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Mittwoch, 31. Januar 2018

Frühling im Januar


Letzte Woche haben uns unsere Hundefreunde Kiwi und Cathy wieder besucht und wir sind gemeinsam auf den Feldern spazieren gegangen. Leider konnten wir für unsere Verhältnisse erst recht spät los laufen, da das Herrchen des Hauses an diesem Tag noch einen Termin hatte. So fing es noch während unseres Spazierganges an zu dämmern und es sind nicht all zu viele Fotos entstanden. Deshalb nutze ich diesen Beitrag auch dazu um euch ein paar andere Bilder zu zeigen. Eigentlich passen sie auch wieder ganz gut, denn ich habe sie direkt vor unserem Spaziergang gemacht, während wir auf Kiwi und Cathy gewartet haben. Die Bilder zeige ich euch nicht, weil sie so schön sind, sondern um zu zeigen, was hier gerade wettertechnisch los ist: Alles spielt verrückt und wir haben Mitte Januar plötzlich Frühling. Die Büsche blühen, die Krokusse kommen heraus und sogar die ersten Kirschblüten sind schon da. Verrückt! Frühlingsstimmung kommt aber leider nicht so recht auf, denn die Sonne will sich noch immer nicht blicken lassen.


Auf den Feldern angekommen, sieht man die Vorzüge des Odenwalds. Während bei uns zeitweise frühlingshaftes Klima herrscht, liegt oben im Odenwald Schnee. Wenn es nicht schon so spät gewesen wäre, wäre ich gerne noch einmal hoch gefahren.


Genki hat sich dieses Mal unglaublich über den Besuch von Kiwi und Cathy gefreut. Er ist ihnen beim Spielen auch immer hinterhergerannt, hat sich aber nicht wirklich getraut mit ihrem Spielzeug zu spielen. Die beiden Damen waren aber auch ziemlich giftig zu ihm, aber er ist an diesem Tag so viel gerannt wie schon lange nicht mehr und ich denke, er hatte dennoch seinen Spaß, denn eigentlich ist das Rennen selbst ja seine Lieblingsbeschäftigung. Er rennt nur nicht gerne alleine, sondern braucht einen Mitläufer.


Momo hatte dieses Mal nicht viel zu lachen. Zur Begrüßung rannte sie freudig auf die beiden zu und wurde von Cathy angegiftet. Im Laufe des Spazierganges hat es sich zum Glück schnell gelegt, auch wenn Momo lieber alleine mit ihrem Spielzeug gespielt hat und Cathy und Kiwi eher gemieden hat. Schade! Vor Kiwi hatte sie ja schon immer unglaublichen Respekt und Cathy mutiert gerade kurz vor ihrer Läufigkeit zur Oberzicke. Genki hatte an diesem gemeinsamen Spaziergang wohl mehr Freude als Momo, trotzdem hatten wir einen schönen gemeinsamen Spaziergang. Ich freue mich immer sehr, wenn Genki und Momo Mal die Gelegenheit haben mit anderen Hunden zu laufen, denn das passiert bei uns ja eher selten.

Montag, 29. Januar 2018

Das fängt ja gut an


Das neue Jahr hat gerade erst angefangen und ich mag es jetzt schon nicht. Schon das letzte Jahr war für uns kein besonders Gutes, aber immerhin hatten wir eine sehr positive Sachen zu verbuchen, nämlich dass weder bei Genki noch Momo größere gesundheitliche Katastrophen anstanden. Beim Tierarzt waren wir, wenn überhaupt, wegen Kleinigkeiten. Ein entzündeter Mückenstich, Genkis kleine Wucherung am Auge, die aber selbst abheilte, unsere prophylaktischen Kotuntersuchungen und die Auffrischung der Impfungen standen an. Aber 2018 haben wir weniger Glück. Die schlechten Ereignisse häufen sich und von einigen werde ich sicher zu gegebener Zeit auch berichten, da sie auch Genki und Momo betreffen. Unseren ersten medizinischen Notfall des Jahres haben wir nun hinter uns, bevor das neue Jahr überhaupt einen Monat alt ist.

Es begann alles damit, dass sich Momo am vorletzten Wochenende wiederholt übergeben hat. Normalerweise ist hier Genki unser Magen-Darm-Sorgenkind und bei ihm kommt so etwas öfters vor. Momo hat aber eigentlich ein unverwüstliches Verdauungssystem, so dass das bei ihr schon ungewöhnlich war. Trotzdem haben wir erst Mal einen Tag abgewartet und tatsächlich war alles am nächsten Tag wieder in Ordnung, als wäre nichts gewesen. Ich hatte die Sache innerlich schon abgehakt, als es zwei Tage später bei Genki einsetzte. Auch er musste sich übergeben und hatte dazu noch Durchfall. Da Genki immer Mal wieder ähnliche Probleme hat, habe ich schon eine ganze Hausapotheke für solche Fälle: Kohletabletten, diverse Kräuter, Darmkuren und auch vorgekochte Schonkost haben wir immer als Reserve im Gefrierschrank und meistens bekommen wir das Problem so auch schnell wieder in den Griff. Zum Tierarzt gehe ich, wenn der Durchfall entweder sehr stark ist, oder nach 2 Tagen nicht wieder aufhört. Genki Output hatte zwar Durchfall-Konsistenz, er hat aber sein Geschäft nicht öfters verrichtet als sonst auch. Zudem hatte Momo ja kurz davor ähnliche Probleme, die schnell von alleine wieder vergangen sind, so dass ich die ganze Sache nicht als so ernst eingestuft hatte. Ein Fehler, wie ich inzwischen weiss. Am dritten Tag hat sich die Situation schnell geändert. Am Morgen wollte Genki sein großes Geschäft garnicht verrichten und legte sich nach dem Morgenspaziergang direkt wieder zum Schlafen. Am Mittag, fing er dann an nervös in der Wohnung umherzulaufen, so dass ich mit ihm raus gegangen bin. Seinen Output kann man eigentlich fast als "klares Wasser" bezeichnen, als hätte jemand einen Wasserhahn aufgedreht. Harmlos sah das nicht mehr aus, zudem hatte sich sein Gesamtzustand verschlimmert. Genki zitterte und schmatzte, wirkte vollkommen teilnahmslos und so ging es sofort zum Tierarzt.

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Wir wissen nicht, was genau Genki hatte. Durch die Untersuchungen ließ sich kein Auslöser für seine Beschwerden finden. Vermutlich war es eigentlich, wie bei Momo auch, nur eine harmlose Magenverstimmung, die sich aber bei Genki hochgeschaukelt hat. Er war extrem dehydriert und sein Kreislauf im Keller. Er bekam einige Medikamente gegen den Brechreiz und den Durchfall und musste eine Infusion bekommen um seinen Wasserhaushalt wieder in Ordnung zu bringen. Man hatte hatte viel vor - Die ganze Infusionsflasche sollte in klein Genki rein und das dauert, so dass wir ihn schweren Herzens dort lassen und am Abend wieder abholen mussten. Beim Tierarzt hatte Genki viel Zeit um seine Fähigkeiten zu erweitern und ist nun Experte im Venenkatheter-Entfernen. Nachdem er sich seinen Verband und den Katheterzugang das erste Mal selbst entfernt hat, bekam er eine Halskrause an, aber auch das war für Genki kein Hindernis gewesen und wieder hat er alles entfernen können. Letztendlich musste ihm die Infusion als Wasserreserve unter die Haut gespritzt werden, so dass wir kurz vor Praxisschließung einen Hund voller Wasserbeulen abholen konnten. Am Abend ging es Genki leider nicht besser. Obwohl er ein Antiemetikum bekommen hat, das eigentlich den Brechreiz unterdrücken sollte, hat er sich alleine auf dem Weg von der Tierarztpraxis zurück nach Hause wieder zwei Mal übergeben. Zuhause ging es gerade so weiter, wieder zitterte er, musste zur abendlichen Pipirunde nach draußen getragen werden. Ich hatte mich schon darauf eingestellt am nächsten Morgen wieder in der Tierarztpraxis vor der Tür zu stehen, aber am nächsten Tag war er wie ausgewechselt. Kein Durchfall und Erbrechen mehr, dafür Appetit ohne Ende. Mir wurde wieder Spielzeug gebracht und auf unserem Nachmittagsspaziergang war Genki schon wieder so fit (und hungrig), dass er sich Rettichreste von den abgeernteten Feldern mopste. Davon, dass es ihm einen Tag zuvor noch so schlecht gegangen war, war überhaupt nichts mehr zu sehen. Jetzt gibt es noch einige Tage Schonkost und Magentabletten und dann können wir dieses unschöne Kapitel hoffentlich auch wieder abschließen und uns anderen Problemen widmen.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Rezept: Kokos-Sahne Trüffel für Hunde

Rezept Kokos-Sahne Trüffel für Hunde

Einige meiner Hundekeksrezepte haben ihre Inspiration in der Bäckerei für Menschen. Ich backe nämlich nicht nur gerne für Hunde, sondern auch für die Zweibeiner und so schaue ich mir manchmal Rezepte an und überlege, welche Zutaten man wie ersetzen könnte um das Ganze hundekonform zu machen. Nicht immer ist das ganz einfach oder gar überhaupt möglich, denn viele Rezepte brauchen zum Beispiel Zucker für die richtige Konsistenz, wie etwa Macarons oder Zuckerglasur. Andere Rezepte lassen sich dagegen ganz einfach abwandeln. Vor einiger Zeit bin ich auf ein Rezept für Kokos-Sahne Trüffel gestoßen und habe festgestellt, dass man dafür eigentlich nur die normale Schokolade gegen Hundeschokolade austauschen müsste. Die Umsetzung hat wunderbar funktioniert, man muss aber bedenken, dass diese Trüffel wie bei uns Menschen auch für Hunde kleine Kalorienbomben sind und daher sicher nicht zu oft verfüttert werden sollten.
Rezept Kokos-Sahne Trüffel für Hunde Hundepralinen selbst backen
Ich backe nicht oft mit Hundeschokolade, aber wenn, dann verwende ich am liebsten die "Choc Choc Hundeschokolade", da diese, im Gegensatz zu jeder anderen Hundeschokolade, die ich bisher gesehen habe,  zumindest keinen Zucker enthält. Leider enthält sie wie die meisten fertig kaufbaren Leckerchen synthetischer Vitamine- und Mineralstoffe. Ich werde nie verstehen, wieso man diese den Hundeleckerchen zusetzt. Es würde doch auch niemand auf die Idee kommen Menschenschokolade noch Vitamin E hinzuzufügen. Hier habe ich wegen der weißen Farbe die Geschmacksrichtung "Huhn" verwendet. Die Schokolade wird klein gehackt und zusammen mit der Sahne und dem Kokosöl erhitzt. Wenn alles geschmolzen und vermischt ist, werden noch die Kokosraspel hinzugefügt. Danach wird die Mischung für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank getan, damit sie erhärtet.


Wenn die Masse hinreichend hart ist, holt ihr sie aus dem Kühlschrank und rollt einzelne Stücke zwischen euren Händen zu festen Kugeln. Ich finde, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Wenn ich nicht genau wüsste, dass in der Hundeschokolade Fleisch enthalten ist, hätte ich sie vermutlich auch selbst probiert. So habe ich das dann doch lieber Genki und Momo überlassen.
Rezept Kokos-Sahne Trüffel für Hunde Hundepralinen selbst backen
Rezept Kokos-Sahne Trüffel für Hunde Hundepralinen selbst backen

Montag, 22. Januar 2018

Bis zum Hardberg


Vielleicht erinnert ihr euch noch daran, dass es im Dezember einige Male geschneit hat, wir aber keine Winterreifen hatten und somit nicht in den Odenwald, wo der Schnee am ehesten liegen bleibt, konnten. Das hat mich damals wirklich sehr traurig gemacht, aber ich war noch voller Hoffnung, dass es auch im Januar noch schneien würde. Schließlich war das bei uns im letzten Jahr der eigentliche schneereiche Monat. Aber es soll irgendwie nicht sein. Es regnet die ganze Zeit, ist aber viel zu warm für Schnee. Bei uns ist es inzwischen schon so weit, dass die ersten Bäume und Büsche im Ort angefangen haben zu blühen. Vielleicht gibt es also demnächst Kirschblütenbilder im Januar. Sie wären zumindest schon Mal da.
Zwischenzeitlich versprach uns der Wetterbericht einen "Schneeschauer" für das Wochenende. Ich habe mich schon gefreut, aber die Temperaturen wurden immer weiter nach oben korrigiert und letztendlich hatten wir am besagten Tag 6°C+ und somit keine Chance für den Schnee. Der Ausflug in Richtung Hardberg im Odenwald war aber schon geplant und weil wir in letzter Zeit ohnehin viel zu selten etwas Schönes unternehmen, haben wir unsere Pläne beibehalten. Dann halt Odenwald im Notfall ohne Schnee. Die Fahrt dauerte eine Weile, aber trotz Anstieg und sinkenden Temperaturen war von Schnee nicht viel zu sehen, dafür gab es jede Menge Regen. Etwa auf der Höhe, die wir im letzten Jahr für unsere Schneeausflüge aufgesucht hatten und die auch an diesem Tag unser eigentliches Ziel war, gab es immerhin etwas "Puderzuckerschnee", aber so wirklich beeindruckend war es nicht. Wir hätten es dabei belassen und uns damit zufrieden gegeben, wäre uns auf der Fahrt nicht ein vollkommen schneebedecktes Auto entgegen gekommen. Irgendwo da oben musste es also richtigen Schnee geben und wir fuhren weiter, dieses Mal direkt bis zum Hardberg - und es hat sich gelohnt!


Wir haben eine traumhafte Schneelandschaft vorgefunden und dieses Mal schien sich Genki sogar richtig zu freuen! Normalerweise teilt ja hier irgendwie nie jemand meine Begeisterung für Schnee. Genki und Momo ist er egal und sie fangen schnell an zu frieren, das Herrchen des Hauses mag den Schnee garnicht. Dieses mal hüpfte und rannte Genki ganz vergnügt durch den Schnee. Vielleicht war es aber auch nur die neue Umgebung, die ihn so gefreut hat. Er apportierte sogar mit Freunde sein Spielzeug und erkundete neugierig den kleinen Waldspielplatz, den wir gefunden haben. Auch die Holzeisenbahn wurde unter die Lupe genommen. Ins Fahrerhäuschen hat sich Genki ganz von selbst gestellt und ich finde das dabei entstandene Bild so niedlich, auch wenn man Genki vor lauter Schnee kaum sieht.


Der starke Schneefall war für das fotografieren leider wieder ein Problem. Mir hat es zwar sehr gefallen, aber zum einen war meine Kamera sehr bald vollkommen durchnässt, zum anderen sind an diesem Tag kaum Bilder entstanden, auf denen Genki und Momos Gesichter nicht vom fallenden Schnee verdeckt werden.


Wir sind vom Waldparkplatz über den Spielplatz ein wenig durch den Odenwald gelaufen und haben eine große Lichtung mit einer Waldhütte gefunden. Genki ist im Gegensatz zu Momo normalerweise kein Hund, der sich in irgendwelchen Dingen wälzt, aber hier hat er sich mit Begeisterung mit dem Rücken  unter den Bänken in der Hütte geschrubbt, bis er ganz moosfarben war. Wenigstens stinkt Moos nicht.


Auf der Lichtung haben Genki und Momo eine Weile ihrem Spielzeug nachgejagt. Ein paar mal mussten wir ihnen aushelfen, weil sie die geworfenen Sachen im Schnee nicht mehr gefunden haben. Ich wäre sehr gerne noch länger geblieben und hätte auch die Gegend noch weiter erkundet. Schließlich waren wir doch so lange dafür gefahren, aber leider fing Momo irgendwann sichtlich an vor Kälte zu zittern. Ich vermute, dass kommt daher, dass sie immer wieder kopfüber in den Neuschnee ihrem Ball hinterherspringt. Genki ist da deutlich gemäßigter.


So ging es leider viel zu früh wieder zurück in Richtung Genkimobil.  Auf dem Rückweg wurden noch ein paar letzte Fotografierversuche unternommen und ich bin endlich auf die Idee gekommen ein Weitwinkel- statt Telezoomobjektiv zu benützen, wodurch ich nicht immer so viel Schnee vor zwischen mir und Genki und Momo hatte. Aber so etwas fällt einem natürlich immer erst zu spät ein.


Am Genkimobil angekommen wurden Genki und Momo umgezogen und bekamen ihre kuschlig warmen und trockenen Bademäntel angezogen. Momo setzte sich direkt zielstrebig auf den Fahrersitz und ich würde ja gerne sagen, sie schaute, als wollte sie sagen "So, los geht's! Ich fahre uns jetzt nach Hause.", aber tatsächlich sagte ihr Blick eher "Hilfe, ich weiss nicht, was ich hier tue". Nach Hause gefahren hat uns dann natürlich auch das Herrchen des Hauses. 
Ich freue mich so, dass es mit dem Schnee zumindest noch ein Mal geklappt hat, denn so wie die Temperaturen aktuell sind, wird es das wohl für diesen Winter gewesen sein. Ich plane dann schon Mal die ersten Frühlingsfotos...

Donnerstag, 18. Januar 2018

Hundespielzeug im Härtetest


Hundespielzeug hat kein leichtes Leben bei uns. Bei manchen Spielsachen weiss ich oft nicht, was sich der Hersteller dabei gedacht hat, denn manche Sachen sind aus einem Material, das selbst ich mit meinen Zähnen durchbeißen oder ohne große Anstrengung auseinanderreißen könnte. So hatten wir schon Hundespielsachen, die einfach nur dadurch kaputt gegangen sind, dass sie nur im Mund getragen wurden. Aber auch augenscheinlich sehr robustes Spielzeug hat es hier nicht leicht und wird bei uns dem ultimativen Härtetest ausgesetzt. Genki und Momo könnten sich sicherlich irgendwo als Hundespielsachentester bewerben, wenn es denn so eine Stelle gäbe. Genki ist generell ein leidenschaftliche Zerstörer, der es oft geradezu darauf anzulegen scheint Körperteile aus Plüschtieren zu reißen, nicht selten ohne Erfolg. Die meisten unserer Spielsachen müssen aber bei Zerrspielen ihr Leben lassen. Und damit ihr Mal sehr, was die Armen Plüschratten, - hasen und Co. hier so alles durchmachen müssen, haben wir heute zwei kurzes Video für euch.


Es wundert mich manchmal, dass es hier noch immer ein paar Plüschtiere gibt, die diesem Spiel bisher beharrlich stand gehalten haben. Ganz groß im Rennen sind übrigens FuzzYard, IKEA und Kellytoy. Einfacher haben es hier Spielsachen auch Vinyl oder Gummi, wobei auch solche schon hier ihr Leben lassen mussten. Ich habe mich mit dem konstanten Spielsachensterben ganz gut abgefunden und freue mich still und heimlich, dass es mir Grund gibt immer Mal wieder etwas neues zu kaufen. Nur wenn Genki und Momo es wirklich innerhalb von Minuten schaffen neue Spielsachen zu zerstören, bin ich traurig. Schließlich sollen sie ja auch mehr als nur 5 Minuten Freude mit den neu gekauften Sachen haben.

Montag, 15. Januar 2018

Rezept: Sesammus Kekse für Hunde

Rezept: Sesammus Hundekekse

Vor einiger Zeit haben wir euch auf unserem Blog ein Rezept für Hundekekse mit Erdnussmus, beziehungsweise zuckerfreier Erdnussbutter vorgestellt. Gerade im amerikanischen Raum findet man Keksrezepte mit Erdnussbutter sehr häufig und sie sind bei Hunden sehr beliebt. An sich ist auch die Erdnuss eine gesunde Zutat mit vielen guten Nährstoffen, wenn da nicht das Problem mit den vielen potentiellen Allergenen wäre. Heutzutage gibt es aber zum Glück zahlreiche Alternativen, denn nahezu jede Nuss und jeder Kern wird inzwischen zu Mus verarbeitet und während man so etwas früher nur in Bio-Märkten bekommen hat, wird es  heutzutage auch ganz gängig im Super- oder Drogeriemarkt verkauft. Wir zeigen euch heute ein einfaches Grundrezept für Hundekekse mit Sesammus, das auch Tahin genannt wird. Sesammus enthält unter anderem Phosphor, Lecithin, Magnesium, Eisen, Aminosäure und viele B-Vitamine, sowie pflanzliche Proteine und Kalzium. Da Sesammus einen etwas bitteren Nebengeschmack hat, solltet ihr vor dem Backen einen Geschmackstest machen. Genki war zum Beispiel im ersten Moment etwas zögerlich und das Mus musste erst lange beschnuppert und vorsichtig angetestet werden. Dann hat er es jedoch gerne gegessen und auch die gebackenen Kekse haben ihm gut geschmeckt. Momo hat das Mus sofort gierig verschlungen, aber sie kann man hier nicht zur Beurteilung heranziehen, denn wir wissen ja inzwischen, dass sie sogar Grünfutterpellets für Rehe isst.

Rezept Hundekekse Hundeleckerli mit Sesammus selbst backen

Das Grundrezept kann natürlich beliebig mit anderen Zutaten ergänzt werden. Bedenkt jedoch, dass Sesammus zu gut 50% aus Fett besteht. Ihr solltet hier also eher mit fettarmen Zutaten erweitern. Zunächst wird das Sesammus mit einem Ei verrührt, dann das Mehl hinzugegeben und alles zu einem Teig verknetet. Wir haben wie so oft Buchweizenmehl verwendet und somit sind unsere Hundekekse gluten- und getreidefrei. Buchweizenmehl lässt sich aber in der Regel in der Menge nahezu 1:1 mit Getreidemehl ersetzen. 

Rezept Hundekekse Hundeleckerli mit Sesammus selbst backen

Dann wird der Teig ausgerollt, eure Kekse ausgestochen und bei 180°C für etwa 20 Minuten gebacken. Wegen dem hohen Fettanteil fangen die Kekse im Ofen an leicht zu brutzeln. Wenn ihr sie nach dem Backen aus dem Ofen nehmt, könnt ihr sie zum Auskühlen auf ein Stück Küchenpapier legen, so dass überschüssiges Fett aufgesaugt wird. Fertig!
Rezept Hundekekse Hundeleckerli mit Sesammus selbst backen
Rezept Hundekekse Hundeleckerli mit Sesammus selbst backen

Donnerstag, 11. Januar 2018

Wir versinken im Schlamm


Dieser Winter ist so weit wirklich ein ganz grausiger. Es will einfach nicht aufhören zu regnen und die Sonne haben wir schon so lange nicht mehr gesehen. Schon vor einigen Wochen haben wir die Felder, auf denen wir sonst unsere übliche Nachmittagsrunde machen, für unbegehbar erklärt. Viele Wege dort sind nicht befestigt, man ertrinkt im Schlamm und nach jedem Spaziergang mussten Genki und Momo gebadet werden. Wir hatten irgendwann keine Nerven mehr dafür und sind nach Neckarhausen geflüchtet. Eigentlich ist das wegen der Bademöglichkeit eher eine unserer Sommerstrecken und ganz schlammfrei war es auch dort nicht, aber dennoch deutlich besser auf unseren Feldern. Dort haben wir einige Wochen unsere täglichen Spaziergänge verbracht, bis uns der Regen auch dort einen Strich durch die Rechnung machte. Der Neckar führezu viel Wasser, der Staudamm dort wurde geöffnet und unsere Spazierstrecke komplett geflutet. Wo früher unsere tollen weiten Wiesen waren, war plötzlich ein reißender Fluss. So mussten wir uns wieder etwas anderes einfallen lassen und flohen in den Odenwald.


Der Odenwald und ich sind nicht die größten Freunde. Ich mag Wald an sich sehr, nur nicht unbedingt den örtlichen Odenwald. Es ist steil, es ist düster, es ist unübersichtlich und wie man im Wald gute Fotos macht, habe ich bisher noch immer nicht herausgefunden. Aber nach wochenlangem Regen-und Matschwetter, bei dem die Kamera zuhause blieb, wollte ich so gerne Mal wieder Bilder von einem unserer Spaziergänge machen. Ich dokumentiere eigentlich regelmäßig unsere Spaziergänge, auch wenn es viele Bilder nie auf den Blog schaffen, aber von Mitte November bis Anfang Januar habe ich eine große Lücke ohne Fotos und so wollte ich das Fotografieren im Wald Mal wieder in Angriff nehmen. Irgendwann lerne ich es noch.


Auch bei uns haben in letzter Zeit viele Stürme gewütet, so dass es im Odenwald stellenweise ganz schön wüst aussieht, dennoch war die erste Hälfte unseres Spazierganges noch recht angenehm und matschfrei. Vor allem Genki ist eigentlich ganz gerne im Wald. Es gibt für ihn so viele spannende Gerüche und natürlich jede Menge heißgeliebter Stöckchen - jetzt nach dem Sturm sowieso.


Bei der zweiten Hälfte unseres Spazierganges ging es dann aber leider bergab - Sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Ich dachte ja zuvor, auf unseren Feldwegen läge viel Schlamm, aber wurde eines besseren belehrt. "Viel Schlamm" hat an diesem Tag ganz neue Dimensionen bekommen. Wir hatten auch überlegt, ob wir umdrehen und lieber den selben Weg zurück laufen sollen, aber Genki und Momo hatten sich schon wagemutig in den Matsch gestürzt, der Schaden war schon entstanden, die Badewanne bereits unumgänglich.


So haben wir uns durch den Schlamm gekämpft. Es mag ja Hunde geben, die das ganz toll finden und sich sogar liebend gerne im Schlamm wälzen, aber Genki und Momo gehören nicht dazu. Während Genki sich noch ganz tapfer geschlagen hat, ist Momo richtig tief in den Schlamm eingesunken und musste sich stellenweise mühselig vorankämpfen. Irgendwann hatten wir die Strecke aber auch geschafft, wissen aber, dass wir dort in nächster Zeit sicher nicht mehr lang laufen werden. Nun hat es - ich kann es kaum glauben - seit gut 3 Tagen nicht mehr geregnet und vielleicht kann man sich ja demnächst wieder auf die Felder trauen.