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Mittwoch, 18. April 2018

Sabber auf meinem Kopf


Ich, der Genki, habe Sabber auf meinem Kopf. Wie konnte das passieren? Wo kommt der Sabber her? Hat mich vielleicht der Pfirsich angesabbert, das Herrchen des Hauses oder womöglich sogar ich mich selbst? Fragen über Fragen, aber ich habe keine Antworten.

 
Da sitze ich nun und wie ihr sehen könnt, bin ich ziemlich bestürzt, denn Sabber auf meinem Kopf, den mag ich nicht.

Montag, 16. April 2018

Es frühlingt


Nach ein paar verschneiten Startschwierigkeiten ist der Frühling bei uns endlich angekommen - meine absolute Lieblingsjahreszeit. Ich freue mich so, dass es endlich wärmer wird, wir die Sonne öfters zu sehen bekommen, es nicht mehr überall ständig schlammig ist, man wieder bessere Fotos machen kann und auch dass Genki und Momo den Frühling deutlich genießen. Zwischenzeitlich sah es sogar bei uns auf den Feldern richtig schön frühlingshaft aus, auch wenn das leider nicht so lange angehalten hat und die meisten Blüten nach ein paar windreichen Tagen schon wieder verschwunden sind. Wir haben die Tage genutzt um Mal wieder bei den Luxuserdbeeren vorbeizuschauen, die dort seit dem letzten Jahr überwintert haben.


Auf dieser Strecke befinden sich auch die Felder, die bei starkem Regenfall immer komplett überflutet sind und richtige Seen bilden, auf denen Enten und Schwäne schwimmen und die Genki und Momo bei warmen Temperaturen immer gerne zum Planschen benützt haben. Dieses Jahr wird es das wohl nicht mehr geben, denn das Wasser dort wird nun abgepumpt. Verständlich, aber schade für uns.


Am Ende der Strecke befindet sich eine große Obstwies, die sich wunderbar für Apportierspiele eignet. Bei dieser Gelegenheit war Genki auch Mal wieder für sein halbes Chamäleon zu begeistern.


Auf dem Rückweg hat Genki sein Chamäleon wieder einmal selbst getragen und wie schon vor einiger Zeit spontan beschlossen, dass es Mal wieder vergraben werden muss....


... und hat es sich auch dieses Mal doch wieder anders überlegt.


Und weil Genki leider ein kleiner Grobmotoriker und Verletzungssammler ist, hat er es geschafft sich bei dieser Aktion Mal wieder einen Kratzer auf dem Auge zuzulegen. Wir kennen das ja leider schon zu genüge. In Zukunft müssen wir wohl etwas mehr aufpassen, wo Genki versucht sein Chamäleon beizusetzen.

Freitag, 13. April 2018

Das altbewährte Kaffeebaumholz


Vor bereits über zwei Jahren haben wir euch hier auf unserem Blog zum ersten Mal von unseren Kaffeebaum Kauwurzeln für Hunde berichtet. Damals waren wir, abgesehen vom Dreck, den die Kauwurzeln verursachten und denn nicht ganz so niedrigen Preis, ziemlich begeistert, aber manchmal lohnt es sich ja nach längerer Zeit auch Mal wieder ein Revision zu machen. Wie sieht es also nach zwei Jahren aus?


Tatsächlich sind die Kaffeebaumwurzeln bei uns nach wie vor im Einsatz und ich habe gerade erst die letzten Brocken der Vorgänger durch Neue ersetzt. Leider hat der Onlineshop, in dem ich sonst unsere Kauwurzeln ebenso wie alle anderen Kauartikel für Genki und Momo bestelle, die Kaffehölzer aus dem Sortiment genommen, so dass wir dieses Mal die Chewies Kaffeeholz-Kaustab-Version gekauft haben. Ich habe die Göße M genommen, da sie für Hunde bis 20kg empfohlen wird, finde diese aber im Vergleich zu den Kaffeehölzern, die wir sonst hatten, etwas groß. Beim nächsten Mal werde ich die Größe S bestellen, obwohl Chewies ja auf dem dazugehörigen Etikett sogar die Größe L für Französische Bulldoggen empfiehlt.


Bei unserem damaligen Blogeintrag habe ich geschrieben, dass Genki und Momo sich innerhalb von einem Monat durch jeweils eine solche Wurzel arbeiten und dass mir das ein ziemlich kostspieliges Vergnügen für ein sogenanntes "Abfallprodukt" ist. Das hat sich zum Glück inzwischen geändert, denn sie mögen ihre Kauwurzeln zwar nach wie vor gerne und bearbeiten sie regelmäßig, aber nicht mehr stundenlang wie es zu Beginn war, so dass uns zwei Wurzeln inzwischen für ein paar Monate reichen. Momo benützt die Wurzel auch deutlich seltener als unser stöckchenliebender Genki.


In den zwei Jahren seit unserem ersten Beitrag darüber habe ich, wenn ich richtig zähle, 8 Kaffeebaumwurzeln gekauft, 10, wenn ich die zwei Wurzeln in Blockform mitzähle, die ich aber schon lange entsorgt habe. Genki und Momo konnten sich mit dieser Form einfach nicht anfreunden und haben sie nach einer kurzen Anfangsphase garnicht mehr benützt. Deswegen glaube ich auch nicht, dass Genki und Momo viel Freude an der empfohlenen L-Version hätten. Sie möchten nicht einfach nur drauf rum nagen, sondern die Wurzel auch in den Mund nehmen können und das geht bei der M Größe schon nur noch gerade so. Da die Kauwurzeln nicht nur der Beschäftigung diesen, sondern auch der mechanischen Zahnreinigung, möchte ich auch, dass sie diese auch mit den Backenzähnen bearbeiten können. Bei den Wurzeln in Klumpenform oder einem noch größeren Kaustab ginge das einfach nicht mehr.


Und wie sieht es mit den Zähnchen aus? Trotz seiner bald 6 Jahre hat Genki ebenso wie Momo nach wie vor keinen nennenswerten Zahnstein. Die Beißerchen sind krumm und schief, aber noch immer strahlend weiss. Ich glaube nicht, dass das nur, oder überhaupt zu einem großen Teil, dem Kaffeebaum-Kaustäben zuzuschieben ist, denn ob ein Hund zu Zahnstein neigt oder nicht, liegt vor allem an der Veranlagung. Neigt der Hund dazu, kann man ihm zu Kauen geben was man möchte und es wird wohl keinen Zahnstein verhindern. Wir haben hier einfach nur Glück. Trotzdem denke ich schon, dass die Kauwurzeln zumindest ein wenig dazu beitragen. Neben dem Zahnhygiene-Effekt, wie klein oder groß er nun sein mag, dient das Kaffeeholz ja auch noch als Beschäftigung und Kauen setzt zusätzlich Endorphine frei und macht Hunde glücklich. Wir sind nach wie vor schwer Begeistert von den Kaustäben und bleiben auch dabei. Mit der Zeit kommen auch immer Mal neue Kaustäbe aus anderem Holz, zum Beispiel Olivenbaumholz, auf den Markt und vielleicht werden wir auch das irgendwann ausprobieren.

Mittwoch, 11. April 2018

Das Ding und die Bilderflut


Kurz vor Ostern, als bei uns noch einmal der Winter einkehrte, hatte ich euch ein paar Bilder von Genki im Schnee mit einem neuen Spielzeug gezeigt. Leider war das Wetter an diesem Tag so trüb und es waren nicht wirklich viele schöne Bilder entstanden. Dabei freut sich Genki ja über neues Spielzeug immer sehr und spielt  ausgiebig damit, bevor er, mit wenigen Ausnahmen, zunehmend das Interesse daran verliert. Genau diese ersten freudigen Spiele versuche ich immer gerne mit der Kamera festzuhalten und war schon ein wenig traurig, dass es mir hier nicht so recht gelungen war. Um so mehr habe ich mich gefreut, als Genki auch bei einem weiteren Spaziergang bei schöneren Wetter noch einmal für das undefinierbare Ding zu begeistern war. Die zweite Gelegenheit habe ich mir nicht entgehen lassen und so ist eine ganze Bilderflut entstanden.


Unser neues Hundespiezeug ist der KONG DuraSoft Stick und darüber gibt es nicht viel zu sagen. Der pinke Stick hat zwei undefinierbare blaue Hubbel, die von KONG als "verschiedene Texturen, die zusätzliche Attraktivität auf Ihren Hund ausüben" angepriesen werden, die aber sowohl Genki als auch Momo eher vollkommen egal sind. Außerdem hat er eine Kerbe, wie eine Art "Bruchstelle", deren Sinn sich mir bis heute nicht erschließt. Das Herrchen des Hauses dachte erst, Genki und Momo hätten einen Riss in den Stick gemacht, aber nein, das Material ist wirklich stabil, die Sticks kommen schon mit diesem seltsamen Riss und KONG verrät einem nicht, was es damit auf sich hat. Ob seltsame Hubbel oder Einkerbungen - Genki und Momo ist das alles egal. Der Stick lässt sich werfen und springt dann unvorhersehbar in der Gegend herum, das reicht den beiden schon. Gekauft habe ich ihn übrigens nicht, weil er mir irgendwie innovativ erschien, sondern weil er im Angebot war und wir noch keine Spielsachen in dieser Farbe haben. Manchmal sind auch meine Beweggründe ganz simpel.


Und obwohl es nicht wirklich viel mehr zum DuraSoft Stick zu schreiben gibt, kann ich es mir nicht nehmen lassen, viele der Bilder, die an diesem Tag entstanden sind, auf unserem Blog zu zeigen. Vermutlich dauert es ewig, bis sie alle geladen haben und kaum einer wird so viel Geduld aufbringen. Aber genau deshalb habe ich schon in der Vergangenheit so viele Fotos, die ich so gerne mag, nie hier gezeigt. Ich sammle sie und warte darauf, dass Mal ein Blogeintrag ansteht, zu dem ich keine Fotos habe, aber es kommen ja laufend neue Fotos hinzu und so wird der Berg im ungenutzten Fotoarchiev immer größer statt kleiner. Deshalb gibt es jetzt ohne weitere Worte eine große Bilderflut.

Montag, 9. April 2018

Rezept: Kartoffel-Quark Hundekekse

Kartoffel Quark Hundekeks Rezept

Ich wusste schon immer, dass Genki und Momo große Kartoffel-Fans sind, egal ob Süßkartoffel oder klassischer Erdapfel, aber so wirklich in mein Back-Repertoire aufgenommen hatte ich sie eigentlich nicht. Vor einiger Zeit habe ich Hundekekse mit Kartoffelflocken gebacken, die bei Genki und Momo unglaublich gut ankamen, also habe ich weiter experimentiert und nun Hundekekse mit frischen Kartoffeln gebacken.

Zutaten für Kartoffel Quark Hundekekse
Diese Hundekekse mit nur wenigen Zutaten sind ganz schnell und unkompliziert zu machen: Erst werden die Kartoffeln gekocht und dann mit einer Gabel zermatscht. Am besten funktioniert das natürlich mit mehlig kochenden Kartoffeln, funktioniert aber auch mit der festkochende Variante. Nachdem ihr die Kartoffeln möglichst fein zermatscht habt, fügt ihr nur noch Quark und Reismehl hinzu und verarbeitet die Masse zu einem Teig. Der Teig wird ausgerollt, die Kekse mit Förmchen ausgestochen und diese bei 180°C je nach Größe und Dicke der Kekse für 15-20 Minuten gebacken. Die Kekse werden beim Backen nur minimal dunkler, lasst sie also nicht zu lange im Ofen, weil ihr womöglich denkt sie seien noch roh.

Hundekekse mit Kartoffel und Quark selbst backen
Hundekekse mit Kartoffel und Quark selbst backen

Unsere Kartoffel-Quark Hundekekse gehören definitiv zu Genki und Momos Favoriten. Man sieht, Hundekekse müssen bei Weitem nicht aufwändig sein oder viele Zutaten enthalten um zu schmecken.
Hundekekse mit Kartoffel und Quark selbst backen
Hundekekse mit Kartoffel und Quark selbst backen

Freitag, 6. April 2018

Das Chamäleon beisetzen


Wir haben auf unserem Blog nun schon einige Beiträge über Genkis geliebtes und inzwischen zweigeteiltes Chamäleon geschrieben. Genki möchte sich einfach nicht davon trennen und auch keinen - für mich augenscheinlich nahezu identischen - Ersatz annahmen oder zumindest gleichermaßen mögen. Und so läuft er auf einigen unserer Spaziergänge nach wie vor mit deinem halben Chamäleon  durch die Gegend.


Wenn Genki in Spiellaune ist, wird das halbe Chamäleon noch immer unermüdlich apportiert und manchmal nimmt Genki dabei auch den halben Wald mit:

Französische Bulldogge Mantel Hundemantel Jacke Winter Schnee Hundekleidung

Ganz besonders gerne wird das Chamäleon beim Apportieren kräftig durchgeschüttelt. Genau das war es überhaupt erst, was sein hartes Schicksal der Zweiteilung herbeigeführt.


Wenn Genki keine Lust mehr auf Apportieren hat, dann trägt er sein Chamäleon im Mund durch die Gegend. Auf einem Spaziergang vor einiger Zeit verschwand Genki immer wieder mit seinem Chamäleon im Unterholz. Er sah aus, als würde er etwas suchen.


Und tatsächlich schien Genki der Meinung zu sein, dass es an der Zeit wäre, das halbierte Chamäleon nun doch so langsam beizusetzen und war auf der Suche nach einem dafür passenden Ort. Das Chamäleon wurde erst gewissenhaft vergraben, aber dann konnte sich Genki doch nicht so recht davon trennen und hat es sich anders überlegt.


Ihr seht, das halbe Chamäleon werden wir so schnell nicht los. Es wird uns auch weiterhin begleiten und sicher noch den einen oder anderen Auftritt auf unserem Bog haben.