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Freitag, 10. Juli 2015

28. Woche '15 Von Diätenden und Genkimobilen


Unser Wochenbericht fängt Mal wieder mit dem Wetter an. Ich sollte Wetterfrosch werden (wäre dann aber ein sehr schlechter, weil ich nur in der Retroperspektive über das Wetter berichten kann). Nachdem wir einige wirklich harte Tage mit bis zu 40°C hatten, ist es diese Woche zeitweise stark abgekühlt und wir konnten endlich wieder längere Spaziergänge am Nachmittag machen. Es ist schon erstaunlich, wie einem 25°C plötzlich geradezu kühl erscheinen können. Genki und Momo waren gleich viel fitter und motivierter.


Auf einem unserer Nachmittagsspaziergänge haben wir ein Wildschwein getroffen. Nicht, wie man meinen sollte, im tiefsten Wald, sondern hier auf unserem Gartenspazierweg. Süß war es ja und nicht größer als Momo. Ich war ja immer der Meinung, dass, zumindest Genki, keinen wirklichen Jagdtrieb besitzt, bei Momo bin ich mir da nicht so sicher. Die Nachbarskatzen haben zumindest eine etwas spannenderes Leben, seit Momo hier ist. Momo hatte das Schweinchen garnicht gesehen, wie es schnell vor uns über den Weg gehuscht ist, wohl aber gerochen, als wir an der Stelle ankamen, an der es durch den Zaun gekrabbelt ist. Sie fing an zu jammern und wäre am liebsten durch das Loch im Zaun hinterhergekrabbelt. Da war ich wirklich froh, dass ich Genki und Momo an der Schleppleine hatte.


Diese Woche wurde Momos Ausschlussdiät nach 5,5 Wochen beenden. Etwas ungeplant und vorzeitig, aber die halbe Woche mehr hätte auch nichts mehr rausgehauen. Ihr Juckreiz wurde in keinster Weise besser. Zu ihren aufgekratzsten Stellen an Bauch und Oberarmen sind inzwischen auch Wunden an den Ohren, am Hals und im Gesicht dazugekommen. Abgebrochen habe ich die Diät, weil Momo am letzten Wochenende plötzlich extrem wässrigen Durchfall hatte. Genau die Art von Durchfall, wie sie bei Genki in der Woche davor zu seinem letzendlich ziemlich katastrophalen Zustand geführt hatte. Voller Panik, dass Momo nun das selbe haben könnte, stopfte ich alles in sie rein, was die Hausapotheke hergab: Kohletabletten, Stullmisan, kolloidales Silber als Antibiotikaersatz. Zum Glück blieb es bei Momos Durchfall bei einer einmaligen Sache, aber die Ausschlussdiät war damit natürlich hinüber. Letzendlich schaffte ich es am Abend auch noch in einem Anfall völlig geistiger Umnachtung Genki und Momo das jeweils falsche Futter zu geben. Genki bekam Momos rohes Pferd und Momo Genkis Schonkost bestehend aus Huhn, Reis und Karotten. Spätestens da war in Sachen Ausschlussdiät ohnehin alles verloren.

Ausschlussdiät ohne Erfolg

Nachdem Genki durch seine Fressunlust und wohl auch durch seine Erkrankung schon wieder 1kg an Gewicht verloren hat, wollte ich eigentlich klein beigeben und eine Barfpause machen. Egal wie unbegeistert Genki beim Frühstück erscheint, hört er das Geräusch einer Dose, die geöffnet wird, flitzt er vom anderen Ende der Wohnung sofort in die Küche. Dosenfutter wird geradezu inhaliert. Ich habe immer schon ein paar Notfallrationen an Fertigfutter da, entweder von Terra Canis oder Fleischeslust, die zum Beispiel nützlich werden, wenn ich Mal vergessen habe Fleich aufzutauen. Wenn er ab und an eine Dose bekommen hat, war das auch kein Problem. Aber jetzt, nachdem ich sowohl Momo als auch Genki ein paar Tage am Stück Dosen verfüttert habe, wird mir wieder in Erinnerung gerufen, warum ich beim Barfen gelandet bin: Mene Hunde vertragen kein Fertigfutter, egal wie gut und hochwertig. Bei Genki wusste ich das schon, das Momo von diesem Phänomen auch betroffen ist, ist mir neu. Die Wohnung wird zu einer reinsten Gaskammer, der Output nimmt rekordverdächtige Größen an und wird von Tag zu Tag breiiger, bis wir letzendlich bei Matchkonsistenz angekommen waren. Es nützt alles nichts, zurück zum Barf.

Terra Canis als Alternative zum Barf

Und nun zum eigentlich größten Ereignis der Woche. Wir haben ein Genkimobil! Mein Leben lang kam ich wunderbar ohne Auto (und ohne Führrerschein) aus. Und dann kam Genki. Schon bei der Suche nach einer Hundeschule wurde klar: Ohne Auto geht hier nichts. Hundeschulen sind gerne am gefühlten Ende der Welt umgeben von nichts, schon garnicht von öffentlichen Verkehrsmitteln. Dann kamen Genkis Probleme mit Artgenossen, aber ohne Auto standen uns nur die stark von anderen Hunden frequentierten Routen zum Spazierengehen zur Verfügung, die jeden Spaziergang zum Spießrutenlauf machten. Auch die diesjährige Hitze schrie nach Auto, kamen wir ohne Auto doch nirgendwo hin, ohne erst Mal länger über den heißen Asphalt laufen zu müssen. In den kühlen Wald oder an den See fahren war auch nicht möglich. Zwar wurden wir ab und an Mal mitgenommen, oder hatten auch die Gelegenheit uns Mal ein Auto zu leien, aber eine auf Dauer akzeptable Lösung war das nicht.

Auto Decal Aufkleber Französische Bulldogge

Ausschlaggebend war aber Genkis Erkrankung. Als ich heulend vor meinem aus allen Körperöffnungen Blut verlierenden Hund stand und uns nichts anders übrig blieb als ihn in diesem Zustand mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Handtücher eingewickelt und mit Küchenrollen zum Aufwischen bewaffnet fast eine Stunde lang durch die Gegend zu schippen  (Die selbe Strecke dauert mit dem Auto etwa 15 Minuten), war klar: So geht das nicht weiter, wir brauchen ein Auto! Das ganze ging dann eigentlich recht schnell und seit gestern sind wir im Besitz einer unansehlichen Schrottkarre ("Hey, da wächst Moos auf der Rückbank!"), die ich auf den Namen Genkimobil getauft habe.

Auto Decal Aufkleber Französische Bulldogge

Genki ist ein sehr begeisterter Autofahrer (nicht weil er das Autofahren an sich so sehr mag, sondern weil er weiss, wenn wir ein Auto haben, dann immer um einen spannenden Ausflug mit ihm zu machen) und wäre am liebsten gleich losgefahren. ~ Monika


Kommentare:

  1. Hey toll, dass es nun auch ein Genkimobil in Eurem Haushalt gibt. Ich könnte mir ein Leben ohne Auto auch nicht mehr vorstellen.

    Ein Leben ohne Barf auch nicht mehr, denn ich hatte das gleich Problem mit Linda. Dosenfutter (egal wie hochwertig) = breiiger Output. Bei Linda doppelt blöd, da sie ihr übriggebliebenes Stummelschwänzchen ja nicht bewegen kann und somit ständig unschön vollgeschmiert war. Kein Zustand, den ich noch Hundi über einen längeren Zeitraum ertragen wollten.

    Es tut mir sehr leid, dass sich die Mühen Deiner Ausschlussdiät so gar nicht gelohnt haben und es Momo eher noch schlechter als besser geht. Das einzige, was mir noch einfällt, ist ein umfassender Mineralstoff- und Vitamincheck. Ich kann mich aber nicht mehr erinnern, ob Du das nicht ohnehin schon hast machen lassen...

    Ich drück Euch jedenfalls die Daumen, dass die Ursache bald gefunden sein mag und wünsch Euch viel Spaß mit dem Genkimobil.

    LG Andrea und Linda

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    1. Das Problem mit den Stummelschwänzchen kenn ich nur zu gut. Ich bin ohnehin nie ohne feutche Tücher zum Popabwischen unterwegs, aber breiiger Kot ist besonders bei Momo schlimm. Ihr Stummelschwänzchen, macht nämlich im Gegensatz zu Genkis keinen "Anstandsknick" und wächst genu über dem After. :( Bei breiigem Kot ist das eine ganz schöne Sauerei. :(
      Ein Mineralstoff und Vitaminchek? Du meinst ein Blutbild?

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    2. Wahrscheinlich geht das am Genauesten über ein Blutbild. Muss aber wohl ein spezielles sein, damit es wirklich eine Aussagekraft hat und damit ist es bestimmt auch wieder sehr teuer... :-(

      Schau mal unter Vollblutbestimmung nach, was jetzt aber nix mit Pferden zu tun hat... ;)

      Das ist echt ätzend - arme Momo - ich weiß selbst am besten, wie es ist, wenn einem nichts hilft.

      LG Andrea

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  2. Herzlichen Glückwunsch zum Genki-Mobil. So ganz ohne Auto geht eben nix, wir wollen es auch nicht mehr missen, alleine schon für die Touren zum See oder zu aufregenden neuen Ausflugszielen. Ich hoffe, Genki bleibt ein fröhlicher Autofahrer.

    Wuff-Wuff dein Chris

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  3. Gratulation zum Auto, das doch wirklich gut aussieht. Von wegen Moos auf der Rückbank. Allzeit gute Fahrt.

    Die Geschichte mit Momo tut mir unendlich leid. Wenn man doch nur helfen könnte. Leider kenne ich mich nur bei Sockes Erkarnkungen etwas aus. Ich kann Dir nichts raten. Hast Du vielleicht mal Kontakt zu der Züchterin aufgenommen? Sie kennt Ihre Hunde, hat vielleicht schon mal so einen Fall gehabt und Du kannst von den Erfahrungen profitieren....Ich drücke Euch ganz fest die Daumen...

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Tatsächlich gibt es einen ähnlichen Fall bei einer von Momos Geschwister. Ich bin da auch in Kontakt, aber der bei der Kleinen fing der Juckreiz erst im Frühling an, so dass der Tierarzt da auf eine Gräserallergie/Pollenallergie getippt hat und gleich mit Cortison behandelt hat (wohl ohne weiter zu untersuchen, so wie ich das verstanden habe). Das hilft uns auch nicht wirklich weiter, zumal Momo ja schon im Winter angefangen hat zu kratzen, Gräser sind es bei uns also eher nicht.
      Wir bleiben aber dran. Nachdem es nun vermutlich keine Futtermittelunverträglichkeit ist, können wir zumindest weiter in Richtung Hausstaub etc. forschen.

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    2. Dazu drücke ich Euch die Daumen.....Von Herzen alles Gute...

      Viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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