http://4.bp.blogspot.com/-yidThUbXIxU/Vh-N1Rc8k4I/AAAAAAAALQs/lEkez6qcsNE/s1600/Startseite.jpg        http://www.genkibulldog.de/search/label/Ausflug        http://www.genkibulldog.de/search/label/Rezepte         http://www.genkibulldog.de/search/label/Selbstgemachtes         http://www.genkibulldog.de/search/label/Gesundheit         http://www.genkibulldog.de/p/das-sind-wir.html

Freitag, 29. September 2017

Die Blümchengang


Wenn selbst schon das Herrchen des Hauses anfängt zu jammern, dass er Kiwi und Cathy viel zu lange nicht mehr gesehen hat, dann ist klar, dass ein neues Zusammentreffen der coolsten Hundegang der Welt längst überfällig ist. So haben wir uns eines schönen Wochenendes zu Grummelfee Kiwi und Sonnenschein Cathy begeben und einen gemeinsamen Spaziergang gemacht. Auf dem Spaziergang selbst sind nicht viele Bilder entstanden und auch wenn sich alle über das Treffen gefreut haben, wurde dieses Mal nicht viel zusammen gespielt. Momo hat zu viel Respekt vor Kiwi und Genki hat anfänglich noch ein paar Versuche unternommen, aber nachdem er von Kiwi so sehr angefahren wurde, dass er spontan zwei Meter zur Seite gesprungen ist, hat er sich nicht mehr so recht getraut. Als er dann noch von Cathy angegiftet wurde, nachdem er versucht hat sie anzurammeln, hat er die (Damen)welt endgültig nicht mehr verstanden. Bilder haben wir aber trotzdem einige für euch, denn ich habe ein paar Blümchenhalsbänder zu unserem Treffen mitgebracht und die Gang damit fotografiert:

Splittergruppen
Sind Sonnenblumen noch männlich genug?
Momo Mal mit nur ein bisschen Leidensmiene
Immer-gute-Laune-Cathy
Kiwi weiss, dass sie aussieht wie ein Blumentopf mit Füßen und ergreift lieber die Fluch.
Ich freue mich, dass es Mal wieder mit einem Treffen der Gang geklappt hat und mag auch die entstandenen Bilder. Normalerweise bin ich bei meinen eigenen Fotos immer sehr überkritisch, aber bei dem Vorhaben vier Hunde vor die Linse zu bekommen und auch noch bei bewölktem Himmel zu fotografieren waren meine Erwartungen so minimalistisch, dass ich positiv überrascht bin, dass überhaupt brauchbare Bilder entstanden sind. Ja, Genki gibt wieder den ohrenlosen Kartoffelkopf und Momo schaut, als wäre sie der unglücklichste Hund der Welt, aber immerhin sind alle drauf, schauen alle in eine ähnliche Richtung und sind alle mehr oder weniger im Fokus Man muss sich auch mit den kleinen Dingen zufrieden geben. Hoffentlich wird es bis zum Nächsten Treffen nicht wieder so lange dauern.

Mittwoch, 27. September 2017

Nicht immer so harmonisch


Auch wenn es vermutlich sonst den Anschein hat, läuft bei uns nicht immer alles ganz so harmonisch ab. Nicht etwa zwischen Genki und Momo, denn die beiden sind ein Herz und eine Seele. Schwierigkeiten gibt es dagegen ab und an zwischen unseren Katzen, denn diese wurden schon vor Jahren beim Zusammenzug zwischen mir und dem Herrchen des Hauses in eine Zwangs-WG gesteckt. Zwei Katzen - das Geschwisterpaar Kronos und Themis, brachte er mit und eine eingeschworene Einzelgängerkatze - Freya - ich. Freya hätte auf die Gesellschaft der anderen Katzen gerne verzichten können und zu Beginn, als wir noch in einer viel kleineren Wohnung lebten, war es auch schwierig. Inzwischen haben wir genügend Platz, so dass sie den anderen aus dem Weg gehen kann und sie haben sich alle ganz gut arrangiert.


Der Einzug von Genki hat zum Glück zu keinen Schwierigkeiten geführt. Themis und Kronos sind sehr aufgeschlossene und kontaktfreudige Katzen. Vor allem Kronos ist der liebste und freundlichste Kater der Welt, der einfach jeden mag. Freya hatte seltsamerweise weniger Probleme mit einem Hund als Wohngefährten als mit anderen Katzen. Ich würde nicht so weit gehen zu behaupten, dass sie Genki mag - denn Freya mag niemanden so wirklich - aber sie hat ihn nie so gemieden wie die Katzen. Dagegen hat Genki schnell gelernt Freya aus dem Weg zu gehen, denn wenn er ihr doch Mal zu nahe kommt, teilt sie auch gerne aus.

Mit Momo Einzug war zu Beginn eigentlich alles erst Mal gleich, aber irgendwann hat sie ihre Leidenschaft zum Katzen Jagen entdeckt. Vor allem bei fremden Katzen, die wir draußen treffen, ist es wirklich schlimm. Sie dreht durch, wirft sich in die Leine und fängt an zu kreischen. Genki haben Katzen früher immer nicht besonders interessiert, aber jetzt kommt es schon Mal vor, dass er mitmacht. Ein Herz und eine Seele eben. Zuhause hat sie mit dem Katzen jagen nicht viel Erfolg. Vor Freya hat auch sie zu viel Respekt. Kronos ist meistens zu unmotiviert um sich jagen zu lassen. Da kann es schon Mal vorkommen, dann Momo bellend vor ihm auf und ab hüpft und er gerade Mal müde die Augen öffnet, sich aber nicht dazu bequemen kann, aufzustehen oder gar wegzurennen. Manchmal kommt Kronos zu ihr und kuschelt sie an und gibt ihr zärtliche Kopfnüsse. Das findet sie meistens ziemlich unheimlich. Leider habe ich es noch nie geschafft, so einen Moment aufzunehmen, aber es ist einfach zu niedlich, wie Momo ihn mit weit aufgerissenen Augen entsetzt anstarrt als würde sie Denken "Hilfe, was macht der da?!". Katzensprache versteht sie nicht.

Ein gefundenes Opfer hat sie dagegen in Themis gefunden. Jetzt ist es zum Glück nicht so schlimm, dass die arme Themis hier den ganzen Tag durch die Wohnung gejagt wird. So etwas passiert hier vielleicht ein Mal in der Woche oder seltener. Meistens rennt Momo ihr kurz hinterher, Themis springt irgendwo hoch, wo sie außer Reichweite ist, und alles ist wieder gut. Manchmal aber, wenn Themis eben nicht sofort wegrennt, dann kommt es zu Szenen wie hier, wo sich Momo immer weiter reinsteigert. Letztendlich musste ich sie hier irgendwann aus dem Zimmer aussperren, damit Themis sich wieder herunter traut. Genkis Verhalten im Video ist auch ganz "typisch Genki": Vollkommen planlos, "ich peile Mal wieder garnicht, was hier abgeht". Mal wird nach dem Spielzeug gegriffen, Mal kommt er zu mir. Er weiss, irgendwas passiert hier, aber versteht eigentlich auch nicht so recht, was Momo will.

Montag, 25. September 2017

Hiphop ist tot und du bist schuld


Wir zeigen euch auf unserem Bog wirklich viele Bilder, aber was wir euch selten, beziehungsweise eigentlich nie, zeigen, sind Bilder aus unserer kleinen Stadt. Vor allem die Gelegenheiten, mit denen wir mit Genki und Momo in der Innenstad waren, kann ich an der Hand abzählen, es gibt dort aber auch nicht wirklich viel zu sehen. Wir wohnen in einer Kleinstadt, bei der das Stadtzentrum, wenn man es überhaupt so nennen kann, außer der üblichen Eisdiele und Bäckerei nicht viel zu bieten hat. Was wir allerdings nur wenige Gehminuten von unserer Wohnung entfernt haben, ist eine Unterführung unter der Bundesstraße, die legal zum Besprühen mit Graffiti freigegeben ist. Eigentlich hätten wir damit die perfekte wechselnde Fotokulisse, nur sind Fotos dort leider nicht so einfach zu machen, da der Großteil der bunten Bilder in der unbeleuchteten Unterführung liegt. Als ich aber vor einiger Zeit dort vorbeikam und gesehen habe, dass jemand eine Bulldogge auf die Wand gesprüht hatte, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, Genki und Momo doch Mal davor abzulichten. Die Bulldoggenbilder gab es natürlich auch, aber viel lustiger fand ich diesen Spruch (Und da er außerhalb der Unterführung lag, war er auch einfacher zu fotografieren):


Genki und Momo waren wohl ganz verwirrt, warum sie schon auf unserer morgentlichen Runde im Stadtgebiet für Fotos still halten sollen. Das machen wir doch sonst nie! Vor allem Momos leidender Blick spricht Bände. Und mit dem Spruch "Hiphop ist tot und du bist schuld" im Hintergrund, sieht es fast so aus, als würde sie sich persönlich dafür verantwortlich fühlen.


Natürlich gibt es auch noch die angekündigte Bulldogge. Es handelt sich wohl um den Englischen Vetter von Genki und Momo und all zu freundlich schaut er auch nicht aus.

Freitag, 22. September 2017

Rezept: Bananen-Kokos Muffins für Hunde


Heute haben wir wieder ein schnelles Rezept für Hundemuffins für euch. Ich habe Mal wieder versucht getreidefreie Muffins zu backen. In der Vergangenheit habe ich das schon mit Kokosmehl versucht und es hat sehr gut funktioniert. Dieses Mal habe ich mich zum ersten Mal an Leinmehl versucht. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich das Backen mit Kokosmehl bevorzuge, weil Leinmehl doch sehr zum Klumpen zu neigen scheint, es war aber noch machbar.


Zunächst zerdrückt ihr eine halbe Banane - bei mir waren es etwa 50g - mit einer Gabel und verrührt die Bananenpampe mit einem Ei. Dann rührt ihr 50ml Kokosmilch unter. Ich habe auch kein Problem damit mit normaler Milch zu backen, denn Genki und Momo scheinen damit, zumindest in den verwendeten kleinen Mengen, keine Probleme zu haben. Wenn es bei euren Hunden ähnlich ist, könnt ihr auch Kuhmilch verwenden. Wer Kokosmilch verwenden will, kann den Rest einfach einfach in geeigneten Behältnissen einfrieren. So habe ich es gemacht, da man Kokosmilch meistens nur in  400ml Dosen bekommt. So kann man den Rest für spätere Backprojekte verwenden. Dann wird das Leinmehl untergerührt. Wie schon zu Beginn geschrieben, neigt es zum Klumpen, mann muss das Ganze also ordentlich rühren. Danach wird der Teig in Muffinförmchen gefüllt und die Muffins bei 180°C für etwa 30 Minuten gebacken. Bei uns hat es für drei kleine Muffins gereicht.


Die fertigen Muffins haben eine etwas andere Konsistenz als übliche Muffins oder auch als die Muffins mit Kokosmehl. Sie sind weich und eher saftig. Normalerweise tut sich Genki mit Muffins etwas schwer: Er leckt an ihnen herum und ich muss sie für ihn mindestens halbieren, damit er sie in den Mund nimmt. Dieses Mal waren die Muffins mit einem einzigen Happs weg - so schnell, dass ich nicht Mal wirklich Fotos machen konnte. Es scheint also geschmeckt zu haben.

Mittwoch, 20. September 2017

Monatspfoto September: Kontrastreich


Ein weiterer Monat, ein weitere Monatspfoto. Diesen Monat begann eigentlich alles wie immer: Ich hatte nicht den Hauch einer Idee für das September Thema des Monatspfotos "Kontrastreich" auf midoggy. Kontrastreich sollen wohl die farbenfrohen Blätter im Herbst sein, aber auch im letzte Jahr gab es im selben Monat ein herbstliches Thema und schon da haben wir festgestellt, dass im September noch nicht viel vom üppigen, bunten Laub zu sehen ist. Nach anfänglicher akuter Planlosigkeit kam irgendwann doch die Idee Mal die "Selektive Farbe"-Funktion der Kamera auszuprobieren und so entstand doch auch diesen Monat ein Beitrag zum Monatspfoto.


Mission "Kontrastreich" erfolgreich ausgeführt. Nebenbei konnte ich auch noch meiner Bastellwut nachgehen, denn da ich keine roten Blumen hatte - und auch nicht extra nur für ein Bild kaufen wollte - habe ich sie aus Servietten gebastelt.

Montag, 18. September 2017

Am Schriesheimer Steinbruch



Jetzt wo der Herbst sich so ordentlich in's Zeug legt, ist es bei uns langsam wieder an der Zeit für die ersten Ausflüge, bei denen wir nicht auf Bademöglichkeiten für Genki und Momo zum Abkühlen angewiesen sind. Auch wenn der Herbst mich sonst eher melancholisch stimmt und nicht zu meinen Lieblingsjahreszeiten gehört, ist das eine seiner wenigen positiven Begleiterscheinungen. Unser erster Ausflug führte uns zum Schriesheimer Steinbruch, garnicht so weit von uns entfernt. Als wir oben ankamen, waren wir nicht nur alle außer Atem, sondern die Sonne, die bei unserem Start noch geschienen hat, hatte sich in der Zwischenzeit leider auch verabschiedet.



Wie immer hatte ich versucht mich im Vorfeld bestmöglich über unser Ausflugsziel zu informieren. Der Schriesheimer Steinbruch wird im Internet als Kletterwand beworben und bei der Wegbeschreibung vom Parkplatz bei der Strahleburg aus ist von einem etwa 20minütigen Aufstieg die Rede. Das muss für sportliche Menschen gelten (und für Menschen mit besserem Orientierungssinn, die sich nicht unterwegs verlaufen, weil sie in der Hoffnung besonders steile Wege umgehen zu können die Wegbeschilderung ignoriert haben), denn wir haben etwa eine Stunde gebraucht, bis wir es endlich zum Steinbruch geschafft haben.




Oben angekommen wurden wir zwar mit einer schönen Landschaft belohnt, waren aber irgendwie durch den steilen Aufstieg viel zu erschöpft um sie so richtig genießen zu können. Obwohl wir an einem Wochenende unterwegs waren, haben wir auf der kompletten Strecke, weder auf den Hin- noch Rückweg, nicht einen einzigen Menschen getroffen. Das spricht wohl dafür, dass der Schriesheimer Steinbruch kein beliebtes Ausflugsziel ist und nicht nur uns der Weg zu anstrengend war. Wir sind ja eigentlich durchaus Odenwalderprobt und das ständige Auf- und Ab gewohnt, aber diese Strecke war stellenweise auch für uns ungewohnt steil.




So habe ich oben angekommen nur schnell meine Erinnerungsbilder gemacht - die nicht Mal besonders schön geworden sind, denn ich hatte aufgrund des Sonnenscheins zu Beginn nur ein Schönwetterobjektiv dabei - und sind wieder den Rückweg angetreten. Da es oben doch recht viele steile Klippen gab, war es uns auch zu riskant Genki und Momo dort herumtoben zu lassen, obwohl sie sehr neugierig waren und gerne jede Ecke unter die Lupe genommen hätten. Man sollte meinen, auf dem Rückweg bergab zu laufen sei angenehmer gewesen, aber durch den permanent an der Leine ziehenden Herrn Genki, war es noch schwieriger den steilen Weg herunterzulaufen, ohne irgendwo den Odenwald runterzukullern. Ich bin ganz froh, dass wir Mal oben waren, aber so bald wird es und dort eher nicht noch einmal hin verschlagen.

Freitag, 15. September 2017

Die Perspektive bei der Hundefotografie

Hundefotografie - Perspektive

Heute wagen wir uns auf unserem Blog Mal in unbekannte Gewässer und versuchen Fototipps zu geben. Das ist etwas, wovon ich sonst eher Abstand nehme, weil ich meine eigenen Fotos oft zwar mag (und ebenso oft auch nicht), mir aber bewusst bin, dass die technische Umsetzung meistens nicht optimal ist. In der Regel verstehe ich die Theorie, habe aber Schwierigkeiten sie in der Praxis umzusetzen. Deshalb gibt es hier auch keine Tipps zu den richtigen Einstellungen eurer Kamera bei der Fotografie von Hunden, sondern etwas ganz anderes, mit dem, so finde ich, jeder seine Fotos verbessern kann. Und das gute daran ist, dass es auch ganz egal ist, womit ihr fotografiert - egal ob mit der Spiegelreflex-, System- oder Kompaktkamera oder sogar mit dem Handy - wenn man die Perspektive bei der Hundefotografie beachtet, kann man jedes Bild ungemein verbessern.

Es ist etwas, das man in jedem Buch und jedem Artikel über die Hundefotografie lesen kann: "Fotografiert eure Hunde auf Augenhöhe." Genau diesen Tipp wollte ich vor einiger Zeit an jemanden weitergeben und wurde gefragt, weshalb man das so machen sollte. Ohne Bildmaterial konnte ich es aber außer mit "Weil es besser aussieht" schwer erklären. Deshalb habe ich zur Veranschaulichung in letzter Zeit immer Mal wieder versucht die selbe Situation auf Augenhöhe und von oben zu fotografieren um den direkten Vergleich zu haben.

Einen Hund auf Augenhöhe zu fotografieren bedeutet sich mit der Kamera auf seine Gesichtshöhe zu begeben. Wenn man einen großen Hund hat, genügt es dazu oft schon in die Hocke zu gehen. Bei kleineren Hunden muss man sich aber oft auch auf den Boden legen. Man kann sich auch, wenn man sich nicht flach auf den kalten Boden legen möchte, nur auf die Knie begeben und die Ellbogen auf dem Boden aufstützen (und hoffen, dass einem keiner zuschaut, weil man sehr albern aussieht, wie man seinen Hintern dabei in die Höhe streckt). Für mich hat das auch den Vorteil, dass ich meine Ellbogen auf dem Boden aufstützen kann und so einen stabileren Halt für meine Kamera habe und so das Verwackeln vermeiden kann. Andererseits ist man so natürlich gerade bei Fotos von Hunden in Bewegung weniger flexibel, was vermutlich ein Grund ist, weshalb ich lieber mit Telezooms statt mit Festbrennweiten fotografiere.


Das erste Beispiel ist mit meinem Telezoom entstanden und Momo war, als ich das Bild gemacht habe, noch sehr weit von mir entfernt. Deshalb wirkt es auch beim ersten Hinschauen auf dem linken Bild, das aus dem Stehen entstanden ist, als hätte ich sie frontal fotografiert. Im Vergleich zum rechten Bild, das auf dem Boden entstanden ist, wirkt die Perspektive sehr ähnlich, aber spätestens am Hintergrund erkennt man den Unterschied. Auf dem linken Bild sieht man nur den Boden und die Perspektive wirkt verzerrt.

Hundefotografie

Beim zweiten Bild ist es ganz ähnlich, wobei ich hier näher an Genki und Momo stand und sie auf dem linken Bild von leicht schräg oben fotografiert wurden. Hier fällt der verzerrte Hintergrund besonders auf. Auf dem linken Bild sieht es fast aus, als wäre hinter den beiden eine Steigung und nur der Boden als Hintergrund sieht gleich weniger ansprechend aus als saftiges Grün und Berge (Vom Strommast wollen wir jetzt Mal nicht reden). Hier sieht man aber nicht nur am Hintergrund, sondern auch an den Hunden selbst schon ganz gut, wie viel schöner das Bild wirkt, wenn man sie auf Augenhöhe fotografiert.

Hundefotografie - Hunde auf Augenhöhe aus der richtigen Perspektive fotografieren

Je näher man am Hund steht, desto größer ist der Unterschied in der Perspektive und desto größer die Wirkung. Bei den nächsten Fotos lag Genki auf unserem Balkon. Bei einem liegenden Hund muss man selbst eigentlich immer, egal wie groß oder klein dieser ist, auch auf dem Boden liegen um die Perspektive richtig einzufangen. Wir wollen schließlich das Gesicht unseres Hundes auf dem Bild haben und nicht nur die Schädeldecke.


Ein weiterer Vorteil der automatisch entsteht, wenn man den Hund auf Augenhöhe fotografiert, ist die Tiefenunschärfe, wenn Objektiv und Kameraeinstellungen denn die richtigen Voraussetzungen mit sich bringen. Möchte man einen unscharfen Hintergrund im Bild, ist es wichtig, dass das zu fotografierende Objekt, in diesem Fall der Hund, einen gewissen Abstand zum Hintergrund hat. Je größer dieser Abstand, desto leichter lässt sich die Tiefenunschärfe umsetzen. Wenn man den Hund jedoch, wie auf den linken Bildern, aus dem Stehen heraus fotografiert, ist der Hintergrund immer der Boden und der Hund ist natürlich davon nicht weit entfernt. Der Hintergrund wird nicht unscharf, der Hund hebt sich nicht richtig aus dem Bild hervor und der Boden gibt auch selten eine schöne Fotokulisse her. Egal wie schön die Landschaft ist - Wenn ihr euren Hund aus dem Stehen fotografiert, habt ihr selten viel davon auf dem Bild.

Hundefotografie - Hunde auf Augenhöhe aus der richtigen Perspektive fotografieren

Es gibt natürlich auch einige Situationen, in denen auch ein von oben fotografierter Hund ein wunderschönes Bild abgeben kann. Vorzugsweise sind das Situationen, in denen der Hund direkt vor einem sitzt und nach oben schaut. In diesem Fall wird aber dennoch "auf Augenhöhe" mit dem Hund fotografiert, denn er richtet ja auch in dieser Perspektive sein Gesicht frontal auf die Kamera.

Hunde fotografieren - Die Perspektive

Ganz anders sieht das selbe Motiv aus, wenn der Hund nicht nach oben in die Kamera blickt. Selbst ohne einem ansprechenden Hintergrund macht es einen riesigen Unterschied, ob man seinen Hund im Stehen oder Liegen/Hocken fotografiert.


Heute ist das Fotografieren meiner Hunde auf Augenhöhe für mich eine Selbstverständlichkeit und ich frage mich, wie ich sie je anders fotografieren konnte. Wenn ich mir aber nicht nur viele Hundebilder im Internet anschaue, sondern auch in unserem eigenen Blog 2 oder 3 Jahre zurückblicke und sehe, wie ich Genki und zu Beginn auch Momo konsequent aus dem Stehen heraus fotografiert habe, dann wird mir bewusst, dass dieser doch so naheliegende Tipp wohl garnicht so naheliegend ist. Wenn ihr bisher noch nicht auf die Perspektive, aus der ihr eure Hunde fotografiert, geachtet habt, dann leitet euch dieser Blogbeitrag vielleicht dazu an, mit der Perspektive zu spielen und selbst auszuprobieren, wie sehr sich ein Bildergebnis mit der eigenen Position verändert.

Mittwoch, 13. September 2017

Das Chamäleon


Der Sommer ist inzwischen auch bei uns endgültig vorbei und es ist in wirklich kurzer Zeit sehr herbstlich geworden. Deshalb nutze ich noch einmal die Gelegenheit euch ein paar Bilder zu zeigen, die im Laufe des Sommers entstanden sind. Vor allem bei unseren Ausflügen an den Neckar hatte ich meine Kamera sehr oft dabei, aber da selten etwas erwähnenswertes passiert ist und ich euch nicht jede Woche mit "Da, schaut, Genki und Momo mal wieder am Neckar" Bildern ohne Text langweilen wollte, haben es die meisten Fotos nie auf unseren Blog geschafft. Es ist aber im Laufe der Zeit eine kleine Sammlung an Bilder von Genki und seinem Chamäleon entstanden und so möchte ich euch heute von seiner wieder entdeckten Liebe zu diesem Hundespielzeug erzählen.


Das lustige Vinylchamäleon wohnt eigentlich schon seit September 2016 bei uns. Damals hatte Genki seine Ohrenentzündung und musste beim Tierarzt zur Untersuchung in Narkose gelegt werden. Genki leidet immer unglaublich beim Tierarzt und bekommt nach der Behandlung ein kleines Geschenk von mir. Da sich ein Tierfachhandel in der Nähe unserer Tierarztpraxis befindet, darf er es sich auch oft direkt nach dem Tierarztbesuch selbst aussuchen (weshalb wir inzwischen eine kleine Sammlung fast identischer quietschender Vinylhühner hier habe). Er wählt immer qietschendes Spielzeug und läuft es im Mund tragend überglücklich durch den Laden.


Das Chamäleon wohnt nun also schon seit einem Jahr bei uns und wurde auch zu Beginn innig geliebt. Aber wie es nun Mal so ist, haben wir viel zu viel Hundespielzeug. Genki greift sich oft einfach eines der Spielsachen aus seinem Korb, das oben liegt. Nur ganz selten passiert es, dass er vor dem Korb steht und anfängt zu weinen, weil er ein ganz bestimmtes Spielzeug will, das weiter unten liegt, so dass ich ihm helfen muss. So ist das Chamäleon irgendwann weiter nach unten gerutscht und in Vergessenheit geraten.

Hunter Vinyl Hundespielzeug Chamäleon "Alligator"

Für gewöhnlich hatten wir bei unseren Ausflügen an den Neckar unsere Schildkröte, die wir in Texel gekauft hatten, dabei, aber Momo hat sie beim Tragen oft so gehalten, dass sie ihr ganzes Gesicht verdeckt hat und so die entstandenen Fotos nicht all zu schön geworden sind. Ich habe also unseren Spielzeugkorb nach Sachen durchsucht, die sie gut aus dem Wasser nehmen kann, die schwimmen und ihr Gesicht nicht verdecken und bin dabei wieder auf das Chamäleon gestoßen.


Momo hat sich aber garnicht für das Chamäleon interessiert, sondern ist lieber bei ihrer Schildkröte geblieben. Statt dessen hat Genki seine Liebe für das Spielzeug wieder entdeckt. Unermüdlich möchte er, dass wir es für ihn werfen und beim Wiederbringen hat er immer viel Freude daran das  Chamäleon hin und her zu schütteln. Es ist nicht nur weich und biegsam, sondern macht dabei durch den Quietscher im Inneren auch noch lustige Geräusche.


Wie immer freue ich mich, wenn Genki ein Spielzeug für sich (wieder)entdeckt, dass er so sehr mag und das ihn lange zum Spielen animiert. Er hat uns fast so beharrlich wie Momo darum angebettelt es geworfen zu bekommen. Manchmal war es auch ein wenig anstrengend, denn wenn wir bei einem Spaziergang aufhören Momos Spielzeug zu werden, nimmt sie es in den Mund und trägt es einfach vor sich hin. Genki ist aber immer beharrlich vor dem Chamäleon stehen geblieben und hat gewartet, bis es wieder geworfen wird.

Das lustige Chamäleon, das es zum Beispiel hier* zu kaufen gibt, ist übrigens von Hunter und nennt sich "Alligator", weil es mehrere Tierchen der Serie gibt und einer davon ein Alligator ist. Ich habe aber leider noch keinen Shop gefunden, bei dem man sich aussuchen kann, welches Tier einem zugeschickt wird, sonst wäre ich versucht gewesen die anderen Tiere der Serie auch noch für Genki zu kaufen.
*Dieser Beitrag enthält Amazon Affiliate Links