http://4.bp.blogspot.com/-yidThUbXIxU/Vh-N1Rc8k4I/AAAAAAAALQs/lEkez6qcsNE/s1600/Startseite.jpg        http://www.genkibulldog.de/search/label/Ausflug        http://www.genkibulldog.de/search/label/Rezepte         http://www.genkibulldog.de/search/label/Selbstgemachtes         http://www.genkibulldog.de/search/label/Gesundheit         http://www.genkibulldog.de/p/das-sind-wir.html

Freitag, 28. Juli 2017

Regenzeit ist Wellnesszeit


Bei uns herrscht gerade akute Regenzeit. Während wir noch bis vor kurzem schönstes Sommerwetter hatten, hat uns die Regenflut, die in letzter Zeit wohl im Norden Deutschlands gewütet hat, nun auch erreicht und es regnet es hier schon seit Tagen nahezu ununterbrochen von Morgens bis Abends. Sowohl Genki als auch Momo sind keine Freunde des Regens und wenn es Bäche vom Himmel gießt, machen wir auch keine ausgedehnten Spaziergänge. Daran hätte hier einfach keiner so richtig Freude. Wenn es aber Mal eine Pause vom starken Regen gibt, freuen wir uns um so mehr und nutzen diese gerne. Für Genki hat der Regen einen positiven Nebeneffekt: Überall auf den Feldern gibt es Pfützen. Und Pfützen, die mag er sehr, vor allem im Sommer.



Dann werden Pfützen, egal wie groß oder klein, oder wie schlammig, gerne für ein ausgiebiges Wellnessbad genutzt. Es soll ja Hunde geben, die sich zu fein für dreckige Pfützen sind. Genki gehört ganz eindeutig nicht dazu. Momo hat sich zwar noch nie in eine Pfütze gelegt, aber auch sie liebt es zumindest ihre Pfoten in die Pfütze zu stellen. Wenn es vor uns am Rand eines Weges eine Pfütze gibt, wird sie in der Regel einen Schlenker machen, nur um durch die Pfütze zu laufen.


Diese Woche haben wir aber nicht nur jede Menge Pfützen auf unseren Feldern vorgefunden, sondern auch einen ganz ungewohnten Besucher, von dem ich euch gerne erzählen möchte. Zur Zeit steht dort auf vielen Feldern der Mais sehr hoch, so dass es nicht ganz so überschaubar ist, wie sonst. Deshalb kommt Genki an die Leine, wenn wir uns einer Wegzweigung nähern, da ich nicht sehen kann, was uns hinter der Ecke erwartet und ich mich nicht plötzlich mit einem freilaufenden Genki einem fremden Hund vor der Nase konfrontiert sehen möchte. Diese Woche kamen wir an so einem Weg vorbei und mein erster Blick wandert sofort nach links um zu schauen, ob alles frei ist und ich Genki wieder laufen lassen kann. Der Weg war aber nicht frei und recht verdattert wollte ich zum Herrchen des Hauses hinter mir sagen "Da steht ein..." .. "Fuchs" war mein erster Gedanke, aber das erschien mir so ungewöhnlich, dass ich im letzten Moment auf "komischer roter Hund ohne Besitzer" ausweichen wollte und den Satz aus Verwirrung garnicht beendete. Aber es war tatsächlich ein Fuchs, der uns erst garnicht bemerkte und als er uns doch sah, lieber die Flucht in das nächste Maisfeld ergriff. Natürlich hatte ich Mal wieder nicht das passende Objektiv auf der Kamera. Mein Telezoom-Objektiv befand sich ordentlich verpackt in meinem Rucksack, auf der Kamera hatte ich eine 35er-Festbrennweite. Für alle, die wenig Ahnung von Objektiven haben: Auf der Rangliste des "ungeeignetesten Objektiv der Welt um ein wildes Tier auf größerer Entfernung zu fotografieren" befindet es sich vermutlich auf Platz 1. Deshalb gibt es nur dieses eine Bild vom winzigen Fuchs in Popo-Ansicht, dass ich schnell gemacht habe, bevor ich auch Momo angeleint habe (Falsche Prioritäten, Monika! Falsche Prioritäten!). Die hat sich für den Fuchs übrigens entweder absolut garnicht interessiert, oder ihn überhaupt nicht gesehen. Auch Genki blieb vollkommen ruhig. Erst als der Fuchs im Maisfeld verschwand, wollte er dann doch gerne hinterher. Für den Rest des Spazierganges, der uns weiter an den Maisfeldern, in denen der Fuchs verschwunden war, führte, blieben die Beiden dann doch lieber an der Leine. Genki und Momo sind zwar zwei absolute Blindfische, aber man soll sein Glück ja nicht herausfordern.

Kommentare:

  1. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie herzlich ich gelacht habe ... so vieles an Deinem Beitrag kommt mir bekannt vor (nur bekomme ich nie ein Bild hin, das man auch nur halbwegs zeigen könnte). Wie oft habe ich schon überlegt, was denn da vor uns auf dem Feldweg steht - bis ich dann endlich das Reh oder den Hasen erkannt habe. Und auch dann war oft der erste Gedanke: mach schnell ein Bild! Cara ist ja meistens an der Leine und Damon hört doch gut. Und auch ich habe dann öfter gedacht: falsche Entscheidung, denn Damon spurtet doch mal los :) Und auch mit Cara an der Leine und einem Hasen in Sicht ist es nicht sinnvoll noch eine Kamera mit ins Spiel zu bringen. Aber ich kann jetzt mit Stolz behaupten, meine Sony überlebte schon einige Flüge.

    Du hast das wunderbar beschrieben und ich hatte viel Freude an diesem Beitrag.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Freut mich, dass du amüsiert warst.
      Wir treffen hier sonst nicht so unerwartet Tiere. Ein Mal habe ich ein Wildschwein recht weit vom Wald entfernt getroffen, aber sonst sind es meistens bei uns Hasen, rebhühner oder Störche, mit denen man auch rechnen kann und unsere Ratespiele beschränken sich auf "Ist das da vorne ein Pferd?", "Kannst du erkennen, ob der Radfahrer da 'nen Hund hat?" und solche Dinge.
      Ich glaube, das erst Fotografieren könnte ich nicht Mal eine Entscheidung nennen. Ich habe in dem Moment nur garnicht nachgedacht und Genki war ja an der Leine und mir war garnicht so bewusst, dass Momo es nicht war (denn dafür war ja das Herrchen dabei). Da war es mein erster Instinkt ein Foto zu machen und dann zu denken "hey, Hund, warum läufst du hier eigentlich ohne Leine rum?2:

      Löschen
  2. Auch mir kommt das durchaus bekannt vor. Es ist noch gar nicht so lange her, da gehen der Herzensmann, ich und die Muckels im Wald spazieren, gehen um eine Kurve und da steht keine drei Meter von uns weg ein Reh mitten auf dem Weg. Ein zweites stand am Rand. Beide schauten uns neugierig an und machten absolut keine Anstalten weg zu laufen. Zum glück waren auch die Muckels ziemlich erstaunt darüber, so das im ersten Moment keiner Anstalten machte die Rehe zu jagen. Die Rehe sind dann auch ganz gemütlich weiter spaziert, so das mir genug Zeit blieb die Muckels anzuleinen.
    Liebe Grüße
    Jasmin mit Nora, Rico und Sam

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Rehe haben wir schon öfters gesehen, aber meistens nur aus der Ferne und ich glaube, die haben Genki und Momo zum Glück auch nicht bemerkt. Rehe und vor allem Wildschweine (da habe ich sogar mal eines unten im Ort getroffen!) gibt es hier ziemlich viele, aber einen Fuchs habe ich noch nie gesehen und auf unseren Feldern, die ja garnicht in unmittelbarer Waldnähe liegen, auch nicht damit gerechnet.

      Löschen
  3. Auf den Bildern ist das Wellnessprogramm so schön zu sehen, aber Du glaubst gar nicht wie froh ich bin, dass Socke Genkis Vorliebe nicht teilt. Puuuh, da würde nach jedem Wellnessprogram erst einmal ein Wannenbad nötig werden…..

    Wie sieht es mit den Geschirren aus? Musst Du die auch regelmäßig waschen oder reicht Trocknen und Ausbürsten?

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das kann ich mir vorstellen. Ich glaube, bei Sockes Fell würde ich bei dem Wellnessprogramm auch verzweifeln. So stört es mich nicht weiter, wobei ich langsam meine Genki "riechen" zu können, so dass ein Bad demnächst doch wohl fällig wird. Aber auch das ist ja bei uns nicht so aufwendig und im Sommer macht er das vielleicht sogar gerne.
      Die Geschirre wasche ich gelegentlich Mal in der Waschmaschine mit, aber meistens reicht trocknen lassen oder zuvor vielleicht kurz im Waschbecken ausspülen.

      Löschen
  4. Was für ein herrliches Wellnessprogramm.... :D

    Schlabbergrüße Bonjo

    AntwortenLöschen
  5. Die Situationen mit dern Wildbegegnungen kennen wir soooo gut, meine Fotografin setzt zuerst alle Aufmerksam auf mich - bei Wildbeobachtunge - und erst wenn ich mich gut benehme kommt ihr in den Sinn das hätte jetzt ein gutes Bild abgegeben "hätte".
    Schlammbäder sind doch sooo gesund - herrliche Bilder
    Gruss Ayka

    AntwortenLöschen
  6. Geil! Das "ungeeignetesten Objektiv der Welt um ein wildes Tier auf größerer Entfernung zu fotografieren". Das stimmt wohl! Aber hast du trotzdem ganz gut gemeinter. Auch wenn ich nicht sagen kann ob es ein Fuchs, Reh oder roter komischer Hund ohne Herrchen ist. Du hast es also gut nachgestellt und ich kann voll nachvollziehen wie du dich in dem Moment gefühlt hast. :P

    Zu den Pfützen und dem Wellness, den haben wir hier zur Zeit auch! :D Alfi liebt es sich in Pfützen zu legen wenn es richtig schön warm ist. Manchmal würd ich mich gern dazu legen... Hund müsste man sein! :D

    Grüße
    Nadine und Alfi

    AntwortenLöschen

Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. ♡