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Donnerstag, 17. Mai 2018

Rezept: Erdbeer-Kokos Kekse für Hunde


Ich liebe Erdbeeren und während Genki und Momo und ich nicht immer den selben Geschmack teilen, essen sie Erdbeeren genau so gerne wie ich. Da bietet es sich jetzt zur Erdbeersaison natürlich auch an Hundekekse damit zu backen. Für unsere Erdbeer-Kokos Hundekekse habe ich aber keine frischen Erdbeeren verwendet, weil man bei frischem Obst aufgrund der enthaltenen Flüssigkeit immer so viel Mehl hinzufügen muss, sondern auf Erdbeerpulver zurückgegriffen. Unser Erdbeerpulver ist selbstgemacht, man kann es aber auch schon fertig kaufen. Bei uns wir es zum Beispiel in der Drogerie Müller angeboten.

Wenn man sich nicht zuvor die Arbeit macht Erdbeerpulver selbst herzustellen, sondern fertiges Pulver kauft, ist die Zubereitung der Kekse ganz schnell und einfach. Das Ei und die Kokosmilch werden miteinander zu einer Masse vermischt und dann das Erdbeerpulver und das Mehl hinzugefügt, alles zu einem Teig verknetet, ausgerollt und Kekse ausgestochen.


Dann werden die Kekse nur noch gebacken und sind fertig! Ich backe meine Kekse immer für eine Zeit zwischen 15 und 30 Minuten, je nach Dicke und Größe der ausgestochenen Kekse. Ich bin vom Ergebnis recht angetan, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass die Kekse nach dem Backen noch so eine rosane Farbe haben. Für gewöhnlich verflüchtigt sich natürliche Farbe beim Backen immer so sehr, aber die geballte Ladung an Erdbeeren, die in so ein bisschen Pulver steckt, scheint doch zum Färben ausgereicht zu haben.

Rezept für selbstgemachte Hundekekse Hundeleckerli Leckerchen backen Erdbeeren Kokos Hund

Ich denke, nicht nur das Ergebnis kann sich blicken lassen, sondern auch das Gesicht von Genki bei der Keksverkostung. Ich kenne niemanden, der beim Essen so genüsslich schauen kann wie er.

Dienstag, 15. Mai 2018

Eine zweite Meinung


Momentan komme ich hier leider zu fast nichts, es stehen einfach zu viele andere Arbeiten an und so bin ich etwas im Verzug mit einem Blogeintrag, den ich euch schon eine Weile schuldig bin: Es ist nun schon über einen Monat her, dass wir mit Momo bei einer neuen Spezialistin für Dermatologie in unserer Tierarztpraxis waren um Momos Zustand mit ihr durchzusprechen. Ich hatte hier im Detail darüber berichtet und in diesem Blogeintrag auch aufgelistet, was wir schon alles an Theraphiemöglichkeiten ausgeschöpft haben.

Ich hatte mir nicht viel von dem Besuch erhofft, tatsächlich muss ich gestehen, dass ich nach den vielen negativen Erfahrungen mit unserer bisherigen Dermatologin - die als absolute Spezialistin auf dem Gebiet gilt und sich seit 20 Jahren mit nichts anderem als der Hundedermatologie befasst - eher ein schlechtes Gefühl vor unserem Termin hatte. Ich war es gewohnt auf meine Nachfragen und Bedenken schnippische Bemerkungen zu bekommen, zum 20. Mal die selben Untersuchungen zu erhalten (und bezahlen zu müssen), die doch immer wieder zum selben Ergebnis geführt haben und oberflächlich mit Cortison oder Apoquel abgespeist zu werden.

Unser Hauptanliegen war es zu erfahren, ob wir wirklich die nach über 2 Jahren immernoch wirkungslose Hyposensibilisierungstherapie abbrechen können und mich nach dem genauen Unterschied zwischen dem Medikament Apoquel mit seinen zum Teil sehr heftigen (Neben)wirkungen und dem neuen Medikament Cytopoint zu erkundigen, da sie beide in das Immunsystem des Hundes eingreifen.

Die Hyposensibilisierung beenden

Wie sich gleich zu Beginn herausstellte, sind wir bei weitem nicht die ersten, die nach Unzufriedenheit mit der bisherigen Dermatologin bei ihr landen. Das hat meinen schlechten Eindruck, auch über ihre Kompetenz, etwas bestätigt. Bezüglich der Hyposensibilisierung hatte ich natürlich auch die bisher behandelnde Tierärztin gefragt und obwohl diese langwierige und auch alles andere als kostengünstige Therapie keine Wirkung zeigte, wurde mir abgeraten sie abzubrechen, denn man "wüsste ja nicht, wie sich die Allergie entwickelt hätte, wenn man die Hyposensibilisierung nicht gemacht hätte". Hier wurden wir beruhigt, die Hyposensibilisierung können wir getrost abbrechen. Sollten sich dann doch - wieder Erwarten - Momos Symptome verschlechtern, könnte man einfach eine neue Therapie beginnen. Diese würde unsere neue Dermatologin ohnehin anders durchführen. Sie war etwas überrascht, dass Momo bisher gegen alle 8 bekannten Allergene hyposensibilisiert wird, weil jedes zusätzliche Allergen in der Lösung die Erfolgschancen mindert. Statt dessen hätte sie sich nur auf die wirklich problematischen Allergene, in Momos Fall die verschiedenen Milbenarten, konzentriert. Als wir fragten, ob wir die Therapie einfach abbrechen könnten, oder in irgendeiner Art ausschleichen müssten, meinte sie zunächst, ja, wir sollten die Dosis langsam verringern. Als wir ihr aber sagten, wie viel und in welchen Abständen Momo ihre Injektionen bisher bekommt, hat sie nur gelacht - Nein, das wäre wohl so selten und gering, das können wir auch so jederzeit abbrechen. Die Chancen, dass eine Hyposensibilisierung, egal in welcher Durchführung, bei Momo aber noch Erfolg bringen könnte, schätzte sie als eher gering ein. Das Thema ist also für uns erst einmal erledigt. In der vergangenen Woche hat Momo ihre letzte Injektion bekommen und dabei wird es voraussichtlich bleiben.

Wirkungsloses Cortison

Etwas, das bei uns jetzt keine wirkliche Rolle mehr spielt, aber was ich sehr interessant zu erfahren fand, war dass Cortison der Erfahrung unserer neuen Dermatologin nach bei Umweltallergien oft keine Wirkung zeigt. Das deckt sich 1:1 mit unseren Erfahrungen. Wir haben zu Beginn ein Cortisonspray, das wir von unserer ersten Spezialistin erhalten haben, versucht und obwohl ich zunächst dachte, das es wirkt, hatte sich spätestens beim Führen unserer Allergietagebuches deutlich gezeigt, dass es bei Momos Juckreiz einfach Schwankungen gibt, die auf keine auszumachende Ursache zurückzuführen sind. Mal wird es besser, Mal ist es schlimmer. Die Anwendung vom Crtisonspray hatte keinen Einfluss darauf. Auch als Momo ihre starke allergische Reaktion hatte und wir zur Notaufnahme in die Tierklinik mussten, wo sie zwei Cortisonspritzen erhalten hatte, sagte uns die damals behandelnde Ärztin "Sie werden sehen, sie wird sich für den Rest des Tages nicht mehr kratzen" - Aber Pustekuchen, das Cortison half zwar gegen ihr vollkommen zugeschwollenes Gesicht, wegen dem wir in der Klinik waren, aber gekratzt hat sie sich wie eh und je. Ich frage mich jedoch, weshalb diese Erfahrung so wenig verbreitet ist, beziehungsweise, weshalb unsere bisherige "Spezialistin" diese in 20 Jahren Berufserfahrung nicht gemacht hat? Da sie sich aber, so war es mein Eindruck, ohnehin nie wirklich dafür interessiert hat, was wir zu erzählen hatten und wie Momos Zustand nun war, wundert es mich auch wieder nicht. Wenn man nicht an der Rückmeldung seiner Patienten interessiert ist, kann man auch wenig Erfahrung über die Wirkung, oder das Ausbleiben selbiger, von verabreichten Medikamenten machen.
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Apoquel vs. Cytopoint

Schlussendlich kommen wir zu einem unserer Hauptanliegen, dem Unterschied zwischen Apoquel und Cytopoint. Ich hatte ja schon geschrieben, dass eine dauerhafte Anwendung von Apoquel für uns nicht in Frage kommt, auch wenn ich die Tabletten für den absoluten Notfall, zwecks Einzelanwendung, gekauft habe. Mir ist der massive Eingriff, den Apoquel auf das Immunsystem bewirkt, zu riskant. Oclacitinib, der Wirkstoff in Apoquel, ist ein sogenannter Janus-Kinase (JAK)-Hemmer und wiederum Zytokine im Körper hemmen soll.  Zykotine sind regulatorischen Proteinen im Körper, die der Signalübertragung zwischen Zellen dienen. Dabei soll, vereinfacht dargestellt, Oclacitinib zwar nur die Signale hemmen, die dem Körper sagen, dass es juckt, ist aber so unspezifisch, dass das Hemmen anderer Signale nicht ausgeschlossen werden kann. Dazu können im schlimmsten Fall ganz wichtige Signale zählen, wie "Hey, hier mutieren Zellen vor sich hin. Körper, tu Mal schnell etwas dagegen".

Wie sieht es nun aus mit Cytopoint? Meine Bedenken waren, dass auch Cytopoint das Immunsystem des Hundes verändert und das die selben Auswirkungen wie Apoquel haben könnte. Hier wird ein Wirkstoff namens Lokivetmab verwendet. Lokivetmab ist ein monoklonaler Antikörper gegen das Zytokin Interleukin-31. Es wird also, wie auch bei Apoquel, ein Zytokin gehemmt. Wer sich mehr darüber informieren möchte, findet hier den Wikipedia Eintrag über monoklonale Antikörper. Grob gesagt ist der Hauptunterschied zu Oclacitinib, dass monoklonale Antikörper eine sehr hohe Spezifität haben, also viel gezielter wirken und Lokivetmab somit ausschließlich auf Interleukin-31 wirkt, wogegen Oclacitinib einen Rundumschlag auf alle Zytokin machen kann. Interleukin-31 ist ein nachweisbarer Botenstoff von Patienten mit Neurodermitis, der Juckreiz fördert und die Ausbildung einer funktionierenden Hautbarriere hemmt.

Cytopoint ist somit eine wesentlich risikoärmere Alternative zu Apoquel. Auch die ganzen Warnungen über unerwünschte Effekte auf das Immunsystem findet man im Beipackzettel von Cytopoint, im Gegensatz zu Apoquel, nicht. Das ganze hört sich wirklich vielversprechend an, aber ein kleiner Nebengeschmack bleibt natürlich trotzdem, denn Cytopoint ist ein sehr neues Medikament und Langzweiteffekte sind nicht erforscht. Das bedeutet, dass, nach aktuellem Wissensstand, keine Nebenwirkungen zu erwarten sind, aber ob dem auch so ist, wird erst die Zeit zeigen. 

In den USA ist das Medikament bereits seit zwei Jahren zugelassen. Auch das ist keine Zeit um wirkliche Langzeiteffekte feststelle zu können, aber ein etwas längerer Zeitraum als hierzulande und ich habe versucht so viele Erfahrungsberichte über Cytopoint wie möglich zu lesen. Die meisten Erfahrungsberichte waren positiv, einige berichteten über die im Beipackzettel Aufgeführten Nebenwirkung, nämlich Überempfindlichkeitsreaktionen, aber auch von ein paar Fällen, in denen Hunde lethargisch auf die Injektion reagiert haben sollen, habe ich gelesen. Nicht selten wurde leider berichtet, dass Cytopoint beim Hund keine Wirkung gezeigt hätte, oder mit jeder Inketion weniger Wirkung gezeigt hat. Das ist leider darauf zurückzuführen, dass der Körper selbst Antikörper gegen die injizierten monoklonale Antikörper bilden kann und die Wirkung dann ausbleibt. In einem Onlineforum - es war aber seltsamerweise nur auf dieses Forum beschränkt - berichteten Hundebesitzer von allen möglichen, zum Teil schrecklichen, Dingen, die ihren Hunden angeblich nach der Gabe von Cytopoint widerfahren seien. Das reichte vom Hund, der Nierensteine bekam, über den Hund, bei dem ein bereits vorhandenes Krebsgeschwür anfing zu wachsen, bis zu einem Hund, der an Leberversagen starb. In letzterem Fall wurde ein chronischer Leberschaden diagnostiziert, aber das wollte die Besitzerin nicht glauben und sah krampfhaft einen Zusammenhang zu Cytopoint. Da sich keine zwei dort berichteten Fälle auch nur ähneln und alle Fälle so unterschiedlich und unspezifisch sind, halte ich das Ganze eher für eine Art Paranoia - Wie bei den Impfungen, bei dem jede Erkrankung, die der Hund jemals im Leben erhält, ganz bestimmt ein "Impfschaden" gewesen sein soll. Lediglich die Überempfindlichkeit in Form von verstärktem Juckreiz oder Hautekzemen, sowie die Lethargie konnte ich als wiederkehrende Nebenwirkung erkennen. Lethargie ist zwar nicht im Beipackzettel aufgeführt, ich habe aber auch in mehreren Berichten von Tierärzten gelesen, dass sie öfters eine kurzzeitige Lethargie nach der Injektion feststellen konnten.
Nachdem wir alle Optionen so langsam ausgeschöpft haben, haben wir uns dazu entschlossen Cytopoint bei Momo auszuprobieren. Natürlich wäre es mir lieber auch das umgehen zu können, weil aufgrund der fehlenden Langzeitstudien natürlich Restzweifel darüber bleibt, ob dieses Medikament nicht doch negative Folgen für Momo haben könnte. Aber wir haben inzwischen wirklich so ziemlich alles andere versucht und es hilft einfach nichts.

Ich werde hierzu einen gesonderten Blogeintrag schreiben, weil ich noch etwas abwarten möchte um ein letztendliches Fazit ziehen zu können und mir auch noch ein paar Informationen fehlen. So kann ich noch nicht viel über den Wirkunsgzeitraum sagen und auch die Kosten sind momentan nicht ganz klar, weil es bei unserem Kontrolltermin etwas Verwirrung darüber gab, ob wir beim ersten Mal nur die angewandte Ampulle oder beide in der Packung enthaltenen Ampullen bezahlt haben. Ich brauche also noch ein wenig Zeit um ein besseres Resümee ziehen zu können.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Giggle Giggle


Wir machen eine kurze Pause von unseren Besuchen am Wasser und sind heute wieder - ganz langweilig - zurück auf unserer Standart-Spazierstrecke auf den heimischen Feldern. 

Es kommt immer Mal wieder vor, dass ich meine Kamera mitnehme, aber nicht so wirklich schöne Bilder entstehen. Besonders schade finde ich das, wenn wir einen Ausflug machen, von dem ich doch eigentlich gerne hier erzählen möchte, aber dann keine passenden Fotos habe. Ohne Bilder gibt es bei mir dann auch keinen Blogeintrag. Aber es geht natürlich auch anders herum. Ich nehme meine Kamera auf unseren üblichen Nachmittagsspaziergang mit und dann entstehen plötzlich ganz viele Bilder - Dazu zu schreiben gibt es leider aber nichts.


So war das auch an dem Tag, an dem diese Bilder entstanden sind. Das Wetter war nicht einmal besonders sonnig, wir waren auf unserer üblichen Feldstrecke unterwegs und eigentlich wäre es ein ganz normaler Spaziergang gewesen, auf dem es ausser Genkis Popoansicht und Momo mit ihrem Ball im Mund vermutlich nichts zu fotografieren gegeben hätte.


Ich habe ins Genkimobil gegriffen und willkürlich nach zwei Spielsachen gegriffen, dem Rosewood Jolly Doggy Giggle Ball und Giggle Stick. Beide haben wir schon seit einer Weile und beide sind meiner Meinung nach eher Fehlkäufe, weil sie hart und schwer wie Steine sind. Somit sind sie den Händen von wurfeingeschränten Herrchen und Frauchen eher gefährliche Wurfgeschosse und Hunde können sie nicht gut in den Mund nehmen. "Giggeln", also "kichern", wie der Name verspricht, tun sie übrigens auch nicht, dafür machen sie beim Schütteln etwa das Geräusch einer verendeten Ente. Nur stabil sind sie wirklich. Wie Steine eben.


Aber wenn man die steinschweren und nach Enten kurz vor dem Ableben klingenden Hundespielsachen schon gekauft hat, dann kann man sie auch ab und zu nutzen, dachte ich mir und nahm sie zur Abwechslung Mal mit.  Vielleicht habe ich insgeheim gehofft, dass wir die Dinger auch verlieren. Darin sind wir ja sonst sehr gut. 


Womit ich nicht gerechnet habe, war dass Genki und Momo in absolute Begeisterung verfallen würden. Vermutlich haben wir die Giggle Dinger nach ihrer Einweihung zu lange nicht benutzt, die beiden haben sie schon vergessen und gedacht, es gäbe neues Spielzeug. Da sind sie ja immer schnell begeistert.


So haben die beiden unermüdlich den Giggle Ball (Und auch Mal den Giggle Stick, wobei der Ball eindeutig der Favorit war) gejagt und ich hatte wieder eine der inzwischen selteneren Gelegenheiten Genki und Momo beim gemeinsamen Spielen abzulichten. Diese Bilder sind für mich immer etwas besonderes und so habe ich nicht wenige gemacht. Am Ende des Tages sind über 500 Bilder entstanden. Davon sind natürlich nicht alle etwas geworden, viele waren sich sehr ähnlich und auch nicht alle waren zeigenswert und doch waren es von denen, die mir gefallen haben am Schluss viel zu viele um sie hier alle zu zeigen.


Und selbst nach der Auswahl und noch einer Auswahl und einer erneuten Auswahl aus der Auswahl habe ich noch immer viel zu viele Bilder, die ich nicht mehr aussortieren wollte, so dass ich euch die restlichen Bilder von Genki und Momo mit Giggle Stein und Giggle Ente ohne weitere Worte im Anschluss zeigen möchte.