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Freitag, 16. November 2018

Es wird gekuschelt


Ich wäre je geneigt zu schreiben, dass hier jetzt, wo es kälter wird, mehr gekuschelt wird, aber das stimmt nicht, denn hier wird eigentlich immer gekuschelt. Genki und Momo sind durch und durch Kuchelhunde, die Körperkontakt brauchen, sei es von Menschen oder Hunden. Dabei ist das Szenario, bei dem sich Momo zu Genki legt häufiger, aber auch anders herum ist es nichts ungewöhnliches.


Es ist sicher nicht so, dass wir hier nicht genügend Hundebetten hätten. Alleine im Schlaf- und meinem Arbeitszimmer befinden sich drei Hundebetten, eines unter meinem Schreibtisch, eines daneben und eines am anderen Ende des Zimmers und natürlich auch das Bett selbst, in dem gerne gelegen wird. Trotzdem bevorzugen die beiden es sich gemeinsam in ein Bett zu kuscheln.


Mein Vorrat an Kuschelnfotos ist somit schier unerschöpflich und jetzt, wo es mit zunehmend düsterem Wetter und immer schneller schwindendem Tageslicht zunehmend schwieriger wird draußen Fotos zu machen, kommt mir das natürlich recht. So wird es in den kommenden Wochen vermutlich zunehmend solche Bilder auf unserem Blog geben. Die Lichtbedingungen unter meinem Schreibtisch sind natürlich auch nicht ideal, aber ich hoffe, hier tröstet das Motiv über mangelnde technische Umsetzung der Fotos hinweg.


Ich hoffe, dass wir euch mit diesen Fotos nicht bald langweilen werden, aber, auch wenn ich hier vermutlich voreingenommen bin, gibt es doch kaum einen niedlicheren Anblick als Genki und Momo, die sich zusammenkuscheln.

Montag, 12. November 2018

Die besten Modellhunde der Welt

[Werbung wegen Produktabbildung/-nennung. Alle in diesem Beitrag gezeigten Artikel wurden von mir selbst bezahlt. Ich erhalte keine finanzielle Vergütung durch Hersteller oder Händler.]

Es liegt ein schönes aber auch anstrengendes Wochenende hinter uns. Gestern war ich auf der TIERisch Gut Tiermesse in Karlsruhe, Genki und Momo sind während dessen mit dem Herrchen des Hauses daheim geblieben. Als ich am Nachmittag wieder zurück kam, schien noch immer herrlich die Sonne, so dass die Kamera auf den Spaziergang mitgenommen wurde.

Einen Ersatz für Genkis kaputten Ball habe ich leider nicht gefunden. Zwar gab es viele Bälle mit Wurfschnur, sogar auch welche aus dehnbarem Material, aber keines war so weich und wabbelig, wie bei seinem alten Ball und ich glaube nicht, dass diese ihm so recht gefallen hätten. Aber wie schon bei unserem zweigeteilten Chamäleon tragen wir auch die Hälften des kaputten Balles noch mit uns rum. Ganz so begeistert ist Genki von den Einzelteilen leider nicht mehr, aber für ein kurzes Zerrspiel und lustige Fotos, die dabei entstehen, reicht es noch.


Schon bald danach wurden die Ballhälften von Genki links liegen gelassen und der Spaziergang ohne Spielzeug fortgeführt. Aber immer wieder schaut er mich erwartungsvoll an, als würde er hoffen, dass ich ihm irgendwo noch einen intakten Ball aus meiner Tasche herbei zaubere.


Weil die Sonne so schön schien, wollte ich die Gelegenheit auch Mal nutzen um neue Schafbilder zu machen. Die Bilder, die dabei entstanden sind, gefallen mir für sich alleine eigentlich nicht, aber sind dennoch komisch, wenn man bei der Entstehung dabei war. Genki und Momo sind für gewöhnlich keine geduldigen Modellhunde, so dass ich immer sehr viele Bilder mache. Auf den meisten schaut einer weg, oder läuft aus dem Bild oder hat geschlossene Augen. Aber hier....


... haben die beiden sich vorgenommen die vorbildlichen Modellhunde der Welt zu sein. Ich verwende keine Serienaufnahme, die mehrere Bilder pro Sekunde macht, sondern löse jedes Bild einzeln aus und dabei heraus kamen etwa 20 absolut identische Bilder. Genki und Momo saßen da wie zwei Statuen, bewegten sich keinen Zentimeter, blinzelten nicht einmal und schauten dabei todernst in die Kamera.  Die Situation war wirklich lustig, weil dieser ernste Gesichtsausdruck natürlich auch garnicht zu den lustigen Schafmützen passt.


Ich weiss nicht, woher diese Übermotivation für Bilder so still zu halten plötzlich kam. Die beiden schaffen es doch immer wieder mich zu überraschen. Nach diesem schönen Spaziergang ging es nach Hause und am Abend früh ins Bett um ausgeruht in die neue Woche durchzustarten. Das Sonnetanken haben wir auch noch ein Mal nötig gehabt, denn Ende nächster Woche soll es tatsächlich schon so weit sein und Nachts sollen uns bereits Minustemperaturen erreichen! Wer weiss, ob es dann direkt von spätsommerlichen 18°C zu den Schneebildern übergehen wird?

Freitag, 9. November 2018

Nicht ohne mein Schwein


Genki gehört zu der Hundegruppe der anyonymen Kuscheltiernucklern. Damit ist er nicht alleine, denn anscheinend gibt es ganz viele Hunde, die sich zum Schlafen ein Kuscheltier schnappen und es im Maul halten oder sogar darauf herumnuckeln. Was genau es mit diesem Verhalten auf sich hat, habe ich nicht herausfinden können. Viele meinen, dass es Hunde beruhigt, auch die Vermutung, dass es bei von Hand aufgezogenen Welpen öfters vorkomme und sie tatsächlich wie an der Zitze ihrer Mutter daran nuckeln, habe ich öfters gelesen. Genki nuckelt tatsächlich eher selten wirklich darauf herum, sondern möchte sein Plüschtier beim Liegen einfach im Maul halten.


Dabei ist Genki aber auch noch wählerisch. Nicht jedes Plüschtier eignet sich scheinbar gleichermaßen dafür. Sein absoluter Favorit hier ist sein rosa Plüschsschwein, dass er sich nicht nur besonders gerne zum Spielen, sondern vor allem zum Schlafen aus seinem Spielzeugkorb holt. Unser Kater Kronos schaut im Hintergrund schon ganz neidisch...


Jetzt, wo die Temperaturen doch zunehmend kühler werden, wird das Unterfangen gerne unter die Bettdecke verschoben und dort mit dem Schwein gekuschelt. Genki ist und bleibt halt doch auf ewig ein kleiner Babyhund.