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Montag, 26. Juni 2017

Nationalpark De Muy


Bei unserem letzten Blogeintrag zu unserem Texel Urlaub haben wir euch erzählt, dass es zunehmend windiger wurde, so dass wir leider nicht mehr an den Strand konnten, weil Genki und Momo Probleme mit dem umherwehenden Sand und ihren Augen bekamen und wir uns für den Tag somit nach einem Alternativprogramm umschauen mussten. Am Mittag haben wir mit den beiden zum ersten Mal einen Gang durch die Innenstadt von De Koog gewagt. Ich hatte es noch immer nicht geschafft das Barf-Regal des örtlichen Jumbos-Supermarkt im befüllten Zustand anzutreffen und so langsam ging das mitgebrachte Futter aus. Da uns am ersten Urlaubstag auf dem Jumbo Parkplatz jemand in unser parkendes Genkimobil gefahren ist (Und ohne Bescheid zu sagen abgehauen ist. 😒), hat das Herrchen des Hauses eine Jumbo-Parkplatz-Phobie entwickelt, so dass wir von da an nur noch zu Fuß einkaufen gegangen sind.  Die Innenstadt besteht eigentlich nur aus einer einzigen Straße voller Gaststätten und Touristengeschäften. Sie beginnt direkt bei unserer Unterkunft und endet am Jumbo. Bisher hatten wir es vermieden mit Genki und Momo durch die Straße zu laufen, denn dort ist etwa alle 3 Meter ein Hund anzutreffen und die zum Teil sehr volle Straße macht das Ausweichen schwierig. Genki und Momo haben die kurze Strecke aber trotz zahlreicher Hunde hervorragend und ganz ohne Drama gemeistert und auch der Futterbestand konnte endlich wieder gefüllt werden.

Urlaub mit Hund - Texel De Koog
Urlaub mit Hund - Texel De Koog

Am Nachmittag sind haben wir uns dann zum Nationalpark De Muy begeben. De Muy ist eine Mischung aus Dünen, Heiden und Wiesen mit zahlreichen Pflanzen-und Vogelarten, sowie freilaufenden Galloway Rindern. Eigentlich waren die Rinder der Grund, weshalb ich ursprünglich garnicht nach De Muy wollte, denn seit unserem Ausflug in den Bergtierpark Fürth-Erlenbach, bei dem Momo ein riesiges Theater vor den Tiergehegen veranstaltet hatte, meiden wir alle Tierparks und Wildtiere. Wir waren schon 2013 mit Genki in De Muy und damals war das kein Problem gewesen. Damals haben wir die Rinder nur aus der Ferne gesehen und Genkis Interesse hielt sich in Grenzen.

Urlaub mit Hund - Texel De Muy

Leider hat uns auch im Nationalpark der Wind zu schaffen gemacht, denn nicht alle Wege waren befestigt und auch dort flog der Sand umher, wenn auch bei weitem nicht so schlimm wie am Strand. Trotzdem sind alle meine Versuche Genki und Momo in de Muy abzulichten kläglich gescheitert, denn keiner von beiden hat die Augen noch so recht offen halten können.

Urlaub mit Hund - Texel De Muy

Bei unserem Spaziergang in de Muy haben wir dann auch zwei Gruppen von Galloway Rindern getroffen. Garnicht weit vom Weg standen sie herum und waren von uns sichtlich unbeeindruckt.

Urlaub mit Hund - Texel De Muy Galloway Rinder

Mit Sicherheit sind die Rinder viele Besucher gewohnt und lassen sich so leicht durch nichts aus der Ruhe bringen. Das ist auch ganz gut so, denn wie erwartet konnte sich Momo nicht benehmen und hing beim Anblick der wuscheligen Kühe keifend und fiepsend in der Leine. Genki hat sich von diesem Verhalten anstecken lassen und auch nicht gerade sein bestes Benehmen zur Schau gestellt.

Urlaub mit Hund - Texel De Muy Galloway Rinder

Zum Glück hat sich Momo aber nach einer Weile etwas beruhigt, auch wenn die Galloway Rinder ihr keine Ruhe gelassen haben, solange sie sie noch sehen konnte. Genki hat sich dagegen schnell wieder beruhigt und sich lieber dem Untersuchen der vielen verschiedenen Gerüche (und Kuhfladen) in de Muy gewidmet.


Ansonsten gibt es über unseren Ausflug in de Muy nicht mehr viel zu erzählen. Wir haben gesehen, dass es dort riesige Heidekrautfelder gibt und im Herbst müssen diese sicher einfach nur traumhaft aussehen. Bei unserem Besuch hat dort aber leider nichts geblüht und an vielen Stellen war selbst das Gras vertrocknet und gelb und hat eher einen traurigen Anblick abgegeben. Nur wenige andere Urlauber haben sich an dem Tag dorthin begeben, oder vielleicht hat sich das ganze auch nur in dem großen Gebiet verlaufen. Unser Spaziergang dort war somit entspannend und ereignislos zugleich.
Urlaub mit Hund - Texel De Muy

Kommentare:

  1. Oje das ist super ärgerlich, wenn das Auto beschädigt wird und der Verursacher dann einfach abhaut. Ich kann dein Mann sehr gut verstehen, dass er keine Lust auf eine Wiederholung hatte. Das mit dem Sand ist echt doof gewesen - aber klar deine beiden haben ja kein schützendes Fell vor den Augen und man weiß ja von sich selber wie unangenehm es ist, wenn man etwas ins Auge bekommt.
    Deine Reisebericht gefällt mir sehr gut. Du hast ein tolles Auge für die Landschaftsfotografie und man bekommt einen guten Eindruck von der Insel. Wobei ich mir immer unsicherer werde, ob Texel etwas für uns wäre. Mir ist es glaube ich zu überlaufen.
    LIebe Grüße
    Sali

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    1. Ja, das stimmt, Texel ist schon sehr überlaufen. es ist auch schon eigentlich ein bisschen das Sylt der Niederlande und fast eine reine Urlaubsinsel. Das ist zwar einerseits nicht immer so schön, aber andererseits hat man immernoch den Vorteil, dass Hunde dort an allen Stränden erlaubt sind, was man ja wiederum an den meisten deutschen Stränden leider nicht hat. Außerdem waren wir ja auch noch zu Pfingsten da, da ist natürlich auch nochmal etwas mehr los als sonst.

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  2. Those big things must be Great Danes! BOL
    Lily & Edward

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  3. Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Du präsentierst und immer so wunderbare Bilder und liest man dann den Text, dann wird man wehmütig. kann bei Euch bitte auch einmal etwas richtig toll sein? Ihr hättet es doch wirklich so verdient. Eine Unfallflucht ist nicht nur eine Straftat, sondern auch sehr ärgerlich. Ich hoffe Euer Auto blieb fahrbereit. Und der Sand in den Augen ist wirklich nicht schön. Das tut ja richtig weh. Da ist das verbellen der Rinder ja wirklich harmlos. Zudem muss der Frust über den Sand in den Augen ja auch irgendwo herausgelassen werden.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Ich glaube, meine Texte kommen wohl schlimmer rüber, als es tatsächlich war! Abgesehen davon, dass es wirklich ärgerlich war, dass wir an 2 oder 3 Tagen garnicht an den Strand konnten, obwohl das ganze als Strandurlaub gedacht war, hatten wir eine schöne Zeit.
      Ja, das Genkimobil ist noch fahrbereit, hat nur eine unschöne Delle in der Seitentür. Schade ist sowas natürlich, zumal es im Gegensatz zu unserem Vorgängerauto eigentlich in einem gepflegten und unfallfreien Zustand war, aber über solche Dinge, die man nicht ändern kann, ärgere ich mich nicht weiter und den Urlaub habe ich mir davon auch sicher nicht vermiesen lassen.

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  4. Ei, da wart ihr ja in einer ganz tollen Landschaft die ich so gar nicht kenne, die würd ich ganz gerne auch einmal erkunden. Die Rinder da benehmen sich ja(und sehen auch ein weinig so aus) wie "Schäfchen". Nur das mit dem "Futtermangel" müssten wir noch etwas disskutieren.
    Grüsse von Ayka

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  5. Wie schade, dass der fliegende Sand euch so verfolgt hat - besonders natürlich für Genki und Momo. Der Nationalpark ist sicher eine Augenweide, wenn alles blüht und grün ist - so wirkt es wirklich ener trostlos.
    Das mit der Delle im Auto und der Unfallflucht ist ärgerlich - auch wenn ich froh bin, dass keinem von euch etwas passiert ist. Nur gut, dass ihr euch davon den Urlaub nicht habt verderben lassen.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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