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Montag, 1. Januar 2018

Unser Silvester 2017


Willkommen im Jahr 2018! Wir hoffen, ihr seid alle gut rüber gekommen. Wir melden uns heute nur kurz um von unserer Silvesternacht zu berichten. Ich habe dieses Jahr Mal etwas Neues ausprobiert und das hat erstaunlich gut für uns funktioniert.

Am Nachmittag haben wir noch einen letzten langen Spaziergang absolviert. (Vor)Letztes Jahr haben wir das Im Odenwald versucht. Ich lag zwar richtig in meiner Annahme, dass niemand in den tiefen Odenwald hochfährt um dort Silvesterraketen abzufeuern, aber der Lärm schallte dermaßen aus dem Ort hoch, dass es für Genki ein wirklich schlimmer Spaziergang wurde, bei dem er nur auf unseren Arm genommen werden wollte und sich vor lauter Stress auch noch (auf uns) übergab. Dieses Jahr sind wir an den Neckar nach Neckarhausen gefahren. Wir, und etwa 200 andere Hundebesitzer. So voll habe ich es dort noch nie erlebt. Der Spaziergang hat auch ganz gut funktioniert und wir haben sogar ein wenig Sonne abbekommen - etwa 10 Minuten, aber gefühlt war das mehr als den gesamten Dezember über.

So weit so gut. Sobald es dunkel wurde, fingen die vereinzelten Knaller Zuhause an. Momo ist immernoch sehr unbeeindruckt, aber Genki fängt dann bei jedem Knall an bellend in der Wohnung herumzurennen und den Ursprung des Lärms finden zu wollen. Das ist sicher kein neuer Tipp, aber hier hat die Musik laut aufdrehen gut geholfen. Dieses Jahr dröhnte bei uns ganz ungeniert ab etwa 5 Uhr Nachmittags Heavy Metal auf voller Lautstärke aus allen Boxen. Sicher auch nicht unglaublich angenehm für Hunde, aber dabei konnten Genki und Momo tatsächlich ruhig rumliegen und dösen. Gegen 8 Uhr haben wir unsere letzte kleine Runde zum Lösen gewagt. Das ist für uns viel früher als sonst, denn normalerweise ist unsere letzte "Pipirunde" nicht vor 10 Uhr und oft eher Richtung Mitternacht. Hier versuche ich es erst garnicht bei uns vor der Haustür, es hat einfach keinen Sinn, denn niemand nimmt hier auch nur 3 Minuten Rücksicht auf Hunde. So habe ich Genki zum Auto getragen und wir sind auf die Felder raus gefahren Auch da hat es Genki nicht so wirklich gefallen, denn man konnte die Silvesterraketen immernoch in der ferne hören und auch sehen, aber wenigstens lässt dort niemand Raketen vom Balkon direkt über unseren Köpfen los. Momo dagegen war sehr empört, dass wir keinen Ball zum Spielen dabei hatten, flitzte eifrig über die Felder und suchte sich alte Maiswurzeln zum Spielen. Ich bin immer wieder fasziniert, wie sie sich, obwohl sie sonst eher ein Angsthase ist, von den Knallern nicht aus der Ruhe bringen lässt.

Zuhause ging es weiter mit der Heavy Metal-Beschallung, bis es irgendwann auch nicht mehr reichte. Gegen einige der Silvesterraketen, die sich anhören wie Schüsse aus Kanonenrohren, kommt die lauteste Musik nicht an. Was ich übrigens so garnicht verstehen kann, sind die Menschen, die zwischen 11-12 Uhr wie verrückt in die Luft schießen. Feuerwerk gegen 8 oder 9 für die Kinder, die es nicht bis Mitternacht durchhalten? Okay, kann ich verstehen. Aber was bewegt einen dazu um 11.45 Uhr Silvesterraketen hochzuschießen? Vermutlich sind diese Leute einfach schon so betüttelt, dass sie überhaupt nicht mehr Merken, was sie da machen.

Gegen halb 12 habe ich mir ein Buch, die neue Babykuscheldecke, Kalbshufen und Genki und Momo geschnappt und uns im Badezimmer eingeschlossen. Es ist der einzige fensterlose Raum in unserer Wohnung. In der restlichen Wohnung lief weiter Musik auf voller Lautstärke. Und dann habe ich das längste Bad meines Lebens genommen. Wenn mich jemand fragen würde, wie meine Silvesterfeier war, würde "Ich habe mich im Badezimmer eingesperrt" vermutlich für die meisten Leute nicht so besonders klingen, für uns war es aber ziemlich entspannend. Genki und Momo haben von dem Lärm bis auf ein paar sehr hartnäckige Kracher, die gefühlt das ganze Gebäude erschüttert haben, nichts mitbekommen und haben erst ihre Kabshufen bearbeitet und dann vor sich hin geschlummert.


Gegen halb 2 habe ich mich so langsam wieder aus dem Bad getraut. Das Schlimmste war zu dieser Zeit schon vorbei, nur die vereinzelten Nachzügler haben Genki wieder aus der Ruhe gebracht. Also habe ich die Musik in gemäßigter Lautstärke weiter laufen lassen und Genki und Momo ein neues Spielzeug aus meinem nahezu unendlichen "Hallo-Ich-bin-Hundespielzeug-kaufsüchtig"-Fundus gegeben. Da kann selbst Genki nicht widerstehen. Erst haben die beiden gemeinsam damit gespielt, dann ist Genki mit seinem neuen Plüschdonut im Maul eingedöst. Gegen 4 Uhr Morgens kam das Herrchen des Hauses nach Hause und hat mit den beiden noch einmal eine Nachtrunde um den Block gedreht. Bei unserer Morgenrunde heute lag der ganze Ort vermutlich noch verkatert in ihren Betten, so dass es angenehm ruhig war.


Ich bin so froh, dass dieser Tag des Jahres vorbei ist und das wir ihn so unbeschadet überstanden haben. Von nun an verbringen wir alle unsere Silvesternächte im Badezimmer! Jetzt müssen wir nur noch ein paar Tage ausharren, bis auch der letzte Nachzügler seine restlichen Raketen und Böller verschossen hat und dann können wir wieder durchatmen.

Kommentare:

  1. Frohes neues Jahr und alle guten Wünsche...

    Ich finde es toll, dass Du einen Weg gefunden hast, aber ich finde es schon komisch, dass man nur im Bad ohne Fenster den Silvesterabend verbringen kann. So ganz schön und gemütlich ist das ja wirklich nicht.... Natürlich tut man das für seine Hunde....

    Wir sind auch froh, dass es vorbei ist und wir bis Halloween Ruhe haben. Wir werden berichten, wie es bei uns gelaufen ist, doch es wird jedes Jahr schlimmer....

    Alle guten Wünsche und viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Besonders schade ist, dass Du auch noch alleine warst und Dein Mann arbeiten musste.... Ich hoffe, dass Ihr im nächsten Jahr wenigstens zu zweit im Bad verharren könnt.

      Viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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    2. Keine Sorge, mein Mann musste nicht arbeiten, der war auf einer Silvesterfeier! ;) Ich sehe keinen Grund, weshalb wir beide "leiden" sollen und ich war ja auch nicht alleine, sondern hatte meine allerliebsten Hunde bei mir.

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    3. Du bist toll. Monika. Ich gebe zu, dass ich froh bin, wenn ich meinen Mann an meiner Seite habe und wir uns die Versorgung von Socke - gerade in der Nacht - teilen. Ich glaube nicht, dass ich an Silvester so souverän wäre wie Du. Dabei liebe ich Socke sehr. Gleichsam ist mir die Zeit mit meiner besseren Hälfte sehr wichtig. Natürlich gehen wir auch mal getrennt Wege, aber sehr selten und nicht an Feiertagen....

      Hut ab vor Deinem Einsatz....

      Viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

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  2. Auch Rico findet das der sicherste Raum in der ganzen Wohnung unser Bad ist. Ich hab ihm dann eine kleine Lichterkette ins Bad gehängt und klassische Musik angemacht, so hat er den Tag relativ gut überstanden. Als es dann um Mitternacht richtig schlimm wurde hat er doch lieber auf meinem Schoß schutz gesucht, gezittert hat er da zwar immer noch, aber er ist trotzdem die ganze Zeit bei mir geblieben.
    Ich bin sehr froh das wir nun wieder für ein Jahr ruhe haben.
    Liebe Grüße
    Jasmin mit Nora, Rico und Sam

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  3. Gut, dass ihr für euch einen guten Weg gefunden habt. Diese blöde Knallerei jedes Jahr. Zum Glück ist es bei uns recht wenig und die Tiere haben es alle ganz gut überstanden. Ich wünsche euch, dass Genki trotz der letzten Knaller zur Ruhe kommt die nächsten Tage.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

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  4. Es freut uns dass ihr mit dem Bad eine Oase für die knallige Nacht gefundnen habt, die beiden sehen wirklich echt entspannt aus. Nun hoffen wir - bei euch sei nun auch der letzte Kanaller vehalt.
    Ich habe die grausligsten Stunden in den Armen von Frauchen in der "Polstehöhle" verbracht, hat ganz gut funktioniert, nur Frauchen hat ein weng gebrummlet - sie könnte sich zum Jahreswechsel auch noch anderes vorstellen als mit in ein Höhle zu verkriechen.
    Ayka

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  5. Oh wei!
    Ich kenne es nun leider auch viel zu gut :( Unser Jahreswechsel war eine mittelschwere Katastrophe! Ren fühlt sich ja nun seit 4 Jahren an diesem Tag auch nicht mehr so wohl aber aufgrund seiner (mittlerweile) Schwerhörigkeit war dieses Silvester offenbar sehr erträglich! Dafür aber hat Stimpy, ähnlich wie Genki, bei jedem Böller gekläfft und ist sabbernd durch's Haus gelaufen :( Nach 4 Jahren das erste Mal! Und da die Irren bei uns ab nachmittags um 16h geböllert haben, hatten wir also viel Spaß.... nicht!!!!! Jalousien runter und Musik an... aber es hat nicht viel geholfen :( Die Böllerei zog sich dann bis morgens um 3... Stimpy war schon fix und fertig und Ren setzte mittlerweile bei den Kläffgelagen ein... puh! Das war nicht nur anstrengend für die Hunde sondern auch für uns... Wir wohnen offenbar in einem Kriegsgebiet... Ich wollte nur noch weg :( Ich muss mir für dieses Jahr noch etwas anderes überlegen da es am 1.1. natürlich munter weiter ging :( FÜRCHTERLICH!!!!

    Wir wünschen Euch noch ein schönes neues Jahr und freuen uns auf viele Bilder und Geschichten von Euch!

    Viele liebe Grüße
    Steffi mit Ren & Stimpy

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