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Donnerstag, 31. Mai 2018

Gartenarbeit macht müde


Schon seit einiger Zeit gibt es für Genki und Momo etwas ganz spannendes neues zu erleben: Die Hundeoma hat seit letztem Herbst einen kleinen Schrebergarten, den wir dank der warmen Temperaturen schon das ein oder andere Mal nutzen konnten. Leider wurde der Garten in einem stark vernachlässigten Zustand übergeben und es gibt noch so viel Arbeiten zu erledigen. Ich versuche, wenn die Zeit es zulässt, bei den Arbeiten zu helfen und Genki darf mich dabei begleiten. Momo dagegen geht an diesen Tagen mit dem Herrchen des Hauses ins Büro, denn sie will draußen immerzu spielen und macht, wenn man versucht sie zu ignorieren, sehr laut auf sich aufmerksam. Da ich aber zum Arbeiten im Garten bin und sie nicht die ganze Zeit bespaßen kann, würde das uns und vor allem womöglich die Menschen in den Nachbargärten stören. So weit ich mich erinnern kann, sind das die ersten Gelegenheiten, bei denen wir Genki und Momo länger gertrennt haben und ich merke, dass es Genki tatsächlich gut tut, weil er nicht wie Momo im Dauerspielmodus ist und ohne ihr Gehüpfe und Gebelle im Garten viel entspannter ist. So kann ich tatsächlich stundenlang in Ruhe arbeiten und Genki döst entspannt vor sich hin.


Ab und zu steht er Mal auf, läuft ein bisschen herum und schaut, ob alles mit rechten Dingen zugeht und die Arbeiten zu seiner Zufriedenheit verrichtet werden. Oder er wechselt die Postion, legt sich in den Schatten, wenn ihm nach dem Dösen in der Sonne zu heiß wird und wieder zurück in die pralle Sonne, wenn er sich abgekühlt hat.


Am Liebsten ist er aber, wie immer, ganz in meiner Nähe. Dann wird auch die Hundedecke ignoriert, die ich extra für ihn in den Garten gebracht habe und er legt sich auch mitten in das frisch umgearbeitete Beet. Und während ich hart arbeite, lässt Genki es sich gut gehen. Dem Frauchen bei der Gartenarbeit zuzuschauen macht auf Dauer wohl ziemlich müde.


Und obwohl Genki dort alleine so entspannt ist und sich auch von am Garten vorbeilaufenden Menschen, Geräusche aus den Nachbargärten und sogar von anderen Hunden nicht (oder kaum) aus der Ruhe bringen lässt, freut er sich natürlich jedes Mal sehr wenn am Nachmittag das Herrchen des Hauses mit Momo vorbeikommt um uns abzuholen und beide werden von ihm ausgiebig begrüßt. Dann wird mit Momo gerannt, der traurig quakende Frosch aus dem Nachbargarten verbellt, Hunde, die zuvor friedlich am Zaun entlanglaufen konnten zum Todfeind erklärt, in das abgezäunte Gemüsebeet gehüpft und gemeinsam jede Menge Blödsinn angerichtet. 


Noch steht jede Menge Arbeit an und Genki wird mich auch weiterhin dazu begleiten und vielleicht werde ich auch das ein oder andere Mal noch davon berichten. Und wenn alles gut läuft und ein Großteil der Arbeit irgendwann erledigt ist und der Garten etwas ansehnlicher ist, dann werden wir hoffentlich noch viele schöne und entspannende Momente darin verbringen.

Dienstag, 29. Mai 2018

OBIHunde sind weniger brav


[Werbung weil Markennennung.  Ich erhalte keine finanzielle Vergütung der Marke.] Vor noch nicht so langer Zeit haben wir euch von unseren Bauhaushunden erzählt. Genki und Momo wurden im Bauhaus kurzerhand in den Einkauswagen gepackt und waren plötzlich die bravsten Hunde der Welt. Man sollte jetzt annehmen, dass sich dieses Prinzip auf jede beliebige Baumarkt-Kette übertragen lassen würde, aber leider funktioniert das so nicht. Als wir kurz darauf im OBI-Baumarkt waren, haben wir Genki und Momo ebenfalls in den Einkaufswagen gesetzt. So richtig brav darin sitzen bleiben wollte dieses Mal aber keiner.


Genki und Momo waren beide unruhig, sind immer wieder aufgestanden, haben sich gedreht oder sogar Versuche unternommen aus dem Wagen zu klettern. Das hatte sogar so wenig funktioniert, dass ich Genki irgendwann aus dem Wagen genommen und doch lieber habe laufen lassen. 
Woran lag es wohl, dass sie dieses Mal nicht ruhig darin sitzen wollten? Mögen die beiden OBI weniger gerne als Bauhaus? Finden sie die knallorangenen Einkaufswagen unansehlich? Oder lag es an dem eher beschränkten Platz, den die Einkaufswagen den beiden bieten? Im großen Bauhauswagen hatten sie wesentlich mehr Platz, konnten sich drehen, wie sie wollten, ohne sich dabei gegenseitig im Weg zu sein. Ich weiss es nicht, aber weitere Besuche mit dem beiden in den OBI, werden wir in Zukunft wohl eher meiden, wenn es möglich ist.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Welpenalarm!


Eigentlich wollte ich die Bilder hier erst garnicht auf dem Blog zeigen, weil ich dachte "Das hat ja eigentlich nichts mit Genki oder Momo zu tun". Allerdings sind die kleinen Hundebabies auch zu süß um sie nicht zu zeigen und nachdem Sabine von Einfach Socke hier auf ihrem Blog auch niedliche Hundewelpen gezeigt hat, hat mich das dazu motiviert doch einen Beitrag mit den Fotos zu zeigen.

Die kleinen 4 Welpen gehören zu einer Hundemama, die Lesern unseres Blogges nicht unbekannt sein dürfte. Unsere Hundefreundin Cathy hat im letzten Jahr mit wehenden Fahnen ihre Zuchttauglichkeitsprüfung bestanden und ist vor knapp 7 Wochen stolze Mama geworden. Wir haben die Kleinen vor etwa 3 Wochen bereits ein Mal besucht und ich durfte sie auch fotografieren, aber damals hatten die zwei Mädchen und zwei Jungen ausser Schlafen und Fressen noch nicht so viel im Kopf.


Inzwischen sind die Welpen alt genug um langsam die Welt zu erkunden und so fand das zweite Treffen, bei dem ich natürlich wieder eifrig Fotos gemacht habe, nicht bei ihnen Zuhause, sondern im Wald statt. Da es recht heiß war, haben wir einen seichten Bach im Mühltal als Ziel ausgesucht. Dort konnten die kleinen Hunde ganz ohne Gefahr ihre Füße zum ersten Mal ins seichte Wasser stecken.


Leider konnten wir Genki und Momo zu diesem Treffen nicht mitnehmen. Genki hat zwar bisher nie Probleme mit Welpen gehabt, aber Momo neigt leider dazu bei allen sehr kleinen oder sehr jungen Hunden, die wir treffen, sehr garstig zu regaieren, so dass wir sie schon lange nicht mehr zu solchen Hunden lassen. Ich habe einfach zu sehr Angst, dass sie doch einen der Kleinen verletzen könnten und möchte das Risiko nicht unnötig eingehen. Und weil wir sie zu diesem Treffen alleine Zuhause hätten lassen müssen, habe ich es auch nicht über's Herz gebracht Genki mitzunehmen. Dann wäre Momo ja ganz alleine gewesen. 


Alle vier Welpen sind munter und gesund und sehen so unterschiedlich aus. Die fast komplett weiße Hündin war bei unserem ersten Besuch noch ein richtiger Spätzünder und sicher einen Kopf kleiner als ihre Geschwister. Aber jetzt ist sie die erste, die bereits ihre Ohren aufgestellt hat.


Besonders hat es mir der kleine gestromte Junge angetan. Eigentlich bin ich noch nie ein großer Fan dieser Fellzeichnung gewesen, aber ihn finde ich einfach wunderschön und er erinnert mich irgendwie so sehr an Genki, als wir ihn zu uns geholt haben. Er hatte damals nämlich die selben Knickohren, die sich noch nicht so recht entscheiden konnten, ob sie hängen oder stehen wollen und die ihn ganz besonders lustig aussehen ließen.


Ich weiss, dass ich niemals Hunde züchten könnte, denn ich würde es wohl nicht über's Herz bringen mich von den Kleinen zu trennen und müsste alle behalten. Selbst bei den Kleinen, die ich nur zwei Mal getroffen habe, tut es mir ein wenig leid, dass sie schon bald in ihre neuen Zuhause ziehen werden und ich sie wohl nie wieder sehen werde.

Ich hoffe, unsere kleine Genki-und-Momo-Pause hat euch nichts ausgemacht. Bei nächsten Mal geht es auch wieder mit unseren beiden Chaosköpfen weiter. 

Dienstag, 22. Mai 2018

Das übliche Planschen am Neckar


Es ist gerade Mal Mai und ich habe den Neckar inzwischen schon so langsam satt. Wie soll das erst im Sommer werden? Hier fehlen uns wirklich geeignete Gewässer, an denen sich Hunde bei heißen Temperaturen abkühlen können. Es hilft aber alles nichts. In diesem Jahr werden wir keine Versuche mehr unternehmen anhand von Google Maps irgendwo neue Seen ausfindig zu machen, nachdem wir darin schon im letzten Jahr so erfolglos waren und Genki und Momo bei heißem Wetter weite Strecken ohne die erhoffte Abkühlung anzutreffen zurücklegen müssten. Wir bleiben bei Altbekanntem und das ist bei uns nun Mal der Neckar. Inzwischen bleibt auch die Kamera oft Zuhause, aber ein paar Bilder von einem Neckarausflug, die ich gerne zeigen möchte, habe ich noch.


Ich hoffe darauf, dass dieser Neckarabschnitt zum Spazierengehen noch etwas attraktiver wird. Im letzten Sommer waren die kompletten umliegenden Flutwiesen bis zum Damm gemäht, so dass wir mit Genki und Momo zum Neckar laufen konnten, sie sich darin abkühlen konnten und wir danach noch einen schönen Rundweg-Spaziergang zurück zum Genkimobil laufen konnten. Trotz sommerlicher Temperaturen hat das mit den beiden immer ganz gut funktioniert, wenn sie nass waren. Da die Wiesen überall überquerbar waren, konnten wir, je nachdem wie fit die beiden noch waren, jederzeit den Rückweg antreten. Im Moment gleichen die Wiesen aber eher einem Urwald, durch den wir und nicht kämpfen wollen. Das Gras steht höher als Genki und Momo es sind, vermutlich ist es auch ein Zeckenparadis und auch eventuell darin nistende oder brütende Tiere kann ich auch nicht ausschließen. Also bestehen unsere Spaziergänge - wenn man sie überhaupt so nennen kann - aus einem etwa 20-minütigem Lauf auf einem Trampelpfad direkt vom Genkimobil zum Neckar und nach etwas Spielen im Wasser wieder zurück.

Zum Glück scheinen Genki und Momo, im Gegensatz zu mir, diesen Neckarabschnitt noch nicht satt zu haben. Momo ist es egal, wo wir sind, solange man mit ihr spielt. Sie würde nicht in das Wasser gehen, wenn wir das Spielzeug nicht hineinwerfen würden. Genki dagegen kann es kaum abwarten an das Wasser zu kommen und zieht das letzte Stück zum Neckar immer ganz besonders motiviert an der Leine, so dass ich ihn beim letzten sehr steilen Abschnitt des Weges tragen muss, denn sonst würde er mich vermutlich einfach herunterziehen. 


Die kommenden Wochen sollen bei und warm bleiben und so wird es und, mangels an Alternativen, auch weiterhin oft an den Neckar führen.

Donnerstag, 17. Mai 2018

Rezept: Erdbeer-Kokos Kekse für Hunde


Ich liebe Erdbeeren und während Genki und Momo und ich nicht immer den selben Geschmack teilen, essen sie Erdbeeren genau so gerne wie ich. Da bietet es sich jetzt zur Erdbeersaison natürlich auch an Hundekekse damit zu backen. Für unsere Erdbeer-Kokos Hundekekse habe ich aber keine frischen Erdbeeren verwendet, weil man bei frischem Obst aufgrund der enthaltenen Flüssigkeit immer so viel Mehl hinzufügen muss, sondern auf Erdbeerpulver zurückgegriffen. Unser Erdbeerpulver ist selbstgemacht, man kann es aber auch schon fertig kaufen. Bei uns wir es zum Beispiel in der Drogerie Müller angeboten.

Wenn man sich nicht zuvor die Arbeit macht Erdbeerpulver selbst herzustellen, sondern fertiges Pulver kauft, ist die Zubereitung der Kekse ganz schnell und einfach. Das Ei und die Kokosmilch werden miteinander zu einer Masse vermischt und dann das Erdbeerpulver und das Mehl hinzugefügt, alles zu einem Teig verknetet, ausgerollt und Kekse ausgestochen.


Dann werden die Kekse nur noch gebacken und sind fertig! Ich backe meine Kekse immer für eine Zeit zwischen 15 und 30 Minuten, je nach Dicke und Größe der ausgestochenen Kekse. Ich bin vom Ergebnis recht angetan, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass die Kekse nach dem Backen noch so eine rosane Farbe haben. Für gewöhnlich verflüchtigt sich natürliche Farbe beim Backen immer so sehr, aber die geballte Ladung an Erdbeeren, die in so ein bisschen Pulver steckt, scheint doch zum Färben ausgereicht zu haben.

Rezept für selbstgemachte Hundekekse Hundeleckerli Leckerchen backen Erdbeeren Kokos Hund

Ich denke, nicht nur das Ergebnis kann sich blicken lassen, sondern auch das Gesicht von Genki bei der Keksverkostung. Ich kenne niemanden, der beim Essen so genüsslich schauen kann wie er.

Dienstag, 15. Mai 2018

Eine zweite Meinung


Momentan komme ich hier leider zu fast nichts, es stehen einfach zu viele andere Arbeiten an und so bin ich etwas im Verzug mit einem Blogeintrag, den ich euch schon eine Weile schuldig bin: Es ist nun schon über einen Monat her, dass wir mit Momo bei einer neuen Spezialistin für Dermatologie in unserer Tierarztpraxis waren um Momos Zustand mit ihr durchzusprechen. Ich hatte hier im Detail darüber berichtet und in diesem Blogeintrag auch aufgelistet, was wir schon alles an Theraphiemöglichkeiten ausgeschöpft haben.

Ich hatte mir nicht viel von dem Besuch erhofft, tatsächlich muss ich gestehen, dass ich nach den vielen negativen Erfahrungen mit unserer bisherigen Dermatologin - die als absolute Spezialistin auf dem Gebiet gilt und sich seit 20 Jahren mit nichts anderem als der Hundedermatologie befasst - eher ein schlechtes Gefühl vor unserem Termin hatte. Ich war es gewohnt auf meine Nachfragen und Bedenken schnippische Bemerkungen zu bekommen, zum 20. Mal die selben Untersuchungen zu erhalten (und bezahlen zu müssen), die doch immer wieder zum selben Ergebnis geführt haben und oberflächlich mit Cortison oder Apoquel abgespeist zu werden.

Unser Hauptanliegen war es zu erfahren, ob wir wirklich die nach über 2 Jahren immernoch wirkungslose Hyposensibilisierungstherapie abbrechen können und mich nach dem genauen Unterschied zwischen dem Medikament Apoquel mit seinen zum Teil sehr heftigen (Neben)wirkungen und dem neuen Medikament Cytopoint zu erkundigen, da sie beide in das Immunsystem des Hundes eingreifen.

Die Hyposensibilisierung beenden

Wie sich gleich zu Beginn herausstellte, sind wir bei weitem nicht die ersten, die nach Unzufriedenheit mit der bisherigen Dermatologin bei ihr landen. Das hat meinen schlechten Eindruck, auch über ihre Kompetenz, etwas bestätigt. Bezüglich der Hyposensibilisierung hatte ich natürlich auch die bisher behandelnde Tierärztin gefragt und obwohl diese langwierige und auch alles andere als kostengünstige Therapie keine Wirkung zeigte, wurde mir abgeraten sie abzubrechen, denn man "wüsste ja nicht, wie sich die Allergie entwickelt hätte, wenn man die Hyposensibilisierung nicht gemacht hätte". Hier wurden wir beruhigt, die Hyposensibilisierung können wir getrost abbrechen. Sollten sich dann doch - wieder Erwarten - Momos Symptome verschlechtern, könnte man einfach eine neue Therapie beginnen. Diese würde unsere neue Dermatologin ohnehin anders durchführen. Sie war etwas überrascht, dass Momo bisher gegen alle 8 bekannten Allergene hyposensibilisiert wird, weil jedes zusätzliche Allergen in der Lösung die Erfolgschancen mindert. Statt dessen hätte sie sich nur auf die wirklich problematischen Allergene, in Momos Fall die verschiedenen Milbenarten, konzentriert. Als wir fragten, ob wir die Therapie einfach abbrechen könnten, oder in irgendeiner Art ausschleichen müssten, meinte sie zunächst, ja, wir sollten die Dosis langsam verringern. Als wir ihr aber sagten, wie viel und in welchen Abständen Momo ihre Injektionen bisher bekommt, hat sie nur gelacht - Nein, das wäre wohl so selten und gering, das können wir auch so jederzeit abbrechen. Die Chancen, dass eine Hyposensibilisierung, egal in welcher Durchführung, bei Momo aber noch Erfolg bringen könnte, schätzte sie als eher gering ein. Das Thema ist also für uns erst einmal erledigt. In der vergangenen Woche hat Momo ihre letzte Injektion bekommen und dabei wird es voraussichtlich bleiben.

Wirkungsloses Cortison

Etwas, das bei uns jetzt keine wirkliche Rolle mehr spielt, aber was ich sehr interessant zu erfahren fand, war dass Cortison der Erfahrung unserer neuen Dermatologin nach bei Umweltallergien oft keine Wirkung zeigt. Das deckt sich 1:1 mit unseren Erfahrungen. Wir haben zu Beginn ein Cortisonspray, das wir von unserer ersten Spezialistin erhalten haben, versucht und obwohl ich zunächst dachte, das es wirkt, hatte sich spätestens beim Führen unserer Allergietagebuches deutlich gezeigt, dass es bei Momos Juckreiz einfach Schwankungen gibt, die auf keine auszumachende Ursache zurückzuführen sind. Mal wird es besser, Mal ist es schlimmer. Die Anwendung vom Crtisonspray hatte keinen Einfluss darauf. Auch als Momo ihre starke allergische Reaktion hatte und wir zur Notaufnahme in die Tierklinik mussten, wo sie zwei Cortisonspritzen erhalten hatte, sagte uns die damals behandelnde Ärztin "Sie werden sehen, sie wird sich für den Rest des Tages nicht mehr kratzen" - Aber Pustekuchen, das Cortison half zwar gegen ihr vollkommen zugeschwollenes Gesicht, wegen dem wir in der Klinik waren, aber gekratzt hat sie sich wie eh und je. Ich frage mich jedoch, weshalb diese Erfahrung so wenig verbreitet ist, beziehungsweise, weshalb unsere bisherige "Spezialistin" diese in 20 Jahren Berufserfahrung nicht gemacht hat? Da sie sich aber, so war es mein Eindruck, ohnehin nie wirklich dafür interessiert hat, was wir zu erzählen hatten und wie Momos Zustand nun war, wundert es mich auch wieder nicht. Wenn man nicht an der Rückmeldung seiner Patienten interessiert ist, kann man auch wenig Erfahrung über die Wirkung, oder das Ausbleiben selbiger, von verabreichten Medikamenten machen.
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Apoquel vs. Cytopoint

Schlussendlich kommen wir zu einem unserer Hauptanliegen, dem Unterschied zwischen Apoquel und Cytopoint. Ich hatte ja schon geschrieben, dass eine dauerhafte Anwendung von Apoquel für uns nicht in Frage kommt, auch wenn ich die Tabletten für den absoluten Notfall, zwecks Einzelanwendung, gekauft habe. Mir ist der massive Eingriff, den Apoquel auf das Immunsystem bewirkt, zu riskant. Oclacitinib, der Wirkstoff in Apoquel, ist ein sogenannter Janus-Kinase (JAK)-Hemmer und wiederum Zytokine im Körper hemmen soll.  Zykotine sind regulatorischen Proteinen im Körper, die der Signalübertragung zwischen Zellen dienen. Dabei soll, vereinfacht dargestellt, Oclacitinib zwar nur die Signale hemmen, die dem Körper sagen, dass es juckt, ist aber so unspezifisch, dass das Hemmen anderer Signale nicht ausgeschlossen werden kann. Dazu können im schlimmsten Fall ganz wichtige Signale zählen, wie "Hey, hier mutieren Zellen vor sich hin. Körper, tu Mal schnell etwas dagegen".

Wie sieht es nun aus mit Cytopoint? Meine Bedenken waren, dass auch Cytopoint das Immunsystem des Hundes verändert und das die selben Auswirkungen wie Apoquel haben könnte. Hier wird ein Wirkstoff namens Lokivetmab verwendet. Lokivetmab ist ein monoklonaler Antikörper gegen das Zytokin Interleukin-31. Es wird also, wie auch bei Apoquel, ein Zytokin gehemmt. Wer sich mehr darüber informieren möchte, findet hier den Wikipedia Eintrag über monoklonale Antikörper. Grob gesagt ist der Hauptunterschied zu Oclacitinib, dass monoklonale Antikörper eine sehr hohe Spezifität haben, also viel gezielter wirken und Lokivetmab somit ausschließlich auf Interleukin-31 wirkt, wogegen Oclacitinib einen Rundumschlag auf alle Zytokin machen kann. Interleukin-31 ist ein nachweisbarer Botenstoff von Patienten mit Neurodermitis, der Juckreiz fördert und die Ausbildung einer funktionierenden Hautbarriere hemmt.

Cytopoint ist somit eine wesentlich risikoärmere Alternative zu Apoquel. Auch die ganzen Warnungen über unerwünschte Effekte auf das Immunsystem findet man im Beipackzettel von Cytopoint, im Gegensatz zu Apoquel, nicht. Das ganze hört sich wirklich vielversprechend an, aber ein kleiner Nebengeschmack bleibt natürlich trotzdem, denn Cytopoint ist ein sehr neues Medikament und Langzweiteffekte sind nicht erforscht. Das bedeutet, dass, nach aktuellem Wissensstand, keine Nebenwirkungen zu erwarten sind, aber ob dem auch so ist, wird erst die Zeit zeigen. 

In den USA ist das Medikament bereits seit zwei Jahren zugelassen. Auch das ist keine Zeit um wirkliche Langzeiteffekte feststelle zu können, aber ein etwas längerer Zeitraum als hierzulande und ich habe versucht so viele Erfahrungsberichte über Cytopoint wie möglich zu lesen. Die meisten Erfahrungsberichte waren positiv, einige berichteten über die im Beipackzettel Aufgeführten Nebenwirkung, nämlich Überempfindlichkeitsreaktionen, aber auch von ein paar Fällen, in denen Hunde lethargisch auf die Injektion reagiert haben sollen, habe ich gelesen. Nicht selten wurde leider berichtet, dass Cytopoint beim Hund keine Wirkung gezeigt hätte, oder mit jeder Inketion weniger Wirkung gezeigt hat. Das ist leider darauf zurückzuführen, dass der Körper selbst Antikörper gegen die injizierten monoklonale Antikörper bilden kann und die Wirkung dann ausbleibt. In einem Onlineforum - es war aber seltsamerweise nur auf dieses Forum beschränkt - berichteten Hundebesitzer von allen möglichen, zum Teil schrecklichen, Dingen, die ihren Hunden angeblich nach der Gabe von Cytopoint widerfahren seien. Das reichte vom Hund, der Nierensteine bekam, über den Hund, bei dem ein bereits vorhandenes Krebsgeschwür anfing zu wachsen, bis zu einem Hund, der an Leberversagen starb. In letzterem Fall wurde ein chronischer Leberschaden diagnostiziert, aber das wollte die Besitzerin nicht glauben und sah krampfhaft einen Zusammenhang zu Cytopoint. Da sich keine zwei dort berichteten Fälle auch nur ähneln und alle Fälle so unterschiedlich und unspezifisch sind, halte ich das Ganze eher für eine Art Paranoia - Wie bei den Impfungen, bei dem jede Erkrankung, die der Hund jemals im Leben erhält, ganz bestimmt ein "Impfschaden" gewesen sein soll. Lediglich die Überempfindlichkeit in Form von verstärktem Juckreiz oder Hautekzemen, sowie die Lethargie konnte ich als wiederkehrende Nebenwirkung erkennen. Lethargie ist zwar nicht im Beipackzettel aufgeführt, ich habe aber auch in mehreren Berichten von Tierärzten gelesen, dass sie öfters eine kurzzeitige Lethargie nach der Injektion feststellen konnten.
Nachdem wir alle Optionen so langsam ausgeschöpft haben, haben wir uns dazu entschlossen Cytopoint bei Momo auszuprobieren. Natürlich wäre es mir lieber auch das umgehen zu können, weil aufgrund der fehlenden Langzeitstudien natürlich Restzweifel darüber bleibt, ob dieses Medikament nicht doch negative Folgen für Momo haben könnte. Aber wir haben inzwischen wirklich so ziemlich alles andere versucht und es hilft einfach nichts.

Ich werde hierzu einen gesonderten Blogeintrag schreiben, weil ich noch etwas abwarten möchte um ein letztendliches Fazit ziehen zu können und mir auch noch ein paar Informationen fehlen. So kann ich noch nicht viel über den Wirkunsgzeitraum sagen und auch die Kosten sind momentan nicht ganz klar, weil es bei unserem Kontrolltermin etwas Verwirrung darüber gab, ob wir beim ersten Mal nur die angewandte Ampulle oder beide in der Packung enthaltenen Ampullen bezahlt haben. Ich brauche also noch ein wenig Zeit um ein besseres Resümee ziehen zu können.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Giggle Giggle


[Werbung weil Markennennung. Alle in diesem Beitrag gezeigten Artikel wurden von mir selbst gekauft. Ich erhalte keine finanzielle Vergütung der Hersteller.]  Wir machen eine kurze Pause von unseren Besuchen am Wasser und sind heute wieder - ganz langweilig - zurück auf unserer Standart-Spazierstrecke auf den heimischen Feldern. 

Es kommt immer Mal wieder vor, dass ich meine Kamera mitnehme, aber nicht so wirklich schöne Bilder entstehen. Besonders schade finde ich das, wenn wir einen Ausflug machen, von dem ich doch eigentlich gerne hier erzählen möchte, aber dann keine passenden Fotos habe. Ohne Bilder gibt es bei mir dann auch keinen Blogeintrag. Aber es geht natürlich auch anders herum. Ich nehme meine Kamera auf unseren üblichen Nachmittagsspaziergang mit und dann entstehen plötzlich ganz viele Bilder - Dazu zu schreiben gibt es leider aber nichts.


So war das auch an dem Tag, an dem diese Bilder entstanden sind. Das Wetter war nicht einmal besonders sonnig, wir waren auf unserer üblichen Feldstrecke unterwegs und eigentlich wäre es ein ganz normaler Spaziergang gewesen, auf dem es ausser Genkis Popoansicht und Momo mit ihrem Ball im Mund vermutlich nichts zu fotografieren gegeben hätte.


Ich habe ins Genkimobil gegriffen und willkürlich nach zwei Spielsachen gegriffen, dem Rosewood Jolly Doggy Giggle Ball und Giggle Stick. Beide haben wir schon seit einer Weile und beide sind meiner Meinung nach eher Fehlkäufe, weil sie hart und schwer wie Steine sind. Somit sind sie den Händen von wurfeingeschränten Herrchen und Frauchen eher gefährliche Wurfgeschosse und Hunde können sie nicht gut in den Mund nehmen. "Giggeln", also "kichern", wie der Name verspricht, tun sie übrigens auch nicht, dafür machen sie beim Schütteln etwa das Geräusch einer verendeten Ente. Nur stabil sind sie wirklich. Wie Steine eben.


Aber wenn man die steinschweren und nach Enten kurz vor dem Ableben klingenden Hundespielsachen schon gekauft hat, dann kann man sie auch ab und zu nutzen, dachte ich mir und nahm sie zur Abwechslung Mal mit.  Vielleicht habe ich insgeheim gehofft, dass wir die Dinger auch verlieren. Darin sind wir ja sonst sehr gut. 


Womit ich nicht gerechnet habe, war dass Genki und Momo in absolute Begeisterung verfallen würden. Vermutlich haben wir die Giggle Dinger nach ihrer Einweihung zu lange nicht benutzt, die beiden haben sie schon vergessen und gedacht, es gäbe neues Spielzeug. Da sind sie ja immer schnell begeistert.


So haben die beiden unermüdlich den Giggle Ball (Und auch Mal den Giggle Stick, wobei der Ball eindeutig der Favorit war) gejagt und ich hatte wieder eine der inzwischen selteneren Gelegenheiten Genki und Momo beim gemeinsamen Spielen abzulichten. Diese Bilder sind für mich immer etwas besonderes und so habe ich nicht wenige gemacht. Am Ende des Tages sind über 500 Bilder entstanden. Davon sind natürlich nicht alle etwas geworden, viele waren sich sehr ähnlich und auch nicht alle waren zeigenswert und doch waren es von denen, die mir gefallen haben am Schluss viel zu viele um sie hier alle zu zeigen.


Und selbst nach der Auswahl und noch einer Auswahl und einer erneuten Auswahl aus der Auswahl habe ich noch immer viel zu viele Bilder, die ich nicht mehr aussortieren wollte, so dass ich euch die restlichen Bilder von Genki und Momo mit Giggle Stein und Giggle Ente ohne weitere Worte im Anschluss zeigen möchte.