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Dienstag, 10. Februar 2015

Der Sabberfaden-Indikator


Heute möchte ich euch mit Genkis Sabberfaden vertraut machen. "Igitt!", denkt ihr jetzt bestimmt, aber, glaubt mir,  man gewöhnt sich an alles. Zum Glück gehört Genki nicht zu den Dauersabberern und im Normalfall sabbert er eigentlich garnicht. Die immer länger werdenden Sabberfäden tauchen nur auf, wenn er sehr aufgeregt ist, sei es aus negativen oder positiven Gründen. Hierbei ist die Länge des Sabberfadens ein guter Indikator für seinen Erregungssgrad. Bei leichter Aufregung fängt er an vor sich hinzuschäumen, je mehr er sich aufregt, desto länger werden die Fäden.


Am Wochenende hatten wir einen ganz extremen Fall von Fadenbildung. Eigentlich waren die Voraussetzungen für einen herrlichen Spaziergang gegeben: Es war zwar eisig kalt, aber wir hatten schönsten Sonnenschein. Für Momo ging es in die Hundeschule und ich wollte die Zeit nutzen einen schönen Spaziergang in den der Schule umliegenden Felder zu machen. Leider lief alles ganz anders als geplant. Genki hat ein großes Problem mit Rudelverlust. Wir erinnern uns: Als wir einmal mit Sophie und Freunden unterwegs waren und sie nach dem Spaziergang mit dem Auto wegfuhren, während wir zurückblieben, da wir zu Fuß nach Hause laufen wollten, weigerte sich Genki eine geschlagene Viertelstunde auch nur einen Schritt zu machen und fing dann sogar an sich zu übergeben.

Genki weigerte sich auch hier sich vom Zaun der Hundeschule wegzubewegen.  Ein Jack Russel Welpe zeigte jedoch viel zu viel Interesse an Genki und war schon recht erfolgreich daran sich durch den Zaun zu uns durchzudrücken, also mussten wir weg. Was folgte war einer der anstrengendsten Spaziergänge meines Lebens. Genki regte sich auf, die Sabberfäden wurden immer länger und die erste halbe Stunde verbrachte ich damit Genki eher hinter mir her zu zerren als zu laufen.

Erst als wir zu Feldern mit zahlreichen Krähen kamen, fand Genki etwas, das ihn genug von seiner Misere ablenkte. Krähen jagen war dann doch spannend genug.


Für einen leider viel zu kurzen Teil des Spazierganges hatte ich dann meinen Sonnenschein-Hund wieder, der fröhlich umherrannte und dessen Sabberfäden wieder abnahmen.


Als er Merkte, dass wir uns wieder auf den Rückweg zur Hundeschule machten, konnte es ihm wieder nicht schnell genug gehen. Für nächste Woche muss ich mir wohl etwas anderes einfallen lassen.

Kommentare:

  1. Oh je, das ist natürlich nervenaufreibend für alle Beteiligten, wenn Genki sich so aufregt. Als Kim ein Welpe war und ich zur damaligen Zeit in einer WG mit meiner Freundin und dem Wurfgeschwister von Kim, Flynn zusammengewohnt habe, sind wir von Anfang an auch einmal am Tag jeweils allein mit dem Welpen spazieren gegangen, so dass denen klar war, wer zu wem gehört und dass sie auch mal ohne das Geschwisterherz auskommen müssen. Vielleicht hilft das ja weiter - Ihr seid ja auch zu zweit.

    Linda steigert sich ja bei Rudelverlust (also mich) in einen kreischenden Bellanfall hinein. Und auch hier, wie bei Genki, gilt, je höher die Tonlage, desto mehr Panik schwingt darin mit. In der Zwischenzeit bleibt sie aber relativ gelassen allein im Auto oder bei ihr bekannten Leuten. Aber es dauerte eine sehr lange Zeit, bis es soweit war. Ganz alleine geht nach wie vor nicht, aber nur deshalb, weil ich es, weil es ohnehin nie vorkommt, bislang auch noch nicht geübt habe.

    Ich drücke Dir die Daumen für eine brauchbare Lösung.

    LG Andrea mit Linda

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    1. Hm, also zum Beispiel alleine im Auto bleiben ist bei Genki eigentlich gar kein Problem und ich gehe ja mit beiden auch nicht immer gemeinsam raus (würde auch garnicht gehen - Momo läuft nicht so besonders gerne, muss dafür aber immernoch alle 1-2 Stunden raus. Ich lasse also entweder Genki alleine, wenn ich mit ihr gehe, oder lasse sie Zuhause, während ich mit Genki gehe). Ich könnte ihn auch bei Freunden absetzen und gehen, die untreue Tomate würde mich vermutlich nicht vermissen. Sophie sieht er ja nur ca 1x die Woche, er weiss ja dass er zu mir und sie zu ihrem Frauchen gehört, aber wenn wir uns mitten beim Spaziergang trennen würden, wäre das ein Drama. Einfach irgendwo hinfahren und dann trennen, damit kommt er irgendwie nicht klar.

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  2. Oh je, das hört sich nicht gut an. Vielleicht würde es helfen, gezielt das irgendwo hinfahren und dann trennen, zu üben? Wenn du ihn immer wieder mit seinen Ängsten konfrontierst, stellt sich mit der Zeit vielleicht Routine ein.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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  3. Ohje, das ist echt eine schwere Situation. Die kennen wir hier auch. Vielleicht solltet ihr Momo in die Hundeschule bringen, Genki gleich im Auto lassen und mit ihm ein Stück weiter fahren, bevor es los geht? Irgendwie fällt es Chris leichter, wenn sein Kumpel mit dem Auto davon fährt, sich zu trennen.

    Liebe Grüße

    Britta & Chris

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    1. An sich eine gute Idee, aber leider habe ich gar keinen Führerschein, sollte also besser mit dem Auto nirgenwo hinfahren. ;) Vielleicht wenn wir es anders herum machen und ich die Übungen mit Momo mache und mein Mann mit Genki läuft. Wir wollen uns nämlich abwächseln.

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  4. When I get nervous I spit too
    Lily (& Edward)

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