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Montag, 30. November 2015

Warmrennen


Am Wochenende waren sie da - die ersten Minustemperaturen des Winters und nachts sogar der erste Schnee. Bei Eiseskälte und Nieselregen ging es morgens gut eingepackt raus auf's Feld. Dort haben wir eine inzwischen alte Bekannte wiedergetroffen - Die quietschgelbe Flasche. Diese hat ganz hartnäckig permanente Residenz in den Feldern aufgenommen und lässt sich nicht vertreiben. Alle paar Spaziergänge taucht sie auf und sagt uns Mal "Hallo". Nur ganz schön mitgenommen sieht sie inzwischen aus. Ist wohl auch nicht mehr die Jüngste.


Wir haben uns nur kurz mit ihr beschäftigt, denn es war viel zu kalt um lange an einer Stelle zu bleiben. Also haben wir die Flasche Flasche sein lassen uns sind weitergelaufen. Wir wissen ja inzwischen, dass wir sie sicherlich bald wiedersehen.


Gegen die Kälte hilft vor allem viel Bewegung und da sind wir ja zum Glück Experten drin. Also sind wir sind durch die Gegend geflitzt und haben uns warmgerannt.



Wenn man so viel rennt wie wir, dann muss man auch nicht frieren. Außer man ist so doof wie der Pfirsich. Dann läuft man durch jede Pfütze und schaut leidend, weil man nasse Füße hat. Selbst schuld. Geplanscht wird doch im Sommer! ♡ Genki

Freitag, 27. November 2015

Die Paketbotenobsession


„Houston, wir haben ein Problem", denke ich. Mal wieder. Der Paketbote drückt sich mit weit aufgerissenen Augen in die hinterste Ecke unseres Hausflures. "Die sind aber aggressiv", bringt er stammelnd hervor, während ich nicht ihn, sondern mein Paket vom anderen Ende des Flures, wo er es hat fallen lassen, zu retten versuche.

Aber fangen wir ganz von Vorne an. 

Als Genki bei uns einzog, habe ich (unter anderem) einen Fehler gemacht: Immer wenn ein Paket zu uns geliefert wurde (und das passiert hier, zugegebenermaßen, recht oft), durfte Genki den leeren Karton zerstören. "Er hat doch so viel Spaß dabei" dachte ich und praktisch war es auch noch, musste ich doch unsere Kartons nicht mehr vor dem Wegschmeißen in die Mülltonne mühevoll selbst zerkleinern, sondern nur Genkis Kartonfetzten aufsammeln.

Genki hat sich schon immer gefreut, wenn es bei uns an der Tür klingelt. Er mag Besuch. Aber kaum einen Besuch mag er so sehr wie den unseres DHL Paketboten, hat er doch schnell gelernt, dass dieser ihm jedes Mal ganz tolles Spielzeug bringt. Es dauerte nicht lange, da musste der Paketbote nicht einmal klingeln - Genki erkannte schon das Geräusch der aufschwingenden Ladeklappe des DHL Autos auf der Straße und rannte aufgeregt zur Tür. (Und war immer sehr enttäuscht, wenn denn kein Paket für uns kam). Seine Begeisterung galt sehr schnell nicht nur den Paketen, sondern auch dem Mann, der sie brachte. Genkis überschwengliche Freude war zum Glück für unseren DHL Boten kein Problem. Genki wurde ebenso freudig von ihm begrüßt, gestreicheln, hochgenommen. So weit so gut.


Früher nahm ich regelmäßig Pakete für unsere Nachbarn entgegen und verstaute sie immer auf unserem Schuhschrank direkt bei der Eingangstür. Bis ich eines Tages eines dieser Pakete samt Inhalt in Fetzen im Flur verteilt vorfand. Von da an war klar: Keine Pakete mehr für Genki. Seiner Begeisterung für den Paketboten hat das nicht im Geringsten geschadet. Er wird so freudig begrüßt wie eh und je, auch wenn die Pakete nun schnell über ihn hinweg gereicht werden.

Wir machten weitere Fortschritte: Bald hatte ich Genki so weit, dass er hinter mir in der Wohnung stehen blieb, ich in Ruhe das Paket entgegennahm und er dann erst mit meiner Erlaubnis in den Hausflur lief um den Paketboten zu begrüßen. 

Und dann kam Momo. Momo hat zwar nie Pakete zerstören dürfen, aber, wenn Genki sich über etwas so unglaublich freut, dann muss es ja toll sein. Schnell teilte sie seine Obsession für unseren Paketboten. Nur leider klappt das hinter mir warten bei ihr noch garnicht. Am Anfang noch zurückhaltend, wurde sie immer frecher. Bald wurde der Paketbote mit schrillen Bellern von ihr angehüpft. Momo ist sehr kommunikativ und bellt auch beim Spielen mit Genki viel, schrill und laut. Also musste Plan B her. Bei Plan B nehme ich Momo auf den Arm und unser Paketbote legt mein Päckchen für mich auf unseren Schuhschrank. Genki wartet brav hinter mir.


Ein funktionierendes System, bis es heute an der Tür klingelte, ich Genki wie immer den Weg mit einem Bein versprerrte, Momo auf den Arm nahm, die Tür öffnete und feststellte: "Das ist aber nicht unser Paketbote". Ein junger Mann kommt mir entgegen, zwei große Pakete auf dem Arm. Und so stehen wir uns gegenüber. Er mit den Paketen, ich mit dem Hund. "Der ist aber süß" sagt er noch. In das Paketübergabesystem unseres sonstigen Paketboten ist er nicht eingeweiht. Also setze ich Momo ab um mein Pakete entgegenzunehmen. Ein riesiges Paket wird mir in die Hand gedrückt, da flitzt Momo auch schon an mir vorbei raus und springt den armen Mann schrill bellend an. Er weicht zurück, lässt dabei mein anderes Paket fallen. Da ist es auch bei Genki mit der Selbstbeherrschung vorbei und er rennt an mir vorbei, zielstrebig auf das Paket zu. Zwei Jahre ist es her, dass er ein Paket zerfetzen durfte. So lange hat er vermutlich sehnlichst auf genau diesen Moment gewartet und macht sich über das Paket her. Momo lässt augenblicklich vom Paketboten ab und unterstützt Genki begeistert in seiner Paketzerstörungsaktion. 

Und da war sie also - Die Situation, in der der Paketbote sich ängstlich gegen die Wand drückte und "Die sind aber aggressiv" stammelte, während Genki und Momo über einen Papierkarton herfallen. Was ich sehe sind zwei Hunde mit Herzchen in den Augen, die vermutlich den Spaß ihres Lebens haben. Was er sieht sind zwei blutrünstige Bestien mit scharfen Reisezähnen, die eine Paket malträtieren. Schnell lege ich mein Paket ab und rette das andere vor meinen Hunden, bevor sie es zum Inhalt schaffen. Genki und Momo folgen mir (=dem Paket) sofort in die Wohnung und der Paketbote sucht das Weite.

Ich weiss schon, woran ich in den nächsten Wochen wieder intensiver arbeiten muss - Momo muss wie Genki in der Wohnung warten, wenn es an der Tür klingelt. Dabei weiss ich eigentlich garnicht, wie ich das Genki überhaupt beigebracht habe. Ich habe schon immer versucht ihm mit dem Bein den Weg zu versperren. Lange hat er es ignoriert und irgendwann hat es plötzlich doch funktioniert und er blieb hinter mir sitzen.
(Lieber Paketbote, es tut mir ehrlich Leid!) ♡ Monika

Mittwoch, 25. November 2015

Fertig-Barf im Vergleich Teil 2

Fertig-Barf im Vergleich Teil 2

Lange hat es gedauert, aber hier ist der zweite Teil unseres "Fertig-Barf im Vergleich" Beitrages. Zum ersten Teil geht es hier.

Das Thema Fertig-Barf ist immer heikel. Im Großen und Ganzen denke ich, dass sich die wenigsten Fertig-Barfs dafür eignen dauerhaft verfüttert zu werden. Oft fehlen ganze Bestandteile, nicht alle Innereien sind vorhanden, der Fettgehalt ist zu gering, es fehlen Jodquelle, Salz oder Blut oder sogar der Knochenanteil. Wer also über einen längeren Zeitraum Fertigmenüs füttern möchte, sollte sich mit dem Bedarf seines Hundes vertraut machen und muss solche Menüs gegebenenfalls selbst um Zutaten ergänzen.

Aus dem ersten Teil habe ich noch einmal den Text über "meine perfekte Zusammensetzung" eines Menüs kopiert, damit ihr sehen könnt, woran ich mich orientiere:

Eine Mahlzeit sollte zum größten Anteil aus Muskelfleich bestehen, aus fleischigen Knochen (Alternativ Knochenmehl), aus den Innereien Herz, Leber, Lunge, Niere, Milz (Niere und Milz wird oft nicht gefüttert, für mich gehören sie aber zum Abdecken des Nährstoffbedarfes dazu. Lediglich auf Lunge könnte man meiner Meinung nach verzichten.), Gemüse und Obst. Ich füttere zudem kleine Mengen an Getreide, das ist aber eine persönliche Präferenz. Es gehört entweder Blut oder Salz in eine Mahlzeit, sowie eine Jodquelle  wie zum Beispiel Seealgenmehl, sowie Öl. Optionale Komponenten sind dazu Blättermagen oder Pansen. Sie sollten aber nicht, wie in einigen Fertigmenüs, den Hauptbestandteil der Mahlzeit ausmachen. Der Fettgehalt eines Menüs sollte bei 15-25% des Muskelfleichanteiles liegen. Die regelmäßige Ergänzung von Nüsse und Kerne, Milchprodukte wie Hüttenkäse oder Quark, sowie ab und an einem Eigelb halte ich auch für sinnvoll.

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Bellami Barfexpress Fertigbarf im Vergleich

Versand: Die Versandkosten betragen 8€ bis 27kg. Keine Mindestbestellmenge.

Preise: 500g Rindermenü bekommt man z.B. ab 1,20€, 500g Lammmenü ab 1,85€.

Auswahl: Zur Auswahl stehen die "Barfcomplete" Sorten "Rind fein gewolft", "Rind grob gewolft", "Lamm", "Geflügel","Huhn/Pute", "Ente", "Kaninchen", "Pferd", sowie 7 Rindermenüs mit unterschiedlichen Kräutermischungen, z.B. für Hunde mit Gelenkproblemen, Nierenproblemen oder ähnlichem. Zudem gibt es immer Mal wieder saisonelle Menüs wie das "Summertime-Menü mit Hagebutte"  Außerdem sind die normalen Menüs sowohl in 1kg als auch 500g-Packen erhältlich.

Sonstiges: Es oft einige Sorten ausverkauft. Die fertig Menüs enthalten künstliche Zusätze.

Fazit: Der Preis ist nahezu unschlagbar günstig. Leider wird hier nicht ganz auf künstliche Zusatzstoffe verzichtet, auch wenn die Liste sich nicht so dramatisch liest wie z.B. die von Petman. Für das Biotin hätte man Eigelb und Niere hinzufügen können, für Magnesium füttere ich Nüsse und Haferflocken, Vitamin E hat man eigentlich schon durch die Zugabe von Leinöl und Obst/Gemüse. Auch Kokosfett und Nüsse können Vitamin E liefern. Jod füttert man idealerweise über Seealgenmehl. Nur Zink ist tatsächlich sehr schwer auf natürlichem Wege auszugleichen. Zwar ist es in Leber bereits vertreten und könnte noch durch Kerne, Nüsse und Milchprodukte aufgestockt werden, das reicht aber oft tatsächlich nicht um den Bedarf zu decken .Auch wenn ich synthetische Nährstoffe in Barf absolut nicht gutheißen kann - genau betrachtet ist es wohl immernoch besser diese synthetisch zuzusetzen, als sie einfach wegzulassen und unzureichende Menüs als Fertigmahlzeit zu verkaufen. Wer also ganz faul ist und Fertigmenüs auch nicht aufstocken will, ist hier wohl ganz gut bedient.
Die Aufschlüsselung der einzelnen Zutaten (wie viel Knochen? Wie viele Organe? Was für Kräuter?) ist für mich ungenügend.

Beispielzusammensetzung „Kaninchen“:
82 % Fleisch vom Kaninchen (Muskelfleisch, Herz, Lunge, Leber, geringer Knochenanteil), 15 % Obst/Gemüse (Karotten, Apfel, Birnen), 3 % Leinöl, Lebertran, Calciumcarbonat, Calciumphosphat, Magnesiumcarbonat, Kräuter, Meersalz. Zusatzstoffe per kg: 50 mg Vitamin E, 22 mg Zink , 200 mcg Biotin, 0,3 mg Jod

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DUCK Fertigbarf im Vergleich

Versand: DUCK selbst betreibt keinen Onlinehandel, sondern vertreibt sein Futter über Vertriebspartner. Wer diese sind, erfährt man aber leider auf der Homepage weder unter dem Menüpunkt "Händler", noch "Vertriebspartner". Ich habe mein DUCK Menü bei Futterfreunde gekauft. Die Versandkosten dort betragen 6,90€.

Preise: Für 500g "Rind" bezahlt man bei Futterfreunde zum Beisiel 2,25€, für 500g "Exzellent" 2,13€.

Auswahl: DUCK Komplettmenüs sind in 1KG-Packungen in den nichtssagenden Sorten "Exzellent", "Pansen", "R+L+H", "Lamm und Reis", "Rind" "Dynamik", "Diät Therapie" und "Diät Pancreas" erhältlich.

Sonstiges: Die 1kg Packungen enthalten einzelne Scheiben a 100g. Wie schon bei Tackenberg, das nach dem selben Prinzip verpackt, kleben sie so aneinander, dass man die ganze Packung zum Herausnehmen der einzelnen Scheiben leider antauen lassen muss.
DUCK Komplettmenüs werden auch in Großpackungen zu 8,16 oder 24kg verkauft. Je höher die Menge, desto geringer der Preis pro kg.

Fazit: Auch hier fehlt mir, wie so oft, die genaue Aufschlüsselung der Mengen bei der Zusammensetzung. Löblich finde ich den Verzicht synthetischer Nährstoffe. Einige der Menüs enthalten Sonnenblumenöl, was ich als eher schlechtes Futteröl erachte. Über Getreide, vor allem Mais und Soja, kann man sich jetzt streiten, es wäre aber eigentlich eher nicht das Getreide meiner Wahl bei der Rohfütterung.

Beispielzusammensetzung "Exzellent":
"Rinderpansen, Fleisch von Rind, Leber/Herz/Niere/Milz von Rind, Hühnerfleisch und Knochen von Huhn, Mais- und Weizenflocken, Sonnenblumenöl"

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MUSH Fertigbarf im Vergleich
 
Versand: MUSH selbst bietet keinen Versand an. Hier gibt es eine Händlersuche. Ich habe meine Packung im Fressnapf XXL in Mannheim gekauft.

Preise: 500g kosten hier ziemlich genau 4€.

Auswahl: Angeboten werden  3 Menüs für Hunde, die bereits gebarft werden, ein Menü für Barfanfänger und ein Menü für Welpen. Einige Menüs sind in 800g Packen und andere in 3kg Packen erhältlich.

Sonstiges: Die Menüs kommen in einzelnen 25g-Talern.

Fazit: MUSH Barf wurde in diversen Barf Foren heiß gelobt, so dass ich es zumindest einmal ausprobieren wollte. Allerdings kann ich nicht nachvollziehen, was den so hohen Preis im Vergleich zu einigen anderen Anbietern rechtfertigt. Es wird Mal wieder nicht aufgeschlüsselt, viel der einzelnen Komponenten enthalten sind. 5% Gemüse sind mir eindeutig zu wenig. Zudem sind die einzelnen Taler für mich, wie schon bei Petman, sinnfrei, da ich ohnehin nahezu eine Packung am Tag verfüttern muss. Dafür, dass mir der Gemüseanteil zu niedrig ist, Niere und Milz als Innerei Mal wieder fehlen und Spinat enthalten ist -ein Gemüse, das Kalzium bindet und deshalb nicht zu oft gefüttert werden soll - die Jodquelle fehlt und auch noch Sonnenblumenöl ungeeigneterweise als Futteröl eingesetzt wird, ist das Produkt meiner Meinung nach viel zu teuer.

Beispielzusammensetzung "Vaisto Pute-Huhn-Lamm":  
Finnische Pute 40 % (Fleisch, Knochen, Knorpel), Finnisches Huhn 35 % (Fleisch, Knochen, Magen, Haut, Herz, Knorpel, Leber), Finnisches Lamm 20 % (Knochen, Fleisch, Lunge, Knorpel, Leber), Gemüse 5 % (Spinat, Brokkoli, Salat), kaltgepresstes Sonnenblumenöl, Ei <1 %.

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Das Tierhotel Barf Komplettmenü Fertigbarf im Vergleich

Versand: Ab 7,50€ bis zu 28kg

Preise: 500g Komplettmenü bekommt man je nach Packungsgröße ab 1,10€,

Auswahl: Es gibt ein "Komplettmenü" in 800g und in 2x400g Portionen.

Sonstiges: Das Tierhotel bietet zahlreiche andere Mixpackungen unter dem Namen "Menü" an, obwohl diese keine Komplettmenüs sind. Das finde ich etwas irreführend.

Fazit: Hier stört mich die irreführende Bezeichnung "Menü" für zahlreiche Mixpackungen. Diese Menüs sind alle sehr unterschiedlich befüllt, bei Hühnermenüs wurden die ganzen Tiere gewolft, sonst fehlen aber in der Regel fleischige Knochen und Innereien, Öl, in manchen "Menüs" auch komplett das Gemüse. Obst gibt es nirgendwo.
Auch das explizit als "Komplettmenü" bezeichnete Menü erscheint mir nicht "komplett": Anstatt fleischigen Knochen gibt es nur Knorpel, Obstanteil gibt es garnicht, Pansen ist zwar drin, andere Innereien sucht man vergebens, bzw. man kann nur vermuten, dass sie eventuell im "Hähnchen" enthalten sein könnten (Bei den anderen Menüs wird das Hähnchen als "Ganzes Hähnchen" bezeichnet, hier nicht), Öl fehlt ebenfalls. Für mich taugen diese Menüs als Bausteinkasten-Kompenenten, nicht aber als langfristige Komplettmahlzeit.

Beispielzusammensetzung "Komplettmenü":
Rindfleisch, Hähnchen, Pansen, Rinderknorpel gewolft mit 15% Gemüse (Möhren, Rüben) und 15% gekochter Kartoffel

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Tiernahrung Wietheger Fertigbarf im Vergleich

Versand: Kein Onlineversand. Verkauf im eigenen Ladengeschäft, sowie in lokalen Tierhandlungen, wie zum Beispiel Zoo & Co  in Heidelberg.

Preis: 500g Putenmenü kosten hier zum Beispiel 2,50€. 500g Lammmenü 2,89€.

Auswahl: In 500g und 1Kg Packungen bekommt man Menüs mit Rind, Lamm, Pferd, Huhn und Pute.

Sonstiges: Nur lokal erhältlich.

Fazit: Die Zusammensetzung ist prozentgenau aufgeschlüsselt. So sollte es bei allen Fertigmenüs sein. Leider fehlen mir hier die Innereien. Lediglich Lunge, die nährstofftechnisch wertloseste Innerei, ist vorhanden. Dauerhaft unzureichend, aber ab und an kann man das sicherlich geben.

Beispielzusammensetzung "Barf Menü Lamm"
39% Lammfleich, 10% Lammpansen, 15% Lammbrustbein, 10% Lammlunge, 5% Lammfett, 8% Äpfel, 10% Karotten, 1% Leinöl, 2% Blattsalat

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Hund Gesund Fertigbarf im Vergleich

Versand: Ab 7,50€ per DPD, keine Gewicht-Begrenzung.

Preis: 500g Rind Complete Menü bekommt man zum Beispiel ab 1,70€.

Auswahl: In 500g und 1Kg Packungen bekommt man die Sorten Pferd, Rind, Huhn, Pute und Lamm.

Sonstiges: Die Homepage ist sehr unübersichtlich. Die Versandkosten muss man zum Beispiel recht lange suchen.

Fazit: Auch hier ist die Zusammensetzung prozentgenau aufgeschlüsselt. Es wird kein frisches Gemüse, sondern eine Fertigtrockenmischung von Lunderland, verwendet. Auch sind Mineralien und Kräuter von Pernaturam zugesetzt, aber bei Hund Gesund werden nicht näher erläutert welche. Es ist ein wenig schade, dass man sich die genaue Zusammensetzung in Bezug auf Gemüse, Mineralien und Kräuter auf anderen Seiten zusammensuchen muss.
Die Menüs enthalten zudem extrem viel Flüssigkeit und sind dementsprechend auch sehr pampig. Die Flüssigkeit hat eine merkwürdige rosane Färbung, wie ich sie von Tauwasser eigentlich nicht kenne. Insgesamt sehen sie meiner Ansicht nach eher unappetitlich aus und wurden von Genki auch nicht gerne gegessen. Die Karottenstückchen sind Mal wieder so groß, dass sie unverdaut wieder zum Vorschein kommen. Geraspelt reicht bei uns einfach nicht.

Hund Gesund Fertigbarf im Vergleich

Beispielzusammensetzung "Rind Complete": 
40% Muskel- & Kopffleisch, 15% Herz, 15% Pansen, 10% Knochenraspel, 3% Leber, 15% Gemüse (Lunderland), 1% Öl (Omega3-6-9), 0,5% Mineralien (Komplement von Pernaturam), 0,5% Kräuter (30 Kräutergarten von Pernaturam)

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Futterkiste Fertigbarf im Vergleich

Versand: 8€ je 29kg. Keine Mindestbestellmenge

Preis: 500g Rindmenü kostet zum Beispiel 2,05€, 500g Entenmenü 2,50€.

Auswahl: Es gibt die Sorten "Pansen", "Lachs", "Rind", "Huhn", "Pute", "Pferd", "Ente", "Delux", "Fitness" und "Spezial" jeweils in 500g Packungen. 

Sonstiges: Jede 500g Packung ist in 4 separaten 125g-Fächern eingeschweißt.

Fazit: Die Menüs hier sind alle von den Zusammensetzungen sehr unterschiedlich und größtenteils sind die Beschreibungen auch völlig unzureichend. Beim "Fitness" Menü erfährt man zum Beispiel nur, dass es auf "Rindbasis" ist und Kalzium und Öl hinzugefügt werden muss. Welches Gemüse und Obst in den Menüs enthalten ist, erfährt man auch nicht, sondern bekommt nur eine lange Liste der möglichen Zutaten. Das ist für mich wie die Katze im Sack zu kaufen. Beim Enten und Hühner Menü hat man zwar das komplette Geflügel gewolft, sich aber vorher die Mühe gemacht die wichtigen nährstoffreichen Innereien zu entfernen, so dass man diese eigentlich gerade wieder hinzufügen müsste. Auch in den anderen Menüs scheinen - wenn es überhaupt Angaben dazu gibt - die Innereien zu fehlen. Ich mag die anderen Produkte von Futterkiste sehr gerne. Rind, Pferd und Lamm stammt hier von Weidetieren und werden auch von Mäkler Genki sehr gerne gegessen, aber auf die Menüs würde ich hier eher nicht zurückgreifen.

Beispilezusammensetzung "Huhn":
83,5% Huhn komplett mit Haut und Knochen (ohne Federn, Kopf, Füße, Innereien), 15% Gemüse, Obst, Kräuter in veränderlichen Gewichtsanteilen, 0,5% Kräuter (Kräutergarten von PerNaturam), 1% Hanföl (PerNaturam)
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Natures Menü Fertigbarf im Vergleich

Versand: Keine Angaben über die Versandkosten. Die Mindestbestellmenge beträgt 5kg.

Preis: 500g Rindmenü kosten hier zum Beispiel 1,98€, "Hirsch mit Blaubeere" kostet 3,74€.

Auswahl: Erhältlich sind "Pansen und Huhn", "Welpen", "Senior", "Hirsch mit Blaubeeren, "Kaninchen mit Preiselbeeren", "Ente mit Pflaume, "Huhn mit Spinat", "Huhn und Lachs", "Rind", "Huhn" "Active Dog", "Festmahl", "Lachs mit Himbeere" und"Lamm". Verschiedene Menüs sind entweder in 1kg oder 400g Packungen erhältlich.

Sonstiges: Die einzelnen Packungen enthalten einzeln entnehmbare kleine Nuggets.

Fazit: Ich hatte 2 Packungen bei Futterkiste gekauft und dort war leider nur die "Zusammensetzung" der Mischung angegeben, nicht jedoch die "Zusatzstoffe", die aus einer langen Liste synthetischer Nährstoffe bestehen. Hätte ich das vorher gewußt, wäre mir das nie in den Einkaufskorb gewandert. "Mutter Natur weiß...natürlich ist's am besten". Steht auf ihrer Homepage. Da stimme ich voll und ganz zu, aber vielleicht sollte Natures Menu noch einmal überdenken, was das bedeutet. Die kleinen "Nuggets" - ein gräulicher, gepresster Brei -  sehen denen von Petman sehr ähnlich. Genki hat dieses Menü meistens komplett verweigert und wenn er es sehr zögerlich gegessen hat, hat er die rohen Erbsen, die in Hundefutter ohnehin nicht viel verloren haben, gezielt aussortiert.
(Ich habe übrigens auch versucht meinen Katzen das Nautres Menu Katzen Fertigbarf vorzusetzen und wurde dafür den ganzen Tag vorwurfsvoll von ihnen angeschrien. Gegessen wurde es nicht.)


Beispielzusammensetzung "Hirsch mit Blaubeeren":
Hirsch (60%), Erbsen (10%), Steckrüben (10%), Karotten (7%), Äpfel (5%), Blaubeeren (4%), Seetang (1%), Spinat (1%), Yucca Extrakt (<1%), Grüner Tee Extrakt (<1%), Traubenkernextrakt (<1%), Hefeextrakt, Di-Calcium Phosphat, Kalciumcarbonat, Vitamine: Vitamin A 1000 IU, Vitamin D 100 IU, Vitamin E 14mg. Spurenelemente: Zinksulfat Mono-hydrat 50,1mg; Eisensulfat Monohydrat 20mg; Kupfersulfat Pentahydrat 7,2mg, Kalziumjodat wasserfrei 0,4mg; Inaktive Hefe mit Selenzusatz 8,6mg/kg

Montag, 23. November 2015

Vor dem Regen


So. Das war's langsam. Der Herbst ist rum. Der Winter ist da. Nachdem der Pfirsich nach der Kastration fast 2 Wochen lang nicht mit mir rennen und toben durfte (Ich bin alleine mit meiner Freundin Sophie rennen gegangen. Da war der Pfirsich vielleicht sauer!), war die Schonzeit Ende letzter Woche rum. Und dann sollte es angeblich stürmen und regnen, aber zum Glück war das nur falscher Alarm. Wir hatten noch einmal trockenes und relativ windstilles Wetter und haben das für einen letzten langen Herbstspaziergang im Wald genutzt, bevor das Sturmregenwetter und der Dauerregen am Wochenende doch noch kamen, dicht gefolgt von der Eiseskälte.


So richtig schön sieht der Wald garnicht mehr aus. Die Bäume sind alle nicht mehr bunt, sondern ziemlich nackig. Auch das Laub auf dem Boden fängt schon an zu vertrocknen und braun zu werden, aber auch darin lässt es sich noch ganz hervorragend toben und der eine oder andere Stock zur Bespaßung lässt sich im Wald zu jeder Jahreszeit auftreiben.


Eigentlich hätte das ein toller Spaziergang werden können, aber zwischen dem Laub waren überall diese fiesen Pieksedinger versteckt. Unseren gestiefelten Menschen hat das natürlich nichts ausgemacht, mir aber schon! Ganz schön schwer zu toben, wenn man dabei die ganze Zeit versucht den Pieksedingern auszuweichen und so ging es streckenweise auch nur im Schneckentempo voran.


Wir haben das beste daraus gemacht. Hoffentlich sind die Pieksedinger aber bald wieder weg. Auf unserem Spaziergang haben wir übrigens ein Reh gesehen. Der Pfirsich hat mal rübergewufft. Vielleicht wollte er "Hallo!" sagen, vielleicht auch "Bleib bloß weg, du blödes Mistviech!". Beim Pfirsich weiss man ja nie so recht. Auf jeden Fall sind wir ganz vorbildlich brav bei unseren Menschen geblieben. Ja, wir können auch brav sein. ♡ Genki

Donnerstag, 19. November 2015

Der Treibball - Spielzeug für den Herzinfarkt

Der Treibball

Endlich sind wir dazu gekommen den Treibball, den Momo zum Geburtstag bekommen hat, auszuprobieren. Das war garnicht so einfach wie man meinen sollte, denn für den Treibball braucht man eine Wiese und Wiesen sind hier scheinbar Mangelware. Zwar haben wir ein paar Lichtungen im Wald, aber der Odenwald besteht ja nur aus Gebirge und auf einer nicht ebenen Fläche lässt sich ein Ball eher nicht treiben. Auch vor dem Haus haben wir eine kleine Wiese, aber diese ist auf dem Dach einer Tiefgarage und geht auf beiden Seiten ohne Absperrung 1,50m in die Tiefe. Da sah ich den Ball vor meinen geistigen Augen im Minutentakt runterkullern. Als Notlösung haben wir und schließlich mit einem noch nicht bepflanzen, Feld begnügt. - Keine ideale Lösung, schließlich ist so ein Feld ja Privateigentum, aber hier konnten Genki und Momo zumindest keinen Schaden anrichten. Da das Feld wohl nicht lange unbepflanzt bleibt, müssen wir uns aber Mal nach einer Alternative umschauen.

Der Treibball

Ein Treibball ist ein  Ball, der so groß ist, dass ein Hund ihn nicht mit dem Mund greifen kann. Er kann ihn also zum Bewegen nur mit Schnauze und Pfoten vor sich her treiben. Oft werden dafür handelsübliche Gymnastikbälle genommen, wir haben den Ø 30 Ball von Kerbl. Dieser besteht aus Hartplastik und ist recht schwer. Außerdem kann man ihn nach Wunsch befüllen, damit er zusätzlich Geräusche macht. Eigentlich handelt es sich bei "Treibball" um eine richtige Hundesportart, bei der der Hund mehrere Bälle in ein Tor treiben soll.

Der Treibball

Ich dachte, dass Genki und Momo den Ball sehr mögen würden, nachdem wir ihn aber getestet haben, bin ich mir garnicht mehr so sicher. Die Beiden legten ein derartig verrücktes und ungewohntes Benehmen zu Tage, dass ich garnicht so recht einordnen kann. Freuen sie sich wahnsinnig? Mögen sie den Ball einfach zu sehr? Regt der Ball sie schrecklich auf? Ist der Ball der Feind und muss getötet werden? Diese quietschenden schrillen Beller bin ich von Momo gewohnt, wenn auch nur vereinzelt und nicht im Dauermodus. Eigentlich kann sie auch nur solche eher hohen Töne von sich geben. Und zu Beginn hat auch nur sie ununterbrochen gebellt. Aber irgendwann fing auch Genki damit an und von ihm habe ich solche Töne noch nie gehört. So klingt er sonst absolut nicht. Ich kenne von ihm eigentlich nur ein tiefes, raues Bellen, dass jedem Rotweiler Konkurrenz machen würde.



Die Beiden waren wie besessen von diesem Ball und wollten auch nicht mehr von ihm ablassen, bis wir ihnen den Ball, nachdem sie bereits völlig außer Atem waren, wieder weggenommen haben.
Eines ist schon Mal ganz klar - Treibballprofis werden wir mit diesem Benehmen ganz sicher nicht. Dafür gibt es höchstens einen Platzverweis. Wenn ihr Tipps für mich habt, wie ihr dieses Verhalten einordnen würdet - Her damit. Momentan bin ich mir nicht sicher, ob der Treibball besser in der Abstellkammer verstaut bleibt, weil meine Hunde sonst noch vor Aufregung einen Herzinfarkt erleiden. ♡ Monika

Der Treibball
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Dienstag, 17. November 2015

Die Kastration


Ab dem Moment, in dem wir uns entschlossen haben eine Hündin zu uns zu holen, war klar, dass entweder Genki oder Momo kastriert werden muss. Letzte Woche war es nun so weit, der Tag, auf den ich mit ziemlich viel Sorgen entgegengezittert hatte: Momo wurde kastriert.

Viele Leute haben mich gefragt, weshalb die Wahl auf Momo fiel und nicht auf Genki, wäre das bei ihm doch die wesentlich unkompliziertere Operation gewesen. Ich habe lange überlegt und Vor- und Nachteile abgewogen. Für die Kastration von Genki sprach letztendlich nur die Tatsache, dass es bei Momo der größere Eingriff wäre und auch wesentlich mehr kosten würde. Wir wissen ja inzwischen, dass eine Kastration bei ihm keine positive Auswirkung auf sein Verhalten hätte. Von den Kosten wollte ich die Entscheidung nicht abhängig machen. Für die Kastration von Momo sprachen dagegen mehrere Gründe. Wir hatten eine Läufigkeit von ihr ja bereits erlebt und Genki hatte zu dem Zeitpunkt einen wirksamen Kastrationschip. Wir hatten also die Möglichkeit zu testen, wie die Situation verlaufen würde, wäre Genki kastriert und Momo nicht. Trotz Kastrationschip hat Genki versucht Momo während ihrer Läufigkeit zu besteigen, was bei mir die Sorge hervorrief, dass das Risiko einer Scheinschwangerschaft nach jeder Läufigkeit steigen könnte. (Die Meinungen darüber, ob ein nicht erfolgreicher Deckakt eine Scheinschwangerschaft begünstigt oder nicht, gehen auseinander. Eine klare Aussage habe ich dazu nicht gefunden, nur viele Theorien). Dazu musste ich natürlich auch erleben, wie Momo zum Zeitpunkt ihrer Läufigkeit zum Rüdenmagnet wurde. Ich habe so schon große Schwierigkeiten uns fremde Hunde vom Leib zu halten und mit mit Genkis willkürlicher Aggressivität will ich nie wieder erleben müssen, wie ein unkastrierter, unangeleinter 60kg Rüde auf die läufige Momo und Genki zugetrottet kommt. Auf die Rücksicht anderer Hundebesitzer kann man sich ja leider oft nicht verlassen.

Alleine das war für mich schon ein sehr gewichtiger Grund, der für die Kastration von Momo spricht. Hinzu kommt natürlich noch der gesundheitliche Aspekt. Eine Kastration nach der ersten Läufigkeit verringert das Risiko von Mammatumoren auf 8%, nach der zweiten Läufigkeit auf 25%. Es stimmt, das diese Zahlen als etwas trügerisch gelten. Die angeführten Prozent beziehen sich nämlich nicht auf die Fallzahlen der Tumore, sondern nur auf das relative Risiko: Bei einer Hündin, die nach der ersten Läufigkeit kastriert wird, beträgt das Krebsrisiko also nicht insgesamt 8%, sondern 8% des Risikos, das eine nicht kastrierte Hündin hat und das ist im Verhältnis eine viel geringere Zahl. Es bleibt aber trotzdem, egal wie man es dreht und wendet, bei einem verringerten Risiko und zusammen mit den anderen Grünen, hat es, auch wenn es nicht der ausschlaggebende Grund war, doch zur Entscheidung beigetragen. Es gibt zwar inzwischen auch Studien, die belegen, dass kastrierte Hunde dafür allgemein häufiger an anderen Krebsarten erkranken. Das ist eine frustrierende Aussicht, aber sowohl Genki und Momo wären gleichermaßen davon betroffen gewesen und es spricht weder dafür eher den einen noch den anderen Hund zu kastrieren.

Die Option, sowohl Genki als auch Momo unkastriert zu lassen, kam für mich nicht in Frage, auch wenn es Leute gibt, die solche Situationen wohl durch räumliche Trennung bewältigen können. Ich kann mir nicht vorstellen, Genki oder Momo ihr Leben lang alle 6 Monate für 2 Wochen einsam in ein Zimmer einzusperren. Nicht nur würde es mir dabei wirklich schlecht gehen, sie würden mit Sicherheit die ganze Nachbarschaft zusammenbellen und ein Loch durch die Tür graben, bei denen ihnen meine Katzen, die generell ein Problem mit geschlossenen Türen haben, auch noch helfen würden. ( Mein Kater hat das Türenöffnen durch hartnäckiges Springen auf die Türklinge inzwischen gemeistert.)


Dann kam also der große Tag. Schon zwei Wochen vor dem Termin waren wir zur Untersuchung beim Tierarzt und hätte er mir gesagt, dass man das Risiko der Operation minimieren könnte, indem man die Wunde mit handgeflochtenen Goldnähten aus Timbuktu verschließt, hätte ich auch da vermutlich laut "Ja!" geschrien. Die Zusatzoptionen für die OP wurden immer umfangreicher und schließlich ging Momo nach Erstellen eines großen Blutbildes mit Inhalationsnarkose und Monitoring in den OP.

Zum Glück ist alles ohne Komplikation verlaufen und am Nachmittag konnten wir Momo wieder mit nachhause nehmen. Sie war mit der ganzen Situation sichtlich unglücklich und jammerte viel rum. Auch essen wollte sie zunächst nicht und das hat uns, und auch dem Tierarzt, etwas Sorgen gemacht. Als sie nach 36 Stunden immernoch nichts essen wollte habe ich wieder zu Reinfleischdosen gegriffen, von denen sie, wenn auch zögerlich und ohne großen Appetit, zumindest etwas gegessen hat.

Am nächsten Tag war der Appetit aber wieder da und unser neues Problem bestand eher darin, die vom wilden Toben abzuhalten. Dass sie 2 Tage zuvor erst operiert wurde, hatte sie bis dahin offenbar schon vergessen und inzwischen ist sie wieder ganz die Alte. ♡ Monika

Sonntag, 15. November 2015

TIERisch gut Haustiermesse 2015

TIERisch gut Haustiermesse 2015

An diesem Wochenende findet wieder die TIERisch gut Haustiermesse in Karlsruhe statt und ich war zum vierten Mal in Folge dabei. Die TIERisch gut präsentiert auf 40.000 m² nicht nur zahlreiche Verkaufsstände, sondern beherbergt auch gleichzeitig die 71. IRAS und 4. NRAS Hundeausstellung. Zwar nennt sie sich Haustiermesse, ist aber, meiner Meinung nach, primär eine Hundemesse. Alleine eine ganze Halle wird für Hundestände zur Verfügung gestellt, eine weitere für die Hundeausstellung. Eine dritte Halle teilen sich Katzenausstellung, Katzenstände, Nagetreirzubehör, Exoten und Aquaristik zusammen. Dieses Jahr habe ich mir nicht einmal die Mühe gemacht diese Halle zu besuchen, da die Katzenecke zuvor nicht wirklich umfangreicher war als in einem gut sortierten Tierfachhandel. Wer aber wegen seinem Hund auf der Messe ist, kommt sicherlich auf seine Kosten.

TIERisch gut Haustiermesse 2015

Zunächst bin ich ein wenig durch die Halle mit der Rassehundeschau geschlendert (und habe ganz vergeblich nach den Französischen Bulldoggen gesucht. Irgendwo haben sie sich sicherlich versteckt). Viele Blogger kritisieren ja, dass Hunde auf Tiermessen mitgenommen werden und sind der Meinung, das wäre viel zu stressig für sie. Ich hatte eigentlich nie den Eindruck nur von gestressten Tieren umgeben zu sein und habe deshalb dieses Jahr gezielt darauf geachtet, bleibe aber bei meiner Meinung: Sicherlich gibt es Hunde, die auf keinen Fall zu Messen oder ähnlichen Großveranstaltungen mitgenommen werden sollten, aber das kann man, wie so oft, nicht pauschalisieren. Die meisten Hunde wirkten auf mich eigentlich recht entspannt. Die Ausstellungshunde schienen die Situation gewohnt zu sein und auch die meisten Besucherhunde wirkten auf mich nicht gestresst. Vor allem auf der großen Auslauffläche zwischen den Hallen sah man auch Hunde am spielen, viele waren vom Trummel um sie herum völlig unbeeindruckt.

TIERisch gut Haustiermesse 2015

Viele Hunde freuten sich auch sichtlich über die Aufmerksamkeit der anderen Besucher: Da wurden freudig die Gesichter eines jeden, der einen Hund streicheln wollte abgeschleckt, oder sogar mitten in der Halle alle Beine entspannt von sich gestreckt um sich den Bauch kraulen zu lassen.

TIERisch gut Haustiermesse 2015

Natürlich gab es sie auch: Die Hunde, die wirklich absolut mit der Situation überfordert waren, die Rute so weit eingekniffen hatten, dass sie schon fast unter der Schnauze wieder zum Vorschein kam, vor Angst zitterten und sich ununterbrochen nervös über das Maul fuhren. Warum Menschen solche Hunde mit auf Messen nehmen, ist mir nicht klar und jeder von ihnen hat mir schrecklich Leid getan. Trotzdem waren diese Hunde zum Glück in der Minderzahl.

Übrigens war gefühlt jeder dritte Hund auf dieser Messe ein Windhund. Mir war noch nie aufgefallen, dass Whippets, Windspiele, Greyhounds und Co. so beliebt sind, denn auf der Straße sieht man sie eigentlich bei uns eher nie. Plötzlich waren sie überall.

Die Stände waren wieder einmal sehr vielseitig. Natürlich waren die großen Zoofachhandlungen wie immer vertreten, man fand aber auch viele kleine Anbieter. Ob Spielsachen, Leinen, Halsbändern, Büchern, Backblüten, Betten, Fahrradanhängern, allen Futtersorten inklusive BARF, Hundekeksen, Pflegezubehör, Outdoorbekleidung, Nahrungsergänzungen - Man wurde bei allem fündig. Auch ein paar skurrile Stände waren dabei. Den obligatorischen Staubsaugerverkäufer kennen wir vermutlich von jeder Tiermesse. Dieses Mal gab es mitten in der Verkaufshalle einen großen Obststand, der jeden Wochenendmarkt in den Schatten hätte stellen können und wer das Bedürfnis hatte mit einem neuen Kamin von einer Hundemesse nach hause zu kommen, wurde auch hier glücklich.

TIERisch gut Haustiermesse 2015

Zudem gab es auf der TIERisch gut, wie jedes Jahr, ein sehr ausgiebiges Rahmenprogramm. Angefangen von Seminaren, über Vorführungen wie Hundezirkus, Hütevorführung oder Dogdance war vermutlich so ziemlich alles dabei. Wirklich Zeit und Muße um mir Vorführungen anzuschauen hatte ich nicht, wie schon beim letzten Jahr ist mir aber negativ aufgefallen, dass die Musik während der Dogdance Vorstellung dröhnend laut war, so dass man sich, wenn man sich währenddessen in der selben Halle aufhielt, kaum unterhalten konnte. Wenn ich das schon als Mensch so unangenehm fand, will ich garnicht wissen, wie das für Hundeohren geklungen haben muss. 

TIERisch gut Haustiermesse 2015

Ein großes Minus gibt es aber für das organisatorische Talent der Messe: Sie wurde zeitgleich mit der animal Tiermesse in Stuttgart gelegt. Dass zwei große Tiermessen am selben Wochenende in relativer Nähe keine gute Idee sind, weil sich sowohl die Besucher als auch die Aussteller aufteilen, hätte man sich denken müssen. Auch das Zusammenlegen mit der Rassehunde- und Katzenausstellung muss für mich persönlich nicht sein. Insgesamt hat mir jedoch das Angebot auf der TIERisch wie immer gut gefallen. Eigentlich hatte ich nichts Bestimmtes zum Kaufen gesucht, aber dafür ganz viel davon gefunden. ♡ Monika

TIERisch gut Haustiermesse 2015

Donnerstag, 12. November 2015

Wir waren dann Mal wieder rennen

Hunderennen Mannheim

Heute gibt es einen ganz kurzen Rennbericht von uns. Der Pfirsich und ich, wir waren nämlich wieder rennen. Aber nicht etwa im Wald, oder so, (Nicht das Rennen im Wald nicht auch toll wäre..) nein, wir waren wieder bei einem richtigen Hunderennen in Mannheim.

Hunderennen Mannheim

Auch dieses Mal mit von der Partie waren wieder unsere Freunde Kiwi und Cathy (hier photobombed vom Pfirsichohr. Mensch, Pfirsich, dass hätte so ein schönes Foto von mir und den Mädels werden können!). Dieses Mal ist Cathy sogar auch gerannt.

Hunderennen Mannheim

Es gab wieder zwei Rennen. Beim ersten musste ich einfach nur schnell geradeaus laufen. Das war einfach. Das kann ich und ich war auch richtig gut dabei. Die 50 Meter bin ich in unter 5 Sekunden gerannt! Auch der Pfirsich war nicht schlecht, aber natürlich nicht ganz so schnell wie ich. Dann kam das zweite Rennen und das war ganz schön gemein, denn man hat mir eine Falle gestellt! Ich musste die selbe Strecke laufen, dann aber abbiegen und noch ein Stück um die Ecke rennen. Und die ganze Strecke war seitlich abgesperrt und nur da, wo die gerade Strecke zu Ende ging und man abbiegen müsste, da hat man die Seiten gemeinerweise offen gelassen. Und was ist passiert? Ich bin natürlich in die Falle getappt und einfach weiter gerade aus aus der Rennbahn raus gelaufen. Mein Fehler ist mir natürlich sofort aufgefallen und ich bin schnell wieder zurück zur Rennbahn und die richtige Strecke zu Ende gerannt. Aber weil ich schnell zum Ziel wollte und nicht einmal eine komplette Umdrehung zurück machen wollte, bin ich seitlich wieder rein und dazu musste ich über die Absperrung  springen. Leider wurde mir meine kleine Agillity-Einlage nicht zu meinen Gunsten angerechnet und ich habe viel kostbare Zeit verloren.

Hunderennen Mannheim
Fotoquelle: R-fotografie Mannheim
So. Aber weil ich ein wirklich schneller Hund bin, habe ich trotz meines Umweges noch den dritten Platz geschafft! Für meinen Patzer war das garnicht schlecht. Der Pfirsich hat es ohne Patzer auf den vierten Platz geschafft. Ich bin stolz auf mich. Nur das mit dem Rennen um die Ecke, dass muss noch besser werden. ♡ Genki

Hunderennen Mannheim

Montag, 9. November 2015

Wintermäntel für Französische Bulldoggen

Wintermäntel für Französische Bulldoggen

Die ersten richtig kalten Tage hatten wir diesen Herbst ja schon und damit häufen sich auch Leser, die mit Suchbegriffen wie "Mantel für Französische Bulldogge, "Kleidung für Französische Bulldogge", "Bullymantel" oder ähnlichem über Google auf unserem Blog landen. So langsam bekomme ich ein schlechtes Gewissen, weil sie hier nicht fündig werden (Also, wegen den Hundemänteln. Das mit den Einhörner und Drachen haben wir ja hier geklärt) und habe beschlossen das zumindest ein wenig zu ändern.

Ich weiss nur zu gut wie schwierig es ist für unsere unförmigen Knautschnasen etwas passendes zu finden, weil normale Standartgrößen in der Regel nicht passen. Deshalb möchte ich für andere Bulldoggenbesitzer eine kleine Linksammlung zusammenstellen, die ihnen dabei behilflich sein könnte passende Hundebekleidung zu finden.

Diese Post soll in keiner Weise vom Sinn- oder Unsinn von Hundebekleidung handeln, denn dazu gibt es im World Wide Web inzwischen mehr als genug sehr gute und informative Artikel. Wenn ihr also nicht wisst, weshalb eine Französische Bulldogge im Winter Kleidung gebrauchen könnte, benützt doch bitte Google. Wenn euer Hund bei niedrigen Temperaturen nicht friert, dann ist das schön für ihn und euch. Nicht jeder Hund hat aber das Glück und Fell alleine garantiert keinen Schutz vor Kälte, da das die Aufgabe der Unterwolle ist, die bei Französischen Bulldoggen weitestgehend weggezüchtet wurde. Informiert euch also bitte richtig, bevor ihr das nächste Mal eventuell einen Hundebesitzer mit Hund im Mantel kritisiert.

Wolters
Wolters hat auf dem deutschen Markt die größter Auswahl an funktionaler Hundebekleidung für Bulldoggen und Möpse. Unter dem Label "Mops & Co" bietet Wolters aktuell 3 Mäntel und 2 Pullover an, die Französischen Bulldoggen passen sollen. Die Maße sind zumindest für Genki und Momo ein wenig grenzwertig, da ich für den passenden Halsumfang jeweils eine Größe nehmen muss, die dann im Rücken wieder zu lang ist und im Bauchbereich auch nicht optimal sitzt. - Wäre bei anderen Hunden kein Problem, ist es aber bei Hunden ohne Rute leider schon, weil es so öfters Mal vorkommen kann, dass der Mantel beim Erledigen des Geschäftes verschmutzt wird. Ansonsten sind beide Modelle, die wir haben (oder hatten, Momos Mantel passt natürlich inzwischen nicht mehr), robus, schmutz- und wasserabweisend. Die Mäntel und auch Pullover gibt es in vielen verschiedenen Farben und sie sind in den meisten Zoofachhandlungen wie Kölle Zoo oder Zoo&Co erhältlich. Aber auch in vielen Onlineshops und sogar hier bei Amazon kann man diese Mäntel kaufen.

Wolters Wintermantel für Französische Bulldoggen

Dieses Jahr neu auf dem Markt ist der "Mantel Rouen" von Trixie - Ein schlichter Mantel mit speziellem Schnitt für Französische und Englische Bulldoggen. Leider gibt es hier von Trixie keine Angaben zum Halsumfang, so dass ich sehr schlecht abschätzen kann, ob solch ein Mantel Genki oder Momo passen würde. Von den Brust- und Rückenlängenangaben her weiss ich schon, dass auch dieser Mantel etwas zu lang wäre. Da ich den Mantel nicht habe, kann ich auch ansonsten nicht viel dazu sagen. Die schwarze Farbe spricht mich nicht wirklich an. Vermutlich soll sie besonders viel "Funktionalität" ausstrahlen, aber tatsächlich finde ich bunte Hundebekleidung, in denen Hunde in grauen Schmuddelwetter und bei frühen Dunkelwerden im Winter gut sichtbar sind, wesentlich funktionaler. Trixie Produkte kann man in nahezu jedem Zoofachmarkt kaufen, oder direkt hier bei Amazon.

DoggyDolly
DoggyDolly ist die Marke mit der wohl umfangreichsten Kollektion für Französische Bulldoggen auf dem westlichen Markt. Leider ist ein Großteil dieser Bekleidung nicht funktional, sondern beinhaltet Kleidung wie Latzhosen und Cocktailkleidchen für Hunde. Genki und Momos Hochzeitsgarderobe stammt zum Beispiel von DoggyDolly. Allerdings gibt es auch hier ein paar funktionale Wintermäntel, Regenjacken und Bademäntel. DoggyDolly Hundebekleidung kann man in einigen Zoofachhandlungen kaufen, sowie in Onlineshops wie DogOne, Onlinezoo oder hier bei Amazon. Die Qualität ist meiner Meinung nach eher unterdurchschnittlich und die Preise sind dafür etwas hoch angesetzt.

Doggy Dolly Wintermantel für Französische Bulldoggen

Felix Bühler
Felix Bühler ist eigentlich eine Marke, die Reitzubehör herstellt, darunter aber auch einige Hundemäntel. Diese sind nicht speziell für französische Bulldoggen, haben aber einen außergewöhnlich weiten Kragen und sind in der Brust durch einen Gurt mit Klettverschluss sehr flexibel verstellbar, so dass sie Bulldoggen sehr gut passen können. Zu kaufen gibt es diese Hundemäntel bei Krämer, aber nur die sogenannten "Hundejacken mit Fleeceinnenfutter" wie Momo sie auf dem unteren Foto trägt, passen. Diese gibt es in einer dünn gefütterten und etwas dicker gefütterten Ausführung. Eine andere Felix Bühler Hundejacke, die ich gekauft hatte, hatte einen völlig anderen Schnitt und passte Genki am Hals nicht. Leider sind die Größenangaben bei Krämer sehr konfus und zumindest ich kann nur mit den Maßangaben "Rückenlänge" und "Tiefe" nichts anfangen. Genki trägt die Größe XS und Momo XXS.

Felix Bühler

Sir Jack
Sir Jack spezialisiert sich auf Produkte für Französische und Englische Bulldoggen. Angeboten wird eine Vielzahl verschiedener Winterjacken, Regenjacken und Pullover. Vorsicht bei den Größen, denn jedes Modell hat sehr unterschiedliche Maße. Diese Bekleidung ist wohl eher für die sehr stämmigen Vertreter der Rasse geeignet, denn die meisten Modelle sind für Genki und vor allem für Momo zu groß, weshalb wir hier auch nie etwas gekauft haben. Die Mäntel und Jacken sind direkt auf der Homepage erhältlich.

Theo ist eine isländische Marke, die funktionale und für das kalte isländische Wetter ausgelegte Winterbekleidung für Hunde herstellt. Es gibt dick gefütterte Eskimo-Mäntel, Windjacken, Westen und vieles mehr. Hier gibt es leider keine spezielle Linie für Bulldoggen, aber die Größen XL kann einigen Bulldoggen mit schmalerem Hals gut passen. Zu kaufen gibt es Theo Hundebekleidung bei Theo selbst und in einigen Onlineshops, wie zum Beispiele hier bei Amazon. Wir haben Genkis Eskimo-Mantel auf einer Hundemesse gekauft und es ist mit Abstand die wärmste Hundejacke, die wir besitzen.

Theo Wintermantel für Französische Bulldoggen

Stinky G
Stinky G ist eine kleine Marke, die eine bescheidene Auswahl an Hundepullovern anbietet. Auch hier gibt es keine Extragrößen für französische Bulldoggen, aber Genki passt die Größe #14 sehr gut. Die einfachen Pullover behindern Hunde beim Rennen und Toben vermutlich weniger als eine dicke Winterjacke, allerdings haben sie den Nachteil, dass sie nicht wirklich schnee-und wasserresistent sind. Stinky G Pullover kann man direkt im Onlineshop, oder auch (mit einer größeren Auswahl) hier bei Amazon kaufen.

Stinky G Wintermantel für Französische Bulldoggen

Zwei Onlineshops, die Bekleidung für Französische Bulldoggen aus Japan, wo Marken nur für Französische Bulldoggen weiter verbreitet sind, weltweit verkaufen sind Frenchiewear und Pet-A-Pawter, die Preise haben es aber zum Teil in sich.

Natürlich gibt es auch Hundebkleidung anderer Hersteller, die einigen Französischen Bulldoggen passen könnte, denn selbst Hunde der selben Rasse sind ja nicht alle gleich lang und breit. Manchmal sehe ich zum Beispiel Bulldoggen in Hurtta-Mänteln und frage mich, wie das funktioniert, weil die Maße für meine Hunde völlig ungeeignet sind. Das Selbe gilt zum Beispiel für die Aqua Coolkeeper Kühljacken, die ja sogar vom Hersteller in Französischen Bulldoggen beworben werden, bei denen aber keine der angebotenen Größen Genki wirklich gut passt. Auch die französische Marke Milk & Pepper bewirbt ihre sehr schönen Hundemäntel gerne in Französischen Bulldoggen, für meine Hunde sind aber Mäntel, die in Hals und Brust passen, leider viel zu lang. Deshalb stellt diese kleine Auswahl auch nur eine Liste an Hundebekleidung dar, mit denen wir vor allem für Genki gute Erfahrung gemacht haben. Wenn ihr für eure Bulldoggen andere passende Kleidung gefunden habt, dann lasst es und doch in den Kommentaren wissen! ♡ Monika
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Donnerstag, 5. November 2015

Herbst im Nebel


Es ist kaum zu übersehen. Der Herbst ist da. Nicht nur schon seit Tagen in allen Hundeblogs, jetzt langsam auch bei uns. Dabei wäre er, weil wir in letzter Zeit eigentlich täglich auf die Felder hinausfahren und man dort nicht so viel vom Herbst sieht, beinahe an uns vorbeigezogen. Nur das graue Wetter und die kalten Temperaturen, die hat uns der Herbst auch auf den Feldren vorbeigebracht.


Damit es auch bei uns so richtig herbstlich wird, sind wir dann doch Mal wieder in den Wald gefahren. Wir sind hoch auf den Heiligenberg in den tiefen Odenwald und haben dieses Mal nicht die Thingstätte besucht, sondern haben uns bei nebligem Wetter durch den Wald geschlagen.


Neue Strecken auszuprobieren ist für den Pfirsich und mich immer ganz besonders aufregend. Da weiss man nie, wo man zuerst schnüffeln soll. Ein ganz besonderes Highlight unseres Spazierganges waren natürlich die vielen bunten Laubblätter auf dem Waldboden. Darin kann man wunderbar rennen, wühlen, toben, hüpfen und jagen.


Ab und zu kann man sich auch Mal erbarmen und für den Menschen ein wenig still halten, damit er seine herbstlichen Fotos machen kann. "Hunde in Herbstlaub vor Nebel" und so.


Wir hatten einen tollen Tag und werden den Herbst sicherlich noch für den ein oder anderen Waldspaziergang nutzen. Wenn wir dazu noch ein wenig Sonnenschein bekämen, wäre das auch nicht schlecht. ♡ Genki