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Montag, 8. Mai 2017

Mein Hund, die Zicke


Momo hat riesige Kulleraugen, ein welpenhaftes Gesicht und sieht aus, als könnte sie kein Wässerchen trüben. Den "Ich bin klein und niedlich, hab mich lieb"-Blick hat sie perfektioniert. Aber hinter diesem niedlichen Gesicht versteckt sich ein kleines Monster. Ein zickiges und schrecklich eifersüchtiges Monster.


Momo war schon immer sehr eifersüchtig und mochte es nicht, wenn andere mehr Aufmerksamkeit bekommen als sie. Einer der Hunde, den wir am häufigsten auf unserer Morgenrunde treffen, ist die Hündin Cora. Momo mag Cora und begrüßt sie freudig und gibt ihr gerne Küsschen. Aber wehe, Cora möchte mit Genki spielen. Das mag Momo so ganz und garnicht. Sobald Cora anfängt Genki zum Spielen aufzufordern, geht Momo dazwischen und springt Genki an. Sie zwickt ihn in die Füße, doppst vor ihm herum wie ein Gummiball, bellt ihn an und tut alles um seine Aufmerksamkeit von Cora abzulenken. Mit dieser Masche hat sie meistens Erfolgt. Genki lässt sich auf das Spiel mit Momo ein und Cora steht unbeachtet daneben. Auch von uns will sie gerne mehr Aufmerksamkeit bekommen als Genki oder unsere Katzen und hat sich zu Beginn oft dazwischen gedrängt, wenn wir sie gestreichelt oder mit ihnen gespielt haben, oder uns ihren Ball gebracht und uns angebellt. Allerdings habe ich mich nie darauf eingelassen und sie in diesen Situationen nicht beachtet, so dass sie dieses Verhalten bei uns weitestgehend eingestellt hat. Man kann es ja aber gerne bei anderen Leuten versuchen - Bei meiner Mutter hat sie mit dieser Masche zum Beispiel immer großen Erfolg. Wenn Momo mit ihren Kulleraugen kommt, wird der arme Genki, der gerade noch das Bauchkraulen von meiner Mutter genossen hat, einfach links liegen gelassen.


Am Wochenende hatten wir seltenen Hundebesuch: Sophie war bei uns. Momo mag Sophie und hat sich über den Besuch gefreut (zumindest nachdem sie erkannt hat, dass es sich um Sophie handelt. In der ersten Sekunden scheint sie immer zu denken, dass da einfach ein fremder Hund durch unsere Tür hereinspaziert kommt und schreit wie am Spieß), nur uns begrüßen und Küsschen geben, das darf die Sophie nicht. Das hat Momo sogar so sehr nicht gepasst, dass ihre übliche Ablenk-Taktik auch nicht genug war. Momo wurde, als Sophie zum Begrüßen ihre Pfoten auf meine Schultern gelegt hat und mir Küsschen geben wollte, zu einer kleinen, keifenden Furie und hat versucht Sophie anzugreifen. Garnicht so einfach, sich von einem Hund abschlabbern zu lassen und  zeitgleich zu versuchen, das kleine knurrende Monster mit dem Bein abzuwehren. Als später das Herrchen des Hauses dazu kam, wiederholte sich das selbe Spiel. Auch hier wollte Momo nicht zulassen, dass Sophie ihn begrüßt.
Von der unschuldigen Fassade darf man sich nicht täuschen lassen. Dahinter verbirgt sich eine kleine Zicke, die es überhaupt nicht leiden kann, wenn andere mehr Aufmerksamkeit bekommen als sie.

Kommentare:

  1. Ich bin erleichtert ... nicht nur bei uns wohnt eine Zicke ;) In manchen Deiner Beschreibungen erkenne ich wirklich Cara wieder. Besonders intensiv bei uns, wenn Herrchen sich mit Damon beschäftigt. Bei mir seltener, weil ich sie dann auch ignoriere (oder noch schlimmer, in einen anderen Raum schicke).
    Hätte ich bei Momo und ihren unschuldigen Augen aber nicht vermutet.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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  2. Dann ist Charly wohl eine männliche Zicke! Wenn wir unseren Kater streicheln oder ihm Küsschen geben, drängt er sich jedesmal dazwischen. Genau wie Momo!

    Bei dem süßen Blick glaubt man gar nicht, dass Momo eine Zicke sein kann.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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  3. Oh wei, das können wir gar nicht recht glauben, was dein Frauchen da erzählt, liebste Momo :-))
    LG, Caspers Frauchen

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  4. Irgendwie ist das doch niedlich, auch wenn Genki einem schon etwas leid tut.

    Socke kann es auch nicht gut haben, wenn ich mich anderen Hunden widme. Doch versucht sie nicht auf sich aufmerksam zu machen, sondern sie zieht schmollend von dannen. Also keine Zicke, sondern eher beleidigte Leberwurst.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  5. Die Augen sprechen wirklich ein klare Sprache - die hat es echt Faustdicke hinter den Ohren.
    Gruss Ayka

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