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Freitag, 9. Dezember 2016

Souvenirs aus Japan


Ich selbst liebe es zu sehen, was andere Länder an Hundeartikeln anzubieten haben. Das liegt natürlich daran, dass ich mir generell gerne Sachen für Hunde anschaue, aber oft das Gefühlt habe, auf dem deutschen Markt eigentlich alles schon zu kennen. Um so enttäuschter war ich, als ich während unseres Normandieurlaubs lediglich eine französische Fressnapft-Filiale ausfindig machen konnte, die exakt die selben Artikel anbot, wie wir sie aus den deutschen Filialen kennen. Wenn man also etwas Ausgefallenes will, muss man schon etwas weiter schauen, zum Beispiel nach Japan. Leider war ich selbst seit Genki bei uns eingezogen ist nicht mehr in Japan und so muss ich mich mit dem Onlineshopping begnügen und es mir vom Herrchen des Hauses von seiner jährlichen Reise in die Heimat mitbringen lassen.

Natürlich durften auch dieses Mal Leckerchen nicht fehlen, wobei ich mich im Vergleich zu den Vorjahren doch eher zurückgehalten habe. Zum einen kenne ich auch viele Hundeleckerchen auf dem japanischen Markt inzwischen gut und habe mich durch das meiste schon durchprobiert, zum anderen fällt meine Auswahl hier meistens eher auf die Ausgefallensten, nicht aber unbedingt gesündesten Sachen. Auch in Japan ist der Markt an natürlichen Knabbereien riesengroß, aber diese Sachen bekomme ich zum größten Teil auch hier und die etwas "ungesünderen" Sachen liegen hier dann oft sehr lange rum, da ich sie doch eher sparsam an Genki und Momo verteile.


Auch dieses Mal sind wieder neue Cube Toys bei uns eingezogen. Wir haben bereits einen Pinguin, ein Schwein und ein Küken aus dieser Serie und sie gehören zu Momos absoluten Lieblingsspielsachen. Nun ist auch ein Bär und ein Tiger bei uns eingezogen und eigentlich fehlt nur noch der Affe, dann habe ich das ganze Sortiment komplett. Vielleicht nächstes Jahr... 😅 Die beiden Cube Toys bleiben erst Mal im Schrank und werden erst zu Weihnachten wieder hervorgekramt.

Hundespielzeug japan

Außerdem habe ich noch ein paar Spielsachen gekauft, die den Cube Toys sehr ähnlich sind. Bisher durften Genki und Momo aber nur den kleinen Hund zum Spielen haben. Man will sie ja nicht zu sehr verwöhnen...

Hundespielzeug japan

Außerdem habe ich mir Mal wieder eine Ausgabe des japanischen BUHI Magazines gegönnt. Ich hatte schon seit Anfang des Jahres, als wir im BUHI Magazin waren, keine Ausgabe mehr in der Hand. Meine Japanischkenntnisse sind dann leider doch nicht gut genug, um so ein Magazin ohne große Anstrengung lesen zu können.

BUHI Französische Bulldoggen Zeitschrift

Auch mit in den virtuellen Einkaufswagen durfte etwas, das für mich ganz "typisch Japan" ist: Eine Pfotencreme. Eine Pfotencreme ist jetzt natürlich erst Mal nichts besonderes, aber diese Verpackung, die aussieht wie ein Kosmetikprodukt für Frauen (In Deutschland würde man vermutlich eher denken "für Kinder", aber in Japan sind solche Kosmetikverpackungen recht gängig) hat es mir gleich angetan. Keine Sorge, die Pfotencreme selbst ist nicht rosa, sondern besteht aus einem durchsichtigen gelatineartigem Gel. Ausprobiert habe ich sie noch nicht, da wir gerade noch die PetHead Oatmeal Paw Butter verwenden, bin aber schon gespannt, weil ich diese Textur von Pfotencremen bisher nicht kenne.

Hund Pfotencreme

Die letzten zwei  Artikel aus Japan wollte ich eigentlich in einem eigenen Beiträgen genauer unter die Lupe nehmen. Leider hat uns das Genkimobil bei unserem "donpac+" einen Strich durch die Rechnung gemacht, weil es nicht genügend ebene Fläche hat. Vielleicht erzähle ich euch irgendwann davon, wenn unser Genkimobil durch das Genkimibil II ausgetauscht werden muss, denn eigentlich ist es eine ganz originelle Idee.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Genesung


Erst einmal vielen lieben Dank für die netten Genesungswünsche. Bei uns geht es zum Glück wieder bergauf und Genkis Auge scheint so weit gut zu verheilen. Von der Rötung sieht man nicht mehr viel und auch die Trübung ist stark zurückgegangen. Noch ist nicht alles perfekt, das Auge wird noch öfters zusammengekniffen als üblich und tränt auch noch vermehrt herum. Obwohl unser letzter Kontrolltermin nun schon ein paar Tage her ist, läuft Genki noch immer mit einer erweiterten Pupille herum. Das ist ein Nebeneffekt der Medikamente und sieht manchmal schon ein wenig gruselig aus.

Hundeblog Genki Bulldog Verletzung Auge Hornhaut Französische Bulldogge Blog Bully

Genki scheint auch insgesamt wieder deutlich fitter und munterer zu sein, auch wenn ich nicht das Gefühl habe, dass er schon wieder zu seiner "Höchstform" aufgelaufen ist. Auf unseren Spaziergängen ist er im Moment vor allem mit gemächlichem Schnüffeln beschäftigt und nicht so sehr dafür zu begeistern mit Momo zu rennen und zu spielen. Er ist generell nicht so ein "Spielzeugapportierjunkie" wie sie, aber für gewöhnlich ist er gerade bei neuem Spielzeug am Anfang immer sehr begeistert. Nachdem unser alter Wubba irgendwo im Auto meiner Schwester verschwunden war und ich nach unserem letzten Tierarztbesuch einen neuen als Trostgeschenk gekauft habe, hat er diesem nur wenig Beachtung geschenkt. Die Pfirsichmaus hat sich um so mehr gefreut.

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Am Ende der Woche haben wir wieder einen Kontrolltermin, aber ich bin guter Hoffnung, das bis dahin wieder alles so weit abgeheilt ist, dass wir die Medikamente absetzen können. Immerhin hat sich Genki inzwischen mit der Gabe seiner Augensalbe abgefunden. In den ersten tagen war es mehrmals am Tag ein richtiger Kampf, aber inzwischen hat er entweder resigniert, oder endlich verstanden, dass ihm nichts schlimmes passiert.

Montag, 5. Dezember 2016

Hornhautdefekt


Eigentlich hatte ich für heute einen Blogeintrag mit vielen lustigen und bunten Dingen geplant. Ich wollte euch zeigen, was das Herrchen des Hauses dieses mal von seiner Japanreise für Genki und Momo mitgebracht hat. Aber so einiges läuft hier in letzter Zeit nicht gerade rund und der geplante Beitrag muss Wichtigerem weichen, in diesem Fall Genkis Gesundheitszustand, denn der kleine Mann hat es leider wieder darauf angelegt sein Verletzungsrepertoir zu erweitern.

Schon am Mittwoch haben wir gemerkt, dass etwas mit Genki nicht in Ordnung ist. Nach dem Morgenspaziergang zitterte er, was ich aber zunächst auf die kalte Temperatur geschoben habe. Immerhin hatten wir am Morgen -5°C, den bisher kältesten Tag des Jahres. Aber auch sonst verhielt er sich anders, war kuschelbedürftiger als sonst, nicht lebhaft wie sonst und kniff sein rechtes Auge ständig zusammen. Wir konnten aber, so weit er eine Begutachtung des Auges zulies, nicht wirklich etwas erkenne. Er hatte keine sichtbare Verletzung oder Rötung, so dass ich erst einmal dachte, dass er vielleicht etwas Dreck ins Auge bekommen hat. Beim Nachmittagspaziergang, der eigentlich aufgrund des schönen Sonnenschein und des freihabenden Herrchens als größerer Ausflug geplant gewesen war, haben wir umdesponiert und doch "nur" eine neue Strecke in der gröberen Entfernung ausprobiert. Die Strecke war auch schön und wir werden sie sicher Mal wieder aufsuchen, aber der Spaziergang fiel dann doch sehr kurz aus. Genki war nicht dafür zu begeistern wie sonst mit Momo zu spielen oder über die sandigen Flächen zu düsen. Zwischenzeitlich wollte er nicht einmal laufen und musste vom Herrchen getragen werden.


Da wir immernoch nicht erkennen konnten, was nicht in Ordnung war, wollten wir bis zum nächsten Tag abwarten und, wenn sein Zustand nicht besser werden sollte, dann zum Tierarzt gehen. Am nächsten Tag schien aber alles wieder besser. Genki kniff sein Auge kaum noch zu, er war wieder munter und rannte auf unserem Spaziergang auch wieder begeistert mit Momo dem Ball hinterher. Am Freitag kam dann das böse Erwachen: Genki war nicht nur wieder teilnahmsloser, sondern sein Auge war verklebt, stark gerötet und wurde zu unserem großen Schrecken auch noch trüb! Beim Tierarzt wurde mit Hilfe einer Fluoresceinprobe war deutlich zu sehen, dass Genki eine tiefe Schramme mitten auf dem Auge hat, Diagnose Hornhautdefekt und Uveitis des rechten Auges.


Genki hat ein Mittel bekommen, dass den Augendruck und somit die Trübung wieder mindern soll, dazu gab es Schmerzmittel, ein Antibiotikum und eine Augensalbe. Das volle Programm. Am nächsten Tag war Genki zwar wieder munterer und das Auge auch deutlich weniger gerötet, die Trübung war aber leider nach wie vor da. Der Tierarzt war aber mit der deutlich zurückgegangenen Rötung zufrieden, es gab noch einmal ein Mittel zum Senken des Augendrucks und jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass alles gut verheilt. Ende der Woche haben wir erneut einen Tierarzttermin, bei dem noch einmal mit einer Fluoresceinprobe geschaut wird, wie es um den Kratzer in der Hornhaut steht.

Freitag, 2. Dezember 2016

Auf der Flucht


Schon seit einiger Zeit zeichnet sich eine für uns nicht all zu gute Tendenz auf unseren Feldern aus: Wir sind nicht mehr alleine. Obwohl wir hier bei uns von vielen schönen Spaziermöglichkeiten umgeben sind, fahren wir fast täglich etwas weiter raus, denn bei uns ist alles fußläufig zu erreichen und somit von zahlreichen anderen Hunden frequentiert. Auf unseren entlegenen feldern waren wir bisher meistens ungestört und Genki und Momo konnten nach Herzenslust durch die Gegend flitzen. Ab und an haben wir einen Jogger, Radfahrer, ein Pferd oder auch einen anderen Hund getroffen, aber das war eher die Ausnahme. Jogger und Radfahrer stören uns ohnehin weniger und Pferde und Hunde konnten wir auf den gut überschaubaren Feldern immer früh sehen, so das wir meistens sogar noch die Möglichkeit hatten einfach ungestört einen anderen Weg einzuschlagen.


In letzter Zeit ändert sich das ganze aber zunehmend und sie sind plötzlich einfach überall: Pferde, Hunde, Pferde mit noch mehr Pferden, Pferde mit Hunden, Pferde mit Reitern und ganz viele Pferde, die auf den Feldern spazieren geführt statt beritten werden. Inzwischen ist es keine Ausnahme mehr, wenn wir Mal jemanden treffen, sondern wenn wir Mal niemanden treffen. Vorbei sind die entspannten Spaziergänge, jetzt sind wir auch auf unseren Feldern gefühlt ständig auf der Flucht. Erst letztens kamen wir kaum auf unseren Feldern an, da sahen wir die ersten Pferde. Ziemlich weit weg, aber in erschreckend langsamen Temop schlichen sie über die Feldwege dahin. Es hätte viel zu lange gedauert, bis wir sie überholt hätten und so lange sie in Sichtweite vor uns sind, möchte ich Genki und Momo nicht ableinen. Also haben wir einen anderen Weg gewählt. - Aber nein, auch da lief eine Frau mit zwei Hunden, also wurde wieder umgeplant und ein Stück weit auf der Straße gelaufen, bis wir zum nächsten Feldweg kamen. Unterwegs begegnet uns noch ein Hund und kaum waren wir am Beginn des Fledweges angekommen, sahen wir, dass die Frau mit ihren zwei Hunden begonnen hatte sich quer Feld ein zu schlagen und genau auf den nun von uns angestrebten Weg zukam. Also sind wir wieder umgedreht und zurück zu unserem ersten Ersatzweg gelaufen. Da kamen wir aber nicht all zu weit, denn die ganze Aktion hatte bis dahin schon so lange gedauert, dass uns inzwischen die Pferde vom ersten Weg entgegen kamen. Frustriert sind wir umgedreht und wieder nach Hause gefahren. Wir waren eine ganze Stunde unterwegs, aber statt einen schönen Spaziergang zu haben, sind wir nur, ständig auf der Flucht vor einem Pferd oder einem Hund, von einem Weg zum nächsten gehetzt.


Eine gute Sache hat das ganze aber doch: Wir sind in letzter Zeit so vielen Pferden auf unseren Spaziergängen begegnet, dass Genki und Momo zunehmend ungestört von ihnen sind. Ja, Genki zieht immer noch wie ein Ochse in Richtung Pferd, aber es wird von ihm nicht mehr gebellt und von Momo nicht mehr gejammert und gefiepst, wenn wir an einem Pferd vorbei laufen.
Ich hoffe, dass das ganze vielleicht nur etwas mit der Jahreszeit zu tun hat: Womöglich haben viele Leute ihre Spaziergehzeit vorverlegt, weil es nun so früh dunkel wird. Mit etwas Glück haben wir die Felder in Frühling wieder fast für uns alleine. Wenn nicht, dann müssen wir uns womöglich bald eine neue Alltags-Spazierstrecke suchen.