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Mittwoch, 23. März 2016

Allergie Update - Akupunktur gegen den Juckreiz

Allergie Update

Ich hatte ja vor kurzem schon einmal darüber berichtet, dass es bei uns mit Momo und ihrem Juckreiz gerade besonders schlimm ist. Das erste Mal wurde es nach ihrer zweiten Hyposensibilisierung so schlimm, dass sie eigentlich nur noch am Kratzen war. Selbst in Situationen wie zum Beispiel auf unseren Spaziergängen, auf denen sie zuvor nicht gekratzt hat, blieb sie ständig stehen um sich zu kratzen oder mit ihrem Gesicht im Dreck zu rubbeln. Eine Verschlimmerung in den ersten Wochen ist bei einer Hyposensibilisierungstherapie wohl möglich, aber, wie ich inzwischen recherchiert habe, eher selten. Wir haben also Mal wieder den "Jackpot" getroffen. Momo hatte sich innerhalb kürzester Zeit wieder blutig gekratzt.

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Der Zustand dauerte etwa eine Woche an, dann ist ihr Juckreiz wieder auf sein übliches Niveau abgesunken. Sie hat sich zwar nach wie vor gekratzt, aber eben "nur" so oft wie vor der Hyposensibilisierung und auch spazieren gehen konnten wir wieder normal. Das Glück hat dann auch nur eine Woche angehalten, dann war es auch schon wieder Zeit für die nächste Hyposensibilisierungsdosis und das leidige Spiel ging von Vorne los. Am Tag der Spritze war noch alles in Ordnung, am nächsten Morgen war der Juckreiz aber wieder auf seinem Höchststand. Wieder hatten wir ununterbrochenes obsessives Kratzen, draußen hätte sie sich am liebsten für eine Stunde ins Gras gesetzt und gekratzt, anstatt zu laufen und zu allem Überfluss hat sie es geschafft sich das Auge blutig zu kratzen.

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Wir haben ja schon wirklich viel versucht um ihren Juckreiz zu lindern, aber unsere Möglichkeiten noch nicht ganz ausgeschöpft. Dieses Mal haben wir es mit Akupunktur versucht. Damit kann man eine Allergie natürlich nicht heilen, aber Symptome lindern und darum geht es uns im Moment auch nur. Ich hatte ja so meine Zweifel, dass Momo wirklich 20 Minuten am Stück mit Nadeln im Körper still liegen würde, aber es hat zum Glück wirklich gut funktioniert und sie war dabei sogar richtig entspannt und hat auch nicht versucht sich zu kratzen. 20 Minuten ohne Shirt und ohne Kratzen war bei uns zu der Zeit sonst eigentlich nicht möglich gewesen. Nach ihrer ersten Akupunktursitzung erschien mir Momo erst Mal ziemlich müde, aber ansonsten hat sich leider nicht viel getan. Sie kratzte immernoch so viel wie zuvor und ließ auch ihr Auge nicht in Ruhe. Nachdem sie wiederholt ihr Gesicht an meinem Teppich entlangschrubbt und blutige Schlieren hinterlassen hat, musste als Konsequenz der Teppich vorerst aus dem Büro verschwinden. Ich hatte schon vor am nächsten Tag wieder zum Tierarzt zu gehen und eine Halskrause und Cortisoncreme für das Auge zu holen, aber am nächsten Morgen sah das Auge schon deutlich besser aus und Momo hat es tatsächlich den ganzen Tag in Ruhe gelassen! Auch am Körper schien sie sich mir etwas weniger zu kratzen. Ich hatte die Hoffnung, dass die Akupunktur doch etwas bewirkt hat. Leider hielt der Effekt auch nur genau einen Tag an und am nächsten Morgen kratzte sie wieder wie zuvor und auch das Auge wurde wieder bearbeitet. Eine weitere Akupunktursitzung hat leider keine für mich erkennbare Verbesserung gebracht. Wieder lag sie entspannt da und schien die Prozedur zu genießen und wieder schien sie mir danach recht müde, aber meinem Empfinden nach hat sie danach und auch in den Folgetagen weiter gekratzt wie bisher. So etwas ist natürlich immer schwer zu beurteilen. Kratzt sich Momo für eine längere Weile nicht, denke ich immer sofort "Hurra, es wirkt!", kratzt sie dann wieder intensiver denke ich sofort "Oh nein, es wirkt garnicht" und mir fehlt natürlich auch der Vergleich, wie viel oder wenig sie sich ohne der Akupunktur gekratzt hätte. Auch wenn ich persönlich schon positive Erfahrungen mit Akupunktur gemacht habe, kenne ich mich mit dem Thema nicht all zu sehr aus. Ich weiss aber, dass es bei der Akupunktur Erkrankungen gibt, bei denen eine längere Therapie mit mehreren Sitzungen notwendig ist, um Erfolge zu sehen und vielleicht ist es einfach zu viel verlangt, nach nur 2 Sitzungen schon eine Besserung zu erwarten. Falls sich hier noch ein Erfolg einstellt, werde ich natürlich darüber berichten.

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Als ich mich über die Hyposensibilsierungstherapie informiert habe und gelesen habe, dass in Studien bei einem großen Anteil der Hundegruppe, bei der der Erfolg ausblieb, das Ausbleiben des Erfolgs daran lag, dass die Therapie schon in einem frühen Stadium abgebrochen wurde, konnte ich das zunächst überhaupt nicht verstehen. Warum beginnt man eine vielversprechende Therapie und bricht sie dann ab, noch bevor ein Erfolg überhaupt zu erwarten ist? Inzwischen verstehe ich das jedoch wesentlich besser. Das ganze zerrt unglaublich an den Nerven. Vielleicht muss man es selbst erlebt haben, um es zu verstehen, aber es treibt einen nahezu in den Wahnsinn. Inzwischen zucke ich schon zusammen, wenn Genki sich gelegentlich Mal kratzt.
Mit 3-4 Monaten kann man mit Erfolgen der Therapie rechnen. Wir sind jetzt erst bei 6 Wochen, haben also noch nicht einmal die Hälfte der Zeit ausgestanden und mir ist inzwischen klar, was Hundebesitzer dazu bewegt haben könnte, die Therapie aufzugeben. ♡  Monika

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Kommentare:

  1. Och menno, was für ein verdammter Mist... Das so was ordentlich an den Nerven zerrt, glaub ich sofort.

    Ivy kratzt sich auch ständig, allerdings nicht blutig - es ist eher so ein Pseudokratzen, das durch zum Beispiel Stress, Aufregung oder großer Freude ausgelöst wird und beruht auf der neurologischen Erkrankung Syringomyelie.

    Aber was wir gemeinsam haben: Das Kratzen kann einen wahnsinnig machen, denn irgendwie kann man nichts machen und fühlt sich so hilflos...

    Ich drücke euch die Daumen, dass die Hyposensibilsierungstherapie hoffentlich schnell greift oder ihr irgendetwas anderes findet, was Momo Erleichterung bringt. Gute Besserung an die kleine Maus!

    Liebste Grüße,
    Jana mit Ivy

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  2. Das sind ja gar keine guten Nachrichten. Irgendetwas müsste doch mal anschlagen, damit wenigstens der Juckreiz sich mal aus dem Staub macht. Ich halte die Pfoten, dass ihr durchhaltet und die Therapie(n) dann auch mal irgendwann eine Besserung mit sich bringen.

    Wuff-Wuff euer Chris

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  3. Oh you poor baby. Sending lots of love your way
    Snorts,
    Lily & Edward

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  4. Mir fehlen wirklich die Worte. Die arme Momo und Ihr tut mir auch leid. All die Sorgen und immer wieder die Hoffnungen und Enttäuschungen. Was soll man denn noch tun? Die blutigen Stellen sehen wirklich ganz schlimm aus..

    Viele liebe und aufmunternde Grüße
    Sabine mit Socke

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  5. Ach Momo, ich halt dir die Pfoten, dass es diesmal wirklich gut wird - deinen Menschen viel Geduld mit dir durchzuhalten

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  6. Oh je, der arme Pfirsich. Ich kann dich nur zu gut verstehen, Juckreiz kann sowohl denjenigen der ihn hat, als auch die Umgebung wahnsinnig machen. Wir drücken alle Daumen und Pfoten das die Therapie endlich richtig gut anschlägt und sich schnell besserung zeigt.
    Liebe Grüße
    Jasmin mit Nora, Rico und Sam

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  7. Wir drücken auch die Daumen. Das ist ja alles herzzerreißend. So ein steiniger, langer Weg ist das ...
    Heidi & Panini

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  8. Die kleine Momo sieht ganz und gar nicht glücklich aus :(
    Ich habe sehr viel Respekt für Euer Durchhaltevermögen! Aber was sollte man sonst tun für sein geliebtes Haustier?!
    Was mich interessieren würde ist, ob ihr Momo regelmäßig impfen lasst?Ich bin aufgrund diverser Beschwerden meiner Hündin irgendwann über den Begriff "Impfschäden bei hunden" gestoßen und es hat mir nach einer durchgelesenen Nacht die Augen geöffnet.
    Ich habe gelesen, dass ihr Bioresinanz schon durchgeführte
    hattet. Was mich aber wunderte, dass anscheinend danach "nur" eine Nahrungsumstelung einherging? Stichwort Ausleitung von Schwermetallen (durch Impfung) und wiederherstellen des organischen Gleichgewichts durch Globuli.
    Denn eines ist sicher : Momos Organismus wird durch etwas belastet, was der Körper versucht über die Haut auszuscheiden und es augenscheinlich nicht gelingt. Schwermetalle (sog. Impfhilfstoffe) haben leider den Nachteil, den körpereigenen Selbstheilungsprozess zu blockieren was sich U. a. in anhaltenden Entzündungen äußert. Das soll nur ein Denkanstoß sein, natürlich weiß ich nicht genau, ob s bei Momo zutrifft. Aber ich wäre damals froh gewesen wenn mir jemand früher den Hinweis mit den Impfschäden gegeben hatte.
    Ich wünsche dir und deinen Zuckerschnuten viel Kraft und hoffentlich bald eine Heilung!
    Shanti mit Lucy

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    1. Momo hat ihre Grundimmunisierung bekommen - Wie es jeder Hund bekommen sollte.
      Den Trend jede nicht geklärte Erkrankung auf Impfschäden zurückzuführen halte ich persönlich für übertrieben. Sicherlich können Impfungen negative Effekte haben, das will ich nicht bestreiten, aber nicht jeder Husten und Schnupfen, den der Hund im Laufe seines Lebens hat, ist ein Impfschaden, wie manche Leute es gerne darstellen lasen wollen. Als Resultat dieses Anti-Impfungen Trends sind ja nun auch Erkrankungen beim Hund wie Pavovirose wieder im Vormarsch. Von unnötigen oder gar jährlichem 6-fachen-Impfen halte ich nichts - Das lasse ich weder bei Genki noch Momo machen, aber eine vernünftige Grundimmunisierung muss sein.

      Im Rahmen der Bioresonanz ging nicht nur ein Nahrungsumstellung einher - Wir waren zwecks Bioresonanz bei zwei Tierheilpraktikern. Eine, weil sie mir an allen Ecken und Enden als so gut empfohlen wurde, die jedoch am anderen Ende von Deutschland lebte, hat einen Bioresonanztest per Haar durchgeführt und anhand dessen eine Diät vorgeschlagen - Das hat ja nichts gebracht Bei der anderen waren wir mit Momo persönlich und sie wurde mit dem ominösen Bioresonanzgerät auch mehrfach behandelt - Auch das hat absolut keine Besserung gebracht. Für uns ist das Thema Bioresonanz damit als Humbug abgehackt und erledigt.

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  9. HALLÖCHEN Ihr Lieben.

    Ich hatte am Weekend ein Besuch bei meinem Bruder gemacht. Er hat 2 Katzen Zuhause. Nachdem wir 5 Stunden später Zuhause waren ging es Emma täglich schlechter. Am ganzen Körper hat sie pusteln und juckt sich extrem. :(
    und wir haben davon ja mittlerweile ruhe... Hast du schon mal recherchiert on ggf. Momo ne Katzen Haar Allergie hat ? Lt. Meinem Tierarzt hat Emma ja ne hochgradige Hausstauballergie.


    Hast du da schon schon mal was von gehört?

    Habt ihr Zuhause eigentlich ein Staubsauger mit Beutel oder ein anderen?

    Ganz liebe grüße aus Stuttgart von Momos Schwester Emma & Frauchen

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    1. Hallo Angela, ja, bei Momos Hautallergietest wurde sie auch auf Katzen getestet (beim Bioresonanztest war das ebenfalls negativ, aber bei dem Test habe ich generell meine Zweifel, was die Zuverlässigkeit angeht), das ist es bei uns zum Glück nicht! Ich habe jetzt auch keine Verbesserung feststellen können, als wir zB im Urlaub mit Momo länger von den Katzen weg waren. Das ist es bei uns wohl also zum Glück mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht.
      Wir haben einen Staubsauger mit Beutel.
      Liebe Grüße

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  10. Huhu :) Momo hat ja die gleiche Reaktion auf Hausstaubmilben wie die Schwester.
    Mir hat mal jemand erklärt was in einem normalen Staubsauger Beutel nach dem Saugen passiert. Man saugt ja hauptsächlich Haare, Hautschuppen, Schmutz von draussen etc. auf. Alles ist organisch. Wenn man dann nach dem saugen den Staubsaugerbeutel nicht entfernt und nach jedem saugen ein neuen rein macht, "verwest" dieser eingesaugte organische Schmutz wie im Vergleich auf dem Kompost. Jedesmal wenn man dann 2-3 Tage später den Staubsauger anmacht bläst dieser unweigerlich alle Schimmelsporen in die Luft und wird quasi direkt mit dem saugen wieder in den Raum geblasen. Bei hochgradig allergischen Hunden wie bei unseren 2 en ist das natürlich ne Katastrophe. Und auch für uns Menschen. Es ist erwiesen das 1x Rauchen gesünder ist als 1x Staubsauger anmachen.

    Ich kann jedem mit einem Hausstauballergie Hund nur ein Staubsauger empfehlen bei dem man nach dem Saugen alles reinigen kann. Ein Wasser Staubsauger zb. Mit Hepa Filter. Aber da muss man auch aufpassen... Da gibt's auch Unterschiede.

    Aber es macht einfach nur Sinn, denn jedesmal den Beutel der halb leer ist wegschmeißen geht richtig ins Geld.. Und wer macht das schon.

    Ich vermute Emmas schlimme Reaktion vom Wochenende war ausschließlich von einem Allergie Schock da mein Bruder zwar auch alles sauber hat aber der Staub und die Katzenhaare die natürlich auch Milben und Milbenkot produzieren der Anteil war für die kleine Maus zu viel.

    Liebe Grüße an Euch !!!!!

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    1. Das stimmt, allerdings gibt es inzwischen schon sehr viele Staubsauger mit Beutel, die einen speziellen Ausblas-Filter haben, der genau das verhindern soll.
      Die kann man dann in der Regel waschen oder austauschen. Wir haben z.B. so einen Staubsauger mit Filter. ;) (Wobei der auch mal wieder ausgetauscht gehört)

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Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. ♡