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Montag, 2. Mai 2016

Fast wie am Meer


Vor einiger Zeit haben wir das kurzweilige gute Wetter Mal  für einen ganz besonderen Ausflug genutzt. Dieses Mal hat es uns zu den Sanddünen im Stadtwald von Speyer verschlagen und das war schon ein bisschen wie am Meer. Nur ohne das Meer. Binnendünen sind ein wirklich faszinierendes Phänomen, denn es ist sehr ungewohnt und wirkt fast surreal, wenn man mitten im Wald einen riesigen Strand vorfindet. Das Gebiet wird eigentlich militärisch genutzt, darf aber zum Glück außerhalb der Übungszeiten von jedem betreten werden. Ich wusste, dass Genki und Momo die Dünen lieben würden. Zumindest mit Genki waren wir ja schon am (richtigen) Meer und ich erinnere mich nur zu gut mit welcher Begeisterung er am Strand gerannt ist.

Hundeblog Genkibulldog - Mit Hund auf den Sanddünen im Stadtwald Speyer

Genau so war es dann auch auf den Dünen im Stadtwald. Ich wollte erst einmal auf die Düne hinauf und mir einen guten Überblick über mögliche andere Besucher und vor allem andere Hunde verschaffen, bevor ich die beiden von der Leine lasse, aber kaum hatten unsere Füße den Sand berührt, fingen Genki und Momo an der Leine an sich gegenseitig zu jagen und anzuhüpfen. Oben angekommen durften sie dann rennen und waren vom Sand genau so begeistert, wie ich es erwartet habe.

Hundeblog Genkibulldog - Mit Hund auf den Sanddünen im Stadtwald Speyer
Hundeblog Genkibulldog - Mit Hund auf den Sanddünen im Stadtwald Speyer
Hundeblog Genkibulldog - Mit Hund auf den Sanddünen im Stadtwald Speyer 
Als wir ankamen war es früher Nachmittag und wir hatten die Dünen kurzzeitig tatsächlich für uns alleine. Die Sonne schien, die Hundeschnuten waren voller Sand und es hätte nur noch Wasser gefehlt, dann hätte sich das Ganze angefühlt wie ein wunderbare Strandurlaub. Aber dass so ein toller Ort nicht von anderen Hundebesitzern unentdeckt geblieben ist, war eigentlich klar und schon bald kamen die ersten Hundegruppen auf die Dünen gepilgert. Irgendwann war klar, dass die Sanddüne anscheinend als örtlicher Hundetreff genutzt wird. Es waren keine vereinzelten Hunde, sondern ganze Gruppen von 10 Hunden oder mehr tummelten sich dort. Als die zweite große Hundegruppe auftauchte war mir das ganze doch etwas zu heikel und ich habe Genki lieber an die Leine genommen - Auch wenn er die Situation unglaublich entspannt geblieben ist und die spielenden Hunde einfach nur aus der Ferne beobachtet hat. Momo mussten wir nicht anleinen, denn fremde Hunde sind ihr bis heute nicht wirklich geheuer. Ich hätte es sogar gerne gehabt, wenn sie sich zum Spielen zu einer der Gruppen gesellt hätte, aber sie ist lieber beharrlich bei uns geblieben und hat weiter mit ihrem Ball gespielt.

Hundeblog Genkibulldog - Mit Hund auf den Sanddünen im Stadtwald SpeyerHundeblog Genkibulldog - Mit Hund auf den Sanddünen im Stadtwald Speyer

Da ich Genki auch noch etwas rennen lassen wollte, haben wir die erste Düne dann doch verlassen und uns auf die Suche nach einer anderen Düne begeben, denn zumindest laut Google Maps gab es mehrere davon. Die andere Düne sollte tiefer im Wald sein und ich hatte die Hoffnung, dass dort vielleicht etwas weniger Hunde wären. Leider ist nichts daraus geworden, denn niemand war umsichtig genug im Wald Schilder mit der Aufschrift "Zur Düne bitte hier entlang" aufzustellen, so dass wir über eine Stunde im Wald herumgeirrt sind, bis wir aufgegeben haben und umgekehrt sind. Das war auch nicht weiter schlimm, denn der Stadtwald in Speyer ist einfach wunderschön und so kamen wir ungeplant zu einem herrlichen Waldspaziergang. Vermutlich wissen die Nicht-Odenwäldler unter euch den Luxus eines ebenen Waldes garnicht zu schätzen, aber für uns war es ganz ungewohnt einfach im Wald spazieren zu können, ohne die ganze Zeit einen Berg erklimmen zu müssen. Ein weiterer Nebeneffekt davon, dass der Wald nicht erhöht auf einem Berg liegt, war, dass es in Stadtwald im Gegensatz zu unseren Hauswäldern auch schon richtig frühlingshaft grün aussah, während bei uns noch alles recht kahl ist.


Auf der Ausgangsdüne zurück angekommen, mussten wir feststellen, dass sich die Hundegruppen in der Zwischenzeit weiter vervielfältigt hatten. Insgesamt waren sicherlich 40-50 Hunde über die Düne verteilt! So viele Hunde habe ich außerhalb einer Hundemesse wohl noch nie auf einem Fleck gesehen. Genki war trotzdem weiter entspannt und hat sich daran gemacht Löcher in den Sand zu buddeln und Momo hat plötzlich ihren ganzen Mut zusammengefasst und doch beschlossen Mal bei einer der Hundegruppen vorbeizuschauen. Und welche Gruppe sucht sie sich dafür aus? Die mit den wohl größten Hunden der Welt.

Hundeblog Genkibulldog - Mit Hund auf den Sanddünen im Stadtwald Speyer
Hundeblog Genkibulldog - Mit Hund auf den Sanddünen im Stadtwald Speyer

Das ganze war ihr sichtlich unheimlich und nach einer kurzen Schnüffelpartie kam sie auch direkt wieder zurück zu uns gerannt. Von einem kleinen Zottelhund verfolgt gab es kurz eine harmlose Keiferei, was Genki doch dazu veranlasst hatte sich aufzuregen. Das war aber an dem ganzen Tag das einzige Mal, so dass ich insgesamt doch stolz bin, wie gut die beiden sich benommen haben. Ich weiss aber ja schon von unseren Besuchen bei Hunderennen, dass Genki mit großen Ansammlungen von Hunden deutlich besser zurechtkommt als mit einzelnen Hundebegegnungen auf Spaziergängen und auch Momo hat bei weitem weniger gejammert, als sie es bei einem einzelnen fremden Hund machen würde. Manchmal frage ich mich, ob es ihrem Verhalten mit anderen Hunden nicht helfen würden, wenn wir genau so etwas öfters üben würden.

Hundeblog Genkibulldog - Mit Hund auf den Sanddünen im Stadtwald Speyer

Ich bin von den Dünen im Stadtwald von Speyer wirklich begeistert. Es ist schön, es ist großflächig und für Hunde zum Toben und Spielen ideal. Wir werden sicherlich noch einmal dort hinfahren, auch wenn wir unser Glück beim nächsten Mal lieber an einem Vormittag versuchen werden um hoffentlich nicht ganz so viele Hunde anzutreffen.     ♡ Monika

Kommentare:

  1. Solche tolle Sanddünen hätten wir auch liebend gerne bei uns *neid*

    Aber eure Bilder lassen uns fast selbst da sein :) Einmal fest die Augen zumachen uns sich den Sand unter den Pfoten vorstellen *freu*

    Wuffige Grüße, Deco und Pippa
    P.S. Ääääh, Genki - dein Lätzchen am Hals ist ein wenig dirty ;)

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    1. Das kommt davon, wenn man erst in einer Pfütze war und dann durch den Sand läuft. ;)

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  2. Ach da ward ihr ja bei uns :) Das mit den Hunden hätte ich dir vorher sagen können, besonders am Wochenende ist es einfach nur schrecklich voll. Wenn das Wette schlechter ist hat man dafür die Düne für sich :D Morgens übrigens ist es immer recht leer. Erst ab 14 Uhr wird es voll.

    Die zweite Düne ist zwar eher eine Lehmgrube, aber wirklich schwerer zu finden.

    Liebe Grüße Lily mit Suki und Jussi

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    1. Ja, ich habe mir schon gedacht, dass Nachmittags vermutlich eine sehr ungünstige Zeit war. Das nächste Mal versuchen wir es auf jeden Fall am Vormittag.

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  3. Oh, sowas gibt es auch bei uns... Im Urlaub vergangenen Herbst habe ich auch so einen Sandkasten entdeckt und Linda fand es auch ganz witzig, obwohl sie Sand alleine noch nicht zum Rennen animiert. Aber Genki und Momo scheinen ja voll in ihrem Element gewesen zu sein... :-)))

    Ich stelle aber auch bei Linda fest, je mehr Hunde, desto weniger Stress. Ich denke mal, bei solchen Hundeansammlungen wird der einzelne Hund nicht so bedrängt, wenn er nicht will. Sind ja schließlich noch genügend andere da. Oder aber, sie wissen in dem Gedränge nicht, wen sie zuerst platt machen sollen... lach

    Und je mehr und öfters ich mit Linda und anderen Hunden zusammen spazieren gehe, desto ruhiger und gelassener wird sie bei Fremdhundebegegnungen. Die ganze Aufregung schleift sich sozusagen ab...

    Wie dem auch sei, Hundetrefffanatiker werden wir deshalb trotzdem nicht. Dazu lieben wir unsere Solospaziergänge viel zu sehr... ;)

    LG Andrea und Linda

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  4. Das sind wirklich tolle Bilder und irgendwie ist es klar, dass man schöne Orte für sich alleine hat. Für uns ist das ja kein Problem, aber ich kann verstehen, dass Ihr lieber alleine unterwegs seid....

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  5. Oh boy did you dig a hole in the sand
    Snorts,
    Lily & Edward

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  6. Ok, ich habe mich gerade offiziell in Momo verliebt. Wie süß ist denn Bild 14 bitte? Ach du liebe Güte. :-)
    Das sieht ja echt cool aus, wie ein richtiger Strand. Und das Momo einfach mal zu der Dogge rennt ist ja ein absolutes Highlight. Vor denen hat sogar Moe richtig Schiss und der ist ja nu ein bisschen größer. :-)

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Momo hatte eigentlich auch Schiss, ich glaube, man sieht auf den Fotos auch ihren aufgestellten Kamm? Ich habe keine Ahnung, warum sie meinte ausgerechnet da hinlaufen zu müssen. Vielleicht war der Hund einfach so groß, dass sie sich vergewissern musste, dass es überhaupt ein Hund ist?

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  7. Stranddünen mitten im Wald und das auf militärischem Übungsgelände - das ist ja mal was. Wir sind zwar auch manchmal auf einstigen Truppenübungsplätzen unterwegs, aber hier stehen abseits der Wege sofort Schilder von wegen Lebensgefahr. Und Strandfeeling will mangels Sand auch nicht wirklich aufkommen. Da beneiden wir euch fast schon ein Stück, wobei wir die großen Hundeansammlungen jetzt nicht gebraucht hätten.

    Wuff-Wuff euer Chris

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  8. "keine angst vor grossen Hunden" ist mir da durch den Kopf geschossen. Sand so weit das Auge reicht - ich würde das Toben darin so geniessen - doch fast nie bei uns zu finden.
    Morgengruss von Ayka

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  9. Oh wau, wir sind begeistert und auch ein bisschen neidisch über die tollen Ausflugsziele, die es bei euch gibt. Das sind wieder tolle Fotos voller Lebensfreude geworden.
    LG, Caspers Frauchen

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    1. Inzwischen habe ich rausgefunden, dass es in Deutschland eigentlich ganz viele Binnendünen gibt! Google Mal danach, vielleicht findet ihr in eurer Umgebung ja auch so etwas?

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  10. So einen Sandstrand hätten wir auch gerne! Einmal so richtig einbuddeln, das würde Charly bestimmt gefallen. Genki und Momo scheint der Ausflug recht gut gefallen zu haben, auch wenn viele Hunde da waren. Bei Charly beobachte ich das auch öfters auf unseren Spaziergängen. Ein Hund riesenradau - mehrere Hunde - och, ich bleibe lieber bei Frauchen.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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  11. Wow, da würden das Mariechen und ich auch gern zusammen toben, "jawoll-ja-ja".

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  12. Oh wie toll, sowas hät ich hier auch gern. Aber jede Gegend hat ja was reizvolles zu bieten, ich geb mich also mit meiner zufrieden und schau bei euch zu. Tolle Bilder

    lg Becki & Joy

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  13. Wohoo, DAS ist ja klasse dort! Da werd ich definitiv mal aufschlagen mit den Jungs. Wir machen dieses Jahr nämlich nur nen Miniurlaub an der Ostsee. Da kann man schonmal nen Kurztrip an so tolle Dünen und mit Riesen als Spielkollegen einplanen. Sehr süße Photos by the way...
    LG Danni

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