http://4.bp.blogspot.com/-yidThUbXIxU/Vh-N1Rc8k4I/AAAAAAAALQs/lEkez6qcsNE/s1600/Startseite.jpg        http://www.genkibulldog.de/search/label/Ausflug        http://www.genkibulldog.de/search/label/Rezepte         http://www.genkibulldog.de/search/label/Selbstgemachtes         http://www.genkibulldog.de/search/label/Gesundheit         http://www.genkibulldog.de/p/das-sind-wir.html

Montag, 29. August 2016

Wie zwei kleine Gremlins


Sicher kennt ihr alle den Film Gremlins und die liebenswerten kleinen plüschigen Tierchen mit den großen Ohren und Augen. Genki und Momo haben nicht nur optisch eine entfernte Ähnlichkeit zu ihnen vorzuweisen, sondern auch vom Verhalten her: Immer, wenn Genki und Momo nass werden, verwandeln sie sich in zwei kleine Monster. Nagut, nicht immer, denn Regen von Oben löst diesen Effekt nicht aus und auch im Winter passiert es her nicht, aber ein Bad im Sommer - egal ob in der Badewanne oder in einem See - hat genau diese Wirkung auf meine Hunde und sie werden plötzlich zu zwei hibbelige und völlig aufgedrehte kleinen Monstern. Gerade wenn es sehr warm ist, verliert Genki draußen schnell die Lust am Spielen. Nur Momo bringt uns unermüdlich immer und immer wieder ihr Spielzeug zum Werfen. Aber wehe Genki hat irgendwo die Möglichkeit ins Wasser zu springen, dann ist er genau so unermüdlich wie Momo und das Spielen hat kein Ende. Wenn wir sie lassen würden, dann würden die beiden stundenlang durch das Wasser toben. Mir macht es immer viel Freude den beiden dabei zuzusehen und natürlich habe ich dabei, zumindest solange der Göttergatte mitspielt und fleißig das Spielzeug wirft, viele Gelegenheiten für ein paar Schnappschüsse. Von unserem letzten Planschausflug habe ich einige davon mitgebracht, die ich euch heute ohne viele weitere Worte zeigen möchte.      ♡ Monika

Donnerstag, 25. August 2016

Rezept: Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde

Rezept: Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde

Manchmal entstehen Ideen für Hundekekse- oder Kuchen bei mir einfach dadurch, dass ich etwas im Kühlschrank habe, das aufgebraucht werden muss. So wie hier. Da war einfach Mal eine halbe Packung Frischkäse von einem Backprojekt für Menschen (Ja, ich backe ab und zu tatsächlich auch für Menschen, wenn auch zugegebenermaßen nicht so oft wie für die Hunde) übrig und wollte verbraucht werden. So entstand die Idee zu diesen einfachen Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde.

Hundekekse backen: Rezept für Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde

Vermischt das Ei mit dem Frischkäse, bis ihr eine flüssige Masse habt. Hackt die Petersilie klein und mischt sie unter die Frischkäse-Ei-Masse. Schüttet dann die Schmelzflocken in die Masse und rührt so lange, bis sie sich auflösen. Man könnte natürlich auch normale Haferflocken nehmen, aber ganze Flocken machen später das Ausstechen der Kekse um einiges schwieriger. Zum Schluss fügt ihr das Mehl hinzu und verknetet alles zu einem Teig.

Hundekekse backen: Rezept für Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde

Rollt den Teig dünn aus und stecht mit einem Keksausstecher eure Hundekekse aus. Dann wird das ganze bei 180°C für etwa 25 Minuten gebacken. Bei kleineren oder größeren Keksen, sowie abhängig von eurem Ofen, muss die Backzeit eventuell etwas angepasst werden.

Hundekekse backen: Rezept für Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde

Auch wenn die Hundekekse Mal wieder fleischlos sind, könnte ich mir vorstellen, dass sie aufgrund des hohen Frischkäseanteils auch Hunden schmecken könnten, die sonst eher nicht so sehr von vegetarischen Snacks zu begeistern sind. Genki und Momo haben sie zum Glück wie immer sehr gut geschmeckt, sie sind aber generell Fans fleischloser Leckerchen.     ♡ Monika

Hundekekse backen: Rezept für Frischkäse-Petersilien Kekse für Hunde

Montag, 22. August 2016

Der Tag, an dem ich in die Weschnitz plumpste


Vor einiger Zeit haben wir Mal wieder einen Ausflug gemacht. Dieses Mal hatte es uns zur Weschnitzinsel nach Lorsch verschlagen, oder so war zumindest der ursprüngliche Plan. Wie immer hatte der Mensch unser Ausflugsziel vorher ordentlich unter die Lupe genommen. Die Weschnitzinsel ist ein Naturschutzgebiet und im Internet fand sich die Info, dass das Gebiet bis zum 31. März aufgrund der Vogelschutzzeit gesperrt war. Dass Realität und Internet manchmal zwei ganz unterschiedliche Dinge sind, haben wir Mal wieder gesehen, als wir bei der Weschnitzinsel ankamen - Davor standen nämlich überall Schilder, die uns darum baten das Gebiet nicht zu betreten. Ob es sich hier um ein Verbot oder nur eine Bitte handelt, wissen wir nicht, immerhin war das Gebiet frei zugänglich und es führten auch mehrere Wege mitten hindurch, wir haben es dann aber doch lieber sein gelassen.


Statt dessen haben wir uns mit einem langen Spaziergang bei den Feldern in Lorsch begnügt. Das war auch nicht schlecht, vor allem, weil dort außer uns niemand unterwegs war.


Vermutlich war das auch besser so, denn hier konnten der Pfirsich und ich nach Herzenslust frei toben und über abgeerntete Felder flitzen, ohne dass man sich um Hasen, Vögel oder Rehe Sorgen machen musste.


Auch wenn es an diesem Tag nicht sehr sonnig war, war es doch ziemlich warm. Bevor wir uns auf den Rückweg zum Genkimobil gemacht haben, wollten wir einen kleinen Abstecher zur Weschnitz machen, damit der Pfirsich und ich uns etwas abkühlen konnten und dann ist es passiert: Ich wollte doch nur an einen im Wasser treibenden Stock kommen. Fast hätte ich es geschafft, er war so nah. Und dann war es doch ein Schritt zu viel und ich bin in den Fluss geplumpst. Ich habe mich versucht ans Ufer zu retten, aber alleine hätte ich es nicht geschafft. Gut dass der Herrchen-Mensch genau neben mir stand und mich schnell aus dem Wasser gezogen hat, sonst würde ich da vermutlich noch heute vor mich hin paddeln.


Der Ausflug nach Lorsch hat mir gefallen, aber auf die Schwimmeinlage in der Weschnitz hätte ich gerne verzichten können.      ♡ Genki

Freitag, 19. August 2016

Monatspfoto August: Die Pfotostory

Monatspfoto Juli - August: Die Pfotostory

Das Monatspfoto von Dunkelbunterhund feiert Jubiläum. Schon seit einem Jahr gibt es diese tolle Fotoaktion und zu diesem Anlass gibt es für die beiden Monate Juli und August eine ganz besonders knifflige Aufgabe: Das Motto "Komm, wir finden einen Schatz!" soll in einer (P)fotostory umgesetzt werde. Wie fast jedes Mal startete meine kreative Phase bei "Boah, mir fällt nichts ein, das wird nix!", aber irgendwann wurde daraus doch eine kleine und bescheidene Idee. Filmreif ist mein Skript nicht, aber die Umsetzung hat doch Spaß gemacht. Ich hoffe, dass es die Monatspfotoaktion auch weiterhin geben wird, denn momentan ist nach einem Jahr das Ende geplant. Aber auch falls nicht: Liebe Anja, vielen Dank für diese großartige Aktion. Für mich war es immer ein kleines Highlight des Monats und ich hatte nicht nur viel Freude dabei jeden Monat ein Motto für ein Foto umzusetzen, sondern auch dabei die Beiträge der anderen Blogger zu sehen. Und nun, ohne weiteren Umschweif, unsere Pfotostory zum Thema "Komm, wir finden einen Schatz!".     ♡ Monika & die Schatzsucher Genki und Momo
Hundeblog Genki Bulldog Monatspfoto August Schatzsuche Fotostory
Hundeblog Genki Bulldog Monatspfoto August Schatzsuche Fotostory
Hundeblog Genki Bulldog Monatspfoto August Schatzsuche Fotostory
Hundeblog Genki Bulldog Monatspfoto August Schatzsuche Fotostory
Hundeblog Genki Bulldog Monatspfoto August Schatzsuche Fotostory
Hundeblog Genki Bulldog Monatspfoto August Schatzsuche Fotostory
Hundeblog Genki Bulldog Monatspfoto August Schatzsuche Fotostory

Mittwoch, 17. August 2016

Eine allergische Reaktion


Es ist noch keine zwei Wochen her, dass ich ein kleines Allergieupdate über Momo geschrieben hatte. Darin hatte ich geschrieben, dass ich nicht mehr damit rechne, dass sich ihr Zustand durch die Hyposensibilisierung noch verbessern würde. Womit ich aber auch nicht gerechnet habe, war, dass sich ihr Zustand drastisch verschlimmern könnte. Schon garnicht innerhalb eines Zeitraums von 5 Minuten. Aber genau das ist am Sonntag passiert. Gerade eben rannten wir noch fröhlich über die Wiesen und dann sah mein Hund plötzlich so aus. 

Am Wochenende hatten wir schönstes Sommerwetter. Ich hatte Google Maps wieder nach Neckarabschnitten konsultiert, die wir mit Genki und Momo aufsuchen könnten und eine augenscheinlich schöne Stelle zwischen Ilvesheim und Mannheim gefunden. Dort war es auch in der Tat wunderschön und weit und breit war kein Mensch, so dass wir die Wege und Wiesen ganz für uns alleine hatten. Nur die zugängliche Stelle am Necker erwies sich leider als ein einziges großes Schlammloch, in dem Genki und Momo geradezu versanken, so dass wir ein wenig enttäuscht wieder umkehrten.


Auf dem Rückweg begann Momo sich wieder im Gras zu reiben - Etwas dass sie wegen ihrem Juckreiz immer Mal wieder macht, also so weit nichts ungewöhnliches. Erst als ich mir die Fotos  im Nachhinein angesehen habe, habe ich gesehen, dass die ersten Anzeichen einer allergischen Reaktion schon hier eingetreten waren. An der Seite auf ihrem Rücken sieht man kleine abstehende Fellstruppel. Hier waren es noch wenige, so dass sie mir noch garnicht aufgefallen waren. Im weiteren Laufe des Spaziergangs rieb sie sich immer mehr im Gras. Es war selbst für ihre Verhältnisse viel zu häufig, aber noch dachte ich, dass es vielleicht garnicht an ihrem Juckreiz lag, sondern sie sich versuchte den Schlapp vom Körper zu rubbeln.


Abgesehen von ihren Reibattacken lief Momo aber noch weiter augenscheinlich munter mit Genki vor sich hin, wobei ich die ganze Zeit nur ihre Rückenansicht im Blick hatte. Erst als ich sie Mal wieder von vorne zu Gesicht bekam und ein Foto machen wollte, bekam ich fast einen Hysterieanfall. Ihr ganzes Gesicht war zugeschwollen und an ihrem Körper standen das Fell in seltsamen struppigen Büscheln ab.


Natürlich haben wir Genki und Momo sofort ins Auto gepackt und sind zum Notdienst der Heidelberger Tierklinik gefahren. Die Fahrt dorthin war vermutlich die bisher schlimmste meines Lebens. Momos Augen schwollen immer weiter zu, bis sie nur noch zwei dünne Schlitze waren. Dazu war sie extrem am Hächeln, was natürlich auch einfach am heißen Wetter und der fehlenden Abkühlung auf dem Spaziergang gelegen haben mochte, aber das wusste ich eben nicht. Genki hächelte im Vergleich zu ihr zumindest deutlich weniger. Meine schlimmste Sorge war, dass sie einen allergischen Schock erlitten haben konnte. Das Thema hatten wir aufgrund ihrer vielen Allergien natürlich mit unserem Tierarzt besprochen und mir wurde damals die grausige Prognose gestellt, dass ich es im Falle eines tatsächlichen allergischen Schocks niemals rechtzeitig zum Tierarzt schaffen würde.

Die allergische Reaktion beim Hund

Die Fahrt zur Tierklinik Heidelberg dauerte quälende 20 Minuten und zum Glück kamen wir dort auch sofort dran. Momo bekam eine Cortisonspritze gegen die allergische Reaktion, sowie eine Spritze mit einer nierenanregenden Lösung um allergische Stoffe möglichst schnell aus ihrem Körper zu transportieren. Wir blieben noch etwa eine halbe Stunde zur Beobachtung in der Klinik, die Cortisonspritze zeigte zum Glück schnell ihre Wirkung und Momos Gesicht schwoll wieder deutlich ab. Als wir wieder zuhause ankamen, sah sie wieder fast normal aus und wurde erst Mal gründlich von oben bis unten gewaschen.

Wir wissen nicht, was Momos allergische Reaktion ausgelöst hat, nur dass es keines der Dinge war, auf die sie bei ihrem Hautallergietest getestet wurde. Dort hatte sie auf alle getesteten Kräuter und Gräser negativ reagiert. Lediglich auf Hafer-, Roggen- und Maispollen hatte sie reagiert  und mit Sicherheit wuchs nichts davon dort am Neckar. Zudem sind wir ja fast täglich auf den Feldern unterwegs und dort werden auch genau diese Getreidesorten angebaut, ohne dass sie jemals sichtlich darauf reagiert hätte. Momo muss also gegen irgendeine Pflanze, das dort wächst, stark allergisch reagieren. Das ganze hilft uns jetzt natürlich wenig weiter. Wir wissen nun, dass es weitere Allergieauslöser gibt und sogar welche, auf die sie viel extremer und schneller reagiert als auf die bekannten Auslöser, wir wissen aber nicht welche das sind. Was ich mit Sicherheit sagen kann ist, dass wir nie wieder zum Spazierengehen an diesen Ort gehen werden. Natürlich habe ich auch keine Garantie, dass die Pflanzen, die diese Reaktion ausgelöst haben, nicht auch irgendwo anders wachsen, aber so häufig können sie zum Glück nicht vorkommen, wenn wir ihnen in den letzten zwei Jahren trotz ständig neuer Spazierwege noch nie begegnet sind.

Ich habe an diesem Tag einen Schrecken fürs Leben bekommen und möchte das wirklich nie wieder mit ansehen müssen. Natürlich ärgere ich mich auch und mache mir selbst Vorwürfe, dass ich diesen Ort zum Spazierengehen ausgesucht habe, auch wenn ich natürlich weiss, dass ich das nicht vorhersehen hätte können. Jetzt ist wieder alles "beim Alten" und ich hoffe sehr, dass uns weitere solcher Erfahrungen in Zukunft erspart bleiben.    ♡  Monika

Montag, 15. August 2016

Anleitung: Hundehalsband aus Stoff selbst nähen

Hundehalsband aus Stoff selbst nähen

Es ist schon eine gefühlte Ewigkeit her, da habe ich hier in einem Tutorial gezeigt, wie ihr ganz einfach ein Hundehalsband selbst nähen könnt. Zunächst habe ich eigentlich nicht gedacht, dass es für diese Variante ein eigenes Tutorial braucht, aber ich werde doch immer wieder gefragt, wie es gemacht wird, deshalb gibt es heute ein weiteres Tutorial. Hier zeige ich euch, wie ihr ein mit Stoff ummanteltes Hundehalsband nähen könnt. Der Vorteil zum Halsband mit Webband ist zum Einen, das ihr viel mehr Möglichkeiten habt, denn die Auswahl an Stoffen ist nahezu unbegrenzt. Zum anderen geben die vollständig mit Stoff ummantelten Halsbänder optisch einfach ein wenig mehr her. 

An Material braucht ihr Stoff, Gurtband, eine gebogene Steckschnalle, einen D-Ring und ein Futtermaterial. Gurtband, Steckschnalle und D-Ring sollten dabei natürlich in der selben Breite sein. Ich nehme für Genki und Momo immer gerne 2,5 oder 3cm. Zum Unterfüttern habe ich Kunstleder genommen, es eignen sich aber auch andere Materialien wie Fleece, Echtleder, Softshell oder Airmesh. Für Stoff und Futter rate ich euch, einen Händler zu finden, der diese schon in kleinen Einheiten von 25cm oder sogar 10cm verkauft, denn ihr braucht nicht viel davon. Als Hilfsmittel braucht ihr Stecknadeln, eine Sicherheitsnadel, ein Esstäbchen, einen Stift, Büroklammern und Faden. Für eure Nähmaschine verwendet ihr am besten eine Leder- oder Jeansnadel.

Hundeblog Genki Bulldog - DIY Hundehalsband aus Stoff selbst nähen

Als erstes müsst ihr den Halsumfang eures Hundes abmessen und euer Gurtband dementsürechend zurechtschneiden. Ich orientiere mich hier immer lieber an einem gut sitzenden Halsband, das ich als Model nehme. Wenn ihr kein Halsband zur Hand habt, braucht ihr für die Länge des Gurtbandes etwa den gesamten Halsumfang (Halsumfang - Länge der Steckschnalle + Platz zum Umklappen der Gurtbandenden). Die Gurtbandenden könnt ihr mit einem Feuerzeug versiegeln. (Vorsicht! Das funktioniert natürlich nicht bei Baumwollgurtband.)

Als erstes müsst ihr einen Schlauch nähen: Breitet den Stoff mit der linken Seite nach oben vor euch aus und zieht mit einem Stift eine Linie, die so lange wie euer Gurtband plus etwa 2cm Nahtzugabe an jedem Ende ist. Wenn ihr hellen oder dünnen Stoff verwendet, solltet ihr einen Markierstift für Stoffe verwendet, der sich nach einiger Zeit wieder auflöst, denn sonst werdet ihr die Stoftmarkierungen später auf eurem Halsband sehen.

Zieht eine zweite, parallele Linie im Abstand der Gurtbandbreite. Ich lege dazu das Gurtband an die erste Linie und mache am anderen Ende Markierungen, lege dann ein Lineal an die Markierungen und ziehe die zweite Linie.

Nun habt ihr zwei parallele Linien. Faltet den Stoff entlang der oberen Linie und steckt das ganze mit Stecknadeln fest.

Näht den Stoff entlang der unteren Linie zusammen.

Hundeblog Genki Bulldog - DIY Hundehalsband aus Stoff selbst nähen

An einem der beiden Schlauchenden näht ihr den Stoff zusammen und schneidet den überstehenden Stoff ab. Nun habt ihr einen Schlauch, den ihr wenden müsst.

Zum Wenden verwende ich ein Essstäbchen. Es eignet sich aber auch jeder andere lange Gegenstand, wie ein Stift, ein Kochläffel, oder ein Schlauchwender, den man für diese Zwecke extra kaufen kann. Ich habe sogar einen, aber komme mit meinem Essstäbchen besser zurecht.

Setzt das Stäbchen am zusammengenähten Ende an und stülpt es in den Stoffschlauch. Dann arbeitet ihr euch mit dem Stäbchen immer weiter voran, indem ihr den Stoff über das Stäbchen zieht, bis das zusammengenähte Ende des Schlauches am anderen Ende zum Vorschein kommt. Greift das Ende und zieht daran, bis ihr den Schlauch umgedreht habt.

Hundeblog Genki Bulldog - Stoffhalsband für Hunde nähen

Schneidet das zusammengenähte Ende ab, so dass der Schlauch an beiden Enden geöffnet ist. Nun habt ihr euren fertigen Stoffschlauch.

Steckt die Sicherheitsnadel an einem Ende durch euer Gurtband und schiebt sie durch den Schlauch, bis ihr am anderen Ende ankommt und nehmt die Sicherheitsnadel raus. Ihr solltet nun euren mit Gurtband gefüllten Schlauch haben, bei dem der Stoff an beiden Enden 1-2cm absteht. Eventuell müsst ihr euren Stoffschlauch etwas zurechtrücken, so dass die Naht an der Innenseite gerade verläuft. Das funktioniert am besten, wenn ihr eure Finger etwas anfeuchtet und den Stoff zurechtschiebt.

Hundeblog Genki Bulldog - Stoffhalsband für Hunde nähen

Nun stülpt ihr die überstehenden Enden nach innen. Erst das obere, dann das untere Ende. Dann näht ihr die Enden zusammen. Das alles muss nicht all zu schön aussehen, da man diese Enden später unter der Unterfütterung ohnehin nicht sieht, sondern soll vor allem verhindern, dass der Stoff ausfranst.

Hundeblog Genki Bulldog - Stoffhalsband für Hunde nähen

Die restlichen Schritte funktionieren genau so, wie in meinem anderen Halsbandtutorial:

Schiebt das eine Ende eures Bandes durch das Dreizackende der Steckschnalle und näht den Stoff so dicht wie möglich an der Schnalle zusammen. Dann schiebt ihr euren D-Ring auf und macht eine weitere Naht hinter dem D-Ring. Den selben Vorgang wiederholt ihr am anderen Ende mit dem Gegenstück der Steckschnalle.

Hundeblog Genki Bulldog - DIY Selbstgemachtes Halsband aus Stoff für Hunde

Nun habt ihr eigentlich schon ein fertiges Halsband und es fehlt nur noch die Unterfütterung. Schneidet euch euren Futterstoff zurecht: Er sollte die doppelte Breite eures Halsbandes + etwa 1cm haben. Wenn ich also ein 2,5cm Gurtband genommen habe, schneide ich den Futterstoff in einem etwa 6cm breiten Streifen zurecht.

Dieser Streifen wird nach innen zusammengeklappt und das ganze mit Büroklammern fixiert.

Dann legt ihr den Futterstoff mit der offenen Seite nach oben unter das Halsband und näht beides an den Seiten zusammen. Dabei zieht ihr die Büroklammern nach und nach raus. An den Enden mache ich noch jeweils eine Naht an der Stelle, an der ich die Steckschnallen festgenäht habe, damit das Futter an den Enden nicht unschön absteht.

Hundeblog Genki Bulldog - Selbstgemachtes Halsband aus Stoff für Hunde

Die Anleitung ist jetzt vielleicht etwas lang geworden, aber ein Halsband zu nähen ist wirklich einfach. Also lasst euch von der Länge des Tutorials nicht abschrecken.      ♡  Monika

Hundeblog Genki Bulldog - DIY Selbstgemachtes Halsband aus Stoff für Hunde

Freitag, 12. August 2016

Auf der Maulbeerinsel

Hundbelog auf der Maulbeerinsel

Immer auf der Suche nach neuen Ausflusgzielen haben wir vor einiger Zeit die Maulbeerinsel bei Mannheim aufgesucht. Das heißt, wir und scheinbar alle Hunde Mannheims zur selben Zeit. Die Maulbeerinsel ist eine recht große künstlich angelegte Insel zwischen dem Neckarkanal und dem Altneckar und der westliche Teil der Insel ist ein Naturschutzgebiet. Wir waren an einem sonnigen und auch recht warmen Tag dort und hatten eigentlich die Hoffnung, dass es auf der Maulbeerinseln einige Stellen geben würde, an denen Genki und Momo auch ans Wasser können, aber das stellte sich als garnicht so einfach heraus.

Maulbeerinsel Mannheim
Hundbelog auf der Maulbeerinsel

Die Maulbeerinsel ist wirklich schön und offensichtlich ein unglaublich beliebter Spazierort für Hundebesitzer, denn wir haben an diesem Tag wirklich viele Hunde getroffen, den größten Teil davon freilaufend. Zum Glück hatte Genki einen seiner guten Tage, so dass er sich trotz der üblichen Dertutnixer, die immer wieder zu ihm kamen, gut benommen hat (= Er hat Mal nicht versucht alle Hunde, die ihm zu nahe kamen totzubeißen.) Das eine oder andere Mal musste ich ihn hochnehmen (Zu fragen, ob man seinen Hund anleinen soll, wenn er quasi schon mit der Nase vor meinem Hund steht, bringt dann auch nichts mehr, Leute!) und hätte mir etwas mehr Rücksicht gewünscht, aber die Maulbeerinsel scheint eine der typischen "Hier darf mein Hund frei laufen und machen was er will"-Strecken zu sein.

Maulbeerinsel Mannheim

An den Neckar kam man leider nicht ohne weiteres, denn der Abschnitt zwischen dem Weg und dem Fluß war zum größten Teil mit Gestrüpp durchwachsen. Ab und an haben wir einen scheinbar viel von Hundebesitzern frequentierten Trampelpfad gefunden, aber wann immer wir ihm gefolgt sind, mussten wir feststellen, dass er wohl von Hunden verursacht wurde, die schwimmen konnten, sich also nicht daran störten, dass es direkt ins tiefe Wasser geht. Für Genki und Momo war das somit leider nichts.

Irgendwann kamen wir an den Teil der Insel, an der das Naturschutzgebiet begann. Ich wollte eigentlich gerne die ganze Insel ablaufen, aber der Weg wurde hier schlagartig so verwachsen und unzugänglich, dass wir nach einigen Metern doch lieber umgekehrt sind.

Maulbeerinsel Mannheim

Die Maulbeerinsel ist wirklich schön und ich weiss schon, wohin ich gehe, wenn ich das Bedürfnis habe mit Genki und Momo Hundebegegnungen zu üben. Ansonsten wird es uns dort eher nicht wieder hin ziehen.     ♡ Monika

Hundbelog auf der Maulbeerinsel