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Montag, 17. September 2018

Mein Freund, der Baum


Wie schon angekündigt geht es bei uns zur Zeit mit dem Bloggen nur langsam voran. Zum einen rennt die Zeit nur so vor sich hin, jeden Tag nehme ich mir so viel vor und schaffe am Ende doch nur einen Bruchteil davon, aber zum anderen habe ich gerade ein massives Fotoproblem. Fotos waren für mich schon immer das Herzstück meines Blogs. Oft habe ich nicht viel zu schreiben, was bei einem Alltags-Hundeblog aber vermutlich nicht weiter verwunderlich ist. Schließlich macht man immer wieder die selben Spaziergänge und es passieren die selben Dinge, von denen man auch nicht immer und immer wieder erzählen möchte und ganz besonders oft passiert einfach nichts. So habe ich mich immer darauf konzentriert unsere Spaziergänge lieber in Fotos festzuhalten und mich garnicht mit langen Texten aufgehalten.

Dabei war der Odenwald schon immer mein Fein Nr.1. Der Odenwald ist dicht bewachsen und weil nur wenig Sonne den Boden erreicht oft auch nicht besonders grün. Das macht ihn als Fotokulisse nicht nur nicht besonders schön, sondern es für mich auch unglaublich schwer Genki und Momo darin abzulichten. Wir waren schon immer oft im Odenwald, da wir eben sehr nahe dran gewohnt haben und er sich im Sommer wegen der kühleren Temperaturen gut zum Spazieren angeboten hat, aber die Kamera ist dabei fast immer Zuhause geblieben.

Aber jetzt heißt die Devise "Mittendrin statt nur dabei", oder so ähnlich: Wir wohnen nicht mehr nur nahe am Odenwald, wir wohnen mittendrin. Tür auf, "hallo Odenwald!". Und jetzt habe ich natürich mit den Fotos schwer zu kämpfen. Ich lese Tutorials, die aber irgendwie doch wenig hilfreich sind. Die Grundlagen der Fotografie verstehe ich schließlich. Dunkler Wald - Lichtstarkes Objektiv  - Blende auf - Belichtungszeit runter. Das Ergebnis sind bei mir aber leider noch immer dunkle und meist unscharfe Bilder, auf denen meine Hunde ungesund aussehendes gelbmatschiges Fell haben und ihre Augen vollkommen in den schwarzen Masken verschwinden. Versuche, das im Nachhinen zu retten, führen, wie hier, zu seltsam gräulich verwaschenen Bildern. Aber leider ist das nach etwas bisher das Beste, was ich zu bieten habe.


Aber ich habe noch nicht aufgegeben. Irgendwann wird das auch noch etwas mit mir und den Fotos im Odenwald. Weil aber hier leider niemand Geduld für meine ganzen Übungsversuche hat - weder Genki und Momo, die wegen der Belichtungszeit ja wirklich still wie eine Statue sitzen müssten, damit wir brauchbare Ergebnisse bekommen, noch das Herrchen des Hauses, das immer irgendwie auf dem Sprung zum nächsten Termin ist und somit sowieso nie so richtig Zeit hat, greife ich nun zu Bäumen als Fotoassistenten. Leider bin ich zwingend auf Hilfe beim Fotografieren angewiesen, weil ich wegen Genkis spontanen Tötungsversuchen an anderen Hunden immer das Umfeld im Blick oder ihn an der Leine haben muss. Halte ich Genki an der Leine, bekomme ich meistens nur seine Popoansicht zu sehen, schaue ich durch die Kamera, habe ich mein Umfeld nicht im Blick. Aber wenn es hier etwas zu Genüge gibt, dann sind das Bäume und die haben jede Menge Geduld und geben garnicht so schlechte Fotoassistenten ab.  Immerhin habe ich so einen still haltenden Hund, an dem ich meine Fotoversuche durchführen kann.

Ich habe schon gedacht, dass ich das manuelle Fotografieren einfach ganz aufgeben sollte und meiner Kamera die Einstellungen überlassen sollte, aber alles, was sie im dunklen Odenwald im Automatikmodus zu Bieten hat, ist den Blitz anzuschalten. 

Wenn ihr irgendwelche Geheimtipps für mich zum Fotografieren von Hunden im Wald habt, nur her damit! Ich bin für alle Ideen oder vielleicht auch Links oder gar Buchtipps dankbar.

Montag, 10. September 2018

Home Sweet Home


Wir melden uns ganz langsam Mal zurück, auch wenn es in der nächsten Zeit vermutlich weiter eher unregelmäßig mit den Blogeinträgen weiter gehen wird und ich wohl auch noch nicht dazu kommen werde regelmäßig meine Lieblingslosg weiter zu lesen. Die letzten Umzugskartons sind zwar nun seit gut einer Woche ausgepackt, es sieht schon recht wohnlich aus und wir leben uns hier langsam ein, aber durch den Umzug ist bei mir in den letzten Wochen viel Arbeit liegen geblieben, die es jetzt nachzuholen gilt. Bis hier also wirklich die Normalität wieder vollkommen hergestellt wird, wird es noch eine Weile dauern.


Wir sind natürlich auch schon eifrig dabei unsere neue Umgebung zu erkunden und neue Spazierstrecken auszukundschaften. Weit haben wir es dafür nicht, den wir haben den Odenwald direkt vor der Haustür. Sehr schön für Genki und Momo, aber leider etwas traurig für mein fotografier-liebendes Herz, denn wie man gute Bilder im dunklen Wald macht, habe ich noch immer nicht rausfinden können. So wurde die Kamera zwar schon in der neuen Umgebung eingeweiht, wirklich Vorzeigbares ist dabei aber leider nicht entstanden. Das ist ein weiterer Grund, weshalb es bei uns wohl etwas spärlicher mit den Blogeinträgen vorangehen wird. Ich hoffe aber, dass ich euch trotzdem bald zumindest etwas von der schönen Umgebung zeigen kann und ihr Lust habt uns ein wenig zu begleiten.