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Freitag, 30. Oktober 2015

Rücksichtnahme


Lange Zeit dachte ich, das Fehlen der Rücksichtnahme unter Hundehaltern sei auf Unwissenheit zurückzuführen. Ich dachte, manche Hundehalter seien sich einfach nicht bewusst, welche Auswirkungen ihr Verhalten auf andere Menschen und Hunde haben könnte. Es fehle ihnen an Verständnis dafür, wie schlimm es zum Beispiel für einen Menschen mit Hundeangst sein könnte, wenn man seinen Hund einfach auf solch einen Menschen zurennen lässt - Weil man selbst diese Angst nicht kennt und daher schwer oder garnicht nachvollziehen kann. Oder es fehle an Verständnis, wie schlimm es für einen anderen Hundehalter sein könnte, wenn man seinen frei laufenden Hund einfach zu seinem angeleinten Hund lässt, der vielleicht unter Angstaggressionen leidet und durch jede solche Begegnung weiter traumatisiert wird, weil man sich mit diesem Thema nicht befasst hat. Die Beispiele von solchem rücksichtslosen Verhalten lassen sich beliebig fortsetzen. 

Immer wieder mit solchen Situationen konfrontiert, dachte ich, es sei in unserer digital fortgeschrittenen Gesellschaft vor allem ein Offline-Problem. Denn ein Hundehalter, der viel im Internet, sei es in Hundeforen, Hundeblogs, Hundegruppen auf Facebook oder diversen anderen Hundeseiten, unterwegs ist, wird immer wieder mit diesem Thema konfrontiert. "Nehmt auf einander Rücksicht", schien mir immer der allgemeine Tenor im Internet zu sein. Zu diesem Thema gibt es auch einige liebevolle Initiativen, die versuchen Aufklärungsarbeit zu betreiben. "Fair auf Pfoten" plädiert zum Beispiel für mehr Rücksicht, Toleranz und Verständnis sowohl unter Hundehaltern als auch zwischen Hundehaltern und Nichthundehaltern. Das Projekt "Wohl Erzogen" ist eine ähnliche Initiative, die an das Verantwortungsbewusstsein der Hundehalter appelliert, auch wenn mir bei hier nicht alle Tendenzen und Kommentare der Initiative zusagen, denn vieles scheint auf die Annahme hinauszulaufen, dass ein nicht sozial verträglicher Hund immer "schlecht erzogen" sei, als ob man einem Hund beibringen könnte, alles und jeden zu mögen.

Natürlich erlebe ich immer wieder die alltäglichen Ärgernisse des Daseins eines Hundehalters. Seien es die zahlreichen Hundehaufen, die andere Hundebesitzer nicht hinter ihrem Hund aufgesammelt haben und für die ich verantwortlich gemacht werde, ja im schlimmsten Fall sogar von fremden Menschen dafür beschimpft werde, oder der meckernde Radfahrer, der nicht verstehen will, dass ich ohne eine Warnung durch die Klingel aufgrund fehlender Augen im Hinterkopf nicht über sein Näherkommen informiert war und meine Hunde nicht rechtzeitig aus dem Weg schaffen konnte. Aber eigentlich sind es nicht die Nichthundebesitzer, die mir das Leben wirklich schwer machen, sondern andere Hundehalter, die mir immer und immer wieder unerwünscht Hundekontakt aufzwingen. Und lange habe ich dieses Verhalten auf Unwissenheit zurückgeführt und es hat mich mit Verzweiflung erfüllt.

Aber heute muss der Frust raus, denn das Fass ist in den letzten Tagen übergelaufen. Nicht etwa, weil irgendetwas besonders schlimmes in der Offline-Welt vorgefallen wäre, nein, in den letzten Tagen und Wochen waren es sich immer wieder häufende Aussagen im Internet, die mich zur Weißglut gebracht haben. Aussagen, die mir gezeigt haben, dass es nicht etwa Unwissenheit ist, die Hundebesitzer zu solchem rücksichtslosen Handeln veranlasst. Nein, es ist ganz einfach das, was es ist:

Ignorante, bewusste und gewollte Rücksichtlosigkeit.

Immer wieder habe ich in den letzten Tagen ganz klare Aussagen zum Thema "Freilaufenden Hund ungefragt zu angeleinten Hund laufen lassen" gelesen:

"Wenn dein Hund aggressiv / läufig / krank / verletzt / ängstlich / im Training ist oder aus einem anderen völlig beliebigen Grund keinen Hundekontakt haben soll, dann ist das DEIN Problem, nicht meines und du kannst nicht erwarten, dass andere Leute darauf Rücksicht nehmen."

Doch, das sollte ich eigentlich erwarten können. Weil gegenseitige Rücksichtnahme eine menschliche Tugend sein sollte, die selbstverständlich ist. Weil man meinen sollte, dass wir in einer fortgeschrittenen Gesellschaft leben, dass uns bewusst ist, dass Rücksichtnahme etwas ist, dass man nicht nur von anderen fordern kann, sondern im Gegenzug auch selbst geben sollte. Weil gegenseitige Rücksichtnahme etwas ist, von dem wir alle profitieren können. Weil wir nicht mit Holzknüppeln herumlaufen und uns gegenseitig damit auf die Köpfe hauen. Darüber sind wir schon lange hinaus. Sollte man meinen. Aber leider ist es offenbar nicht so. Jeder für sich, nach mir die Sintflut. Hauptsache mein Hund hat seinen Kopf durchgesetzt, mir egal, ob der andere Hund jetzt verletzt ist, um Wochen oder Monate in seinem Training zurückgeworfen wurde oder für den Rest seines Lebens traumatisiert ist. Ist ja nicht mein Problem. Ist ja nur der andere Hundebesitzer, der tagtäglich mit diesem Problem leben muss. Was geht mich das an?


Mindestens genauso traurig wie ignorantes, selbstzentrierte Denken, dass keinen Platz für Empathie und Rücksichtnahme zulässt, ist das Vonsichweisen jeglicher Schuld und die zeitgleiche Schuldzuweisung an den anderen Hundebesitzer.

"Dein Hund ist aggressiv? - Du bist schuld, weil du ihm den Hundekontakt nicht erlaubst". 
"Dein Hund ist ängstlich? - Du bist schuld, weil du anderen Hunden aus dem Weg gehst"

Offline wurde ich mit solchen Aussagen schon öfters konfrontiert, aber auch online scheinen diese in letzter Zeit zunehmend präsent. Der erste Fehler in diesem Gedankengang ist die Annahme, dass man den eigenen Hund nie oder kaum, zu keinem vergangenen Zeitpunkt seines Lebens, Hundekontakt gewährt hätte, nur weil man es in diesem Moment nicht tut (oder versucht zu tun - Es wird einem ja oft keine Wahl gelassen) und er deshalb so geworden wäre.

Glaubt ihr tatsächlich, jeder Hund, der ein Problem im sozialen Umgang mit anderen Hunden hat, hat diese ausschließlich aufgrund eines Defizits an solchem Umgang? Wir haben uns wirklich allerbeste Mühe gegeben, Genki so gut wie nur möglich zu sozialisieren. Wir sind lange zu Welpengruppe gegangen und als er aus dem Alter herauswuchs zu anderen Hundespielgruppen in Hundeschulen, wir haben Social Walks gemacht und haben früher zum Spazierengehen Strecken aufgesucht, die möglichst von anderen Hunden frequentiert wurden, damit er so viel Hundekontakt wie möglich hat. Wir haben ihn bei vielen unangeleinten Hund von der Leine gelassen und ihn spielen lassen, wenn das vom anderen Hundebesitzer gewünscht war. Auch nachdem Genki das zweite Mal gebissen wurde und seine Backe auf die Größe einer Grapefruit anschwoll, haben wir nicht aufgegeben und weiter keinen Hundekontakt gescheut. Der Hund sollte ja bloß kein Trauma davontragen. Bis er eines Tages selbst zubiss. Auch da bin ich nicht in Panik verfallen und hatte womöglich plötzlich Angst vor Hundekontakten, die sich auf Genki hätte übertragen können. Da Genkis Attacken ja willkürlich sind, ist danach auch eine Weile nichts passiert und so hatte ich es als einmaligen Vorfall abgetan. Vielleicht hat der andere Hund sich seltsam verhalten, vielleicht hat er auch angefangen? So genau konnte ich das in der Schnelle nicht erkennen. Unvoreingenommen scheuten wir also weiter keine Hunde. Bis es wieder passierte. Und wieder. Es grenzt an ein Wunder, dass die anderen Hunde nur mit Kratzer davongekommen sind.


Wie oft soll ich einen Hund zubeißen lassen, bevor ich die Notbremse ziehe und sage "Halt! So geht das nicht weiter!"? . Wir suchten einen Hundetrainer auf und arbeiteten an unserem Problem. Aber bis heute ist Genki anderen Hunden gegenüber willkürlich aggressiv. Manche Hunde sind ihm egal, manche mag er und manche will er töten. Mit aggressiv meine ich nicht, dass er Hunde anknurr oder versucht wegzuschnappen. Er explodiert von 0 auf 100 und geht dem Hund direkt an den Hals. Ob er dabei an der Leine ist oder nicht, spielt keine Rolle. Und da wundert ihr euch, weshalb ich keinen Hundekontakt aufgezwungen haben möchte? Man kann mit Genki an diesen Problemen arbeiten, wenn man die Sache kontrolliert angeht. Mit einer langsamen Zusammenführung mit Spaziergängen an der Leine kann man ihn durchaus an (manche) andere Hunde gewöhnen. Auch in großen Gruppen funktioniert es besser. Aber mit einem Hund, der aus dem Nichts auf ihn zugelaufen kommt, kann das funktionieren oder eines Tages in einer Katastrophe enden.

Wenn wir einem Hund begegnen, versuche ich mit Genki aus dem Weg zu gehen. Wir stellen uns abseits an den Wegrand, fliehen aufs Feld oder ins Dickicht und warten, bis der Hund vorbeigeht. Wenn wir diese Möglichkeit nicht haben, versuche ich Genki möglichst schnell und unkompliziert am anderen Hund vorbeizulotzen. Benimmt er sich, wird er dabei ununterbrochen gelobt. Kürzlich war ich in einem anderen Hundeblog mit der Kritik konfrontiert, man würde einem Hund ja so nicht die Möglichkeit lassen sich "normal" zu verhalten, also seine Kommunikationssignale auszusenden, mit denen er dem anderen Hunden signalisieren könnte, dass er keinen Kontakt will. Und wenn man das zulassen würde, dann wäre ja auch die Begegnung "Angeleinter Hund und nicht angeleinter Hund" kein Problem, denn der Hund könnte klar signalisieren, dass er den Kontakt nicht will und alles wäre gut. Hier sind für mich gleich mehrere Denkfehler drin: Der erste ist die Annahme, dass jeder Hund "normal" ist und eine gesunde Kommunikation aufweist. Der nächste, dass der andere Hund diese Signale auch tatsächlich wahrnimmt und richtig interpretiert - Ein Problem, dass gerade bei Bulldoggen mit ihrer fehlenden Rute oft gegeben ist, da diese von anderen Hunden falsch als eingekniffene Rute interpretiert werden kann. Aber auch andere Hunderassen, zum Beispiel Rassen mit langen Haaren, die ihnen Gesicht und Körperform verdecken, oder Hunderassen mit Kringelrute sind in ihrer Kommunikation eingeschränkt. Der größte Denkfehler scheint die Annahme zu sein, dass der andere Hund sich überhaupt für diese Signale interessiert und sich durch diese zum Abwenden bewegen lässt.

Die Signale sind da! Wenn Genki einen anderen Hund sieht, fängt er oftmals schon auf 20 Meter Entfernung an das Rückenhaare aufzustellen, er fixiert den anderen Hund und beginnt langsam auf ihn zuzuschleichen. Dabei zittert er am ganzen Körper vor Anspannung und je näher wir dem Hund kommen, desto schneller schleicht er sich voran. Sieht so ein Hund aus, der aussagt "Juhu! Ja, lass uns spielen!"?! Ich bin bei weitem nicht gut darin, Hundesprache zu interpretieren. Immer wenn ich mir Verhaltensvideos anschaue und diese mit "Hier sieht man ganz klar, dass der Hund XY kommuniziert" kommentiert werden, denke ich verzweifelt "Was? Wo? Ich habe nichts gesehen!", aber selbst mir ist absolut klar, dass Genki eine klare Ansage macht. Und, wird diese von anderen Hunden und vor allem ihren Besitzern wahrgenommen? Manchmal ja, aber viel zu oft eben nicht. Die anderen Hundebesitzer machen oftmals keine Anstalten ihre Hunde zu sich zu rufen und anzuleinen und die Hunde kommen schnurstracks auf uns zu. Ich kann mich nur an ein einziges (!) Mal erinnern, dass ich erlebt habe, dass ein großer freilaufender Hund sich Genki in so einem Zustand in einem Bogen näherte und ihn von der Seite ohne Blickkontakt beschnüffelte, was Genki auch ohne Theater über sich ergehen lies. Aber die meisten Hunde laufen frontal mit Blick nach vorne auf ihn zu. Frontal! Auf einen sie fixierenden Hund, der vor Anspannung zittert! Und da wollt ihr mir irgendwas von gesunder Hundekommunikation und klaren Signalen erzählen? Tut mir leid, aber das mit den Signalen müsst ihr scheinbar euren Hunden auch noch Mal gut erklären, damit das alles funktioniert. Vielleicht haben sie es nicht verstanden, oder es ist ihnen egal uns sie sind selbst auf Konfrontation aus.

Ich kann nichts anderes machen, als immer wieder auf die gegenseitige Rücksichtname zu plädieren.
Ja, manchmal passieren doofe Sachen. Da hat man den anderen Hund nicht rechtzeitig gesehen um seinen Hund noch anzuleinen, oder hat nicht gesehen, dass der andere Hund angeleint ist. Mir ist mein eigener Anteil an Fehlern auch schon viel zu oft passiert. Eines Tages kamen wir spät von einer Feier zurück. Halb 2 Nachts, da rechnet man nicht damit, dass noch andere Hundehalter ihre Hunde Spazieren führen und wir machten noch kurz eine letzte Pipirunde ums Haus - Genki und Momo waren nicht angeleint und meine sonstige Wachsamkeit, mit der ich nach anderen Hunden Ausschau halte oder meine Hunde beobachte um frühzeitig zu merken, ob sie einen anderen Hund wahrgenommen haben, war zu dieser Zeit auch nicht gegeben. Und da flitzten die beiden plötzlich davon. Ein junger Mann hatte offenbar auch das Bedürfnis nach einem Nachtspaziergang mit seinem kleinen Hund. Panisch hob er seinen Hund auf den Arm und schrie immer wieder "Aus! Aus!, während Genki und Momo wie Gummibälle um ihn herum doppsten.
Aber in dieser Situation sage ich nicht "Dein Problem, wenn du ein Problem mit meinen Hunden hast". Ich sage auch nicht "Die tun nix" oder "die wollen nur spielen", egal wie sehr das in dieser Situation zugetroffen haben mag. Mein Mann sammelte Genki und Momo wieder ein und ich wäre vor Scham am liebsten im Erdboden versunken. Man entschuldigt sich und versucht aus seinen Fehlern zu lernen.

Zum Schluß möchte ich mich bei all den lieben und rücksichtsvollen Hundebesitzern bedanken, die tatsächlich ihre Hunde zu sich rufen (und wenn diese nicht bei ihnen bleiben notfalls auch anleinen), wenn sie sehen, dass wir Genki und Momo an die Leine nehmen. Die uns nicht mit seltsamen Blicken quittieren, wenn sie ein Theater an der Leine machen, die nicht in Frage stellen, warum wir jetzt zu diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zu anderen Hunden möchten, die uns nicht besser belehren wollen, obwohl sie unsere Hunde und ihre Geschichten garnicht kennen. Denn es gibt sie zum Glück auch, die rücksichtsvollen Hundehalter. ♡ Monika

Dienstag, 27. Oktober 2015

Monatspfoto Oktober: Halloween

Monatspfoto Oktober: Halloween

Auch diesen Monat wollten wir beim Monatspfoto von Dunkelbunterhund mitmachen. Das Thema für den Monat Oktober war Halloween. Klingt doch eigentlich erst Mal ganz einfach, war es dann aber irgendwie doch nicht. Als erstes dachte ich an Kürbisse, aber Hunde zwischen Kürbisse setzen, das kann doch jeder und so richtig originell kam mir das dann auch nicht vor (Außerdem wollte ich keine 10 Kürbisse kaufen nur um ein schönes Foto zu machen. Irgendjemand muss die Dinger ja auch essen). Also wurde ich kreativ und habe beschlossen Genki und Momo in kleine Fledermäuse zu verwandeln. Die passenden Ohren dafür haben sie ja schon Mal.

Monatspfoto Oktober: Halloween

Für den richtigen Hintergrund sind wir extra noch einmal zum Michaelskloser gefahren. Und hier ist es, unser Monatspfoto für den Monat Oktober: Fledermaus-Genki und Fledermaus-Momo. Happy Halloween! ♡ Monika

Monatspfoto Oktober: Halloween

Freitag, 23. Oktober 2015

Spielzeug to go


Einige von euch sind ja öfters mit Spielzeug auf ihren Spaziergängen unterwegs. Bei uns war das bisher nicht der Fall. Wir können uns eigentlich auch so ganz gut beschäftigen. Es gibt viel Spannendes zu sehen und zu beschnüffeln, wir können uns gegenseitig jagen und wenn wir Glück haben, dann finden wir auch unterwegs lustige Spielsachen, wie Stöckchen oder quietschgelbe Flaschen.


Nachdem wir uns aber so ungern von unserer Flasche getrennt haben und noch viel ungerner vom ausgelutschten Tennisball, den wir kurz darauf auch im Feld gefunden haben, und diese den ganzen Spaziergang mit uns herum getragen haben, haben wir Mal etwas Neues ausprobiert und unser eigenes Spielzeug auf einen Spaziergang mitgenommen.


Auf unseren Spaziergang mit kommen durfte ein blauer Ball. Den haben wir eigentlich schon ganz lange, aber weil er unter einen Schrank gerollt war und erst von unserem  Menschen wiederentdeckt werden musste, war er fast wie ein neues Spielzeug für uns (Und irgendwo in der Wohnung muss sich noch ein zweites Exemplar davon verstecken. Vielleicht taucht das ja auch Mal wieder auf?).


Der Pfirsich und ich hatten jede Menge Spaß mit unserem Ball. Nur so recht voran mit dem Spaziergang kamen wir eigentlich nicht. Wir haben die ganze Zeit damit gespielt, unsere Menschen haben ihn geworfen, wir haben ihn gefangen, wir haben gegenseitig daran gezerrt und sind ihm hinterhergehops. Und dann mussten wir immer wieder kurze Verschnaufpausen einlegen. So einen Ball zu bespaßen kann nämlich ganz schön anstrengend sein.


Ich finde, es war eine richtig gute Idee mit unserem eigenen Spielzeug im Feld anzurücken. Man kann sich ja nicht immer darauf verlassen, dass nette fremde Menschen einem etwas zum Spielen liegen lassen und irgendwie freuen sich unsere Menschen auch nicht so sehr über angegammelte Tennisbälle wie wir.


Spielzeug für Unterwegs, das mag ich! ♡ Genki

Mittwoch, 21. Oktober 2015

BecoBall vs. Chuckit Erratic Ball

Becoball vs. Chuckit Erratic Ball

Heute stellen wir euch Mal zwei Bälle vor, die Momo beide zu ihrem Geburtstag bekommen hat: Den BecoBall und den Chuckit Erratic Ball.

Der BecoBall ist, genauso wie der BecoHoop, ein ökologisches Hundespielzeug und besteht aus gepressten Reishülsen, Bambus und Harz. Der Chuckit Erratic Ball besteht aus Naturkautschuk. Beide bestehen also aus natürlichen und für Hunde unbedenklichen Materialien.

Becoball vs. Chuckit Erratic Ball

Sowohl den Chuckit Erratic Ball als auch den BecoBall gibt es in 4 verschiedenen Größen. Wir haben den Chuckit Ball in Größe M mit einem Durchmesser von  6,5cm und den BecoBall in L mit 7,5cm. Beide Größen sind für Genki und Momo okay und können gut in den Mund genommen werden, aber M ist wohl in beiden Fällen die beste Größe für sie.

Hundeblog Hundespielzeug im Test BecoBall vs. Chuckit Erratic Ball

Momo und Genki mögen beide Bälle sehr gerne, der Chuckit Ball ist jedoch wesentlich härter als der BecoBall und lädt daher mehr zum darauf Herumkauen ein. Außerdem hat der Chuckit Ball einen weiteren Vorteil: Dadurch, dass er so hart ist, "doppst" er viel stärker als der BecoBall und durch seine willkürlich abgeflachten Kanten springt er dabei auch ziemlich unvorhersehbar herum. Das ist vielleicht nicht so ideal, wenn man ihn in der Wohnung verwendet und damit aus Versehen Katzen abwirft, aber es ist für Genki und Momo eindeutig der größere Spaß. Der BecoBall ist sicherlich der geeignetere Indoor-Ball.

Becoball vs. Chuckit Erratic Ball

Beide Bälle haben außerdem eine Öffnung und lassen sich mit Leckerchen befüllen. Beim BecoBall finde ich die Befüllöffnung jedoch zu groß, so dass Leckerchen einfach raus fallen und keinen zusätzlichen Spielspaß für Hunde bieten. Den Chuckit Ball konnte ich gut mit kleinen Süßkartoffelstückchen befüllen, die auch recht hartnäckig feststeckten, so dass Momo und Genki sich schon wirklich anstrengen mussten, um sie heraus zu bekommen und sich auch alleine mit dem Ball beschäftigt haben. Beim BecoBall hingegen wird meine Wenigkeit zur Bespaßung benötigt.

Becoball vs. Chuckit Erratic Ball

Ich kann beide Bälle empfehlen, aber der Chuckit Eratic Ball ist eindeutig der Sieger unseres Vergleiches und vor allem durch seine abgeflachte Form mehr als nur ein gewöhnlicher Ball.

PS: Den Treibball müssen wir noch testen, der ist eindeutig kein Indoor-Ball.
PPS: Und Momo wollte ihre Geburtstagsgeschenke zu Beginn natürlich nicht gleich freiwillig mit Genki teilen. ;)  ♡ Monika

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Montag, 19. Oktober 2015

Ein unerwartetes Wiedersehen


Ihr werdet nicht glauben, was passiert ist. Wir konnten es selbst kaum glauben: Wir haben unsere quietschgelbe Flasche im Feld wiedergefunden. Dabei war sie die ganze Zeit weg, ganz sicher! Wir haben sehr gründlich nachgeschaut.


Aber da lag sie plötzlich wieder, ganz genau da, wo wir sie das letzte Mal vor gut 3 Wochen gesehen haben. Ob sie jemand extra für uns wieder dort hingelegt hat? Oder vielleicht kommt die quietschgelbe Flasche immer nur bei Regenwetter zum Vorschein?

Hundeblog - Genki Bulldog
Hundeblog - Genki Bulldog

Der Pfirsich und ich, wir haben uns auf jeden Fall sehr über unser Wiederfinden gefreut und ausgiebig mit der Flasche gespielt. Mitnehmen durften wir sie aber wieder nicht. Und am nächsten Tag, da war sie wieder weg. Dafür haben wir aber einen alten Tennisball gefunden. Vielleicht pflanzt auch jemand in den Feldern Hundespielzeug an? Wir sind schon gespannt, was wir als nächstes finden und wann die quietschgelbe Flasche wieder auftaucht. ♡ Genki

Hundeblog - Genki Bulldog

Samstag, 17. Oktober 2015

Rezept: Karottenkuchen für Hunde

Karottenkuchen rezept Hunekuchen selbst backen
Wir haben Mal wieder etwas aus einem unserer japanischen Backbücher für Hunde nachgebacken. Das war natürlich noch vor den Ergebnissen von Momos Bioresonanztest, denn jetzt darf sie so etwas ja nicht mehr essen. Dieses Mal gab es Karottenkuchen. Für den Karottenkuchen für Hunde braucht ihr folgende Zutaten:

Mischt und siebt das Mehl und das Backpulver. Schält und raspelt die Karotten. Vermischt das Ei und die Milch. Löst die Butter in der Mikrowelle auf. Dann fügt ihr nach und nach folgende Zutaten zum Ei-Milch-Gemisch hinzu und verrührt das Ganze zwischen jedem Schritt: Honig, Karotten, Mehl, Butter und Vanilleschote. Gießt den Teig in eine bei Bedarf zuvor eingefettete kleine Kuchenform und backt den Kuchen bei 180°C für etwa 40 Minuten.

Lasst den Kuchen abkühlen und verziert die Kuchenstücke mit jeweils einer Babykarotte und etwas Frischkäse. Ihr könnt den Frischkäse einfach auf die Stücke klecksen, oder, damit es schöner aussieht, durch eine Spritztüte drücken. Fertig ist der Karottenkuchen. ♡ Monika

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Der erste Pfirsichgeburtstag

Es kommt mir ja manchmal vor, als wäre der Pfirsich erst gestern bei uns eingezogen, aber die Zeit vergeht viel schneller, als man denkt und heute ist schon der erste Pfirsichgeburtstag.
Leider darf der Pfirsich keinen Geburtstagskuchen essen, weil sich aus seiner Essensliste nichts backen lässt, dafür hat er aber viele tolle Geschenke bekommen. Es gab das, was der Pfirsich am allerliebsten mag: Bälle, mehr Bälle und noch mehr Bälle. Darunter ein Ball, der so groß ist wie der Pfirsich!
Wie ihm seine Geschenke gefallen haben, und ob er sie mit mir geteilt hat, das erzähle ich euch ein anderes Mal. Alles gute zum Geburtstag, Pfirsich. Du bist ganz schön frech, aber ich mag dich! ♡ Genki

Montag, 12. Oktober 2015

Die isst nix


Manchmal läuft einfach nichts so wie es soll. Nachdem ich eine über Bioresonanz ermittelte Liste an Sachen, die Momo nur noch essen können soll, erhalten habe, hat Momo beschlossen, dass sie von ihrer neuen Diät rein garnichts hält. Nix. Nada. Niente. Hungerstreik. Totalausfall.

Momo hat bis zum Tage ihrer neuen Diät noch nie Essen verweigert.Ihre Portion war immer innerhalb von Sekunden inhaliert und dann musste man sie davon abhalten, sich auch noch über Genkis Essen herzumachen, das er in Zeitlupe zu sich nimmt. Bis zu dem Tag, an dem ich ihr ihre komplette, gewolfte Ente mit Obst, Gemüse und Hanföl hinstellte uns sie mich anschaute wie ein Auto (Nagut, so schaut sie immer). Woran liegt es? Ich habe keine Ahnung. Ente kennt Momo schon, auch wenn bisher nur als Muskelfleich. An Obst/Gemüse kannte sie bis auf Süßkartoffel, Petersilienwurzel und Kohlrabi auch schon alles und von letzteren habe ich verschiedene Gemüsemischungen mit jeweils nur einer der Zutaten gemacht, die sie aber alle verweigert.


Auch die gewolfte Ente ist mir ein wenig suspekt. Gekauft hatte ich sie bei Elbe Elster, was meine erste Erfahrung mit diesem Barf-Shop war, aber so ganz überzeugt bin ich nicht. Schon am zweiten Tag nach dem Auftauen fing sie an unangenehm zu riechen. Das bin ich eigentlich von Fleisch so nicht gewohnt. Aber Hunde haben ja bekanntlich ein anderes Empfinden darüber, welche Gerüche gut und welche schlecht sind, und zumindest Mäckel-Genki mag die Stinkente sogar gerne genug um nach seiner eigenen Portion Momos unangetastete Portion auch noch zu verspeisen. (Oder zumindest lieber Momos Portion zu verspeisen und seine eigene stehen zu lassen.)


Natürlich habe ich mir auch Gedanken gemacht, ob Momo krank sein könnte, so ungewöhnlich kam mir ihr Verhalten vor. Ich hatte bei meiner Bestellung bei Elbe Elster eine Reinfleichdose mitbestellt. - "Dog Reform Ente Pur" von Schecker. Darüber hat sie sich wieder gierig hergemacht, am fehlenden Appetit liegt es also nicht. Leider erwies sich diese "Reinfleichdose" aber garnicht als Reinfleischdose, denn den angeblichen "100% Ente" sind synthetische Mineralstoffe zugesetzt, etwas, was ich in meinem Futter nicht haben möchte. Normalerweise schon nicht und erst recht nicht, wenn mein Hund aufgrund von Unverträglichkeit keine unbekannten Stoffe zu sich nehmen soll. Ziemlich dreist ist, dass diese Dosen sowohl bei Schecker selbst, als auch bei Elbe Elster im Onlineshop, als Reinfelischdose ausgezeichnet ist und dort nichts über zugesetzte Mineralstoffe steht. Diese Information findet man nur auf der Dose selbst. Die restliche Dose wanderte also in den Müll.


Die Quittung für die Dose hatte ich übrigens in Form eines riesigen Haufens, bei der die abgesetzte Kotmenge augenscheinlich etwa dem zu sich genommenen Essen entsprach (ich könnte schwören, sie hätte sich sogar vervielfältigt) - Als hätte Momo genau 0% der Dose verwerten können. Die Dose besteht "nur aus frischem Fleisch und wertvollen Innereien, wie Leber, Lunge, Magen etc.". Angesichts der schlechten Verwertung habe ich den Verdacht, dass recht wenig "Fleisch" und recht viel "etc." enthalten sein könnte.

Danach habe ich ihr Fleisch und Gemüse getrennt hingestellt. Das Gemüse wurde sofort gegessen, vom Fleich recht zögerlich eine kleine Portion. Am nächsten Morgen der selbe Versuch, aber dieses Mal wurde das Gemüse stehen gelassen und nur vom Fleisch etwas gegessen. Am Abend das selbe Spiel. In der Nacht soll Momo meinen Mann geweckt haben weil sie raus musste und flüssigen Durchfall hatte. Noch bin ich mir nicht sicher, ob er das nicht eher geträumt hat, da man eigentlich nachts eine Blaskapelle durch unser Schlafzimmer schicken könnte ohne ihn zu wecken, während ich schon aufwache wenn ein Hund nur das Bett verlässt. Heute Morgen gab es zumindest überhaupt keinen Output bei Momo, was mich angesichts der minimalistischen Mengen an Essen, die sie zu sich nimmt, auch nicht wundert.

Wir sind jetzt beim fünften Tag Hungern/Fast nichts Essen angekommen und ich find' grad alles doof. ♡ Monika

Freitag, 9. Oktober 2015

In den Weinbergen


Letztens wollten wir uns bei schönstem Sonnenschein wieder auf einen Ausflug begeben. Neue Abenteuer erleben und so. Unser geplantes Ausflugsziel war die Strahlenburg in Schriesheim. Aber manchmal kommt alles doch ganz anders als geplant. Da ist sie, die Strahlenburg, die der Pfirsich und ich erobern wollten. Sie hätte gut in unsere Sammlung gepasst.


Wir wären bestimmt ein ganz toller Burgherr und Burgpfirsich der Strahlenburg geworden, aber als wir dort ankamen, mussten wir feststellen, dass die Strahlenburg uneinnehmbar war. Man konnte garnicht rein, nur die Mauern von Außen anschauen. Das war doof und langweilig. Aber ganz umsonst sind wir doch nicht nach Schriesheim gefahren, denn dort gibt es richtig schöne Weinberge mit einer tollen Aussicht. Also haben wir anstatt der Burg die Weinberge unsicher gemacht.


Dann hat sich aber herausgestellt, dass wir nicht die einzigen sind, die die Weinberge für einen tollen Spazierweg halten, denn überall waren Hunde! Große Hunde, kleine Hunde und vor allem ganz ganz viele freilaufende Hunde, die auch nicht von ihren Menschen an die Leine genommen wurden, als wir kamen. Und manche Menschen, die sind einfach seltsam. Da kommt zum Beispiel so ein großer Hundskerl auf uns zugelaufen. Mindestens 5 Mal so groß wie der Pfirsich war der. Unsere Menschen haben versucht ihm so gut es ging mit uns an der Leine auszuweichen, aber das hat den Menschen vom Hund auch nicht interessiert und der Hund kam unausweichlich auf uns zu. Erst als er bei mir angekommen war und mich ausgiebig beschnuppert hat (was ich geduldig über mich habe ergehen lassen. Ja, ich verrate euch immernoch nicht, nach welchen Kriterien ich aussuche, welche Hunde ich totbeißen will und welche nicht) kommt sein Mensch, zieht ihn weg und sagt in einem vorwurfsvollen (?!) Ton zu meinem Menschen "Der muss auch lernen, dass er nicht zu jedem Hund darf!". Ähm. Ja. Leinen sollen helfen, haben wir gehört. Auch den Hund zu sich rufen, wenn angeleinte Hunde kommen, bewährt sich manchmal (aber oft auch nicht) als erfolgreiche Taktik.


Ansonsten verliefen die anderen Hundebegegnungen eigentlich ziemlich ereignislos. Ich war brav, der Pfirsich war brav, die Menschen waren zufrieden. Aber nochmal gehen wir dort wohl eher nicht hin. Dass ist uns dann doch alles zu anstrengend riskant. Außer vielleicht an einem Regentag. Denn da verstecken sich ja alle Hunde immer. Genki

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Der Breitmaulpfirsich


Da geht man an einem sonnigen Nachmittag nichtsahnend im Feld spazieren und plötzlich ist er da - Der Breitmaulpfirsich.

Der Breitmaulpfirsich (persicum os latus) ist ein Beutegreifer und gehört zur Ordnung der Raubpfirsiche (persicīsvora).

Merkmale 
Der Breitmaulpfirsich erreicht eine Schulterhöhe von 30-35cm und ein Gewicht von 10-12kg. Er hat ein bräunliches strohiges Haarkleid, aufrecht stehende Ohren und große, glubschige Augen. Er ist von eher rundlicher Statur, weswegen er umgangssprachlich auch Moppel, oder Moppelmaus, genannt wird. Ein besonderes Merkmal ist sein breites Maul, dem er auch seine Namensgebung verdankt.

Verbreitung und Lebensraum
Der Breitmaulpfirsich ist vor allem im Rhein-Neckar-Gebiet Deutschlands anzutreffen. Er fühlt sich sowohl im Wald, als auch dem Feld wohl, aber auch gegen eine warme Wohnung hat er nichts einzuwenden.

Nahrung
Der Breitmaulpfirsich ernährt sich hauptsächlich von Enten, Kürbissen und Bananen. Aufgrund seiner sehr speziellen Diät, treibt er seine Menschen in den Wahnsinn.

Lebensweise
Der Breitmaulpfirsich lebt bevorzugt in Familienverbänden, umgangssprachlich auch Rudel genannt. Alleine fühlt sich der Breitmaulpfirsich unsicher und zeigt oft ängstliches Verhalten. Im Begleitung seines Familienverbandes fühlt er sich jedoch sicher und neigt zu größenwahnsinnigen Übersprungshandlungen. Trifft man einen Breitmaulpfirsich in Begleitung, ist Vorsicht geboten, denn der Breitmaulpfirsich verteidigt sein Rudel mit äußerster Aggressivität.

Na, habt ihr auch schon Mal einen Breitmaulpfirsich getroffen? Ich habe sogar eine Beweisfoto von meiner Begegnung mitgebracht. Genki

Montag, 5. Oktober 2015

Bioresonanz

Bioresonanztest

Es hat alles länger gedauert, als ich mir erhofft hatte, aber heute gibt es endlich Neuigkeiten von der Fraktion "Juckreiz". Unseren bisherigen Verlauf dazu könnt ihr hier und hier nachlesen. 

Wie schon angekündigt, wollte ich, nachdem wir auf anderen Wegen einfach nicht weiter kamen, der Bioresonanz eine Chance geben. Ursprünglich wollte ich das hier bei einer befreundeten Tierheilpraktikerin machen lassen, aber es hat alles nicht wirklich so geklappt, wie ich mir das erhofft hatte und sich über Wochen hingezogen, in denen Momo sich tagtäglich weiter blutig gekratzt hat. Das tut mir für sie unendlich Leid und ich hätte schon viel früher nach einer Alternative suchen sollen. Schließlich habe ich mich aufgerafft, Momo einige Haare gepflückt, verpackt und an eine andere THP verschickt. 

Bioresonanz Allergietest beim Hund

Was ist eigentlich Bioresonanz?

Bei der Bioresonanz handelt es sich um keine wissenschaftlich anerkannte Methode. Sie beruht auf der Annahme, dass alle Lebewesen elektromagnetische Signale, bzw. Schwingungen, aussenden und dass diese Signale mit Hilfe eines Bioresonanzgerätes nicht nur messbar, sondern auch veränderbar wären. Das Gerät soll dabei in der Lage sein, einzelne Störsignale herauszufiltern, die für eine Erkrankung von Bedeutung sind. Im konkreten Fall bedeutet dass, dass man einen Hund auf die Matte eines Bioresonanzgerätes legen kann, ein Lebensmittel oder eine aus dem Lebensmittel hergestellte Testampulle auf eine Schale oder eine andere Vorrichtung des Gerätes legt und das Gerät nun anhand der Signale von Hund und Lebensmittel messen können soll, ob der Hund es verträgt oder nicht. Mit dem Bioresonanzgerät soll es auch möglich sein falsche Signale zu korrigieren, wobei eine spezifische Frequenz an den Hund gesendet wird, die Störsignale beheben können soll - Die Allergie soll also aufgehoben werden. Dafür braucht man allerdings natürlich den Hund vor Ort. Zur reinen Allergiebestimmungen reichen auch, wie in unserem Fall, Haare mit Haarwurzeln.

Ich bin, was nicht wissenschaftlich belegbare Methoden und Mittel anbelangt, eine Skeptikerin. Ach was, nennen wir es eine Glaubensverweigerin. Während ich eine sehr überzeugte Anhängerin der Naturheilkunde bin (Weil Kräuter, Pflanzen, Heilerde, kolloidales Silber und ähnliche natürliche Mittel nun Mal wissenschaftlich nachweisbare Wirkungen haben), kann man mich mit homöopathisches Mittel, bei denen bei mir selbst auch jeglicher Placebo-Effekt versagt, eher jagen. Ähnlich reiht sich die Bioresonanz bei mir ein. Ich habe noch meine recht starken Zweifel, aber ich bin auch verzweifelt und da klammert man sich gerne an jede Möglichkeit, die man hat. Bei der ganzen Sache zu verlieren habe ich letztendlich "nur" Geld und auch wenn ich das sicherlich nicht im Überfluss habe, reiht sich dessen Stellenwert im Vergleich zur Gesundheit meiner Tiere ziemlich weit unten ein. 

Bioresonanz Allergietest beim Hund

Nach Einsenden der Haare ging eigentlich alles ganz schnell und einige Tage später hatte ich das Ergebnis. Hier ist es, ganz ungeblümt. Momo darf folgende Dinge nicht essen:

Huhn Pute Strauß Rind Esel Känguru Kaninchen Lama Lamm Pferd Rentier Springbock Wildschwein Ziege Elch Dorsch Hering Kabeljau Lachs Seelachs Rotbarsch Steinbeißer Thunfisch Ananas Apfel Birne Spinat Blumenkohl Brokkoli Gurke Himbeere Honigmelone Kiwi Mangan Karotte Papaya Paprika Pastinake Salat Sellerie Zucchini Dorschlebertran Kokosfett Lachsöl Leinöl Schwarzkümmelöl Milchprdukte Ei Kartoffel Reis Getreide Quinoa Bulgur

Was uns zur wesentlich kürzeren Liste der Dinge, die sie essen darf, führt:

Ente Gans Hirsch Reh Banane Blaubeere Fenchel Kohlrabi Kürbis Petersilienwurzel Schwarzwurzel Streckrübe Süßkartoffel Hanföl Nachtkerzenöl

Das ist also der aktuelle Stand der Dinge. Momentan bin ich etwas am Haare raufen. Ich dachte Ente, Gans, Hirsch und Reh sollte doch einfacher sein als Pferd. Da hatte ich es geschafft alle Bestandteile angefangen von Innereien, Knochen, bis hin zum Blut zu bekommen. Hier sieht es leider anders aus. Gänse sind scheinbar außerhalb der Weihnachtszeit komplett Mangelware und von Reh und Hirsch bekommt man ausschließlich Muskelfleisch und ganze Knochen. Nur Ente finde ich zum Glück komplett gewolft, aber dazu gibt es kein passendes Blut und Geflügelkarkassen liefern langfristig auch nicht genügend Kalzium. Alles nicht so rosig hier.

Angeblich soll sich aber die ganze Situation, wenn wir einige Wochen ausschließlich Sachen füttern, die sie verträgt, verbessern und sie soll wieder mehr essen dürfen. Gleichzeitig soll ich Darmaufbau bei ihr machen, wovon ich mir nicht so viel verspreche, denn das mache ich ohnehin alle paar Monate. Das heißt, in ein paar Wochen, kann ich auch auch sagen, wie sich unsere Meinung zur Bioresonanz entwickelt hat und ob die danach bestimmte Diät eine Verbesserung von Momos Zustand zeigt. Drückt uns die Daumen, denn sonst weiss ich leider wirklich nicht mehr weiter. ♡ Monika

Samstag, 3. Oktober 2015

Ausflug zum Michaelskloster

Ausflug zum St. Michael Kloster

Der Pfirsich und ich, wir haben beschlossen einem Kloster beizutreten. Denn Kloster, die mag ich!


Ich wollte euch ja noch erzählen, wohin es nach unserem Ausflug zur Thingstätte weiter ging. Wir haben das Michaelkloster, oder was davon übrig ist, unsicher gemacht. Ich hätte es ja nicht gedacht, aber so ein Kloster, das ist total spannend. Das ist so ähnlich wie unsere Schauenburg, aber mit viel mehr Mauern und Gängen.


Das Kloster ist wie ein riesiger Abeneteuerspielplatz. Man kann durch Gänge und Löcher hüpfen, über Mauern springen, auf Mauern herumklettern, Slalom laufen oder den Menschen abhauen und auf Türme hochrennen.

Hundeblog Genki Bulldog
Hundeblog Genki Bulldog

Es gab so viel spannendes zu sehen und zu riechen, da war ich ganz aufgeregt und für den Menschen für die Kamera still zu sitzen war wirklich schwer.


Wenn man richtig Glück hat, dann kann man sogar im Kloster Stöckchen zum Spielen finden. Mit dem Stöckchen haben wir uns aber nicht lange aufgehalten, es gab ja noch viel zu viele andere spannende Sachen zu sehen.


Wir waren lange dort und sind keine Minuten still gestanden (Nagut, gegen Ende hat der Klosterpfirsich geschwächelt und sich Mal kurz hingelegt, aber ich nicht!).

Hundeblog Genki Bulldog
Hundeblog Genki Bulldog

Und hat es dort richtig gut gefallen und wir gehen dort sicher Mal wieder hin. Vielleicht haben wir dann auch Mal sonniges Wetter.  ♡ Genki

Hundeblog Genki Bulldog