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Montag, 22. Mai 2017

Keine Abkühlung für uns


Es ist noch garnicht so lange her, da haben wir euch von unserem Ausflug zum Steinbruch bei Nussloch und unserer vergeblichen Suche nach einem See berichtet. Scheinbar lernen wir aus unseren Fehlern nicht, denn wir haben schon wieder einen Ausflug zu einem Steinbruch gewagt. Auf der Suche nach einem See. Ohne Erfolg. Aber fangen wir von vorne an, denn tatsächlich hatte ich gedacht, dass wir uns nach der letzten Seepleite besser vorbereitet haben. Auch wie beim letzten Mal hatte ich im Vorfeld versucht möglichst viel über unser Ausflugsziel in Erfahrung zu bringen, aber die Informationen waren wieder sehr spärlich. Ich wusste, dass der Steinbruch bei Ober-Mengelbach einen wunderschönen See mit einer flach zugänglichen Stelle hat, denn davon habe ich Bilder im Internet gefunden, auch Bilder von Privatpersonen, so dass ich annahm, dass der See zugänglich war. Außerdem wusste ich, dass der Steinbruch stillgelegt war. Zu guter Letzt hatte ich Youtube-Videos gefunden, bei denen jemand den Steinbruch von Oben mit einer Drohne gefilmt hatte. Besser konnte es eigentlich kaum sein, denn auf den Videos waren alle Wege gut zu erkennen und sichtbar, dass man an die flache Stelle am See gelangen konnte. Als wir endlich am Steinbuch ankamen und uns in Richtung See aufmachten, bot sich uns dieser traumhafte Ausblick.


Das ganze sah schon ein bisschen aus wie im Paradies, aber die Ernüchterung kam leider hinter der nächsten Wegbiegung in Form eines riesigen mit Stacheldraht besetzten Eisentors. Während die restliche Steinbruchanlage alt und heruntergekommen war, war das Tor ziemlich neu. Vermutlich wurde es vor nicht all zu langer Zeit dort angebracht - Nachdem die Drohnenvideos gemacht wurden, denn darauf war das Tor nicht zu sehen. Da will ganz offensichtlich jemand nicht, dass man zum See gelangt. Warum verstehe ich nicht so recht, denn die einzigen gefährlich aussehenden Stellen sind die steilen Klippen am See, dort, wo wir ohne Probleme hin kamen. Nur an die einzige flache Stelle des Sees kam man nicht.


Da haben wir ganz schön lange Gesichter gemacht. Die Umgebung um den Steinbruch, bestehend aus weiten Feldern, war zwar auch ganz schön, aber an diesem Tag hatte es fast 30°C und ein Spaziergang in der Mittagssonne war für uns keine Option, denn Genki und Momo waren schon nach dem kurzen Weg, den wir bis dahin zurückgelegt haben, schon ordentlich am Hecheln.


Wir haben die beiden noch ein wenig die verlassene Steinbruchanlage erkunden lassen, was sie auch recht spannend fanden, aber ansonsten war es das aber auch schon mit unserem gescheiterten Ausflug.


Ich wollte die Gelegenheit zumindest noch nutzen um ein paar Fotos in der ungewohnten Umgebung zu machen, aber nicht nur die Mittagssonne stand recht ungünstig für schöne Bilder, sondern Genki und Momo waren natürlich stark am Hecheln und zudem sieht Momo zur Zeit auch wieder etwas aus wie ein gerupftes Huhn. Alles in einem waren das nicht gerade ideale Fotobedingungen.


Genki und Momo haben sich alle Ecken der kleinen Anlage gründlich angeschaut, aber schon recht bald hat sich Genki lieber mit ausgestreckten Beinen auf den kühlen Betonboden in den Schatten gelegt und uns so gezeigt, dass er genug hat und ihm einfach für weitere Aktionen zu warm ist. Ich war mehr als traurig, dass es mit dem See wieder nicht geklappt hat und dass an diesem Tag die Autofahrt den deutlich größten Teil unseres Ausfluges ausgemacht hat. Das mit dem See und uns, das soll wohl einfach nicht sein.

Kommentare:

  1. Ich finde es so schade, dass ihr mit den Seebesuchen in der letzten Zeit kein Glück hattet. Leider sind manche Informationen wirklich nicht einfach zu finden und auch in unserer alten Heimat haben wir öfter schon geplante Ausflüge wegen großer Tore abbrechen müssen.
    Ich finde, Du hast trotzdem eine schöne Bilderausbeute mitgebracht - auch wenn man wirklich sieht, dass es Deinen Beiden zu warm war.
    Ich hoffe, ihr sucht trotzdem weiter nach schönen und hundetauglichen Seen in eurer Gegend!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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  2. Jauh, diese Art von Ausflügen kenne ich auch nur zu gut... Blöde,wenn man sich auf einen See freut und in der Wärme auch verlässt und dann ist alles dicht. Die Fotos haben mir wie immer super gut gefallen. Auch der "andere" Blickwinkel auf die verlassen Gebäude sind toll geworden!
    Liebe Grüße
    Sabine

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  3. What a beautiful place. We wouldn't mind visiting that place
    Lily & Edward

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  4. Euer Ausflug erinnert mich an unseren Ausflug an den Attersee. Wir hatten uns auch auf einem gemütlichen Tag am See gefreut und dann gab es nicht einen einzigen Zugang, der für Hunde erlaubt ist. Die Fotos sind dir aber wieder sehr gut gelungen. Ein kleiner Trost ...

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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  5. Das ist doch unglaublich, wieviel Pech Ihr habt. Bei uns gab es zwei Ausflüge, die so schrecklich waren, dass wir heute noch beim Hören der Orte noch schaudern. Eines war auch ein Steinbruch in Ledgen.
    Aber Ihr habt ja wirklich so viel Pech. Dafür seid ihr mutig, neugierig und unternehmenslustig, während wir mit Gehhilfen und Rückenproblemen bzw. Trichter lieber vorsichtig sind und gewohnte Strecken laufen.
    Die Bilder sind wunderschön und wenn Du nicht geschrieben hättest, dass es nicht das gewünschte Ziel gewesen wäre, dann hätte ich gedacht es sei so gewollt.

    Viele liebe Grüße und ganz viel Glück für den nächsten Ausflug
    Sabine mit Socke

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  6. Das kennen wir. Wir haben mal einen Geocache an einem Steinbruch gemacht. Da gabs tolle Wege und alles war schön. Gefährlich war da irgendwie auch nix. Aber wir wurden tatsächlich von einem MAnn verjagt der behauptet hat dort Hausrecht zu haben. Nagut, sind wir halt abgedampft. War Schade denn es sah ähnlich schön aus wie bei euch auf den Bildern
    lg

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  7. Die Bilder sind so oder so echt sehenswer, besonders das Schatten-Flachliegen hat mir gefallen.
    Erfolg beim Wassersuchen wünscht
    Ayka

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