Freitag, 1. Juli 2016

Burg Dieppe ganz für uns alleine


Heute geht es weiter mit unserer Normandieurlaubsberichterstattung. Was wäre bei uns ein Urlaub ohne mindestens einer Burgeroberung? Nachdem Genki und Momo in Varengeville-sur-Mer nach Herzenslust toben durften wurde auch dort - welche Überraschung - der Regen irgendwann zu stark. Wir packten uns alle ins Genkimobil und führen in Richtung der nächsten größeren Stadt, in diesem Fall nach Dieppe, denn dort gab es Mitten in der Stadt eine Burg zu erobern. Erst versuchten wir den inzwischen recht starken Regen auf dem Parkplatz im Auto auszusitzen, dann in einem Restaurant, aber es half alles nichts. Genki und Momo bekamen ihre Regenjacken angezogen und wir zogen los zur Burg. Zum Glück lies der Regen tatsächlich nach und bis wir an der Burg ankamen, war es sogar fast trocken.

Hundbelog Genki Bulldog Burg Dieppe
Burg Dieppe

Im Inneren der Burg befindet sich ein Museum, das wir uns aber nicht angesehen haben. Im Nachhinein denke ich, wir hätten unser Glück einfach versuchen können, denn es gab auf dem Gelände der Burg zwar "Hunde an die Leine"-Schilder, aber nirgendwo Verbotsschilder, auch nicht am Eingang zum Inneren der Burg. Ich bin aber ohnehin kein großer Museumsfan (Darf man so etwas als Kunsthistoriker überhaupt laut sagen?) und wir haben uns mit dem Burghof begnügt. Vom der erhöhten Burg aus kann man über ganz Dieppe schauen (Huch, die haben ja einen Swimmingpool am Strand?). Auch das wäre mit blauem Himmel sicherlich schöner gewesen.


Auf der ganzen Burg waren wir die einzigen Besucher. Etwas Gutes hat das schlechte Wetter also doch: Es hält uns ganz erfolgreich andere Touristen vom Hals. So hatten wir die Burg nur für uns und konnten im Burghof ganz ungestört ein paar Fotos machen. Es war dort so still und leer, dass ich mich zwischenzeitlich sogar gefragt hatte, ob wir irgendwo eine falsche Abbiegung gemacht haben und in einem für Touristen unzugänglichen Bereich gelandet sind.

Hundbelog Genki Bulldog Burg Dieppe
Hundbelog Genki Bulldog Burg Dieppe

Nach der erfolgreichen Burgeroberung hat auch der Regen endlich aufgehört. Wir haben die Regenjacken im Genkimobil verstaut und sind noch einmal kurz an den (ebenfalls menschenleeren) Strand von Dieppe gegangen.

Hundbelog Genki Bulldog Strand Dieppe
Strand Dieppe Normandie

Dort haben wir uns sogar dazu hinreißen lassen uns ein Eis zu gönnen. Keine gute Idee, denn danach war uns allen wieder kalt, aber mindestens ein Eis gehört zum Sommerurlaub einfach dazu.     ♡ Monika

Hundeblog Genki Bulldog

Mittwoch, 29. Juni 2016

Monatspfoto Juni: Das Runde und das Eckige

Monatspfoto Juni: Das Runde und das Eckige

Die Fortsetzung unseres Urlaubsberichtes muss noch ein wenig warten, denn ich musste natürlich in letzter Minute noch unser Monatspfoto hochladen.  Das Motto für den Monat Juni für die Monatspfotoaktion von Dunkelbunterhund ist "Das Runde und das Eckige" und ein Thema das mir Mal wieder einiges an Kopfzerbrechen bereitet hat. Ein Fußballfoto? Zum einen nicht so wirklich unser Ding, zum anderen ist es nahezu unmöglich Genki und Momo vor einen größeren Ball zu setzen und dazu zu bekommen still zu halten. Alternativ hätte die Stadt Heidelberg auch noch eine passende Quadrat-Kugel-Skulptur vor der Stadtbibliothek zu bieten, aber so etwas hatten wir ja für das März Monatspfoto schon gemacht. Also wurde schnell ein wenig gebastelt, und hier ist es, unser Monatspfoto zum Thema "Das Runde und das Eckige":

Hundeblog GenkiBulldog Monatspfoto Juni: Das Runde und das Eckige

Das Fotografieren im Inneren (bzw. in diesem Fall auf unserem Balkon) fällt mir noch immer unglaublich schwer. Entweder gibt es zu wenig oder zu viel Licht um ein brauchbares Foto zu machen und auch mit allen möglichen Hilfsmitteln wie Fotolampen oder Blitzgerät bekomme ich immernoch keine zufriedenstellenden Ergebnisse, aber der Wille zählt.     ♡ Monika

Outtake: Fotokulissensabotierhund Genki.

Hundeblog GenkiBulldog Monatspfoto Juni: Das Runde und das Eckige

Montag, 27. Juni 2016

Das Leiden eines Nichtschwimmerhundes


Heute muss der Mensch in der Urlaubsberichterstattung pausieren, denn ich habe etwas zu klagen. Wenn wir schon plötzlich einen See auf den Feldern hatten, dann wollten wir den natürlich auch nutzen. Bei schwülem und semi-sonnigen Wetter haben wir die Chance ergriffen und uns auf den Weg zu den Feldern gemacht. Wir hatten Glück, denn dieses Mal gab es keinen Schwan. Dafür zwar einige Enten am anderen Ende der Pfütze des Sees, aber Enten sind nicht so furchteinflößend wie Schwäne und haben uns nicht weiter gestört. Also haben der Pfirsich und ich am See geplanscht und mit unserem Ball gespielt. Wohlgemerkt mit meinem absoluten Lieblingsball, den ich schon seit Jahren habe.

Das Leiden eines Nichtschwimmerhundes

Und dann ist es passiert. Unsere Menschen haben den Ball zu weit in das Wasser geworfen. Werfen ist ohnehin nicht so deren Stärke. Und wir kamen nicht mehr dran! Denn ihr wisst ja, hier wird nur geplanscht, nicht geschwommen. Die Menschen haben zwar Mal Schwimmübungen mit Schwimmweste mit mir gemacht, aber so richtig glücklich war ich dabei nicht, so dass sie zum Glück von weiteren Übungen dieser Art abgesehen haben. Ich bin halt ein Nichtschwimmerhund und der Pfirsich, der ist ein Nichtschwimmerpfirsich.

Das Leiden eines Nichtschwimmerhundes

Ja, da hatten wir den Salat. Wir haben uns wirklich Mühe gegeben und alles nur erdenkliche versucht um an den Ball zu kommen. Wir haben sogar im Teamwork zusammengearbeitet. Aber es hat alles nichts gebracht. Der Ball war immer zum Greifen nah und doch so fern.


Nach langem Versuchen mussten wir uns geschlagen geben. Wir haben es nicht geschafft meinen quietschorangenen Ball zu retten.

Das Leiden eines Nichtschwimmerhundes

Wir haben unsere traurigsten Gesichter aufgesetzt und sind wieder nach Hause gefahren. Der Ball war am nächsten Tag verschwunden. Vielleicht ist er jetzt im Besitz eines anderen glücklichen Hundes. Zum Glück haben wir Zuhause noch einen identischen Ersatzball.   ♡ Genki

Das Leiden eines Nichtschwimmerhundes
Das Leiden eines Nichtschwimmerhundes

Freitag, 24. Juni 2016

Varengeville-sur-Mer


Heute gibt es einen textarmen und fotoreichen Urlaubsbericht. Auch am nächsten Tag nach unserem Ausflug zum L'Aiguille d'Étretat wollte das Wetter leider nicht besser werden. Zumindest am Vormittag hielt sich der Regen jedoch in Grenzen und wir haben für Genki und Momo einen tollen Ort gefunden, an dem sie richtig viel Spaß hatten. Wir haben den heiß geliebten Anker eingepackt und uns nach Varengeville-sur-Mer begeben. Dort wollten wir zum Gorge du Petit Ailly und uns die Valleuse ansehen. Eine Valleuse ist eine Vertiefung in den Steilklippen, die den Zugang zum Meer ermöglicht und einige davon sind wirklich sehr schön anzusehen. Gesucht hatten wir eine ganz bestimmte Valleuse, die ich online gesehen hatte, die wir aber nicht so recht einem Ort zuweisen konnten. Ich glaube, gefunden haben wir sie nicht, oder sie sah bei grauem Regenwetter einfach mal wieder viel weniger beeindruckend aus, als auf den schönen sonnigen Bildern im Internet. Dafür haben wir aber einen herrlichen weitläufigen Sandstrand gefunden.


Für Genki und Momo hieß es "Leinen los". Wir haben den Vormittag dort am Strand verbracht, die beiden hatten sichtlich Spaß und auch von dem immer wiederkehrenden Nieselregen wollten wir uns die Laune nicht verderben lassen. Keine Sorge, unsere Überdosis Regen sollten wir im weiteren Laufe des Tages auch noch abbekommen, aber davon erzähle ich euch beim nächsten Mal mehr.    ♡ Monika

Hundeblog GenkiBulldog in der Normandie Varengeville-sur-Mer
Hundeblog GenkiBulldog in der Normandie Varengeville-sur-Mer
Hundeblog GenkiBulldog in der Normandie Varengeville-sur-Mer
Hundeblog GenkiBulldog in der Normandie Varengeville-sur-Mer