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Freitag, 31. Juli 2015

Dem Juckreiz weiter auf der Spur


Heute gibt's Mal ein kleines Gesundheitsupdate bezüglich Momos Juckreiz. Und dazu gibt es eigentlich, leider, nicht viel Neues zu sagen, was natürlich nicht bedeutet, dass wir die ganze Sache aufgegeben haben. Momo kratzt sich nach wie vor. Wenn man nicht gerade mit ihr spielt, rennt, oder ihr etwas zum Schutz anzieht, dann kratzt sie. Sie kratzt und kratzt und kratzt und würde das ohne Pause stundenlag machen. Sie kratzt bis es blutet. Sie hat inzwischen kahle Stellen an Bauch und Vorderbrust, blutige stellen in und an den Ohren. Draußen hat sie eine neue Möglichkeit gefunden sich zu kratzen: Sie reibt ihren Kopf so lange im vertrockneten Gras, bis sie im Gesicht blutet.



Bei uns schwindet langsam die Priorität von "Wir müssen herausfinden, was es verursacht" zu "Hauptsache es hört auf". Natürlich wäre es das Beste, wenn man rausfinden würde, was ihren Juckreiz verursacht und dagegen gezielt angehen könnte. Da wir das bisher aber nicht geschafft haben, geht es momentan statt an die Ursachenbekämpfung an die Symptombekämpfung.

Zur Erinnerung, was bisher geschah:
Wir haben versucht ihren Juckreiz durch alle möglichen Mittelchen, innerlich als auch äußerlich, zu  bekämpfen und ihre Hautfunktion so weit wie möglich zu unterstützen. Neben der (normalen) Gabe von Öl und Bierhefe im Futter bekam sie für ihre wunden Stellen: cdVet VeaVet JuckEx forte, kolloidales Silber, Pet Head Life's An Itch" Shampoo, Heilerde, Anibio Haut + Fell Spray und cdVet Fell & Haut Vital. Nichts davon hat geholfen und schon seit längerer Zeit wende ich bis auf die Kräuter im Futter auch nichts mehr davon an.

Natürlich sind wir inzwischen auch Dauergast bei unserem Tierarzt und haben auch eine zweite Meinung zu Rate gezogen. Es gab
mehrere äußerliche Untersuchungen, sowie eine mikroskopische Untersuchung von Hautgeschabsel ohne Ergenis. Es gab das Virbac Etiderm Shampoo, das keinerlei Besserung mit sich brachte. Es gab eine  Ausschlussdiät mit Pferd und Kartoffeln, ebenfalls ohne Erfolg. Als nächster Schritt wurde uns ein weiterer Versuch mit der Ausschlussdiät nahegelegt: Ich solle doch 6 Wochen lang Fisch und Reis füttern. Sorry, Tierarzt, nett gemeint, aber ich gebe meinem Hund nicht 6 Wochen ausschließlich Fisch. Danach kann ich dann anfangen ihn wegen einer Schilddrüsenfehlfunktion zu behandeln. Außerdem bekamen wir ein weiteres Mittel für ihre inzwischen schon stark mitgenommenen Hautpartien, das Clorexyderm Spot Gel. Dieses sollte zusammen mit der Gabe von Cetirizin, einem Antihistaminika, dafür sorgen, dass sie zumindest für einige Tage aufhört zu kraten und ihre wunden Stellen wenigstens halbwegs abheilen können.


Nur hat es leider absolut nichts gebracht. Das Cetirizin, über dessen Gabe ich sowieso schon nicht so glücklich war, blieb komplett wirkungslos. Zunächst dachte ich, dass dies darauf hindeuten müsste, dass es sich bei Momos Juckreiz überhaupt nicht um eine Allergie handelt. Dann hat mich Wikipedia eines besseren belehrt, indem es mich darauf hinwies, dass Histamin bei Hunden und Katzen, im Gegensatz zu Menschen, bei der Entstehung von Juckreiz nur eine untergeordnete Rolle spielt. Warum das so ist konnte Wikipedia mir nichr erklären, aber vermutlich hätte ich es ohnehin nicht verstanden.

Wir sind also im Grunde bisher keinen Schritt weiter. Ich habe nun auch schon zwei Ärzte wiederholt nach einem Allergietest gefragt, jedoch wird mir jedes Mal nur erzählt, wie nutzlos diese seien und dass ich dadurch nur viel Geld loswerden, aber eher keine brauchbaren Ergebnisse bekommen würde. Es stimmt, dass Allergietests über das Blut unzuverlässig sind. Aber momentan habe ich für diverse Untersuchungen und Mittelchen, sowie für die Ausschlussdiät schon ein Vielfaches der Kosten eines Allergietests ausgegeben und bin ebenso ratlos. Da erscheint es mir genauso sinnvoll oder sinnfrei, mein Geld für einen Allergietest rauszuschmeißen.

Als nächsten Schritt möchte ich dem Bioresonanztest eine Chance geben, allerdings zögert sich das alles gerade länger hinaus, als ich es gerne hätte.

Eine Sache, die ich ganz sicher nicht mehr machen werde, ist weiter in diversen Onlineforen und Facebookgruppen nach Rat zu fragen. Ich hatte einfach nur gehofft, ähnliche Fälle und Erfahrungsberichte zu finden, aber statt dessen bekomme ich zahlreiche Ferndiagnosen. Mal ist mein Hund allergisch gegen sich selbst, Mal hat er ganz offenkundig schwere Impfschäden, Mal krazt er sich aus Langeweille, Mal aus Überforderungen. Dass mir noch keiner gesagt hat, Momo bekäme sicherlich das falsche Futter, grenzt an ein Wunder. ♡ Monika

Kommentare:

  1. Oh jee, das ist ja wirklich schlimm bei euch. Leider (oder zum Glück) habe ich keine Erfahrungen mit Juckreiz beim Hund, aber mit Biosesonanz bei mir (Allergien) und das hat prima geholfen (auch wenn es manchmal nur für ein paar Jahre hilft und man es dann erneut machen muss).
    Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass es hilft!

    Liebe Grüße
    Fabienne

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    1. Ich kenne auch jemanden, dem das wirklich sehr geholfen hat und sie war vorher so ziemlich gegen alles allergisch - Fructose, Laktose, eigentlich durfte sie fast nichts mehr Essen außer Fleich. Dadurch kenne ich die Bioresonanz überhaupt und sonst hätte ich das vermutlich auch als völligen Unfug abgetan.

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  2. Wir haben mit Laika durch ihre Demodikose ja auch einiges erlebt ... und die vielen teilweise merkwürdigen Ratschläge waren echt nicht hilfreich. Für uns war es gut, dass wir zu einer speziellen Hauttierärztin gefahren sind - das hat uns viel mehr geholfen als vieles andere. Wir hatten aber auch Glück das unser Hautierarzt so vernünftig war uns gleich dort hinzuschicken, ohne das er erst "probiert" hat.
    Ich glaube, unsere damalige Hauttierärztlin ist nicht so weit weg von euch!

    Liebe Grüße und ich hoffe, ihr bekommt zumindest die Symptome bald in den Griff,
    Isabella mit Damon und Cara

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    1. Wir haben tatsächlich sogar eine Tierärztin, die sich auf Dermatologie spezialisiert im Ort. Bei der war ich früher, aber, ehrlich gesagt, war sie mir von allen Tierärzten, die ich ausprobiert habe, die unleibste. Da wurde immer gleich bei jedem Pieps Antibiotika rausgepackt, am besten gleich 4 Wochen lang und das nach Untersuchungen die 20 Sekunden dauerten.
      Bei welcher Tierärztin wart ihr denn?

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  3. Also, ich bin richtig traurig und wünschte ich hätte irgendeine gute Idee für Euch. Eine richtig gute Idee, etwas, was Euch weiterbringt und wieder Kraft und Motivation bringt. Leider habe ich keine Idee und ich möchte jetzt auch nicht von anderen Hunden berichten, denn das werdet Ihr schon tausend Mal gehört haben.

    Socke schleckt sich bei Sodbrennen die Füße und ich muss sagen, dass uns dieses Geräusch in der Nacht sehr nervig ist. Daher weiß ich, wie anstrengend und zermürbend diese Kratzerei sein kann.

    Ach, ich weiß nicht, was ich schreiben soll, daher belasse ich es jetzt erst einmal. Ich lasse aber noch fix die besten Wünsche da und hoffe, hoffe so sehr....

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  4. Ich verfolge die Hautgeschichte des Pfirsichs mit großem Interesse. Trude hat genau dasselbe Problem und wir sind durch alle diese Dinge genauso durch gegangen. Auch Allergie Tests haben wir komplett hinter uns gebracht. Es startet im Frühjahr und bei uns endet es im Herbst. Ich drücke euch die Daumen!
    LG Sabine

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    1. Dadurch, dass es im Frühjahr startet und im Herbst endet, könnt ihr ja zumindest davon ausgehen, dass es etwas mit dem Wetter zu tun hat - Grasmilben, Pollen, Gräser, oder ähnliches. Bei Momo ging es leider schon im Winter los, was uns zusätzlich ratlos macht.

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  5. Ohje, das hört sich wirklich ganz furchtbar an. Ich nehme an, du hast schon mal was von Apoquel gehört? Vielleicht wäre das was für euch, einfach damit Momo mal wieder frei atmen kann, ohne permanent an ihren Juckreiz denken zu müssen. Ich fühle wirklich mit euch. Lilly hat oft solche Phasen, in denen sie sich stundenlang kratzen oder die Ohren schütteln könnte, bis alles blutet. Zum Glück sind es bei uns aber immer nur besagte Phasen.

    Liebste und mitfühlende Grüße

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    1. Ja, Apoquel kenne ich, aber das wäre für mich wirklich der letzte Strohhalm, weil das Mittel quasie das Immunsystem lahm legt, damit der Hund eben auf nichts mehr reagiert. Wenn ich die Wahl zwischen einem sich blutig kratzenden Hund und einem Hund ohne funktionierendem Immunsystem habe, dann hören sich für mich beide Optionen gleichermaßen schlecht an. :(

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  6. Kennen wir alles. Und je mehr buntes Zeugs dazu kommt, um so länger dauerts. Die Idee mit dem Allergietest solltest Du dennoch im Auge behalten. Bei uns hat nämlich genau das geholfen.

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  7. That looks exactly like our counter
    Lily & Edward

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  8. Och menno, immer noch keine Besserung in Sicht. Ich hoffe, ihr findet noch eine Lösung, dass wenigstens die geschundene Haut sich mal etwas erholen kann :-(

    Wuff-Wuff euer Chris

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  9. Oh die arme Momo...
    Abby kratzt sich auch viel und oft. Auch so oft, dass ich mir seit längerem Gedanken mache. Aber genau dann hört sie wieder damit auf.. es ist wie verhext. Ich hab auch schon an eine Bioresonandanalyse gedacht. Von daher wäre ich da sehr auf euren Bericht gespannt, wenn ihr es macht.

    Liebe Grüße
    Abby

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  10. Die arme Momo... Ich hoffe ihr werdet bald fündig. Mein Tierarzt hat mir bei unspezifischem Juckreiz Babypuder empfohlen. So als 1.Hilfe Maßnahme. Das hat bei uns immer gut geholfen. Lotta hat das manchmal im Frühjahr von iregndetwas auf den Äckern. Das macht sicherlich keinen Sinn wenn die Haut schon offen ist. Trotzdem wollte ich euch den Tipp nicht vorenthalten. Vielleicht ist es ein Versuch wert.

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  11. Huuhuu ich war eben mit meinen beiden KH Chihuahuas zu einem beratungsgespräch in einem hundesalon. Auf der Wesite habe ich dann folgenden Artikel gefunden, vllt ist das ja eie idee für Momo http://www.hundesalon-deluxe.de/thalassotherapie.html

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    1. Hallo, vielen lieben Dank, dass du an uns gedacht hast.
      Allerdings wissen wir inzwischen durch den ersten Bioresonanztest, dass es auf jeden Fall eine Allergie ist, wir wissen nur noch nicht wogegen. Und ich fürchte, so lange sie das Allergikum weiter um sich rum hat/zu sich nimmt, wird keine äußerliche Therapie helfen können. :(

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    2. habt ihr viele Blumen bzw Bluemtöpfe? Ich hab schon gehört, dass sich in der Erde Schlimmel bilden kann der für Allergien verantwortlich ist. Vllt hilft es alle Blumenerden zu wechseln? .. Das erste was mir nun einfällt. Ich hoffe Ihr findet es bald!

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    3. Wir haben nur Hydrogranulat in unseren Blumentöpfen.

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Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. ♡