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Montag, 27. März 2017

Pfälzer Mandelblüten


Dieses Jahr hat der Frühling bei uns bisher etwas Startschwierigkeiten gehabt. Nicht nur das Wetter ist sehr durchwachsen, auch die blühenden Bäume und Blümchen muss man bei uns noch suchen. Aber, wenn der Frühling nicht zu einem kommt, muss man eben zum Frühling kommen uns so haben wir uns an einem der bisher seltenen halb-sonnigen Tagen zu einem Ausflug in die Pfalz begeben. Unser Ziel war der "Pfälzer Mandelpfad". Ganz touristenmäßig hatte ich mir sogar einen Fleyer bestellt, der eine Karte enthielt. Auf dem war nicht nur der sogenannte Mandelpfad eingezeichnet, sondern auch einzelne "Mandelhaine". Die Gesamtstrecke von 77km wollten wir natürlich keinesfalls ablaufen oder -fahren. So ambitioniert sind wir nicht. Wir haben uns eine kleine Strecke zwischen Kirchheim und Forst an der Weinstaße ausgesucht. Diese war für uns nicht nur am nächsten, sondern es waren auch gleich vier Mandelhaine auf der Karte vermerkt.


Aber wie das so oft ist, lief auch dieser Ausflug nicht so einfach wie erwartet. Die Haine auf der Karte waren sehr vage mit überdimensionalen Blüten gekennzeichnet, so dass man eher raten musste, wo im jeweiligen Ort diese sich wohl befinden könnten. Wir fuhren umher und suchten und suchten und irgendwann dämmerte es uns: Der sogenannte Pfälzer Mandelpfad ist überhaupt kein "Pfad", sondern eher die Pfälzer Mandelbundesstraße und mit den in der Karte vermerkten Mandelhainen sind die genau an der Bundesstraße entlang gepflanzten Mandelbäume gemeint. Entweder das, oder wir waren nicht in der Lage sie zu finden. Jetzt weiss ich nicht, wie andere Leute das sehen, aber zumindest ich kann mich für einen Spaziergang entlang einer stark befahrenen Bundesstraße wenig begeistern.
Zumindest eine Gruppierung an Mandelbäumen, die sich zwar immernoch recht nahe, aber zumindest nicht direkt an der Straße befand, haben wir gefunden und diese für ein paar Fotos genutzt.


Auch hier hat natürlich alles in meinem Kopf einfacher funktioniert, als es letztendlich war. Genki und Momo sind beide so klein, dass es schwierig ist sie mit den Blüten sichtbar im Hintergrund zu fotografieren. Selbst auf dem Boden liegend hatte ich oft nur eher kahle Baumstämme im Hintergrund, so dass ich versuchen musste durch das Gras hindurch möglichst nach oben zu fotografieren. Das hat wieder dem Autofokus meiner Kamera zu schaffen gemacht, der immer lieber einzelne Grashalme als Hunde fokussieren wollte, so dass vor allem jede Menge unscharfe Bilder entstanden ist. Ich weiss nicht, wie andere Leute das mit dem manuellen Fokussieren hinbekommen, aber wenn ich das versuche, haben Genki und Momo zehn Mal den Kopf gedreht, erhoben, gesenkt, oder sind ganz aus dem Bild gelaufen, bis ich es geschafft habe den Fokus manuell einzustellen, so dass ich gerade wieder von Vorne beginnen kann. Dafür braucht man entweder bessere Fotokünste, oder geduldigere Hunde.


Zudem hat Genki an diesem Tag ständig die Augen zusammengekniffen, so dass er auf den wenigen scharfen Bildern meistens die Augen geschlossen hat. Leider hat er sich schon wieder eine Schramme auf der Hornhaut zugezogen und hatte am nächsten Tag auch prompt wieder ein trübes Auge. An diesem Tag war das Auge aber noch klar und die kleine Verletzung für mich nicht sichtbar. Ich glaube aber, man sieht auch auf den wenigen brauchbaren Bildern hier, dass er sein linkes Auge immer etwas weiter zukneift und auch nicht all zu glücklich aussieht.


Auch wenn die Fotoausbeute nicht so gut war, wie ich es mir erhofft hatte, war unser Ausflug in die Pfalz trotzdem schön und nicht umsonst. Nachdem wir festgestellt haben, dass das mit dem Spazierengehen entlang traumhaft blühender Mandelbäume nicht wird, haben wir uns statt dessen eine schöne Strecke in den Pfälzer Weinbergen zum Spazieren gesucht. Diese sind momentan noch kahl und nicht so schön anzusehen und deshalb habe ich dort auch kaum Fotos gemacht, wir hatten aber dafür einen schönen Ausblick auf die Mandelbäume entlang der Bundesstraße. Außerdem haben wir keinen einzigen Hund getroffen und auch Genki wurde im Laufe des Spazierganges immer munterer. Zudem haben wir in der Ferne eine Burg entdeckt, die wir, wenn die Weinberge anfangen etwas bewachsener zu sein, gerne erkunden wollen. Das Projekt Mandelblüten ist für uns jetzt erst einmal minder erfolgreich abgeschlossen, in die Pfalz werden wir aber sicher noch für den einen oder anderen Ausflug zurückkehren.

Freitag, 24. März 2017

Mykotherapie gegen Momos Allergien?


Dieser Blogeintrag geistert schon seit einer ganzen Weile halbfertig in meinen Entwürfen herum und immer wieder habe ich darüber nachgedacht ihn ganz zu verwerfen, denn ich kann euch das Ergebnis des ganzen gleich verraten: Es hat leider nicht geholfen. Zum anderen bin ich inzwischen zögerlich, wenn es darum geht über Momos Allergien und den dadurch verursachten Juckreiz zu schreiben. Das mag sich jetzt vielleicht undankbar anhören, aber ich bekomme nach jedem solchen Beitrag immer einige E-Mails mit Ratschlägen. Ich weiss, dass diese Ratschläge gut gemeint sind und einerseits bin ich auch ganz gerührt von der großen Anteilnahme, oft von Leuten, die ich garnicht kenne und von denen ich nicht wusste, dass sie unseren Blog überhaupt lesen. Zum einen sind die meisten Ratschläge aber etwas, das wir schon längst ausprobiert haben und das bei uns nicht geholfen hat, zum anderen sind es aber auch oft Ratschläge, die bei einem Hund vielleicht gut geholfen haben, bei uns aber garnichts bringen können, weil die Ursache für Momos Juckreiz eine ganz andere ist. So kann eine Ernährungsumstellung bei einem Hund mit Futtermittelunverträglichiet helfen, wird uns aber bei Momo mit ihrer Hausstaubmilbenallergie nichts bringen. Einem Hund, der Probleme mit Grasmilben hat, wird es vielleicht helfen, die Füße mit Essig einzureiben, aber auch das ist nicht unser Problem und hilft uns nicht. Zudem mag man vielleicht meinen "Aber es schadet doch nicht, es zumindest auszuprobieren" und das bekomme ich auch oft zu hören, aber dem ist leider nichts so, denn für jedes Experiment muss ich mit der Gabe unseres Cortisonsprays aussetzen, um beurteilen zu können, ob es wirkt und die Folgen davon könnt ihr am Schluss dieses Beitrages sehen. Deshalb widerstrebt es mir mit Dingen herum zu experimentieren, von denen ich von Anfang an überzeugt bin, dass sie in unserem Fall nicht helfen können. Jeder solcher Versuch ist eine oftmals unnötige Qual für Momo und ich habe oft die Befürchtung, dass es sehr unhöflich erscheint, wenn ich viele Ratschläge ablehne, auch wenn ich immer darum bemüht bin dies zu begründen.

Die Mykotherapie gehört zu den vielen Dingen, die wir versucht haben und auch wenn es uns leider nicht helfen konnte, möchte ich dennoch zumindest darüber berichten. Bezüglich Momos Allergien greifen wir hier langsam nach dem letzten Strohhalm. Nachdem alle anderen Therapieansätze, angefangen von Ausschlussdiäten, Kräutern, Salben, Shampoos, Ölen, Akupunktur, MSM, Homöopathie oder Bioresonanz bis hin zur Hyposensibilisierung bisher leider nicht wirklich eine Besserung bringen wollten, haben wir der Mykotherapie eine Chance gegeben. Das wollte ich bereits zuvor versuchen, allerdings nicht zeitgleich mit der Hyposensibilisierung, denn im Falle einer Besserung hätte ich nicht gewusst, was diese nun hervorgebracht hat. Die Hyposensibilisierung machen wir zwar noch immer (unsere neue Lösung ist ganz knapp 3 Tage bevor wir sie gebraucht haben doch noch angekommen), aber nach 10 Monaten ohne jegliche Besserung musste ich nicht nur annehmen, dass auch in Zukunft kein Erfolg mehr eintreten würde, sondern war auch der Meinung dass Momos Zustand so nicht mehr tragbar war. Es musste etwas geschehen und bevor wir zur letzten Notlösung - Momos Beschwerden dauerhaft mit Medikamenten wie Apoquel oder Cortison zu lindern - greifen, versuchten wir den einzigen Therapieansatz, den wir bisher noch nicht verfolgt hatten.

Bei der Mykotherapie handelt es sich um die Anwendung von Pilzen oder Pilzextrakten als Therapie. Leider handelt es sich dabei, wie auch bei der Homöopathie, um keine wissenschaftlich anerkannte Heilmethode. Man darf also skeptisch sein und ich als Oberskeptiker bin es sowieso. Aber ich möchte für Momo nichts unversucht lassen und wenn ich selbst der Homöopathie, die ich für einen einzigen großen Witz halte, eine Chance gegeben habe, so muss ich es bei den sogenannten Vitalpilzen auch machen. Und während Vitalpilze in der traditionellen chinesischen Medizin schon seit langem verwendet werden, sind sie im Westen noch nicht so lange auf dem Radar. Das bedeutet, dass es bisher noch nicht all zu viele umfassende Studien gibt, die sich bemühen ihre Wirksamkeit zu belegen oder zu widerlegen. Es gab aber durchaus Studien, die unter anderem Hinweise auf Veränderungen im Immunsystem im Zusammenhang mit Vitalpilzen feststellen konnten, auch wenn das bisher nicht als eindeutiger wissenschaftlicher Beweis zu reichen scheint. Der größte Unterschied liegt aber darin, dass Pilze, im Gegensatz zu Homöopathie, nachweisbare Inhaltsstoffe haben. Die Frage war natürlich, ob das reichen würde.

Französische Bulldogge Hund Juckreiz Allergie Mykotherapie

Mit dem Buch "Mykotherapie für Tiere: Vitalpilze: Heilkraft, Wirkung und Anwendung" von Wanda May Pulfer habe ich mich in das Thema eingelesen. Der allgemeine Teil des Buches, sowie die Übersicht der einzelnen Pilze, ist sehr ausführlich gehalten, dafür fallen die Abschnitte über einzelne Erkrankungen und  ihre Therapievorschläge für meinen Geschmack etwas knapp aus. Ich habe zwar eine Liste, welche Pilze bei Allergien zu empfehlen sind und auch Erklärungen, wo ihre Stärken liegen - so eignen sich einige Pilze zum Beispiel besonders bei Allergien, die mit den Atmungsapparat verbunden sind, also zum Beispiel Heuschnupfen, andere besonders bei Erkrankungen der Haut - was mir jedoch fehlt sind etwas spezifischere Dosierungsempfehlungen, denn leider findet sich im Buch nur eine allgemeine Dosierungsempfehlung für alle Pilze, bzw Pilzextrakte, unabhängig von der eigentlichen Erkrankung und selbst diese Dosierungsempfehlungen sind sehr vage gehalten.

Letztendlich habe ich Reishi- und Enoki-Extrakt für Momo ausgewählt. Enoki soll entzündungshemmend sein, sowie IgE-Antikörper hemmen. Enokitake war übrigens garnicht so einfach zu bekommen, denn es gibt nur einen einzigen Hersteller, der diese Pilze in Extraktform in Deutschland vertreibt. Reishi soll ebenfalls entzündungshemmend sein und einen histaminunterdrückenden Effekt haben und daher besonders bei der Anwendung bei Juckreiz der Haut geeignet sein. Ich setzte hier meine Hoffnung weniger auf Reishi da wir ja bereits Antihistaminika wie Cetirizin oder Histacalmine bei Momo angewendet hatten und auch das zu keiner Besserung geführt hat. Das Unterdrücken von Histamin scheint bei Momo also keine erfolgversprechende Methode zu sein.

Französische Bulldogge Hund Juckreiz Allergie Mykotherapie

Wir haben erst einmal, wie empfohlen, mit einer Minidosis begonnen und haben diese Tag für Tag gesteigert, bis wir nach einer Woche bei der letztendlichen Dosis angekommen sind. Auch dieses Mal hatte ich wenig Hoffnung, dass das ganze etwas bringen würde. Nach so vielen ergebnislosen Therapieversuchen hätte ein Erfolg für mich fast an ein Wunder gegrenzt und das Wunder ist leider ausgeblieben. Die Pilzpulver habe ich ihr über Monate gegeben, ohne eine Wirkung zu sehen. Irgendwann habe ich auch begonnen die Dosis zu erhöhen, denn Momo liegt mit ihren 10kg genau zwischen den üblichen Dosierempfehlungen aller Medikamente und auch der Pilzpulver. Auch das hat nichts gebracht. Das schlimmste ist aber, dass ich den großen Fehler gemacht habe ihr Cortisonspray auszusetzen, denn wie sonst soll ich wirklich beurteilen können, ob die Mykotherapie etwas bringt. Ich kann ja nicht wirklich gut beurteilen, ob ihr Juckreiz nachlässt, wenn er durch die Gabe des Cortisons unterdrückt wird. Nach einer Weile sah Momo so schlimm aus, wie selten zuvor.

Französische Bulldogge Hund Juckreiz Allergie Mykotherapie

Momentan habe ich nicht vor weitere Experimente zu wagen. Ich habe auch so langsam jede mir bekannte Methode ausprobiert, die bei Momos Allergien helfen könnte. Ich hoffe weiter, inzwischen ganz verzweifelt, dass die Hyposensiblisierung, die wir nun bereits seit fast 14 Monaten machen, vielleicht doch irgendwann eine Wirkung zeigen wird.

Mittwoch, 22. März 2017

Frankreich. Da, wo es immer regnet


Es scheint, wir lernen wohl nie dazu. Nach unserem vollkommen verregneten Urlaub in Frankreich im letzten Jahr, haben wir es wieder gewagt. Nein, wir haben (zum Glück) nicht wieder Urlaub in Frankreich gemacht, aber immerhin einen Tagesausflug nach Wissenbourg an der französischen Grenze gewagt. Als wir hier los fuhren sah das Wetter und auch der Wetterbericht dazu noch vielversprechend aus. Zwar gab es keinen Sonnenschein, aber regnen sollte es eigentlich auch nicht. Aber, wir und Frankreich, das soll scheinbar einfach nicht sein. Wir hatten kaum die französische Grenze passiert, da war er wieder: Der Regen.


Darauf waren wir, ganz naiv, nicht vorbereitet und hatten weder Regenschirme noch Regenmäntel für Genki und Momo dabei. Aber was soll man schon machen, wenn man die weite Strecke gefahren ist, als das ganze dennoch durchzuziehen? Und so sind wir nicht von unserem ursprünglichen Plan abgekommen. Wir wollten erst mit den beiden auf den Feldern außerhalb von Wissenbourg spazieren gehen und danach noch einen kurzen Stadtbummel machen.


Zu Beginn haben wir noch gehofft, dass es sich nur um einen kurzen Regenschauer handeln würde und die grauen Wolken wieder wegziehen würden. Genki und Momo hatten auch trotz des Regens Freude daran die für sie unbekannte Gegend auszuschnüffeln, obwohl sie sonst keine Freunde vom Regen sind.

 
Gerne hätten wir die Gegend auch noch weiter erkundet, denn es sah nach einer vielversprechenden Strecke, die gut übersichtlich und vollkommen menschenleer war, aus, aber irgendwann war leider abzusehen, dass der Regen eher stärker als schwächer wurde und dass das ganze, zumindest ohne richtiger Regenausstattung, wenig Sinn hatte.


So sind wir viel früher als geplant wieder umgedreht und sind in Richtung Stadt gefahren. So hatten wir uns den Spaziergang nicht vorgestellt. Zum Schluss haben wir noch ein paar frühe Frühlingsboten gefunden, auch wenn das das einzige war, was wir vom Frühling an diesem Tag zu Gesicht bekommen haben.


Also ging es weiter nach Wissenbourg. Unsere erste Idee war es gewesen und ein Café zu suchen und abzuwarten, bis der Regen nachließ. Leider hatten sich die grauen Wolken aber inzwischen in eine einzige graue Suppe verwandelt, die nicht aussah, als würde sie irgendwann weichen und das Warten auf besseres Wetter schien für diesen Tag aussichtslos. So haben wir eine kleine Runde durch die Innenstadt gedreht, aber so recht Spaß daran hatte keiner von uns. Momo versuchte an jedem Eingang zu einem Gebäude hineinzulaufen. Ob sie Schutz vor dem Regen gesucht hat, oder einfach nur die Stadt doof fand, kann ich nicht einmal sagen. Eigentlich sind sowohl Genki als auch Momo stadterprobt, da sie ein Mal in der Woche einen Bürotag mit dem Herrchen des Hauses haben und seine Arbeitsstädte mitten in der Heidelberger Innenstadt liegt.


Auf unserer kleinen Runde durch die Innenstadt haben wir eine kleine, erhöhte parkähnliche Anlage gefunden. Wenn der Regen nicht gewesen wäre, hätte ich das richtig schön gefunden. Dort haben wir auch eine andere Französische Bulldogge getroffen, aber leider war schnell klar, dass da von keiner Seite große Liebe herrscht. Dass Genki, seit sein Kastrationschip aufgehört hat zu wirken, wieder vermehrt sabbert, hatte ich ja bereits erzählt. Je aufregender die Umgebung ist, desto mehr sabbert er. So kann es schon Mal passieren, dass man nach dem Schütteln plötzlich den eigenen Sabber auf dem Kopf hat:


Oder, dass man versucht den Weltrekord für den längsten Hundesabberfaden der Welt aufzustellen:


Ich finde, die Sabberfäden sind schon sehr beeindruckend. Mich stört es übrigens nicht, auch wenn es nicht so angenehm ist, dass der Sabber auch ständig auf meiner Kleidung landet. Ich bin es aber schon gewohnt, dass bei mir, wenn ich mit Genki und Momo unterwegs bin, selten die Kleidung sauber bleibt - schon alleine, weil ich mich zum Fotografieren auch auf den Boden lege oder zumindest setze - und laufe mit den beiden nur in meiner von vornherein schmuddeligen Gassigehgarderobe spazieren, so dass der bisschen Sabber auch keinen Unterschied mehr für mich macht. Die Leute denken bei meinem Anblick vermutlich auch ohne Sabber schon, dass ich unter einer Brücke wohne.


Das Herrchen des Hauses findet Genkis Sabberfäden dafür "total ekelhaft" und bleibt etwa alle 100 Meter stehen, um Genki den Sabber mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Genki hat also nicht nur persönliche Popo-, sondern auch Schnutenabwischer. Das Abwischen ist, meiner Meinung nach, ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen, denn Genki gibt sich stets große Mühe seinen Sabberfaden schnell neu zu kultivieren.


Unser Frankreichausflug war leider nicht so, wie wir es erhofft haben. Immerhin sind wir am Schluss mit leckerem Cidre und Käse ausgestattet nach Hause zurückgekehrt. Ob wir uns so bald wieder nach Frankreich wagen, bleibt abzuwarten.

Montag, 20. März 2017

Ein Neckarausflug mit vielen Bildern


Langsam wird es frühlingshafter, aber lange hatten wir hier ein sehr durchwachsenes Wetter. Immer wieder wechseln sich regnerische und sehr stürmische Tage mit warmen und frühlingshaften Sonnentagen ab. Die schönen Tage nutzen wir wieder öfters um an den Neckar zu fahren. Diese schöne Strecke, die wir immer wieder aufsuchen, ist luftlinientechnisch garnicht weit von uns entfernt, aber leider genau auf der falschen Seite des Neckars, so dass wir doch einen weiteren Weg dort hin haben. Vermutlich wären wir sonst noch viel öfters dort, denn es ist wirklich schön. Man hat eine riesige Fläche zum Spielen und Toben, es ist sehr übersichtlich und man kann am Deich entlang spazieren oder zur Abkühlung immer schnell in den Neckar springen, was Genki und Momo nach dem ausgiebigen Toben auch gerne machen.


Als I-Tüpfelchen benimmt sich vor allem Genki dort für ihn ausergewöhnlich gut, wenn es Hundebegegnungen gibt. Warum das ausgerechnet dort so ist, weiss ich nicht, aber wir machen dort wiederholt sehr erfreuliche Erfahrungen. Dort am Neckar entstehen auch immer viele schöne Bilder. Die letzten habe ich erst vor kurzem gezeigt und ich bin auch schon wieder im Rückstand, denn die nächsten Bilder von einem Ausflug dorthin - dieses Mal mit unseren Freunden Kiwi und Cathy, denen wir diesen schönen Ort schon lange zeigen wollten -  stehen auch schon in den Startlöchern. Aber erst einmal möchte ich euch, wieder ohne viele weitere Worte, eine ganze Flut an Bildern zeigen, die bereits im letzten Monat bei einem unserer Spaziergänge dort entstanden sind.
Genki ist dort immer ganz besonders munter und zum Spielen aufgelegt.
Zum Abkühlen geht es kurz an den Neckar.
Das mit dem Posieren für Fotos klappt nach wie vor nicht so gut.
Nach der Erfrischung am Neckar geht es wieder voller neuer Energie zurück zum Spielen.