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Freitag, 5. Mai 2017

Wer ist wer?


Es ist schon eine Weile her, da fragte mich auf einem meiner Spaziergänge ein kleines Kind "Wie kannst du deine Hunde auseinanderhalten?".  Die Frage fand ich niedlich, sehen Genki und Momo für mich doch vollkommen unterschiedlich aus. Mit der Zeit habe ich aber festgestellt, dass das nicht einfach nur kindische Naivität war, sondern dass Genki und Momo für die meisten Menschen scheinbar identisch aussehen. Vor allem wann immer ich ein Foto zeige, auf denen nur einer von beiden zu sehen ist, scheinen viele nicht zu erkennen, ob es nun Momo oder Genki ist. Das betrifft auch nicht nur Fremde, oder Leser unseres Blogs, sondern auch Familienmitglieder. Meine Mutter hatte über Wochen ein Foto von Genki an ihrer Wand hängen und war der festen Überzeugung, es sei Momo. Also zeige ich euch heute all die vielen Unterschiede zwischen Genki und Momo.

Größe
Einer der auffälligsten Unterschiede, und vermutlich auch der Grund warum das Auseinanderhalten weniger Probleme bereitet, wenn man beide nebeneinander sieht, ist die Größe. Wie es ganz typisch für Rüden und Hündinnen ist, ist Genki deutlich größer als Momo. Dabei ist Genki mit einer Rückenhöhe von 40cm ohnehin sehr groß für eine Französische Bulldogge und liegt auch gut 5cm über dem Rassestandart. Auch Momos Größe liegt eher im oberen Toleranzbereich des Standards, obwohl sie mir im Vergleich zu anderen weiblichen Bulldoggen eher durchschnittlich groß vorkommt. Manchmal werden wir gefragt, ob sie noch jung oder gar ein Welpe sei, weil sie neben Genki wohl so viel kleiner aussieht.


Fellzeichnung
Ein weiterer gut sichtbarer Unterschied ist Genkis weiße Blesse auf der Stirn, die Momo nicht hat. Damit sollte Genki sich eigentlich ohne Probleme auf den ersten Blick auch ohne den direkten Vergleich von Momo unterscheiden lassen. Als Genki noch ein Welpe war und ein komplett schwarzes Gesicht hatte, war die Blesse noch viel auffälliger, aber ich finde, sie ist immernoch gut sichtbar und gibt Genki einen eindeutigen Wiederkennungswert.

Hundeblog Französische Bulldogge Blesse

Genki hat aber nicht nur auf der Stirn eine weiße Abzeichnung, sondern noch eine viel auffälligere auf seiner Brust. Seine komplette Brust ist weiß und auf seiner rechten Seite zieht sich die Abzeichnung halbmondförmig bis zu seinem Nacken hoch. Momo hat dagegen nur einen sehr kleinen und kaum sichtbaren weißen Fleck auf der Brust.


Ohren
Ein weiterer der wohl auffälligsten Unterscheidungsmerkmale sind die Ohren von Genki und Momo. Genkis Ohren sehen nämlich von vorne spitz und Momos rund aus. Wir haben schon alle möglichen lustigen Theorien dazu gehört. Das reicht davon, dass Genki auf keinen Fall eine reinrassige Französische Bulldogge sein könnte über die Annahme, dass es sich bei ihm um einen Boston Terrier handelt bis hin zu merkwürdigen Theorien darüber ob und wie die Ohren meiner Hunde kupiert seien oder eben nicht.

Hundeblog Französische Bulldogge Spitze Ohren runde Ohren

Dabei sind Genkis Ohren tatsächlich genau so rund wie Momos, er hat aber einen Knick in den Ohren, durch die sie immer leicht angewinkelt sind und von vorne aussehen, als würden sie spitz zulaufen. Außerdem sind Genkis Ohren im entspannten Zustand, zum Beispiel beim Schlafen, nach hinten gelegt, während Momos Ohren stehen. Wie so ziemlich alles, sind auch die Ohren im Rassestandart festgelegt. Besonders unerwünscht sind die Hängeohren, die aber immer Mal wieder vorkommen können. Es gibt sogar Menschen, die ihren Bulldoggen die Ohren im Welpenalter mit Klebeband nach oben zusammenkleben, damit sie sich ja aufrichten. Bei uns war schnell absehbar, dass Genkis Ohren sich nicht aufrichten würden, wie sie "sollen", wichtig genug um ihn mit Klebeband zu malträtieren war mir das dann aber nicht. Ich mag Genkis Ohren so wie sie sind und finde, es macht ihn eher zu etwas besonderen. Nur dass er mit seinen zurückliegenden Ohren oft irgendwie traurig aussieht, ist ein kleiner Wermutstropfen. Wenn ihr also ein Bild von Genki mit seiner besten Leidensmiene seht - er ist nicht traurig, er sieht im entspannten Zustand einfach so aus.


Körperform
Ein vermutlich für Rüde und Hündin eher untypischer Unterschied ist die Körperform der beiden. Genki ist ein sehr schlanker und langbeiniger Vertreter seiner Rasse, was vermutlich weiter zu der Verwirrung mit der Boston Terrier-Theorie beiträgt. Momos Körperbau ist dagegen eher typischer für die Rasse und sie hat daher einen viel stärker ausgeprägten Brustkorb als Genki, obwohl es sonst eher die Rüden sind, die kräftiger gebaut sind.


Augen
Genki und Momo unterscheiden sich aber nicht nur in der Körperform, sondern auch in der Farbe. Am auffälligsten sind die unterschiedlichen Augenfarben. Während Genki helle und bernsteinfarbene Augen hat, sind Momos Augen dunkelbraun. Bei wenig Lichteinfall sehen sie sogar vollkommen schwarz aus. Außerdem sind Momos Augen größer und runder als Genkis und sie hat eine rote Nickhaut, die manchmal zum Vorschein kommt.

Französische Bulldogge Augen

Fell
Ein wohl etwas merkwürdiger Unterschied, der vermutlich noch niemanden von euch aufgefallen ist, ist das Genki und Momo eine ganz andere Fellstruktur und auch -länge haben. Während Genki Fell nicht nur samtig weich und glänzend, sondern vor allem auch sehr kurz ist, ist Momos Fell eher borstig und deutlich länger als bei Genki. Am stärksten ist der Unterschied auf dem Rücken zu sehen. Im Nacken hat sie schon fast eine Wallemähne und zudem fühlt sie sich im Vergleich zu Genki auch ein wenig an wie ein Borstenschwein.

Hundeblog Französische Bulldogge Fell

Farbe
Vermutlich ist der letzte Unterschied auf Fotos kaum wahrzunehmen, denn selbst in Natura ist er eher minimal. Genki und Momo haben unterschiedliche Fellfarben. Genkis Farbe ist etwas dunkler und geht in's Rötliche, während Momos Fellfarbe etwas heller ist. Nach Standard sind beide offiziell "Fawn", wovon es ja viele verschiedene Abstufungen gibt. Die von ihren Züchtern zugewiesenen Farben sind übrigens bei Genki ein abenteuerliches "rot" und bei Momo "fawn".


Natürlich gibt es für mich noch zahlreiche andere Unterschiede zwischen den beiden, sie sich aber so garnicht beschreiben lassen. Genki und Momo haben für mich einfach ein komplett anders aussehendes Gesicht und selbst wenn es die ganzen hier aufgeführten Unterschiede nicht gäbe, könnte ich sie immernoch ohne Probleme auseinanderhalten.

Kommentare:

  1. Ich muss zugeben, einige der Unterschiede wären mir ohne Deine genaue Darstellung nicht aufgefallen - aber die weiße Brust ist mir doch auch schon deutlich ins Auge gesprungen. Wobei ich zugebe, ich muss auf manchen Bildern schon danach suchen, wenn nur einer Deiner Hunde darauf ist ... denn am einfachsten ist es für mich natürlich, die Beiden an der Größe zu unterscheiden :)
    Zum Glück wird mich so etwas nie jemand fragen ;)

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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  2. Oh wow, dann doch soooo viele Unterschiede, hätten wir auch nicht geglaubt. Wir sind stolz, denn wir können Genki und Momo immer unterscheiden :-)) Genki sieht erwachsener aus.
    LG, Caspers Frauchen

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    1. Ein sehr schöner Bericht mit vielen Unterschieden. Ich weiß nicht seit wann, aber ich kann Momo und Genki schon etwas länger gut voneinander unterscheiden. Du machst es uns ja auch oft durch die Marken mit den Namen am Halsband und den farblich unterschiedlichen Geschirren.

      Momo ist wirklich kleiner und schmaler, etwas heller und ihre Augen sind stärker schwarz umrandet.Ich finde sie ein zarteres, mädchenhafteres Gesicht.

      Viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  4. So sehe ich es sogar...., so ein feiner Bericht der sogar "blinden Hühnern" das Sehen lernt.
    Ein herzliches Dankeschön von Ayka und ihrer Zweibeinerin

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