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Mittwoch, 22. März 2017

Frankreich. Da, wo es immer regnet


Es scheint, wir lernen wohl nie dazu. Nach unserem vollkommen verregneten Urlaub in Frankreich im letzten Jahr, haben wir es wieder gewagt. Nein, wir haben (zum Glück) nicht wieder Urlaub in Frankreich gemacht, aber immerhin einen Tagesausflug nach Wissenbourg an der französischen Grenze gewagt. Als wir hier los fuhren sah das Wetter und auch der Wetterbericht dazu noch vielversprechend aus. Zwar gab es keinen Sonnenschein, aber regnen sollte es eigentlich auch nicht. Aber, wir und Frankreich, das soll scheinbar einfach nicht sein. Wir hatten kaum die französische Grenze passiert, da war er wieder: Der Regen.


Darauf waren wir, ganz naiv, nicht vorbereitet und hatten weder Regenschirme noch Regenmäntel für Genki und Momo dabei. Aber was soll man schon machen, wenn man die weite Strecke gefahren ist, als das ganze dennoch durchzuziehen? Und so sind wir nicht von unserem ursprünglichen Plan abgekommen. Wir wollten erst mit den beiden auf den Feldern außerhalb von Wissenbourg spazieren gehen und danach noch einen kurzen Stadtbummel machen.


Zu Beginn haben wir noch gehofft, dass es sich nur um einen kurzen Regenschauer handeln würde und die grauen Wolken wieder wegziehen würden. Genki und Momo hatten auch trotz des Regens Freude daran die für sie unbekannte Gegend auszuschnüffeln, obwohl sie sonst keine Freunde vom Regen sind.

 
Gerne hätten wir die Gegend auch noch weiter erkundet, denn es sah nach einer vielversprechenden Strecke, die gut übersichtlich und vollkommen menschenleer war, aus, aber irgendwann war leider abzusehen, dass der Regen eher stärker als schwächer wurde und dass das ganze, zumindest ohne richtiger Regenausstattung, wenig Sinn hatte.


So sind wir viel früher als geplant wieder umgedreht und sind in Richtung Stadt gefahren. So hatten wir uns den Spaziergang nicht vorgestellt. Zum Schluss haben wir noch ein paar frühe Frühlingsboten gefunden, auch wenn das das einzige war, was wir vom Frühling an diesem Tag zu Gesicht bekommen haben.


Also ging es weiter nach Wissenbourg. Unsere erste Idee war es gewesen und ein Café zu suchen und abzuwarten, bis der Regen nachließ. Leider hatten sich die grauen Wolken aber inzwischen in eine einzige graue Suppe verwandelt, die nicht aussah, als würde sie irgendwann weichen und das Warten auf besseres Wetter schien für diesen Tag aussichtslos. So haben wir eine kleine Runde durch die Innenstadt gedreht, aber so recht Spaß daran hatte keiner von uns. Momo versuchte an jedem Eingang zu einem Gebäude hineinzulaufen. Ob sie Schutz vor dem Regen gesucht hat, oder einfach nur die Stadt doof fand, kann ich nicht einmal sagen. Eigentlich sind sowohl Genki als auch Momo stadterprobt, da sie ein Mal in der Woche einen Bürotag mit dem Herrchen des Hauses haben und seine Arbeitsstädte mitten in der Heidelberger Innenstadt liegt.


Auf unserer kleinen Runde durch die Innenstadt haben wir eine kleine, erhöhte parkähnliche Anlage gefunden. Wenn der Regen nicht gewesen wäre, hätte ich das richtig schön gefunden. Dort haben wir auch eine andere Französische Bulldogge getroffen, aber leider war schnell klar, dass da von keiner Seite große Liebe herrscht. Dass Genki, seit sein Kastrationschip aufgehört hat zu wirken, wieder vermehrt sabbert, hatte ich ja bereits erzählt. Je aufregender die Umgebung ist, desto mehr sabbert er. So kann es schon Mal passieren, dass man nach dem Schütteln plötzlich den eigenen Sabber auf dem Kopf hat:


Oder, dass man versucht den Weltrekord für den längsten Hundesabberfaden der Welt aufzustellen:


Ich finde, die Sabberfäden sind schon sehr beeindruckend. Mich stört es übrigens nicht, auch wenn es nicht so angenehm ist, dass der Sabber auch ständig auf meiner Kleidung landet. Ich bin es aber schon gewohnt, dass bei mir, wenn ich mit Genki und Momo unterwegs bin, selten die Kleidung sauber bleibt - schon alleine, weil ich mich zum Fotografieren auch auf den Boden lege oder zumindest setze - und laufe mit den beiden nur in meiner von vornherein schmuddeligen Gassigehgarderobe spazieren, so dass der bisschen Sabber auch keinen Unterschied mehr für mich macht. Die Leute denken bei meinem Anblick vermutlich auch ohne Sabber schon, dass ich unter einer Brücke wohne.


Das Herrchen des Hauses findet Genkis Sabberfäden dafür "total ekelhaft" und bleibt etwa alle 100 Meter stehen, um Genki den Sabber mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Genki hat also nicht nur persönliche Popo-, sondern auch Schnutenabwischer. Das Abwischen ist, meiner Meinung nach, ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen, denn Genki gibt sich stets große Mühe seinen Sabberfaden schnell neu zu kultivieren.


Unser Frankreichausflug war leider nicht so, wie wir es erhofft haben. Immerhin sind wir am Schluss mit leckerem Cidre und Käse ausgestattet nach Hause zurückgekehrt. Ob wir uns so bald wieder nach Frankreich wagen, bleibt abzuwarten.

Kommentare:

  1. Manches soll einfach nicht so sein, wie man es sich vorstellt. Es tut mir leid, dass ihr wieder so ein Pech mit dem Wetter in Frankreich hattet ... aber dafür habt ihr noch sehr ansprechende Bilder mitgebracht. Und was die Sabberfäden angeht - Genki ist da ein echtes Naturtalent ;)
    Wir haben immer Pech, wenn wir nach Holland wollen. Bis jetzt ging so ein Ausflug auch immer schief und wir hatten entweder schlechtes Wetter, kranke/verletzte Hunde oder unschöne Begegnungen mit Ratten ... brrr. Das Land haben wir von unserer Ausflugsliste gestrichen!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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  2. Die Bilder sind trotz schlechtem Wetter toll geworden. Es soll einfach nicht sein, dass ihr bei eurem Fraunkreichbesuch Sonne seht. Die Sabberfäden sind echt beachtlich - und ich kann das Herrchen vertehen. Ich würde sie wohl auch ständig abwischen wollen. Zum Glück sabbert Charly nicht!

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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  3. Auch mir tut es so leid, dass Euer Ausflug ins Wasser fiel. Das ist wirklich sehr schade.

    So erging es uns im Sommer bei unserem Ausflug nach Norddeich – Norden. Es hat nur geregnet und teilweise auch in Strömen gegossen. Auch wir haben uns nicht abschrecken lassen und haben das Programm durchgezogen, aber schön ist etwas anderes….

    Uuuih, solche Sabberfäden habe ich ja noch nie bei Genki gesehen. Ich denke mir, dass wenn der eigene Hund so sabbert, kann man das gut haben, bei fremden Hunden findet es man wahrscheinlich fies. Ich bräuchte es nicht, denke aber, dass ich auch damit leben könnte.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  4. Did you guys go on a road trip? What's up with those drools!
    Lily & Edward

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  5. Ach Mensch! Mit dem Frankenreich habt ihr aber auch wirklich kein Glück... Das tut mir leid!

    Diese Sabberfäden sind ja schon echt beeindruckend! Stimpy kann das auch wunderbar. Nur werden sie bei ihr nicht so lang. Sie schüttelt sie sich vorher um den Kopf, über die Schnauze und gerne auch noch an meine Klamotten... Ich kenne also das Problem mit den Spuckeschmierflecken auf der Hose auch nur zu gut ;)

    Trotz allem hast Du aber wieder herzallerliebste Bilder gemacht!!!!

    Ganz liebe Grüße
    Steffi mit Ren & Stimpy

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