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Freitag, 12. Mai 2017

Zecken mögen uns nicht


Schon seit mehren Wochen ist das Thema "Zecken" und vor allem "Zeckenprävention" bei Hunden wieder überall im Munde. Bei einigen wurde das Thema sogar schon im Februar aktuell. Nur wir gucken wieder blöd aus der Wäsche und fragen uns "Warum mag uns denn keiner?" Nicht Mal die Zecken. Versteht mich nicht falsch - Ich kann auf Zeckenliebe ganz sicher verzichten und will mich sicher nicht darüber beschweren. Im Gegenteil. Ich bin sogar unglaublich dankbar, dass wir uns um Zecken keine wirklichen Sorgen machen müssen. Wir haben wirklich genug andere Sorgen auf unseren Spaziergängen. Aber ich wundere mich, sogar sehr. Schon das zweite Jahr in folge bleiben wir von Zecken nahezu gänzlich verschont. Im letzten Jahr hatten wir ganze 3 Zecken auf zwei Hunde verteilt. Ich kenne Hundebesitzer, die schaffen das an einem Tag. Dieses Jahr hatten wir noch überhaupt keine Zecken und das, obwohl wir absolut garnichts zur Zeckenprävention machen. Chemische Anti-Zecken-Präparate kamen mir noch nie auf den Hund. Als Genki bei uns einzog und ich damals noch bei unserer Hardcore Antibiotika-wie-Bonbons-verteilenden und auf jährliche 6-fach-Impfungen bestehenden Tierärztin war, erklärte sie mir, dass ich unbedingt ein chemisches Spot-On verwenden müsste, anders wäre das Zeckenproblem nicht in den Griff zu bekommen. Ich war zwar skeptisch, da ich aber als Ersthundebesitzer keine Erfahrung damit hatte, habe ich das erst Mal geglaubt. Immerhin ist das Thema Zecken ja auch wirklich nicht zu verharmlosen und man hört ja ständig, wie andere Hundebesitzer damit zu kämpfen haben. Also kaufte ich das Spot-On in ihrer Praxis und wollte es Genki Zuhause gleich auftragen. Kaum hatte ich damit begonnen, fing Genki an zu röcheln und zu husten! Ich war entsetzt, habe die Prozedur abgebrochen und Genkis Rücken so gründlich wie möglich gewaschen. Seit dem war das Thema chemische Zeckenabwehr für mich für immer abgeschlossen.


In den folgenden zwei Jahren versuchten wir es also mit rein natürlichen Zeckenmitteln. Im ersten Jahr hatten wir damit eigentlich ganz guten Erfolg, bzw. die große Zeckenplage blieb aus. So im Nachhinein betrachtet, weiss ich garnicht, wie viel davon wirklich den Präparaten zuzuschreiben war. Vor zwei Jahren hatten wir weniger Glück - Genki hatte es geschafft sich in ein Zeckennest zu legen. Eine ganze Woche lang war ich täglich damit beschäftigt winzig kleine Zecken aus ihm zu ziehen. Ich habe bei über 50 aufgehört zu zählen. Es war wirklich ganz grausig. Generell hatten wir in diesem Jahr, so habe ich das zumindest empfunden, nicht so viel Glück und immer Mal wieder Zecken. Vielleicht eine alle 1-2 Wochen bei Genki, dafür aber keine bei Momo. Inzwischen weiss ich, dass selbst eine Zecke pro Woche im Vergleich zu dem, was andere Hundebesitzer so täglich aus ihren Hunden pflücken, nicht so viel ist. Aber für mich war es damals mehr als je zuvor und und so habe ich andere Sachen ausprobiert, wie etwa andere natürliche Spot-Ons oder vor jedem Spaziergang Kokosöl ins Fell schmieren. Ein wirklicher Erfolg blieb aber bei allen Mitteln aus und wir hatten konstant alle 1-2 Wochen eine Zecke bei Genki im Fell.


Woran liegt es also, dass wir im letzten und bisher auch in diesem Jahr verschont bleiben, obwohl ich überhaupt nichts mehr gegen Zecken verwende? Ich habe, ehrlich gesagt, nicht die leiseste Ahnung. Wir sind bei weitem nicht mehr so oft im Wald wie früher, aber ab und an treibt es uns immernoch dort hin und Zecken gibt es ja nicht nur im Wald. Manchmal lese ich, dass Hunde mit einem besonders guten Immunsystem weniger anfällig seien. Dann bin ich kurz ziemlich stolz, schiebe es auf die mit viel Sorgfalt zubereitete gesunde Ernährung und freue mich so gesunde Hunde zu haben. Das hält aber meistens nicht lange an, denn sind wir Mal realistisch - Genki und Momo kommen mir nicht unbedingt als überdurchschnittlich gesunde Hunde vor. Tatsächlich sind wir für meinen Geschmack viel zu oft beim Tierarzt, auch wenn viele Besuche eher Verletzungen zuzuschreiben sind. Dann gibt es ja noch Momos Allergien und eine Allergie ist doch im Prinzip eine Störung des Immunsystems. Also, von wegen "gesund" und "gutes Immunsystem". Wenn man es Mal ganz streng nimmt, dann läuft es in der Natur eigentlich schon eher so ab, dass sich Tiere bevorzugt schwache und kranke Tiere als Beute suchen. Nun weiss ich nicht, ob Zecken dem selben Prinzip folgen, denn ich eine Zecke wäre, dann würde ich doch sicher lieber das Blut eines gesunden als das eines kranken Tieres trinken? Eine Zecke hat ja nicht, wie ein Wolf, das Problem, dass sie ihre Beute erst mühselig jagen muss und ein kränkliches Tier die ganze Sache für sie einfacher macht. Sie muss sich einfach nur fallen lassen und zubeißen. Auch bei Menschen ist es so, dass einige öfters von Zecken gestochen werden, als andere. Man vermutet, dass es am Geruch liegen könnte, aber so wirkliche Erkenntnisse darüber, wen Zecken am liebsten anzapfen, gibt es nicht. Bleiben Genki und Momo also verschont weil sie besonders gesund oder besonders krank sind, oder gar besonders stinken? Ich weiss es nicht. Ich freue mich darüber, dass wir in diesem Jahr von Zecken vollkommen verschont bleiben und hoffe, dass das auch weiterhin so bleibt.

Kommentare:

  1. Bei uns war das in den letzten jahren sehr unterschiedlich - mal mehr, mal weniger Zecken. Bei uns gibt es auch keine chemischen Keulen, nur ab und an mal ein Spray für die Halsbänder und Geschirre, etwas Kokosöl und Knoblauchkekse. Ob etwas davon wirkt oder nicht kann ich aber auch nicht wirklich sagen.
    Bei uns ist es nämlich wie bei euch - dieses Jahr haben wir noch nichts gemacht und hatten auch noch keine Zecke an den Hunden :) Manchmal freut es einen, wenn man nicht bei jeder Tierart beliebt ist!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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    1. Schön zu hören, dass wir doch nicht ganz alleine sind und es auch andere Hunde gibt, die bisher verschont bleiben. Ich würde aber zu gerne wissen, woran es liegt.

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  2. Viele Jahre haben wir immer mit natürlichen Produkten gearbeitet (Kokosöl, Knoblauch...) aber wirklich geholfen hat es nie.

    1-2 Zecken pro Wochen ist ja nichts *neidisch schau*....
    Wir sammeln die Viecher am laufenden Meter.
    Deswegen gehen wir seit 3 Jahren den "Harten" Weg und besitzen Seresto Halsbänder.
    Die sind in der Anschaffung zwar recht teuer (gute 40€ pro Band) aber dafür auch jeden € wert.
    Seitdem wir die Seresto Halsbänder im Frühjahr / Sommer / Spätsommer tragen sind wir frei von der Zeckenplage.
    Klar, ab und an beisst sich mal eine fest.... aber das können wir über ein halbes Jahr wirklich an 5 Fingern pro Hund ablesen.

    Wuff, Deco und Pippa

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  3. Wir sind bislang auch verschont geblieben und hoffen, dass das noch eine Weile so bleibt 🐶

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  4. oh! Ihr Glücklichen!
    Ich habe in diesem Jahr so mit den Biestern zu kämpfen! Unser "Bomber"-Foto hast Du ja neulich gesehen! Und das war nicht die erste in diesem Format!
    Ich finde noch krabbelnde und alle anderen festsitzenden Stadien dieser Plage! Auch einige der satten habe ich schon verteilt im Haus gefunden! Gruuuuselig, kann ich da nur sagen!
    Ich hoffe ich habe gerade eine Möglichkeit gefunden dagegen anzukommen. Aber dazu muss ich das noch ein wenig länger ausprobieren. Erst gestern abend habe ich wieder eine von Stimpys Kopf entfernt :(

    liebe Grüße
    Steffi mit Ren & Stimpy

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    1. Ja, euer Bild bereitet mir noch immer Alpträume! Ich bin wirklich froh, dass wir von so etwas verschont bleiben. Ich glaube, so vollgesogene Zecken hatten wir auch noch nie, weil wir sie durch das kurze Fell natürlich spätestens sehen, wenn sie stecknadelgroß sind. Bei Ren und Stimpy hat man da vermutlich gar keine Chance.
      Ich bin gespannt, was das für eine Möglichkeit ist! Ich bin ja bei ganz vielen Sachen auch immer ziemlich skeptisch...

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  5. Also, erst mal mögen wir Euch sehr gerne. Wir lieben Eure Bilder, Eure Geschichten und die herrlichen Backrezepte. Dies sollte doch viel mehr wert sein, als von Zecken geliebt und befallen zu werden.;o)

    Ich glaube schon, dass es der eigene Geruch ist, der Zecken abhält. Bei Mücken und Wespen sehe ich das auch. Sie mögen den Socke-nHalter lieber als mich. Wobei sich dies auch in den letzten Jahrzehnten verändert hat. In ganz jungen Jahren war ich bei allem, was stechen kann sehr beliebt.

    Ob dies aber mit Gesundheit oder Krankheit zu tun hat, weiß ich nicht. Ich denke aber eher nicht.

    Seid froh, dass ihr - ohne Mittel - verschont bleibt. Ich würde alles dafür geben. Obwohl wir hier nicht in einer Hochburg von Zecken leben, haben wir das Pech, dass wir sie in Sockes Fell nicht entdecken und erst nach dem Vollsaugen entfernen können. Davor ekelt sich der Socke-nHalter so sehr, dass wir in diesem Jahr leider wieder eine chemische Keule verwandt haben. Ich schäme nmich dafür....

    Viele liebe Grüße
    sabine mit Socke

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    1. Danke, danke! Wir sind auch nicht all zu traurig, dass Zecken uns nicht mögen.
      Ich finde nicht, dass du dich schämen musst. Ich wäre in deiner Situation auch nicht glücklich darüber, aber wenn eben nichts anderes hilft, muss man manchmal auch zu solchen Mitteln greifen. Ich habe ja nur großes Glück, dass wir das Problem ohne Chemiekeule in den Griff bekommen, aber hätten ständig Zecken im Fell, würde ich bestimmt auch über diese Option nachdenken müssen, denn irgendwas muss man ja tun. Die Gefahren durch Zecken sind ja auch nicht zu unterschätzen und es ist ja bei weitem nicht nur eine Sache des Ekels.

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  6. Oh, da sind wir doch direkt ein bisschen neidisch. Bei uns ist es in erster Linie Casper, den die Zecken geradezu lieben :-((( Wir waren leider vor zwei Monaten nach einer schrecklichen Attacke über mehrere Tage gezwungen ein Spot-On aufzutragen. Natürlich ganz, ganz schweren Herzens, aber es ging definitiv nicht mehr anders, es wäre sonst in einer Katastrophe geendet :-((( Wir schämen uns auch dfür, mussten aber wirklich abwägen und haben uns viel belesen. Es ist ein Spot-On, dass von einer befreundeten Züchterin benutzt wird. Es ist weder Frontline noch Braveco.
    LG, Caspers Frauchen

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  7. Aktuell habe ich gerade auch eine zeckenlose Phase, doch wenn ich dann wieder durchs hoche Heugras streiffe werden sie mich dann wieder lieben.
    Mein Frauchen hat auch schon gerätselt an was das liegen könne, ihre Hündin Lara hatte nämlich praktisch nie Zecken eingefangen, meie Vorgängerin war ein echte Sammlerin und ich eben nur zu ganz speziellen Zeiten.
    Da wäre wohl einmal eine vertiefte, wissenschafliche Studie angesagt.
    Sonntagsgruss von Ayka

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