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Montag, 27. Februar 2017

Blogparade: Was ist in meiner Hundetasche


Wir wurden von Hundebengel Charly zur Teilnahme an einer Blogparade aufgerufen und machen natürlich gerne mit. Gestartet hat das Ganze bei Kaya Border Korgi und scheinbar interessiert es so viele Mal in die Hundetasche anderer Herrchen und Frauchen zu schnüffeln, dass daraus schnell eine Blogparade wurde. (Ich war so frei den Titel auf Deutsch abzuwandeln, weil auch tatsächlich nicht jeder Leser meines Blogs Englisch kann).

Bei mir gibt es zwei verschiedene "Hundetaschen", die ich zu verschiedenen Gelegenheiten mitnehme. Für den Alltag kommt nur meine kleine Tasche mit, mit der ich auch beginnen möchte:


Wie ihr seht ist der Inhalt meiner Tasche sehr unspektakulär und ähnelt doch sehr dem, was auch andere Blogger in ihren Taschen vorzuweisen hatten. Allen voran enthält sie natürlich Hundekotbeutel, nur dass ich meistens keine ganze Rolle bei mir habe, sondern mich großzügig an den verschiedensten Kotbeutelständern bediene. Wenigstens irgendwas möchte man ja für seine Hundesteuer haben. Außerdem sind bei uns immer Feuchttücher dabei, denn Genki und Momo haben nicht nur Personal, dass ihre Sachen für sie trägt, sondern dass ihnen nach jedem Klogang den Popo mit feuchten Tüchern abwischt. Das Ganze hat eigentlich damit angefangen, dass Genki, bis wir für ihn das richtige Futter gefunden haben, immer nur sehr weichen Kot und somit einen schmutzigen Hintern hatte, aber inzwischen ist es bei uns so zur Gewohnheit geworden, dass ich es mir garnicht mehr anders vorstellen kann und irgendwie - das muss ich ehrlich zugeben - die Vorstellung, dass viele andere Hundebesitzer ihre Hunde mit einem nicht abgewischten Popo in die Wohnung, auf's Sofa, auf's Bett oder auf ihren Schoß lassen, irgendwie unhygienisch finde.
Ebenfalls immer in der Tasche, oder an der Tasche ist unser Leckerchenbeutel. Davon haben wir inzwischen zwei und beide waren ein Weihnachtsgeschenk von Kaju. Früher sind bei uns die Leckerchen auch einfach lose in der Tasche getragen worden, aber seit wir wissen, dass Momo eine Futtermilbenallergie hat, achte ich immer darauf, dass sich nicht all zu viele Krümel in der Tasche ansammeln und die Leckerchenbeutel regelmäßig gewaschen werden. Ein Hundespielzeug darf natürlich auch nicht fehlen. Das variiert immer Mal wieder, aktuell ist es ein ziemlich verdreckter Wubba.


Auch mein Hausschlüssel darf natürlich nicht fehlen. Im Gegensatz zu vielen anderen vorgestellten Hundetaschen, enthält meine in der Regel übrigens weder einen Geldbeutel noch ein Handy. Beides ist bei mir nur in Ausnahmefällen dabei, wenn ich davon ausgehen kann, dass ich es auf unserem Spaziergang brauchen werde. Ein einsames Bonbon hat sich auch noch in die Tasche verirrt, aber ich weiss nicht Mal, wie lange ich das schon mit mir mittrage.


Meine zweite Hundetasche ist eigentlich keine Tasche, sondern ein Rucksack. Dieser kommt immer dann mit, wenn wir einen größeren Ausflug machen und/oder das Wetter besonders schön ist, denn es ist ein Kamerarucksack.


Der Inhalt im Rucksack variiert oft. Manchmal ist noch eine Schleppleine drin, oft mehrere Spielsachen, aber die Standartausrüstung ist ganz ähnlich wie bei meiner kleinen Tasche. Kotbeutel und noch mehr Feuchttücher. Hier hat sich auch eine Packung Taschentücher eingeschlichen, allerdings nicht für Genki und Momo, sondern für meinen Gebrauch. Ebenfalls dabei ist ein Reisetrinknapf und im Sommer eine Wasserflasche. Außerdem finden sich neben Brillenputztüchern einige ominöse Adresszettel darin, die ich momentan nicht einmal zuordnen kann. Ich vermute, es sind Adressen von entfernteren Ausflugszielen für unser Navigationsgerät.


Zu guter Letzt befindet sich natürlich noch der eigentliche Grund für den Rucksack darin: Mein Sigma-Totschlägerobjektiv. Es ist für mich nicht möglich, es für einen ganzen Spaziergang um den Hals zu tragen, denn man ist damit nicht nur stark in der Bewegung eingeschränkt (Bücken geht zum Beispiel nicht, ohne dass das Objektiv auf den Boden aufstößt), sondern wiegt auch stolze 2,2kg, so dass ich nach einer Weile Genickschmerzen davon bekomme. Deshalb ist es bei mir meistens auch nur für einen Teil des Spazierganges im Einsatz und wird dann wieder im Rucksack verstaut. Natürlich befindet sich auch noch meine Kamera selbst im Rucksack. Da ich sie aber zum Fotografieren benützt habe, konnte sie natürlich nicht mit auf's Bild.


Ich bedanke mich noch einmal recht herzlich bei Hundebengel Charly für die Nominierung und hoffe, der Inhalt meiner Hundetasche(n) war für euch nicht all zu langweilig, da er sich doch nicht wirklich so sehr vom "Standartprogramm" unterscheidet.

Sinn einer Blogparade ist es, weitere Blogs zu nominieren, die ebenfalls daran teilnehmen. Da wir recht spät nominiert wurden, haben viele der Blogs, denen wir folgen bereits daran teilgenommen, so dass ich ein paar Blogs nominiere, auf denen ich diese Blogparade noch nicht gesehen habe, nämlich Muckel & Me und Überraschungspaket Hund. Falls ihr bereits von jemandem anderen nominiert wurdet, oder diese Blogparade nicht in euer Blogkonzept passt, könnt ihr diese Nominierung natürlich ohne schlechtes Gewissen ignorieren.

Freitag, 24. Februar 2017

Genkimobil 2.0 Einweihungsparty


Mein Mensch hat ja bereits davon erzählt: Wir haben endlich das Genkimobil 2.0 einweihen dürfen. Das wurde auch langsam Zeit, denn unsere Spaziergänge hier waren echt doof. Aber bevor es los ging, musste ich natürlich das Genkimobil 2.0 unter die Lupe nehmen. Schauen, ob genug Platz ist und ob es auch so gut ist wie das Genkimobil 1.0.  Schließlich darf sich nicht jedes Auto einfach Genkimobil nennen, sondern muss erst von mir, dem Genkimobilinspektor, genaustens geprüft werden.


Im Kofferraum ist so viel Platz! Nagut, nicht so viel Platz wie im alten Genkimobil, aber da passen immernoch mindestens fünf Genkis rein. Vielleicht sogar auch noch ein Pfirsich. Allerdings ist der Pfirsich so klein, dass er im Gegensatz zu mir garnicht alleine in den Kofferraum springen kann.  Aber das muss er auch garnicht, denn wir fahren ja garnicht im Kofferraum mit, sondern vorne bei den Menschen. Im Kofferraum fahren dafür unsere Spielssachen. Die sind ganz wichtig!


Dabei finde ich es hier hinten eigentlich ganz gemütlich. Ich glaube, daran könnte ich mich gewöhnen. Dann müsste ich mir meinen Platz auch nicht mit dem Pfirsich teilen, der sich für so einen kleinen Pfirsich erstaunlich breit machen kann.


Das Genkimobil 2.0 hat meiner Inspektion standgehalten und wurde für gut befunden. Jetzt kann es los gehen!


Unseren ersten Ausflug mit dem Genkimobil 2.0 haben wir auch schon hinter uns und es war ganz großartig! Das Genkimobil 2.0, das mag ich!

Mittwoch, 22. Februar 2017

Außer Rand und Band


Vor einiger Zeit habe ich ja schon berichtet, dass unser geliebtes Genkimobil den Geist aufgegeben hat. So etwas ist natürlich für jeden immer unschön, in unserem Fall war es aber noch zusätzlich anstrengend, weil uns dadurch die Möglichkeit genommen wurde mit Genki und Momo in abgelegenere Gegenden zu fahren, in denen wir beide von der Leine lassen können und nicht im Minutentakt Radfahrern und vor allem anderen Hunden ausweichen müssen. Zudem hat Genki es bekanntlich mit der Leinenführigkeit nicht so und zieht wie ein Ochse, so dass ich nach 2,5 Wochen Spaziergängen an der Leine die Rückenschmerzen meines Lebens hatte. Aber auch für Genki und Momo war die Zeit nicht schön, denn man konnte ihnen deutlich anmerken, wie sehr ihnen die körperliche Auslastung durch das Rennen fehlte.


Die beiden waren in der Zeit nie wirklich müde, den ganzen Tag für Blödsinn zu begeistern und haben Zuhause deutlich öfters miteinander gespielt als sonst. Gerne auch um 12 Uhr nachts in meinem Bett, während ich versucht habe zu schlafen. Aber auch draußen haben die beiden versucht jede Möglichkeit zum Rennen und Toben zu nutzen, die sie bekommen konnten. So mussten wir nur das Haus verlassen und Genki und Momo legten direkt auf der Wiese vor unserem Haus mit dem Spielen los. So wirklich wohl fühle ich mich damit aber nicht, denn die Wiese ist von 4 verschiedenen Richtungen zugänglich und ich kann diese unmöglich alle gleichzeitig im Auge behalten


So sind diese Spielattacken immer sehr kurz ausgefallen. Meistens haben wir auch Genki an der Leine gelassen und nur mit Momo etwas Ball gespielt, denn sie hat ja im Gegensatz zu Genki nicht die unschöne Angewohnheit fremden Hunden gleich an die Kehle springen zu wollen. Sie hat unter dieser Situation also deutlich weniger gelitten, auch wenn sie alleine auf unseren Spaziergängen nicht rennt und das Ball spielen unterwegs auch nicht so einfach ist, denn mehr als ein Mal ist uns ein Ball unter einen Gartenzaun gerollt und war für immer verloren.


Auch die Kamera hatte ich in dieser Zeit nur ein mal im Einsatz, denn nicht nur kann man Hunde an der Leine wesentlich schwerer fotografieren, sondern ich bin, wenn ich durch die Kamera schaue, natürlich auch abgelenkt und habe mein Umfeld nicht so gut im Auge.


Unsere Spaziergänge an der Leine waren zum Glück oft ereignislos und auch die meisten Begegnungen mit Hunden fanden recht unproblematisch statt. Hier hat sich Genkis Verhalten im letzten Jahr deutlich gebessert. Er kann zwar immernoch nicht entspannt an einem Hund vorbeilaufen, aber meistens bleibt zumindest größeres Theater aus. Dennoch hatten wir einige Hundebegegnungen, auf die ich gerne verzichtet hätte. Der Klassiker ist natürlich der freudig in Spiellaune auf uns zugerannt kommende unangeleinte Hund. Diese Situationen nehme ich inzwischen, wenn ich nicht alleine unterwegs bin, recht gelassen und nehme Genki einfach auf den Arm.


Aber auch die eine oder andere merkwürdige Hundebegegnung war dabei. So kam uns eines Tages eine Frau mit einem kleinen Korgi entgegengelaufen. Genki und Momo waren an der Leine, ihr Hund unangeleint und auch als sie uns gesehen hat, machte sie keine Anstalten das zu ändern. Als ihr Hund aber schwanzwedelnd begann loszulaufen fing sie erst an panisch "Felix! Felix!" zu rufen und dann zu uns "Nicht lassen! Nicht lassen!". Ich dachte, das ist schon eine verkehrte Welt, in der ich angewiesen werde, fremde freilaufende Hunde von meinen angeleinten Hunden fern zu halten. Ich habe Genki hochgenommen - was ich so oder so gemacht hätte -  mein Mann hat die Anweisung gekonnt ignoriert, so dass Felix und Momo sich kurz beschnüffelt haben und wir sind Kopfschüttelnd weitergelaufen.


Ein anderes Mal lag eine unglückliche Hundebegegnung an unserem Verschulden. Uns kam eine Frau mit einem Chihuaha entgegen. Da er so winzig klein war, habe ich ihn auch erst recht spät gesehen als wir schon sehr nah dran waren. Genki war wie immer an der Leine, aber Momo, der fremde Hunde ja eher suspekt sind, lief frei. Ich sage gerade noch zu meinem Mann "Nimm sie besser an die Leine, du weisst, bei so kleinen Hunden wird sie größenwahnsinnig", da war es schon zu spät und Momo flitzte zielstrebig los. Sie hetzte den kleinen Hund kreischend durch die Gegend, mehr als ein Mal lag sie halb auf ihm drauf, bis mein Mann es endlich schaffte sie einzufangen. Ich selbst konnte mit Genki an der Leine nicht an den Hund ran und somit nicht eingreifen, sondern nur die Luft anhaltend zusehen. In meinem Kopf dachte ich nur "Bitte bring ihn nicht um, bitte bring ihn nicht um!". Nachdem die Chihuahabesitzerin ihren am ganzen Körper zitternden Hund unter die Lupe genommen hatte, feststellte, dass er körperlich unversehrt war, obwohl Momo mehr als einmal Gelegenheit gehabt hätte zuzubeißen, kam sie zu dem Schluss, dass Momo "nur spielen wollte" und setzte ihren Hund Momo wieder vor die Nase. Mutig! Der Hund hatte aber verständlicherweise keine Lust mehr auf unsere Giftkröte und hielt lieber Sicherheitsabstand. Ich bin froh, dass der Kleine "nur" mit einem Schrecken davon gekommen ist und Momo offenbar keine Tötungsabsichten hatte, sondern sich nur Mal wieder ganz besonders stark fühlen wollte. Trotzdem müssen wir hier in Zukunft etwas besser aufpassen. Zum Glück ist Momo schon recht klein, so dass es nicht all zu oft passiert, dass wir Hunde treffen, die noch kleiner sind als sie.


Ihr seht, unsere Spaziergänge hier bei uns waren nicht nur anstrengend, sondern auch selten langweilig. Nach 2,5 Wochen waren wir endlich erlöst und das Genkimobil 2.0 durfte letzte Woche eingeweiht werden. Wie habe ich mich über unseren ersten Spaziergang auf den Feldern gefreut und auch davon werde ich euch bald berichten.

Montag, 20. Februar 2017

Monatspfoto Februar: Lieblingshelden


Letzten Monat haben wir bei der Monatspfoto Aktion von Dunkelbunterhund ausgesetzt und auch diesen Monat sah es zwischenzeitlich so aus, als würde es nichts werden. Das Thema des Monats Februar ist "Lieblingshelden aus Buch und Film" und eigentlich fallen mir da spontan sogar ganz viele verschiedene Idee ein. Leider aber keine, die nicht mit viel Bastelei (dieser Teil macht mir ja Spaß) und Kosten für Material (das macht mir weniger Spaß) verbunden gewesen wären.

Wie auch Sabine und Socke haben wir in der Vergangenheit bereits an einem Fotowettbewerb mit einem etwas ähnlichem Thema teilgenommen. Damals galt es eine Person oder eine Szene aus einem Film darzustellen. Für dieses Bild hatten wir unsere beste Idee sozusagen schon "verbraten", denn Momo macht sich perfekt in der Rolle des E.T. und das Bild lies sich einfach und mit Materialien, die wir schon Zuhause hatten, umsetzen. Ich glaube, ich habe es damals garnicht hier auf unserem Blog gezeigt:


Nun widerstrebt es mir aber für die Monatspfotoaktion ein Bild zu nehmen, das wir bereits in der Vergangenheit für eine andere Aktion genutzt haben und außerdem ist auch "E.T." nicht unbedingt ein Held im klassischen Sinne, also musste eine andere Idee her. Wie ich bereits geschrieben habe, wollte ich aber nicht wieder einmal extra Materialien für das Bild kaufen, die sonst keine Verwendung bei uns hätten und deshalb muss die Umsetzung unserer Idee diesen Monat ganz minimalistisch nur mit Hilfe eines Blatt Papiers, eines Gummibands und eines Druckers auskommen. Auf Wunsch von Anja sollen wir nicht verraten, welchen (Anti-)Held Momo hier versucht darzustellen, sondern euch raten lassen. Ich hoffe, man kann es trotz der sehr einfachen Umsetzung noch erkennen.

Freitag, 17. Februar 2017

Abschied vom Schnee


So, das war es jetzt aber wirklich. Vorerst wird es keine Schneebilder mehr auf unserem Blog geben, denn inzwischen sind die Temperaturen ja schon eine Weile milder geworden und selbst die höchsten Berge des Odenwaldes werden keinen Schnee mehr vorweisen können. Wenn also nicht noch eine weitere Kältewelle kommt (was wir stark hoffen, denn der Januar hat uns wirklich gereicht), wird es das diesen Winter gewesen sein. Das ist aber auch in Ordnung, denn inzwischen haben wir langsam genug vom Schnee und sind schon bereit für den Frühling.


Diese Bilder von unserem letzten Schneeausflug möchte ich euch aber noch zeigen, denn es war einer unserer schönsten. Zu diesem Zeitpunkt war die schlimmste Kälte nämlich vorbei und wir hatten bereits Temperaturen über dem Gefrierpunkt und die Kombination aus Schnee, Sonnenschein und Plustemperaturen machte unseren kleinen Ausflug in den Odenwald wirklich schön.


Nicht nur wir hatten an diesem Tag unseren Spaß, sondern ich hatte auch den Eindruck, dass Genki und Momo zum ersten Mal in diesem Winter auch tatsächlich Freude am Schnee hatten. Es wurde vergnügt gemeinsam gespielt, keiner hat vor Kälte gezittert und Genki war sogar für ein paar Buddelspiele im Schnee zu begeistern.


Leider war dieser Ausflug auch wieder viel zu kurz, denn wieder haben wir unterschätzt, wie früh es oben im Odenwald anfängt zu dämmern. Wir wurden dafür mit einer wunderschönen Aussicht über den Odenwald entlohnt, die aber gleichzeitig mit schlechtem Licht für Bilder und vor allem rapide absinkenden Temperaturen einherging, so dass wir uns wieder auf den Rückweg gemacht haben, bevor Genki und Momo womöglich doch wieder anfingen zu frieren.


Auch auf dem Rückweg haben die beiden eifrig weiter gespielt und auch die gemeinsame Schneebuddelaktion hätte ich euch gerne in Bildern gezeigt, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Kamera wegen dem schlechten Licht schon wieder im Rucksack verstaut. Die Strecke dort scheint eine beliebte Wanderstrecke zu sein, denn es gibt dort nicht nur einen wirklich großen Parkplatz mitten im Nirgendwo, sondern auch mehrere Wanderkarten. Da es uns dort auch gut gefallen hat, werden wir diese Strecke vielleicht bei Gelegenheit auch ohne Schnee noch einmal aufsuchen.

Montag, 13. Februar 2017

Wir mögen es warm


Es ist noch garnicht lange her, da habe ich euch von Genkis wiederentdecktem Lieblingsplatz auf meinem Schreibtisch erzählt. Inzwischen gehört dieser Schlafplatz aber schon wieder der Vergangenheit an und wurde durch einen neuen Lieblingsplatz abgelöst. Aktuell befindet sich Genkis und Momos Lieblingsplatz unter meinem Schreibtisch, direkt vor meinem kleinen Heizlüfter, den ich vor einiger Zeit gekauft habe.


Dass die Heizung bei uns im Büro nicht funktioniert, hat mich bisher selten gestört, aber dieses Jahr war es so kalt, dass es ohne Heizung kaum auszuhalten war und so habe ich einen kleinen Heizlüfter gekauft, den ich so vor meinen Schreibtisch platziert habe, dass er den Bereich unter dem Schreibtisch und somit meine Füße und Beine schön erwärmt.


Genki hat diesen Platz vom ersten Tag an sofort für sich entdeckt. Bei Momo hat es eine Weile länger gedauert, bis sie gemerkt, hat, dass es da unten kuschelig warm ist. Wobei "kuschelig warm" oft eher eine Untertreibung ist. Ich brauche den Heizlüfter eigentlich nur für 5 oder 10 Minuten, dann hat sich mein Arbeitsplatz so sehr aufgeheizt, dass ich ihn eigentlich gerne wieder ausschalten möchte. Das wünscht sich Genki aber ganz anders. Wenn ich den Heizlüfter ausschalte, steht er auf, stellt sich mit der Nase direkt vor ihn und legt den Kopf schief. Als würde er darüber nachdenken, warum da nun keine heiße Luft mehr herauskommt. Er steht dann so lange verdattert dort, bis ich den Heizlüfter wieder anschalte


Ich verstehe garnicht, wie die beiden es da unten so lange aushalten, denn sie liegen ja direkt davor. Gerade jetzt, wo ich diesen Blogeintrag schreibe, herrscht hier schon fast tropisches Klima in meinem Büro, aber für Genki und Momo scheint das die ideale Wohlfühltemperatur zu sein. Man sagt ja oft, dass Französische Bulldoggen Probleme mit heißen Temperaturen haben. Meine lieben sie. Selbst im Hochsommer bei 40°C legen die beiden sich auf dem Balkon in die pralle Sonne. Die Temperaturen an sich sind also überhaupt kein Problem, nur wenn sie sich dazu bewegen müssen, wird es ihnen zu viel. Das haben wir hier alle gemeinsam, denn auch ich ziehe heiße Temperaturen über 30°C jederzeit dem Winter vor. Bis der Frühling endlich bei uns einkehrt, wird das vermutlich auch noch weiterhin ihr Lieblingsplatz bleiben.

Freitag, 10. Februar 2017

Fast ein bisschen wie Frühling


Heute gibt es Mal seit langem keinen Schnee auf unserem Blog. Das ist ein Vorteil der letzten Wochen, den wir hatten: Wenn uns nach Schnee war, konnten wir nach oben in den Odenwald fahren und wenn wir auch gerade Mal genug vom Schnee hatten, sind wir einfach unten geblieben, denn dort herrscht schon seit langem wieder schneefreie Zone. Allerdings hatten wir hier leider Temperaturen im zweistelligen Minusbereich, so dass unsere Ausflüge auf unsere heimischen Felder durch den Wind immer unglaublich eisig ausfielen und die Kamera auch meistens zuhause blieb. Momentan sind wir leider immernoch nicht wieder mobil und ich würde mich über unsere Felder selbst bei eisigen Temperaturen sehr freuen.


Irgendwann kam endlich das herbeigesehnte Ende der Kältewelle: Die Temperaturen stiegen knapp über den Gefrierpunkt an und die Sonne schaute auch noch vorbei, so dass wir das perfekte Wetter für einen Spaziergang auf unseren Feldern hatten. Die Kamera wurde eingepackt, Genki und Momo zielsicher vom Herrchen des Hauses in die jeweils falsche Jacke gepackt und es ging los. Nach der schrecklichen Kälte der vorhergehenden Tage kam uns das Wetter plötzlich vor, als sei es schon Frühling. Ich hätte nie gedacht, dass ich 2 oder 3°C jemals als mild empfinden könnte und  zumindest der noch zugefrorene Bach zwischen den Feldern erinnerte daran, wie kalt es eigentlich noch war.


Nicht nur wir haben die Sonne und die deutlich milderen Temperaturen genossen, sondern auch Genki und Momo. Die beiden waren ständig in Bewegung und sogar Genki hat an diesem Tag wieder viel Freude am gemeinsamen Ballspiel gezeigt.


Wir hatten dieses Mal zwei Bälle dabei, denn meistens ist Momo, wenn sie auch langsamer ist als Genki, deutlich geschickter und schnappt ihm den Ball direkt vor der Nase weg. Ich hatte manchmal die Vermutung, dass Genki vielleicht deshalb nicht mehr so oft mit ihr spielt, weil er gegen sie ohnehin keine Chance hat. Aber natürlich ist das nicht so, denn selbst mit zwei Bällen sind die beiden immer zielstrebig dem selben Ball hinterhergerannt und jeder wollte immer genau den Ball haben, den der andere gerade hatte. Es ist schon ein bisschen gemein, aber ich fand es unglaublich niedlich, wie verwirrt Momo manchmal von den zwei Bällen war und wie sie sich nicht entscheiden konnte, welchen sie nun fangen sollte. Manchmal rannte sie einem Ball hinterher, während sie den anderen noch im Mund hielt. Am Ball angekommen schaute sie dann völlig verdattert drauf. Sie wollte auch den zweiten Ball, aber den, den sie schon im Mund hielt, auch nicht wieder aufgeben. Manchmal wurde einer hingelegt, der andere aufgenommen, doch wieder fallen gelassen und wieder der andere aufgenommen. Die Qual der Wahl fiel ihr sichtlich schwer und ich habe die ganze Zeit auf den Moment gewartet, in dem sie einfach versucht beide Bälle in ihren Mund zu stopfen.


Leider blieb es bei uns bei dieser einen sehr kurzen Vorfrühlingserscheinung, denn auch wenn die Temperaturen danach weiter über dem Gefrierpunkt blieben, wurde es wieder eher wolkig und regnerisch. Der Frühling lässt wohl noch eine Weile auf sich warten, wir freuen uns aber jetzt um so mehr darauf.