruch, aber das kann ich inzwischen gekonnt ignorieren. Das Hochnehmen ist aber in den seltensten Fällen überhaupt nötig. Meistens schaffe ich es schon mich einfach schnell mit Genki an dem Hunden vorbeizumogeln, während er damit beschäftigt ist Momo zu beschnuppern und bis er fertig ist, sind wir schon längst weg.


Nachdem wir diese Strecke fast täglich zur etwa selben Zeit zurücklegen, kennen wir auch inzwischen schon viele der Hunde, denen wir dort immer wieder begegnen und wissen schon bei Sichtung, wie wir diese Situation am besten regeln. Auch einige der anderen Hundehalter kennen uns schon und manche nehmen inzwischen extra Rücksicht auf uns, indem sie zum Beispiel ihre Hunde zu sich rufen, so dass wir ohne Probleme vorbei laufen können. Natürlich muss Genki die gesamte Strecke über an der Leine bleiben, denn sie ist zu unübersichtlich und hundefrequentiert. Ein kleiner Wermutstropfen, aber es lässt sich nicht ändern. 


Jetzt, wo der Sommer sich bald dem Ende neigt, bin ich ganz froh, dass es wieder etwas kühler werden wird und wir wieder auf andere Strecken ausweichen können, denn auch wenn die Strecke für den Odenwald zumindest zum Teil sogar grün und somit recht schön ist und die strategisch gut platzierten Bademöglichkeiten ein Segen für uns sind, fange ich mich schnell an zu langweilen, wenn wir über Wochen nur den selben Weg laufen. Bald können wir dieser Strecke ganz den Rücken zukehren und erst im nächsten Sommer wieder neu für uns entdecken.