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Dienstag, 12. Juni 2018

Für Steine wird auch geschwommen


Der heutige Blogeintrag führt uns - wie so oft zur warmen Jahreszeit - an den Neckar. Die Bilder sind schon im letzten Monat entstanden und zu ihnen habe ich eigentlich auch nichts zu erzählen (Es war sehr warm, wir waren am Neckar, Genki und Momo hatten Spaß, und so weiter und so fort...), aber von einem anderen Besuch am Neckar, bei dem aber keine Fotos entstanden sind, möchte ich heute berichten und so ergänzen sich die textlosen Bilder mit dem bilderlosen Text wohl doch ganz gut.


Wie ihr vielleicht wisst, schwimmen Genki und Momo nicht. Man sagt generell, dass Bulldoggen - vor allem die Englischen, aber auch die Französischen - keine guten Schwimmer seien. Es soll wohl daran liegen, dass ihr Körperschwerpunkt durch den stämmigen Körperbau sehr weit vorne liege. Nun sind aber Genki und Momo ganz sicher keine sehr stämmigen Vertreter ihrer Rasse, vor allem Genki nicht, der nicht nur wegen seinen Ohren, sondern auch wegen seiner eher schmalen Brust und langen Beinen manchmal für einen (überdimensionalen) Boston Terrier gehalten wird. Ich glaube nicht, dass hier wirklich ein anatomisches Hindernis für das Schwimmen vorliegt.


An diesem Tag am Neckar haben wir dort eine andere Französische Bulldogge angetroffen. Er war ein eher typisch stämmiger Vertreter seiner Rasse und, wie wir schnell feststellten, ein begeisterter Schwimmer. Sein Frauchen hatte keinerlei Apportierspielzeug zum Werfen dabei und zum Abkühlen hätte er sich auch in das flache Wasser stellen können. Statt dessen ist er, einfach so aus reiner Freude daran, im tiefen Wasser geschwommen.


Während Momo ihr Spielzeug apportierte und dabei immer nur so tief in das Wasser ging, wie sie stehen konnte, so dass wir das Spielzeug selbst retten mussten, wenn es in tieferes Wasser trieb, war Genki wieder mit dem Rettungsversuch von großen Steinbrocken beschäftigt. Dabei gräbt er eine Weile an den Steinen herum, wird aber mit der Zeit immer verzweifelter, bis er erst anfängt zu weinen und dann schließlich aufgeregt zu bellen und letztendlich versucht mit dem Mund nachzuhelfen und in die Steine hinein beißt. Ich mag es nicht, wenn er sich anfängt so sehr aufzuregen und in die Steine beißen soll er natürlich wegen der Gefahr für die Zähne auch nicht.


So habe ich irgendwann einen Stein, auf den er es gerade abgesehen hatte, genommen und ins tiefe Wasser geschmissen. Das ist garnicht so einfach, denn es sind ja schon eher kleine Felsbrocken als Steine. Eigentlich kam mir garnicht der Gedanke, dass Genki hinterherschwimmen würde, ich wollte den Stein einfach nur aus seiner Reichweite bekommen, aber er war so auf den Stein fixiert, dass er tatsächlich hinterhergeschwommen ist. Ich gebe zu, wie ein besonders guter Schwimmer sieht er nicht aus, eher so als würde er sich doch nur mit Mühe und Not über dem Wasser halten und ich glaube auch nicht, dass ihm das Schwimmen Freude bereitet oder je bereiten wird. An diesem Tag ist er noch zwei weitere Mal einem Stein hinterhergeschwommen, aber bei unserem nächsten Besuch am Neckar wollte er auch das nicht mehr machen. Genki bleibt also im Großen und Ganzen ein Nichtschwimmerhund, auch wenn er für Steine Mal eine Ausnahme macht.

Kommentare:

  1. Ich kenne einige Hunde, die Stöckchen aus dem Wasser retten, aber Steine hör ich zum ersten Mal.
    Unsere sind ja auch eher Nichtschwimmerhunde. Leo kann sehr gut schwimmen, was er bewiesen hat als er aus dem Boot gefallen ist, aber er mag es nicht. Er ekelt sich irgendwie vor nassen Pfoten und geht total ungern mit den Hinterpfoten ins Wasser. Leona schwimmt mittlerweile manchmal kurz, aber sie schwimmt eher schlecht. Sehr hektisch und angestrengt.
    Die Bilder sind aber wieder toll geworden.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

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  2. Ich muss immerwieder schmunzeln, wenn Du von Genkis Leidenschaft für die Rettung der Steine erzählst. Da hat er sich wirklich ein ungewöhnliches Hobby ausgesucht. Total interessant, dass er sogar für die Steinrettung mal geschwommen ist - auch wenn es wohl eine Ausnahme war. Da war die Fixierung wohl wirklich größer als die Abneigung ;)
    Die Bilder sind sehr schön und ich muss zugeben, Momo sieht immer total glücklich aus, wenn sie etwas im Maul hat.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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  3. Ich finde es schade, dass Genki sich dieses Spiel der Steinrettung ausgesucht hat, welches ihn so traurig macht und Dich gleich mit. Ich verstehe Dich sehr gut. Daher ist es eigentlich nicht ungewöhnlich, dass er zur Rettung des Steines auch schwimmt. Er nimmt seine Aufgabe sehr ernst.

    Ich habe mir aber noch nie Gedanken darüber gemacht, dass Hunde aus anatomischen Gründen nicht schwimmen können. Ich dachte, dass es nur mit den Vorlieben und Ängsten der Hunde zu tun hat.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke, die die Bilder wieder einmal sehr, sehr schön findet

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  4. Deine Steinrettungsreportage ist wieder so gelungen -wir staunen immer wieder wie du so tolle Bilder entstehen lässt.
    Grüsst Ayka

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