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Samstag, 9. Januar 2016

Leinen los!


Endlich, nach langen und wirklich unglaublich anstrengenden 10 Tagen ist die Welt wieder in Ordnung. Für die letzten 10 Tage war das Herrchen des Hauses außer Lande. Das bedeutete für mich dass Genki und Momo in dieser Zeit nicht ohne Leine laufen durften, da ich leider nicht genkimobilberechtigt bin. Zwar gibt es bei uns auch in Gehentfernung Strecken, auf denen keine Leinenpflicht für Hunde herrscht, diese sind aber sehr von anderen Hunden und ihren Besitzern (und manchmal auch ohne ihren Besitzern) frequentiert, so dass mir das ganze zu riskant war. Bevor wir Momo zu uns geholt hatten und als ich meine ganze Aufmerksamkeit noch Genki alleine widmen konnte, habe ich ihn auch dort ohne Leine laufen lassen. Wenn ein andere Hund kam konnte ich immer schnell reagieren und ihn anleinen. Mit Momo, die dazu neigt erst zu handeln und dann zu denken (Kopfloses auf fremde Hunde zurennen, 2 Meter davor feststellen, dass sie alleine ist und panisch zurückrennen), traue ich mich das nicht. Also wurde den beiden für 10 Tage die Schleppleine verordnet.


Zudem kam auch noch unsere schreckliche Silvesternacht, von der ich  hier erzählt habe. Seit dem wurde ohnehin alles komplizierter. Die ersten zwei Tage danach wollte Genki das Haus überhaupt nicht mehr verlassen. Die Angst legte sich auch danach nicht ganz: Tagsüber war die Außenwelt in Ordnung, aber Abends im Dunkel wollte er bis zuletzt nicht raus. An Neujahr, nachdem ich schon am Morgen festgestellt hatte, wie viel Angst er draußen hatte, wollte ich ihm einen möglichst schönen Spaziergang fernab der nachsilvesterlichen Knallerei bieten. - Ganz schön schwer ohne Genkimobil. Der ursprüngliche Plan war es auf den Heiligenberg hochzufahren und dort einen ruhigen Spaziergang im Wald zu genießen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine kleine Odysee mit Bahn, Bus und Bergbahn. Beim ersten Anlauf schaffte ich es nach viel Überredungskunst 3 Meter vor die Haustür, bevor irgendwo ein Knall ertönte und Genki panisch zurück Nachhause rennen wollte. Beim zweiten Anlauf holte ich mir Verstärkung von meiner Mutter und wir schafften es immerhin bis in die Heidelberger Innenstadt, bevor wir wieder aufgeben und umkehren mussten.


Die ersten 3 Tage verliefen in etwa ähnlich. An richtiges Spazierengehen war ohnehin nicht zu denken. Dann wagten wir uns langsam wieder heraus, nur Abends musste ich Genki manchmal im Treppenhaus stehen lassen, weil er stets kurz vor der Tür wie gegen eine unsichtbare Wand prellend nicht weiterlaufen wollte. In er Wohnung erschien mir Genki geräuschempfindlicher als sonst und bellte bei Geräuschen, die ihn früher nicht beeindruckt hatten und war auch draußen wieder reizbarer - An fremden Hunden ohne Drama vorbeizulaufen ist momentan scheinbar leider wieder nicht möglich. Alles in allem hatten wir keinen guten Start ins neue Jahr.


Um so glücklicher bin ich, dass mein Mann nun wieder da ist. Natürlich wurde sofort das Genkimobil wieder in Betrieb genommen und wir sind für einen leinenfreien Spaziergang in die Felder gefahren. Ich weiss garnicht, wer sich mehr gefreut hat - Genki und Momo, oder ich. Obwohl die Sonne uns nach 10 Minuten im Stich gelassen hat, haben die Hunde und ich (für meinen Mann kann ich nicht sprechen, der ist auf Spaziergängen grundsätzlich im Grummelmodus) den Spaziergang in vollen Zügen genossen

Hundeblog - Genki Bulldog
Hundeblog - Genki Bulldog

Endlich wieder ein Spaziergang, bei dem ich nicht im 5-Minuten-Takt einem Radfahrer oder anderem Hund ausweichen muss und Genki und Momo dabei zusehen kann, wie sie einfach nur Spaß haben. Ich will nicht behaupten, dass unsere Leinen-Spaziergänge für die beiden langweilig sind. Genki und Momo könnten sich eine gefühlte Ewigkeit an einer besonders interessanten Duftnote aufhalten und stark hundfrequentierte Strecken sind da natürlich besonders spannend. Aber die beiden haben viel Energie, die irgendwo hin muss und Kopfarbeit ist leider nicht so ihr Ding - Wobei ich durchaus versucht habe sie in diesen Tagen mehr damit zu beschäftigen und das Tricksen langsam in Angriff genommen habe - aber bei einer Aufmerksamkeitsspanne von maximal 5 Minuten kommt man damit auch nicht wirklich weit. (Wir üben gerade das Winken. In 6 Monaten sind wir dann vielleicht Mal so weit.)

Hundeblog - Genki Bulldog

Ich bin auf jeden Fall unglaublich glücklich, dass jetzt alles "in Ordnung" ist und kann mich endlich wieder jeden Tag richtig auf unsere Spaziergänge freuen. Und nächstes Jahr wandere ich für Silvester aus. ♡ Monika

Hundeblog - Genki Bulldog

Kommentare:

  1. Oh je, da hat Silvester ja leider einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Umso besser das ihr euch nun wieder in den Wäldern und Feldern austoben könnt. Und wir in den Genuss eurer zauberhaften Bilder kommen.
    Liebe Grüße
    Jasmin mit Nora, Rico und Sam

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  2. Ach herrje, das hört sich aber schlimm an mit den Silvesternachwirkungen. Gut, dass jetzt langsam neue, erfreulichere Erinnerungen in den Köpfen der Beiden geschaffen werden können.
    Das mit der Konzentrationsfähigkeit ist auch Gewohnheitssache. Gerade bei neuen Dingen machen wir lieber vier, fünf Mal täglich Minieinheiten von zwei, drei Minuten und brechen ab, sobald ein kleiner Erfolg da war. Bei bereits Verinnerlichtem ist die Durchhaltekraft größer, aber beim aktiven Lernen gehen wir nur minutenweise vor. Sonst tauchen in Abras Erbsenhirn so kleine Äffchen mit Schellen auf, die jegliches Denken mit lautem "Ding! Ding! Ding!" übertönen. :-D
    Liebe Grüße und möglichst viele entspannte, ruhige Spaziergänge mit weiterhin so schönen Fotos,
    Mara und Abra

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    1. Mara hat Recht. Die Übungseinheiten sind am Anfang wirklich mini kurz (auch bei Hunden, die gerne tricksen) und erst mit der Zeit ist eine längere Aufmerksamkeitsspanne drin. Und die Zeitspanne sagt auch rein gar nichts über die geleistete Anstrengung aus und die ist gerade am Anfang, wenn der Hund noch kein großes Repertoire an Ideen und Bewegungsabläufen hat, besonders groß... ;)

      Und zu Silvester auswandern, hat was. Es schont echt ungemein die Nerven...

      LG Andrea mit Linda

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    2. Wir können aufm Hundeplatz beim Training eine halbe Stunde lang Fußlaufen und Unterordnung machen, das sitzt im Prinzip aber auch schon eine ganze Weile und der Hund muss meist nur noch ausführen, nicht denken. Sobald es ans Denken geht, ist die Belastbarkeit drastisch reduziert. :-D

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  3. Nun, ich weiß, wie blöde diese Knallerei über Tage ist. Das ist hier auch ein Thema. Und der fehlender Göttergatte ist hier auch bestens bekannt. Zwar ist meiner anwesend darf aber nichts machen, gar nichts und das ganze 3 Monate....

    So sind auch unsere Gassigänge solche an der Leine und die Auslastung mit Apportierspielen funktionieren nur im Haus. Insgesamt schaffe ich es nicht neben allen Aufgaben mit Socke noch Ausflüge zu machen. Schließlich muss der Mann auch noch versorgt werden. *seufz*

    Ich kann mit Socke maximal 15 Minuten tricksen, bei neuen Sachen weniger. Dann macht Socke alles, was sie kann, aber nicht, was sie tun sollte. Ich glaube, dass das normal ist und ihr mit Euren 5 Minuten gut dabei seid...

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  4. Das letzte Bild ist einfach der Hammer
    Ayka

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  5. Ach großartig :-))) wir freuen uns sehr zu lesen, dass eure Welt wieder in Ordnung ist :-))) und ihr wieder komplett seid. Zu schön die beiden Racker ohne Leine und glücklich zu sehen - da kann ich mir eure Freude sehr gut vorstellen.
    LG, Caspers Frauchen

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