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Montag, 20. November 2017

Auch bei schlechtem Wetter


In letzter Zeit habe ich das ein oder andere Mal darüber nachgedacht eine Blogpause einzulegen, einen Winterschlaf sozusagen, bei dem wir uns erst im Frühling wieder melden, denn vorher ist wohl nicht mehr mit gutem Wetter zu rechnen. Ich habe schon ganz oft betont, wie sehr ich den Herbst nicht mag, aber dieses Mal kommt er mir ganz besonders garstig vor. Es ist schon fast winterlich kalt, es regnet nahezu jeden und dann auch gerne den ganzen Tag, die Sonne bekommt man mit etwas Glück alle 14 Tage Mal kurz zu sehen und natürlich nie zu unseren Spaziergehzeiten und zudem ist es ständig neblig, diesig und wird auch noch immer früher dunkel. Diese Voraussetzungen sind natürlich nicht nur suboptimal um etwas schönes oder abwechslungsreiches mit Genki und Momo zu unternehmen, sondern je schlechter hier das Wetter wird, desto schlechter werden auch meine Fotos. Keine gute Kombination zum Bloggen. Aber natürlich geht unser Alltag hier weiter voran und so auch das Bloggen, wenn auch zur Zeit nicht besonders aufregend oder von guten Bildern begleitet. Dabei mangelt es mir eigentlich nicht einmal an Bildern. Im Laufe des Jahres haben sich so viele Bilder angesammlt, die ich sehr gerne mag, aber zu denen ich nichts zu sagen hatte und nun warten sie auf irgendeine passende Gelegenheit um hervorgeholt zu werden. Nur ist jetzt vielleicht nicht die richtige Gelegenheit um Sommerbilder zu zeigen.


Wie ihr seht leiden Genki und Momo deutlich weniger unter dem schlechten Wetter als ich. Zumindest bis wir bei den Minustemperaturen angekommen sind. Auf diesem Spaziergang wollte Momo ihren Ball nicht mit Genki teilen und hat irgendwann beschlossen ihn in ihrem Mund zu bunkern. Da passt er auch perfekt rein.


Gegen Ende unseres täglichen Nachmittagspazierganges auf den Feldern wird es inzwischen schon so dunkel, dass das Fotografieren überhaupt nicht mehr möglich ist und bis Ende Dezember wird dieser Zeitpunkt immer weiter vorgezogen. Vielleicht gibt es hier dann irgendwann doch die Sommerbilder zu sehen.
 

Freitag, 17. November 2017

Hauptsache mit Ball


Während die Temperaturen bei uns aktuell schon ganz deutlich in Richtung Winter gehen, möchte ich euch heute noch einige der sehr weniger herbstlichen Bilder zeigen, die wir dieses Jahr gemacht haben. Sie entstanden noch im letzten Monat bei einem Spaziergang im Odenwald. Inzwischen ist bei uns im Odenwald tatsächlich schon der erste Schnee gefallen, aber da unser Genkimobil noch keine Winterreifen hat, können wir zur Zeit nicht dort hin.


An einer der wenigen Lichten Stellen im sonst so düsteren Odenwald wollte ich Fotos von Genki und Momo mit einer Hasenmütze machen. Leider habe ich nur eine davon, so dass ich kein Gruppenbild machen konnte. Auch von Genki habe ich an diesem Tag einige Bilder gemacht, aber er schaute auf allen Bildern so ernst, als wollte er mir sagen, dass die niedliche Mütze unter seiner Würde ist. Deshalb gibt es heute nur Momos Bilder zu sehen, denn auch eine Hasenmütze hält sich nicht vom Strahlen ab.


Um genau zu sein gibt es so ziemlich nichts, dass ich Momo anziehen könnte, dass sie irgendwie auch nur ansatzweise irritieren könnte - Solange sie nur ihren Ball hat. Und weil Momo draußen meistens lieber ihren Ball als Belohnung geworfen haben möchte, statt wie Genki ein Leckerchen zu bekommen, rennt sie nach dem Foto auch sofort - inklusive Hasenmütze - wieder strahlend ihrem Ball hinterher.


Wenn sie ihren Ball jagen kann ist ihr nicht nur vollkommen egal, dass sie etwas auf dem Kopf trägt, sondern wie es scheint auch, dass sie nichts mehr sehen kann.


Alles egal! Solange sie nur ihren Ball hat, ist für Momo die Welt in Ordnung. Und die Bilder, die dabei entstanden sind? Mal wieder nicht ganz das, was ich ursprünglich im Kopf hatte, aber dafür um einiges lustiger.

Mittwoch, 15. November 2017

Rezept: Apfel-Kokos Kugeln für Hunde

Hundekekse selbst backen Apfel-Kokos Kugeln

Bei uns vergeht derzeit keine Woche ohne ein neues Hundekeksrezept. Ist es peinlich, wenn ich zugebe, dass ich nur etwa jedes dritte Rezept überhaupt aufschreibe und natürlich auch oft alte Rezepte wiederverwende, also viel öfters Hundekekse backe, als ich hier Rezepte zeige? Was sagt das über den Kekskonsum bei uns aus? Warum können sich Genki und Momo nicht langsam durch die Gegend kugeln? Und warum haben wir noch immer keine neuen Tricks gelernt? An mangelnden Keksen kann es bei uns nicht liegen. Fragen über Fragen, auf die ich keine Antworten habe, aber dafür habe ich ein neues Hundeleckerchen-Rezept, nämlich für fruchtige Apfel-Kokos Kugeln.
Hundekekse selbst backen Apfel-Kokos Kugeln für Hunde Rezept
Hundekekse in Kugelform sind immer die einfachsten, weil man dabei nicht so sehr darauf achten muss einen gut ausrollbaren Teig zu bekommen. Gerade bei Hundekeksen ist es nicht immer so einfach, wenn man nicht möchte, dass der Großteil der Kekse später nur aus Mehl besteht. Bei Kugeln muss man nur darauf achten, dass sie zusammenhalten.
Für dieses schnelle Rezept wird zunächst ein kleiner Apfel - bei uns waren das etwa 60g - entkernt und klein geraspelt und dann erst mit den feuchten Zutaten Kokosmilch und Koköl vermischt und danach mit den Kokosraspel und dem Buchweizenmehl verknetet.

Hundekekse selbst backen Apfel-Kokos Kugeln für Hunde Rezept

Der Teig wird dann zwischen den Händen zu möglichst gleichgroßen Kugeln gefrollt und bei 180°C für etwa 25 Minuten gebacken. Die tatsächliche Backzeit hängt wie immer davon ab, wie groß ihr die Kugeln formt.
Rezept: Apfel-Kokos Kugeln für Hunde

Montag, 13. November 2017

Chamäleon Gedenkbeitrag


Wir gedenken heute unserem Chamäleon, das leider von uns gegangen ist. Oder sich vermehrt hat, je nachdem wie man es sieht. Den ganzen Sommer über warst du uns ein treuer Gefährte. Zwischen dir und Genki - das war die ganz große Liebe. Unermüdlich hat er dich gefangen, getragen und durch die Gegend geschüttelt. Dann ist dir ein Schleudertrauma zum Verhängnis geworden und plötzlich warst du entzweit und dein Innenleben quill aus dir heraus. Wir waren alle sehr traurig, außer Genki, der das ganze eher als Zugewinn als als Verlust gesehen hat.  Quasi als Upgrade von  Chamäleon 1.0 zu Chamäleon 2.0.

Du hast Genki immer ein Strahlen in's Gesicht gezaubert.
Warst stets ein treuer Gefährte.
Hast uns auf allen Spaziergängen begleitet.
Bist sogar mit uns baden gegangen.
Nie ist Genki deiner überdrüssig geworden.
Dann hat dich dieses harte Schicksal ereilt.
Aber du und Genki, ihr seit euch immernoch treu geblieben.

Ja, da war es hinüber, Genkis heißgeliebtest Chamäleon. Natürlich haben wir versucht Ersatz zu beschaffen und ein Neues bestellt. Aber es soll wohl nicht sein, denn es erwies sich als nicht lieferbar. Wir werden aber unser Glück noch in einem anderen Laden versuchen, ansonsten will das Schicksal uns wohl sagen, dass Genki seinen zwei Chamäleonhälften treu bleiben möchte.

Freitag, 10. November 2017

Und es juckt immer noch

Und es juckt immer noch

Es ist nun schon wieder lange her, dass ich über Momos Allergien geschrieben habe und das hat auch seinen Grund: Es hat sich seit unserem letzten Update, das schön im März 2017 zurückliegt, nicht wirklich etwas neues getan. Und es frustriert mich. Wie gerne würde ich hier schreiben "Hurra! Wir haben endlich etwas gefunden, das hilft! Momo ist geheilt!". Aber Pustekuchen. Das wird es hier wohl nie zu lesen geben. Ich habe mich offiziell damit abgefunden dass Momos Juckreiz uns ihr ganzes Legen lang begleiten wird. Wir haben alles versucht, nichts hat geholfen. Wobei, so ganz stimmt das nicht: Unsere Rettung sind nach wie vor Momos T-Shirts, die sie Zuhause immer trägt und die verhindern, dass sie sich tagtäglich blutig kratzt. Eine nicht wirklich zufriedenstellende Lösung, aber leider alles, was wir haben.

Unser Allergietagebuch führe ich noch immer, aber eher halbherzig. Manchmal trage ich meine Kreuzchen erst eine Woche später ein. Denn egal wie akribisch ich in den ersten Monaten alles aufgeschrieben habe, vom Staubsaugen, Bettwäsche Wechseln bis zum Baden - Ich konnte absolut keinen Zusammenhang zur Intensität ihres Juckreizes feststellen. Manchmal hält es sich in Grenzen, manchmal ist es kaum auszuhalten. Was wir schon seit einer ganzen Weile nicht mehr verwendet haben und wohl auch nicht mehr verwenden werden, ist das Cortisonspray. Eigentlich sollte das Spray bei Anwendung sofort wirken. Das hat es bei uns aber nicht. Wir mussten Momo immer mehrere Tage, manchmal eine ganze Woche lang, hintereinander einsprühen, bis das ganz schlimme Jucken nachließ. Hier hat mir der Allergiekalender doch geholfen, denn er hat mir gezeigt, dass die schlimmen Kratzattacken ebenso ohne Cortison nach einer Weile nachließen und es scheinbar gar keinen Zusammenhang zwischen dem Spray und ihrem Zustand gab.

Blog Hund Französische Bulldogge Gesundheit Allergie Juckreiz Hyposensibilisierung Desensibilisierung Hautprobleme

Was wir nach wie vor machen ist die Hyposensibilisierung, auch wenn sie nach bald genau zwei Jahren keine Wirkung zeigt. Wenn es doch eine Verbesserung seit beginn dieser Therapie gab, dann ist sie so minimal, dass sie mir nicht auffällt. Hier, in einem älteren Blogbeitrag haben wir euch von unserer Unzufriedenheit mit Momos Dermatologin erzählt. Leider ging die Geschichte noch weiter. Wie bereits erzählt wurde uns schon vor Monaten bei einem unserer Kontrolltermine gesagt, wenn die Hyposensibilisierung so keine Wirkung zeigen würde, würden wir die Intervalle zwischen den Injektionen abändern. Ganz zu Beginn haben wir auch einiges an von der Dermatologin selbst verfasstem Infomaterial über diese Therapie erhalten und ich bin diese erneut durchgegangen und auch dort steht wortwörtlich:

"Der Abstand, in dem die Injektionen durchgeführt werden muss, ist ganz unterschiedlich und wird individuell angepasst."

Aber trotz negativer Rückmeldung über den Erfolg der Therapie wurde es ihrerseits nie wieder angesprochen. Auf unsere Fragen hieß es immer nur, wir würden die Hyposensibilisierung noch nicht so lange machen und könnten noch keine Erfolge erwarten. In ihrem Infomaterial stand, die meisten Tiere würden nach 3 bis 4 Monaten auf die Therapie reagieren. Über diesen Zeitpunkt waren wir schon lange hinaus. Ich bin jemand, der Fachleuten ungern widerspricht. Ich fühle mich wissenstechnisch unterlegen und gehe immer davon aus, dass sie es doch besser wissen müssen als ich und ihnen zu widersprechen sehr unhöflich, ja, gar anmaßend, wäre. Irgendwann, um genau zu sein nach 18 Monaten, ist mir dann doch der Geduldsfaden gerissen. Schließlich geht es hier nicht nur um jede Menge Geld, das wir fortlaufend in eine wirkungslose Therapie investieren, sondern vor allem um meinen Hund, der sich tagein und tagaus kratzt. Ich habe unserer Dermatologin eine E-Mail geschrieben, in der ich sie noch einmal daran erinnerte, dass sie es war, die gesagt (und geschrieben) hatte, dass bei Ausbleiben eines Erfolges eine Anpassung notwendig sei und ob wir das nun, nach damals immerhin 18 Monaten, nicht Mal langsam machen könnten. Ihre Antwort war:

"Wenn bis jetzt keinerlei Verringerung des Juckreizes eingetreten ist, so habe ich wenig Hoffnung, dass eine Erhöhung der Injektionsfrequenz eine Verbesserung erbringt".

Warum das denn plötzlich? Warum wurde vorher gesagt, dass eine Anpassung der Intervalle eine Option sei, ja, warum schreibt sie selbst, dass die Therapie individuell an den Hund angepasst wird, wenn sie es dann doch nicht wird? Und warum wird eine Anpassung nicht einmal versucht? Was haben wir denn an dieser Stelle noch zu verlieren, außer Geld? Das ist für mich so langsam die Krönung einer Reihe schlechter Erfahrungen, die ich leider immer und immer wieder mit Tierärzten und Tierheilpraktikern mache: Immer wieder wird betont, dass eine Therapie individuell auf den Hund angepasst werden muss und natürlich kann das nur der teure Fachmann machen. Und dann wird doch eine Standartprozedur angewandt, die genau so wahrscheinlich auf Seite XY des Lehrbuches steht. Die versprochene "individuelle" Behandlung lässt nur den sogenannten Spezialisten unentbehrlich erscheinen, letztendlich gibt es sie nicht. Ich verstehe natürlich, dass man bei bestimmten Erkrankungen - ob bei Tierarzt oder -heilpraktiker - als erstes Mal auf gut bewährte Standartbehandlungen zurückgreift. Wenn etwas bei vielen Hunden so gute Erfolge gezeigt hat, warum nicht erst Mal so probieren? Da spricht nichts dagegen. Aber wenn es so eben keine Erfolge zeigt, warum werden wir dann einfach hängen gelassen?  Pech gehabt. Wir sind ein paar tausend Eure ärmer, aber immer noch genau da, wo wir am Anfang waren.

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Und jetzt? Ich spiele immer wieder mit dem Gedanken einen anderen Spezialisten aufzusuchen. Aber macht es überhaupt Sinn oder werden wir doch nur wieder mit den selben Standartprozeduren abgespeist? Wird wieder alles untersucht werden? Bekommt Momo ihr, ich glaube inzwischen, 5. oder 6. Hautgeschabsel ohne Ergebnis? Muss der ganze kostspielige Hautallergietest wiederholt werden? Würde eine Abänderung der Injektionsintervalle überhaupt etwas bringen? Ich weiss es nicht. Ein bisschen habe ich mich damit abgefunden, dass Momos Zustand nun eben so bleibt, wie er ist. Dass wir alles versucht haben. Wir waren mit ihr bei zwei Tierärzten, zwei Tierheilpraktikern und einer Spezialistin. Wir haben so langsam wirklich alles versucht, was man so versuchen kann. Medikamente, Shampoos, Sprays, Cremen, Nahrungsergänzungen, Heilpilze, Akupunktur, Homöopathie, Bioresonanz. Es hilft alles nichts.

Wenn es über Momos Allergien, wieder erwarten, etwas neues zu berichten gibt, werde ich auf unserem Blog darüber schreiben. Ansonsten wird das wohl der letzte Beitrag zum leidigen Thema "Momos Juckreiz" sein.

Mittwoch, 8. November 2017

Zwischen den Luxuserdbeeren


Bei uns hat zur Zeit die Routine etwas überhand genommen. Ausflüge haben wir leider aus verschiedenen Gründen schon seit einer Weile nicht mehr machen können und unser Spaziergang führt uns fast täglich auf die Felder. Genki und Momo haben aber bisher noch nicht protestiert. Um wenigstens etwas Abwechslung zu haben, versuchen wir gelegentlich die Strecken auf den Feldern zu variieren und auch das Spielzeug wird ausgetauscht. Heute habe ich ein paar Bilder von so einem Spaziergang für euch. Es schien ausnahmsweise die Sonne und wir haben Mal wieder unseren Jolly Pets Bounce-n Play Ball dabei. Bei diesem Ball müssen wir ja immer etwas aufpassen, dass Genki nicht wieder seine Grenzen vergisst und sich überanstrengt.


Unsere Spazierstrecke führte uns an diesem Tag an den Luxuserdbeeren vorbei - Wir haben noch nicht so ganz herausgefunden, was es damit auf sich hat und weshalb bei uns im Herbst Erdbeeren angebaut werden. Wir wissen nur, dass der Aufwand, der für sie betrieben wird, enorm ist und sie daher wohl für einen absurden Preis verkauft werden müssen. Deshalb nennen wir sie auch Luxuserdbeeren. Schon seit Wochen konnten wir zusehen, wie die Erdbeerfelder erst von Scharen an Menschen bepflanzt wurden, wie über allen Felder Gitter aufgebaut wurden, wie Bewässerungssysteme angelegt wurden und seit dem beobachten wir ganz fasziniert (und sehr verwirrt), wie die Gitter auf jeweils einer Seite mit Planen bedeckt werden und das ganze zwei Tage später alles wieder abgebaut und auf der anderen Seite wieder aufgebaut wird. Wundert euch also nicht, wenn ihr im Dezember oder Januar Erdbeeren aus Deutschland im Supermarkt findet. Vermutlich müsst ihr einen Kredit aufnehmen, um sie euch leisten zu können.


Genki und Momo wissen natürlich nichts um die Erdbeeren und und so lange man sie nicht essen kann, interessieren sie sich nicht dafür. (Wobei die beiden bisher auch noch nie Erdbeeren von den Feldern geklaut haben. Toi toi toi, hoffen wir, dass das so bleibt.). An diesem Tag hatten sie aber ohnehin nur Augen für ihren Jolly Pets (Schlamm)ball.


Trotz einer ausgiebigen Spielrunde hat sich zum Glück keiner verausgabt. Dieses Mal war Genki nach dem Spielen "nur" so durstig, dass er seinen kompletten Napf leergetrunken hat und eine Stunde später fiepsend vor der Haustür stand, weil er auszulaufen drohte. Unser Jolly Pets Ball bekommt nun für eine Weile wieder Pause. Wir wollen es ja nicht gleich übertreiben.

Montag, 6. November 2017

Rezept: Kürbis-Quark Kuchen für Hunde

Hundekuchen Rezept: Kürbis-Quark Kuchen für Hunde

Heute haben wir unser letztes Kürbisrezept für Hunde für dieses Jahr für euch. Dieses Mal ist es ein Rezept für einen Kürbis-Quark Hundekuchen. Es macht mir besonders viel Spaß diese etwas aufwändigeren Hundeleckereien zu kreieren, die auch noch optisch gut aussehen. Gerade letzteres ist bei Hundekuchen nicht immer so einfach, deshalb habe ich dieses Mal auf eine Mischung aus Kuchen und Torte zurückgegriffen. Die hier verwendeten Zutaten reichen für eine flache Kuchenform von etwa 15cm Durchmesser.
Hundekuchen selbst backen Rezept Kürbis Quark

Als erstes wird der Kuchenboden gebacken. Hier habe ich Walnussmehl verwendet und unser Hundekuchen ist somit komplett getreidefrei. Ich bin mir aber sicher, dass das Rezept ebenso mit jeder anderen Mehlsorte klappt. Ich habe auch schon Hundekekse aus Walnussmehl gebacken und Genki und Momo haben die Kekse zwar gegessen, waren aber nicht so begeistert wie sonst. Walnussmehl bekommt deshalb von mir in der Hundebäckerei keine Empfehlung. Andere getreidefreie Mehlalternativen wären Kokosmehl oder Buchweizenmehl.

Boden: Zunächst wird der Kürbis weich gekocht und mit einer Gabel fein zerdrückt, dann mit der weichen Butter und dem halben Ei vermischt (Wer nicht weiss, was er mit dem restlichen halben Ei machen soll, kann es einfach so seinem Hund verfüttern, oder gleich für das nächste Backprojekt verwenden). Alles wird verrührt und dann mit den Mandeln und dem Mehl zu einem Teig verknetet. Der Teig wird dann auf den Boden einer Kuchenform gedrückt und im Ofen für etwa 25 Minuten bei 180°C gebacken.

Hundekuchen selbst backen Rezept Kürbis Quark

Füllung: Für die Füllung bereitet ihr die Gelatine entsprechend der Anweisungen auf der Verpackung zu. Bei Gelatine in Pulverform wird die halbe Packung für gewöhnlich mit 3El Wasser in einem Topf für 5 Minuten quellen gelassen. In der Zwischenzeit vermischt ihr den Quark mit dem restlichen Kürbis. Die gequollene Gelatine wird dann kurz aufgekocht und im Topf mit einem nur kleinen Teil der Kürbis-Quark Masse vermischt. Nach dem Mischen wird alles zur restlichen Masse hinzugegeben und verrührt. Die Füllung wird in die Kuchenform mit dem fertig gebackenen Boden gefüllt und für mindestens 2 Stunden zum Härten in den Kühlschrank gestellt.


Es hört sich vielleicht erst einmal nach vielen Arbeitsschritten an, ist aber im Prinzip doch ganz einfach und das Ergebnis kann sich auch optisch sehen lassen. Was sich dagegen dieses Mal eher nicht sehen lassen kann sind unsere Verkostungsbilder. Genki und Momo haben sich die Kuchenstücke so schnell in die Schnute geschoben, dass ich mit dem Fotografieren garnicht hinterherkam.