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Freitag, 15. Dezember 2017

Überall Schnee!


Durch unsere Rezepteinschübe hinken wir jetzt wieder etwas nach, denn die Bilder in diesem Beitrag sind nun fast zwei Wochen alt. Sie entstanden direkt nachdem wir euch erzählt hatten, dass wir mangels an Winterreifen zu Fuß in den Odenwald hochlaufen mussten um etwas vom Schnee zu haben. Zwei Tage später war das nicht mehr notwendig. Es schneite bei uns von morgens bis abends, so dass auch auf unserer üblichen Runde auf den Feldern mehr als genug Schnee hatten und natürlich durfte die Kamera bei diesem Spaziergang nicht fehlen. Man weiss ja nie, wann und ob überhaupt man wieder in den Genuss von Schnee kommt. Inzwischen hat es zwar immer Mal wieder geschneit, aber hier "unten" ist selten viel davon liegen geblieben und Winterreifen haben wir bisher übrigens immernoch nicht.

Französische Bulldogge im Schnee Hundeblog Hundefotografie

Im Nachhinein musste ich feststellen, dass es zumindest für Fotos ein bisschen zu viel des Guten war, denn vor lauter Schnee konnte man Genki und Momo auf den meisten Bildern kaum sehen. Trotzdem liebe ich Fotos vor so einer weißen Kulisse sehr.

Französische Bulldogge im Schnee Hundeblog Hundefotografie

Mit dabei war wieder Genkis geliebter Jolly Pets Bounce-n Play Ball - Unser zuverlässiger Garant für Spielspaß. Leider ist er nicht so schneetauglich, denn er verwandelt sich mit der Zeit zunehmend in einen riesigen Schneeball. Genki hält es nicht davon ab mit ihm spielen zu wollen, aber meine Hände fangen nach dem 20. Mal Werfen doch an zu leiden. Das Herrchen des Hauses macht es sich da immer einfach und kickt Bälle mit dem Fuß. Ich sehe das nicht sehr gerne, weil Genki und Momo dazu neigen sich abenteuerlich und lebensmüde in die Schussbahn zu werfen.

Französische Bulldogge im Schnee Hundeblog


Momo ist irgendwann auf ihren kleinen Ball umgestiegen, den sie aber das ein oder andere Mal vor lauter Schnee nicht mehr wiederfinden konnte und wir ihr aushelfen mussten. Als Suchhunde waren Genki und Momo ja noch nie besonders gut.


Ich hoffe, wir werden diesen Winter noch das ein oder andere Mal die Gelegenheit für einen Schneespaziergang haben. Momentan gibt es bei uns leider nur wieder viel Regen und Matsch und davon haben wir so langsam nun wirklich mehr als genug gehabt.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Rezept: Zuckerstangen für Hunde

Rezept Zuckerstangen für Hunde

Bei uns geht es direkt weiter mit der Weihnachtsbäckerei. Wie schon angekündigt wollen wir unsere Weihnachtsrezepte noch vor Weihnachten veröffentlichen, deshalb müssen wir andere Beiträge etwas nach hinten anstellen. Unsere "Zuckerstangen" für Hunde enthalten selbstverständlich keinen Zucker, aber sie sind im Stil der amerikanischen "Candy Canes" gestaltet und deren korrekte Übersetzung lautet im Deutschen eben "Zuckerstangen". In unserem Fall wären es eher "Rote Beete-Hühnchen Stangen".
Rezept Zuckerstangen für Hunde selbst backen Hunde Weihnachtsbäckerei

Für die Zuckerstangen habe ich gekochte Rote Beete zerdrückt, einen Teig aus Buchweizenmehl und Ei gemacht, halbiert und dann der einen Hälfte die Rote Beete und der anderen Hälfte Hähnchenfleischzubereitung für Babies aus dem Glas hinzugefügt. Genki und Momo sind zwar bei selbstgemachten Hundekeksen erstaunlich anspruchslos, aber ich fürchte, selbst sie wären aus Keksen mit Roter Beete als einzige Zutat nicht wirklich zu begeistern gewesen.Die Rote Beete habe ich nach dem Zerdrücken noch einmal in eine Küchenrolle gepackt und möglichst viel Flüssigkeit ausgedrückt.

Rezept Zuckerstangen für Hunde Weihnachtsbäckerei Hundeleckerlii Hundelckerchen Hundekekse selbst backe

Dann habe ich immer einen kleinen Teil jeden Teiges genommen und zu einer Stange gerollt, diese ineinander verschlungen und zum Schluss einen zu einer Zuckerstange geformt und dann je nach Größe für etwa 20-25 Minuten bei 180°C im Ofen gebacken.


Mit Roter Beete alleine lässt sich leider keine knallrote Farbe erzeugen, wie Zuckerstangen sie typischerweise haben, aber ich wollte nicht auf synthetische Lebensmittelfarbe zurückgreifen. Übrigens erzielt man das beste Farbergebnis, wenn man frische Rote Beete selbst kocht, statt vorgekochte zu kaufen, da diese meistens schon einen großen Teil ihrer Farbe ausgeblutet hat. 
Genki und Momo sind zwei sehr glückliche Weihnachtsgebäck-Verkoster.
Rezept Zuckerstangen für Hunde Weihnachtsbäckerei Hundeleckerlii Hundelckerchen Hundekekse selbst backe

Montag, 11. Dezember 2017

Monatspfoto Dezember oder "Christmas Dog"


Diesen Monat machen wir Mal wieder (so halb) mit beim miDoggy Monatspfoto mit dem Thema "Morgen Kinder, wird's was geben", auch wenn unsere Bilder, ich glaube zum ersten Mal, nicht extra für diese Aktion entstanden sind. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich mich seit dem Umzug der Monatspfoto-Aktion in neue Hände mit den Themen sehr schwer tue und so langsam dämmert es mir, dass es vielleicht nicht an den Themen, sondern an mir liegt. Bei dem Spruch "Morgen Kinder, wird's was geben" denke ich an das gleichnamige Gedicht, bzw. Lied und an Kinder und daran, was es denn für sie zu Weihnachten geben wird, also an Geschenke. Folglich denke ich an eine Fotoumsetzung, die irgendwie Geschenke oder Kinder beinhalten sollte. Oder vielleicht vor einem Notenständer singende Hunde? Wir können aber weder mit dem einen noch dem anderen dienen und so wollte ich auch dieses Mal nicht mehr an der Monatspfotoaktion teilnehmen, bis ich die ersten Beiträge anderer Hundeblogger gesehen habe. Irgendwie hatte niemand Geschenke oder gar Kinder im Bild und gesungen hat auch niemand, sondern es wurden einfach weihnachtliche Fotos mit dem Hund gemacht. Selbst Dini von Hundekind Abby, die sich die Themen ja ausdenkt, hatte keine Geschenke oder Kinder in ihrem Bild. Und so langsam kam bei mir doch stark der Verdacht auf, dass ich mir einfach viel zu viele Gedanken um das Thema mache und womöglich versuche es zu wörtlich zu nehmen und ich die einzige war, die sich wunderte, weshalb das Thema so spezifisch "Morgen Kinder, wird’s was geben" heißt und nicht einfach "Weihnachten".

Und wie es der Zufall so will, hat die liebe Stephie von The Pell-Mell Pack in ihrer Pfotografie Facebook Gruppe, in der es ebenfalls ein monatliches Thema gibt, für den Dezember das Thema "Christmas Dog" aufgestellt. Das sind die klaren Anweisungen, die ich brauche. Mit so was kann ich arbeiten. Wir haben schon lange unsere diesjährigen Weihnachtsbilder im Kasten und möchten sie auch noch nicht zeigen, deshalb habe ich noch einmal auf die Schnelle versucht andere weihnachtliche Fotos für die Gruppe zu machen. Und weil ich die Bilder, die dabei entstanden sind, ganz lustig finde und sie scheinbar auch zum aktuellen Monatspfoto-Thema passen, zeigen wir sie jetzt auch noch einmal hier auf unserem Blog.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Wir haben Bloggeburtstag


Wenn es mir früher als gestern aufgefallen wäre, dann hätte ich vielleicht etwas vorbereitet und zum Beispiel ein Gewinnspiel organisiert oder zumindest passende Fotos gemacht. So entsteht dieser Blogeintrag ganz spontan, denn erst gestern habe ich bemerkt, dass wir heute Bloggeburtstag haben! Immerhin ist es mir dieses Mal vorher und nicht erst nachher aufgefallen.

Am 10. Dezember 2013 ging der erste Blogeintrag auf Genki Bulldog online. Unglaublich, wie die Zeit vergeht und wie lange wir nun schon dabei sind. Ein bisschen stolz bin ich ja schon auf uns, denn als ich angefangen habe über den Alltag von Genki zu bloggen, habe ich nicht wirklich damit gerechnet, dass es all zu viele Leute interessiert, oder dass wir überhaupt so lange dabei bleiben. Damals war es eher als privater Blog für meine Familie gedacht.

Hundeblog Bully Französische Bulldogge  Bloggeburtstag Jubiläum

Seit dem ist einiges passiert. Unser kleiner Blog ist stetig gewachsen und hat im Laufe der Zeit nicht nur von der Leserschaft, sondern natürlich auch durch Momo tatkräftige Unterstützung erhalten. Wir haben bis heute 651 Blogeinträge veröffentlicht, haben euch 80 Rezepte für Hunde gezeigt und wurden für das japansiche "BUHI" Magazin, sowie das deutsche Magazin "Partner Hund" interviewt.

Ich freue mich unglaublich über jeden Besucher und jeden lieben Kommentar auf unserem Blog. Ich weiß, dass irgendwelche Blogstatistiken "nur" Zahlen sind, aber trotzdem steht jede Zahl auch für einen Menschen, der auf die ein oder andere Weise Interesse an dem zeigt, was wir hier machen und auch dem möchte ich würdigen. Obwohl Genki Bulldog in allererster Linie ein Alltagsblog ist, auf dem wir von unseren ganz persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen berichten und viele unserer Beiträge keinen "Mehrwert" und keine Tips zur Hundeerziehung, Zeckenbekämpfung, Pfotenpflege und was es sonst noch für Suchmaschinen-optimierte Themen gibt, liefern, haben wir eine stetige Leserschaft. Über eine halbe Million Mal wurde unser Blog aufgerufen, wir haben
bis heute 4318 liebe Kommentare erhalten und unser beliebtester Blogeintrag wurde über 36000 Mal aufgerufen. Sicherlich im Vergleich zu anderen Bloggern keine atemberaubenden Zahlen, aber für uns doch ganz bemerkenswert, ist es doch viel mehr, als wir je erwartet haben. Ganz nebenbei haben wir durch das Bloggen auch noch einige liebe Menschen kennengelernt und ich bin zu einem weiteren Hobby gekommen, nämlich der Fotografie.

Wir möchte uns ganz herzlich bei jedem einzelnen Leser bedanken. Vielen lieben Dank! Wir bloggen gerne, aber mit euch macht es noch mehr Spaß!

Freitag, 8. Dezember 2017

Rezept: Lebkuchen Gugelhupf für Hunde

Lebkuchen Gugelhupf für Hunde Rezept

Bevor wir euch weiter von unseren kurzen, aber dafür intensiven Schneewochenende erzählen, möchte ich noch schnell ein Rezept posten. Die Hunde-Weihnachtsbäckerei ist hier nämlich in vollem Gange und ich habe jetzt schon einige Rezepte zusammen, die ich gerne vor Weihnachten zeigen möchte. Bitte seht es mir also nicht nach, wenn es hier in nächster Zeit (noch) mehr Rezepte gibt als sonst. Da hier das Wetter inzwischen aber auch wieder auf graues Schlammwetter umgeschaltet hat und wir nichts besonderes unternehmen, gibt es auch nicht viel Spannendes zu erzählen.

Dieses Jahr wollte ich gerne etwas mit weihnachtlichen Gewürzen experimentieren- Ich wollte Hundekekse- und Kuchen mit Lebkuchengewürzen backen, musste aber natürlich vorher sicherstellen, dass Hunde diese auch unbedenklich essen dürfen. Es gibt einige Variationen, aber in der Regel wird für Lebkuchen eine Mischung aus Zimt, Orangenschalen, Zitronenschalen, Koriander, Cardamom, Sternanis, Muskatnuss, und Nelken verwendet. Beim Zimt wusste ich bereits, dass Hunde keinen Cassia Zimt essen sollen, Ceylon Zimt in kleinen Mengen aber unbedenklich ist. Auch Orangen und Zitronen sind in Ordnung, da ich aber beim Einkaufen keine Orangen oder Zitronen in Bioqualität bekommen habe, habe ich diese weggelassen, denn Zitrusfrüchte gehören zu den Obstsorten mit den meisten Pestizid-Rückständen. Koriander, Anis und Cardamom habe ich im Zusammenhang von Heilkräutern bei Hunden gefunden. Von Muskatnuss habe ich aufgrund des Myristicin Abstand genommen und über Nelken und Hunde habe ich schlichtweg keine Informationen gefunden, so dass ich auch diese lieber weggelassen habe. Vermutlich sind kleine Mengen vollkommen harmlos, aber Hundekekse mit Nelken in meiner Gewürzmischung erschienen mir nicht wichtig genug um dafür Risiken einzugehen. Ausserdem möchte ich auch keine Rezepte weitergeben, bei denen ich mir nicht sicher sein kann, ob sie euren Hunden womöglich schaden könnten.

Hundekekse Hundekuchen zu Weihnachten selbst backen Rezept für Lebkuchen Gugelhupf für Hunde

Die Lebkuchen Gugelhupfe für Hunde sind ganz einfach zu backen, also lasst euch nicht von der langen Zutatenliste abschrecken! Als erstes wird das Kokosöl mit der Kokosmilch vermischt. Da Kokosöl im Winter hart ist, habe ich es dazu kurz erhitzt. Das Mehl und Natron wird vermischt und dann langsam unter die Kokosmilch gerührt. Zum Schluss kommen die gemahlenen Mandeln, das Carobpulver und die Gewürze hinzu. Alles wird zu einem Teig verrührt und dann in kleine Gugelhupf-Förmchen gefüllt. Der Teig ist recht klebrig und zum Befüllen der Förmchen hilft es sehr sich die Hände kalt abzuspülen und mit feuchten Händen zu arbeiten. Nach etwa 25 Minuten Backzeit bei 180°C sind die Gugelhupfe fertig. 

Lebkuchen Gugelhupf Weihnachten Hundekuchen für Hunde selbst backen Rezept

Zum Verzieren der  Lebkuchen Gugelhupfe habe ich sie mit etwas Kokos-Pulver bestäubt und dann durften Genki und Momo sie sich auch schon schmecken lassen. Sie haben so gut gerochen, dass ich am liebsten selbst reingebissen hätte und bei den Verkostungsbildern fast ein bisschen neidisch werde. Da ich aber aus Erfahrung weiss, dass ich Carobpulver ganz ungenießbar finde, rochen sie für die Menschennase vermutlich besser, als sie uns geschmeckt hätten.
Lebkuchen Gugelhupf Weihnachten Hundekuchen für Hunde selbst backen Rezept
Lebkuchen Gugelhupf Weihnachten Hundekuchen für Hunde selbst backen Rezept

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Wer keine Winterreifen hat, der muss laufen


Wie gut, dass ich noch in der letzten Woche unsere Restherbstbilder gezeigt habe, denn nun würde es wirklich nicht mehr passen. Bei uns ist am Wochenende mit Pauken und Posaunen der Winter eingezogen und eines der sehr wenigen Dinge, die ich am Winter wirklich liebe ist Schnee! Leider ist es ja in Deutschland schon garnicht mehr selbstverständlich, dass es im Winter lange und ausgiebig schneit und die Landschaft komplett weiß bedeckt ist, aber hier haben wir einen kleinen Vorteil, nämlich den von mir sonst wenig geliebten Odenwald. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann ich mich mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit darauf verlassen, dass oben Schnee liegt, auch wenn direkt vor der Haustür nichts davon zu sehen ist. Es gibt sogar praktischerweise eine Webcam, die mir immer zeigt, wie es in etwa auf der Höhe unseres Hausberges, dem Weißen Stein, aussieht und ob es sich lohnt hochzufahren. Nun brachte der früher Wintereinbruch am Wochenende auch Schnee mit sich und die Webcam zeigte eine schöne weiße Landschaft, aber wir hatten ein Problem: Wir haben noch immer keine Winterreifen auf unserem Genkimobil und ohne Winterreifen die engen Serpentinenstraßen in den Odenwald hochzufahren ist keine Option. Tatsächlich hat der Weiße Stein eine der schlimmsten, engsten, am Abgrund gelegensten und verwinkeltsten Straßen, die ich je gesehen habe und mit dem Streuen wird es dort leider auch nicht so gründlich gehandhabt.


Ich wollte mir aber den Schnee nicht nehmen lassen. So absolut garnicht. Schnee im Winter macht mich glücklich und gerade in letzter Zeit habe ich nicht gerade viele andere Gründe um glücklich zu sein. Man sagt ja, wer nicht hören will, der muss spüren. In unserem Fall war es "Wer keine Winterreifen hat, der muss laufen". Und zwar hoch in den Odenwald. Ganz so ambitioniert um uns auf den Gipfel des Weißen Steins zu begeben war ich nicht. Der komplette Anstieg hätte zu Fuß einfach zu lange gedauert und wäre mir auch zu anstrengend gewesen. Sicher gibt es ambitionierte Wanderer, für die das kein Probleme wäre. Ich laufe auch gerne, aber nicht stundenlang steil bergauf. Wir sind statt dessen über den örtlichen Steinbruch hochgelaufen und haben uns vielleicht auf falbe Höhe des Weißen Steins hochgekämpft. Für ein richtiges "Winter Wunderland" befanden wir uns so leider immernoch zu niedrig und vor allem die Wege bestanden eher aus Matsch als aus Schnee, aber in den Genuss einer winterliche Ansicht mit etwas Schnee sind wir trotzdem gekommen.


Ich habe mich bemüht Bilder von unserem ersten Schneeausflug des Winters mitzubringen, aber ein bewölkter Himmel, Schneeregen und dazu eine Nebelwand haben es mir nicht leicht gemacht. Bitte entschuldigt daher den Grauschleier auf den Bildern. Bis es so weit ist, dass der Schnee auch bei Sonnenschein liegen bleibt (und bis wir Winterreifen haben) und ich schöne Schneebilder machen kann, wird es vermutlich noch eine Weile dauern.


Ich hatte etwas Sorge, dass Genki und Momo anfangen würden zu frieren, denn es ist im letzten Winter leider öfters vorgekommen, dass sie bei Schnee trotz dicker Wintermäntel auf längeren Spaziergängen gezittert haben und hier waren wir immerhin fast 2 Stunden unterwegs. Aber die beiden haben sich tapfer geschlagen. Momo war die meiste Zeit über mit ihrem Ball beschäftigt und fast ununterbrochen in Bewegung und auch Genki, der es langsamer hat angehen lassen und lieber viel geschnüffelt und an Ästen herumgekaut hat, schien die Kälte nichts auszumachen.


Je weiter wir den Odenwald wieder hinabstiegen und uns dem Genkimobil näherten, desto unwinterlicher sah es aus. Ich habe den ersten Schnee des Winters sehr genossen, aber hätte ich da gewusst, dass der richtige Wintereinbruch mit Schnee vor der Haustür keine zwei Tage auf sich warten lassen sollte, hätten wir uns den mühsamen Aufstieg vielleicht doch gespart.

Montag, 4. Dezember 2017

Rezept: Leberwurst-Quark Kekse für Hunde


Bevor hier noch Gerüchte entstehen, Genki und Momo würden vegetarisch ernährt werden, gibt es zur Abwechslung Mal wieder ein fleichhaltiges Hundekeksrezept von uns. Nicht nur bekommen die beiden sowieso schon recht viel Fleisch durch das Barfen und durch Trockenkauartikel, sondern ich backe auch nicht so gerne mit Fleisch. Das ganze geht mir schon zu sehr in Richtung Kochen und so gerne ich backe, so ungerne koche ich. Leberwurst ist da eine einfache Fleischzutat, die keine besonderen Vorbereitung benötigt. Allerdings sollte man bei der Auswahl der Leberwurst einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen, denn einige Sorten enthalten recht ungeeignete Zutaten wie Zucker, Aromen oder Farbstoffe, also all die Dinge, die man eigentlich nicht in Hundekeksen haben möchte.
Vermischt die Leberwurst mit dem Quar, dem Kokosöl und dem Ei und weicht dann die Hirseflocken kurz darin ein. Ich verwende Instant-Getreideflocken ganz gerne zum Backen, wenn ich sehr viel flüssige/wiche Zutaten habe wie hier, da sie die Flüssigkeit besser ziehen als Mehl und man dann nicht mehr so viel Mehl hinzufügen muss. Man möchte ja nicht, dass die Hundekekse später nur noch nach Mehl schmecken. Dann wird die Masse mit dem Mehl zu einem Teig verknetet.


Der Teig wird ausgerollt und Kekse ausgestochen. Ich habe es mir angewöhnt weicheren Keksteig direkt auf einer backfähigen Matte auszurollen und den überstehenden Teig abzuziehen und so direkt zu backen, statt die ausgestochenen Kekse auf ein Backblech umzulegen. Hier wäre es nicht unbedingt notwendig gewesen, aber gerade bei etwas weicherem odera uch klebrigerem Teig ist es sehr hilfreich.


Die Backzeit hängt wie immer von der Größe und Dicke eurer Kekse ab, aber bei mir hat sich für die meisten Hundekekse eine Backzeit von etwa 20 Minuten bei 180°C bewährt. Guten Appetit! Man muss beim Essen der Kekse nicht so entsetzt schauen wie Genki, kann man aber.