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Freitag, 5. August 2016

Ein halbes Jahr Hyposensibilisierung


Heute ist es genau ein halbes Jahr her, dass wir mit Momos Hyposensibilisierung begonnen haben und ich möchte euch zu diesem Anlass Mal wieder auf dem Laufenden halten. Wir haben am 19.2. mit der Therapie begonnen und in den ersten Wochen hat sich Momos Zustand noch einmal deutlich verschlechtert, wovon ich hier erzählt hatte. Nach nur 3 Monaten hatten wir unseren ersten Kontrolltermin bei unserer Hundedermatologin. Auch davon hatte ich hier geschrieben. Zu diesem Zeitpunkt war die Erstverschlimmerung abgeklungen und Momo kratzte sich wieder so, wie vor Beginn der Hyposensibilisierung. Der Kontrolltermin hat für uns somit keinerlei Erkenntnis gebracht, nur die Aussage der Ärztin, dass wir so früh noch nicht mit Erfolgen rechnen sollten. Laut dem Infomaterial, das wir von ihr bekommen haben, zeigt eine Hyposensibilisierung bei den meisten Hunden zwischen dem 3. und 4. Monat Erfolg. Bei einigen Hunden könne es bis zu 9 Monaten dauern.

Heute sind es bei Momo nun also genau 6 Monate seit ihrer ersten Injektion und leider kann ich nichts anderes berichten, als dass sich an ihrem Zustand leider absolut garnichts geändert hat. Natürlich wünsche ich mir sehr, dass ihr Juckreiz endlich abnimmt und ich hatte wirklich viel Hoffnung in diese Therapie gesetzt. Es gibt immer Mal wieder einzelne Tage, an denen sie vielleicht Mal etwas weniger kratzt, aber genau so viele Tage, an denen sie es ständig tut. Ich habe nicht damit gerechnet, dass ihre Allergien vollständig abklingen, denn dieser Erfolg ist eher selten, aber dennoch hatte ich mir eine Besserung erhofft. Noch ist natürlich nicht alles verloren, denn es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Erfolg noch in den nächsten 3 Monaten einsetzt, aber ich muss leider zugeben, dass ich mir diesbezüglich keine Hoffnungen mehr mache.


Manchmal werde ich, auch hier auf dem Blog, darauf angesprochen, dass Momos Haut doch garnicht so schlimm aussieht und es stimmt, dass wir das Schlimmste abwenden können, indem wir ihr Zuhause immer Shirts anziehen. Ich bin mir auch bewusst, dass es Hunde mit Allergien oder anderen Hauterkrankungen gibt, die weitaus schlimmer aussehen. Trotzdem sind die aufgekratzten Stellen für mich immer sichtbar, vor allem in ihrem Achselbereich, im Vorderbrußtbereich, wo ihr Shirt aufhört und an ihrem Bauch, wo sie schon seit Welpenalter so gekratzt hat, dass ihr dort kein richtiges Fell mehr wächst. An diesen Stellen ist ihre Haut flächendeckend gerötet und zum Teil vernarbt und nicht mehr richtig mit Fell bewachsen. Zudem hat sie immer wieder viele kleine blutige Kratzer an und hinter den Ohren, so wie um die Augen. Ein paar Bilder davon hatte ich einmal hier in diesem Beitrag gezeigt. So sieht sie immer Mal wieder aus, nur bekommt ihr das hier nicht so oft zu sehen. Die Stelle im Vordrebrustbereich wird auf den meisten Fotos entweder von ihrem Shirts oder ihrem Brustgeschirr verdeckt. Am deutlichsten Sichtbar sind die dunklen Flecken in ihrem Achselbereich. Wenn man weiß, wonach man Ausschau hält, kann man sie eigentlich auf nahezu jedem Bild sehen.
Sobald man ihr das Shirt auszieht, fängt sie augenblicklich an sich am Bauch zu kratzen. Manchmal, vor allem morgens nach dem Schlafen, kratzt sie sich auch Mal eine Stunde am Stück durch. Findet sie einen rauen Untergrund, wie zum Beispiel vertrocknetes Gras oder eine Fußmatte, fängt sie an ihr Gesicht daran zu reiben.

Ich fühle mich ziemlich hilflos und es tut mir so leid, dass ich ihr nicht helfen kann. In etwa 3 Monaten werden wir wieder zu einem Kontrolltermin bei unserer Hundedermatologin gehen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder.     ♡ Monika 

Kommentare:

  1. Eigentlich waren wir guter Dinge als ich die Überschrift gelesen habe - so sehr haben wir gehofft das es Momo endlich ein bisschen besser geht.
    Nun leider die enttäuschung ! :(

    Es tut uns wirklich leid, das sich Momo weiterhin wund kratzt und für alles keine Lösung gefunden werden kann.

    Trotzdem drücken wir Euch weiterhin die Daumen und Krallen und HOFFEN !
    Wuff, Deco & Pippa

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  2. Ich kann Dich aus eigener Erfahrung soooo gut verstehen Monika. Immer wieder diese Hoffnung und die obligatorisch darauf folgende Enttäuschung. Immer wieder zieht mindestens ein halbes Jahr ins Land, weil man den Therapien ja eine Chance geben muss. Die einzige Chance, die die Therapien in dieser Zeit haben ist meist, sich gütlich am Kontostand zu bedienen... :-((((

    Es tut mir leid, dass es auch bei Momo keine Besserung zu geben scheint.

    LG Andrea mit Linda

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  3. Mit tut es unendlich leid, dass ihr das Problem nicht in den Griff bekommt. Ich hätte es Euch so gewünscht. mal sehen, was Du in drei Monaten berichten kannst.
    Ich möchte die Hoffnung für Momo nicht aufgeben…

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  4. Für dieses Wunder drücke ich euch ganz fest die Daumen. Ständiger Juckreiz ist einfach schlimm und das Gefühl sich im eigenen Körper nicht wohlzufühlen. Das geht einem Hund garantiert genauso wie uns Menschen. Für dich finde ich das Hoffen auf Erfolg sehr schlimm, wenn es dann doch wieder losgeht und man Rückschläge wieder einstecken muss. Chiru hatte mal als Junghund einige Monate Probleme mit Hautekzemen und mich hat das Geräusch vom Kratzen echt kirre gemacht. Vorallem nachts, weil ich mich so hilflos fühlte.
    Toi, toi,toi
    Liebe Grüße
    Sali

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  5. Hallo Ihr Lieben,

    Die Symptome die Momo hat sind identisch mit Ihrer Schwester Emma....

    Ich kann dir wirklich nur empfehlen mal veggie Dog100 zu füttern.
    Seither ist Emma so gut wie beschwerdefrei. Ihr Juckreiz ist von Tag zu Tag verschwunden und ihr Fell ist jeden Tag besser geworden.

    Die Tierärztin behauptete alles mögliche worauf Emma angeblich reagiert. Versuch es doch einfach mal.

    Ganz liebe Grüße und gute Besserung an Momo.

    Angie und Emma ��

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  6. Hallo Ihr Lieben,

    Die Symptome die Momo hat sind identisch mit Ihrer Schwester Emma....

    Ich kann dir wirklich nur empfehlen mal veggie Dog100 zu füttern.
    Seither ist Emma so gut wie beschwerdefrei. Ihr Juckreiz ist von Tag zu Tag verschwunden und ihr Fell ist jeden Tag besser geworden.

    Die Tierärztin behauptete alles mögliche worauf Emma angeblich reagiert. Versuch es doch einfach mal.

    Ganz liebe Grüße und gute Besserung an Momo.

    Angie und Emma ��

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    1. Hallo, ein Hautallergietest ist 100% zuverlässig, Momo hat also ganz definitiv Kontaktallergien gegen Milben und einige Pollenarten und eine Ernährungsumstellung wird ihren Zustand da leider nicht verbessern können. :(
      Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, gab es bei Emma nur einen Blutallergietest und diese sind ja leider nicht zuverlässig, deshalb wundert es mich nicht, dass die Tierärztin da alle möglichen Allergien festgestellt haben könnte, die Emma womöglich garnicht hat.
      Ich freue mich aber sehr, dass es ihr jetzt besser geht.

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  7. http://www.green-petfood.de/catalogsearch/result/?q=veggidog%2C+flexidog

    Emma liebt es und ist beschwerdefrei:)
    Und wir happy und schlafen endlich seit 4 Monaten nachts durch;)

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  8. Mag ja sein ..... Für mich ist nur eins wichtig....Emma geht's seither täglich besser und die Tierärztin sagte es liegt ausschließlich nur an allergie gegeben milben milben kot hausstaub etc pp. Am hausstaub hab ich nix geändert die Tabletten und kortison abgesetzt und vegan gefüttert.

    Und siehe da.... Fast alle Symptome sind weg.

    Ich mein es nur gut... Die zwei sind Geschwister und ein versuch wäre es wert und ich bin mir fast sicher Momo ihr Zustand verbessert sich ��

    Ich möchte ja auch nur helfen von daher... Ich hab seither kein Geld mehr beim tierarzt gelassen.

    Liebe grüße Angela

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  9. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  10. Aus eigener Erfahrung mit meinem Zwergpudel Lilli kann ich folgendes beisteuern:

    1. Kampf den Milben. Ich habe mir einen kabellosen Staubsauger angeschafft, der wie ein Besen ständig griffbereit auf seiner Ladestation in der Ecke steht. So fällt es mir leicht, ganz oft über den Teppich und die Polster zu saugen. In die Hundekörbchen kommt jeden Tag ein frisch gewaschenes Handtuch. Wenn ich Lilli dusche (muss man bei Pudeln öfter machen, weil sie ein "Schäfchenfell" haben), verwende ich "Neem Shampoo für Hunde), das wehrt die Milben ab. Dann kann man noch Kieselgur (fein gemahlene Kieselalgen) ausstreuen, das ist aber eine staubige Angelegenheit auf Teppichen und Polstern.

    2. Futter: Futterumstellungen können aus meiner Sicht sehr wohl zur Besserung beitragen. Bei Lilli hat ein getreidefreies Nassfutter ( Lamm mit Kartoffeln und Karotten) gut gewirkt. Allerdings muss man das individuell herausfinden, ich habe Barf und einige Fertigfuttersorten ausprobiert, bis ich das gefunden habe.

    3. Kräuter: Ständiger Juckreiz führt oft zu einer eigenständigen Nervosität. Dagegen streue ich ein wenig ganz klein gehacktes Passionsblumenkraut aus Teebeuteln ins Futter, das beruhigt. Muss man natürlich auch erst testen, ob das schmeckt und wie viel gut tut.

    Desensibilisierung haben wir auch schon hinter uns, wurde etwas besser, aber nicht efriedigend.

    Es ist ein steiniger Weg, unseren Lieblingen zu helfen, ich wünsche gute Besserung!

    Herzliche Grüße Biggi

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    1. Es freut mich, dass du auch mit einer Futterumstellung positive Effekte erzielen konntest, jedoch wird das getreidefreie Nassfutter vermutlich wenig Auswirkungen auf die Staubmilben selbst gehabt haben, sondern vielleicht eine Getreideunverträglichkeit oder eine Unverträglichkeit auf einen anderen Komponenten mit der Staubmilbenallergie einher gegangen sein? Einen wissenschaftlich physiologisch erklärbaren Grund, weshalb eine Futterart die allergische Reaktion auf Staubmilben minimieren können soll, gibt es ja nicht. - Zudem haben wir ja schon mehrere Ausschlussdiäten hinter uns, bei denen Momo nur einzelne Futterkomponenten bekommen hat. Wir haben es also schon über die Ernährung versucht und so sehr es mich freut, dass andere damit positive Verbesserungen erzielen können, bei uns bleibt der Erfolg leider aus, obwohl wir monatelang mit der Ernährung herumexperimentiert haben.

      Danke für den Tipp mit den Kräutern, aber da bekommt Momo tatsächlich auch schon seit langem eine Mischung mit Passionsblume, Hopfen und Baldrian. Gegen den Juckreiz hilft das leider auch nicht.

      Auch danke für den Tipp mit dem Neemshampoo. Das hört sich gut an, aber ich muss aber schauen, ob das bei uns überhaupt umsetzbar ist, denn Momo hat zusätzlich zu den Staubmilben unter anderem auch eine Allergie gegen Hefepilze auf der Haut und wird dagegen schon mit einem Spezialshampoo von unserer Dermatologin behandelt.

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  11. Über einen anderen Blog bin ich auf deinen Blog gestoßen und beim Lesen hier hängen geblieben. Als Tipp kann ich dir geben: Schwarzkümmelöl oder Kokosöl. Ich habe es ständig im Gebrauch. Mein Hund und die Katze werden im Sommer täglich (hilft auch gegen Zecken) eingerieben. Im Herbst bzw. Winter alle zwei Tage. Sie bekommen auch einen Teelöffel täglich ins Futter. Und es riecht so gut, ich könnte meine Tiere ständig nur noch knuddeln, nur die wollen nicht so oft )-: Ich nehme es auch für uns Menschen zum kochen und selbst die Mückenstiche reibe ich damit ein. Also ich bin rundherum zufrieden und allen geht es gut. Alles Gute für Euch

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    1. Vielen lieben Dank für den Tipp. Kokosöl ist bei uns wegen seiner gesunden und parasitenabweisenden Wirkung bereits ständig im Gebrauch, gegen den Juckreiz hilft es allerdings nicht. Schwarzkümmelöl hatte ich letztes Jahr gegen Zecken äußerlich angewendet, auch das hatte leider keinen Einfluss auf Momos Juckreiz. Innerlich möchte ich es nicht anwenden, da es im verdacht steht, bei regelmäßiger Gabe lebertoxisch zu sein. Hier streiten sich die Geister und es gibt keine eindeutigen Nachweise, aber da gehe ich lieber kein Risiko ein.
      Liebe Grüße
      Monika

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  12. Liebe Monika, kennst du schon Frau Dr. med. vet. Jutta Ziegler? Sie hat mehrere interessante Bücher geschrieben. Vielleicht findest Du dort Hilfe für Momo. Ich wünsche es Euch sehr. Beste Grüße

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    1. Ja, ich kenne sie, allerdings finde ich eine Frau, die Fertigfutter in ihren Büchern so dermaßen schlecht redet, aber selbst welches verkauft, wenig glaubwürdig.

      Aber keine Sorge - bei uns gibt es so oder so kein Fertigfutter, keine chemischen Spoto-Ons gegen Parasiten, keine Wurmkuren, keine unnötigen Impfungen, etc. Frau Ziegler würde stolz auf uns sein (Oder auch nicht, weil wir ihre Fertigfutterprodukte nämlich garnicht gut finden..)

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Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. ♡