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Donnerstag, 20. September 2018

Der fröhliche Genki am Neckar

[Werbung wegen Produktabbildung/-nennung. Alle in diesem Beitrag gezeigten Artikel wurden von mir selbst bezahlt. Ich erhalte keine finanzielle Vergütung durch Hersteller oder Händler.]

Bevor wir in den heutigen Beitrag einsteigen, gibt es erst ein Mal einen kleinen Nachtrag zum letzten Mal. Ich glaube, mein Waldproblem kam nicht so recht rüber, deshalb möchte ich euch ein Bild im Vorher-Nachher-Vergleich zeigen.


Links seht ihr, wie meine Fotoversuche im Wald aussehen - Vorausgesetzt, die Bilder werden überhaupt scharf, beziehungsweise der Fokus liegt überhaupt auf dem Gesicht, was selten der Fall ist. Ich weiss, dass es Menschen gibt, denen Bildbearbeitung locker von der Hand geht und die so ein Bild, vermutlich auch viel besser, in 3 Minuten bearbeiten können. Ich gehöre nicht dazu. Es ist bei so einem Foto leider nicht einfach nur mit dem aufhellen des Bildes getan, denn dann bekomme ich das selbe Bild wie links nur in einer verwaschenen Version. Mir fällt die Bildbearbeitung sehr schwer und es macht mir auch einfach keinen besonderen Spaß. Die Bilder, die ich hier auf unserem Blog zeige, sind größtenteils unbearbeitet. Das heißt nicht, dass ich keine bearbeiteten Fotos mag, sondern, dass ich mir gar nicht erlauben kann, eine Stunde an der Bearbeitung eines Fotos zu sitzen, wenn ich überhaupt noch zum Bloggen kommen will. Zudem fotografiere ich nicht im für die Bildbearbeitung viel geschickteren RAW-Format, weil mein in die Jahre gekommenes Grafikprogramm scheinbar nicht mit dem aktuellen RAW-Add-on kompatibel ist und ich diese Dateien somit garnicht damit öffnen kann. Es ist also für mich durchaus ein Dilemma, denn Bildern in der Art, wie es links zu sehen ist, möchte ich meinen Blog nicht füllen.

Aber nun geht es direkt raus aus dem Wald und in das schöne waldfreie und somit fotofreundliche Neckarufer, auf dem wir so gerne sind.


Wir haben euch in diesem Jahr schon oft auf unsere Ausflüge dort hin mit genommen und waren aufgrund der extrem heißen Temperaturen - die bei uns noch immer anhalten - auch besonders oft dort. Zu Beginn konnten wir leider nur durch einen schmalen Trampelpfad zwischen dem fast schulterhohen Gras hindurch direkt an den Neckar gehen. Inzwischen ist das Gras aber schon seit einer ganzen Weile gemäht, so dass wir die großen Flutwiesen auch für ausgedehntere Spaziergänge und fröhliches Spielen für Genki und Momo nutzen können. Momo darf ja eigentlich nahezu überall frei herumrennen, Genki bleibt dagegen oft an der Leine, so dass er es um so mehr genießt, wenn er Mal rennen kann. Die Schleppleine ist zwar zur Sicherheit noch dran, wird aber nicht festgehalten.


Mit auf unserem Spaziergang dabei war Mal wieder Glubschi. Hier berechnet Genki schon Mal seine Flugbahn, darin ist er im Gegensatz zu Momo, die Spielsachen locker aus der Luft fängt, übrigens nicht sehr gut.


Aber auch wenn er Glubschi nicht aus der Luft fangen kann, rennt er ihm freudig hinterher, bringt ihn uns wieder, schüttelt ihn um die Ohren und kaut genüsslich darauf herum. Ob Glubschi 0.2 so wohl lange überleben wird?


In unserer Spaziergangroutine hat sich seit unserem Umzug ein wenig geändert, denn auch wenn wir "nur" 20 Minuten Autofahrt weiter gezogen sind, sind das hin und zurück doch ganze 40 Minuten mehr zu vielen unseren alten Lieblingsstrecken, aber die Entfernung nach Neckarhausen hat sich zum Glück nicht erheblich geändert. Ab dem Wochenende soll es bei uns nun endgültig mit dem Hochsommer vorbei sein, so dass wir mehr Strecken in unserer näheren Umgebung auskundschaften werden, aber spätestens im nächsten Jahr sind wir dann wieder wie regelmäßig am Neckar anzutreffen.

Montag, 17. September 2018

Mein Freund, der Baum


Wie schon angekündigt geht es bei uns zur Zeit mit dem Bloggen nur langsam voran. Zum einen rennt die Zeit nur so vor sich hin, jeden Tag nehme ich mir so viel vor und schaffe am Ende doch nur einen Bruchteil davon, aber zum anderen habe ich gerade ein massives Fotoproblem. Fotos waren für mich schon immer das Herzstück meines Blogs. Oft habe ich nicht viel zu schreiben, was bei einem Alltags-Hundeblog aber vermutlich nicht weiter verwunderlich ist. Schließlich macht man immer wieder die selben Spaziergänge und es passieren die selben Dinge, von denen man auch nicht immer und immer wieder erzählen möchte und ganz besonders oft passiert einfach nichts. So habe ich mich immer darauf konzentriert unsere Spaziergänge lieber in Fotos festzuhalten und mich garnicht mit langen Texten aufgehalten.

Dabei war der Odenwald schon immer mein Fein Nr.1. Der Odenwald ist dicht bewachsen und weil nur wenig Sonne den Boden erreicht oft auch nicht besonders grün. Das macht ihn als Fotokulisse nicht nur nicht besonders schön, sondern es für mich auch unglaublich schwer Genki und Momo darin abzulichten. Wir waren schon immer oft im Odenwald, da wir eben sehr nahe dran gewohnt haben und er sich im Sommer wegen der kühleren Temperaturen gut zum Spazieren angeboten hat, aber die Kamera ist dabei fast immer Zuhause geblieben.

Aber jetzt heißt die Devise "Mittendrin statt nur dabei", oder so ähnlich: Wir wohnen nicht mehr nur nahe am Odenwald, wir wohnen mittendrin. Tür auf, "hallo Odenwald!". Und jetzt habe ich natürich mit den Fotos schwer zu kämpfen. Ich lese Tutorials, die aber irgendwie doch wenig hilfreich sind. Die Grundlagen der Fotografie verstehe ich schließlich. Dunkler Wald - Lichtstarkes Objektiv  - Blende auf - Belichtungszeit runter. Das Ergebnis sind bei mir aber leider noch immer dunkle und meist unscharfe Bilder, auf denen meine Hunde ungesund aussehendes gelbmatschiges Fell haben und ihre Augen vollkommen in den schwarzen Masken verschwinden. Versuche, das im Nachhinen zu retten, führen, wie hier, zu seltsam gräulich verwaschenen Bildern. Aber leider ist das nach etwas bisher das Beste, was ich zu bieten habe.


Aber ich habe noch nicht aufgegeben. Irgendwann wird das auch noch etwas mit mir und den Fotos im Odenwald. Weil aber hier leider niemand Geduld für meine ganzen Übungsversuche hat - weder Genki und Momo, die wegen der Belichtungszeit ja wirklich still wie eine Statue sitzen müssten, damit wir brauchbare Ergebnisse bekommen, noch das Herrchen des Hauses, das immer irgendwie auf dem Sprung zum nächsten Termin ist und somit sowieso nie so richtig Zeit hat, greife ich nun zu Bäumen als Fotoassistenten. Leider bin ich zwingend auf Hilfe beim Fotografieren angewiesen, weil ich wegen Genkis spontanen Tötungsversuchen an anderen Hunden immer das Umfeld im Blick oder ihn an der Leine haben muss. Halte ich Genki an der Leine, bekomme ich meistens nur seine Popoansicht zu sehen, schaue ich durch die Kamera, habe ich mein Umfeld nicht im Blick. Aber wenn es hier etwas zu Genüge gibt, dann sind das Bäume und die haben jede Menge Geduld und geben garnicht so schlechte Fotoassistenten ab.  Immerhin habe ich so einen still haltenden Hund, an dem ich meine Fotoversuche durchführen kann.

Ich habe schon gedacht, dass ich das manuelle Fotografieren einfach ganz aufgeben sollte und meiner Kamera die Einstellungen überlassen sollte, aber alles, was sie im dunklen Odenwald im Automatikmodus zu Bieten hat, ist den Blitz anzuschalten. 

Wenn ihr irgendwelche Geheimtipps für mich zum Fotografieren von Hunden im Wald habt, nur her damit! Ich bin für alle Ideen oder vielleicht auch Links oder gar Buchtipps dankbar.

Montag, 10. September 2018

Home Sweet Home


Wir melden uns ganz langsam Mal zurück, auch wenn es in der nächsten Zeit vermutlich weiter eher unregelmäßig mit den Blogeinträgen weiter gehen wird und ich wohl auch noch nicht dazu kommen werde regelmäßig meine Lieblingslosg weiter zu lesen. Die letzten Umzugskartons sind zwar nun seit gut einer Woche ausgepackt, es sieht schon recht wohnlich aus und wir leben uns hier langsam ein, aber durch den Umzug ist bei mir in den letzten Wochen viel Arbeit liegen geblieben, die es jetzt nachzuholen gilt. Bis hier also wirklich die Normalität wieder vollkommen hergestellt wird, wird es noch eine Weile dauern.


Wir sind natürlich auch schon eifrig dabei unsere neue Umgebung zu erkunden und neue Spazierstrecken auszukundschaften. Weit haben wir es dafür nicht, den wir haben den Odenwald direkt vor der Haustür. Sehr schön für Genki und Momo, aber leider etwas traurig für mein fotografier-liebendes Herz, denn wie man gute Bilder im dunklen Wald macht, habe ich noch immer nicht rausfinden können. So wurde die Kamera zwar schon in der neuen Umgebung eingeweiht, wirklich Vorzeigbares ist dabei aber leider nicht entstanden. Das ist ein weiterer Grund, weshalb es bei uns wohl etwas spärlicher mit den Blogeinträgen vorangehen wird. Ich hoffe aber, dass ich euch trotzdem bald zumindest etwas von der schönen Umgebung zeigen kann und ihr Lust habt uns ein wenig zu begleiten.

Mittwoch, 15. August 2018

Glubschi ist wieder da!

[Werbung wegen Produktabbildung/-nennung. Alle in diesem Beitrag gezeigten Artikel wurden von mir selbst bezahlt. Ich erhalte keine finanzielle Vergütung durch Hersteller oder Händler.]

Das Chamäleon begleitet uns nun schon seit einer Weile auf unserem Blog - erst ganz, dann in zwei Teilen. Nach seiner Zweiteilung hatte ich versucht Ersatz zu besorgen, weil Genki dieses Spielzeug wirklich liebt wie kein anderes. Das war leichter gesagt als getan, denn es gibt 3 verschiedene Tierchen aus dieser Serie und alle Onlineshops, die es verkauften, wählten per Zufall aus, welches sie denn nun verschicken. Ich hatte zwei neue gekauft und bei meinem Glück natürlich genau nicht das Chamäleon erhalten. Da sie sich nur in Farbe und minimal in der Form unterscheiden, dachte ich, dass es keinen großen Unterschied für Genki machen sollte, aber es war wohl doch einfach nicht das selbe und das Ersatz-Krokodil wurde nie so sehr geliebt wie das Chamäleon, das er immer noch lieber in seinen zwei Hälften bespaßte.


Eines Tages schlenderte ich durch einen Supermarkt - wohl einen der letzten Orte der Welt, an dem ich damit rechnete auf unser Chamäleon zu treffen - da glubschte es mich aus einem Regal ganz frech an. "Nimm mich mit! Der Genki und ich, wir werden ganz dicke Freunde!", hat es gesagt. Gesagt, getan, Genki ist jetzt wieder im Besitz eines intakten Chamäleons.


Das neue Chamäleon,  hiermit auf den Namen Glubschi getauft, hat sein Versprechen gehalten. Genki und Glubschi, das war liebe auf dem ersten Blick und die beiden haben gemeinsam viel Freude:


Dabei hatte Genki in der Zwischenzeit sein Ersatz-Krokodil eigentlich doch recht lieb gewonnen. Wenn man ihm draußen aber die Wahl lässt, entscheidet er sich immer wieder lieber für Glubschi.


Hiermit verabschieden wir uns wieder für eine Weile. Schon in den letzten Tagen bin ich nicht mehr wirklich zum Schreiben oder gar Lesen anderer Blogs gekommen. Ich weiss noch nicht, wann wir uns wieder zurückmelden können, da ich noch nicht weiss, wann wir in unserer neuen Wohnung Internet haben werden. Macht's gut und bis hoffentlich bald!

Donnerstag, 9. August 2018

Der Rüde von heute planscht in pink


Im Zuge der Gender-Debatte darf man ja inzwischen keine Farben mehr bestimmten Geschlechtern zuordnen, oder so die Wunschvorstellung. Die Realität sieht anders aus, denn letztens las ich erst einen Artikel, in dem es darum ging, ob es denn noch in Ordnung wäre, wenn ein Mädchen die Farbe Rosa mag. Denn wenn ein Mädchen Rosa oder Pink mag, dann ist es, oder seine Eltern, ganz sicher ein Opfer von Gender-Marketing. Eigenen Geschmack darf man wohl nicht mehr haben, bitte nur noch nicht-"genderkomforme"-Farben mögen. Da ist der Feminismus ein wenig über das Ziel hinaus geschossen, aber das soll nicht Thema auf unserem Blog sein, denn hier geht es ja um Hunde. Aber auch Hunde gehen mit der Zeit und so hat Genki nun ein neues Planschbecken. Die Farbe Blau seiner vorhergehenden Planschbecken hat ihm wohl nicht zugesagt. Vermutlich hat er zu viel Zeitung gelesen und weiss nun, dass "Blau für Jungen" und "Pink für Mädchen" einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Also hat er sein blaues Planschbecken kaputt gebissen. Erst eines, dann zwei, dann drei. Nummer 4 ist nun eingezogen. In Knallpink.


Wie immer ist das Befüllen des Planschbeckens Genkis absolutes Highlight. Er liebt es den Wasserstrahl zu fangen zu versuchen und wird dabei auch schon Mal klatschnass.


Aber auch das obligatorische Planschen, bei dem erst Mal die Hälfte des Wassers wieder aus dem Becken befördert wird, gehört natürlich dazu.


An so heißen Sommertagen wird das Becken aber auch gerne einfach nur zur Abkühlung durch Rumliegen genutzt.


Wenn man sich dann schön abgekühlt hat und wieder fit wie ein Turnschuh ist, kann man danach auch wieder eine runde Dinge aus dem Planschbecken apportieren, zum Beispiel Stöckchen.


Übrigens ist das Planschbecken in Pink natürlich nicht aus Gründen der Gender-Gleichberechtigung bei uns eingezogen. Ich wollte einfach nur eine andere Ausführung kaufen, die Genkis Beisserchen vielleicht etwas besser standhält und die gab es eben nur in Pink. Ich bin Mal so gewagt zu behaupten, dass Genki dieses Planschbecken lieber mag als seine Vorgänger. Vor allem sein früher so innig betriebenes Planschspiel hat er in den blauen Becken nur noch sehr selten gemacht. Aber an der Farbe wird es vermutlich nicht liegen, denn Genki mag bekanntlich einfach nur neue Sachen ganz besonders gerne.

Dienstag, 7. August 2018

Rezept: Thunfisch-Joghurt Muffins für Hunde


Das regelmäßige Bloggen fällt mir zur Zeit doch schwerer, als ich dachte, denn es gibt immer etwas zu tun. Die aktuellen Temperaturen machen mich zudem etwas schlapp und unmotiviert und so bin ich ganz froh, dass es heute nur einen ganz kurzen Beitrag gibt. 

Genki sollte zu seinem Geburtstag natürlich nicht leer ausgehen, aber Zeit um dieses Jahr eine aufwändige Geburtstagshundetorte zu backen, hatte ich einfach nicht. Also musste ein sehr einfaches Rezept herhalten. Genki ist es natürlich egal, ob sein Dessert aufwändig verziert oder gebacken ist, solange er schmeckt. Das Kreativ werden dient eher meinem eigenen Ehrgeiz und macht mir, wenn ich denn die Zeit und Nerven dafür habe, auch viel Freude. Dieses Jahr lag aber Einfachheit und Geschmack im Vordergrund.

Etwas, was mit Sicherheit bei jedem Hund gut ankommt ist Thunfisch aus der Dose. Weil dieser in der Regel sehr salzig ist, verwende ich ihn nicht so oft für Hundekekse und - kuchen, wie Genki und Momo es sicher gerne hätten. Sobald sie das Geräusch von einer geöffnet werdenden Thunfischdose hören, drehen sie, ebenso wie übrigens auch unsere Katzen, komplett durch. So war es naheliegend, ihnen diese besondere Spezialität zum Anlass des Ehrentages wieder Mal zu gönnen un daraus ganz einfache Thunfisch-Joghurt Hundemuffins zu machen. 

Für die Muffins wird eine Dose Thunfisch im eigenen Saft genommen und der Saft weggeschüttet. Der Thunfisch wird dann mit einer Gabel möglichst klein gedrückt und dann erst mit dem Joghurt, dann dem Ei und zum Schluss mit dem Buchweizenmehl vermischt. Die Masse wird in Muffinförmchen gefüllt und optional verziert. Die Hundekekse, die ich zum verzieren genommen habe, waren zuvor eingefroren, sonst würden sie vermutlich im Ofen verbrennen. Wenn ihr eure Muffins mit frischen Hundekekse verzieren wollt, solltet ihr das besser erst nach dem Backen machen.


Die Backzeit hängt von eurem Ofen und der Größe der verwendeten Muffinförmchen ab. Ich habe sie bei 180°C für etwa 30 Minuten gebacken. Das Rezept reicht für etwa 8 Muffins, ich habe aber nur zwei gebacken und den Rest der Muffinmasse mit zusätzlichem Mehl zu Hundekeksen verarbeitet.

Einfaches Rezept für Geburtstagskuchen für Hunde

Ich hoffe, dass ich mich bis zu Momos Geburtstag wieder etwas kreativer auslassen kann, aber auch wenn unsere Geburtstagsmuffins nicht all zu aufwendig waren, geschmeckt haben sie auf jeden Fall.

Donnerstag, 2. August 2018

Die Burg steht noch


Im letzten Monat, bevor die Temperaturen an der 40°C-Grenze kratzten, haben wir seit langem Mal wieder einen kleinen Burgausflug gemacht. Früher haben wir das so gerne gemacht, aber inzwischen haben wir alle Burgen in unserer näheren Umgebung ausgekundschaftet und längere Fahrtstrecken wollen wir zumindest im Hochsommer nicht zurücklegen, da wir, wenn wir schon so lange fahren, auch eine Weile laufen wollen. Das ist bei Genki und Momo im Sommer aber ohne Bademöglichkeiten oft keine so gute Idee und so haben wir auf Altbewährtes und Nahes zurückgegriffen und sind Mal wieder zu "unserer" Burgruine in Dossenheim gelaufen. Ich merke, das Blogpausen mir nicht gut tun, denn es fällt mir schwer über Ausflüge zu berichten, die schon über einen Monat zurück liegen.


Da ist uns auch wieder aufgefallen, warum wir so selten dort oben sind, obwohl wir diese Burgruine direkt vor der Nase haben: Wir haben nach so langer Zeit seit unserem letzten Ausflug dort hin verdrängt, wie steil und somit anstrengend der Aufstieg ist. Während man auf unseren Hausberg, den Weißen Stein, bis auf den Gipfel fahren kann, muss man hier unten am Ortsrand parken und dann den Weg zur Ruine zu Fuß zurücklegen. Für den anstrengenden Aufstieg wird man aber oben angekommen mit einer tollen Aussicht über den ganzen Ort entlohnt.




Obwohl es an diesem Tag nicht so heiß war, war Genki, genau wie wir, vom Aufstieg ziemlich geschaffen. Bei ihm lag das aber eher daran, dass er, sehr zu meinem Leid, den ganzen Berg hoch gezogen hat, denn im Odenwald muss er ja wegen der Unübersichtlichkeit immer an der Schleppleine bleiben. Während Momo bei der Burgruine schon direkt wieder zum Ballspielen aufgelegt war, musste Genki erst Mal ein paar Sommerrollen hinlegen und sich ausgiebig ausruhen.


Ich freue mich immer sehr über etwas Abwechslung in unserer sonst so einseitigen Sommer-Spaziergang-Routine und frage mich bei solchen Orten, die wir nur selten aufsuchen, ob Genki und Momo sich daran erinnern, oder es für sie jedes Mal eine ganz neue Erfahrung ist. Man sagt zwar, Hunde hätten einen ausgezeichneten Orientierungssinn, aber bei den beiden bin ich mir nicht so sicher, ob sie auch nur nach Hause finden würden, wenn ich sie auf der anderen Straßenseite absetzen würde.


Schön war es, dort Mal wieder vorbei zu schauen! Inzwischen ist bei den aktuell heißen Temperaturen an Burgausflüge nicht mehr zu denken. Die anhaltende Hitze macht uns hier allen etwas zu schaffen und an Spaziergänge ohne Abkühlmöglichkeit ist nicht zu denken. Ich hoffe, ihr kommt alle besser durch diesen späten Hochsommer, er soll ja noch eine Weile anhalten.