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Donnerstag, 28. Juni 2018

(Fast) juckfrei mit Cytopoint

[Werbung wegen Produktabbildung/-nennung. Alle in diesem Beitrag gezeigten Artikel wurden von mir selbst bezahlt. Ich erhalte keine finanzielle Vergütung durch Hersteller oder Händler.]

In unserem letzten Update über Momos Allergien habe ich ja bereits erwähnt, dass wir unser Glück mit Cytopoint versuchen wollten, es zu dem Zeitpunkt aber noch zu früh war um einen zuverlässigen Bericht zu schreiben. Inzwischen benützen wir seit etwa 11 Wochen Cytopoint und auch das ist noch viel zu früh um eine letztendliche Meinung zu bilden oder einen zuverlässigen Erfahrungsbericht zu schreiben, aber ein kleines Update über Momos aktuellen Zustand wollten wir dennoch schon einmal geben.

Vorab möchte ich aber wieder eine kleine Zusammenfassung über alle Beiträge über Momos Allergien, den damit verbundenen Juckreiz, unsere Diagnosen und Therapieversuche geben, denn solche Beiträge werden oft von Hundebesitzern gefunden, die unser Schicksal teilen oder geteilt haben, aber unserem Blog bisher nicht gefolgt haben und unsere Geschichte nicht kennen. Da es sich bei Cytopointauch immernoch um einen Eingriff in das Immunsystem handelt und Langzeitfolgen nicht bekannt, aber durchaus möglich sind, möchte ich auch klar stellen, dass wir in fast 4 Jahren mit einem täglich von Juckreiz geplagten Hund bereits jede erdenkliche andere Therapieform versucht haben und diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen haben. Nichts wollte so recht helfen und in ihren schlimmen Phasen, denn Momos Juckreiz war über die Zeit immer Mal mehr oder weniger intensiv, aber stets ein täglicher Begleiter, sah Momo wirklich schlimm aus und ohne einem schützenden T-Shirt hätte sie sich nur ununterbrochen gekratzt.


Über die Wirkungsweise von Cytopoint und weshalb wir es für eine bessere Alternative als Apoquel, das für uns aufgrund seiner massiven Einwirkung auf das Immunsystem nicht als Dauerlösung in Frage kam, halten, habe ich bereits hier etwas ausführlicher in unserem letzten Blogeintrag über Momos Allergien geschrieben. Kurz zusammengefasst handelt es sich bei Lokivetmab, dem Wirkstoff von Cytopoint, um einen monoklonaler Antikörper gegen das für Juckreiz verantwortliche Zytokin Interleukin-31, das im Gegensatz zu Apoquel nur ganz spezifisch auf dieses eine Zytokin wirkt.

Dosierung

Cytopoint wird als Injektionslösung unter die Haut gespritzt und soll dann eine Wirksamkeit von einem Monat haben. Danach muss erneut gespritzt werden. Die Injektionslösungen sind in 10mg-, 20mg-, 30mg- und 40mg- pro Milliliter- Dosierungen erhältlich, wobei die Mindestdosis 1mg pro kg Körpergewicht beträgt. Momo wiegt exakt 10kg, hätte also genau eine 10mg/ml Ampulle gebraucht. Da es sich dabei um die Mindestdosis handelt und Momo mit ihrem Gewicht eben haargenau in der Mitte zwischen zwei Dosierempfehlungen liegt, hat unsere behandelnde Tierärztin aber beschlossen, dass Momo lieber die nächsthöhere Dosis bekommen soll, also in unserem Fall 20mg/ml und somit das doppelte der Mindestdosis. Sie sagte uns jedoch, dass zu erwarten sei, dass die Injektion bei ihr länger als einen Monat wirken würde - wenn sie denn wirken würde.

Kosten

Da man das Medikament zuvor nie in unserer Tierarztpraxis bestellt hatte, waren die Kosten zuvor nicht ganz eindeutig klar und ich war auf das Schlimmste vorbereitet, nachdem mir eine Leserin erzählt hatte, dass sie für ihren 53kg Hund 160€ für eine Injektion bezahlt hatte. Allerdings braucht ein 53kg Hund eben auch mindestens 60mg. Wir sind deutlich glimpflicher davon gekommen: Für eine 20mg Ampulle Cytopoint bezahlen wir 43,51€. Um genau zu sein bezahlen wir 87,02€, da es Cytopoint nur in Packungseinheiten von zwei Ampullen gibt und diese beiden Ampullen extra für uns bestellt wurden. Natürlich haben wir am Anfang etwas mehr bezahlt, denn es kamen ja noch Kosten von etwa 25€ für eine Untersuchung und die Injektion selbst hinzu. Da ich aber, ehrlich gesagt, nicht einsehe, weshalb ich jeden Monat dafür bezahlen soll, dass jemand Momo in die Ohren guckt und ihr ein Thermometer in den Popo schiebt, obwohl es dafür bei einem quietschfidelen Hund keinen offensichtlichen Grund gibt, weil ich auch nicht jeden Monat in die Tierarztpraxis fahren will, wo leider Wartezeiten von bis zu einer Stunde keine Seltenheit sind und weil wir es ja durch die Hyposensibilisierung schon gewohnt sind Momo Injektionen zu verabreichen, haben wir gefragt, ob wir nur das Medikament über unsere Praxis beziehen und Momo selbst damit behandeln können, was zum Glück kein Problem war. Ich finde, wir haben in den letzten Jahren nun schon wirklich mehr als genug Geld beim Tierarzt gelassen und bin froh hier gut 300€ im Jahr für etwas, das ich auch selbst machen kann, einsparen zu können. Selbst ohne diesen Mehrkosten würde sich die Behandlung mit Cytopoint im Normalfall auf etwas über 500€ Jahr belaufen - Bei uns wird es wohl weniger werden, denn bisher wirkt die Injektion in der Tat länger als 4 Wochen.

Wirkung

Leider gibt es ja bei Cytopoint die Möglichkeit, dass Antikörper gegen die monoklonaler Antikörper gebildet werden und somit eine Wirkung ausbleibt. Das kann auch nicht schon bei der ersten Anwendung passieren, sondern jederzeit, so dass es passieren kann, dass Cytopoint zu Beginn wirkt, aber die Wirkung mit der Zeit nachlässt oder ganz aufhört. Da wir bisher mit allen Therapieversuchen so erfolglos waren, hatte ich befürchtet, dass auch Cytopoint bei Momo nicht wirken würde und war nach der Injektion richtig nervös. Laut einer im Beipackzettel des Medikamentes erwähnten Modelllaborstudie soll die Wirkung bereits 8 Stunden nach der Injektion eintreffen. Wir zählten die Stunden, beobachteten Momo und es passierte - nichts. Momo kratzte sich wie immer. Auch am nächsten Tag zeigte sich keine Besserung. Ich habe in meiner Recherche aber von Fällen gehört, bei denen es bis zu drei Tagen gedauert hat, bis Cytopoint wirkte und so war es dann bei uns auch: Etwa nach zwei Tagen lies ihr Juckreiz deutlich nach, am dritten Tag konnten wir ihr - zum ersten Mal nach Jahren - ihr Shirt ausziehen, ohne dass sie sofort anfing sich zu kratzen. Ich glaube, man muss in so einer Situation gewesen sein um nachvollziehen zu können, was für eine Erleichterung das ist, endlich zu sehen, dass der Hund nicht mehr 24 Stunden am Tag von Juckreiz geplagt ist! Momo kratzt sich durchaus noch ab uns an und vermutlich auch öfters als es bei einem Hund ohne Allergie der Fall wäre, aber es ist nur noch ein kurzes Kratzen - Es juckt, es wird gekratzt, es juckt nicht mehr. Zuvor hatte ihr das Kratzen einfach keine Erleichterung verschafft, so dass sie immer weiter und weiter kratzte, bis es blutete. Vermutlich so, wie bei einem Mückenstich, bei dem es juckt, das Kratzen zwar auch gut tut, aber der Stich eben nicht aufhört zu jucken, wenn man mit dem Kratzen aufhört.



Bei uns hat die 20mg Injektion 6 Wochen gehalten, nach 7 Wochen gab es die nächste Injektion. Woran das liegt, kann ich nicht sagen und auch unsere Tierärztin konnte das nicht, da es eben zu wenig Erfahrung mit Cytopoint gibt, aber bei uns schien die Wirkung zunächst nach exakt 4 Wochen aufzuhören. Ich wachte mitten in der Nacht auf, weil Momo wieder dabei war sich ununterbrochen zu kratzen und am nächsten Tag mussten wir ihr ihr Shirt wieder anziehen, weil es ohne einfach nicht mehr gingt. Ich dachte, die Wirkung hätte nach 4 Wochen nachgelassen und machte auch gleich einen Termin für die nächste Injektion aus. "Zum Glück" war die Ärztin in dieser Woche nicht in der Praxis, so das wir erst einen Termin für die kommende Woche bekamen, denn nach etwa 3 Tagen ließ der Juckreiz bei Momo wieder komplett nach und sie war noch 2 weitere Wochen beschwerdefrei.

Eine Sache möchte ich hier noch erwähnen, obwohl ich überhaupt nicht weiß, ob es etwas mit der Gabe Cytopoint zu tun hat. Vielleicht ist es nur ein Zufall, aber sollte es mehrere solcher Fälle geben und es doch irgendeinen Zusammenhang geben, möchte ich das zumindest festgehalten haben: Als Cytopoint nach der Unterbrechung nach etwa 3 Tagen wieder anfing zu wirken und der Juckreiz wieder nachließ, gab es eine kurzzeitige Verhaltensverändreung bei Momo. Genki und Momo sind ohnehin sehr anhängliche Hunde, die viel Körperkontakt wollen, aber in den folgenden 2 Tagen wollte Momo ununterbrochen nur auf unserem Schoß sitzen, wesentlich extremer, als sie es sonst will. Sie war so unglaublich anhänglich und wirkte auch etwas schlapp und müde. Die Symptome waren nicht extrem genug um damit zum Tierarzt zu gehen und auch auf unseren Spaziergängen war sie aufgeweckt und munter wie immer. Es war nur diese leichte Schlappheit und wirklich extreme Anhänglichkeit Zuhause, die genau einsetzte, als Momos Juckreiz wieder aufhörte. Ich hatte in meinem letzten Beitrag ja schon geschrieben, dass ich von einigen Fällen gehört habe, bei denen die Hunde mit Lethargie auf Cytopoint reagiert haben sollen vielleicht gibt es ja einen Zusammenhang. Ich weiss es nicht. Nach 2 Tagen war der Spuk auch wieder vorbei uns seither ist es auch nicht mehr vorgekommen.

Auch wenn ein mulmiger Beigeschmack bleibt, weil Cytopoint eben ein neues Medikament ist und man zwar vermutet, dass es keine Nebenwirkungen gibt, das aber nicht mit Sicherheit sagen kann, bin ich unglaublich glücklich, dass wir diese Lösung für uns gefunden haben und hoffe, dass Cytopoint so lange wie möglich bei Momo wirken wird. Da das Medikament selbst in den USA erst seit zwei Jahren auf dem Markt ist, kann aber bisher auch niemand etwas über die Wirkung über diese Zeit hinaus sagen und es bleibt nur abzuwarten.
Allergie und Juckreiz beim Hund Cytopoint  Lokivetmab Wirkung Kosten und Erfahrung

Dienstag, 26. Juni 2018

Der Tintenfisch

[Werbung wegen Produktabbildung/-nennung. Alle in diesem Beitrag gezeigten Artikel wurden von mir selbst bezahlt. Ich erhalte keine finanzielle Vergütung durch Hersteller oder Händler.]
Bevor wir in den eigentlichen Beitrag springen, gibt es erst Mal eine inhaltsfremde Bemerkung: Wie ihr eben gelesen habt, habe ich diesen Beitrag als Werbung gekennzeichnet und das auch rückwirkend für viele andere Beiträge gemacht. Werben möchte ich hier auf diesem Blog eigentlich für nichts, ausser es entsteht aus eigener Überzeugung und nicht aufgrund irgendeiner finanziellen Vergütung und selbstgekaufte Produkte als Werbung zu kennzeichnen erscheint mir falsch. Jedoch sind mir in den letzten Tagen einfach zu viele Fälle zu Ohren gekommen, bei dem Blogger von sogenannten Abmahnkanzleien mit horrenden Summen abgemaht wurden, weil sie Werbung nicht gekennzeichnet hätten. Das reichte von Fällen, bei denen es zutreffend gewesen sein mag, weil Werbung zwar gekennzeichnet wurde, aber falsch am Ende und nicht am Beginn des Beitrages, über selbstgekaufte Produkte (!), die sie als Werbung hätten kennzeichnen sollen, bis hin zur Verlinkung von Freunden, die ein Gewerbe jeglicher Art betreiben. Ist das rechtens? Ich meine nicht. Die Wettbewerbszentrale, deren Richtlinien zur Kennzeichnung von Werbung zusammengestellt hat, schreibt ganz klar, dass es keine Kennzeichnungspflicht für Beiträge über Produkte, die "ohne Zahlung des Unternehmens zustande kommen" gibt. Das ist aber den Abmahnkanzleien, die sich hier eine goldene Nase verdienen können, egal. Man mahnt lieber ein mal zu viel als ein mal zu wenig ab und selbst wenn ich im Recht sein sollte, selbst gekaufte Produkte nicht als Werbung zu kennzeichnen, habe ich einfach gar nicht die Nerven mich mit so etwas herumschlagen zu müssen. So lange es also nur Richtlinien zur Kennzeichnungspflicht gibt und keine klaren Gesetze und so lange die unmoralischen Praktiken von Abmahnkanzleien in Deutschland legal sind, werde ich in Zukunft jeden S***** als Werbung kennzeichnen, egal wie absurd, egal ob wir uns selbst ein neues Hundespielzeug gekauft haben, Genki und Momo im Einkaufswagen einer Baumarktkette zu sehen sind, wir auf einer Tiermesse waren oder ich eine Freundin erwähne, die selbst Hundezubehör herstellt - Alles ist von nun an hier "Werbung".  Ärgert es mich meinen Blog so verschandeln zu müssen und alles mit dem Werbungs-Verweis versehen zu müssen, obwohl ich keinen Cent mit dem Zeigen der Produkte und der Nennung der Hersteller verdiene? Ja, und wie! Aber es ist nun Mal wie es ist.

Nachdem wir das nun klar gestellt haben, springen wir direkt in unseren Beitrag über unser absolut selbst bezahltes und werbefreies neues Hundespielzeug, unseren lila Tintentenfisch, dessen Marke ich nicht Mal nenne, weil es ihn sowieso von verschiedenen Herstellern zu kaufen gibt. Wie immer habe ich Genkis Begeisterung für neues Spielzeug genutzt und versucht viele Fotos zu machen, die ich euch heute zeigen möchte.


Der Tintenfisch war schon seit einer Weile auf meiner Wunschliste und durfte letztens, als ich auf der Suche nach neuem Wasserspielzeug war, bei uns einziehen. Ich hatte ja bereist erwähnt, dass Genki und Momo Schwierigkeiten damit haben Spielzeug aus dem Wasser heraus zu greifen und es meistens bei dem Versuch immer weiter von sich wegstoßen. Hier hatte ich gedacht, dass sie Seilarme des Spielzeugs ihnen das Aufnehmen erleichtern würden.


Wie so oft funktioniert das ganze nicht ganz so, wie ich gehofft habe. Die beiden versuchen vor allem nach dem schwimmenden Tintenfisch-Körper zu greifen und nicht nach den Seilen. Im Zweifelsfall versuchen sie gleichzeitig mit den Pfoten nach dem Fangarmen aus Seil zu greifen und ziehen das ganze Spielzeug so unter Wasser und erschweren sich selbst das Aufnehmen. Irgendwie schaffen sie es aber meistens doch und es funktioniert auf jeden Fall besser als mit einem Ball. Der Tintenfisch ist für uns also zumindest ein Teil-Erfolg und weil er auch recht klein, leicht und handlich ist, wird er in Zukunft Momos Schildkröte ablösen. Wir haben ja durchaus noch ein großes Repertoire an schwimmfähigem Hundespielzeug, aber vieles davon, wie zum Beispiel unser Leuchtturm, ist sehr schwer oder sehr groß, so dass Momo solches Spielzeug nicht die ganze Zeit tragen kann und es nicht in meine Tasche passt. Der Tintenfisch wird nun also unser neuer Alltags-Wasserbegleiter. Wir müssen nur aufpassen, dass er uns nicht auch davon schwimmt.


Weil der Tintenfisch ganz neu war, hatte natürlich vor allem Genki seinen Spaß daran, wie es fast immer mit neuem Spielzeug ist, bevor er das Interesse daran verliert. Momo hat während dessen lieber mit ihrer Schildkröte gespielt - Zumindest so lange, bis diese traurig der Strömung entlang davon schwamm. Danach hat auch sie sich dem Tintenfisch gewidmet, aber es sind dabei keine Bilder entstanden, weil ich meine Kamera bereits weggepackt hatte. Ich bin mir aber sicher, dass es mir bei Apportierjunkie Momo nicht an zukünftigen Gelegenheiten für solche Fotos fehlen wird.


Übrigens hat Genki beim Spielzeug-Apportieren zwei Angewohnheiten, die ich von Momo so garnicht kenne: Zum einen möchte er immer wieder Pausen machen, bei denen er sich hinlegt und einfach auf seinem Spielzeug rumkaut, zum anderen liebt er es sein Spielzeug durchzuschütteln, nachdem er ihm hinterher gerannt ist. Gerne macht er das auch im Lauf, was besonders lustig aussieht. An diesem Tag sind beim Spielen so viele Tintenfisch-Schüttelbilder entstanden, dass sie einen eigenen Beitrag verdienen.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Rezept: Süßkartoffel-Parmesan Kekse für Hunde

Süßkartoffel Parmesan Kekse für Hunde

Süßkartoffeln gehören bei Genki und Momo zu den beliebten Dauerbrennern. Als wir vor Jahren eine unserer Ausschlussdiäten mit Momo gemacht haben, haben wir sie zum ersten Mal in unseren Speiseplan aufgenommen, da das von mir heute stark angezweifelte Ergebnis eines Bioresonanz-Allergietests, den wir damals haben durchführen lassen, ergeben hatte, dass sie diese essen könne. Zu dieser Zeit gab es mangels an Alternativen an Leckerchen auch zu Scheiben geschnittene  und im Backofen gebackene Süßkartoffel als Lechercken, die sowohl Genki und Momo gerne gegessen haben. Seit dem backe ich immer wieder gerne Leckerchen mit Süßkartoffeln, so wie diese Süßkartoffel-Parmesan Kekse, zu denen ich heute ein Rezept für euch habe.

Zunächst werden 160g Süßkartoffel - das war bei mir eine ganze eher kleine Süßkartoffel - gut gekocht, bis sie so weich ist, dass sie mit einer Gabel zerdrückt werden kann. Der Süßkartoffelbrei wird mit einem Ei, geriebenem Parmesankäse, etwas Kokosöl und zum Schluss mit Reismehl vermischt und zu einem Teig verknetet. Bei den aktuell warmen Temperaturen ist Kokosöl flüssig, wenn ihr im Winter Hundekekse damit backen wollt, ist es ratsam es zur besseren Verarbeitung zum Beispiel im Wasserbad kurz zu erwärmen. Durch das Reismehl sind unsere Hundekekse zwar gluten-, aber nicht getreidefrei. Für eine getreidefreie Version könnt ihr das Reismehl durch Buchweizenmehl ersetzen.

Hundekekse selbst backen Rezept mit Süßkartoffeln und Parmesan

Der Teig wird ausgerollt, Kekse mit einem Keksausstecher ausgestochen und gebacken Die Backzeit hängt von der Dicke und Größe eurer ausgestochenen Kekse ab.  Guten Appetit! Viele Verkostungsbilder habe ich dieses Mal leider nicht für euch, denn unsere Kekse waren recht klein und verschwanden schneller in der Hundeschnute, als ich fotografieren kann.
Hundekekse  backen Rezept mit Süßkartoffeln und Parmesan
Hundekekse  backen Rezept mit Süßkartoffeln und Parmesan

Dienstag, 19. Juni 2018

Tschüss, kleine Schildkröte


[Werbung wegen Produktabbildung. Alle in diesem Beitrag gezeigten Artikel wurden von mir selbst gekauft. Ich erhalte keine finanzielle Vergütung der Hersteller.] Wenn neues Spielzeug bei uns einzieht, mache ich hier gerne einen Beitrag darüber. Nicht so sehr um euch über Tops- und Flops bei den Hundespielsachen zu informieren, denn Spielsachen, die bei uns innerhalb von Minuten zerstört werden, können bei anderen Hunden wunderbar monate- oder gar jahrelang halten, sondern vor allem weil Genki bei neuen Spielsachen so begeistert ist und immer viele schöne Bilder dabei entstehen. Seltener gibt es bei uns den anderen Fall: Es gibt keinen Beitrag um neues Spielzeug zu begrüßen, sondern um uns von altem zu verabschieden, da bei uns die Zerstörungs- und Verlustrate leider sehr hoch ist. Heute ist so ein Tag. Wir verabschieden uns von unserer kleinen grünen Schildkröte.


Die Schildkröte hatte hier vor ziemlich genau einem Jahr ihren Einzugsbeitrag. Ich habe sie damals bei einem morgendlichen Bummel im Urlaub auf Texel gekauft. Sie hat sicher noch nie zu dem qualitativ hochwertigerem Hundespielzeug gehört, war aus recht dünnem Material, kostete nur einen kleinen Euro-Betrag und hatte gleich beim ersten Spielen damit ein Loch. Damals hatte ich sogar überlegt sie auf Texel zurückzulassen, aber irgendwie hat sie es doch mit auf den nach Hause Weg geschafft.


Seit dem hat sich die Schildkröte in den warmen Monaten bei Momo doch gut bewährt und wir haben sie recht lieb gewonnen, auch wenn immer weitere Löcher hinzukam, sie inzwischen anfing mit Wasser vollzulaufen und ich ihr keine sehr lange Schwimmfähigkeit mehr prognostiziert habe. Ich hatte sogar schon angefangen nach einem ähnlichen Ersatz zu suchen, aber nichts derartiges finden können.


Sie hat sich aber als so tolles Wasserspielzeug für uns herausgestellt, weil sie nicht nur sehr leicht ist, sondern weil sie aufgrund ihrer Form von Momo im Wasser sehr gut zu greifen ist. Genki und Momo haben ja beide das Problem, dass sie bei dem Versuch nach Spielzeug im Wasser zu schnappen, dieses mit der Schnauze immer weiter von sich weg stoßen. Ganz besonders schlimm ist es zum Beispiel mit Bällen. Diese können sie eigentlich überhaupt nicht aus dem Wasser aufnehmen. Ich weiss nicht, warum die beiden dieses Problem haben, denn bei anderen Hunden, die wir so am Neckar spielend beobachten, scheint das überhaupt kein Problem zu sein.


Aber nicht nur die Schwierigkeit beim Aufnehmen wird Hundespielzeug hier im Wasser zum Verhängnis, sondern auch die Flussströmung in Verbindung mit Genki uns Momos Weigerung zu Schwimmen. Und so kam es, wie es kommen musste und der Schildkröte ereilte ein Schicksal, dass schon so manch anderes Wasserspielzeug bei uns teilen musste: Sie schwamm auf der Strömung davon und Momo schaute ihr traurig hinterher. Schwimm frei, kleine Schildkröte! Immerhin ist sie nun in ihrem Element und vielleicht schafft sie es ja bis zum Meer.


Da trifft es sich doch ganz gut, dass genau am selben Tag ein neues Wasserspielzeug bei uns eingeweiht werden durfte, aber das verdient natürlich seinen eigenen Blogeintrag.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Nicht wegschmeißen!


Seit einigen Monaten bin ich dabei unsere Wohnung auszumisten, denn es ist unglaublich, was sich so alles mit der Zeit ansammelt. Da findet man dann zum Beispiel Dinge, die Man bereits vor Jahren in irgendeinem Schrank verstaut und seit dem nie wieder gesehen oder vermisst hat. Bei solch einer Aktion bin ich auf eine unserer alten Hundetaschen gestoßen. Ursprünglich hatten wir sie gekauft, da wir damals kein Auto hatten und viel mit Genki mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren sind. Das ist bei uns leider für Hunde kostenpflichtig und, wenn man es regelmäßig macht, kommt da schnell eine beachtliche Summe zusammen. Wenn die Hunde in einer Transporttasche sind, ist die Mitnahme dagegen kostenfrei. Logisch ist das nicht unbedingt, denn Genki ist ohnehin, ob mit oder ohne Tasche, immer auf meinem Schoß sitzend Buss und Bahn gefahren und hat somit den exakt selben Platz eingenommen. Dann ist Genki aber doch etwas größer geworden als erwartet und hat recht bald nicht mehr wirklich in seine Tasche gepasst und auch das für die Tragetasche angegebene Maximalgewicht gesprengt. Als Momo einzog, kam die Hundetasche noch ein paar Mal zum Einsatz, vorzugsweise, wenn wir mit Genki lange Spaziergänge gemacht haben, die für Momo als Welpe noch zu anstrengend gewesen wären. Aber seit einigen Jahren haben wir bereits keine Verwendung mehr für die Tasche und sie liegt nur im Schrank herum. Ich war dabei besagten Schrank auszumisten, die Tasche hatte ich auf den Boden geworfen, während ich den restlichen Schrankinhalt durchforstete, da setzte sich Genki demonstrativ in seine Tasche hinein und schaute mich an. Als wollte er sagen "Schau, ich passe da noch wunderbar hinein! Nicht wegschmeißen!".


Und kaum war er wieder draußen, wurde die Tasche von Momo eingenommen. Sie hat gleich Mal demonstriert, dass sie nicht nur noch in die Hundetasche passt...


... sondern dass diese sich auch hervorragend als Hundebett eignet.


Aber wir haben schon mehr als genügend Hundebetten, für die Hundetasche sind die beiden doch, entgegen ihrer Behauptngen, etwas zu groß und vor allem zu schwer, und beim Ausmisten muss man auch Mal Opfer bringen. Ich habe mich von vielen Sachen getrennt, das Herrchen des Hauses hat sich von vielen Sachen getrennt und auch Genki und Momo mussten sich von ihrer Hundetasche verabschieden. Da helfen auch keine Kulleraugen und traurigen Blicke

Dienstag, 12. Juni 2018

Für Steine wird auch geschwommen


Der heutige Blogeintrag führt uns - wie so oft zur warmen Jahreszeit - an den Neckar. Die Bilder sind schon im letzten Monat entstanden und zu ihnen habe ich eigentlich auch nichts zu erzählen (Es war sehr warm, wir waren am Neckar, Genki und Momo hatten Spaß, und so weiter und so fort...), aber von einem anderen Besuch am Neckar, bei dem aber keine Fotos entstanden sind, möchte ich heute berichten und so ergänzen sich die textlosen Bilder mit dem bilderlosen Text wohl doch ganz gut.


Wie ihr vielleicht wisst, schwimmen Genki und Momo nicht. Man sagt generell, dass Bulldoggen - vor allem die Englischen, aber auch die Französischen - keine guten Schwimmer seien. Es soll wohl daran liegen, dass ihr Körperschwerpunkt durch den stämmigen Körperbau sehr weit vorne liege. Nun sind aber Genki und Momo ganz sicher keine sehr stämmigen Vertreter ihrer Rasse, vor allem Genki nicht, der nicht nur wegen seinen Ohren, sondern auch wegen seiner eher schmalen Brust und langen Beinen manchmal für einen (überdimensionalen) Boston Terrier gehalten wird. Ich glaube nicht, dass hier wirklich ein anatomisches Hindernis für das Schwimmen vorliegt.


An diesem Tag am Neckar haben wir dort eine andere Französische Bulldogge angetroffen. Er war ein eher typisch stämmiger Vertreter seiner Rasse und, wie wir schnell feststellten, ein begeisterter Schwimmer. Sein Frauchen hatte keinerlei Apportierspielzeug zum Werfen dabei und zum Abkühlen hätte er sich auch in das flache Wasser stellen können. Statt dessen ist er, einfach so aus reiner Freude daran, im tiefen Wasser geschwommen.


Während Momo ihr Spielzeug apportierte und dabei immer nur so tief in das Wasser ging, wie sie stehen konnte, so dass wir das Spielzeug selbst retten mussten, wenn es in tieferes Wasser trieb, war Genki wieder mit dem Rettungsversuch von großen Steinbrocken beschäftigt. Dabei gräbt er eine Weile an den Steinen herum, wird aber mit der Zeit immer verzweifelter, bis er erst anfängt zu weinen und dann schließlich aufgeregt zu bellen und letztendlich versucht mit dem Mund nachzuhelfen und in die Steine hinein beißt. Ich mag es nicht, wenn er sich anfängt so sehr aufzuregen und in die Steine beißen soll er natürlich wegen der Gefahr für die Zähne auch nicht.


So habe ich irgendwann einen Stein, auf den er es gerade abgesehen hatte, genommen und ins tiefe Wasser geschmissen. Das ist garnicht so einfach, denn es sind ja schon eher kleine Felsbrocken als Steine. Eigentlich kam mir garnicht der Gedanke, dass Genki hinterherschwimmen würde, ich wollte den Stein einfach nur aus seiner Reichweite bekommen, aber er war so auf den Stein fixiert, dass er tatsächlich hinterhergeschwommen ist. Ich gebe zu, wie ein besonders guter Schwimmer sieht er nicht aus, eher so als würde er sich doch nur mit Mühe und Not über dem Wasser halten und ich glaube auch nicht, dass ihm das Schwimmen Freude bereitet oder je bereiten wird. An diesem Tag ist er noch zwei weitere Mal einem Stein hinterhergeschwommen, aber bei unserem nächsten Besuch am Neckar wollte er auch das nicht mehr machen. Genki bleibt also im Großen und Ganzen ein Nichtschwimmerhund, auch wenn er für Steine Mal eine Ausnahme macht.

Freitag, 8. Juni 2018

Genki trifft Beenie


Wir haben hier auf unserem Blog vor kurzem Fotos der Welpen unserer Hundefreundin Cathy gezeigt. Bei unseren Treffen der süßen Hundebabies waren Genki und Momo nie dabei. Momo ist zu Welpen ziemlich garstig und wir wollten sie ungern ganz alleine Zuhause lassen, so dass auch Genki nicht zu den Treffen mitkam. Nun sieht es aber ganz danach aus, als würde die kleine Beenie bei ihrer Mutter bleiben und somit unserer Hundegang beitreten. Bei Genki ist das mit den fremden Hunden ja leider immer ein bisschen wie Russisches Roulett. Man weiss nie "Mag er sie? Sind sie ihm egal? Will er sie spontan töten?". Welpen waren von diesem verhalten zum Glück immer ausgenommen, so dass ich Beenie und Genki gerne so schnell wie möglich einander vorstellen wollte um hier später keine Schwierigkeiten zu haben. Momo musste dieses Mal leider doch alleine Zuhause bleiben. Ich weiss noch nicht, wie ich die Zusammenführung zwischen ihr und Beenie durchführen möchte, aber vermutlich irgendwann auf einem Spaziergang, wenn Momo sich ohnehin lieber mit ihrem Ball beschäftigt und anderen Hunden nicht viel Beachtung schenkt. Vorerst durften Genki und Beenie sich also alleine kennenlernen.

Wie ich erwartet habe, hatte Genki kein all zu großes Interesse an Beenie. Ähnlich war es damals zu Beginn auch mit Momo gewesen. Sie wurde kurz Mal beschnüffelt und dann einfach als nicht weiter zu beachtendes Garteninventar registriert. Das Verhalten beruhte auf Gegenseitigkeit, denn auch Beenie war an Genki nicht großartig interessiert. Ich bin gespannt, wie sich das ganze noch entwickelt, wenn Beenie etwas größer wird, denn Genki könnte gut ein paar neue Freunde gebrauchen. Kiwi, die auch bei diesem Treffen dabei war, ist zu ihm leider inzwischen fast nur noch biestig und keift ihn oft an, so dass er lieber respektvollen Abstand zu ihr hält. Kurz hat sie ihn zwar doch zum Spielen aufgefordert, aber man merkt, dass er zwar gerne spielen wollen würde, sich aber schon garnicht mehr so richtig traut Kiwi zu nahe zu kommen.


Leider habe ich von diesem ersten Treffen nicht, wie ich gehofft hatte, viele schöne Bilder von Genki und Beenie mitbringen können. Beenies "Sitz" ist noch nicht all zu zuverlässig und von langer Dauer und sobald man sich zu ihr auf Augenhöhe begibt um ein Bild zu machen, kommt sie angerannt und überschüttet einen mit Küsschen. Das ist zwar niedlich, aber zum Fotografieren kontraproduktiv. Deswegen habe ich nur diese wenigen Bilder von euch, hoffe aber, dass in Zukuft noch viele weitere folgen werden. Willkommen in der Gang, kleine Beenie!