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Dienstag, 25. September 2018

Vor der Haustür


Heute wird es an de Zeit euch endlich ein wenig von unserer neuen Umgebung zu zeigen, schließlich wohnen wir nun schon seit über einem Monat hier. Ich gebe zu, dass wir noch immer garnicht so viel an neuen Strecken ausgekundschaftet haben, aber für große Abenteuer bleibt einem meistens eben doch nur die Wochenenden, während wir unter der Woche oft nur in der näheren Umgebung laufen. So zeige ich euch heute ein wenig, wie es direkt bei uns vor der Tür aussieht.


Ich habe nicht übertrieben, als ich zuvor geschrieben habe, dass wir den Wald "direkt vor der Haustür" haben. Es sind nur ein paar Schritte und man steht im Odenwald. Obwohl ich Wald an sich sehr gerne mag, war ich nie der größte Fan vom Odenwald. Das liegt vor allem daran, dass der Odenwald, zumindest hier in der Gegend, an den meisten Stellen so dicht mit Bäumen bewachsen ist, dass er sehr dunkel ist und nur wenig Licht die Erde erreicht. Dadurch sieht es im Unterholz an vielen Stellen dauerhaft aus, als sei Herbst: Auf dem Boden wächst fast nichts, kein Gras, keine Büsche und erst recht keine Blumen. Dafür liegen das ganze Jahr über vertrocknete Blätter auf dem Boden. Genau so sieht es vor unserer Haustür aus. Aber wenn man ein Stück den Trampelpfad entlang läuft, kommt man auf einen etwas breiteren und befestigten Weg, auf dem es sich gleich viel angenehmer läuft und auch ein bisschen grüner aussieht.


Mit den Fotos klappt es aber leider auch da noch nicht so wirklich, denn der Wechsel von Schatten und Licht ist für mich etwa genau so schlimm wie nur Schatten. 

Auf diesem Weg kann man ziemlich weit gerade aus laufen - Wie weit und wohin er führt, dass wissen wir noch garnicht, denn wir sind ihn noch nie zu Ende gegangen - wenn es denn ein Ende gibt. Etwa alle 100 Meter gibt es seitlich Pfade, die wieder zurück Richtung Zivilisation führen. So kann man den Weg jederzeit abkürzen, je nachdem, wie motiviert man gerade ist.


Da diese Strecke so nah am Wohngebiet ist, habe ich am Anfang befürchtet, dass sie schrecklich hundefrequentiert sein würde, aber bisher haben wir eigentlich Glück. Man trifft schon ab und an den einen oder anderen Hund, aber oft sind wir, vermutlich tageszeitenabhängig, auch ganz alleine im Wald unterwegs. Der kleine Wermutstropfen, dass ich dort keine wirklich guten zustande bekomme, bleibt, aber ansonsten ist es schon praktisch so eine Strecke direkt vor der Haustür zu haben ohne erst lange durch das Wohngebiet laufen zu müssen, wie es früher der Fall war. 

Das war es auch schon von unserer kurzen neuen Alltagsstrecke. Ich hoffe, dass wir unseren Radius bald erweitern können. Mal sehen, wohin die Wege uns noch führen.

Kommentare:

  1. Ich finde es klasse, dass ihr jetzt wirklich einen Spazierweg (und den Odenwald) direkt vor der Haustüre habt ... auch wenn Du mit den Bildern nicht so glücklich bist. Aber ich bin sicher, für schnelle Spaziergänge ist das eine super Lösung.
    Ihr habt ja noch viel Zeit die weiteren Spazier-Möglichkeiten zu erkunden ... ein Monat ist ja noch nicht sooo lange.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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  2. Es ist so schön bei Euch und wie wunderbar nicht immer mit dem Auto fahren zu müssen. Ich vermute, dass es auch viele Schneebilder bei Euch geben wird. Ich freue mich darauf.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  3. Wuff, jetzt habt ihr den Wald ja wirklich ganz nah, besondrs im Sommer werdet ihr das sehr zu schätzne wissen.
    Nun bin ich gespannt was euer nächste Erkundung bringt
    Eure Ayka

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  4. Ich finde es schön, wenn man so direkt am Haus eine gute Gassigehstrecke hat und nicht immer erst irgndwo hin fahren muss. Für die alltäglichen Runden wäre mir das zu anstrengend. Ich bin schon gespannt auf eure Entdeckungen in eurer neuen Umgebung und wie sich Genki, Momo und die Katzen eingelebt haben.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

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  5. Hach, das sieht bei euch fast so aus wie bei uns!
    Ich bin jetzt schon gespannt auf schöne Herbst- und Schneebilder von deiner Rasselbande.
    Inzwischen ist unser 14-tägige Urlaub um.
    Jetzt weiß ich, was Erholung wirklich ist! Ich vermute, Amy auch.
    Amy erhielt am 20.08, eine Woche vor unserer Abreise an die Ostsee ihre (bisher) letzte Cytopointspritze und ich hatte mir einen Riesenärger bei unserer TÄ eingehandelt als ich fragte ob ich eine Cytopoint Spritze mitnehme könnte um selbst zu spritzen. Sie nannte Tierärzte die Cytopoint aus der Hand geben, verantwortungslos und sie habe kein Verständnis für solches Handeln. Okay, das Thema ist durch.
    Amy geht es immer noch sehr gut. Sie ist auf Fehmarn sogar ins Wasser gegangen. Ihr Gummistock durfte schließlich nicht wegschwimmen! Ihre Ekzeme sind fast komplett abgeheilt - und - es sind, bis auf eine kleine Stelle am Schwanzansatz keine neuen hinzugekommen. Wir sind alle ganz glücklich und halten dabei die Luft an. Liegt Amys Erkrankung doch (wie ich es vermute) an unserer Umgebung?
    Wir genießen diese Zeit, machen ausgiebige Spaziergänge und fühlen uns erleichtert weil es bisher kein Kratzen, Knibbeln oder Lecken gibt.
    Daumendrücken dass es dabei bleibt!
    Ich hoffe, das Einleben fällt euch immer leichter. Aus meiner Erfahrung vermissen Hunde die alte Heimat nicht, solang ihr Rudel konstant bleibt. Unsere Katze fand unseren letzten Umzug nicht so prickelnd, da hat es wirklich lange gedauert bis sie die neue Umgebung akzeptierte. Aber mir ging es genauso, da waren wir uns einig.
    Habe einen schönen Herbst!

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    1. Phu, mit der Aussage deiner Tierärztin, dass Tierärzte die Cytopoint aus der Hand geben, verantwortungslos seien, tue ich mich etwas schwer. Apoquel wird doch auch einfach aus der Hand gegeben und der Tierbesitzer verabreicht es selbst Zuhause und dabei ist Apoquel ja von der Wirkungsweise nur die "Verstärkte" Version von Cytopoint, die viel weitläufigerer Auswirkungen auf das Immunsystem hat. Die Logik verstehe ich also nicht - Ist es, weil Cytopoint in einer Spritze gegeben wird und Apoquel wegen seiner bonobon-mäßigen Verabreichung in tablettenform einfach "harmloser" wirkt? Zudem haben wir Momo ja bereits vor Cyytopoint 2,5 Jahre lang selbst Zuhause wegen der hyposensibilisierung subkutane Injektionen verabreicht. Ich sehe hier also keinen großen Unterschied. Zur Absicherung haben wir das ganze ja auch zwei Mal erst unter Beobachtung beim Tierarzt machen lassen (wie damals bei der Hyposensibilisierung auch, um eben zu schauen, ob eine unerwartete Wirkung eintritt). Zudem hatte unser Tierarzt ja für uns einen Termin mit einer Spezialistin organisiert, die die Wirkungsweise von Cytopoint genaustens versteht und auch sie hat das Okay für das Zuhause -Spritzen gegeben.
      Wenn man so etwas also schon jahrelang gemacht hat, wenn mehrfach in der Praxis getestet wurde, dass der Hund keine akuten Nebenwirungen auf die Injektion hat, wenn man weiss, dass das Medikament nun seit immerhin 3 Jahren in anderen Ländern eingesetzt wurde und es keine unmittelbaren Effekte nach der Injektion gab und wenn man bedenkt, dass ein ähnliches Medikament mit viel mehr möglichen schweren Auswirkungen dem Hundebesitzer bedenkenlos nach Hause gegeben wird, dann weiss ich nicht, was deine Tierärztin da als verantwortungslos ansieht. Entweder hat sie sich nicht zu genüge über Cytopoint informiert und kann die Gefahr in Relation zu anderen Medikamenten nicht abschätzen, oder aber sie möchte ihre paar Euros für die Untersuchung/Injektion nicht einbüßen.
      Abgesehen davon, würde ich ja, sollte doch irgendetwas nicht in Ordnung sein, sofort zum Tierarzt fahren - Ein allergischer Schock, bei dem unmittelbarer Handlungsbedarf besteht, wie bei der Hyposensibilisierung, ist aber bei Cytopoint vollkommen ausgeschlossen. Es kann also gar nichts passieren, wozu es notwendig wäre für die Injektion in der Praxis zu sein.


      Ich freue mich sehr, dass es Amy nach wie vor gut geht. Ich bin auch jeden Tag auf's neue Dankbar darüber, dass Momo nicht mehr den ganzen Tag von Juckreiz geplagt wird. Es ist so eine Erleichterung für uns alle.
      Ich glaube auch, dass Genki und Momo mit dem Umzug keine Probleme haben und inzwischen verstanden haben, dass das hier ihr neues Zuhause ist. Auch zwei unserer Katzen haben sich sehr schnell hier arrangiert, vor allem unser Kater lag schon am ersten Abend schnurrend auf dem Rücken auf unserem Bett. Nur unsere dritte Katze, die tut sich leider auch nach über einem Monat unglaublich schwer hier. :(

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  6. Meine TÄ hat, meiner Meinung nach, ein Problem mit ihrem Ego. Ich will jetzt nicht frech sein, wirklich nicht. Ich komme am Besten mit ihr klar wenn ich versuche, nicht mit ihr zu diskutieren. Das habe ich inzwischen verinnerlicht.

    Ich sage "nein" wenn ich etwas nicht möchte, "vielleicht" wenn ich über etwas nachdenken möchte.

    Wahrscheinlich war ich nicht sehr geschickt bei unserem letzten Besuch am 20.08. Ich erzählte ihr erst dass ich auf Empfehlung einer Bekannten (aus der örtlichen Hunderettung die ja bekanntlich manchmal ganz "fellvernachlässigte" Tiere aufnehmen) das Virbac Allerderm Spot On gerade "ausprobiere" und dass die borkigen Ekzeme sich ohne Nässen danach ablösten. Ich glaube, ihr gefiel das Wort "probieren" nicht. Aber sie meinte immerhin, ja, das könne auch eine Minderung der Symptome bewirken. Dann wollte sie wissen, woher ich es bezogen habe. Liegt da der Hase im Pfeffer? Als ich dann fragte ob ich Cytopoint selbst spritzen konnte, ging ihr der Hut hoch. Ich glaube, sie mag keine "selbstständigen" Hundebesitzer. Aber das ist ihr Problem. Ich kann damit leben. Schließlich musste ich mit unseren Zwillingen (mit ganz starken Dermatitisschüben) oft andere Wege gehen als die Schulmedizin uns bot. Diese Situationen sind Lernprozesse.

    Ich konnte ihren Ausführungen bzgl. der Verantwortungslosigkeit nicht folgen. Schließlich hat Amy nach der Cytopoint Spritze am 23.07 sehr stark reagiert, so sehr dass ich die Praxis anrief und die TÄ sprechen wollte. Da wurde ich abgewimmelt mit der Ausführung, Cytopoint sei so neu, da wisse man nicht, ob es zu Erstverschlimmerungen kommen könne etc. Ich solle noch ein paar Tage abwarten. (a-ha)

    Bekannte fragen mich, warum ich nicht einfach den TA wechsele? Ich möchte nicht mehr den TA wechseln, ich habe nicht mehr das Durchhaltevermögen, neu anzufangen. Amy ist seit 13 Jahren hier Patientin. Woanders ginge die ganze Untersucherei, Fragerei, Testerei und Probiererei von vorne los. Ist ja logisch. Jeder möchte mit seinen eigenen Ergebnissen arbeiten.

    So, und jetzt hoffen wir einfach dass der Ortswechsel seinen Teil dazu begetragen hat dass es uns so gut geht. Am Montag sind es 6 Wochen seit der letzten Spritze und noch gibt es keine Symptome. Das alleine schon ist eine enorme Verbesserung.

    Ich wünsche euch eine tolle Zeit in diesem Herbst und freue mich auf deinen nächsten Bericht. Gestern habe ich ein so schönes Bild von Amy in ihrem roten Geschirr vor teilweise leicht buntem Herbstlaub gemacht. Irgendwann lerne ich auch noch, ein Bild hochzuladen.

    Liebe Grüße an alle,
    Amy und Laura

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    1. Unter dem Gesichtspunkt, dass Amy auf die erste Cytopoint-Injektion so reagiert hat und ihr bei der Praxis nur vertröstet wurdet abzuwarten, verstehe ich erst recht nicht, was für ein Problem eure Tierärztin damit hat, wenn man die Injektionen selbst Zuhause spritzt. Aber nagut, ich muss nicht alles verstehen. Ich verstehe sehr gut, dass du nicht den Tierarzt wechseln willst, wenn Amy dort schon 13 Jahre lang Patient ist. Ich habe ja selbst so einige Tierärzte durch und jedes Mal, wenn man eine langwierige Krankheitsgeschichte hat und zu einem neuen Tierarzt kommt, ist es so, als müsste Man wieder bei Punkt 0 anfangen. Allerdings glaube ich nicht, dass ich mit eurer Tierärztin klar kommen würde. Das ist nämlich genau, was ich an unserem Tierarzt so sehr schätze: Er respektiert meine Ansichten und Wünsche, wenn ich sage, ich möchte etwas nicht, wird das anstandslos so hingenommen und nicht versucht mich umzustimmen. Er berät, aber er zwingt mir nichts auf.

      6 Wochen ohne Symptome ist echt super! Bei uns hat Cytopoint bisher leider noch nie länger als 6 Wochen gehalten, schon so ab der 5. Woche merkt man, das Momo wieder anfängt mehr zu kratzen.

      Wenn du Bilder von Amy irgendwo hochladen und mit anderen teilen möchtest, ist, glaube ich, Instagram, die einfachste und schnellste Lösung, leider geht das aber nur mit dem Mobiltelefon. :(

      Liebe Grüße und auch euch eine schöne Herbstzeit!

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  7. Hallo Genki & Co,
    danke für deine Rückmeldung!

    Inzwischen bin ich davon überzeugt dass der Ortswechsel für Amys jetzigen positiven Zustand verantwortlich ist.

    Es wird hoffentlich noch eine Weile dauern bis ihr Immunsystem anfängt, auf etwas in unserer Umgebung wieder zu reagieren. Hoffentlich noch eine ganz lange Weile. Hoffentlich (vielleicht) gar nicht mehr.

    Ich bin sicher es hat mit dem Abriss des Hauses in unserer unmittelbaren Nachbarschaft zu tun.
    Sollte sich mein Verdacht bestätigen, so hat es unser heutige Hausrat beschlossen, werde ich nach Auftreten neuer, alter Symptome wieder an die See fahren. Wozu habe ich sonst dieses Frühjahr aufgehört zu arbeiten? Das wird zwar etwas anstregend weil man einen Mini-Haushalt mitnehmen muss, und Mehrkosten wird's auch geben, aber mitnehmen können wir es auch nicht. Solange wir diese Möglichkeit haben, soll es so sein.
    So haben wir heute alle hörbar aufgeatmet und sehen entspannter aus.

    Liebe Grüße an euch alle und habt einen schönen, sonnenreichen Oktober!
    Amy & Anhang

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