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Montag, 29. Februar 2016

Unverhofft kommt oft


Eines Morgens inmitten all der Regentage wachten wir auf und entgegen aller Behauptungen des Wetterberichts schien die Sonne. Das Herrchen wurde aus dem Bett geschmissen und wir fuhren aufs Feld. Normalerweise sind wir über Hundebegegnungen auf dem Feld (oder sonst irgendwo) ja nicht gerade glücklich und werden auch immer gleich angeleint, sobald sich ein Hund in der Ferne auch nur erahnen lässt. An diesem Morgen aber nicht.


Zugegebenermaßen, das hat mich im ersten Moment doch ganz schön aus der Bahn geworfen und ich wußten erst garnicht so recht, was ich machen soll. Lieber erst Mal Abstand halten und gucken. Und als ich so geguckt habe, dachte ich irgendwann: "Hey, die kennst du doch".

Hundeblog Französische Bulldogge

Das waren nämlich unsere Freunde Sophie und Pastora, die es an diesem sonnigen Morgen auch aufs Feld verschlagen hat. Da habe ich mich vielleicht gefreut.

Hundeblog
Hundeblog

Ich durfte mit dem Pfirsich und Sophie über die leeren Felder flitzen und wir hatten einen Riesenspaß. Pastora musste leider an der Leine bleiben, weil sie gerne Mal längere Soloausflüge unternimmt, aber sie rennt auch sonst nicht so begeistert mit uns.

Hundeblog Französische Bulldogge

Dann ist leider schon nach der Hälfte unseres Spazierganges die Sonne flöten gegangen. Frühling soll halt einfach noch nicht sein. Sophie musste auch wieder an die Leine, weil sie ständig zu Mäuselöchern geflitzt ist und nicht mehr wegzubekommen war. Da haben der Pfirsich und ich uns halt selbst beschäftigt.

Hundeblog Französische Bulldogge
Hundeblog Französische Bulldogge

Wir durften weiter ohne Leine laufen, denn manchmal, so sagen die Menschen, sind wir ganz tolle Hunde. Nur wenn andere Hunde kommen, tun wir nicht so recht, was wir sollen, aber einfach Mal abhauen, Solospaziergänge machen oder Kaninchen hinterherjagen - Das machen wir alles nicht. Wir bleiben eh lieber in Menschennähe und wenn die Menschen Mal wieder zu lahm sind, dann stehen wir und warten.

Hundeblog Französische Bulldogge

Gegen Ende unseres Spazierganges durfte Sophie doch noch Mal mit uns rennen und wisst ihr was? Die mogelt beim Wettrennen! Ja, mit ganz unlauteren Methoden der Sichtversperrung versucht sie mich auszubremsen. ♡ Genki

Hundeblog Französische Bulldogge

Freitag, 26. Februar 2016

Rezept: Hafer-Mandel Kugeln für Hunde

Rezept: Hafer-Mandel Kugeln für Hunde

Auch diese Woche gibt es wieder ein Rezept für Hundekekse von uns. Aber gleich vorweg: Das ist wieder Mal ein Rezept, dass eher Hunden schmecken wird, die sich auch Mal für fleischlosen Snacks begeistern können. Mit Genki und Momo habe ich hier die perfekten Kandidaten dafür und Fleisch bekommen die beiden tagtäglich mehr als genug, aber nicht alle Hunde sind so genügsam.

Rezept: Hafer-Mandel Kugeln für Hunde
Für die Hafer-Mandel Kugeln braucht ihr folgende Zutaten:

130g kleinblättrige Haferflocken
2 Eier
70g gemahlene Mandeln
2 EL Honig
50ml (laktosefreie) Milch

Wenn eure Hunde keine Probleme mit normaler Milch haben, müsst ihr natürlich keine laktosefreie Version nehmen. Genki und Momo vertragen auch größere Mengen an normaler Milch in ihren Hundekeksen und -kuchen, das ist jedoch nicht selbstverständlich. Anstatt der gemahlenen Mandeln könnt ihr auch andere fein gemahlenen Nüsse verwenden.

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Zunächst werden jeweils die flüssigen Zutaten - Milch, Honig und Ei - vermischt, dann die trockenen - gemahlene Mandeln und Haferflocken - und letztendlich alles zusammen gemischt. Legt euch ein Backblech zurecht und nehmt nun immer eine kleine Menge der Masse in die Hand. Drückt sie zunächst einmal mit der Faust zusammen, damit euch beim Rollen nicht alles auseinanderfällt und rollt die Masse dann zwischen euren Händen zu einer Kugel.

Rezept: Hafer-Mandel Kugeln für Hunde backen 
Legt die Kugeln auf ein Backblech, backt eure Hafer-Mandel Kugeln bei 180° für etwa 20 Minuten und ihr seit fertig. Zunächst waren Genki und Momo etwas skeptisch, haben die Kugeln in den Mund genommen, etwas hilflos drauf rumgelutscht, sie wieder ausgespuckt und weiter an ihnen herumgeschleckt und ich dachte schon, die Leckerchen-Kugeln würden ihnen nicht schmecken. Nachdem ich aber jedem einmal eine Kugel halbiert habe, scheinen sie verstanden zu haben, dass es sich hier um Leckerchen handelt und nicht um den kleinsten Hundeball der Welt und die Hafer-Mandel Kugeln waren innerhalb von zwei Tagen restlos aufgefuttert. ♡ Monika

Rezept: Hafer-Mandel Kugeln für Hunde backen
Rezept: Hafer-Mandel Kugeln für Hunde backen
Rezept: Hafer-Mandel Kugeln für Hunde backen

Mittwoch, 24. Februar 2016

Die Hyposensibilisierung beim Hund

Die Hyposensibilisierung beim Hund

Es ist endlich so weit - Unsere Hyposensibilisierungslösung ist angekommen und nun kann es mit Momos Therapie beginnen. Ich möchte euch hier ein wenig über den Ablauf der Hyposensibilisierung erzählen.

Bevor man eine Hyposensibilisierung beginnt, muss man natürlich erst einmal feststellen, wogegen der Hund allergisch ist. Das macht man durch einen Hautallergietest, worüber ich hier bereits geschrieben habe.

Was ist eine Hyposensibilisierung?
Die Hyposensibilisierung wird manchmal auch Desensibilisierung genannt, wobei dieser Begriff streng genommen falsch ist. Eine Sensibilisierung auf das betreffende Allergen bleibt vorhanden, lediglich die Reaktion des Immunsystems wird verändert. Einfach gesagt wird bei der Hyposensibilisierung dem Hund das Allergen, oder die Allergene, auf das/die er allergisch reagiert, immer wieder verabreicht. Das Immunsystem soll so lernen, dass das betreffende Allergen ungefährlich ist und  nicht mehr überempfindlich, oder zumindest weniger empfindlich, darauf reagiert.
Der genaue Ablauf im Körper ist natürlich ein wenig komplizierter.

Die Hyposensibilisierung beim Hund - Allergie Juckreiz Allergietest

Wie läuft die Hyposensibilisierung ab?
Nach einem Hautallergietest wird die Hyposensibilisierungslösung zunächst extra für den Patienten hergestellt. Hierbei können bis zu 8 Allergene in einer Lösung verarbeitet werden. In unserem Fall trifft sich das sehr gut, denn Momo reagierte auf genau 8 Stoffe allergisch. Hätte sie auf mehr Allergene reagiert, hätte man die schlimmsten rausgesucht. Ihre Heumilbenallergie wäre zum Beispiel vernachlässigbar gewesen, da sie mit Heu eigentlich nicht in Kontakt kommt. Man kann bei mehreren Allergenen jedoch auch eine zweite Lösung herstellen lassen.

Ist die Lösung da, sollen die ersten zwei Injektionen unter tierärztlicher Aufsicht verabreicht werden um im Fall eines allergischen Schocks sofort reagieren zu können. Der Allergische Schock ist hierbei die einzige gängigere Nebenwirkung der Hyposensibilisierung. In einigen seltenen Fällen kann es auch zu Durchfall und Erbrechen kommen. Zudem kann es zu Beginn der Therapie zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen. Die Injektionen werden in den Nacken des Hundes verabreicht und sollen nach den ersten 2 Mal vom Hundebesitzer selbst verabreicht werden.

Zur Verabreichung und Dosierung der Injektionen gibt es, je nach Tierarzt und Hersteller, unterschiedliche Vorgehensweisen. Laboklin rät zum Beispiel dazu, die Dosis über 4 Monate langsam zu erhöhen. Unsere Lösung ist von Artu Biologicals Europe. Ich kann daher nur schreiben, wie es bei uns ablaufen wird:
Zu Beginn werden die Injektionen bei uns in einer niedrigen Dosis in zwei aufeinander folgenden Wochen injiziert, dann folgt 2 Mal je eine Woche Abstand mit einer etwas höheren Dosis, bis die Injektionen fortan nur noch ein Mal im Monat in gleichbleibender Dosis von einem Milliliter injiziert werden.

Ein Erfolg der Hyposensibilisierung kann sich nach 3-4 Monaten einstellen. Bei einigen Hunden kann es jedoch auch bis zu 9 Monaten dauern. Laboklin rät bei Erfolg zu einer Mindesttherapiedauer von einem Jahr. Wird die Therapie bei Momo anschlagen, werden wir diese jedoch auf Anraten unserer behandelten Tierdermatologin ihr Leben lang durchführen. Der Grund dahinter ist, dass ein Hund, der Allergien hat, eine natürliche Disposition dafür hat. Wird also eine Allergie bekämpft, kann es passieren, dass sich nach einiger Zeit neue Allergien entwickeln. Bei erfolgreicher Therapie wirkt das Fortsetzen der Hyposenibilisierung also der Entwicklung neuer Allergien vor.


Erfolgschancen & Kosten der Hyposensibilisierung
Die Erfolgschance der Therapie liegt bei Hunden höher als bei Menschen: 50-80% der behandelten Tiere kann durch die Hyposensibilisierung geholfen werden. Das bedeutet leider nicht, dass 50-80% der Hunde durch die Therapie vollständig geheilt werden, sondern lediglich, dass bei dieser Zahl die Symptome gelindert werden. Eine vollständige Heilung der Allergie ist auch möglich, jedoch eher selten. Laut einer Studie von Laboklin an 150 Hunden, gab es nur bei  13% der teilnehmenden Hunde ein vollständiges Abklingen der Symptome. Trotzdem ist die Chance auf eine Besserung sehr hoch: Fast 59% konnten eine deutliche Verbesserung der Symptome feststellen, bei weiteren 15% gab es immerhin eine leichte Verbesserung. Bei einem Drittel der restlichen Hunde, bei denen die Therapie erfolglos blieb, wurde die Hyposensibilisierung frühzeitig abgebrochen.

Die Kosten für die Hyposensibilisierung hängen von einigen Faktoren ab: Zum einen hat natürlich jedes Labor seine eigenen Preise, zum anderen richtet es sich jedoch auch danach, gegen wie viele Allergene hyposenibilisiert werden soll. Ein Flakon enthält 10 Milliliter und kostet bei uns 219€, sowie einen kleinen Betrag für Mehrwertsteuer und Versandkosten. Bei der Gabe von 1ml pro Monat reicht das theoretisch für 9-10 Monate. Langfristig können wir mit Kosten von etwa 280€ pro Jahr rechnen. Hinzu kommen regelmäßige Untersuchungen im Abstand von einigen Monaten. Der Preis von 219€ bezieht sich auf einen Flakon mit 5-8 Allergenen. Unter 5 Allergenen ist der Preis etwas günstiger.

Die Hyposensibilisierung beim Hund - Allergie Juckreiz Allergietest

Momo hat letzte Woche ihre erste Injektion bekommen. - Beim Tierarzt, um im Falle einer allergischen Reaktion sofort handeln zu können. Abgesehen davon, dass ich das Gefühl habe, dass sie sich nun noch mehr kratzt als zuvor, ist so weit ist alles ohne Komplikationen oder Nebenwirkungen gelaufen. Auch die nächste Injektion steht diese Woche beim Tierarzt an. Danach sollen wir die Injektionen eigentlich selbst Zuhause geben, weil das Risiko eines allergischen Schocks nur am Anfang bestehen soll. Unser Tierarzt hat uns hier etwas verunsichert, weil er - entgegen der Aussage unserer Dermatologin - meinte, seinem Verständnis nach müsste das Risiko mit der Zeit eigentlich ansteigen, fragt aber deswegen für uns noch einmal beim Hersteller Artu Biologicals selbst nach. Ende der Woche wissen wir dann hoffentlich mehr. Drückt uns die Daumen, dass die Therapie bei Momo gut anschlägt. Wir halten euch auf dem Laufenden!    ♡ Monika

Montag, 22. Februar 2016

Die große Burgeroberungstour

Die große Burgeroberungstour

Weil momentan jeder nicht verregnete Tag ausgenutzt werden muss, haben wir letztens einen dieser in letzter Zeit so seltenen Gelegenheiten für eine große Burgeroberungstour genutzt. Dieses mal haben wir uns wirklich viel vorgenommen. Wir wollten nicht nur eine Burg erobern, sondern gleich vier! Ja, ihr habt richtig gelesen, denn wir mögen Burgen und finden, davon kann man nie genug haben.


Verschlagen hat es uns dazu nach Hessen in die Vierburgenstadt Neckarsteinach. Vier Burgen auf einem Streich, das ist doch Mal praktisch. Die Namen sind dafür nicht ganz so einfallsreich: Vorderburg, Mittelburg, Hinterburg und Burg Schadeck., auch Schwalbennest genannt. Schwalbennest kann seine Namen behalten, aber die anderen hätten wir bei erfolgreicher Eroberung einfach Mal spontan umbenannt. In Neckarsteinnach gab es auch ein Mal eine Burg Hundheim. Ja, da wusste jemand, wie man Burgen richtig benennt. Leider sind von der aber nur noch ein paar Steine übriggeblieben.

Französische Bulldogge Hundeblog - Die große Burgeroberungstour
Französische Bulldogge Hundeblog - Die große Burgeroberungstour

Erst ging es ein wenig durch die Stadt, weil die Menschen Mal wieder nicht in der Lage waren einen waldnahen Parkplatz zu finden, dann durch den Wald und da waren sie auch schon: Vorderburg und Mittelburg. Tja, was soll ich sagen? Was für eine Enttäuschung. Die beiden Burgen erwiesen sich leider als völlig uneinnehmbar. Geschlossene Burgtore, geschlossene Fenster. Keine Chance. Die Burgen können ihre langweiligen Namen behalten und für uns ging es weiter durch den Wald zur Hinterburg, die schon mehr nach unserem Geschmack war.

Französische Bulldogge Hundeblog - Die große Burgeroberungstour

Die Hinterburg hat eigentlich alles zu bieten, was wir an einer Burg mögen: Tolle Burgmauern, auf denen man rumflitzen kann, Treppen zum Hoch- und Runterrennen, enge, verwinkelte Gänge, eine tolle Aussicht und einen großen Burghof - inklusive Stöckchen - zum Spielen.

Französische Bulldogge Hundeblog - Die große Burgeroberungstour

Das hat uns wirklich gut gefallen und wir sind richtig lange dort geblieben. Die Hinterburg wurde erfolgreich von uns erobert und wir haben sie in Burg Hundheim II umbenannt.

Französische Bulldogge Hundeblog - Die große Burgeroberungstour
Französische Bulldogge Hundeblog - Die große Burgeroberungstour

Aber damit war unsere tolle Burgeroberungstour noch nicht zu Ende und es wurde sogar noch abenteuerlicher. Nun ging es weiter ab durch den Wald. Erst durften wir auch noch herumtoben, dann gab es leider eine ziemliche Spaßbremse für uns: Ein Naturschutzgebiet. Das heißt, wir müssen an die Leine. Über einen katastrophal schlammigen Weg haben wir uns dann hoch zur Burg Schadeck gekämpft.

Französische Bulldogge Hundeblog - Die große Burgeroberungstour

Wir dachten ja, der Weg zur Burg sei schon matschig, aber das war alles kein Vergleich zu dem, was wir vor der Burg vorfanden. Dort muss eine richtige Schlammlawine runtergekommen sein und man musste sich durch 20cm-tiefen rotbraunen Schlamm kämpfen. Ganz schön anstrengend, wenn man nicht gerade Groß ist.

Französische Bulldogge Hundeblog - Die große Burgeroberungstour

Der Schlamm hat aber dafür alle anderen Spaziergänger abgehalten. Bis vor die Burg haben es einige noch geschafft, aber dann hieß es "Mit den Schuhen gehen wir da nicht durch!". Tja, ist halt nicht jeder so hart im Nehmen wie wir. Also hatten wir den - zum Glück nicht schlammigen - Burghof vom Schwalbennest ganz für uns alleine.

Französische Bulldogge Hundeblog - Die große Burgeroberungstour
Französische Bulldogge Hundeblog - Die große Burgeroberungstour

Hier haben wir wieder ausgiebig und lange getobt. Unsere Burgeroberungstour war also sehr erfolgreich und zwei von vier Burgen konnten wir erfolgreich für uns einnehmen. Hier kommen wir bestimmt noch einmal her, vor allem weil sich in der Vierburgenstadt noch eine fünfte Burg versteckt hat: Burg Dilsberg auf dem gleichnamigen Dilsberg (da war wieder jemand mit der Namensgebung nicht so kreativ), die auch noch von uns erobert werden will. Burgeroberungstouren, die mag ich! ♡ Genki

Französische Bulldogge Hundeblog - Die große Burgeroberungstour

Freitag, 19. Februar 2016

Rezept: Bananen-Nuss Muffins für Hunde

Rezept: Bananen-Nuss Muffins für Hunde


Mein liebstes "Hundegebäck" sind Muffins - Einfach und schnell zu machen, man kann nahezu alles rein machen, sie kommen in kleinen, hundgerechten Portionen und sehen (meistens) auch noch toll aus. Heute gibt es ein Rezept für Bananen-Nuss Muffins, die man in unter 10 Minuten zubereiten kann. Die Zutaten reichen etwa für 4 kleine Muffins.

Rezept: Bananen-Nuss Muffins für HundeZutaten:

90g Roggenmehl
20g Butter
1 Banane
1 Ei
2 EL gehackte Haselnüsse
1 TL Backpulver
½ TL Natron

Natürlich können auch ein anderes Mehl und andere Nüsse verwendet werden.

Vermischt das Ei und die Butter. Ich mache - außer im Sommer, wenn es eh so heiß ist - die Butter immer für ein paar Sekunden in die Mikrowelle, damit sie leichter zu vermischen ist. Zermatscht die Banane mit einer Gabel und mischt sie mit der Ei-Butter-Masse zusammen. Nun vermischt ihr das Mehl, das Backpulver und Natron und fügt es mit der anderen Masse zusammen. Am Schluss rührt ihr noch die Nüsse unter, stellt aber ein paar zum Bestreuen der Muffins beiseite. Füllt den recht zähen Teig nun in Muffinförmchen und streut die restlichen Nüsse drüber. Vorsicht, der Teig geht beim Backen noch ordentlich auf. Ihr solltet die Muffinförmchen also nicht zu voll machen.

Rezept: Bananen-Nuss Muffins für Hunde

Ihr backt die Muffins bei 180°C für etwa 20 Minuten. Ich liebe ja den Geruch von gebackener Banane und hätte am liebsten selbst reingebissen. Mit etwas Zucker kann ich mir vorstellen, dass diese Muffins auch für Menschen gut geeignet sind. Für Genki und Momo sind sie es auf jeden Fall. ♡ Monika

Rezept: Bananen-Nuss Muffins für Hunde
Rezept: Bananen-Nuss Muffins für Hunde

Mittwoch, 17. Februar 2016

Die Kaffeebaumwurzel

Kaffeebaumwurzel

Heute möchte ich euch etwas vorstellen, dass wir seit Anfang des Jahres schon ausprobieren und wovon ich wirklich begeistert bin - Die Kaffebaumwurzel. Genki und Momo werden gebarft, bekommen aber nur gewolfte Knochen. Da sieht es natürlich für ihre Zähne und die Zahnsteinvorbeuge ziemlich mau aus. Trotzdem wird beim Tierarzt immer wieder gelobt, dass sie doch so gute Zähne hätten. Momo hat momentan überhaupt keinen und Genki nur minimal Zahnstein. Selbst beim Tierarzt werden wir gefragt, wie wir das machen, denn gerade Bulldoggen mit ihren sehr schiefen Zähnen haben es oft etwas schwer, diese sauber zu halten. Hier kommt mir zugute, dass Genki und Momo beide leidenschaftliche Kauer sind - Nur leider nicht was ihr Essen betrifft, das komplett runtergewürgt wird.

Kaffeebaumwurzel Kauwurzel für Hunde

Wir haben über die Jahre schon einiges versucht. Als erstes durfte eine Torgas-Kauwurzel einziehen. Diese wurde am Anfang sehr leidenschaftlich bearbeitet, aber dann eher vernachlässigt. Ab und an wurde kurz etwas daran rumgekaut, aber sicher nicht ausreichend um Zahnstein vorzubeugen. Dann haben wir es mit Hirschgeweihen versucht. Sehr beliebt bei Genki und Momo, aber ihr habt sicher alle schon die ein oder andere Warnung bezüglich dieses Kauvergnügens gelesen: Geweihe gelten als zu hart und können zu Haarriss im Zahn führen. Es besteht also die Gefahr, dass sie eher schaden als nützen. Deswegen habe ich immer nur halbe Geweihe gekauft, bei denen Genki und Momo hauptsächlich versucht haben nur das Mark im Inneren herauszukauen. Dass sie dabei aber auch auf dem harten Äußeren herumkauen, ließ sich so natürlich nicht vermeiden. Unsere beste Alternative waren bis dato Kalbshufe. Diese sind nicht all zu hart, haben aber auch einen Nachteil: Wenn Stücke aus ihnen gebrochen werden, sind diese tatsächlich sehr scharfkantig. Ich habe das Glück, dass Genki und Momo diese nicht essen, aber eine Verletzung im Mundraum wäre so theoretisch auch möglich. Ihr seht - Alles irgendwie doof.

Kaffeebaumwurzel Kauwurzel für Hunde 
Vor einiger Zeit bin ich dann auf die Kafeebaumwurzel gestoßen. Eine Wurzel des Kaffeebaums, die bei Kaffeeplantagen als Abfallprodukt anfällt. Diese Wurzeln gibt es in verschiedenen Größen und Formen zu kaufen. Wie bei der Togaswurzel gibt es diese als Klumpen, aber auch in Stockform, was dann oft "Kaffebaumknochen" genannt wird. Da Genki und Momo geradezu verrückt nach Stöcken sind, dachte ich, dass ihnen das doch gefallen müsste und kaufte eine Wurzel zum Test. Ich hatte Recht: Genki und Momo waren verrückt nach der Wurzel. Es dauerte keine Woche, da war sie komplett abgenagt. Das spricht eigentlich für sich, denn die beiden haben bisher weder die Togaswurzel, Geweihe oder Hufen je klein bekommen und ich ersetze diese nach ein paar Wochen immer durch Neue und schmeiße die Alten weg.

Kaffeebaumwurzel Kauwurzel für Hunde

Nachdem unser Kaffeebaumknochen sich in Luft aufgelöst hatte, wollte ich gleich Ersatz besorgen, fand aber die passende Größe nirgendwo vorrätig und so habe ich als Alternative zwei Kaffeebaumknollen gekauft. Hier verhielt es sich leider wie mit der Togaswurzel: Am Anfang große Begeisterung und nach wenigen Tagen leider völliges Desinteresse. Die Klumpenform lud scheinbar nicht wirklich zum Kauen ein und vor allem Momo schien die Form eher aufzuregen, weil sie beim Versuch in sie hineinzubeißen oft jammerte oder gar knurrte. Also mehr Frust als Kauspaß.  Die Knollen wanderten in eine Ecke und bei Gelegenheit werde ich versuchen sie in Stücke zu sägen. Vielleicht klappt es dann ja doch noch mit der Liebe auf dem zweiten Blick.

Kaffeebaumwurzel Kauwurzel für Hunde

Es wurde weitergesucht und ich habe letztendlich doch noch passend Kaffeebaumknochen gefunden. Diese halten nun schon etwas länger als unser erster Knochen - Zum Glück, denn ich möchte wirklich nicht jede Woche einen neuen kaufen müssen - werden aber trotzdem täglich und ausführlich benagt. Hier besteht auch absolut keine Splittergefahr, denn die Kaffeebaumwurzeln werden durch das Bekauen sehr weich und die Teile, die abgenagt werden, sind eher wie weiche Sägespäne. Durch die Stockform können Genki und Momo sie auch gut ganz in den Mund nehmen und mit den hinteren Backenzähnen bearbeiten - Gerade dort, wo sich bei Genki im letzten Jahr etwas Zahnstein angesetzt hat.

Kaffeebaumwurzel Kauwurzel für Hunde
Kaffeebaumwurzel Kauwurzel für Hunde

Jetzt würde ich gerne sagen, die Kaffeebaumwurzeln sind für uns perfekt, leider gibt es aber doch gleich 3 Nachteile: 

Sie sind sehr teuer. Dafür, dass es sich hier um ein Abfallprodukt handeln soll (worauf jeder Anbieter doppelt und dreifach hinweist, weil man hier ja ein super nachhaltiges Produkt kauft), finde ich die Preise geradezu unverschämt. Unsere Kaffebaumwurzeln haben etwa 10€ pro Stück gekostet. Bei zwei Hunden und zwei Wurzeln im Monat (Ich gehe Mal vom momentanen Benagungsstand davon aus, dass die aktuellen Wurzeln etwa so lange halten werden), kommt man auf 240€ im Jahr - Für ein Abfallprodukt! Die größeren Ausführungen kosten sogar 15-20€ pro Stück.

Sie machen braune Flecken. Ja, geht beim Waschen wieder raus, sieht aber trotzdem unschön aus. Wenn Genki und Momo auf den Wurzeln kauen, entsteht viel Speichel. Dieser vermischt sich dann mit der Wurzel und ergibt bräunlichen Speichel, der wiederum Flecken auf hellen Textilien hinterlässt. Da unsere Wurzeln in Dauerbenagung sind, habe ich nun quasi immer braune Flecken auf meinen Betttextilien.

Die abfallenden Sägespäne machen eine Riesensauerei! Und ich übertreibe nicht - Es ist wirklich extrem. Sie sind überall. Mein Bett ist voller Sägespäne, mein Boden ist voller Sägespäne, Momos Shirts sind voller Sägespäne, das Hundespielzeug ist voller Sägespäne, mein Teppich ist voller Sägespäne, meine Haare sind voller Sägespäne. Man müsste eigentlich die ganze Zeit hinterhersaugen und das nervt. Wer einen Garten hat, in dem er seine Hunde solche Wurzeln bekauen lassen kann, ist hier klar im Vorteil.

Trotzdem werde ich, zumindest bis ich eine bessere Alternative finde, bei den Kaffeebaumwurzeln bleiben, denn für Genki und Momos Zähne habe ich bisher noch nichts besseres gefunden. Vor dem Gedanken meine Hunde womöglich irgendwann zwecks Zahnsteinentfernung in Narkose legen zu müssen, graut es mir so sehr, da nehme ich auch in Kauf, dass es hier aussieht, als lebte ich in einer Holzfabrik. ♡ Monika

Kaffeebaumwurzel Kauwurzel für Hunde

Montag, 15. Februar 2016

Vorfrühling Maximalausnutzung


Wir sind gerade etwas im Rückstand mit unseren Blogeinträgen, denn diese Fotos einstanden schon vor über einer Woche. Wir versinken hier seit bald drei Wochen in Sturm und Regen, Spazierengehen macht einfach keinen Spaß und Fotos machen kann man sowieso nicht, ohne befürchten zu müssen, dass die Kamera einen Wasserschaden davonträgt. Ganz unerwartet und unvorhergesagt gab es dann plötzlich doch einen wunderschönen Sonnentag und dieses mussten wir natürlich vollkommen ausnutzen.

Hundeblog Französische Bulldogge

Nachdem wir einen der raren Sonnentage zuvor für unseren Ausflug zur Burg Windeck verschwendet haben und diesen Ausflug alle nicht so richtig schön fanden, sind wir dieses Mal lieber auf Nummer sicher gegangen und auf "unsere" Standartfelder, wo wir fast jeden Tag sind, gefahren. Abenteuer kann man schließlich auch vor der eigenen Haustür erleben.

Hundeblog Französische Bulldogge

Auf unserem Feldweg erwarteten und aber nicht nur Abenteuer, sondern vor allem der Frühling. Ganz unerwartet hat er sich für einen einzigen Tag schon Anfang Februar eingeschlichen. Blühende Blumen und Bäume, Sonnenschein, milde Temperaturen und zwitschernde Vögel.

Hundeblog Französische BulldoggeHundeblog Französische Bulldogge

Auch Genki und Momo hat man angemerkt, dass ihnen Kälte, Regen und Wind langsam reicht und sie sie sich über den sonnigen Tag gefreut haben. Zwar toben und rennen die beiden auch bei Schmuddelwetter durch die Gegend, bringen uns schlammige Rüben zum Werfen und haben ihren Spaß, aber an diesem Tag wurden gleich auch noch Mal ein paar Frühlingsrollen eingelegt - Etwas, dass sie bei schlammigen Regenwetter (zum Glück) nicht machen.

Hundeblog Französische BulldoggeHundeblog Französische Bulldogge

Um diesen Spaziergang perfekt zu machen, hatten wir das Feld trotz Wochenende und Sonnenschein fast für uns alleine und ein paar (hoffentlich) schöne Fotos sind mir dabei auch noch gelungen, auch wenn Momo mir fast dabei die Nase gebrochen hätte. - Man kann ja im Eifer des Gefechtes schon Mal mit Lichtgeschwindigkeit gegen ein Objektiv rennen und Frauchen 3kg Kamera ins Gesicht hauen. Fühlt sich etwa so an, als würde man eine Bratpfanne ins Gesicht geschlagen bekommen und kann ich nun wirklich nicht empfehlen.

Hundeblog Französische Bulldogge

Ich hoffe, dass der richtige Frühling auch so schön wird und vor allem, dass es bald aufhört zu regnen. Wenn es so weiter geht, müssen wir nämlich demnächst spazierenschwimmen.♡ Monika

Hundeblog Französische Bulldogge