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Freitag, 4. März 2016

Es juckt und juckt und juckt


Es ist nun genau 3 Wochen her, dass wir Momos Hyposensibilisierung begonnen haben und leider ist die zu erwartende Nebenwirkung eingetroffen: Ihr Juckreiz hat sich verschlimmert. Damit habe ich gerechnet, aber, ehrlich gesagt, habe ich etwas unterschätzt, wie schlimm es sein könnte. Für mein Empfinden hat sich Momo ohnehin schon ständig versucht zu kratzen. Viel schlimmer konnte es also eigentlich garnicht werden. Auch als unsere Dermatologin uns Apoquel geben wollte um die Zeit, bis die ersten Erfolge der Hyposensibilisierung einsetzen würden, zu überbrücken, habe ich das abgelehnt. Ich halte Apoquel für ein fürchterliches Medikament, dass massivst in das Immunsystem des Hundes eingreift und wir haben jetzt schon über ein Jahr lang mitangesehen, wie sie sich zum Teil blutig kratzt. Da dachte ich, die 3-4 Monate stehen wir jetzt auch noch durch. Außerdem hatten wir den Juckreiz durch die Shirts, die wir ihr Zuhause anziehen, auch größtenteils im Griff. Am Bauch und an den vorderen Beinansätzen, wo es sie am meisten zu jucken scheint, kratzt sie, wenn sie ein Shirt an hat, nicht und beschränkt sich auf Hals, Ohren, Schultern und wenn ihre Shirts zu weit ausgeleiert sind auch auf den Vorderbrustbereich. Auf Spaziergängen hat sie nie gekratzt, denn da war sie immer viel zu abgelenkt.

Hundeblog Französische Bulldogge Juckreiz

Schon direkt nach der ersten Hyposensibilisierungsdosis hatte ich den Eindruck, dass sie sich Zuhause noch öfters kratzte als sonst, aber so richtig schlimme wurde es Ende der Woche, als sie plötzlich beim Spazierengehen an der Leine alle paar Meter stehen blieb um sich zu kratzen. Beim nächsten Spaziergang ohne Leine wurde es noch deutlicher: Keine 3 Meter gelaufen, legte sie sich ins Gras und kratzte und war kaum davon abzuhalten. Wir kamen kaum noch voran. Mit viel Zureden und Ablenkung haben wir sie weiter bekommen, aber das leidige Spiel wiederholte sich etwa alle 50 Meter, bis sie einen Stock fand, der sie so faszinierte, dass sie ihn uns sicher einen Kilometer lang hinterhertrug und endlich ihren Juckreiz vergaß. Für den Rest der Woche war es dann so verregnet und kalt, dass sie auf unseren Spaziergängen ohnehin einen Hundemantel trug, aber, wenn sich das ganze nicht sichtlich bessert, wird sie in Zukunft auch draußen dauerhaft ein Shirt tragen müssen.

Hundeblog Französische Bulldogge Juckreiz

Ohnehin war bei uns in letzter Zeit irgendwie der Wurm drin - Zuerst schüttelte Genki eines Abends ständig seinen Kopf und beim Ohrenputzen holten wir eine Unmenge an dunklen Klumpen aus seinem Ohr. Ich dachte schon panisch, dass er sich Ohrmilben eingefangen haben könnte, aber zum Glück hat sich das ganze nicht wiederholt und sein Ohr blieb sauber. Vermutlich hat er es beim Toben durch den Matsch, den wir durch den Dauerregen ständig haben, einfach nur geschafft unglaublich viel Dreck in sein Ohr zu bekommen.

Hundeblog Französische Bulldogge Juckreiz
Hundeblog Französische Bulldogge Juckreiz

Nur wenige Tage später kam das nächste Wehwehchen: Genki leckte sich nach unserem Morgenspaziergang obsessiv an der Unterseite der Pfote. Das machte er stundenlang, bis er vom Lecken sogar völlig außer Atem und nur noch am Hecheln war. Aber egal wie gründlich wir nachgeschaut haben, wir haben den Grund dafür nicht gefunden. Kein Dreck, kein Riss, kein Spreißel und rennen konnte er auch wie immer. Am nächsten Tag war scheinbar alles wieder gut, und Abends ging es wieder los. Zum Glück nicht mehr ganz so obsessiv, aber ich weiss immernoch nicht, was da wieder Mal los ist. Wieder eine der vielen seltsamen Sachen, denen wir nicht auf den Grund gehen konnten und ich hoffe, dass sich dass wieder legt.

Hundeblog Französische Bulldogge Juckreiz

Und weil das alles scheinbar noch nicht reicht, kam zu all dem auch noch spontane und kollektive Essensverweigerung hinzu. Wir haben also Sich-blutig-kratzende-Ohren-verdreckende-Pfoten-wundschleckende-Essensverweigerer. Ich habe keine Ahnung, was hier schon wieder nicht stimmt. Genki und Momo haben beide von einem Tag auf den anderen beschlossen, das sie Essen jetzt wieder Mal ganz doof finden. Es wird garnicht gegessen, oder nur zögerlich, oder nur Miniportionen und es macht auch keinen Unterschied, ob es rohes Futter gibt oder die sonst so heiß geliebten Notfalldosen. Genki hat sich zudem ein paar Mal nach dem Essen wieder übergeben und der Output war bei beiden nicht gerade so schön, dass er zu Begeisterungsrufen verleiten würde. Also gab es erst Mal bis gestern Schonkost und der Appetit ist langsam wieder da. Und nachdem Genki gestern seine Portion wieder mit Begeisterung gegessen hat, saß er leider nach dem Essen da und hat herunmgeschmatzt und gejammert. Bei so etwas hilft uns Heilerde immer sehr gut, aber es scheint einfach noch nicht alles wieder in Ordnung zu sein, weshalb wir diese Woche auch lieber auf unser Backexperiment verzichtet haben. Nachdem er sich gestern Nachmittag den Bauch mit Gras vollgeschlagen hat, schien erst Mal wieder alles gut zu sein. Hoffen wir, dass es so bleibt.

Hundeblog Französische Bulldogge Juckreiz
Hundeblog Französische Bulldogge Juckreiz

Bei uns ist gerade einfach der Wurm drin (zum Glück nicht im wörtlichen Sinne. Das würde mir gerade noch fehlen). Ich habe langsam genug von allen möglichen Blessuren und von dem ständigen Herumgerate, was denn jetzt nun schon wieder nicht stimmen könnte. Ich möchte jetzt bitte zwei gesunde Hunde. Und Frühling. Und jetzt haben sich ganz viele Fotos in diesen Blogeintrag eingeschlichen, die mit dem Text nichts zu tun haben und ich weiß garnicht, wie das wieder passieren konnte... ♡ Monika

Kommentare:

  1. Das ist wirklich eine Serie mit ganz blöden Dingen ... wir wünschen euch, dass es bald aufhört. Besonders für den kleinen Pfirsich wäre es natürlich toll, wenn die Hyposensibilisierung bald ihre Wirkung zeigt.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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  2. "ich weiß garnicht, wie das wieder passieren konnte.." Oh, wier vielleicht doch, bei so viel Unwegsamkeiten benötigen wir doch echte Lichtblicke und das sind die Fotos der quirligen Geselen echt.
    Viel Erfolg wünschen Ayka und Anhang

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  3. Sorgen im Doppelpack machen es nicht besser. Es tut mir sehr leid, dass es bei Euch grad nicht so läuft. Hoffentlich wird es bald besser...

    LG und trotzdem ein schönes Wochenende

    Andrea und Linda

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  4. Aber süß sind sie, die eingeschlichenen Fotos. Hoffentlich geht es bei euch gesundheitlich bald wieder aufwärts. Mit dem nichtessenwollen haben wir auch immer mal wieder zu kämpfen.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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  5. Das tut mir unenedlich leid....Leider kann ich erahnen, wie es Euch geht. Das Sorgenkarussel dreht sich hier auch. Wir denken an Euch und drücken Euch feste die Daumen...

    Viele traurige Grüße
    Sabine mit Socke

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  6. Ach herrje.... ich hoffe, dass es ganz schnell besser wird!!

    Schlabbergrüße Bonjo

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  7. Oje ich kenne solche Serien aus eigener Erfahrung nur zu gut und kann nachfühlen wie sehr du dir endlich wieder gesunde Hunde wünschst! Ich drücke euch ganz fest die Daumen!
    Liebe Grüße
    Sali

    PS: Mein aktueller Lieblingsspruch bei unserer Krankheitsserie: "Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten und weitergehen...".Fällt manchmal schwer - aber es funktioniert.

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  8. Oh wei, wir leiden ganz doll mit euch :-((( Kranke Fellnasen machen selber ein bisschen mit krank :-(( Wir drücken euch so fest es geht die Daumen und Pfötchen, dass es bald euch bald im wahrsten Sinne des Wortes Frühling wird und ganz doll die Sonne für euch scheint!!!
    LG, Caspers Frauchen

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  9. Uhiuhiuhi... das hört sich echt nicht schön an. So eine Hyposensibilisierung ist bei Mensch und Tier nicht gerade einfach - dass es bei euch so krass ist, ist zwar doof, aber auf lange Sicht sollte ja eine Besserung eintreten. Bis dahin wünschen wir euch alles erdenklich Gute und Durchhaltevermögen!

    LG Jérôme

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