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Freitag, 7. Juli 2017

De Bollekamer und der Sturm


Bei unserem letzten Texel-Beitrag haben wir euch erzählt, dass gegen Abend ein Sturm aufzog, so dass wir ab dem späten Nachmittag lieber in unserer Unterkunft geblieben sind. Auch am nächsten Morgen tobte der Sturm weiter, wir wollten aber nicht einen ganzen Tag mit Herumsitzen in unserer kleinen Ferienwohnung verschwenden. Wir reisen stets mit bescheidenem Budget und das spiegelt sich auch in unseren Unterkünften wieder: Zum Übernachten reicht es, aber so gemütlich, dass man im Urlaub darin außer zum Essen und Übernachten seine Zeit verbringen möchte, ist es eher nicht.
Ich hatte den Sturm über den Abend und Morgen ein wenig im Internet verfolgt. Der Wind schaffte es zwischenzeitlich bis auf Windstärke 9 und hatte seine Spuren hinterlassen. Auf den Campingplätzen hatten Urlauber ihre Zelte abgebaut und Notunterkünfte bezogen, bei uns am Strand hatte der Wind eine Windschutzscheibe eines Strandpavillions herausgerissen und über den Strand geweht. Am schlimmsten hat es aber Paal 9 getroffen. Der Strand hier hatte schon gelitten und war sehr kurz, so dass man mit Baggern dabei war neuen Sand aufzuschütten. Durch den Sturm war das Meer aber bedrohlich nah an den Strandkiosk gekommen und um zu verhindern, dass dieser überflutet wird, waren den Abend über Bagger damit beschäftigt gewesen, Sand vor den Kiosk aufzutürmen. Wir wollten uns das ganze ansehen, haben aber Genki und Momo dafür im Genkimobil gelassen. Der Sturm und der dadurch herumwehende Sand wären sicher nicht angenehm für die beiden gewesen.

Niederlande Texel paal 9

Wir waren nicht die einzigen Besucher, die sich an Paal 9 Regen, Sand und Wind um die Ohren fliegen ließen und auch Urlauber mit Hunden waren dort. Hier konnte ich sehen, dass bei weitem nicht jeder Hund so empfindlich auf den herumwehenden Sand reagierte. Ein kleiner Terrier rannte immer wieder wie ein Verrückter im Kreis über den Strand. Ob er Wind, herumfliegenden Schaum oder Sand jagte, weiss ich nicht, aber er sah aus, als hätte er den Spaß seines Lebens. Für Genki und Momo wäre das sicher nichts gewesen.


So waren wir auch auch an diesem Tag zumindest kurz am Strand, wenn auch ohne Genki und Momo. Für den Rest des Tages mussten wir uns wieder ein strandloses Programm suchen. Da wir sowieso in der Nähe waren, sind wir gemeinsam in das Dünengebiet De Bollekamer gegangen.

Urlaub in Holland Texel De Bollekamer mit Hund

Auch hier sah es zu dieser Jahreszeit eher ziemlich karg aus und das graue Wetter trägt sicher nicht zum schönen Anblick bei. Während es im Dünengebiet De Muy Galloway Rindern gibt, leben in de Bollekamer Schottische Hochlandrinder und sogar Exmoor-Ponys. Sehr gerne hätte ich diese gesehen, aber dieses Mal hatten wir leider kein Glück. Die einzigen Tiere, die wir dort zu Gesicht bekommen haben, waren Raben. Die Rinder und Ponys hatten sich an diesem Tag gut versteckt.


Während wir bei unserem Spaziergang durch de Muy immer wieder anderen Spaziergängern begegnet sind, gab es zumindest auf dieser Seite von de Bollekamer nicht nur keine Tiere, sondern auch keine anderen Menschen. Bei etwas besseren Wetterbedingungen hätte ich diese Idylle sicher mehr zu schätzen gewusst.

Da bleibt man kurz stehen um Fotos zu machen und plötzlich sind Mann und Hund weg.
Wenigstens einer wartet auf mich.
Urlaub in Holland Texel De Bollekamer mit Hund
Hier gibt es nichts zu sehen.
Nach einer Weile sind wir wieder umgedreht und haben das auf der anderen Straßenseite liegende Dünengebiet erkundet. Dort haben wir festgestellt, dass niederländische Schulklassen wohl echt hart im Nehmen sein müssen, denn eine ganze Klasse hatte an diesem Tag einen Ausflug zum Dünengebiet gemacht - mit dem Fahrrad!  Ich hätte bei diesem Sturm nun wirklich nicht auf dem Fahrrad gegen den Wind ankämpfen müssen wollen.
Auf dieser Seite von de Bollekamer befindet sich die Niederländische Küstenbatterie “Den Hoorn”. Auch bei unserem ersten Texelbesuch waren wir schon dort und wenn ich die neuen mit den alten Fotos vergleiche, so sah es damals - an einem wunderschön warmen Tag mit blauen Himmel - alles ein wenig ansprechender aus, selbst der Bunker.

Küstenbatterie “Den Hoorn" in de Bollekamer
Urlaub in Holland Texel De Bollekamer mit Hund
Irgendwie ist Momo geschrumpft.
Genki und de Bollekamer im August 2013. De Bollekamer geht auch in schön.
Der Bunker ist interessanter als das fotografierende Frauchen.
Wie das an der Nordsee so ist, kann sich das Wetter innerhalb eines Tages drastisch ändern und auch wenn es bei unserem düsteren Ausflug in de Bollekamer nicht abzusehen war, kam am Nachmittag doch tatsächlich die Sonne raus und der Wind lies endlich nach. Wir haben somit unseren geplanten Ausflug nach Oudeschild, den wir am Vortag wegen des starken Wind und Regens hatten ausfallen lassen, nachgeholt. Außerdem haben wir uns Schafe, den Deich und die Windmühle in der Nähe von Oost angeschaut, hatten also noch ein schönes Programm bei gutem Wetter, auch wenn es für den Strand leider weiterhin zu windig blieb.

Kommentare:

  1. Es tut mir so leid, dass ihr wirklich wieder (halbtags) Pech mit dem Wetter hattet - aber an der Nordsee kann es sich immer schnell ändern. Ich muss zugeben, dieser so ganz andere Teil der Nordsee ist auch schön und ich freue mich, dass ich ihn durch Deine Bilder auch mal sehe.
    Bei uns gibt es ja keinen großen Sandstrand, nur in St. Peter Ording. Wir sind eher an den grünen Deichen unterwegs und da ist es bei Wind zwar auch nicht immer angenehm, aber wenigstens weht es einem keinen Sand in die Augen ;)
    Die letzten Bilder zeugen aber wirklich von einem schönen Nachmittag und etulicher Wetterbesserung.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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  2. Much better in the summer
    Snorts,
    Lily & Edward

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  3. Uuuih, das war ja mal ein Sturm. Schade, dass so viel zerstört wurde. Zum Glück ist Euch nichts Schlimmeres passiert.
    Ihr habt wie immer das Beste aus der Situation gemacht und Euer Ausflug am Nachmittag ist wunderschön. Endlich einmal ein Wahrzeichen von Holland, eine Windmühle…

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  4. Bei den nächsten Ferien müsst ihr unbedingt vorher die "Wettermacher" bestechen.
    Schöne Reportage
    Gruss Ayka

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