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Freitag, 22. September 2017

Rezept: Bananen-Kokos Muffind für Hunde


Heute haben wir wieder ein schnelles Rezept für Hundemuffins für euch. Ich habe Mal wieder versucht getreidefreie Muffins zu backen. In der Vergangenheit habe ich das schon mit Kokosmehl versucht und es hat sehr gut funktioniert. Dieses Mal habe ich mich zum ersten Mal an Leinmehl versucht. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich das Backen mit Kokosmehl bevorzuge, weil Leinmehl doch sehr zum Klumpen zu neigen scheint, es war aber noch machbar.


Zunächst zerdrückt ihr eine halbe Banane - bei mir waren es etwa 50g - mit einer Gabel und verrührt die Bananenpampe mit einem Ei. Dann rührt ihr 50ml Kokosmilch unter. Ich habe auch kein Problem damit mit normaler Milch zu backen, denn Genki und Momo scheinen damit, zumindest in den verwendeten kleinen Mengen, keine Probleme zu haben. Wenn es bei euren Hunden ähnlich ist, könnt ihr auch Kuhmilch verwenden. Wer Kokosmilch verwenden will, kann den Rest einfach einfach in geeigneten Behältnissen einfrieren. So habe ich es gemacht, da man Kokosmilch meistens nur in  400ml Dosen bekommt. So kann man den Rest für spätere Backprojekte verwenden. Dann wird das Leinmehl untergerührt. Wie schon zu Beginn geschrieben, neigt es zum Klumpen, mann muss das Ganze also ordentlich rühren. Danach wird der Teig in Muffinförmchen gefüllt und die Muffins bei 180°C für etwa 30 Minuten gebacken. Bei uns hat es für drei kleine Muffins gereicht.


Die fertigen Muffins haben eine etwas andere Konsistenz als übliche Muffins oder auch als die Muffins mit Kokosmehl. Sie sind weich und eher saftig. Normalerweise tut sich Genki mit Muffins etwas schwer: Er leckt an ihnen herum und ich muss sie für ihn mindestens halbieren, damit er sie in den Mund nimmt. Dieses Mal waren die Muffins mit einem einzigen Happs weg - so schnell, dass ich nicht Mal wirklich Fotos machen konnte. Es scheint also geschmeckt zu haben.

Mittwoch, 20. September 2017

Monatspfoto September: Kontrastreich


Ein weiterer Monat, ein weitere Monatspfoto. Diesen Monat begann eigentlich alles wie immer: Ich hatte nicht den Hauch einer Idee für das September Thema des Monatspfotos "Kontrastreich" auf midoggy. Kontrastreich sollen wohl die farbenfrohen Blätter im Herbst sein, aber auch im letzte Jahr gab es im selben Monat ein herbstliches Thema und schon da haben wir festgestellt, dass im September noch nicht viel vom üppigen, bunten Laub zu sehen ist. Nach anfänglicher akuter Planlosigkeit kam irgendwann doch die Idee Mal die "Selektive Farbe"-Funktion der Kamera auszuprobieren und so entstand doch auch diesen Monat ein Beitrag zum Monatspfoto.


Mission "Kontrastreich" erfolgreich ausgeführt. Nebenbei konnte ich auch noch meiner Bastellwut nachgehen, denn da ich keine roten Blumen hatte - und auch nicht extra nur für ein Bild kaufen wollte - habe ich sie aus Servietten gebastelt.

Montag, 18. September 2017

Am Schriesheimer Steinbruch



Jetzt wo der Herbst sich so ordentlich in's Zeug legt, ist es bei uns langsam wieder an der Zeit für die ersten Ausflüge, bei denen wir nicht auf Bademöglichkeiten für Genki und Momo zum Abkühlen angewiesen sind. Auch wenn der Herbst mich sonst eher melancholisch stimmt und nicht zu meinen Lieblingsjahreszeiten gehört, ist das eine seiner wenigen positiven Begleiterscheinungen. Unser erster Ausflug führte uns zum Schriesheimer Steinbruch, garnicht so weit von uns entfernt. Als wir oben ankamen, waren wir nicht nur alle außer Atem, sondern die Sonne, die bei unserem Start noch geschienen hat, hatte sich in der Zwischenzeit leider auch verabschiedet.



Wie immer hatte ich versucht mich im Vorfeld bestmöglich über unser Ausflugsziel zu informieren. Der Schriesheimer Steinbruch wird im Internet als Kletterwand beworben und bei der Wegbeschreibung vom Parkplatz bei der Strahleburg aus ist von einem etwa 20minütigen Aufstieg die Rede. Das muss für sportliche Menschen gelten (und für Menschen mit besserem Orientierungssinn, die sich nicht unterwegs verlaufen, weil sie in der Hoffnung besonders steile Wege umgehen zu können die Wegbeschilderung ignoriert haben), denn wir haben etwa eine Stunde gebraucht, bis wir es endlich zum Steinbruch geschafft haben.




Oben angekommen wurden wir zwar mit einer schönen Landschaft belohnt, waren aber irgendwie durch den steilen Aufstieg viel zu erschöpft um sie so richtig genießen zu können. Obwohl wir an einem Wochenende unterwegs waren, haben wir auf der kompletten Strecke, weder auf den Hin- noch Rückweg, nicht einen einzigen Menschen getroffen. Das spricht wohl dafür, dass der Schriesheimer Steinbruch kein beliebtes Ausflugsziel ist und nicht nur uns der Weg zu anstrengend war. Wir sind ja eigentlich durchaus Odenwalderprobt und das ständige Auf- und Ab gewohnt, aber diese Strecke war stellenweise auch für uns ungewohnt steil.




So habe ich oben angekommen nur schnell meine Erinnerungsbilder gemacht - die nicht Mal besonders schön geworden sind, denn ich hatte aufgrund des Sonnenscheins zu Beginn nur ein Schönwetterobjektiv dabei - und sind wieder den Rückweg angetreten. Da es oben doch recht viele steile Klippen gab, war es uns auch zu riskant Genki und Momo dort herumtoben zu lassen, obwohl sie sehr neugierig waren und gerne jede Ecke unter die Lupe genommen hätten. Man sollte meinen, auf dem Rückweg bergab zu laufen sei angenehmer gewesen, aber durch den permanent an der Leine ziehenden Herrn Genki, war es noch schwieriger den steilen Weg herunterzulaufen, ohne irgendwo den Odenwald runterzukullern. Ich bin ganz froh, dass wir Mal oben waren, aber so bald wird es und dort eher nicht noch einmal hin verschlagen.

Freitag, 15. September 2017

Die Perspektive bei der Hundefotografie

Hundefotografie - Perspektive

Heute wagen wir uns auf unserem Blog Mal in unbekannte Gewässer und versuchen Fototipps zu geben. Das ist etwas, wovon ich sonst eher Abstand nehme, weil ich meine eigenen Fotos oft zwar mag (und ebenso oft auch nicht), mir aber bewusst bin, dass die technische Umsetzung meistens nicht optimal ist. In der Regel verstehe ich die Theorie, habe aber Schwierigkeiten sie in der Praxis umzusetzen. Deshalb gibt es hier auch keine Tipps zu den richtigen Einstellungen eurer Kamera bei der Fotografie von Hunden, sondern etwas ganz anderes, mit dem, so finde ich, jeder seine Fotos verbessern kann. Und das gute daran ist, dass es auch ganz egal ist, womit ihr fotografiert - egal ob mit der Spiegelreflex-, System- oder Kompaktkamera oder sogar mit dem Handy - wenn man die Perspektive bei der Hundefotografie beachtet, kann man jedes Bild ungemein verbessern.

Es ist etwas, das man in jedem Buch und jedem Artikel über die Hundefotografie lesen kann: "Fotografiert eure Hunde auf Augenhöhe." Genau diesen Tipp wollte ich vor einiger Zeit an jemanden weitergeben und wurde gefragt, weshalb man das so machen sollte. Ohne Bildmaterial konnte ich es aber außer mit "Weil es besser aussieht" schwer erklären. Deshalb habe ich zur Veranschaulichung in letzter Zeit immer Mal wieder versucht die selbe Situation auf Augenhöhe und von oben zu fotografieren um den direkten Vergleich zu haben.

Einen Hund auf Augenhöhe zu fotografieren bedeutet sich mit der Kamera auf seine Gesichtshöhe zu begeben. Wenn man einen großen Hund hat, genügt es dazu oft schon in die Hocke zu gehen. Bei kleineren Hunden muss man sich aber oft auch auf den Boden legen. Man kann sich auch, wenn man sich nicht flach auf den kalten Boden legen möchte, nur auf die Knie begeben und die Ellbogen auf dem Boden aufstützen (und hoffen, dass einem keiner zuschaut, weil man sehr albern aussieht, wie man seinen Hintern dabei in die Höhe streckt). Für mich hat das auch den Vorteil, dass ich meine Ellbogen auf dem Boden aufstützen kann und so einen stabileren Halt für meine Kamera habe und so das Verwackeln vermeiden kann. Andererseits ist man so natürlich gerade bei Fotos von Hunden in Bewegung weniger flexibel, was vermutlich ein Grund ist, weshalb ich lieber mit Telezooms statt mit Festbrennweiten fotografiere.


Das erste Beispiel ist mit meinem Telezoom entstanden und Momo war, als ich das Bild gemacht habe, noch sehr weit von mir entfernt. Deshalb wirkt es auch beim ersten Hinschauen auf dem linken Bild, das aus dem Stehen entstanden ist, als hätte ich sie frontal fotografiert. Im Vergleich zum rechten Bild, das auf dem Boden entstanden ist, wirkt die Perspektive sehr ähnlich, aber spätestens am Hintergrund erkennt man den Unterschied. Auf dem linken Bild sieht man nur den Boden und die Perspektive wirkt verzerrt.

Hundefotografie

Beim zweiten Bild ist es ganz ähnlich, wobei ich hier näher an Genki und Momo stand und sie auf dem linken Bild von leicht schräg oben fotografiert wurden. Hier fällt der verzerrte Hintergrund besonders auf. Auf dem linken Bild sieht es fast aus, als wäre hinter den beiden eine Steigung und nur der Boden als Hintergrund sieht gleich weniger ansprechend aus als saftiges Grün und Berge (Vom Strommast wollen wir jetzt Mal nicht reden). Hier sieht man aber nicht nur am Hintergrund, sondern auch an den Hunden selbst schon ganz gut, wie viel schöner das Bild wirkt, wenn man sie auf Augenhöhe fotografiert.

Hundefotografie - Hunde auf Augenhöhe aus der richtigen Perspektive fotografieren

Je näher man am Hund steht, desto größer ist der Unterschied in der Perspektive und desto größer die Wirkung. Bei den nächsten Fotos lag Genki auf unserem Balkon. Bei einem liegenden Hund muss man selbst eigentlich immer, egal wie groß oder klein dieser ist, auch auf dem Boden liegen um die Perspektive richtig einzufangen. Wir wollen schließlich das Gesicht unseres Hundes auf dem Bild haben und nicht nur die Schädeldecke.


Ein weiterer Vorteil der automatisch entsteht, wenn man den Hund auf Augenhöhe fotografiert, ist die Tiefenunschärfe, wenn Objektiv und Kameraeinstellungen denn die richtigen Voraussetzungen mit sich bringen. Möchte man einen unscharfen Hintergrund im Bild, ist es wichtig, dass das zu fotografierende Objekt, in diesem Fall der Hund, einen gewissen Abstand zum Hintergrund hat. Je größer dieser Abstand, desto leichter lässt sich die Tiefenunschärfe umsetzen. Wenn man den Hund jedoch, wie auf den linken Bildern, aus dem Stehen heraus fotografiert, ist der Hintergrund immer der Boden und der Hund ist natürlich davon nicht weit entfernt. Der Hintergrund wird nicht unscharf, der Hund hebt sich nicht richtig aus dem Bild hervor und der Boden gibt auch selten eine schöne Fotokulisse her. Egal wie schön die Landschaft ist - Wenn ihr euren Hund aus dem Stehen fotografiert, habt ihr selten viel davon auf dem Bild.

Hundefotografie - Hunde auf Augenhöhe aus der richtigen Perspektive fotografieren

Es gibt natürlich auch einige Situationen, in denen auch ein von oben fotografierter Hund ein wunderschönes Bild abgeben kann. Vorzugsweise sind das Situationen, in denen der Hund direkt vor einem sitzt und nach oben schaut. In diesem Fall wird aber dennoch "auf Augenhöhe" mit dem Hund fotografiert, denn er richtet ja auch in dieser Perspektive sein Gesicht frontal auf die Kamera.

Hunde fotografieren - Die Perspektive

Ganz anders sieht das selbe Motiv aus, wenn der Hund nicht nach oben in die Kamera blickt. Selbst ohne einem ansprechenden Hintergrund macht es einen riesigen Unterschied, ob man seinen Hund im Stehen oder Liegen/Hocken fotografiert.


Heute ist das Fotografieren meiner Hunde auf Augenhöhe für mich eine Selbstverständlichkeit und ich frage mich, wie ich sie je anders fotografieren konnte. Wenn ich mir aber nicht nur viele Hundebilder im Internet anschaue, sondern auch in unserem eigenen Blog 2 oder 3 Jahre zurückblicke und sehe, wie ich Genki und zu Beginn auch Momo konsequent aus dem Stehen heraus fotografiert habe, dann wird mir bewusst, dass dieser doch so naheliegende Tipp wohl garnicht so naheliegend ist. Wenn ihr bisher noch nicht auf die Perspektive, aus der ihr eure Hunde fotografiert, geachtet habt, dann leitet euch dieser Blogbeitrag vielleicht dazu an, mit der Perspektive zu spielen und selbst auszuprobieren, wie sehr sich ein Bildergebnis mit der eigenen Position verändert.