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Montag, 29. Januar 2018

Das fängt ja gut an


Das neue Jahr hat gerade erst angefangen und ich mag es jetzt schon nicht. Schon das letzte Jahr war für uns kein besonders Gutes, aber immerhin hatten wir eine sehr positive Sachen zu verbuchen, nämlich dass weder bei Genki noch Momo größere gesundheitliche Katastrophen anstanden. Beim Tierarzt waren wir, wenn überhaupt, wegen Kleinigkeiten. Ein entzündeter Mückenstich, Genkis kleine Wucherung am Auge, die aber selbst abheilte, unsere prophylaktischen Kotuntersuchungen und die Auffrischung der Impfungen standen an. Aber 2018 haben wir weniger Glück. Die schlechten Ereignisse häufen sich und von einigen werde ich sicher zu gegebener Zeit auch berichten, da sie auch Genki und Momo betreffen. Unseren ersten medizinischen Notfall des Jahres haben wir nun hinter uns, bevor das neue Jahr überhaupt einen Monat alt ist.

Es begann alles damit, dass sich Momo am vorletzten Wochenende wiederholt übergeben hat. Normalerweise ist hier Genki unser Magen-Darm-Sorgenkind und bei ihm kommt so etwas öfters vor. Momo hat aber eigentlich ein unverwüstliches Verdauungssystem, so dass das bei ihr schon ungewöhnlich war. Trotzdem haben wir erst Mal einen Tag abgewartet und tatsächlich war alles am nächsten Tag wieder in Ordnung, als wäre nichts gewesen. Ich hatte die Sache innerlich schon abgehakt, als es zwei Tage später bei Genki einsetzte. Auch er musste sich übergeben und hatte dazu noch Durchfall. Da Genki immer Mal wieder ähnliche Probleme hat, habe ich schon eine ganze Hausapotheke für solche Fälle: Kohletabletten, diverse Kräuter, Darmkuren und auch vorgekochte Schonkost haben wir immer als Reserve im Gefrierschrank und meistens bekommen wir das Problem so auch schnell wieder in den Griff. Zum Tierarzt gehe ich, wenn der Durchfall entweder sehr stark ist, oder nach 2 Tagen nicht wieder aufhört. Genki Output hatte zwar Durchfall-Konsistenz, er hat aber sein Geschäft nicht öfters verrichtet als sonst auch. Zudem hatte Momo ja kurz davor ähnliche Probleme, die schnell von alleine wieder vergangen sind, so dass ich die ganze Sache nicht als so ernst eingestuft hatte. Ein Fehler, wie ich inzwischen weiss. Am dritten Tag hat sich die Situation schnell geändert. Am Morgen wollte Genki sein großes Geschäft garnicht verrichten und legte sich nach dem Morgenspaziergang direkt wieder zum Schlafen. Am Mittag, fing er dann an nervös in der Wohnung umherzulaufen, so dass ich mit ihm raus gegangen bin. Seinen Output kann man eigentlich fast als "klares Wasser" bezeichnen, als hätte jemand einen Wasserhahn aufgedreht. Harmlos sah das nicht mehr aus, zudem hatte sich sein Gesamtzustand verschlimmert. Genki zitterte und schmatzte, wirkte vollkommen teilnahmslos und so ging es sofort zum Tierarzt.

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Wir wissen nicht, was genau Genki hatte. Durch die Untersuchungen ließ sich kein Auslöser für seine Beschwerden finden. Vermutlich war es eigentlich, wie bei Momo auch, nur eine harmlose Magenverstimmung, die sich aber bei Genki hochgeschaukelt hat. Er war extrem dehydriert und sein Kreislauf im Keller. Er bekam einige Medikamente gegen den Brechreiz und den Durchfall und musste eine Infusion bekommen um seinen Wasserhaushalt wieder in Ordnung zu bringen. Man hatte hatte viel vor - Die ganze Infusionsflasche sollte in klein Genki rein und das dauert, so dass wir ihn schweren Herzens dort lassen und am Abend wieder abholen mussten. Beim Tierarzt hatte Genki viel Zeit um seine Fähigkeiten zu erweitern und ist nun Experte im Venenkatheter-Entfernen. Nachdem er sich seinen Verband und den Katheterzugang das erste Mal selbst entfernt hat, bekam er eine Halskrause an, aber auch das war für Genki kein Hindernis gewesen und wieder hat er alles entfernen können. Letztendlich musste ihm die Infusion als Wasserreserve unter die Haut gespritzt werden, so dass wir kurz vor Praxisschließung einen Hund voller Wasserbeulen abholen konnten. Am Abend ging es Genki leider nicht besser. Obwohl er ein Antiemetikum bekommen hat, das eigentlich den Brechreiz unterdrücken sollte, hat er sich alleine auf dem Weg von der Tierarztpraxis zurück nach Hause wieder zwei Mal übergeben. Zuhause ging es gerade so weiter, wieder zitterte er, musste zur abendlichen Pipirunde nach draußen getragen werden. Ich hatte mich schon darauf eingestellt am nächsten Morgen wieder in der Tierarztpraxis vor der Tür zu stehen, aber am nächsten Tag war er wie ausgewechselt. Kein Durchfall und Erbrechen mehr, dafür Appetit ohne Ende. Mir wurde wieder Spielzeug gebracht und auf unserem Nachmittagsspaziergang war Genki schon wieder so fit (und hungrig), dass er sich Rettichreste von den abgeernteten Feldern mopste. Davon, dass es ihm einen Tag zuvor noch so schlecht gegangen war, war überhaupt nichts mehr zu sehen. Jetzt gibt es noch einige Tage Schonkost und Magentabletten und dann können wir dieses unschöne Kapitel hoffentlich auch wieder abschließen und uns anderen Problemen widmen.

Kommentare:

  1. Oje, kann deine Sorge gut nachvollziehen! WIr hatten am WE zum Glück keinen solchen Notfall, ließ sich alles mit einem Anruf beim TA erledigen. Unser Kater (5Kg) hatte die Dosis der Hunde (30kg)an Rimadyl gefressen. Außer Übergeben zum Glück nicht passier. Alles gute für deine Zwei, war vielleicht nur ein einfacher Virus?

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  2. Das war ja wirklich mal ein ganz schlechter Jahresstart - da drücken wir mal die Daumen und Pfoten, dass es nur noch besser wird. Es ist gut zu lesen, dass Genki sich dann doch schnell erholt hat, aber ich kann mir Deine Sorge gut vorstellen.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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  3. Es tut mir so leid, dass das letzte Jahr Euch nicht glücklich und zufrieden gemacht hat und dieses Jahr nicht besser beginnt. Ich hätte Euch von Herzen etwas anderes gewünscht.

    Unglaublich wie schnell sich das Befinden wieder gebessert hat. Damit hätte ich nach dem Beginn der Erzählungen niemals gerechnet. Puuuh, ich denke, dass ich erahnen kann, wie sehr Du gelitten hast. oh, mein Gott. Zum Glück geht es ihm jetzt besser und wir drücken fest die Daumen, dass das so bleibt und Euch 2018 mehr Glück bringt.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Ich habe es auch nicht gedacht, aber tatsächlich war das auch die Einschätzung der Tierärztin. Nachdem sie weder einen Infekt noch eine mechanische Ursache für seine Beschwerden finden konnte, meinte sie, dass alles, was ihm fehlt, Flüssigkeit sei und dass nach der Infusion alles wieder in Ordnung sein würde und so war es tatsächlich auch.

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  4. Oh man Monika, ich muss zugeben mir wurde beim Lesen schon Angst und Bange und ich war total erleichtert, dass es ein Happy-End gab! Man fühlt sich so schrecklich hilflos in solchen Situationen und die Bandbreite was es alles sein kann, ist riesig.
    Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass der Rest des Jahres ruhig und entspannt für euch verläuft.
    Weiterhin gute Besserung!
    Liebe Grüße
    Sali mit Gubacca

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  5. Oh, oh, was für eine Aufregung, gut dass der neue Morgen so viel erfreuliches gebracht hat, wir haben beim Lesen des Berichtes nämlich arg gebibbert.
    Alles, alles Gute und die nächsten 11 Monate nur noch positieve Überraschungen.
    Ayka mit Frauchen

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  6. Zum Glück geht es Genki wieder besser. Was für ein Schreck. Die Bilder mit Genki am Tropf sehen ja schlimm aus. Der arme kleine Mann. Zum Glück hat er sich so schnell erholt.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

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