http://4.bp.blogspot.com/-yidThUbXIxU/Vh-N1Rc8k4I/AAAAAAAALQs/lEkez6qcsNE/s1600/Startseite.jpg        http://www.genkibulldog.de/search/label/Ausflug        http://www.genkibulldog.de/search/label/Rezepte         http://www.genkibulldog.de/search/label/Selbstgemachtes         http://www.genkibulldog.de/search/label/Gesundheit         http://www.genkibulldog.de/p/das-sind-wir.html

Donnerstag, 28. Juni 2018

(Fast) juckfrei mit Cytopoint

[Werbung wegen Produktabbildung/-nennung. Alle in diesem Beitrag gezeigten Artikel wurden von mir selbst bezahlt. Ich erhalte keine finanzielle Vergütung durch Hersteller oder Händler.]

In unserem letzten Update über Momos Allergien habe ich ja bereits erwähnt, dass wir unser Glück mit Cytopoint versuchen wollten, es zu dem Zeitpunkt aber noch zu früh war um einen zuverlässigen Bericht zu schreiben. Inzwischen benützen wir seit etwa 11 Wochen Cytopoint und auch das ist noch viel zu früh um eine letztendliche Meinung zu bilden oder einen zuverlässigen Erfahrungsbericht zu schreiben, aber ein kleines Update über Momos aktuellen Zustand wollten wir dennoch schon einmal geben.

Vorab möchte ich aber wieder eine kleine Zusammenfassung über alle Beiträge über Momos Allergien, den damit verbundenen Juckreiz, unsere Diagnosen und Therapieversuche geben, denn solche Beiträge werden oft von Hundebesitzern gefunden, die unser Schicksal teilen oder geteilt haben, aber unserem Blog bisher nicht gefolgt haben und unsere Geschichte nicht kennen. Da es sich bei Cytopointauch immernoch um einen Eingriff in das Immunsystem handelt und Langzeitfolgen nicht bekannt, aber durchaus möglich sind, möchte ich auch klar stellen, dass wir in fast 4 Jahren mit einem täglich von Juckreiz geplagten Hund bereits jede erdenkliche andere Therapieform versucht haben und diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen haben. Nichts wollte so recht helfen und in ihren schlimmen Phasen, denn Momos Juckreiz war über die Zeit immer Mal mehr oder weniger intensiv, aber stets ein täglicher Begleiter, sah Momo wirklich schlimm aus und ohne einem schützenden T-Shirt hätte sie sich nur ununterbrochen gekratzt.


Über die Wirkungsweise von Cytopoint und weshalb wir es für eine bessere Alternative als Apoquel, das für uns aufgrund seiner massiven Einwirkung auf das Immunsystem nicht als Dauerlösung in Frage kam, halten, habe ich bereits hier etwas ausführlicher in unserem letzten Blogeintrag über Momos Allergien geschrieben. Kurz zusammengefasst handelt es sich bei Lokivetmab, dem Wirkstoff von Cytopoint, um einen monoklonaler Antikörper gegen das für Juckreiz verantwortliche Zytokin Interleukin-31, das im Gegensatz zu Apoquel nur ganz spezifisch auf dieses eine Zytokin wirkt.

Dosierung

Cytopoint wird als Injektionslösung unter die Haut gespritzt und soll dann eine Wirksamkeit von einem Monat haben. Danach muss erneut gespritzt werden. Die Injektionslösungen sind in 10mg-, 20mg-, 30mg- und 40mg- pro Milliliter- Dosierungen erhältlich, wobei die Mindestdosis 1mg pro kg Körpergewicht beträgt. Momo wiegt exakt 10kg, hätte also genau eine 10mg/ml Ampulle gebraucht. Da es sich dabei um die Mindestdosis handelt und Momo mit ihrem Gewicht eben haargenau in der Mitte zwischen zwei Dosierempfehlungen liegt, hat unsere behandelnde Tierärztin aber beschlossen, dass Momo lieber die nächsthöhere Dosis bekommen soll, also in unserem Fall 20mg/ml und somit das doppelte der Mindestdosis. Sie sagte uns jedoch, dass zu erwarten sei, dass die Injektion bei ihr länger als einen Monat wirken würde - wenn sie denn wirken würde.

Kosten

Da man das Medikament zuvor nie in unserer Tierarztpraxis bestellt hatte, waren die Kosten zuvor nicht ganz eindeutig klar und ich war auf das Schlimmste vorbereitet, nachdem mir eine Leserin erzählt hatte, dass sie für ihren 53kg Hund 160€ für eine Injektion bezahlt hatte. Allerdings braucht ein 53kg Hund eben auch mindestens 60mg. Wir sind deutlich glimpflicher davon gekommen: Für eine 20mg Ampulle Cytopoint bezahlen wir 43,51€. Um genau zu sein bezahlen wir 87,02€, da es Cytopoint nur in Packungseinheiten von zwei Ampullen gibt und diese beiden Ampullen extra für uns bestellt wurden. Natürlich haben wir am Anfang etwas mehr bezahlt, denn es kamen ja noch Kosten von etwa 25€ für eine Untersuchung und die Injektion selbst hinzu. Da ich aber, ehrlich gesagt, nicht einsehe, weshalb ich jeden Monat dafür bezahlen soll, dass jemand Momo in die Ohren guckt und ihr ein Thermometer in den Popo schiebt, obwohl es dafür bei einem quietschfidelen Hund keinen offensichtlichen Grund gibt, weil ich auch nicht jeden Monat in die Tierarztpraxis fahren will, wo leider Wartezeiten von bis zu einer Stunde keine Seltenheit sind und weil wir es ja durch die Hyposensibilisierung schon gewohnt sind Momo Injektionen zu verabreichen, haben wir gefragt, ob wir nur das Medikament über unsere Praxis beziehen und Momo selbst damit behandeln können, was zum Glück kein Problem war. Ich finde, wir haben in den letzten Jahren nun schon wirklich mehr als genug Geld beim Tierarzt gelassen und bin froh hier gut 300€ im Jahr für etwas, das ich auch selbst machen kann, einsparen zu können. Selbst ohne diesen Mehrkosten würde sich die Behandlung mit Cytopoint im Normalfall auf etwas über 500€ Jahr belaufen - Bei uns wird es wohl weniger werden, denn bisher wirkt die Injektion in der Tat länger als 4 Wochen.

Wirkung

Leider gibt es ja bei Cytopoint die Möglichkeit, dass Antikörper gegen die monoklonaler Antikörper gebildet werden und somit eine Wirkung ausbleibt. Das kann auch nicht schon bei der ersten Anwendung passieren, sondern jederzeit, so dass es passieren kann, dass Cytopoint zu Beginn wirkt, aber die Wirkung mit der Zeit nachlässt oder ganz aufhört. Da wir bisher mit allen Therapieversuchen so erfolglos waren, hatte ich befürchtet, dass auch Cytopoint bei Momo nicht wirken würde und war nach der Injektion richtig nervös. Laut einer im Beipackzettel des Medikamentes erwähnten Modelllaborstudie soll die Wirkung bereits 8 Stunden nach der Injektion eintreffen. Wir zählten die Stunden, beobachteten Momo und es passierte - nichts. Momo kratzte sich wie immer. Auch am nächsten Tag zeigte sich keine Besserung. Ich habe in meiner Recherche aber von Fällen gehört, bei denen es bis zu drei Tagen gedauert hat, bis Cytopoint wirkte und so war es dann bei uns auch: Etwa nach zwei Tagen lies ihr Juckreiz deutlich nach, am dritten Tag konnten wir ihr - zum ersten Mal nach Jahren - ihr Shirt ausziehen, ohne dass sie sofort anfing sich zu kratzen. Ich glaube, man muss in so einer Situation gewesen sein um nachvollziehen zu können, was für eine Erleichterung das ist, endlich zu sehen, dass der Hund nicht mehr 24 Stunden am Tag von Juckreiz geplagt ist! Momo kratzt sich durchaus noch ab uns an und vermutlich auch öfters als es bei einem Hund ohne Allergie der Fall wäre, aber es ist nur noch ein kurzes Kratzen - Es juckt, es wird gekratzt, es juckt nicht mehr. Zuvor hatte ihr das Kratzen einfach keine Erleichterung verschafft, so dass sie immer weiter und weiter kratzte, bis es blutete. Vermutlich so, wie bei einem Mückenstich, bei dem es juckt, das Kratzen zwar auch gut tut, aber der Stich eben nicht aufhört zu jucken, wenn man mit dem Kratzen aufhört.



Bei uns hat die 20mg Injektion 6 Wochen gehalten, nach 7 Wochen gab es die nächste Injektion. Woran das liegt, kann ich nicht sagen und auch unsere Tierärztin konnte das nicht, da es eben zu wenig Erfahrung mit Cytopoint gibt, aber bei uns schien die Wirkung zunächst nach exakt 4 Wochen aufzuhören. Ich wachte mitten in der Nacht auf, weil Momo wieder dabei war sich ununterbrochen zu kratzen und am nächsten Tag mussten wir ihr ihr Shirt wieder anziehen, weil es ohne einfach nicht mehr gingt. Ich dachte, die Wirkung hätte nach 4 Wochen nachgelassen und machte auch gleich einen Termin für die nächste Injektion aus. "Zum Glück" war die Ärztin in dieser Woche nicht in der Praxis, so das wir erst einen Termin für die kommende Woche bekamen, denn nach etwa 3 Tagen ließ der Juckreiz bei Momo wieder komplett nach und sie war noch 2 weitere Wochen beschwerdefrei.

Eine Sache möchte ich hier noch erwähnen, obwohl ich überhaupt nicht weiß, ob es etwas mit der Gabe Cytopoint zu tun hat. Vielleicht ist es nur ein Zufall, aber sollte es mehrere solcher Fälle geben und es doch irgendeinen Zusammenhang geben, möchte ich das zumindest festgehalten haben: Als Cytopoint nach der Unterbrechung nach etwa 3 Tagen wieder anfing zu wirken und der Juckreiz wieder nachließ, gab es eine kurzzeitige Verhaltensverändreung bei Momo. Genki und Momo sind ohnehin sehr anhängliche Hunde, die viel Körperkontakt wollen, aber in den folgenden 2 Tagen wollte Momo ununterbrochen nur auf unserem Schoß sitzen, wesentlich extremer, als sie es sonst will. Sie war so unglaublich anhänglich und wirkte auch etwas schlapp und müde. Die Symptome waren nicht extrem genug um damit zum Tierarzt zu gehen und auch auf unseren Spaziergängen war sie aufgeweckt und munter wie immer. Es war nur diese leichte Schlappheit und wirklich extreme Anhänglichkeit Zuhause, die genau einsetzte, als Momos Juckreiz wieder aufhörte. Ich hatte in meinem letzten Beitrag ja schon geschrieben, dass ich von einigen Fällen gehört habe, bei denen die Hunde mit Lethargie auf Cytopoint reagiert haben sollen vielleicht gibt es ja einen Zusammenhang. Ich weiss es nicht. Nach 2 Tagen war der Spuk auch wieder vorbei uns seither ist es auch nicht mehr vorgekommen.

Auch wenn ein mulmiger Beigeschmack bleibt, weil Cytopoint eben ein neues Medikament ist und man zwar vermutet, dass es keine Nebenwirkungen gibt, das aber nicht mit Sicherheit sagen kann, bin ich unglaublich glücklich, dass wir diese Lösung für uns gefunden haben und hoffe, dass Cytopoint so lange wie möglich bei Momo wirken wird. Da das Medikament selbst in den USA erst seit zwei Jahren auf dem Markt ist, kann aber bisher auch niemand etwas über die Wirkung über diese Zeit hinaus sagen und es bleibt nur abzuwarten.
Allergie und Juckreiz beim Hund Cytopoint  Lokivetmab Wirkung Kosten und Erfahrung

Kommentare:

  1. Ich freue mich, dass Momo seit so langer Zeit mal wieder (reltiv) kaum Kuckreiz hatte ... und ich kann eure Erleichterung darüber sehr gut verstehen. Auch eure Entscheidung für Cytopoint ist nachvollziehbar, wenn man euch schon so lange begleitet und miterlebt hat was ihr alles versucht und getan habt.
    Wir haben uns in einer anderen Situation für einen sehr ähnlichen Weg entschieden, denn für uns war es damals wichtiger Laika zügig und langanhaltend zu helfen - auch mit dem Wissen, dass es ev. später Konsequenzen haben würde.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

    AntwortenLöschen
  2. Ich kann mir vorstellen, wie belastend das Kratzen ist und ich freue mich sehr, dass Ihr endlich etwas gefunden habt, was Momo Linderung und Euch Entspannung bringt. Möge es lange so bleiben und keine nebenwirkungen auftreten...

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

    AntwortenLöschen
  3. Ich freu mich dass das Jucken eingedämmt werden konnte und hoffe es bleibt auch weiter so. Frauchen meint weise, Jucken sei für die Hundessele mindestens so schädlich wie das Medikament.
    Wauzt die efrig nickende Ayka

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Monika, über diesen Erfahrungspost habe ich mich sehr gefreut. Auch wir haben vor 10 Tagen, mit dem Cytopoint begonnen. Wir hatten innerhalb von 3 Tagen eine kratzfreie Rosi. Was für mich auch interessant war, war zu hören, dass ihr nur die Hälfte bezahlt. Ich habe für 1 Spritze 86 Euro netto bezahlt. 2 kosten 105,-- netto. Ich drücke uns die Daumen und bin gespannt. LG Sabine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist in der Tat interessant - Ich hab jetzt extra etwas in diversen Facebookgruppen rumgefragt, weil mich der krasse Preisunterschied interessiert hat. Die meisten scheinen für Cytopoint eher das zu zahlen, was wir zahlen. Aber wie gesagt, die 43,51€ sind für da reine Medikament, weil wir es ja selbst spritzen. Mit Spritzen und Untersuchen beim Tierarzt waren es um die 70€, also deinem Preis etwas ähnlicher.
      Ich freue mich, dass Cytopoint auch bei Rosi wirkt und drücke euch die Daumen, dass das auch so bleibt!

      Löschen
  5. Das Spritzen und die Untersuchungen werden extra berechnet. Cytopoint ist separat aufgeführt. Ich habe in der Praxis angerufen und um Rückruf gebeten. Bin gespannt was man mir sagt.

    AntwortenLöschen
  6. Ich freue mich für Momo. Hatte selber einen Kratzhund und kann den Leidensweg etwas nachfühlen.
    Alles Gute und hoffentlich für immer !!!

    AntwortenLöschen
  7. Juckreiz ist scxhlimmer als alles andere. Toll, dass Ihr für Euch eine Lösung gefunden habt!

    AntwortenLöschen
  8. Schön das Ihr EUREN Weg und EURE Lösung gefunden habt, dass ist doch das Einzige was zählt!

    AntwortenLöschen
  9. Ich freue mich für euch, dass ihr nun nach den vielen erfolglosen Versuchen etwas gefunden habt, was Momo hilft. Ich drücke euch die Daumen, dass es noch lange hilft und die Wirkung anhält.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

    AntwortenLöschen
  10. Ich drücke euch so sehr die Daumen dass Cytopoint euch eine lange, juckfreie Zeit ermöglicht. Unsere Amy hat jetzt die 2. Spritze bekommen (im 4 Wochen Abstand) aber einen wirklichen Anlass zum Jubeln habe ich nicht.
    Gleich nach der Impfung,(etwas anderes ist es ja leider nicht), am selben Tag, fingen heftige Allergiesymptome an. Tränende Augen, Juckreiz, der Hund leckte sich wie eh und je und die Haut "explodierte". Gut, die Ekzeme werden kleiner, aber sie kommen nach wie vor. Sie ist sehr müde, schläft "wie eine Tote". Amy bekam von mir in diesem Zustand mindestens 5 Tage lang Ceterizin (unsere TÄ hält davon gar nichts) und (bitte liebe Schutzengel steh uns bei) die Allergiesituation besserte sich innerhalb dieser 5 Tage (Jucken und Augentränen gingen zurück, Ohren mussten nicht mehr getropft werden). Die Zeiten bis zum nächsten Impftermin sind nicht ganz symptomfrei, Ohren werden ein paar mal geschubbert, es wird aber deutlich weniger geleckt, ca. 70% weniger. Für uns ist das eine wahnsinnig große Erleichterung. Letzten Donnerstag waren es nun 3 Wochen seit der 2. Cytopoint Impfung und unser Baby hat wieder angefangen zu lecken, die Haare gehen aus (mein Bett ist jeden Morgen voller Haare, ich auch) - eigentlich alles wie gehabt. Es ist, als wäre ein Zeitzünder losgegangen und die Wirkung des Wundermittels lässt augenblicklich nach. Die Allermyl-Flasche steht überall bereit damit der Juckreiz kurzfristig gestillt wird. Morgen ist der nächste Impftermin. 5 Monate wollte ich durchhalten (Studien sind nicht über 9 Monate durchgeführt worden) und mit Amy Ende August für 14 Tage an die Ostsee fahren. Wir beide brauchen dringend einen Ortswechsel.
    Inzwischen bin ich mit meiner Weisheit am Ende. Heute könnte ich sgaen, "Ich kann nicht mehr.". Vielleicht melde ich mich nach dem morgigen Termin wieder. Vielleicht bin ich aber auch von dem TÄ-Blahblah wieder einmal so erschlagen dass ich genau wie mein Hund eigentlich nur noch schlafen möchte.
    Die massive "Be-Werbung" von Cytopoint macht mich allmählich aggresiv. Es ist kein Wundermittel, es unterdrückt den Juckreiz, mehr nicht. Und das tut es nicht immer und bei allen Hunden. Manche bilden Antikörper gegen das Cytopoint und spätesten wenn man sich die Studien zu den Humanbehandlungen mit Monoklonalen Antikörpern bei Allergien anschaut, weiß man, dass auch Cytopoint nicht ohne Nebenwirkungen ist. Auch wenn meine TÄ mir fast den Kopf abbeißt wenn ich ihr sage, es gibt kein nebenwirkungsfreies Medikament. Jedes Medikament welches eine Manipulation des Körpers bewirkt, ruft auch Nebenwirkungen hervor weil sich der Organismus gegen die Manipulation wehrt. Diese können kaum bis schwer ausfallen aber komplett ohne eben nicht. Meine TÄ sagt, die einzige "Nebenwirkung" von Cytopoint sei dass es eben bei einigen Hunden nicht hilft, oder nur für eine begranzte Zeit. Na, da habe ich wieder was dazugelernt.
    Ich wünsche euch so sehr dass Momo unter Cytopoint ein glückliches Hundeleben führt! Momo ist ja auch noch so jung. Mein Hundekind wird nächsten Monat 13 Jahre alt.
    Drückt uns mal die Daumen dass Amy auch davon profitiert - und wenn es eine 50 %ige Besserung der Beschwerden für 3 Wochen gibt, will ich auch zufrieden sein.
    Ich wünsche euch allen, besonders euren Fellnasen, einen schönen Sommer (mit 7° weniger als heute - es sind 32° bei uns auf Terrassien)!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Erst Mal, es tut mir wirklich leid, dass eure Amy so auf Cytopoint reagiert hat. Allerdings ist ja eine Verschlimmerung der Symptome nach der 1-2 Anwendung durchaus möglich und danach könnte es immer noch besser werden. Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen. Ich weiss selbst, wie nervenaufreibend das alles ist. Bei uns hat Cytopoint beim ersten Mal 6 Wochen geholfen, jetzt beim zweiten Mal 7 und wir haben eigentlich schon gespritzt, bevor es wieder "richtig schlimm" wurde. Ich hoffe sehr, dass es bei uns so bleibt. Ich habe in einer englischsprachigen Facebookgruppe viele Erfahrungsberichte durchgelesen und es scheint sowohl die Fälle zu geben, bei denen Cytopoint leider jedes Mal weniger und kürzer wirkt, aber auch die Fälle, bei denen die Hundehalter sagen, es würde jedes Mal länger wirken. Mal sehen wie es bei uns sein wird.

      Unsere behandelte Ärztin ist da zum Glück etwas realistischer - Dass Cytopoint nebenwirkungsfrei sei, hat sie nie behauptet, im Gegenteil, uns mehrfach darauf hingewiesen, dass das Medikament zu neu sei um Langzweitnebenwirkungen abschätzen zu können. Aber wir sind eben mit unserem Latein sonst am Ende, haben ja schon alles andere versucht. Ceterizin hilft bei uns zum Beispiel absolut garnicht. (Ceterizin ist übrigens ebenso ein Eingriff in das Immunsystem, da Cetirizin H1-Rezeptor im Immunsystem blockiert)
      Momo bekommt jetzt seit über 3 Monaten Cytopoint und so weit geht es ihr damit zum Glück augenscheinlich gut. Dass jeder Eingriff in das Immunsystem ein Risiko birgt, habe ich ja selbst bereits mehrfach geschrieben. Ich mache mir also nichts vor und verharmlose Cytopoint nicht, aber mein Hund ist zum ersten Mal seit über 3 Jahren nahezu juckfrei und das ist ein Segen - Für uns und vor allem für sie. Bei Apoquel war mir das Risiko einfach zu groß, weil die Auswirkungen auf das Immunsystem zu groß sind. Bei Cytopoint sind zwar auch andere Auswirkungen möglich, aber da es so viel spezifischer wirkt, ist zu erwarten, dass mögliche andere Auswirkungen geringer ausfallen als bei Apoquel.
      Eine Impfung ist Cytopoint aber eigentlich wirklich nicht. Impfstoffe werden aus den Erregern von bestimmten Krankheiten hergestellt. Wenn sie gespritzt werden, wird der Körper dazu angeregt Antikörper gegen diese Krankheiten zu bilden, ist also (größtenteils) immun gegen die Krankheitserreger. (Bei Allergien ist es ja eigentlich sowieso gerade anders herum - Der Körper bildet Antikörper und reagiert auf Stoffe, auf die er garnicht reagieren soll. Das könnte man dann eher mit der Hyposensibilisierung vergleichen, bei der ja auch die Allergene gespritzt werden, nur das der gewünschte Effekt ein anderer sein soll, nicht das (noch mehr) Antikörper gebildet werden, sondern der Körper sich daran gewöhnt) Cytopoint dagegen enthält Antikörper gegen das Zytokin Interleukin-31, also ein Teil des Immunsystemes, das für den Juckreiz verantwortlich ist und ganz gezielt gehemmt wird. Also doch etwas sehr anderes als eine Impfung, bei der der Körper angeregt wird Antikörper gegen einen Krankheitserregerzu bilden. Du könntest es eher mit dem Citerizin vergleichen, das einen Teil des Immunsystems blockiert, als mit einer Impfung.

      Ich drücke euch die Daumen!!

      Löschen
  11. Hallo Monika,
    vielen Dank für deine Rückmeldung und Ausführungen. Diese haben mir wieder etwas weitergeholfen.
    Heute waren wir wieder in der Tierarztpraxis, diesmal wieder eine andere TÄ, bei der wir aber schon desöfteren auch schon zur Behandlung waren. Als ich ihr schilderte wie es Amy seit letztem Donnerstag geht (Lecken, Knabbern, kahle Stellen) meinte sie, es hätte wohl keinen Sinn, mit Cytopoint weiter zu machen und schlug mit Cyclosporin vor. Ich habe ihr von meinem 5-Monats-Plan erzählt den ich gemeinsam mit Ihrer Chefin bei der letzten Spritze (der 2.) gefasst hatte. Sie meinte dazu, es gäbe einfach auch Hunde die nicht auf Cytopoint ansprechen... Das war mir klar. Sie sagte auch dass die Halbwertzeit der monoklonalen Antikörper bei 3 Wochen liegt, soll heißen: zu dieser Zeit – also nach ca. 3 Wochen – ist noch ca. die Hälfte der ursprünglichen Menge der MAKs im Blut vorhanden. Auf Grund dieser Daten hat man Spritzintervalle von 1 Monat vorgegeben. Ich könnte Amy zunächst einmal in 3 Wochen Intervallen spritzen lassen. Nun gut, vor unserem anstehenden Urlaub kommen wir aber mit 3-Wochen-Abständen nicht hin. Also haben wir uns jetzt auf 3 Wochen und 5 Tagen geeinigt. So langsam wird mir klar, wie kurz 4 Wochen sein können.
    Amy ist jetzt groggy, wie bei den letzten beiden Spritzen auch. Übrigens: änhänglich, sprich "moody" wird unsere Hundeoma auch nach der Cytopoint. Da sie aber altersbeding schon schlechter hört und sieht, habe ich ihre verstärkte Anhänglichkeit darauf zurückgeführt. Sie schläft jetzt. Es herrschen aber auch subtropische Temperaturen bei uns so dass es nicht wirklich verwundert dass sie so matschig ist.
    Gestern Abend habe ich Amy eine halbe Ceterizin gegeben. Das wurde mir von einer anderen Ärztin aus der Praxis empfohlen als Amy einen allergischen Schock erlitten hatte. Was mich immer unzufriedener mit der Praxis macht, ist die ständig wechselnde Betreuung duch verschiedene Ärztinnen. Zu viele Köche verderben den Brei?
    Nach deinen Ausführungen bin ich nun etwas verwirrt und möchte heute keine mehr geben, es sei denn es treten doch starke Allergiesymptome auf? Bisher hat sich Amy kein einziges Mal geleckt seit 9:00 heute morgen. Booyaah!
    Vielleicht sind es nur die Anfänge einer Anti-Drug-Antikörper-Reaktion bei der es zur vorübergehenden Bildung von Antikörpern gegen Cytopoint kommt – und diese kann zu vorübergehendem Wirkverlust führen. Ich habe noch viel Hoffnung dass sich alles zum Besseren wendet.
    Ich hoffe es geht deinen beiden Rackern gut und sie leiden nicht allzu sehr unter der Hitze. Und ich wünsche Momo von ganzem Herzen dass sie weiterhin so gut - und so lang - auf Cytopoint reagiert. Wer jemals eine Allergie hatte, weiß wie sehr sie einem das Leben vergällen kann. Aber wir können jammern, fluchen, heulen. I staune immer wieder, wie schnell mein Hundekind sich zwischendurch erholt, das Jucken vergißt, zwischendurch juckfrei ist (ob mit oder ohne Cytopoint)und wieder der fröhliche Clown wird. Frei nach dem Motto: Siehste? Geht doch!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Von Cyclosporin hatte ich bisher noch nichts gehört, aber zumindest der die oberflächliche Recherche bei Wikipedia hört sich ja ganz schrecklich an - Immunsuppressiva, das die Immunabwehr unterdrückt? Hört sich auch wieder an wie so ein Rundumschlag-Medikament wie Apoquel.


      Kommt für euch denn das selbst Spritzen in Frage? Wir holen nur das Medikament und spritzen beim Tierarzt und spritzen Zuhause selbst. Dann müsstet ihr euch zumindest nicht um solche Sachen wie Urlaub Sorgen machen, solange ihr die Ampulle gekühlt transportiert bekommt.

      Ich glaube, die unterschiedlichen Wirkungszeiten haben auch etwas mit der Dosis im Verhältnis zum Gewicht zu tun - Momo wiegt ja exakt 10kg und bis genau 10kg schreibt Zoetis die 10mg Flaschen vor. Weil sie aber mit dem Gewicht so genau dazwischen liegt, bekommt sie die 20mg Version, also eigentlich doppelt so viele MAKs wie "notwendig". Deshalb hält es bei ihr vermutlich auch 6-7 Wochen und mit der 10mg Dosis wären es bei uns vielleicht auch nur um die 3 Wochen? Ich kann hier nur raten, aber vielleicht kannst du das beim Tierarzt Mal ansprechen und vielleicht kommt für euch auch eine höhere Dosis in Frage um die Abstände zu verlängern?

      Das mit der ständig wechselnden Betreuung kenne ich auch, beziehungsweise, wir haben ja auch in den letzten 3 Jahren eine ganze Odysee von Tierheilpraktikern bis zu Hundedermatoogen durch und da sagt eben auch jeder was anderes. Man wird sehr unsicher und weiss nicht, wem man noch glauben/vertrauen soll. Ich versuche deshalb inzwischen wirklich viel selbst nachzulesen um mir möglichst gut eine eigene Meinung bilden zu können.

      Wir haben bei Momo ja auch Mal Ceterizin gegeben - Ich glaube, wenn du es ab und an gibst, ist es kein Problem, nur wenn du es Dauerhaft gibst, also das Immunsystem dauerhaft nicht richtig arbeiten kann, dann wäre es bedenklich. Aber nur weil das Immunsystem Mal einen Tag nicht auf hochtouren läuft, wird dein Hund davon nicht gleich krank. Wenn es bei euch also hilft, würde ich es auch in ganz schlimmen Fällen geben. Ceterizin ist ja ein medikament für Menschen. Viele nehmen das wie Bonbons Ich verteile Momos alte Tabletten immer gerne an die Katzenallergiker, die und besuchen....bisher leben alle noch.

      Ich drücke weiterhin die Daumen für euch! Es wäre wirklich schön, wenn ihr auch Mal Erfolg hättet.

      Löschen
  12. So, nach 6 Tagen Luft anhalten und Hoffen und Bangen, wage ich zu behaupten: alles gut! Ich kann es kaum glauben. Amy hat, wenn es hoch kommt, vielleicht einmal täglich geleckt! Die Haut ist wesenetlich weniger agressiv "explodiert". Es gibt zwar einige Stellen, aber wesentlich kleiner - und auch wenn ich noch so sehr in Versuchung bin, ich lasse sie komplett in Ruhe. Ich habe immer Angst, es könnte sich noch eine Infektion draufsetzen und bei diesem Wetter wäre das wahrscheinlich verheerend, also bloß nicht daran rühren. So bleibt der Schorf. Mal sehen, ob er irgendwann von alleine abfällt. Bisher haben wir noch nie die Chance gehabt, rauszufinden, was die Haut mit diesen Schorfstellen macht weil sie immer wundgeleckt wurden. Drückt uns weiterhin die Daumen!
    Cetirizin habe ich schon am 2. Tag wieder abgesetzt.

    Tja, das Cyclosporin... Amy bekommt schon seit 8 Jahren eine Ciclosporin-Augensalbe (Optimmune) wegen ihrer Keratitis Punktata (autoimmunbedingte Hornhauterkrankung). Ich setze sie mal mehr und mal weniger intensiv ein weil das ewige Geschmiere uns beide nervt. Zu Beginn der Behandlung waren es 2-3 x tgl., inzwischen wende ich sie alle 2-3 Tage 1x an, immer vorm Schlafengehen. Vor ca. 2 Jahren meinte die Augenspezialistin, es wäre zum Stillstand gekommen; d. h. keine neuen Löcher in der Hornhaut. Dami bin ich zufrieden. Ist es ein Zufall dass die atopisches Dermatitis eine Weile nach dieser Aussage auftrat?

    Nun bekommt Amy so allmählich einen grauen Star. Wir finden uns damit ab dass sie schlechter sieht. Das, was sie allerdings nicht sehen soll, sieht sie sofort (wenn etwas runterfällt was nicht in ihren Speiseplan gehört, zum Beispiel). Die atopische Dermatitis mit Cyclosporin zu behandeln, ist wieder mal so ein "das ist so ungefähr das letzte Mittel was wir haben - und Cortison". Ich habe meine stillen Zweifel ob es überhaupt wirken würde, ähnlich wie das Apoquel und das Cortison (beides hatte sie schon mit keinem Erfolg). Und wenn wir diesen Stoff so lange schon als Augensalbe verwenden, ist es nicht schon lange in die Blutbahn übergegangen? Meine Freundin nimmt es wegen ihres Rheumas und klagt über die Nebenwirkungen (Zahnfleischwucherungen, erhöhter Blutdruck, kürzlich entwickelte sie einen Tremor dessen Ursprung noch abgeklärt werden muss). Es ist halt ein starkes Immunsuppresivum und wird nicht umsonst in der Transplantationsmedizin zur Unterdrückung der Immunabwehr verordnet. Ich denke nicht, dass ich dem zustimmen würde, sollte es nochmal zur Sprache kommen. Zumal es auch Nebenwirkungen bei Hunden hat (Übelkeit, Erbrechen wurden mir genannt, aber es gibt noch mehr) und es dauert auch 4 - 6 Wochen bis man sieht ob es wirkt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich freue mich so für euch! Ich hoffe, ihr habt weiterhin Erfolg mit Cytopoint! Ich bin mir sicher, der Schorf wird abfallen, aber Mal sehen, wie die Haut darunter dann aussieht. Momo hat bis heute einige Stellen am Bauch und an den Achseln, da wächst das Fell durch die Dauerbekratzung etwas spärlich und ich glaube, das bleibt vermutlich auch immer so. Ich glaube, die Haut ist da einfach schon zu sehr vernarbt.
      Bei uns hat Cortison übrigens auch absolut garnicht geholfen, aber unsere Dermatologin meinte, dass das nicht unüblich sei, wenn Umweltallergien die Ursache seien, wogegen es bei Lebensmittelallergien wohl gut wirken würde. Ich frage mich nur, warum unsere vorherige Spezialistin das nicht wusste, aber so ist das eben mit den Tierärzten. Apoquel habe ich nur ein Mal ausprobiert. Der Juckreiz wurde damit zwar etwas besser, aber nicht so wie mit Cytopoint und mir waren die möglichen Nebenwirkungen einfach zu hoch um es auf Dauer zu geben.

      Mit Cyclosporin und auch mit Keratitis Punktata kenne ich mich garnicht aus, aber das hört sich alles sehr übel an. Aber ich glaube, die Keratitis Punktata selbst kann auch mit den Allergien zusammenhängen. Unser Tierarzt hatte schon ziemlich am Anfang bei Momo behauptet, sie hätte eine Bindehautentzündung, aber der Zustand wurde auch durch Antibiotika nicht besser. Ich glaube eher, dass ihre Augen durch die Allergien und das Gekratze (wenn es ganz schlimm ist, reibt sie ihr ganzes Gesicht im auf dem Boden) ständig gereizt sind, oder waren und dass da dann auch kein Antibiotika der Welt hilft, wenn immer weiter gekratzt wird.

      Löschen
  13. Ich beneide dich um deine "Wasserratten", besonders jetzt im Sommer. Ich liebe die Bilder von den Beiden und wünschte, ich könnte auch so schöne Bilder machen. Überhaupt liebe ich deine Seite. Sie ist mir Trost und macht mir Hoffnung. Amy ist wasserscheu. Freiwillig geht sie nie und nimmer ins Wasser. Ein wunderschönes Naturschutzgebiet beginnt 50 m. vor unserer Haustür. Viele Steinbrüche, Fischteiche, teilweise sogar mit ganz sanft auslaufenden Ufern. Nix zu machen. Geht Frauchen zur Abkühlung mal rein, wird so lange geweint, bis sie wieder draußen ist.
    Ich hoffe, Momo geht es weiterhin gut? Mit der Dosierung könntest du wohl Recht haben. Amy bekommt eine Spritze a 10 ml Cytopoint. Sie wiegt 7 kg. Ich zahle für Folgeuntersuchung, 10 ml Cytopoint und Injektion 68,22€. Dazu kommen noch 35,-€ für ihre Herzmedikation (Vetmedin). Optimmune schlägt mit 34,90 alle 2-3 Monate zu Buche. Meistens bezahle ich dann nichts fürs Krallenschneiden und Analdrüse ausleeren. Zum Glück trägt Amys Versicherung 600,-€ der Kosten im Jahr, also fallen bei uns ca. 100 - 120,-€ jeden Monat für ein halbes Jahr an. Bei 64,00€ Versicherungsbeitrag im Monat kein besonders günstiges Rechenexemple aber sie ist immerhin noch mit 2400,-€ für OP-Kosten pro Jahr abgedeckt. Aber, das Geld ist mir egal. Wer glaubt, ein Hund darf nichts kosten, sollte sich keinen anschaffen (meine Meinung). Ich verzichte gerne wenn es menem Hundemädchen zu Gute kommt.

    Ich hatte mal gefragt, ob ich selbst spritzen kann aber das wurde verneint weil es ein neues Medikament sei und man halt sehen möchte wie sie reagiert. Nun gut, sie hatte vor 4 Monaten einen schweren allergischen Schock. Mir soll's Recht sein. Wie hat Muddi immer gesagt? "Komme ich über'n Hund, komme ich über'n Schwanz." Die 11,50€ machen mich nicht ärmer. Viel mehr macht mir Sorgen dass 2 der 4 Ärztinnen recht schnell gekündigt haben was zur Folge hat dass die Sprechzeiten sehr gedrosselt werden. Ich möchte nicht unbedingt noch eine neue Praxis suchen müssen. Wer weiss was dann alles wieder von vorne losgeht? Und wieder ein neues Gesicht und wieder eine neue Meinung....

    Amy begleitet mich während eines meiner (hoffentlich noch langen) Lebensabschnitte. Für sie aber ist es ihr ganzes Leben lang.

    Liebe Grüße an Genki und Momo und an alle Mitleser(innen). Drückt uns bitte weiterhin fest die Daumen!
    Genießt den Sommer, auch wenn er uns herausfordert!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Momo ist auch keine Wasserratte, die geht nur in das Wasser, weil wir ihr Spielzeug da rein werfen. Genki dagegen rennt die letzten 100 Meter zum Fluss immer, der kann es garnicht abwarten.

      Ah, schade, dass ihr nicht selbst spritzen dürft. Mir ging es hier auch nicht primär um die Ersparnis von den Zusatzkosten (wobei das bei unseren sonst schon sehr hohen Tierarztkosten schon einen Unterschied für uns macht. Wir zahlen ja bisher locker 2000€ im Jahr für den Tierarzt), sondern dass Tierarztbesuche immer sehr stressig sind und bei uns muss man leider in er Regel trotz Termin oft sehr lange warten, bis man dran kommt, manchmal bis zu einer Stunde. Und da Genki und Momo fremde Hunde ja auch noch doof finden, ist das immer eine sehr anstrengende Stunde. Da finde ich es ganz praktisch, einfach selbst Zuhause spritzen zu können und zwar auch dann, wenn es notwendig wird und nicht erst auf einen termin warten zu müssen. Die ersten zwei Injektionen haben wir ja beim Tierarzt machen lassen, um zu schauen, ob irgendwas unerwartetes passiert, aber die dritte haben wir selbst gemacht. Wir haben ja aber auch über 2 Jahre selbst die Hyposensibilisierungslösung Zuhause gespritzt, von daher sind wir das schon gewohnt.
      68,22€ für eine 10ml Injektion finde ich schon viel, weil wir ja nur 43,51€ (ohne Untersuchung)für die 20ml Version bezahlen. Aber ich hatte da auf Facebook Mal etwas rumgefragt und irgendwie scheinen die Preise von Praxis zu Praxis stark auseinander zu gehen.

      Löschen
  14. Ja, mit der Keratitis Punktata gebe ich dir absolut Recht. Ich glaube auch, dass sie mit der allgemeinen allergischen Disposition zusammenhängt. Gebe ich die lange lange Zeit nicht (2-3 Monate habe ich auch schon mal ausgesetzt) sehen die Augen richtig schlimm aus, Tränen und Trockenheit, die Nickhaut rutscht dauernd vor. Amy sieht dann aus wie ein Schoßhund von Graf Dracula. Ich gebe ihr seit ca. 6 Monaten OPC für die Augen und ich glaube dass es zumindest die Augengesundheit fördert. Ganz ohne die Optimmune Salbe geht es aber nicht. Amy ist je erst seit ca. 2 Jahren mit der AD richtig gebeutelt; seit ein uraltes Haus in zweiter Reihe von uns abgerissen wurde. Der Staub stand tagelang meterhoch. Da war garantiert Asbest und was-weiß-ich-sonst-noch an Chemikalien und Schadstoffen drin. Das war im November, neblig und kühl. Der Mist zog gar nicht ab. Ich bekam Husten, tränende Augen, Schnupfen - und Amy entwickelte richtig starke Symptome. Seit unserer letzten Heizöl-Lieferung riecht es merkwürdig im Keller. Ich meine, Heizöl riecht immer, aber jetzt riecht es irgendwie anders und penetranter. Wir haben doch keine Ahnung was uns alles zugemutet wird. Dass wir uns nicht dagegen wehren können macht mich oft richtig wütend.
    Amy hat auch lichte Stellen im Fell, da, wo die "Eruptionen" stattfanden und lange anhielten. Heute habe ich einige neue pickelige Schorfstellen gefunden als ich sie feucht abgewischt habe nach unserem Spaziergang um 5:30(!) heute morgen. Sie hat auch in der Nacht etwas mehr geleckt aber ich werde davon wach und stehe sofort mit der Allermyl Flasche bereit. Die Hitze macht ihr zu schaffen. Sie ist eigentlich noch sehr agil für ihr Alter und sie langweilt sich, aber Ablenkung in Form von Bewegung geht leider nur ganz früh morgens oder spät abends bei diesen Temperaturen. So langsam haben wir genug.

    Ja, die Preisunterschiede verwundern mich auch sehr. Die Praxis berechnet mir 40,90€ für 10 ml. Cytopoint. Ihr bezahlt für das Doppelte 2,50€ mehr? Da fühle ich mich echt ausgeliefert. Nun bin ich schon seit über 20 Jahren mit unseren Tieren in der Praxis und inzwischen höre ich desöfteren wie sie sich über Patienten und deren Zahlungsmoral bzw. Einstellung zu ihren Preisen beklagen. Mir ist es immer wichtig gewesen dass wir einen Fixpunkt in der Praxis haben und Amy als Patientin bekannt ist. Wenn ich jedesmal ihre Krankengeschichte erzählen muss weil jedesmal ein neues Gesicht da ist, nervt mich das.
    Ich gehe (bei vereinbarten Terminen) nur noch ganz früh morgens (zwischen 8:30 und 9:00) in die Praxis weil Amy beim Warten schon Fieber bekommt und sich sehr aufregt. Die Negativenergien der anderen Patienten. Wir haben auch schon eine Stunde und mehr warten müssen. Das geht einfach nicht. Da die Praxis nun durch Unterbesetzung runterfährt, bin ich mal gespannt wie es weitergeht. Ich werde da nochmal vorsprechen in Sachen selbst spritzen. Ist ja wirklich eine Erleichterung für uns. Mal sehen was sie sagt.

    So, das wars mal wieder. Ich werde versuchen, mich nochmal vorm Urlaub, z. Zeitpunkt der 4. Cytopoint Spritze, zu melden.
    Dir und den Beiden wünsche ich schöne Tage, besonders Momo eine juckfreie Zeit und Genki viel Spaß mit seinem Tintenfisch!

    AntwortenLöschen
  15. Nochmal einen Nachtrag zu Apoquel: Wir haben es ca. 4 Monate gegeben, dann war alles wieder beim Alten. Was ich als kritisch empfand, war dass der Hund innerhalb dieser kurzen Zeit anfing, Lipome zu bilden und ein Histiozytom und Warzen. Da war eigentlich der Ofen schon bei mir aus. Eine TÄ murmelte dann noch etwas von einem Mastzellentumor. Glücklicherweise wirkte das Apoquel kurze Zeit später nicht mehr und wir konnten auch dieses Kapital schließen.
    Der Kommentar deiner Hundedermatologin deckt sich auch mit unseren Erfahrungen mit Cortison. Es wirkte glücklicherweise bein akuten Anfall, aber nach 10 Tagen Cortisongabe wurde wieder geleckt und geknibbelt und die Hauterscheinungen waren auch wieder da. Wir haben sämtliche Ausschlussdiäten hinter uns. Amy wird nur noch roh gefüttert. Ich denke, der Riesengau war das abgerissene Haus.

    AntwortenLöschen

Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. ♡

Hinweis gem. DSGVO:
Mit der Veröffentlichung eines Kommentars erklärt ihr euch
zur Speicherung der von euch hinterlegten Daten einverstanden.

Für weitere Informationen verweise ich auf die Datenschutzerklärung am Ende der Seite.