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Freitag, 29. Januar 2016

Rezept: Sprottenkekse für Hunde

Hundekekse selbst backen Rezept Fischkekse Sprotte Trockenfisch Hundeleckerli hundeleckerchen

Kekszeit! Heute gibt es zur Abwechslung Mal keine vegetarischen Hundekekse. Seit ich mein allerliebstes Küchengerät, den Zerkleinerer, habe, muss ich ständig ausprobieren, was sich noch so alles damit machen lässt. Dieses Mal habe ich versucht Trockenfisch zu zerkleinern und in Hundekekse zu verarbeiten und es hat wunderbar funktioniert. Deshalb gibt es heute von uns ein ganz simples Rezept für Fischkekse für Hunde.

Zutaten:
50g Roggenvollkornmehl   -   1TL Backpulver   -   30g Trockensprotten   -   40ml Wasser

Welche Fischart ihr verwendet ist recht egal. Wegen der kleinen Menge eignet sich aber so etwas wie Sprotte oder andere kleine Fische ganz gut. Vermischt das Mehl und das Backpulver. Zerkleinert den Trockenfisch im Zerkleinerer (Alternativ: Mixer oder Mörser). Vermischt nun das Mehl mit dem Trockenfisch und fügt etwa 40ml Wasser hinzu - Bis ihr eben eine Konsistenz habt, die sich gut zu einem Teig verarbeiten lässt.

Hundekekse selbst backen Rezept Fischkekse Sprotte Trockenfisch Hundeleckerli hundeleckerchen
Hundekekse selbst backen Rezept Fischkekse Sprotte Trockenfisch Hundeleckerli hundeleckerchen

Rollt nun den Teig etwa 5mm dick aus aus und stecht die Kekse aus. Da der Teig durch den gemahlenen Fisch ein wenig "faserig" ist, solltet ihr keine all zu filigranen Ausstechformen verwenden. Alternativ könnt ihr den Teig auch in kleine Kugeln formen. Dann müsst ihr wegen der Dicke eventuell die Backzeit ein wenig anpassen. Backt die Kekse bei 180°C für etwa 20 Minuten. Fertig! ♡ Monika

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Mittwoch, 27. Januar 2016

Dem Regen trotzen


Am Sonntag wollten wir der Zivilisation entfliehen, denn scheinbar treibt es bei uns im Ort am Wochenende neuerdings alle Welt in den Wald und auf die Felder. Vielleicht sind das die noch anhaltenden Neujahresvorsätze nach mehr Bewegung, denn ich könnte schwören im letzten Jahre wäre die Natur bei uns noch nicht so bevolkswandert gewesen. Also packten wir Genki und Momo ins Genkimobil und fuhren los. Der Plan: Wir wahren einfach so lange in den Odenwald, bis wir den ersten leeren Waldparkplatz finden.


Die Fahrt begann mit Hindernissen, als Frostbeule Genki schon im Auto anfing wie Espenlaub zu zittern. Unser Budget für das Genkimobil war sehr begrenzt - Fahren sollte es können, da nimmt man Einschränkungen in Kauf, wie zum Beispiel die mangelnde Funktion der Heizung. Also sind wir noch einmal umgekehrt und haben Genki in seine Eskimojacke gepackt. Warm eingepackt ging es in den Odenwald. - Nicht bei uns, sondern bis in ein Örtchen namens Ursenbach hat es uns verschlagen. Vorbei ging es an vollgeparkten Waldparkplätzen, bis wir schließlich einfach aufgaben. Egal wie tief im Nirgendwo wir zu sein schienen, egal wie sehr es inzwischen regnete, überall standen Autos. Was stimmt mit euch Leuten eigentlich nicht? Ich weiss, Natur ist schön, frische Luft und Bewegung gesund und so, aber hätte ich nicht zwei Hunde, würde mich ja nichts auf der Welt dazu bringen an einem verregneten und kalten Sonntagnachmittag durch einen von schmelzendem Schnee und Regen völlig vermatschten Wald zu stampfen.


Unsere Begegnungen hielten sich dann zum Glück doch in Grenzen: Ein Paar Spaziergänger, ein Paar im Matsch versinkende Nordic Walker und ein Pärchen mit Hund. (Der auch noch den selben Mantel wie Momo trug. Genki hat sich durch diese Tarnung scheinbar täuschen lassen und blieb ganz ruhig. Momo hielt das dagegen für eine modische Katastrophe und jammerte in rekordverdächtiger Lautstärke).


Auch wenn wir es nicht ganz geschafft haben der Zivilisation zu entfliehen, selbst bis zu den Knöcheln im Matsch steckten und es beharrlich nicht aufhören wollte zu regnen, hat sich der Ausflug doch gelohnt. Der im Odenwald bei Ursenbach gab es nämlich reichlich Lichtungen mit großen Wiesen - Etwas dass unser Stückchen Odenwald irgendwie so garnicht zu bieten hat.


Diese Wiesen haben Genki und Momo natürlich geradezu dazu eingeladen über sie zu toben und sich zu jagen und ich wünschte, wir hätten so etwas auch in "unserem" Odenwald. Sicherlich werden wir noch mehr solcher Ausflüge auf gut Glück machen und vielleicht finden wir ja auch irgendwann unseren leeren Waldparkplatz.

Auf unserem Spaziergang ist es mir übrigens endlich gelungen etwas einzufangen, dass ich schon lange fotografieren wollte: Eine von Genkis Sabberblasen. :) ♡ Monika

Montag, 25. Januar 2016

Der Hautallergietest beim Hund

Hautallergietest / Intrakutantest beim Hund

Wir sind Momos Juckreiz weiter auf der Spur. Nachdem wir fast ein Jahr lang alle möglichen Tests, von Hautuntersuchungen über Bioresonanztests, über Ausschlussdiäten bis hin zu diversen Shampoos, Salben und Sprays ohne Erfolg ausprobiert haben, sind wir nun beim Hautallergietest angelangt. Schon zuvor hatte ich bei unserem Tierarzt mehrfach nach einem Allergietest gefragt, was jedoch stets abgelehnt wurde, denn Blutallergietest sind tatsächlich nicht sonderlich aussagekräftig, kosten aber dafür jede Menge Geld.

Warum ein Blutallergietest nicht zuverlässig ist

Bei einem herkömmlichen Allergietest wird das Blut auf Antikörper untersucht. Das Prinzip ist einfach: Beim sogenannten IgG-Test wird auf IgG-Antikörper getestet. Sind diese Antikörper gegen einen bestimmten Stoff vorhanden, sagt der Test aus, dass eine Allergie vorliegt. Sind keine Antikörper vorhanden, gibt es auch keine Allergie. Klingt einfach, hat aber einen großen Haken: Der Körper produziert IgG-Antikörper, wenn er mehrfach mit einem fremden Stoff, zum Beispiel mit einem Protein aus einem bestimmten Lebensmittel, in Kontakt gekommen ist. Demnach ist man automatisch gegen alles und jeden "allergisch". 

Ein wenig anders sieht es mit dem IgE-Test aus. Hier wird immerhin zwischen den Antikörpern differenziert, denn IgE-Antikörper produziert der Körper nur gegen Substanzen, die das Immunsystem als gefährlich einstuft. Aber auch hier gibt es einen großen Haken, denn ein positives Testergebnis sagt lediglich aus, dass der Körper auf ein bestimmtes Allergen sensibilisiert ist. Es bedeutet nicht automatisch, dass tatsächlich eine Allergie oder Unverträglichkeit vorliegt. Zudem gibt es gerade bei Futtermittelunverträglichkeiten Formen der Unverträglichkeiten, die nicht durch ein Allergen ausgelöst werden (z.B. Laktoseintoleranz als Folge eines fehlenden Enzyms), so dass diese nicht über einen Bluttest auf Antikörper bestimmt werden können.

Nachdem wir schon zwei Ausschlussdiäten hinter uns hatten, und Momos Juckreiz sensationell unabhängig war, stärkte sich bei mir mit der Zeit der Verdacht, dass sie eine Hausstaubmilbenallergie haben könnte. Aber gerade bei dieser Form der Allergien sind die Bluttests, laut unserem Tierarzt, extrem unzuverlässig, denn nahezu alle Hunde würden bei diesem Test positiv auf Antikörper getestet werden. Macht ja auch Sinn:  Staub -  nicht so toll für den Körper - der Körper bildet Antikörper. Der Test dient daher lediglich als Negativtest: Befinden sich Antikörper gegen Hausstaubmilben im Blut, kann der Hund eine Hausstaubmilbenallergie haben. Oder auch nicht. Nur wenn keine Antikörper vorhanden sind, kann man mit Sicherheit sagen, dass keine Allergie gegen Hausstaubmilben vorliegt.

Da sich der Bluttest für unsere Zwecke also als vollkommen nutzlos erwiesen hat, wurden wir von unserem Haustierarzt zu einer Hundedermatologin überwiesen, die einen Hautallergietest durchführen sollte.

Ablauf des Hautallergietests

Dar Hautallergietest wird auch Intrakutantest oder Intradermaler Allergietest genannt. Da der Hund für diesen Test leicht sediert werden muss, muss er am Tag des Testes nüchtern sein. Das Sedativ beeinflusst das Brechzentrum und der Hund könnte sonst erbrechen und im schlimmsten Fall durch den sedierten Zustand an seinem Erbrochenen ersticken. Dann wird dem Hund eine rechteckige Stelle an der seitlichen Brust rasiert und mit einem Stift verschiedene Punkte aufgemalt, damit man später sehen kann wo welcher Stoff injiziert wurde. Es werden etwa 40 verschiedene Substanzen unter die Haut gespritzt. An erster Stelle werden je zwei Kontrollösungen gespritzt: Einmal Histamin um zu sehen wie eine starke positive Reaktion aussieht, sowie reine Kochsalzlösung für die negative Probe.
Bei Momo war die Reaktion auf die einzelnen Stoffe nach nur wenigen Minuten stark sichtbar. Vor allem im Bereich der Milben bildeten sich sofort dicke, rote Pusteln. Hier wird, je nach Stärke der allergischen Reaktion, nach 3 verschiedenen Stufen unterschieden. + bedeutet dass eine leichte Allergie vorliegt, +++ dass eine starke Allergie vorliegt. Sobald das Testergebnis abgelesen wurde, wird dem Hund ein Mittel zur Auflösung der Sedierung, sowie Cortison zur Verhinderung eines allergischen Schocks gespritzt. Mit dem Hautallergietest können nur allergische Reaktionen, die über Kontakt mit der Haut ausgelöst werden, nachgewiesen werden. Für Futtermittelunverträglichkeiten eignet sich dieser Test nicht.
Die Kosten für den Hautallergietest betrugen knapp über 300€. Zusätzlich kamen noch die Kosten für eine vorhergehende dermatologische Untersuchung hinzu.
Momos Ergebnis sah letztendlich so aus:

Hautallergietest / Intrakutantest beim Hund

Momo ist also wie erwartet gegen Hausstaubmilben, sowie gegen Speisemilben, Heumilben, Mehlmilben, Hefepilz, Hafer- Roggen und Maispollen allergisch.

Heumilben sind bei uns eigentlich kein Thema und auch mit Hafer- und Roggenpollen kommt Momo eher nicht in Kontakt. Mais gibt es bei uns durchaus auf den Feldern. Der Hefepilz wurde zwar als starke Allergie angegeben, kommt bei mir aber auch eher weniger als Übeltäter in Verdacht, da dieser zwar immer auf der Hundehaut zu finden ist, aber bei Vermehrung eher Probleme in den Hundeohren und zwischen den Zehen der Pfoten verursacht. Bei all ihren Hautproblemen gehören das Ohrinnere und ihre Pfotenzwischenräume tatsächlich nicht zu ihren Problemzonen. Trotzdem haben wir hier ein Hundeshampoo bekommen, dass Hefepilze auf der Haut minimieren soll.
Mehl- und Speisemilben sind generell weniger das Problem. Hier gibt es wohl Studien, die zeigen, dass sich diese Futtermilben tatsächlich erst Monate nach Öffnen einer geschlossenen Verpackung bilden. Momo und Genki werden ja gebarft und weder Leckerchen noch offene Mehlpackungen werden bei uns über Monate gehalten. Zudem hat sich ihr Zustand ja auch in den 8 Wochen unserer letzten Ausschlussdiät, während denen sie absolut nichts Getrocknetes bekam, nicht verbessert.
Unser großer Feind heißt also - wie ich schon zu Beginn vermutet habe - Hausstaubmilben. Hier wurde uns gesagt, wir könnten uns übermäßiges Putzen oder das Anschaffen eines tollen Staubsaugers sparen, den auch hierzu hätte man Studien durchgeführt, bei denen man bei zumindest stark allergischen Hunden versucht hat die Umgebung möglichst staubfrei zu halten - Ohne Erfolg, da in der Regel schon geringste Mengen, die man einfach nicht komplett eliminieren kann, ausreichen um eine allergische Reaktion hervorzurufen. Ob es sich bei leichten Formen der Allergie anders verhält, kann ich nicht sagen. Die entsprechenden Studien konnte ich leider nirgendwo ausfindig machen.

Unser Weg um Momos Juckreiz endlich in den Griff zu bekommen wird also die Hyposensibilisierung sein. Es wird etwa 3-4 Wochen dauern, bis die für uns speziell gefertigten Lösungen fertig sind und wir beginnen können. Auch dann wird es noch einige Monate dauern, bis eine Besserung der Sympotome eintritt - Wenn sie eintritt, denn auch die Hyposensibilisierung ist leider kein garantierter Erfolg. Ihr könnt uns gerne schon einmal die Daumen drücken. Einen weiteren Beitrag speziell zur Hyposensibilisierung wird es von uns natürlich in naher Zukunft auch noch geben. Momentan muss ich die ganzen neu erhaltenen Informationen auch in meinem Kopf erst noch einmal sortieren. ♡ Monika

Hautallergietest / Intrakutantest beim Hund

Freitag, 22. Januar 2016

Rezept: Süßkartoffel Stangen für Hunde

Rezepte für Hunde Hundekekse Hundeknabberstangen Hundeleckerchen selbst backen Süßkartoffel Hund

Heute haben wir wieder ein Rezept von uns und dieses Mal auch noch ein phänomenal einfaches aus nur 3 Zutaten: Süßkartoffelstangen für Hunde. 
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Wie immer könnt ihr nach Belieben auch ein anderes Mehl verwenden. 
Die Süßkartoffeln schälen und kochen und den Sesam in einem Zerkleinerer oder mit dem Mörser mahlen. Nun die Süßkartoffeln zerstampfen und mit dem Mehl und dem Sesam vermischen und zu einem Teig verarbeiten. Der Teig darf ruhig ein wenig klebrig sein, solange man ihn noch verarbeiten kann. Ist er zu klebrig, fügt weiteres Mehl hinzu. Ist er zu trocken, könnt ihr etwas Wasser untermischen.
Nun die Arbeitsfläche und Hände einmehlen und den Teig zu etwa 5mm-dünnen Stangen drehen und auf ein Backblech legen. Jetzt könnt ihr die Stangen mit einem Messer in hundemaulgerechte Happen schneiden. Ich habe sie aus Spaß an der Freude lang gelassen. Das ganze backt ihr bei 200° für etwa 30 Minuten.

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Fertig! Genki ist bei diesen Stangen eher der langsame Genießer, bei Momo werden sie inhaliert. Beiden hat es auf jeden Fall gut geschmeckt und, haltet mich für verrückt, aber ich fand sie eigentlich auch ganz lecker.

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Mittwoch, 20. Januar 2016

Die Schneeparty


Wir haben euch ja schon hier von unserem tollen Schneeausflug erzählt. Und wenn wir schon endlich Mal Schnee haben, dann wollen wir diese natürlich auch richtig nutzen. Wir waren alleine oben auf dem Berg im Schnee, wir waren mit unseren Freunden Sophie und Pastora noch einmal oben und zu guter Letzt haben wir unsere Gang mobilisiert und zusammen eine tolle Schneeparty geschmissen.


Dieses Mal war schon morgens richtig viel los im Wald. Bei Schnee mutieren wohl alle Menschen zu Sonntagsfrühaufstehern. Wir mussten zwar einen etwas anderen Weg einschlagen als geplant, aber das alles hat uns natürlich nicht davon angehalten trotzdem richtig viel Spaß zu haben.


Kiwi und Cathy mochten den Schnee genau so gerne wie wir. Vor allem Cathy dachte sich wohl "Oh, das ist so schön weich und flauschig" und hat sich erst Mal prompt in den Schnee gelegt. Die ist schon ein bisschen merkwürdig, die Cathy.

Französische Bulldoggen im Schnee 
Ich kann euch sagen, so eine Schneeparty, die macht richtig viel Spaß, vor allem, wenn man die passende Begleitung dafür hat. Nach fast 2 Stunden hätten wir sicher noch weitere 2 Stunden laufen können, aber weil die Menschen sich irgendwie nicht so recht in unsere Schneeparty integrieren wollten und weder Stöckchen noch Schneeflocken gejagt haben, war denen natürlich kalt und es ging viel zu früh wieder nach Hause.

Französische Bulldoggen im Schnee

Ich bin mir aber sicher, die nächste Schneeparty mit der Gang wird kommen. Wenn vielleicht auch nicht mehr in diesem Winter. ♡ Genki

Französische Bulldoggen im Schnee

Montag, 18. Januar 2016

Unser Winterwunderland


Schon letzte Woche konnte man es überall lesen - Schneechaos in Deutschland. Nur bei uns nicht. Auf das Chaos kann ich auch gerne verzichten, aber den Schnee hätte ich doch schon noch Mal gerne gehabt. Auch sonst bin ich mindestens 5 Mal am Tag auf der Webseite des örtlichen Wetterberichts und versuche meine Wochenausflüge oder auch nur Tagesspaziergänge auf möglichst viele Sonnenstunden hinaus zu planen, in der letzten Woche war ich aber ständig dabei den Wetterbericht nach angekündigtem Schneefall zu scannen - Und sicherheitshalber auch gleich den Wetterbericht aller umliegenden Orte.


Gegen Ende der Woche, genau passend auf das Wochenende gelegt, sollte es dann doch auch bei uns tatsächlich so weit sein, nachdem wir schon überall mit wunderschönen Schneefotos geneckt wurden - Der Schnee sollte kommen. Ich habe mich die ganze Woche gefreut und Genki und Momo vorsorglich gleich nochmal zwei wasserabweisende Mäntel genäht. Am Freitag hat es mich - leider ohne Hunde - bis an die südwestliche Grenze Deutschlands verschlagen und überall war es - Das groß angepriesene Schneechaos. Zentimetertiefer fluffiger Schnee auf Feldern und Bergen, Schneestürme auf der Autobahn, Winterwunderland so weit das Auge reichte. Und als ich am Abend nach Hause kam war da: - genau - Nichts. Als hätte jemand unsere Stadt samt sämtlicher Nachbarsorte in eine kleine schneefreie Zone gepackt.

Französische bulldogge im Schnee

Auch die Nacht blieb bei uns schneefrei. Wenn der Schnee nicht zu uns kommt, dann müssen wir halt zum Schnee. Ich habe die Wetterkameras umliegender Orte abgegrast, Leute angeschrieben - "Hallo? Habt ihr zufälligerweise Schnee?" und wurde nach viel Enttäuschung auf dem Katzenbuckel fündig. Eine Stunde Autofahrt von uns entfernt, aber was tut man nicht alles für Schnee?


Aber so weit mussten wir garnicht fahren - Mein Mann schlug vor doch zumindest auf dem Gipfel uneres Hausberges, dem Weißen Stein, vorbeizuschauen. Auch wenn es von unten nicht all zu vielversprechend aussah. Wir fuhren hoch und wurden nicht enttäuscht. Da war der Odenwald oben doch tatsächlich überall in Zuckerwatte gepackt und das auch noch fast vor unserer Haustür. (Merke: Schnee kann sich gut tarnen).


Wir öffneten das Genkimobil, Momo sah den Schnee und fing sofort an zu fiepsen. "Schnee! Schnee! Ich will Schnee! Lasst mich zum Schnee! Schneeeee". (Sinngemäße Übersetzung).


Und da hoppelten Genki und Momo wie zwei kleine Schneehasen über die Wiese, jagten sich, Schneeflocken und Schnebälle, die das Herrchen unter größtem Körpereinsatz für sie warf. Meine Hunde sind eindeutig ganz große Schneefans - Ich nämlich eigentlich garnicht so besonders und den Schnee habe ich mir ja nur für sie gewünscht.

Hundeblog
Wir hatten einen wunderschönen und verschneiten morgendlichen Spaziergang. Das ganze hat uns sogar so gut gefallen, dass wir am Nachmittag, in Begleitung von Sophie und Pastora inklusive Anhang gleich nochmal hoch gefahren sind. Leider dachte sich offenbar die ganze Stadt, dass sie an diesem Wochenende unbedingt Schnee brauchen und so war der Wald leider ziemlich mit schlittenfahrenden Kindern, Hunden, Spaziergängern und Mountainbikern mit Todeswunsch besiedelt.
Auch wenn ich unseren sonst so milden Winter eigentlich ganz angenehm finde, bin ich doch froh, dass wir noch ein paar richtig winterliche Tage abbekommen haben. Wer weiß, ob es dass diesen Winter überhaupt noch einmal gibt. ♡ Monika

Hundeblog

Freitag, 15. Januar 2016

Spaziergang in Bildern


In letzter Zeit gab es auf unserem Blog ja verhältnismäßig viel Text - Dabei ist viel Text garnicht so meine Stärke. Deshalb trete ich damit heute etwas kürzer und zeige euch einfach nur ein paar Fotos von einem unserer letzten Spaziergänge. Wir waren Mal wieder auf dem Heiligenberg im Odenwald. In den letzten Monaten sind wir eigentlich meistens lieber auf die Felder hinausgefahren, weil es dort einfach übersichtlicher ist und man andere Hunde schon viel früher sehen kann. - Man bekommt also nicht hinter jeder Kurve einen kleinen Adrenalinstoß. (Ganz abgesehen davon sind Felder sehr geradlinig, so dass wir uns nicht ständig verlaufen, wann immer wir Mal wieder einen neuen Weg ausprobieren wollen) Dabei mag ich ja eigentlich den Wald viel lieber und seit ich ein Objektiv habe, das im düsteren Wald auch Mal etwas anderes als verschwommene Fotos hervorbingt, umso mehr.


Wir hatten viel Spaß, auch wenn im Wald an diesem Tag erstaunlich viel los war - Dabei hatten wir einen grauen und kalten Regentag, also nicht gerade das Wetter, bei dem man erwarten würde, dass es alle Welt (inklusive Hund) zum Spazierengehen in den Odenwald zieht. Ich träume ja immernoch von einem Privatwald, nur für uns alleine. ♡ Monika

Mittwoch, 13. Januar 2016

Rezept: Sesamkekse für Hunde

Hundekekse selbst backen Rezept für Hundeleckerli mit Sesam

Wir haben es hier nicht wirklich mit Neujahrsvorsätzen, aber tatsächlich habe ich mir vorgenommen wieder mehr für Genki und Momo zu backen. Heute gibt es ein ganz simples und sehr schnelles Rezept für Sesamhundekekse. Für die Fleischliebhaber unter den Fellnasen ist es vermutlich nichts, denn es ist Mal wieder ein vegetarisches Rezept. Da Genki und Momo so schon viel getrocknetes Fleisch und somit Proteinbomben als Leckerchen bekommen, mache ich fleischlose Kekse immer gerne als kleinen Ausgleich.
Hundekeksrezept Hundekekse selbst backen Rezept für Hundeleckerli mit Sesam

Natürlich könnt ihr auch jedes andere beliebige Mehl verwenden. Buchweizen ist ein Pseudogetreide und bietet sich daher vor allem für Hunde mit Getreideallergie an.

Mahlt den Sesam. Am einfachsten geht das in einem Zerkleinerer (Eines meiner Lieblingsküchengeräte, das ich nicht mehr missen möchte), ihr könnt den Sesam aber auch in einer Mürbe zerreiben, oder ganz lassen - Dann werdet ihr aber eventuell beim Ausstechen kein so sauberes Ergebnis bekommen. Verrührt die Butter und den Honig zu einer cremigen Masse. Vermischt das Mehl mit dem Sesam und fügt dann die Butter-Honig-Masse und die Milch hinzu.

Hundekekse selbst backen Rezept für Hundeleckerli mit Sesam

Verarbeitet das Ganze zu einem homogenen Teig und lasst diesen entweder für eine Stunde im Kühlschrank oder für etwa 20 Minuten im Eisfach ruhen. Danach rollt ihr den Teig aus und stecht eure Kekse aus. Backt das ganze bei 180°C für etwa 25 Minuten. Die genaue Backzeit ist auch davon angängig, wie dünn ihr den Teig ausgerollt habt und wie große Kekse ihr ausgestochen habt.


Fertig sind die Sesamhundekekse. ♡ Monika

Montag, 11. Januar 2016

BUHI Magazin - Mittendrin statt nur dabei


Ende Dezember erschien in Japan die 37. Ausgabe des BUHI Magazines - Einer Zeitschrift über französische Bulldoggen - und wir sind auf 4 Seiten vertreten.

BUHI Magazin

Jetzt fragt ihr euch vielleicht, wie es dazu kam, dass wir in einer japanischen Zeitschrift gelandet sind. Das ganze begann eigentlich schon Ende 2014 als ich ein Foto von Genki für die Leserrubrik an die Zeitschrift schickte und dieses auch tatsächlich in der kommenden Ausgabe abgedruckt wurde. Davon haben wir euch hier erzählt. Einige Zeit darauf bekamen wir Post von einer Mitarbeiterin des Magazines - Man war ganz begeistert deutsche Leser zu haben und würde gerne ein Interview mit uns führen. Zu dieser Zeit befand sich mein Mann auch passenderweise in Japan und wir sagten zu. Leider kamen gesundheitliche Probleme in seiner Familie dazwischen, so dass er den Termin für das Interview wieder absagen musste. Für ein schriftliches Interview per E-Mail fehlte ihm die Motivation, ist das Schreiben auf Japanisch mit seinen unzähligen Höflichkeitsfloskeln doch noch einmal eine Sache für sich selbst. So verlief das ganze zunächst einmal im Sand.

BUHI Magazin

Letzten Sommer erhielten wir dann doch ganz unerwartet noch einmal eine E-Mail. Reporterin Ayako Horiuchi vom BUHI Magazin würde im Oktober nach Frankreich kommen und wenn wir Zeit für sie hätten, würde sie bei uns zwecks Interview einen Zwischenstop einlegen. Wir sagten natürlich zu und spielten gemeinsam mit Genki und Momo einen Tag lang Toursitenführer durch Heidelberg und seine Umgebung.


Im Interview wurden uns Fragen zu Genki und Momo gestellt, aber vor allem auch viel über Hundehaltung in Deutschland allgemein, gibt es hier doch einige Unterschiede zu Japan. Welche Rasse ist in Deutschland die Beliebteste, wollte sie zum Beispiel wissen - Ganz klar - Der Mischling. Vermutlich recht unerwartet für Japaner, die ihre Hunde überwiegend, wie es auch in vielen anderen Ländern üblich ist, in Tierhandlungen kaufen. Dort gibt es natürlich nur süße Rassewelpen und keine Mischlinge. In Japan sind besonders Französische Bulldoggen, Pudel, Boston Terrier, Shiba Inus und Dackel beliebt. Tatsächlich habe ich dort noch keine Tierhandlung ohne mindestens einen Vertreter dieser Rassen gesehen.

Auch das Bild, das man in Japan über den deutschen Hundehalter hat, ist interessant: Streng sind wir und unsere Hunde alle wohlerzogen. Die Realität sieht dabei, meiner Meinung nach, nicht anders aus als in Japan. Einige Hunde sind gut erzogen, andere weniger. Zu Hundeschulen geht man in Japan übrigens eher nicht. Dafür ist es wohl ein neuer Trend sich private Hundetrainer aus dem Ausland zu holen.

Wir haben ihr erzählt, dass es in Deutschland nicht wirklich viele Veranstaltungen für Französische Bulldoggen gibt, sondern eher Mops-Events, an denen Bulldoggen netterweise auch teilnehmen dürfen (In Japan ist es genau anders herum), haben ihr von unserem Alltag erzählt, erklärt was BARF ist (obwohl das in Japan durchaus auch praktiziert wird), von unserem Leid geklagt, dass es hierzulande nahezu keine Geschirre, Hundebekleidung und ähnliches speziell für die Körperform der Bulldoggen gibt (In Japan gibt es zahlreiche Läden, die nur solche Dinge verkaufen) - All die kleinen Dinge, die ihr ja alle bereits wisst. Nach dem Interview waren wir gemeinsam mit den Hunden spazieren und haben Frau Horichui die Weinberge an der Bergstraße gezeigt, sowie natürlich das Heidelberger Schloss. Das war übrigens das erste Mal, dass wir selbst mit Genki und Momo auf dem Schloss waren.


Am Morgen vor dem Interview hatten wir einen extra langen Spaziergang mit Genki und Momo gemacht. Ich wollte uns nicht völlig mit zwei überdrehten Hunden, die jeglichem Besuch ihr Quietschspielzeug ans Bein drücken, blamieren. Als Folge waren Genki und Momo ziemlich platt und lagen während dem Interview nur herum. "Die sind ganz anders, als die Bulldoggen in Japan", meinte Frau Horich.Naja, so sind sie sonst nicht, aber ich hoffe im Laufe des Tages konnte sie sich doch davon überzeugen, dass die beiden richtige Energiebündel sind.


Wir freuen uns sehr, dass Genki und Momo sich im BUHI Magazin verewigen durften und sind schon ein wenig stolz auf unseren Artikel. Vielen Lieben Dank, dafür! ♡ Monika