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Donnerstag, 25. August 2016

Rezept: Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde

Rezept: Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde

Manchmal entstehen Ideen für Hundekekse- oder Kuchen bei mir einfach dadurch, dass ich etwas im Kühlschrank habe, das aufgebraucht werden muss. So wie hier. Da war einfach Mal eine halbe Packung Frischkäse von einem Backprojekt für Menschen (Ja, ich backe ab und zu tatsächlich auch für Menschen, wenn auch zugegebenermaßen nicht so oft wie für die Hunde) übrig und wollte verbraucht werden. So entstand die Idee zu diesen einfachen Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde.

Hundekekse backen: Rezept für Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde

Vermischt das Ei mit dem Frischkäse, bis ihr eine flüssige Masse habt. Hackt die Petersilie klein und mischt sie unter die Frischkäse-Ei-Masse. Schüttet dann die Schmelzflocken in die Masse und rührt so lange, bis sie sich auflösen. Man könnte natürlich auch normale Haferflocken nehmen, aber ganze Flocken machen später das Ausstechen der Kekse um einiges schwieriger. Zum Schluss fügt ihr das Mehl hinzu und verknetet alles zu einem Teig.

Hundekekse backen: Rezept für Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde

Rollt den Teig dünn aus und stecht mit einem Keksausstecher eure Hundekekse aus. Dann wird das ganze bei 180°C für etwa 25 Minuten gebacken. Bei kleineren oder größeren Keksen, sowie abhängig von eurem Ofen, muss die Backzeit eventuell etwas angepasst werden.

Hundekekse backen: Rezept für Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde

Auch wenn die Hundekekse Mal wieder fleischlos sind, könnte ich mir vorstellen, dass sie aufgrund des hohen Frischkäseanteils auch Hunden schmecken könnten, die sonst eher nicht so sehr von vegetarischen Snacks zu begeistern sind. Genki und Momo haben sie zum Glück wie immer sehr gut geschmeckt, sie sind aber generell Fans fleischloser Leckerchen.     ♡ Monika

Hundekekse backen: Rezept für Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde

Montag, 22. August 2016

Der Tag, an dem ich in die Weschnitz plumpste


Vor einiger Zeit haben wir Mal wieder einen Ausflug gemacht. Dieses Mal hatte es uns zur Weschnitzinsel nach Lorsch verschlagen, oder so war zumindest der ursprüngliche Plan. Wie immer hatte der Mensch unser Ausflugsziel vorher ordentlich unter die Lupe genommen. Die Weschnitzinsel ist ein Naturschutzgebiet und im Internet fand sich die Info, dass das Gebiet bis zum 31. März aufgrund der Vogelschutzzeit gesperrt war. Dass Realität und Internet manchmal zwei ganz unterschiedliche Dinge sind, haben wir Mal wieder gesehen, als wir bei der Weschnitzinsel ankamen - Davor standen nämlich überall Schilder, die uns darum baten das Gebiet nicht zu betreten. Ob es sich hier um ein Verbot oder nur eine Bitte handelt, wissen wir nicht, immerhin war das Gebiet frei zugänglich und es führten auch mehrere Wege mitten hindurch, wir haben es dann aber doch lieber sein gelassen.


Statt dessen haben wir uns mit einem langen Spaziergang bei den Feldern in Lorsch begnügt. Das war auch nicht schlecht, vor allem, weil dort außer uns niemand unterwegs war.


Vermutlich war das auch besser so, denn hier konnten der Pfirsich und ich nach Herzenslust frei toben und über abgeerntete Felder flitzen, ohne dass man sich um Hasen, Vögel oder Rehe Sorgen machen musste.


Auch wenn es an diesem Tag nicht sehr sonnig war, war es doch ziemlich warm. Bevor wir uns auf den Rückweg zum Genkimobil gemacht haben, wollten wir einen kleinen Abstecher zur Weschnitz machen, damit der Pfirsich und ich uns etwas abkühlen konnten und dann ist es passiert: Ich wollte doch nur an einen im Wasser treibenden Stock kommen. Fast hätte ich es geschafft, er war so nah. Und dann war es doch ein Schritt zu viel und ich bin in den Fluss geplumpst. Ich habe mich versucht ans Ufer zu retten, aber alleine hätte ich es nicht geschafft. Gut dass der Herrchen-Mensch genau neben mir stand und mich schnell aus dem Wasser gezogen hat, sonst würde ich da vermutlich noch heute vor mich hin paddeln.


Der Ausflug nach Lorsch hat mir gefallen, aber auf die Schwimmeinlage in der Weschnitz hätte ich gerne verzichten können.      ♡ Genki

Freitag, 19. August 2016

Monatspfoto August: Die Pfotostory

Monatspfoto Juli - August: Die Pfotostory

Das Monatspfoto von Dunkelbunterhund feiert Jubiläum. Schon seit einem Jahr gibt es diese tolle Fotoaktion und zu diesem Anlass gibt es für die beiden Monate Juli und August eine ganz besonders knifflige Aufgabe: Das Motto "Komm, wir finden einen Schatz!" soll in einer (P)fotostory umgesetzt werde. Wie fast jedes Mal startete meine kreative Phase bei "Boah, mir fällt nichts ein, das wird nix!", aber irgendwann wurde daraus doch eine kleine und bescheidene Idee. Filmreif ist mein Skript nicht, aber die Umsetzung hat doch Spaß gemacht. Ich hoffe, dass es die Monatspfotoaktion auch weiterhin geben wird, denn momentan ist nach einem Jahr das Ende geplant. Aber auch falls nicht: Liebe Anja, vielen Dank für diese großartige Aktion. Für mich war es immer ein kleines Highlight des Monats und ich hatte nicht nur viel Freude dabei jeden Monat ein Motto für ein Foto umzusetzen, sondern auch dabei die Beiträge der anderen Blogger zu sehen. Und nun, ohne weiteren Umschweif, unsere Pfotostory zum Thema "Komm, wir finden einen Schatz!".     ♡ Monika & die Schatzsucher Genki und Momo

Hundeblog Genki Bulldog Monatspfoto August Schatzsuche Fotostory
Hundeblog Genki Bulldog Monatspfoto August Schatzsuche Fotostory
Hundeblog Genki Bulldog Monatspfoto August Schatzsuche Fotostory
Hundeblog Genki Bulldog Monatspfoto August Schatzsuche Fotostory
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Hundeblog Genki Bulldog Monatspfoto August Schatzsuche Fotostory
Hundeblog Genki Bulldog Monatspfoto August Schatzsuche Fotostory

Mittwoch, 17. August 2016

Eine allergische Reaktion


Es ist noch keine zwei Wochen her, dass ich ein kleines Allergieupdate über Momo geschrieben hatte. Darin hatte ich geschrieben, dass ich nicht mehr damit rechne, dass sich ihr Zustand durch die Hyposensibilisierung noch verbessern würde. Womit ich aber auch nicht gerechnet habe, war, dass sich ihr Zustand drastisch verschlimmern könnte. Schon garnicht innerhalb eines Zeitraums von 5 Minuten. Aber genau das ist am Sonntag passiert. Gerade eben rannten wir noch fröhlich über die Wiesen und dann sah mein Hund plötzlich so aus. 

Am Wochenende hatten wir schönstes Sommerwetter. Ich hatte Google Maps wieder nach Neckarabschnitten konsultiert, die wir mit Genki und Momo aufsuchen könnten und eine augenscheinlich schöne Stelle zwischen Ilvesheim und Mannheim gefunden. Dort war es auch in der Tat wunderschön und weit und breit war kein Mensch, so dass wir die Wege und Wiesen ganz für uns alleine hatten. Nur die zugängliche Stelle am Necker erwies sich leider als ein einziges großes Schlammloch, in dem Genki und Momo geradezu versanken, so dass wir ein wenig enttäuscht wieder umkehrten.


Auf dem Rückweg begann Momo sich wieder im Gras zu reiben - Etwas dass sie wegen ihrem Juckreiz immer Mal wieder macht, also so weit nichts ungewöhnliches. Erst als ich mir die Fotos  im Nachhinein angesehen habe, habe ich gesehen, dass die ersten Anzeichen einer allergischen Reaktion schon hier eingetreten waren. An der Seite auf ihrem Rücken sieht man kleine abstehende Fellstruppel. Hier waren es noch wenige, so dass sie mir noch garnicht aufgefallen waren. Im weiteren Laufe des Spaziergangs rieb sie sich immer mehr im Gras. Es war selbst für ihre Verhältnisse viel zu häufig, aber noch dachte ich, dass es vielleicht garnicht an ihrem Juckreiz lag, sondern sie sich versuchte den Schlapp vom Körper zu rubbeln.


Abgesehen von ihren Reibattacken lief Momo aber noch weiter augenscheinlich munter mit Genki vor sich hin, wobei ich die ganze Zeit nur ihre Rückenansicht im Blick hatte. Erst als ich sie Mal wieder von vorne zu Gesicht bekam und ein Foto machen wollte, bekam ich fast einen Hysterieanfall. Ihr ganzes Gesicht war zugeschwollen und an ihrem Körper standen das Fell in seltsamen struppigen Büscheln ab.


Natürlich haben wir Genki und Momo sofort ins Auto gepackt und sind zum Notdienst der Heidelberger Tierklinik gefahren. Die Fahrt dorthin war vermutlich die bisher schlimmste meines Lebens. Momos Augen schwollen immer weiter zu, bis sie nur noch zwei dünne Schlitze waren. Dazu war sie extrem am Hächeln, was natürlich auch einfach am heißen Wetter und der fehlenden Abkühlung auf dem Spaziergang gelegen haben mochte, aber das wusste ich eben nicht. Genki hächelte im Vergleich zu ihr zumindest deutlich weniger. Meine schlimmste Sorge war, dass sie einen allergischen Schock erlitten haben konnte. Das Thema hatten wir aufgrund ihrer vielen Allergien natürlich mit unserem Tierarzt besprochen und mir wurde damals die grausige Prognose gestellt, dass ich es im Falle eines tatsächlichen allergischen Schocks niemals rechtzeitig zum Tierarzt schaffen würde.

Die allergische Reaktion beim Hund

Die Fahrt zur Tierklinik Heidelberg dauerte quälende 20 Minuten und zum Glück kamen wir dort auch sofort dran. Momo bekam eine Cortisonspritze gegen die allergische Reaktion, sowie eine Spritze mit einer nierenanregenden Lösung um allergische Stoffe möglichst schnell aus ihrem Körper zu transportieren. Wir blieben noch etwa eine halbe Stunde zur Beobachtung in der Klinik, die Cortisonspritze zeigte zum Glück schnell ihre Wirkung und Momos Gesicht schwoll wieder deutlich ab. Als wir wieder zuhause ankamen, sah sie wieder fast normal aus und wurde erst Mal gründlich von oben bis unten gewaschen.

Wir wissen nicht, was Momos allergische Reaktion ausgelöst hat, nur dass es keines der Dinge war, auf die sie bei ihrem Hautallergietest getestet wurde. Dort hatte sie auf alle getesteten Kräuter und Gräser negativ reagiert. Lediglich auf Hafer-, Roggen- und Maispollen hatte sie reagiert  und mit Sicherheit wuchs nichts davon dort am Neckar. Zudem sind wir ja fast täglich auf den Feldern unterwegs und dort werden auch genau diese Getreidesorten angebaut, ohne dass sie jemals sichtlich darauf reagiert hätte. Momo muss also gegen irgendeine Pflanze, das dort wächst, stark allergisch reagieren. Das ganze hilft uns jetzt natürlich wenig weiter. Wir wissen nun, dass es weitere Allergieauslöser gibt und sogar welche, auf die sie viel extremer und schneller reagiert als auf die bekannten Auslöser, wir wissen aber nicht welche das sind. Was ich mit Sicherheit sagen kann ist, dass wir nie wieder zum Spazierengehen an diesen Ort gehen werden. Natürlich habe ich auch keine Garantie, dass die Pflanzen, die diese Reaktion ausgelöst haben, nicht auch irgendwo anders wachsen, aber so häufig können sie zum Glück nicht vorkommen, wenn wir ihnen in den letzten zwei Jahren trotz ständig neuer Spazierwege noch nie begegnet sind.

Ich habe an diesem Tag einen Schrecken fürs Leben bekommen und möchte das wirklich nie wieder mit ansehen müssen. Natürlich ärgere ich mich auch und mache mir selbst Vorwürfe, dass ich diesen Ort zum Spazierengehen ausgesucht habe, auch wenn ich natürlich weiss, dass ich das nicht vorhersehen hätte können. Jetzt ist wieder alles "beim Alten" und ich hoffe sehr, dass uns weitere solcher Erfahrungen in Zukunft erspart bleiben.    ♡  Monika