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Freitag, 30. Juni 2017

Es kommt ein Sturm


Wir sind bei Tag 4 und somit über der Hälfte unseres Texel-Urlaubsberichtes angekommen. In unseren letzten Berichten habe ich erzählt, dass es zunehmend windiger wurde und sich unser geplanter Strandaufenthalt als schwierig erwies, da Genki und Momo Probleme mit dem herumwehenden Sand hatten. Leider sagte der Wetterbericht keine Besserung für die nächsten Tage voraus - im Gegenteil, die Prognose sah danach aus, als würde sich im Laufe des Tages aus dem steifen Windchen ein faustdicker Sturm entwickeln. Zusätzlich zum Wind gab es am Morgen des 4.Tages auch noch unliebsamen Regen. Da das Wetter ohnehin nicht nach großartigen Aktivitäten schrie, habe ich das Herrchen des Hauses Mal bis zum Mittag schlafen lassen und habe mit Genki und Momo eine kleine Runde im Wald gedreht. Unsere Unterkunft war für alle Fälle geschickt gelegen: Stadt und Einkaufsmöglichkeiten links von uns, Strand hinter uns und Wald rechts von uns. Tatsächlich habe ich aber von keinem einzigen Waldspaziergang Fotos gemacht, obwohl mich auch in den nächsten Tagen meine Morgenrunde immer dorhin führte. Nach unserem Spaziergang habe ich die beiden beim schlafenden Herrchen gelassen und bin ausnahmsweise alleine losgezogen. Ich wollte etwas durch die an diesem Tag menschenleere Einkaufsstraße bummeln und dann zum Strand gehen.


Nicht nur die Einkaufsstraße war ziemlich menschenleer, sondern auch der Strand. Es war noch immer sehr windig, aber durch den Regen war der Sand nass geworden und flog nicht mehr so stark umher wie am Vortag. Also wollte ich es auf einen Versuch ankommen lassen, bin zurück zur Unterkunft, habe Mann und Hunde eingepackt und wir sind gemeinsam zum Strand gegangen. Weil ich scheinbar an keinem Stand mit Hundespielzeug vorbeilaufen kann, habe ich bei meinem Stadtbummel eine kleine Schildkröte für Genki und Momo gekauft, die sie gleich einweihen durften.


Eine Weile sah es ganz gut aus und die beiden haben vergnügt gespielt, aber dann waren die Hundeschnuten und -augen doch wieder voller Sand. Momo hat das weniger ausgemacht. Wenn sie auf ihr Spielzeug fixiert ist, lässt sie sich von wenigen Dingen ablenken. Genki stand aber zunehmend etwas verloren da und so recht nach Spielen war ihm dann wohl auch nicht mehr. Auch wenn Momo gerne noch stundenlang weiter gespielt hätte, haben wir dieses Strandexperiment nach nur kurzer Zeit doch wieder für gescheitert erklärt.


An diesem Tag waren wir dann doch etwas planlos. Wir haben mit Genki und Momo unseren ersten Ausflug nach Den Burg gemacht. Den Burg ist der Hauptort Texels und besteht wie De Koog hauptsächlich aus Touristenläden und Gaststätten. Hier gibt es ein paar Straßen mehr, aber es ist immernoch ein recht überschaubares Örtchen. Da es inzwischen aufgehört hatte zu regnen und zwischenzeilich doch immer wieder die Sonne hinter den Wolken zum Vorschein kam, füllten sich die Straßen merklich und auch unglaublich viele Hunde waren hier unterwegs. Ich übertreibe sicher nicht, wenn ich euch sage, dass wir etwa alle 5 Meter an einem Hund vorbeigelaufen sind. Genki und Momo haben das ganze aber ganz hervorragend gemeistert. So etwa nach dem 20. Hund hat Genki sogar angefangen die fremden Hunde vollkommen zu ignorieren und nicht einmal mehr in ihre Richtung zu ziehen. Es hat sich sogar - ganz hinterlistig - ein kleiner Terrier an uns herangeschlichen, der plötzlich hinter mir stand und Genki beschnupperte, aber auch da ist er zum Glück ganz entspannt geblieben. Das sind immer die hinterhältigsten Hundebegegnungen. Man schaut nur kurz in die andere Richtung und wenn man den Blick wieder zum eigenen Hund wendet, hat sich vor seiner Nase plötzlich ein Hund materialisiert. 
Ich wollte den kleinen Tierladen in Den Burg aufsuchen, bin aber erstaunlicherweise leer ausgegangen. Der Laden konnte sich nicht ganz entscheiden, ob er nun ein Tierzubehörsladen oder ein Geschäft für Inneneinrichtung sein wollte und hatte leider auch nichts im Sortiment, das ich nicht ohne weiteres hierzulande bekommen könnte.


Nach unserem Stadtbummel haben wir uns wieder zurück zur Unterkunft begeben. Am späten Nachmittag sind wir noch einmal losgefahren und haben die Fotos gemacht, die ich euch ganz am Anfang unserer Urlaubsberichtsreihe gezeigt habe. Das  I ♡ Texel Schild wird nämlich eifrig in Texel durch die Gegend gekarrt und steht ständig an einem anderen Ort. An diesem Tag hatte ich im Internet gelesen, dass es sich am Flugplatz von Texel befindet und wir sind zum Fotografieren dort hin gefahren. Eigentlich wollten wir direkt im Anschluss daran weiter nach Odenschield fahren, beziehungsweise sind wir auch, haben uns dann dort aber nicht aus dem Genkimobil getraut, denn das war der Moment, an dem die Welt ein wenig begann unterzugehen. Den Rest des Tages verbrachten wir somit in unserer Unterkunft, sahen dem Regen dabei zu wie er horizontal regnete, verfolgten den Sturm und was er so anrichtete ein wenig im Interne und haben uns darüber gefreut, feste 4 Wände um uns herum zu haben und nicht zu den armen Campern nahe am Strand zu gehören.

Kommentare:

  1. Der Blick von Momo mit ihrer Schildkröte auf einem der letzten Bilder ist ja einfach nur goldig!!!! Zum knutschen.
    Liebe Grüße
    jasmin mit Nora, Rico und Sam

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  2. Das Haus liegt ja super toll mit Wald, Strand und City. Im Übrigen gehe ich auch im Urlaub in die Hundezubehörläden und versuche etwas mitzubringen...

    Ich finde, das hört sich trotz des Regens nach einem sehr entspannten Tag an. Sehr schön.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke, die so froh ist, dass Socke zum Schutz ihrer Augen Fell vor ihnen hat

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