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Sonntag, 31. Dezember 2017

Kommt gut in's neue Jahr!


Das Ende des Jahres ist für viele Menschen eine Zeit um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und sich Vorsätze für das Neue zu machen. Wir möchten hier weder das eine noch das andere machen. Das vergangene Jahr liegt fast hinter uns und vom neuen Jahr lassen wir und überraschen. Es läuft doch meistens ohnehin ganz anders als man es geplant hat.


Im Moment sind unsere Wünsche ganz bescheiden und zeitnah. Wir wünschen und, dass Genki und Momo die Silvesternacht möglichst gut überstehen. Natürlich gehen hier schon seit direkt nach Weihnachten immer Mal wieder vereinzelte Silvesterraketen in die Luft und Genki ist dadurch leider wieder sehr geräuschempfindlich geworden, so dass ihn gerade auch Alltagsgeräusche wie eine zufallende Tür oder eine scheppernde Mülltonne aus der Fassung bringen. Ich weiss, dass heute für ihn ein ganz schrecklicher Tag werden wird. Gerne würde ich es ihm ganz ersparen heute und auch in den folgenden Tagen vor die Haustür zu gehen, denn selbst in der Wohnung leidet er genug, aber leider ist das keine Option.

Hundeblog Hund Silvester Happy New Year Neujahr Foto Französische Bulldogge Luftschlangen

Viele von euch sind in einer ganz ähnlichen Situation und wir wünschen euch, dass ihr und vor allem eure Fellnasen so stressfrei und unbeschadet wie möglich in das neue Jahr kommt.

Zu Silvester liest man wieder überall zahlreiche Tipps, wie man Hunden die Silvesterzeit erleichtern kann. Ich versuche mich bewusst auf unserem Blog mit Ratschlägen zurückzuhalten, denn ich denke, dafür gibt es genügend qualifiziertere Menschen als mich. Eine Sache liegt mir jedoch am Herzen: Leider liest man immer noch sehr häufig, dass man Hunde an Silvester in ihrer Angst nicht trösten oder überhaupt beachten soll, weil man dadurch ihre Angst verstärken würde. In diesem Zusammenhang möchte ich euch zwei Links da lassen: Beim Ersten handelt es sich um eine Studie aus dem Jahr 2013, in der festgestellt wurde, dass körperliche Zuwendung durch ihre Besitzer bei Hunden in Stresssituationen beruhigend auf diese wirkt. Ihr findet den Link hier. Wer sich nicht durch diese umfangreiche wissenschaftliche Abhandlung wälzen möchte, für den habe ich einen weiteren Link, nämlich einen Text von Hundepsychologe Thomas Riepe, der auf seinem Blog einfach veranschaulicht, weshalb Hunde an Silvester zu trösten nicht nur erlaubt, sondern sogar wichtig ist. Diesen Link findet ihr hier. Wenn ihr also zu den Hundebesitzern gehört, die bisher geglaubt haben euren Hunden etwas Gutes zu tun, indem ihr sie ignoriert, bitte ich euch einen Blick auf diese Texte zu werfen. Eure Hunde werden es euch danken. In diesem Sinne: Guten Rutsch, wir lesen uns 2018 wieder!

Freitag, 29. Dezember 2017

Der Sabberfaden muss weg


Heute beginne ich wieder mit einer Entschuldigung für schlechte Fotos. Dieses Mal lag es aber nicht an mir, denn die Bilder entstanden mit einem Festbrennweitenobjektiv ohne Möglichkeit auszusoomen, im Auto bei Fahrt (Ich saß natürlich nicht hinter dem Lenkrad) und dazu blind über Kopf um so viel wie möglich von Genki auf die Fotos zu bekommen.
Was ich eigentlich fotografieren wollte waren Genkis Sabberfäden. Bei unseren Spaziergängen am Neckar sind immer so viele andere Hunde unterwegs und Genki produziert jedes Mal vor Aufregung wegen der ganzen fremden Gerüche rekordverdächtige Sabberfäden. Ich finde sie immer sehr lustig, das Herrchen des Hauses findet sie dagegen schrecklich eckelhaft.


Und während ich auf dem Rückweg von unserem Spaziergang versuchte Genkis Sabberfäden unter erschwerten Bedingungen zu fotografieren, näherte sich plötzlich von links eine kleine Zunge an.


Momo hatte beschlossen etwas gegen Genkis Sabberfäden zu unternehmen. Nach Ausgiebigem Beschlecken war sie auch erfolgreich und hat immerhin seinen rechten Sabbefaaden aufgeschleckt. Und während mich das zum Lachen brachte und ich das unglaublich niedlich fand, war das Herrchen des Hauses auch darüber entsetzt.


Und da wir schon bei schlechten Fotos und Sabberfäden sind, möchte ich euch bei dieser Gelegenheit auch das folgende, leider nur mit der Handykamera festgehaltene, Kunstwerk nicht vorenthalten.

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Weihnachtliche Bescherung

Hund Foto Französische Bulldogge Schnee

[Werbung wegen Produktabbildung. Eintritt und Produkte selbst bezahlt.  Ich erhalte keine finanzielle Vergütung des Anbieters oder der Hersteller]  Wir hoffen, ihr habt alle eine schöne und erholsame Weihnachtszeit verbringen können. Bei uns war viel los und zumindest zum Erholen kam ich hier leider bisher noch nicht. Dieses Jahr habe ich immerhin einen "Stressfaktor" aus Weihnachten genommen und größtenteils auf Geschenke verzichtet. Ich schenke normalerweise gerne, aber zu Weihnachten empfinde ich es als schwierig in einem kurzen Zeitraum auf einmal eine Vielzahl an passenden Geschenken zu finden. Immer einfach zu beschenken sind dagegen Genki und Momo und so mussten zumindest die beiden nicht leer ausgehen. Dabei habe ich mich aber hier dieses Jahr zurückgehalten, denn ich hatte schon ganz richtig vermutet, dass sie von meinem Teil der Familie weitere Geschenke zu erwarten hatten. So gab es von mir nur eine Packung Leckerchen - dieses mal nicht selbst gebacken, dafür selbst gekauft - und für jeden ein Spielzeug.


Der obligatorische Ball für Momo durfte hierbei nicht fehlen und dieses haben wir auch gleich auf unserem Spaziergang an Heilig Abend eingeweiht. Leider war das Wetter so, wie es in den letzten Wochen immer ist, also düster, grau, kalt und nass, so dass hier leider keine besonders tollen Fotos entstanden sind.


Die Leckerchen durften Genki und Momo am Abend ausprobieren und haben sie zum Glück auch gemocht, was ja bei gekauften Leckerchen keine Selbstverständlichkeit ist.


An Heilig Abend gab es dann wie erwartet weitere Geschenke für die beiden, unter anderem diese kuschelige Babydecke, die Genki und Momo gleich vor Ort für sich beansprucht haben.


Außerdem gab es auch gleich weitere Spielsachen, nämlich noch einen kleinen Ball, von denen Momo wirklich garnicht genug haben kann (Vor allem nicht bei der Geschwindigkeit, in der wir die Bälle verlieren) und einen flauschigen Plüschhund. Noch an Heilig Abend selbst haben Genki und Momo ausgiebig mit ihren neuen Sachen gespielt, auch wenn ich dort gar keine Fotos gemacht habe. Das konnte ich aber am nächsten Morgen Zuhause nachholen, weil sie sich auch nach dem Aufstehen noch einmal mit Begeisterung an ihre neuen Errungenschaften gemacht haben.


Gleich darauf ging es gleich weiter zur nächsten Weihnachtsfeier, dieses Mal mit der Bahn. Zum Glück sind sowohl Genki und Momo bahnfahrterprobt, da wir ja lange Zeit kein Auto hatten und das für uns früher die einzige Reisemöglichkeit war. 


Und auch dort wurden Genki und Momo neben leckeren Knödeln, die die beiden essen durften, reich beschenkt.


Die Tage waren für Genki und Momo sicher sehr schön, aber auch aufregend und anstrengend. Ich hoffe, wir bekommen in den nächsten Tagen zumindest ein wenig Erholung, denn eigentlich beginnt ja jetzt direkt vor allem für Genki die richtig stressige Zeit, zu der man sich dank Silvester-Frühstartern kaum vor die Haustür trauen kann.

Montag, 25. Dezember 2017

Rezept: Apfel-Sahne Kekse für Hunde


Gerne wollte ich euch heute schon erzählen wie wir Heilig Abend verbracht haben und vor allem wie Genki und Momo reichlich beschert wurden, aber ich schaffe es gerade nicht, denn der weihnachtliche Terminkalender ist voll und wir machen uns bald auf den Weg zur nächsten Weihnachtsfeier. Deshalb greife ich für heute auf etwas zurück, das ich immer auf Vorrat habe, nämlich ein Hundekeksrezept.

Vor allem bei Keksen mit Obst habe ich oft das Problem, dass ich durch die Flüssigkeit im Obst so einen feuchten Teig habe, dass ich so viel Mehl hinzufügen muss, bis man das Obst am Schluss kaum noch schmeckt. Die Kekse werden dann auch von Genki und Momo nicht mehr so gerne gegessen, obwohl sie Obst pur durchaus gerne mögen. Deshalb habe ich hier bei unseren Apfel-Sahne Hundekekse versucht getrocknete Äpfel als Zutat zu verwenden. Mein ursprünglicher Plan war es, getrocknete Apfelringe im Zerkleinerer zu einem Pulver zu zermahlen. Leider hatten die gekauften Apfelringe aber immernoch zu viel Feuchtigkeit und mein Zerkleinerer kam damit nicht zurecht.
Rezept Apfel-Sahne Hundekekse selbst backen
Also musste der mühselige Weg gewählt werden: Mit viel Geduld habe ich die getrockneten Apfelringe mit einem Messer in so kleine Stücke wie möglich zerhackt. Dieses Rezept ist also nur etwas für die Hochmotivierten, auch wenn es ansonsten ein sehr einfaches Rezept ist: Die gehackten Trockenäpfel werden mit der Sahne und dem Ei vermischt und zum Schluss das Mehl hinzugefügt. Alles wird zu einem Teig verknetet, ausgerollt und die Kekse werden ausgestochen.

Rezept: Apfel-Sahne Hundekekse selbst backen
Rezept: Apfel-Sahne Hundekekse selbst backen

Ihr seht, abgesehen von der mühseligen Apfel-Kleinhackerei ist es ein wirklich simples Rezept. Die Arbeit hat sich aber gelohnt, denn die fertigen Hundekekse haben so gut nach Apfel gerochen und wurden sehr gerne gegessen. Als meine Mutter zu Besuch kamen und unere Kekse gesehen, beziehungsweise gerochen hat, sagte sie "Die riechen so gut, die können nicht gesund sein". Doch, können sie!
Rezept: Apfel-Sahne Hundekekse selbst backen
Rezept: Apfel-Sahne Hundekekse selbst backen

Samstag, 23. Dezember 2017

Frohe Weihnachten 2017

Fröhliche Weihnachten

Auch dieses Jahr möchten wir euch natürlich eine wunderschöne Weihnachtszeit wünschen. Lasst es euch und euren Fellnasen gut gehen. Wir hoffen, ihr könnt gemeinsam eine ruhige und erholsame Zeit verbringen, euch mit Menschen umgeben, die euch gut tun, leckeres Essen genießen, ausruhen, entspannen, zufrieden und fröhlich sein und vor allem die Feiertage so verbringen, wie ihr es euch wünscht. Alles Liebe!
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Freitag, 22. Dezember 2017

Warum liegt hier eigentlich Schnee?


Ganz unerwartet sind wir noch ein Mal vor Weihnachten zu etwas Schnee gekommen. Eigentlich hat es bei uns in letzter Zeit immer Mal wieder geschneit, aber der Schnee ist immer nur oben im Odenwald liegen geblieben und da wir leider noch immer keine Winterreifen hatten (Und so langsam lag es nicht mehr an uns. Erst falsche Felgen, dann Lieferschwierigkeiten), können wir nicht dort hin. Für mich, die den Schnee so sehr liebt, war das wirklich frustrierend und ganz nebenbei hatte ich noch einige Ideen für weihnachtliche Fotos im Schnee, die ich nun leider nicht umsetzen konnte.

Hundeblog Französische Bulldogge Schnee Mantel Jacke Winter Spaziergang

Besonders schlimm finde ich es zu wissen, dass oben im Odenwald schöner fluffiger Schnee liegt, während wir uns jeden Tag auf unserer üblichen Feldrunde durch den Schlamm kämpfen. Unsere Schuhe sind nur noch Matschklumpen und natürlich müssen Genki und Momo nach jedem Spaziergang in die Badewanne. Bis auf die eine seltene Gelegenheit, bei der auch auf unseren Feldern Schnee lag, ist das nun schon ein seit Wochen andauernder Zustand. Weil das langsam kaum noch zu ertragen war, sind wir vor einiger Zeit dazu übergegangen unseren Nachmittagsspaziergang in Neckarhausen zu machen. Dafür müssen wir zwar eine etwas längere Strecke fahren und dort sind zur Zeit immer so viele Hunde, dass Genki nicht von der Leine darf, aber immerhin ist es relativ matschfrei - abgesehen von unserem im Sommer gerne aufgesuchten Neckarstrand. Der ist aktuell nämlich fast weg und nur noch ein schmales Matschufer.

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So sind wir also diese Woche jeden Tag an den Neckar gefahren und standen eines Tages ganz unerwartet vor einer Schneewiese. Unerwartet, denn bei uns in der Gegend lag - abgesehen vom Odenwald natürlich - überhaupt kein Schnee.


So kamen wir vor Weihnachten doch noch ein letztes Mal in den Genuss von Schnee. Meine für die vorweihnachtlichen Fotos angedachte Ausstattung hatte ich natürlich nicht dabei und so muss das wohl bis zum nächsten Jahr warten. Mit dabei war dafür Genkis halbes Chameleon - Immernoch heiß geliebt.


Als wir am nächsten Tag wieder an den Neckar gefahren sind war vom Schnee keine Spur mehr zu sehen. So schnell kann das gehen. Übrigens haben es unsere Winterreifen inzwischen endlich zu uns geschafft. Nur leider durch den minimalen Temperaturanstieg der letzten Tage auch zu spät für den Schnee im Odenwald, der inzwischen auch geschmolzen ist.
Genki und Momo gucken als würden sie auch nicht so recht verstehen, warum da plötzlich Schnee liegt.

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Probleme aussitzen


Schon seit Anfang des Jahres hatte Genki ein im wahrsten Sinne des Wortes winzig kleines gesundheitliches Problem, über das ich bisher nicht geschrieben hatte, weil es mir so klein und harmlos erschien, auch wenn unser Tierarzt das leider anders sah und uns für die Zukunft die Notwendigkeit einer Operation prophezeite. Es geht um diese kleine Wucherung am unteren Augenlid. Ich weiss nicht Mal, wann ich sie das erste Mal bemerkt habe, aber ich habe mir nicht all zu viele Gedanken darüber gemacht. Beim Konrolltermin bei unserem Tierarzt wurde die Wucherung selbst auch als harmlos eingestuft. Warum Genki so etwas hatte, weiss ich nicht, denn so etwas bekommen wohl vor allem alte Hunde und dazu zähle ich Genki mit seinen 5 Jahren eigentlich noch nicht. Das Problem daran war, dass diese Wucherungen wohl dazu neigen größer zu werden und vom Hund als dann störend empfunden werden kann, so dass der Hund sich zum Beispiel vermehrt am Auge kratzt. Unser Tierarzt sagte uns damals, so lange sie so klein ist und Genki nicht stört, bestünde kein Handlungsbedarf. Wenn sie jedoch größer werden würde, müsste man sie operativ entfernen und da der notwendige Schnitt größer werden würde, je größer die Wucherung sei, legte er uns nahe über eine Operation nachzudenken, bevor es so weit kam. Von alleine weggehen würde die Wucherung nicht.

Hund Französische Bulldogge Gesundheit Wucherung am Auge

Die mögliche Notwendigkeit einer Operation hat mich aus allen Wolken geworfen. Ich selbst habe auch ab und an Mal winzige Wucherungen am Augenlid und kratze sie einfach weg! Und ausnahmslos jeder, den ich das erzählt hatte, sagte "Ja, ich auch!". Das wegen so etwas Kleinem ein operativer Eingriff notwendig sein sollte, erschien mir so unverhältnismäßig. Ganz ehrlich, wenn Genki bei so etwas still halten würde und ich nicht befürchten müsste ihm am Auge zu verletzen, hätte ich ihm das Ding wohl auch selbst einfach versucht wegzukratzen. Zum Glück ist unser Tierarzt niemand, der einem versucht zu etwas zu drängen. Er gibt seine Einschätzung und macht Vorschläge, aber unsere Bitte das Ganze erst Mal so zu belassen und zu beobachten hat er anstandslos akzeptiert. Ich habe immer schreckliche Angst vor Eingriffen, bei denen meine Tiere in Narkose gelegt werden müssen und möchte diese daher wohl verständlicherweise möglichst vermeiden. Meine Paranoia führt auch dazu, dass ich bei jedem solcher Eingriffe im Vorfeld ein Blutbild machen lasse um sicherzugehen, dass alle Organe richtig funktionieren, dass ich auf eine Inhalationsnarkose bestehe und ein Upgrade auf Menschen-OP-Standard mit Monitoring machen lasse. Ich möchte mir niemals Vorwürfe machen müssen, dass ich es verhindern hätte können, sollte eines meiner Tiere aus einer OP nicht mehr aufwachen. Das führt aber natürlich dazu, dass bei uns selbst der kleinste operative Eingriff unverhältnismäßig teuer wird. Versteht mich bitte nicht falsch - Wenn eines meiner Tiere eine Operation braucht, würde ich sie ihm niemals vorenthalten um Geld zu sparen. Das Wohl meiner Tiere bedeutet mir mehr als alles Geld der Welt. Hier war aber die Frage, ob die Operation und das damit Verbundene Risiko denn überhaupt wirklich notwendig war.

Wir haben es also vorerst dabei belassen. Ich muss zugeben, dass Genki in der nächsten Zeit vielleicht zwei oder drei Mal Probleme mit dem Auge hatte. Ich hatte es auch auf unserem Blog erwähnt. Er hat dann das Auge zusammengekniffen und es tränte verstärkt. Wir haben eine für uns gut funktionierende Augensalbe gefunden, mit der sich das Problem aber immer innerhalb eines Tages gut in den Griff bekommen lies. Natürlich habe ich stak in Betracht gezogen, dass diese Probleme mit der Wucherung in Verbindung standen und dass er sich womöglich selbst durch Kratzen am Auge verletzt haben könnte. Allerdings war ich mir über den Zusammenhang nie eindeutig sicher, denn ich habe nie gesehen, dass Genki sich vermehrt am Auge kratzen würde. Dann hatte er sehr lange keine Probleme mit dem Auge und durch die Beschwerdefreiheit habe ich die Wucherung sogar zwischenzeitlich völlig vergessen - Bis ich vor kurzem eines Tages wieder daran dachte und mir auffiel, dass ich sie schon eine ganze Weile nicht mehr wahrgenommen hatte und doch gleich Mal sicherheitshalber genau nachschauen musste. Und siehe da - Sie ist weg!


Einfach so, komplett spurlos verschwunden. Ich habe mir die Fotos der letzten Zeit durchgesehen und tatsächlich ist die Wucherung irgendwann im letzten Monat von einem Tag auf den anderen verschwunden. Meine Vermutung ist, dass Genki genau das gemacht hat, was auch ich gemacht hätte: Nämlich das doofe Ding einfach selbst wegkratzen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, wie ein Hund das so zielgenau geschafft haben soll. Genki hatte wohl auch keine Lust auf eine Operation.

Da wir sonst mit unseren Erkrankungen nicht so viel Glück haben, bin ich wirklich froh, dass wir diese Sache einfach ausgesessen haben und sich ein Problem tatsächlich Mal von alleine gelöst hat. Somit ist Genki tatsächlich dieses ganze Jahr ohne gesundheitliche Notfälle, Medikamente oder Operationen ausgekommen. Wobei das Jahr ja noch nicht zu Ende ist. Ich hoffe, er sieht das jetzt nicht noch als Herausforderung. Von mir aus kann es gerne so bleiben.